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SUMMARY:Le  Cellulo&iuml;d et le marbre -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF/Daenemark 1966\n\nEin Film von Eric Rohmer\n Mit Takis (Panayotis Vassilakis), Kurt Sonderborg, Claude Simon, Roger Planchon, Pierre Klossowski, Victor Vasarely, Iannis Xenakis, Nicholas Schoeffer, Georges Candilis, Paul Virilio, Claude Parent\n Kamera Jean Limousin\n Ton Michel Lemoine, Rene Magnol, Jacques Pietri\n Schnitt Mika de Possel Janine Bazin, Andre-Sylvain Labarthe, Officce National de Radiodiffusion/Television Francaise\n\nBetaSP/SW\n90 Minuten\n\nWaehrend Rohmer in der gleichnamigen Aufsatzsammlung von 1955 aus der Position des modernen Cineasten die Gegenwartskunst noch skeptisch beurteilte, befragte er fuer die Fernsehsendung von 1966 zeitgenoessische Kuenstler wesentlich offener zu ihrer Haltung zur Filmkunst. Aus den Gespraechen mit Xenakis, Vasarely und anderen spricht noch immer der leidenschaftliche Vertreter der Kinematografie, dessen Liebe zum Film ihm jedoch nicht mehr den Blick auf die Qualitaeten anderer Kunstformen verstellt.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 21.10.201019:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3505.shtml
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SUMMARY:Des hommes et des dieux (OmdU)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:Des hommes et des dieux (OmdU), Der Viennale-10-Trailer: Empire (kein Dialog)\nXAVIER BEAUVOIS\nF 2010\n\nDrehbuch Etienne Comar, Xavier Beauvois\n Kamera Caroline Champetier\n Schnitt Marie-Julie Maille\n Ton Jean-Jacques Ferran\n Ausstattung Michel Barthelemy\n Kostuem Alice Cambournac\n Darsteller Lambert Wilson (Christian) Michael Lonsdale (Luc), Olivier Rabourdin (Christophe), Philippe Laudenbach (Celestin), Jacques Herlin (Amedee), Loiec Pichon (Jean-Pierre), Xavier Maly (Michel), Jean-Marie Frin (Paul), Abdelhafid Metalsi (Nouredine)Wild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n120 Minuten\n\nViennale Eroeffnungsgala\n \n Im Jahr 1976 wurden im algerischen Atlas-Gebirge acht katholische Moenche von einer islamischen Bande aus ihrem Kloster verschleppt und einige Zeit spaeter ermordet aufgefunden. Des hommes et des dieux handelt von diesem Vorfall, ohne sich auf Details und Hintergruende einzulassen. Die Wirklichkeit, die Beauvois interessiert, ist die alltaegliche Arbeit der Moenche, ihre Taetigkeit in der Gemeinschaft und fuer die Menschen in den umliegenden Doerfern. Es steckt eine seltsame Unvernunft und ein kindlicher Eigensinn in ihrem Beharren gegen die Bedrohung, in ihrer Idee von Sendung und hoeherem Auftrag. Aber der Film erzaehlt davon ohne besondere Beurteilung, ohne analytischen Gestus, einfach so wie man vom Leben anderer, das einem vertraut und fremd zugleich ist, erzaehlen kann. Darin ist dieser Film ein kleines Wunder.\n \n Um 19.30 Uhr in Anwesenheit von Xavier Maly und Jean-Marie Frin.\n \n Vor dem Eroeffnungsfilm wird auch der Viennale-10-Trailer: Empire gezeigt.\n\nXAVIER BEAUVOISGeboren 1967 in Auchel, Pas-de-Calais, Frankreich. In den Achtziger Jahren Assistent von Andre Techine und Manoel de Oliveira, dreht er 1986 mit Le Matou seinen ersten Kurzfilm. Mit seinem Familiendrama Nord (1991, Viennale 92), in dem er auch die Hauptrolle uebernimmt, gelingt ihm der internationale Durchbruch. Arbeitet in der Folge als Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur. Weitere Filme: N’oublie pas que tu vas mourir (1995), Selon Matthieu (2000), Le Petit lieutenant (2005, Viennale 05).\n\n 21.10.201019:30Gartenbaukino 21.10.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3817.shtml
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SUMMARY:L' Ami de mon amie (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1987\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Bernard Lutic\n Ton Georges Prat\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Ausstattung Sophie Maintigneux\n Darsteller Emmanuelle Chaulet, Sophie Renoir, Anne-Laure Meury, Eric Viellard, Francois-Eric Gendron Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Investimage\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n102 Minuten\n\nEinmal mehr wird in dieser ironischen Illustration der Redewendung „die Freunde meiner Freunde sind auch meine Freunde" vom Meister des Zwischenmenschlichen die Geometrie der Beziehungen vermessen. Eine selten klare Farbdramaturgie herrscht vor, als traete der Film-Maler Rohmer in seine „blau-gruene Phase". Das Baeumchen-wechsel-Dich-Spiel zwischen zwei Freundinnen und ihren Geliebten ist zunaechst kadriert in die moderne Glas-Beton-Stahl-Architektur der Pariser banlieue und gewinnt nach und nach Weite an den Ufern der Seine.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 21.10.201021:15Filmmuseum 03.11.201019:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3507.shtml
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SUMMARY:Des hommes et des dieux (OmdU)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:Des hommes et des dieux (OmdU), Der Viennale-10-Trailer: Empire (kein Dialog)\nXAVIER BEAUVOIS\nF 2010\n\nDrehbuch Etienne Comar, Xavier Beauvois\n Kamera Caroline Champetier\n Schnitt Marie-Julie Maille\n Ton Jean-Jacques Ferran\n Ausstattung Michel Barthelemy\n Kostuem Alice Cambournac\n Darsteller Lambert Wilson (Christian) Michael Lonsdale (Luc), Olivier Rabourdin (Christophe), Philippe Laudenbach (Celestin), Jacques Herlin (Amedee), Loiec Pichon (Jean-Pierre), Xavier Maly (Michel), Jean-Marie Frin (Paul), Abdelhafid Metalsi (Nouredine)Wild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n120 Minuten\n\nViennale Eroeffnungsgala\n \n Im Jahr 1976 wurden im algerischen Atlas-Gebirge acht katholische Moenche von einer islamischen Bande aus ihrem Kloster verschleppt und einige Zeit spaeter ermordet aufgefunden. Des hommes et des dieux handelt von diesem Vorfall, ohne sich auf Details und Hintergruende einzulassen. Die Wirklichkeit, die Beauvois interessiert, ist die alltaegliche Arbeit der Moenche, ihre Taetigkeit in der Gemeinschaft und fuer die Menschen in den umliegenden Doerfern. Es steckt eine seltsame Unvernunft und ein kindlicher Eigensinn in ihrem Beharren gegen die Bedrohung, in ihrer Idee von Sendung und hoeherem Auftrag. Aber der Film erzaehlt davon ohne besondere Beurteilung, ohne analytischen Gestus, einfach so wie man vom Leben anderer, das einem vertraut und fremd zugleich ist, erzaehlen kann. Darin ist dieser Film ein kleines Wunder.\n \n Um 19.30 Uhr in Anwesenheit von Xavier Maly und Jean-Marie Frin.\n \n Vor dem Eroeffnungsfilm wird auch der Viennale-10-Trailer: Empire gezeigt.\n\nXAVIER BEAUVOISGeboren 1967 in Auchel, Pas-de-Calais, Frankreich. In den Achtziger Jahren Assistent von Andre Techine und Manoel de Oliveira, dreht er 1986 mit Le Matou seinen ersten Kurzfilm. Mit seinem Familiendrama Nord (1991, Viennale 92), in dem er auch die Hauptrolle uebernimmt, gelingt ihm der internationale Durchbruch. Arbeitet in der Folge als Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur. Weitere Filme: N’oublie pas que tu vas mourir (1995), Selon Matthieu (2000), Le Petit lieutenant (2005, Viennale 05).\n\n 21.10.201019:30Gartenbaukino 21.10.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3817.shtml
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SUMMARY:Pourquoi Isra&euml;l / Israel, Why (OmeU) -  Claude Lanzmann
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:CLAUDE LANZMANN\nI/F 1972\n\nDrehbuch Claude Lanzmann\n Kamera William Lubtchansky, Colin Mounier\n Schnitt Francoise Belloux, Ziva Postec\n Ton Bernard AubouyStepan Films\nWeltvertrieb\nLes Films Aleph\n\n35 mm/1:1,33/Farbe\nOmeU\n192 Minuten\n\nLanzmanns Filmdebuet ist eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente ueber den Staat Israel und sein Selbstverstaendnis, seine religioesen und politischen Fundamente und vor allem: seine Buerger. Sie sind es, die zu Wort kommen: Arbeiter, Intellektuelle, Angehoerige der ersten Siedlergeneration, junge Israelis, Neueinwanderer aus der Sowjetunion. Ohne belehrenden Kommentar, ohne jede propagandistische Geste und Schwarz-Weiss-Malerei, dafuer mit grosser Anteilnahme und viel Humor wird den Errungenschaften und Widerspruechen der Geschichte der israelischen Nation nachgespuert.\n\nCLAUDE LANZMANNGeboren 1925 in Bois-Colombes. Engagiert sich in der Resistance, spaeter gegen die franzoesischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien. In den Fuenfziger Jahren gehoert er zum Freundeskreis um Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Zunaechst Mitarbeiter, spaeter Herausgeber der Monatszeitschrift 'Les Temps modernes'. Shoah (1985), seine neunstuendige Dokumentation zum Holocaust, wird zu einem der Meilensteine des Dokumentarfilms. Weitere Filme: Tsahal (1994), A Visitor from the Living (1997), Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures (2001, Viennale 01).\n\n 22.10.201010:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3823.shtml
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SUMMARY:Notes on an American Film Director at Work: Martin Scorsese (OF) -  Jonas Mekas
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JONAS MEKAS\nUSA 2005/08\n\nDrehbuch Jonas Mekas\n Kamera Jonas Mekas, Sebastian Mekas\n Schnitt Benn Northover\n Musik Johann Sebastian Bach\n\n Mit Martin Scorsese, Ray Winstone, Martin Sheen, Joseph P. Reidy, Michael Ballhaus, Martha Pinson, Larry Kaplan, Matt Damon, Jack NicholsonJonas Mekas\nWeltvertrieb\nRe:Voir\n\nBetaSP/1:4:3/Farbe\nOF\n80 Minuten\n\nAls Jonas Mekas gebeten wurde, einen Portraetfilm ueber Martin Scorsese zu realisieren, befand dieser sich mitten in den Dreharbeiten zu The Departed und hatte so gut wie keine und zugleich alle Zeit der Welt. Mekas begleitet seinen alten Freund aufs Set, schaut ihm ueber die Schulter, verwickelt ihn in Gespraeche oder beobachtet ihn aus der Distanz. Seine bewegte, improvisierende Kamera und Scorseses nervoese, konzentrierte Arbeitsweise ergeben ineinander verwoben einen wunderbaren, informativen und sensiblen kinematografischen Tanz, ein Spiel und eine tatsaechlich einzigartige Dokumentation ueber zwei sehr unterschiedliche Filmemacher zugleich.\n\nJONAS MEKASGeboren 1922 in Semeniškiai, Litauen. Emigriert 1949 nach Williamsburg, New York. Dreht seit den Fuenfziger Jahren Filme und wird zu einem der wichtigsten Vertreter des US-Avantgardefilms. 1970 Mitbegruender des Anthology Film Archive. Filme (Auswahl): Walden (1969), Lost, Lost, Lost (1975), Scenes from the Life of Andy Warhol (1990), As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty (2000, Viennale 01), Wien und Mozart und Elvis (beide 2001, Viennale-2001-Trailer), Williamsburg, Brooklyn (2003, Viennale 03), A Letter from Greenpoint (2004, Viennale 04).\n\n 22.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3537.shtml
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SUMMARY:Engkwentro / Clash (OmeU) -  Pepe Diokno
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:PEPE DIOKNO\nPhilippinen 2009\n\nDrehbuch Pepe Diokno\n Kamera Emman Pascual\n Schnitt Orlean Tan, Ralph Crisostomo, Miko Araneta\n Ton Mark Laccay\n Ausstattung Leeroy New\n Kostuem Leeroy New\n Darsteller Felix Roco (Richard), Daniel Medrana (Raymond), Zyrus Desamparado (Tomas), Celso Ad Castillo (Buergermeister Danilo Dularte Suarez), Eda Nolan (Jenny-Jane), Moises Magisa (Vater), Bayang Barrios (Mutter)Pepe Diokno\nWeltvertrieb\nShoreline Entertainment\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n61 Minuten\n\nInmitten eines philippinischen Slums: zwei Brueder, die rivalisierenden Gangs angehoeren. Der aeltere wird von einer Todesschwadron gejagt, waehrend der juengere sich zwischen der Loyalitaet zur Gang und der zur Familie entscheiden muss. Diokno erzaehlt diese archaische Geschichte formal avanciert, beinahe ungeschnitten, mit der Handkamera immer ganz nahe bei den grossartigen Darstellern. So zeichnet er ein authentisches Bild einer verlorenen Generation auf der Suche nach Geborgenheit und Respekt, waehrend in einer immer wieder eingespielten Rede eines Politikers eben diese jungen Menschen als skrupellose Kriminelle zum Abschuss freigegeben werden.\n\nPEPE DIOKNOGeboren 1987 in Manila. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der University of the Philippines arbeitet er als Regisseur, Autor und Produzent. Clash ist sein erster Langspielfilm und wird beim Filmfestival von Venedig 2009 zweifach ausgezeichnet.\n\n 22.10.201011:00Urania 03.11.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3809.shtml
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SUMMARY:Leonard Cohen: Live at the Isle of Wight 1970 (OF) -  Murray Lerner
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:MURRAY LERNER\nUSA 2009\n\nKamera Murray Lerner\n William Turnley, Bob Elfstrom, Bradley Stonesifer (Interviews)\n Schnitt Einar Westerlund, George Panos\n Ton Mark Kaplan, John Lecca, Alex Marquez, Doug Dunderdale\n Musik Leonard Cohen\n Mit Leonard Cohen, Joan Baez, Judy Collins, Bob Johnston, Kris KristoffersonSony Music\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n64 Minuten\n\nZum ersten Mal vollstaendig zugaenglich gemacht: die Filmaufnahmen eines der legendaersten Konzertauftritte der Popgeschichte. In der Nacht des 31. August 1970, nach einem der letzten Auftritte von Jimi Hendrix, drohte das beruehmte Musikfestival auf der Isle of Wight in Chaos und Gewalt zu versinken. 600.000 aufgebrachte Besucher hatten die Buehne zum Teil in Brand gesetzt, randalierten. Da betritt ein unrasierter, voellig uebermuedeter und restbetrunkener Mann schlurfend das Geschehen, nimmt das Mikrofon und beginnt zu singen. Schnoerkellos, unsentimental und zeitlos: 'Like a bird on the wire, like a drunk in a midnight choir…' \n Der Rest ist Geschichte.\n\nMURRAY LERNERGeboren in Philadelphia. Dreht seit mehreren Jahrzehnten international praemierte Musikdokumentarfilme. Mit Message of Love dokumentiert er 1970 das Isle of Wight Festival, fuer From Mao to Mozart: Isaac Stern in China erhaelt er 1981 den Oscar fuer den Besten Dokumentarfilm. Weitere Filme (Auswahl): Festival (1967), Amazing Journey: The Story of The Who (2007), The Other Side of the Mirror: Bob Dylan Live at the Newport Folk Festival 1963–65 (1963–65/2007, Viennale 08).\n\n 22.10.201013:00Stadtkino 02.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3737.shtml
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SUMMARY:Black Caesar (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1973\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Fenton Hamilton, James Signorelli\n Schnitt George Folsey Jr.\n Ton Alex Vanderkar\n Musik James Brown, Lyn Collins, Fred Wesley\n Ausstattung Larry Lurin\n\n Darsteller Fred Williamson (Tommy Gibbs), Gloria Hendry (Helen), Art Lund (McKinney), D’Urville Martin (Rev. Rufus), Julius Harris (Mr. Gibbs), Minnie Gentry (Mama Gibbs), Philip Roye (Joe Washington), William Wellman Jr. (Alfred Coleman)MGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n92 Minuten\n\nThommy Gibbs will hoch hinaus: Erst dient sich der Hausbesorgerinnenspross aus Harlem der Mafia als Killer an, dann uebernimmt er selber Stueck fuer Stueck die Herrschaft ueber die Unterwelt der Stadt, bis am Ende einer auftaucht, der’s genauso schaffen will wie er – die Gewaltspirale des Kapitalismus dreht sich, die Muehle malmt und malmt. Ein Blaxploitation-Film als Brecht’sches Volksstueck, in dem Klassen- wie Rassenverhaeltnisse so analytisch praezise wie packend durchgearbeitet werden.\n\n\n 22.10.201013:00Gartenbaukino 30.10.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3738.shtml
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SUMMARY:Shanghai zhuan qi / I Wish I Knew (OmeU) -  Jia Zhangke
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DESCRIPTION:JIA ZHANGKE\nChina/Hongkong 2010\n\nDrehbuch Jia Zhangke\n Kamera Yu Likwai\n Schnitt Zhang Jia\n Ton Zhang Yang\n Musik Lim Giong\n\n Mit Zhao Tao, Lim GiongXstream Pictures, Shanghai Film Group Corporation, NCU Group, Star Art Vision, Bojie Media\nWeltvertrieb\nMK2\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n138 Minuten\n\nDie Melancholie dominiert als Grundstimmung in diesem wunderschoen gefilmten Portraet von Shanghai ueber einen Zeitraum von 80 Jahren. Jia Zhangke laesst seinen grossteils im Exil lebenden Protagonisten Zeit und Raum, sich die Stadt ihres Lebens ins Gedaechtnis zu rufen. So ist es auch ein Film ueber die Macht der Erinnerung und die Sehnsucht nach einem verloren gegangenen Zustand der Unschuld in den Menschen und in Shanghai geworden. Ganz nebenbei erfaehrt man einiges ueber die turbulente Geschichte der am staerksten westlich gepraegten Stadt Chinas und ueber die wichtigsten Filme, die in ihr gedreht worden sind.\n\nJIA ZHANGKEGeboren 1970 in Fenyang, Provinz Shanxi. Studiert zunaechst Malerei in Taiyuan, danach an der Beijing Film Academy. Dreht 1998 mit Xiao Wu seinen ersten unabhaengigen Spielfilm und etabliert sich als einer der kuenstlerisch erfolgreichsten Filmemacher Chinas. Gilt heute als einer der international bedeutendsten Regisseure, dessen Arbeiten auf zahlreichen Filmfestivals ausgezeichnet werden. Filme (Auswahl): Platform (2000), Unknown Pleasures (2002), The World (2004, Viennale 04), Still Life (2006), Useless (2007), Cry Me a River (2008, KF, Viennale 08), 24 City (2008, Viennale 08).\n\n 22.10.201013:30Metro 02.11.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3775.shtml
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SUMMARY:Balada triste de trompeta / A Sad Trumpet Ballad (OmeU) -  Alex de la Iglesia
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ALEX DE LA IGLESIA\nE/F 2010\n\nDrehbuch Alex de la Iglesia\n Kamera Kiko de la Rica\n Schnitt Alejandro Lazaro\n Ton Charly Schumukler\n Musik Roque Banos\n Ausstattung Eduardo Hidalgo\n Kostuem Paco Delgado\n Darsteller Carlos Areces (Javier), Antonia de la Torre (Sergio), Carolina Bang (Natalia)Castafiore Films, La Fabrique 2, Mikado Film\nWeltvertrieb\nFilms Distribution\n\nFarbe\nOmeU\n107 Minuten\n\nDie Ballade vom traurigen Clown, der gegen seinen Willen als Soldat in den Spanischen Buergerkrieg hineingezogen wird und als reissender Wolf gegen das eigene Militaer wuetet. Eine krude, gewalttaetige Parabel ueber die dunkle Zeit des faschistischen Spaniens, die unertraeglichen Allianzen von Kirche, Bourgeoisie und Staat, ein Albtraum von einem Film mit einem verletzten Clown als Killer. 'Ich wollte', sagt de la Iglesia, 'einen Film machen, in dem das Lachen und das Weinen eins wird, eine Austreibung der alten, boesen Geister, die das Land verfolgen und immer aufs Neue die Gewalt erwecken.' Das ist ihm mit ziemlichem Nachdruck gelungen.\n\nALEX DE LA IGLESIAGeboren 1965 in Bilbao. Arbeitet zunaechst als Buehnenbildner beim Fernsehen. 1993 macht er sich mit Accion mutante einen Namen als Genreregisseur, es folgen der mehrfach ausgezeichnete El dia de la bestia (1995) und Perdita Durango (1997). Fuer Balada triste de trompeta wird er beim Festival von Venedig fuer die Beste Regie und mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet.\n\n 22.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 24. auf 25. Oktober.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3539.shtml
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SUMMARY:Shekarchi / The Hunter (OmdU) -  Rafi Pitts
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DESCRIPTION:RAFI PITTS\nIran/D 2010\n\nDrehbuch Rafi Pitts\n Kamera Mohammad Davudi\n Schnitt Hassan Hassandoost\n Ton Hossein Bashash\n Ausstattung Malak Khazai\n Kostuem Malak Khazai\n Darsteller Rafi Pitts (Ali Alavi), Mitra Hajjar (Sara), Ali Nicksaulat (Polizeioffizier), Hassan Ghalenoi (Soldat), Manoochehr Rahimi (Inspektor), Ismail Amini (Ladenbesitzer), Nasser Madahi (Alter Nachtwaechter), Ali Mazinani (Junger Nachtwaechter), Saba Yaghoobi (Saba) The Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n92 Minuten\n\nTeheran im Juni 2009, Wahlkampf, Demonstrationen, Unruhen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verliert Nachtwaechter Ali Frau und Tochter. Er raecht sich mit einer Gewalttat und flieht in die Waelder, wird dort aber bald gestellt und festgenommen. Doch das Gelaende ist truegerisch und Jaeger und Gejagter verirren sich. Pitts hat Shekarchi als 'neorealistischen Western' bezeichnet, aber sein karger, verschwiegener Film ist mehr als eine Genre-Variante, ist das Portraet einer von Paranoia und Entfremdung gepraegten Gesellschaft, deren Sehnsucht nach Demokratie in den Machinationen der Diktatur gefangen genommen ist.\n \n In Anwesenheit von Rafi Pitts.\n\nRAFI PITTSGeboren 1967 in Mashad, Iran. 1978 emigriert die Familie nach England. Studiert Film und Fotografie am Polytechnic of Central London und arbeitet als Regieassistent, u.a. von Leos Carax und Jacques Doillon. 1991 entsteht sein erster Kurzfilm In Exile. Nach einem weiteren Kurzfilm, Salandar (1994), dreht er 1997 sein mehrfach preisgekroentes Spielfilmdebuet Season Five. Filme (Auswahl): Sanam (2000, VIENNALE 01), Abel Ferrara: Not Guilty (2003, VIENNALE 03).\n\n 22.10.201013:30Urania 23.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3556.shtml
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SUMMARY:Last Train Home (OmeU) -  Fan Lixin
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DESCRIPTION:FAN LIXIN\nChina/Kanada 2009\n\nDrehbuch Fan Lixin\n Kamera Fan Lixin\n Schnitt Fan Lixin, Mary Stephens\n Ton Fan Liming\n Musik Olivier AlaryEyesteelfilm\nWeltvertrieb\nCat&Docs\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nJedes Jahr verlassen Millionen chinesische Wanderarbeiter die Metropolen, um fuer das traditionelle Neujahrsfest nach Hause zu fahren. Dabei nehmen die Frauen und Maenner tagelange, strapazioese Zugfahrten auf sich. Fan Lixin begleitet in Last Train Home mehrere Jahre lang eine Familie, die sich in diese Migrationswelle stuerzt: Vor sechzehn Jahren haben die Zhangs \n ihre Kinder verlassen, um in einer Textilfabrik Arbeit zu finden. Doch Zuege halten keine Familien zusammen, und die zu Beginn gespenstisch leere Bahnhofshalle fuellt sich schon im naechsten Augenblick mit der Verzweiflung unzaehliger Gesichter.\n\nFAN LIXINArbeitet zunaechst beim staatlichen TV-Sender CCTV, bevor er nach Kananda auswandert und 2006 die Dokumentation Up the Yangtze von Yung Chang ueber den Drei-Schluchten-Staudamm produziert. Last Train Home ist sein erster Langdokumentarfilm, fuer den er beim Internationalen Dokumentarfilmfestival von Amsterdam mit dem Joris-Ivens-Award ausgezeichnet wird. Fan Lixin lebt in Montreal.\n\n 22.10.201015:30Stadtkino 30.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3631.shtml
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SUMMARY:Los labios / The Lips (OmeU) -  Santiago Loza, Ivan Fund
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DESCRIPTION:SANTIAGO LOZA, IVAN FUND\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch Santiago Loza, Ivan Fund\n Kamera Maria Laura Collasso\n Schnitt Lorena Moriconi\n Ton Leandro de Loredo, Alejandro Seba\n Musik Ivan Fund, Lisandro Rodriguez\n Ausstattung Adrian Suarez\n Kostuem Adrian Suarez\n Darsteller Victoria Raposo, Eva Bianco, Adela Sanchez, Raul LaggerMorocha Films, Tres Sonido, Alta Definicion\nWeltvertrieb\nLatinofusion\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nDrei Sozialarbeiterinnen reisen im Auftrag der argentinischen Regierung in eine abgelegene Gemeinde. Sie richten sich ein im abbruchreifen Spital, das ihnen als Bleibe zugedacht wird, und teilen das Dorfleben mit den Einheimischen. Erzaehlt wird diese Geschichte mithilfe der Beteiligung der Einwohner in dokumentarischen Fragmenten. Dabei agieren die Laien und die drei Schauspielerinnen mit derselben Intensitaet und in jedem Moment ebenbuertig. Los labios ist einer jener beglueckenden Filme, die das Vermoegen, die Wuerde und Tiefe des Kinos spuerbar machen, die die Entfaltung von Inhaltsreichtum in Darstellkunst, Improvisation und Kamerafuehrung still erleben lassen.\n \n In Anwesenheit von Ivan Fund und Ivan Eibuszyc (Produzent).\n\nSANTIAGO LOZAGeboren 1971 in Cordoba, Argentinien. Studiert Film, Literatur und Drehbuch. Dreht 1998 mit Lara y los trenes seinen ersten Kurzfilm, 2003 entsteht sein erster Langspielfilm Extrano, mit dem er den Tiger Award in Rotterdam gewinnt. Nach drei weiteren Spielfilmen und dem Dokumentarfilm Rosa patria (2008) ist Los labios seine erste Zusammenarbeit mit Ivan Fund.\n\nIVAN FUNDGeboren 1984 in San Cristobal, Argentinien. Arbeitet seit 2002 als Kameramann und dreht mehrere Kurzfilme, bis er 2009 mit La risa seinen ersten Langspielfilm inszeniert.\n\n 22.10.201015:30Gartenbaukino 23.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3577.shtml
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SUMMARY:Jie wo yi sheng / Hard Old Rock (OmeU) -  Shan Zuolong
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DESCRIPTION:SHAN ZUOLONG\nChina 2010\n\nKamera Shan Zuolong\n Schnitt Shan Zuolong\n Ton Chen GuojieDocumentary Channel\n\nBetaSP/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n62 Minuten\n\nZheng Jing Kang ist 83 Jahre alt, fast blind und schwerhoerig, geht langsam und gebueckt und ist ziemlich stur und eigenwillig. Zheng Jing Kang ist ungebrochen, obwohl er nicht weniger als 63 Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht hat. Weil er nach einer wilden Jugend in einer reichen, westlich orientierten Familie als Konterrevolutionaer drastisch bestraft wurde. Jetzt stapft er eisern durch die Gegend, besucht Freunde und hoert auf seinem knatternden Kassettenrekorder alte Lieder von bluehenden Baeumen, vom Vollmond und schoenen Maedchen. Jie wo yi sheng ist kein skurriles Portraet eines verqueren Alten, sondern ein sehr liebevoller Film ueber einen Greis, der etwas hat, das uns verzaubert.\n\nSHAN ZUOLONGGeboren 1988. Studiert am College of Communications and Arts an der Tongji University, Shanghai. Dreht 2008 seinen ersten dokumentarischen Kurzfilm Hongqiao Alley, ein Jahr spaeter den mehrfach praemierten Kurzfilm Settled. Hard Old Rock ist sein erster langer Dokumentarfilm, mit Song of the Mulberries befindet sich sein naechster Film in Fertigstellung.\n\n 22.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3819.shtml
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SUMMARY:An American Journey (OmeU)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:An American Journey (OmeU), Collision Of Parts (kein Dialog)\nPHILIPPE SECLIER\nF/USA/China/CH/D 2009\n\nDrehbuch Philippe Seclier\n Kamera Philippe Seclier\n Schnitt Pauline Gaillard\n Ton Benjamin Viau\n Musik Karol BeffaPascale Ramonda\n\nVideo (Digi Beta)\nOmeU\n58 Minuten\n\n1955/1956 bereist der junge Fotograf Robert Frank die Vereinigten Staaten. Rund 28.000 Fotos entstehen, aus denen Frank eine Hand voll auswaehlt und in einem Buch mit dem Titel 'The Americans' zusammenfasst. Bis heute gilt dieses Werk als bahnbrechender Beitrag zur Fotografiegeschichte. 50 Jahre spaeter macht sich Philippe Seclier auf die gleiche Reise und vermisst die Spuren jenes legendaeren Buches, blickt aus den alten Hotelzimmern, trifft die Menschen von Franks Bildern, spricht mit dem Fotoentwickler von damals. Vieles ist verloren gegangen, manches schimmert noch durch die Geschichte. Das Nachbild eines grossen Vorbilds in der Gegenwart des heutigen Amerikas.\n \n An American Journey wird gemeinsam gezeigt mit Collision Of Parts.\n\nPHILIPPE SECLIERGeboren 1960. Arbeit als Fotojournalist. Herausgeber der Fotobaende 'Hotel Puerto' sowie 'Pier Paolo Pasolini – La longue Route de sable'. 2004 entstand sein erster Dokumentarfilm Instants d’annee ueber den franzoesischen Fotografen Marc Riboud. Seit 2007 arbeitet er an verschiedenen Projekten gemeinsam mit dem Filmemacher und Fotografen Raymond Depardon.\n\n 22.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3541.shtml
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SUMMARY:Jean Gentil (OmeU) -  Laura Amelie Guzman, Israel Cardenas-Ramirez
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DESCRIPTION:LAURA AMELIE GUZMAN, ISRAEL CARDENAS-RAMIREZ\nDominikanische Republ/Mexiko/D 2010\n\nDrehbuch Laura Amelia Guzman, Israel Cardenas Ramirez\n Kamera Laura Amelia Guzman, Israel Cardenas Ramirez\n Schnitt Israel Cardenas Ramirez\n Ton Ruben Valdez\n Musik Rafael Nunez\n Ausstattung Eddy Guzman, Sylvia Conde\n Kostuem Patricia Grassals\n Darsteller Jean Remy Genty (Jean Remy Genty), Yanmarco King Encarnacion (Yanmarco), Paul Henri Presume (Polo), Nadal Walcott (Landvermesser), Lys Ambroise (Ciryl)Aurora Dominicana\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n84 Minuten\n\nJean Remy Genty ist eine charismatische Figur. Er ist zwar ohne Arbeit, aber durchaus von sich ueberzeugt, er ist ein praktizierender Christ, ehemaliger Lehrer, und als er nach einigem Suchen eine Stelle als Bauarbeiter findet, entspricht dies nicht seinem Selbstverstaendnis als Intellektueller. Langsam werden ihm die Widersprueche seines Lebens immer bewusster. Jean Gentil, das unsentimentale Portraet des haitianischen Professors und Suchenden Jean Remy Genty, ist ein Beispiel eines lebendigen, politisch bewussten und filmisch relevanten Kinoschaffens aus Mittelamerika, eine Mitteilung von Menschen, die in den taeglichen Nachrichten und Bildern dieser Welt keinen Platz finden.\n\nLAURA AMELIE GUZMANGeboren 1980 in Santo Domingo, Dominikanische Republik. Filmstudium an der International Film und Tele vision School in Kuba. Lebt seit 2004 in Mexiko. Dreht 2007 ihren ersten Spielfilm Cochochi gemeinsam mit Israel Cardenas Ramirez. Jean Gentil ist ihr zweiter Langspielfilm.\n\nISRAEL CARDENAS-RAMIREZGeboren 1980 in Monterrey, Mexiko. Nach mehreren Filmworkshops in Kuba, New York und den Niederlanden gruendet er seine eigene Produktionsfirma und dreht vor allem Musikvideos. Arbeitet als Fotograf, Produzent, Cutter und Drehbuchautor. Nach Cochochi ist Jean Gentil sein zweiter Langspielfilm.\n\n 22.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3824.shtml
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SUMMARY:Triple Agent (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF/I/E/GR 2004\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Schnitt Mary Stephen\n Ausstattung Antoine Fontaine\n Kostuem Pierre-Jean Larroque\n Darsteller Serge Renko, Katerina Didaskalou, Cyrielle Clair, Grigori Manukov, Amanda Langlet, Dimitri Rafalsky Francoise Etchegaray (CER), Philippe Liegeois, Rezo Productions, Pierre Wallon, France 2 Cinema, BIM Distribuzione, Alta Produccion, Tornasol Films, Strada Productions, Mentor Cinema Compagny, Eurimages, Cofimage 15, Canal , CineCinema\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n115 Minuten\n\nIn einer dichten Beschreibung verbindet der Film die fiktive Erzaehlung um den mysterioesen, aber historisch verbuergten russischen Spion Voronin mit Originalaufnahmen der Zeit und zeichnet die politischen Ereignisse in Frankreich am Vorabend des zweiten Weltkrieges nach. Im Spannungsfeld von stalinistischen Saeuberungen, Hitlers Totalitarismus und Spanischem Buergerkrieg nutzt Rohmer den Mikrokosmos des Ehepaars Voronin als einen praezisen, in die Zukunft gerichteten Spiegel der herannahenden Katastrophe.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 22.10.201016:00Filmmuseum 04.11.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3510.shtml
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SUMMARY:Road To Nowhere (OF) -  Monte Hellman
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MONTE HELLMAN\nUSA 2010\n\nDrehbuch Steven Gaydos\n Kamera Josep M. Civit\n Schnitt Celine Ameslon\n Musik Tom Russell\n Ausstattung Laurie Post\n Kostuem Chelsea Staebell\n Darsteller Shannyn Sossamon (Laurel/Velma), Dominique Swain (Nathalie Post), Tygh Runyan (Mitchell Haven), Cliff de Young (Cary Stewart/Taschen), Waylon Payne (Bruno Brotherton)Road to Nowhere LLC\nWeltvertrieb\nE1 Entertainment\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n121 Minuten\n\nIm Gegensatz zu legendaeren Werken wie The Shooting oder Two-Lane Blacktop ist es nicht mehr der makellose Minimalismus und die reine Oekonomie der Action, die Hellmans neuen Film auszeichnen, sondern geradezu das Gegenteil. Road To Nowhere ist ein Film-Film, eine Genrereflexion, eine kinematografische Spurensuche auf den Faehrten des Kinos. Das Filmemachen selbst, am Beispiel des leidenschaftlichen, verwirrten, geblendeten Regisseurs Mitchell Haven, ist Gegenstand der Erzaehlung geworden und mit ihm verstrickt sich der Zuseher immer tiefer im Labyrinth der Leidenschaften, der Taeuschungen, der toedlichen Intrige. Let’s join Monte on the road to nowhere.\n\nMONTE HELLMANGeboren 1932 in New York. Studiert an der UCLA und arbeitet am Theater, dann beim Fernsehen. Dort lernt er als Schnittassistent den Produzenten Roger Corman kennen, der es ihm in ermoeglicht, mit The Beast from the Haunted Cave seinen ersten eigenen Film zu drehen. Mitte der Sechziger Jahre erlangt er mit den beiden Low-Budget-Western The Shooting und Ride the Whirlwind in Europa Aufmerksamkeit, waehrend seine Filme in den USA erfolglos bleiben. 1971 entsteht fuer Universal sein heute als Kultfilm apostrophierter, aber finanziell erfolgloser Two-Lane Blacktop. Road To Nowhere ist sein erster Film seit Iguana (1988).\n\n 22.10.201018:00Gartenbaukino 23.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3572.shtml
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SUMMARY:Double Tide  -  Sharon Lockhart
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:SHARON LOCKHART\nUSA/A 2008\n\nDrehbuch Sharon Lockhart\n Kamera Richard Rutkowski\n Schnitt May Rigler\n Ton James Deemer, Alex Slade, Tobias Poppe, Tom OzanichLockhart Studio\nWeltvertrieb\nNeugerriemschneider\n\nHDCam/1:4:3/Farbe\nkein Dialog\n99 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der Ausschnitt einer Meerlandschaft bei Ebbe. Einmal am Morgen. Einmal am Abend. Durchs huefthohe Wasser stapft eine Frau, einen Korb bei sich, in den hinein sie Muscheln sammelt. Sie bueckt sich, greift in den Schlick, findet Muscheln, geht einige Schritte, die Stiefel schnalzen. Das Ganze in einer fixen Einstellung. Durch die Einfachheit und Konzentration dieses Blicks entsteht eine eigene, neue Lebendigkeit, eine Bewegung des Lichts, der Farben, des Raums, der Tiefe, der Geraeusche. Aus fast nichts fast alles entstehen zu lassen, schrieb ein Kritiker, das ist nahezu wie 'eine kleine Schoepfungsgeschichte'. Ein meditativer Actionfilm.\n \n In Anwesenheit von Sharon Lockhart.\n\nSHARON LOCKHARTGeboren 1964 in Norwood, Massachusetts. Studium am Art Center College of Design in Pasadena und am San Francisco Art Institute. Ihre Fotografien und Filme sind weltweit in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Unterrichtet an der Roski School of Fine Arts der University of Southern California. Die Viennale widmet ihr 2000 ein Special Program. Filme (Auswahl): Goshogaoka (1997), Teatro Amazonas (1999, KF), Noo (2003, KF), Pine Flat (2005), Lunch Break (2008), Exit (2009).\n\n 22.10.201018:00Stadtkino 23.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3571.shtml
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SUMMARY:Simon Werner a disparu&#133; / Lights Out (OmeU) -  Fabrice Gobert
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:FABRICE GOBERT\nF 2010\n\nDrehbuch Fabrice Gobert\n Kamera Agnes Godard\n Schnitt Peggy Koretzky\n Ton Martin Boissau\n Musik Sonic Youth\n Ausstattung Frederic Lapierre, Frederique Lapierre\n Kostuem Bethsabee Dreyfus\n Darsteller Jules Pelissier (Jeremie), Ana Girardot (Alice), Serge Riaboukine (Rabier), Laurent Capelluto (Yves), Arthur Mazet (Jean-Baptiste Rabier), Laurent Delbecque (Simon), Yan Tassin (Frederic), Selma El Mouissi (Laetitia), Esteban Carvajal-Alegria (Luc), Audrey Bastien (Clara)2.4.7.Films\nWeltvertrieb\nTF1 International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nMaerz 1992, eine Schule in einem Vorort von Paris. Erst verschwindet Simon, dann fehlt Alice, dann ist Jeremie nicht mehr aufzufinden und schliesslich wird auch noch Jean-Baptiste vermisst. Was ist passiert? Mord, Selbstmord, ausgerissen, gefluechtet? Goberts Simon Werner a disparu … lebt von seiner Struktur: Am Beginn steht der mysterioese Vorfall, was folgt sind die Mutmassungen ueber sein Zustandekommen. Moegliche Faehrten und Motive, dargeboten aus verschiedenen Perspektiven, immer wieder von Neuem die Ereignisse rekapitulierend. Bis die einzelnen Puzzleteile sich allmaehlich zu einem Bild zusammensetzen. Ein Spiel, spannend und unterhaltsam.\n \n Am 22.10. in Anwesenheit von Fabrice Gobert und Ana Girardot.\n\nFABRICE GOBERTFilmstudium in Paris. Arbeitet zunaechst als Regieassistent von Dokumentarfilmen. Nach seinem ersten Kurzfilm Camille dreht er 2005 fuer die Arte-Serie 'Lettre a un jeune cineaste, creative' Interviews mit Michael Haneke, Lars von Trier und Ema nuele Crialese. Simon Werner a disparu… ist sein erster Langspielfilm.\n\n 22.10.201018:30Metro 23.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3608.shtml
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SUMMARY:Le Signe du lion (OmeU)
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Le Signe du lion (OmeU), V&eacute;ronique et son cancre (OmeU)\nERIC ROHMER\nF 1959\n\nDrehbuch Eric Rohmer, Paul Gegauff\n Kamera Nicolas Hayer, Pierre Lhomme\n Ton Jean Labussiere\n Musik Louis Saguer\n Schnitt Anne-Marie Cotret\n Darsteller Jess Hahn, Van Doude, Michele Girardon, Stephane Audran, Jill Olivier, Gilbert Edard, Christian Alers, Jean-Luc Godard Claude Chabrol (Ajym-Films), Jean Cotet, Roland Nonin\n\n35 mm/SW\nOmeU\n103 Minuten\n\nAugust. Das sommerlich-ausgestorbene Paris steht im Zeichen des Loewen. Auch der Musiker Wesserlin glaubt an die Macht seiner Geburtskonstellation. Zunaechst aber expediert sie ihn nach ganz unten: Er verliert eine sichere Erbschaft, irrt einsam durch die Strassen, hungert, nimmt Ueberlebenslehrstunden bei einem Clochard. Doch als das Glueck sich unerwartet wendet, ist alles vergessen. Dem Zuschauer bleiben die eindruecklichen Bilder von exiszentieller Isolation und Gleichgueltigkeit der Stadt und ihrer Bewohner.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Veronique et son cancre. \n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 07.10.201019:00Filmmuseum 22.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3512.shtml
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SUMMARY:Apuntes para una biograf&iacute;a imaginaria / Notes for an Imaginary Biography (OmeU) -  Edgardo Cozarinsky
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:EDGARDO COZARINSKY\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch Edgardo Cozarinsky\n Kamera Juan Jose Stagnaro\n Schnitt Eduardo Lopez Lopez\n Ton Gaspar Scheuer\n Musik Ulises ContiConstanza Sanz Palacios\nWeltvertrieb\nConstanza Sanz Palacios\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n60 Minuten\n\nCozarinsky, 1939 in Buenos Aires geboren und 1974 nach Paris emigriert, gilt als der grosse, alte Mann des argentinischen Kinos. Sein essayistisches Kino kreist um die Geschichte seines Landes, Totalitarismus, kulturelle Verstricktheit, Erinnerungen und das Leben eines Emigranten in der europaeischen Kultur. Wie eine fragmentarische Summe seiner kuenstlerischen und privaten Biografie verstreut dieser reiche und ueberraschende Film die Bilder und Texte alter Aufnahmen und neuer Bezuege. Vom Vietnamkrieg zu Jorge Luis Borges, vom Paris der Okkupation zu den Darstellern seiner Filme. Das Kino als ein lebendiges Archiv der Mythen, der Historie, des unerschoepflichen Lebens.\n \n In Anwesenheit von Edgardo Cozarinsky.\n\nEDGARDO COZARINSKYGeboren 1939 in Buenos Aires. Emigriert 1974 nach Frankreich. Er schreibt Filmkritiken, spaeter Romane, Essays und Erzaehlungen, die in zahlreiche europaeische Sprachen uebersetzt werden. Herausgeber eine Bandes von Filmkritiken von Jorge Luis Borges ('Borges y el cine'). Zaehlt heute zu den wichtigsten Vertretern argentinischer Literatur. Daneben produziert er eine Reihe semidokumentarischer Kuenstlerportraets, u.a. ueber Jean Cocteau, Italo Calvino und Andrej Tarkowskij. Filme (Auswahl): Les Apprentis sorciers (1977), La Guerre d’un seul homme (1981), Fantomes de Tanger (1997), Dans le rouge du couchant (2003), Ronda nocturna (2005).\n\n 22.10.201018:30Urania 23.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3733.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 1
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 1, Everybody's Nuts (OmeU), Jan Villa (OF), Dos, por favor / Two, Please (OmeU), Koh (kein Dialog), Manahan (OmeU)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 1\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 1 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Manahan\n Koh\n Jan Villa\n Everybody's Nuts\n Dos, por favour\n \n\n\n 22.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3557.shtml
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SUMMARY:Les Etats nordiques / Drifting States (OmeU) -  Denis Cote
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DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2005\n\nDrehbuch Denis Cote, Christian LeBlanc\n Kamera Denis Laplante\n Schnitt Rafaeel Ouellet\n Ton Thierry Collins\n Musik Bohren, Der Club of Gore – Isis\n\n Darsteller Christian LeBlanc und die Einwohner von Radissonnihilproductions\nWeltvertrieb\nnihilproductions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\n'Seit Robert Bressons Mouchette habe ich keinen lakonischeren Film ueber die Einsamkeit eines Menschen gesehen als diesen', schreibt der Kritiker Wolfram Schuette ueber Cotes ersten Film. Ein Sohn hat seiner todkranken Mutter Sterbehilfe geleistet, dann verstaut er den in Tuecher eingeschlagenen Leichnam in seinem Kofferraum und macht sich auf eine Reise. Irgendwo im hohen Norden, in einem kleinen Ort, beginnt er ein neues Leben unter neuen Menschen. 'Die herbe nahezu sprachlose dunkle Schoenheit der im Direktton beschworenen Poesie von Verlassenheit und Ausgesetztheit', sagt Schuette, 'hat genau jene aesthetische Dringlichkeit und Originalitaet, die dem Kino heute weitgehend fehlt.' Ein Debuet, zwischen Dokument und Fiktion, von erstaunlicher Meisterschaft und Eindringlichkeit, das vieles an spaeteren Motiven und Ideen in Cotes Arbeit vorwegnimmt.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 22.10.201020:30Stadtkino 31.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3681.shtml
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SUMMARY:You Will Meet a Tall Dark Stranger (OmdU) -  Woody Allen
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:WOODY ALLEN\nUSA/E 2009\n\nDrehbuch Woody Allen\n Kamera Vilmos Zsigmond\n Schnitt Alisa Lepselter\n Ton Jay Peck\n Ausstattung Jim Clay\n Kostuem Beatrix Aruna Pasztor\n Darsteller Naomi Watts (Sally), Josh Brolin (Roy), Gemma Jones (Helena), Pauline Collins (Cristal), Antonio Banderas (Greg), Anthony Hopkins (Alfie), Freida Pinto (Lalita), Lucy Punch (Charmaine)Imagina International Sales\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n98 Minuten\n\nNicht das ersehnte Zusammentreffen mit dem Maerchenprinzen verspricht der Titel von Woody Allens in London angesiedeltem, um Liebesleid und Lebensglueck kreisenden Ensemblefilm, nein, mit 'tall dark stranger' ist der Sensenmann gemeint, und den trifft keiner gern. Nicht Sally, die sich in ihrer Ehe mit Roy frustriert fuehlt. Nicht Sallys Mutter Helena, die von ihrem Mann Alfred auf der Suche nach der verlorenen Jugend verlassen wird. Und natuerlich auch nicht Roy oder Alfred, deren suchende Augen sich auf zauberhafte fremde Frauen richten. Wer am Ende wohl das Rendezvous mit dem oder der grossen dunklen Unbekannten haben mag? Und ob er oder sie moeglicherweise entkommt? Sehen Sie selbst.\n\nWOODY ALLENGeboren 1935 in New York. Beginnt seine Karriere als Komiker fuer Buehnen- und Fernsehshows und steht seither vor der Kamera, schreibt Drehbuecher und fuehrt Regie. Filme (Auswahl): Bananas (1971), Annie Hall (1977), Manhattan (1979), Stardust Memories (1980), The Purple Rose of Cairo (1985), Husbands and Wives (1992), Bullets Over Broadway (1994), Melinda and Melinda (2004), Match Point (2005, Viennale 05), Whatever Works (2009, Viennale 09).\n\n 22.10.201020:30Gartenbaukino 23.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3579.shtml
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SUMMARY:Les Rendez-vous de Paris (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1995\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Sebastien Erms (i.e. Eric Rohmer)\n Schnitt Mary Stephen\n Darsteller Clara Bellar, Antoine Basler, Mathias Megard, Judith Chancel, Malcolm Conrath, Cecile Pares, Oliver Poujol, Aurore Rauscher, Serge Renko, Michael Kraft, Florence Levu, Veronika Johansson Francoise Etchegaray (CER)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nDem Titel zum Trotz erzaehlen die drei Episoden des Films weniger vom Treffen und Finden, als vom Verpassen, vom Meiden und Verlieren. Die Menschen begegnen einander in den Strassen und Parks, auf den Maerkten und in den Museen der Stadt, die Gespraeche finden im Gehen statt. Die Bewegung bringt das Denken voran, der physische Abstand waechst und schwindet mit dem gefuehlten und spiegelt das Spiel zwischen Naehe und Distanz, Wahrhaftigkeit und Luege, Anfang und Ende von Beziehungen, das im Dialog verhandelt wird.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 22.10.201021:00Filmmuseum 01.11.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3511.shtml
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SUMMARY:Cold Weather (OF) -  Aaron Katz
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:AARON KATZ\nUSA 2010\n\nDrehbuch Aaron Katz\n Kamera Andrew Reed\n Schnitt Aaron Katz\n Ton Nathan Whiteside, Eric Offin\n Musik Keegan DeWitt\n Ausstattung Elliot Glick\n Darsteller Cris Lankenau (Doug), Trieste Kelly Dunn (Gail), Raul Castillo (Carlos), Robyn Rikoon (Rachel), Jeb Pearson (Jim Warden), Brendan McFadden (Swen)Parts and Labor\nWeltvertrieb\nVisit Films\n\nHDCam/Farbe\nOF\n97 Minuten\n\nDoug hat sein Studium abgebrochen und verbringt seine Tage mit Nichtstun und Krimi-Lesen. Als er widerwillig einen Job annimmt, lernt er einen jungen Arbeiter kennen, der seine Leidenschaft fuer Detektivgeschichten teilt. Die beiden fangen an, sich in krude Vorstellungen hineinzuleben, nehmen Nachforschungen auf, verfolgen Spuren. Ploetzlich aber geschieht tatsaechlich etwas Raetselhaftes. Dougs ehemalige Freundin ist spurlos verschwunden. Cold Weather beginnt wie ein Slacker-Movie und wird unmerklich zu einer atemberaubenden Crime-Story. Oder ist das alles nur ein Hirngespinst der uebermuedeten Burschen? Doch schon sind sie in eine wilde Verfolgungsjagd verstrickt.\n \n In Anwesenheit von Aaron Katz.\n\nAARON KATZGeboren 1981 in Portland, Oregon. Filmstudium an der North Carolina School of the Arts. Dreht 2006 seinen ersten Spielfilm Dance Party. Gilt als Mitbegruender des so genannten 'Mumblecore'-Kinos rund um Andrew Bujalski und Joe Swanberg. Sein zweiter Film Quiet City (2007) wird fuer den John-Cassavetes-Preis nominiert.\n\n 22.10.201021:00Urania 23.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3550.shtml
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SUMMARY:Programm 1: Amour Fou
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\nAmaranta\n Oesterreich 1921\n Regie/Animation Ladislaus Tuszinsky\n Produktion Astoria-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 17 Minuten\n \n Sein Lebenslicht\n Oesterreich 1921\n Regie Max Neufeld\n Drehbuch Fritz Loehner-Beda\n Darsteller Liane Haid, Eugen Neufeld, Karl Ehmann, Eduard Sekler, Josef Recht\n Produktion Vita Filmindustrie, Wien\n \n 35mm/Viragiert\n 45 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 1: AMOUR FOU\n \n\nMax Neufelds Sein Lebenslicht (1921) ist ein Melodram mit wunderschoenen Viragen und ein Schluesselfilm fuer jene fortgeschrittene, mit unterschiedlichen Einstellungsgroessen arbeitende Bildsprache, die in den 1920er Jahren im Film Einzug haelt. Im Anschluss ein Werk von Oesterreichs erstem Animationsfilmer mit kontinuierlicher Produktion. Amaranta (1921) beweist Ladislaus Tuszinskys grosses grafisches Gestaltungstalent; mittels Legetrick erzaehlt wird die skurrile Liebesgeschichte zwischen einer bezaubernden Dame ohne Unterkoerper und Gimbo, einem schwarzen Banjospieler, in Reimen.\n \n Musik: Werner Dafeldecker, Kontrabass.\n \n Zum Auftakt der Reihe wird der erste Band (1906–1918) des Publikationsprojekts 'Oesterreichische Filmografie' praesentiert.\n\n\n 22.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3825.shtml
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SUMMARY:Ovsyanki / Silent Souls (OmeU) -  Aleksei Fedorchenko
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ALEKSEI FEDORCHENKO\nRussland 2010\n\nDrehbuch Denis Osokin nach seiner Kurzgeschichte\n Kamera Mikhail Krichman\n Schnitt Sergei Ivanov\n Ton Kirill Vasilenko\n Musik Andrei Karasyov\n Ausstattung Andrey Ponckratov, Aleksei Potapov\n Kostuem Anna Barthuly\n Darsteller Igor Sergeyev (Aist), Yuri Tsurilo (Miron), Yuliya Aug (Tanya), Ivan Tushin (Aist als Kind)Memento Films International\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n75 Minuten\n\nDas bei der Viennale angeblich vernachlaessigte osteuropaeische Kino triumphiert in diesem Jahr mit einer ganzen Reihe grossartiger Filme. Ovsyanki ist einer von ihnen und versammelt die fast schon vergessenen Qualitaeten eines realistischen, teils dokumentarischen Kinos, das zugleich im Stande ist, hoechst private Geschichten zu erzaehlen. Wie jene des Witwers Miron und seines Abschieds von seiner geliebten Frau. Ein melancholisches, dahinfliessendes Werk, das die weiten Landschaften und die Trauer ueber den Tod durchmisst wie nur das Kino Raum, Zeit, Erinnerung und Gegenwart in eines fuegen kann. Ein Film, der lange im Gedaechtnis nachhallt.\n \n In Anwesenheit von Aleksei Fedorchenko.\n\nALEKSEI FEDORCHENKOGeboren 1966 in Sol-Iletsk, Russland. Arbeitet beim Sverdlovsk Filmstudio als Produzent und Regisseur. Seit 2005 ist er Produzent und Regisseur des Film Atelier 29. Im Jahr 2005 wird fuer sein Mockumentary First on the Moon beim Festival von Venedig ausgezeichnet. Nach The Railway (2007) ist Silent Souls seiner dritter Spielfilm.\n\n 22.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 23.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3547.shtml
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SUMMARY:The White Stripes: Under Great White Northern Lights (OF) -  Emmett Malloy
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:EMMETT MALLOY\nUSA/Kanada 2009\n\nDrehbuch Emmett Malloy\n Kamera Giles Dunning\n Schnitt Tim Wheeler\n Ton Jonathan Miller\n Musik Jack White, Vance Powell\n\n Mit Jack White, Meg WhiteMore2Screen\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n92 Minuten\n\n'Sie sind zugleich die echteste und gefaelschteste Rockband der Welt', sagte einmal ein Kritiker ueber sie. In dieser Dokumentation kommt man dem Duo Meg und Jack White aka The White Stripes ziemlich nahe – waehrend sie auf einer Konzerttour durch Kanada unterwegs sind, manchmal nur fuer ein paar Leute spielend, in abgelegenen Diners, auf der Strasse, in einer Kegelbahn oder einer Bar. Dazwischen Meg und Jack scheinbar selbstvergessen, probend, im Gespraech, zusammen aber kaum gemeinsam, ein seltsam intensives und steriles Duo zugleich. Partly truth and partly fiction.\n\nEMMETT MALLOYDreht seit zehn Jahren Kurzfilme und Musikvideos, u.a. fuer Metallica und The White Stripes. 2001 inszeniert er gemeinsam mit Brandon Malloy die Komoedie Out Cold. Under Great White Northern Lights ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n 22.10.201023:00Gartenbaukino 02.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3788.shtml
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SUMMARY:The Rise and Fall of Legs Diamond (OF) -  Budd Boetticher
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:BUDD BOETTICHER\nUSA 1960\n\nDrehbuch Joseph Landon\n Kamera Lucien Ballard\n Schnitt Folmar Blangsted\n Ton Samuel F. Goode\n Musik Leonard Rosenman\n Ausstattung Jack Poplin\n Kostuem Howard Shoup\n Darsteller Ray Danton (Jack 'Legs' Diamond), Karen Steele (Alice Shiffer), Elaine Stewart (Monica Drake), Jesse White (Leo Bremer), Simon Oakland (Lieutenant Moody), Robert Lowery (Arnold Rothstein), Judson Pratt (Fats Walsh), Warren Oates (Eddie Diamond)United States Productions\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOF\n101 Minuten\n\nDas filmische Portraet eines kleinen, hemmungslosen Kriminellen, der dank seiner kaltbluetigen Berechnung und brutalen Intelligenz zum Gangsterboss aufsteigt. Boetticher beschreibt diesen Prozess mit der Genauigkeit eines brechtschen Lehrstuecks, eine Fabel ueber den Einzelnen und die Macht, ueber die Oekonomie und das Scheitern am System. Am Ende wird Legs Diamond nicht von anderen Gangstern bezwungen, sondern Opfer der modernen Zeit, des organisierten Verbrechens. Ein bestechender und faszinierender Gangsterfilm und ein politisches Lehrstueck par excellence. Dedicated to all those, whose fall we can’t await.\n\nBUDD BOETTICHERGeboren 1916 in Chicago als Oscar Boetticher Jr. Nach einer Ausbildung zum Matador wird er 1941 von Rouben Mamoulian fuer Blood and Sand als Stierkampf-Berater engagiert. Dreht zahlreiche B-Filme, bis ihm 1951 mit The Bullfighter and the Lady der Durchbruch gelingt. Nach dem Western Seven Men From Now, mit dem er in Europa gefeiert wird, realisiert er seinen legendaeren Ranown-Zyklus mit Randolph Scott (darunter The Tall T, Ride Lonesome und Comanche Station). Bricht 1960 fuer einen Dokumentarfilm ueber den Stierkaempfer Carlos Arruza zu einer Reise nach Mexiko auf, die zum finanziellen und persoenlichen Desaster wird. 1995 widmet ihm die Viennale ein Special Program, bei dem er auch zu Gast ist. Boetticher stirbt 2001 in Ramona, Kalifornien.\n\n 22.10.201023:00Stadtkino 26.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3535.shtml
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SUMMARY:Littlerock (OF) -  Mike Ott
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:MIKE OTT\nUSA 2010\n\nDrehbuch Mike Ott\n Kamera Carl McLaughlin\n Schnitt David Nordstrom\n Ton Frederick Thornton\n Musik The Cave Singers\n Darsteller Okatsuka Atsuko (Atsuko), Sawamoto Rintaro (Rintaro), Cory Zacharia (Cory Lawler), Roberto Sanchez (Francisco), Brett L. Tinnes (Jordan Doniel)Small Form Films\nWeltvertrieb\nLaura Ragsdale\n\nHDCam/Farbe\nOF\n83 Minuten\n\nLittlerock ist die gottverlassene und abgelegene amerikanische Kleinstadt schlechthin. Und gerade hier, wo es nichts gibt ausser ein paar staubigen Strassen, halb leerstehenden Haeusern und alten Motels, hat das japanische Geschwisterpaar Rintaro und Atsuko eine Autopanne. Waehrend Rintaro nach San Francisco weiterreist, bleibt seine Schwester und nimmt den Ort als eine kleine Welt, durchstreift die Gegend, knuepft Freundschaften und geht eine fluechtige Liebesbeziehung ein. Alles in diesem Film ist selbstverstaendlich und ungezwungen, hat seinen eigenen Rhythmus, und dennoch gibt es eine alte, verschwiegene Geschichte, die die Jungen an diesem Ort einholt.\n \n In Anwesenheit von Mike Ott.\n\nMIKE OTTGeboren in Los Angeles. Studium bei Thom Andersen am California Institute of the Arts, das er 2005 abschliesst. Realisiert zahlreiche Musikvideos, u.a. fuer Pretty Girls Make Graves, The Blood Brothers und The Cave Singers. Betreibt sein eigenes Musik- Label, Sound Virus Records, als Plattform fuer junge Bands. 2006 realisiert er mit Analog Days (Viennale 06) seinen ersten Spielfilm. 2008 entsteht der Kurzfilm A.Effect (Viennale 08). Er unterrichtet Film am College of the Canyons in Kalifornien.\n\n 22.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3548.shtml
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SUMMARY:Neige / Snow (OmeU) -  Juliet Berto, Jean-Henri Roger
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:JULIET BERTO, JEAN-HENRI ROGER\nF/B 1981\n\nDrehbuch Marc Villard nach einer Idee von Juliet Berto\n Kamera William Lubtchansky\n Schnitt Yann Dedet\n Ton Ricardo Castro\n Musik Bernard Lavilliers, Francois Breant\n Ausstattung Max Berto\n\n Darsteller Juliet Berto (Anita), Jean-Francois Stevenin (Willy), Robert Liensol (Jocko), Paul Le Person (Bruna Valles), Patrick Chesnais (Polizist), Ras Paul I Nephtali (Bobby), Eddie Constantine (Pierrot)Babylone Films, Odessa Films, Marion’s Films, F3-O.D.E.C.\nWeltvertrieb\nTamasa Distribution\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nMitten in Pigalle: Eine zusammengewuerfelte 'Aussenseiterbande' haelt hier zusammen. Wie Pech und Schwefel. Das riecht zwar nicht gut, aber es traegt. Man koennte es fast ein (soziales) Netz nennen. Ein Netz, das auch verfaenglich ist: Ein aelterer Taxifahrer wird von der Polizei erpresst, einen halbwuechsigen Drogendealer zu verpfeifen. Der Junge wird erschossen und mehrere Menschen in den Sog dieses Ereignisses gezogen. Nie klebt Lubtchansky mit seiner Kamera an einer Figur fest, immer geht es um Zusammenhaenge, Beziehungen, Verbindungen in diesem Kosmos der Verdammten.\n\nJEAN-HENRI ROGERArbeitet in den Sechziger Jahren im Kreis der Groupe Dziga Vertov sowie mit Jean-Luc Godard an Pravda und British Sounds (beide 1969). Gemeinsam mit Juliet Berto dreht er neben Neige noch Cap Canaille. Weitere Filme: Lulu (2002), Code 68 (2005). Spielt zuletzt in Filmen von Lucas Belvaux und in Bamako (2006) von Abderrahmane Sissako. Roger unterrichtet Film an der Universite Paris VIII.\n\n 22.10.201023:30Urania 25.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3538.shtml
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SUMMARY:Leaves Of Grass (OF) -  Tim Blake Nelson In der Nacht von 22. auf 23. Oktober.
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:TIM BLAKE NELSON\nUSA 2009\n\nDrehbuch Tim Blake Nelson\n Kamera Roberto Schaefer\n Schnitt Michelle Botticelli\n Ton Steve C. Aaron\n Musik Jeff Danna\n Ausstattung Max Biscoe\n Kostuem Caroline Eselin\n Darsteller Edward Norton (Bill/Brady Kincaid), Susan Sarandon (Daisy), Keri Russell (Janet), Richard Dreyfuss (Pug Rothbaum), Tim Blake Nelson (Rick Bolger), Steve Earle (Buddy Fuller)Nu Image\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n100 Minuten\n\nLeaves Of Grass erzaehlt von zwei ungleichen Bruedern, von Bill, dem aufstrebenden, properen Universitaetsprofessor und Brady, dem absteigenden, verkommenen Drogendealer. Wie es der Teufel will, finden sich die beiden in unfreiwilliger Gemeinsamkeit in ihrer laendlichen Heimatstadt in Oklahoma wieder. Ab dann regiert Chaos und Zerstoerung von der nachhaltigsten Art. 'Leaves Of Grass', schreibt der amerikanische Kritiker Roger Ebert, 'ist ein raffiniertes, exzentrisches Meisterstueck'. Aber der Hoehepunkt des Ganzen ist ein grandioser Edward Norton in der unglaublichen Doppelrolle der Zwillingsbrueder Bill und Brady. Einer der lustigsten und verruecktesten Filme im Programm der Viennale.\n\nTIM BLAKE NELSONGeboren 1964 in Tulsa, Oklahoma. Studiert Klassische Altertumswissenschaft an der Brown University. Beginnt seine Karriere als Schauspieler, zunaechst auf verschiedenen New Yorker Buehnen, seit Mitte der Neunziger Jahre ist er in diversen Nebenrollen zu sehen, u.a. bei den Coen-Bruedern (O Brother, Where Art Thou? ), bei Steven Spielberg (Minority Report) und Terrence Malick (The Thin Red Line). 1997 dreht er seinen ersten Spielfilm Eye of God, 2001 folgen Grey Zone und die Shakespeare-Adaption O.\n\n 23.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 22. auf 23. Oktober. 27.10.201006:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3741.shtml
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SUMMARY:Ovsyanki / Silent Souls (OmeU) -  Aleksei Fedorchenko
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DESCRIPTION:ALEKSEI FEDORCHENKO\nRussland 2010\n\nDrehbuch Denis Osokin nach seiner Kurzgeschichte\n Kamera Mikhail Krichman\n Schnitt Sergei Ivanov\n Ton Kirill Vasilenko\n Musik Andrei Karasyov\n Ausstattung Andrey Ponckratov, Aleksei Potapov\n Kostuem Anna Barthuly\n Darsteller Igor Sergeyev (Aist), Yuri Tsurilo (Miron), Yuliya Aug (Tanya), Ivan Tushin (Aist als Kind)Memento Films International\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n75 Minuten\n\nDas bei der Viennale angeblich vernachlaessigte osteuropaeische Kino triumphiert in diesem Jahr mit einer ganzen Reihe grossartiger Filme. Ovsyanki ist einer von ihnen und versammelt die fast schon vergessenen Qualitaeten eines realistischen, teils dokumentarischen Kinos, das zugleich im Stande ist, hoechst private Geschichten zu erzaehlen. Wie jene des Witwers Miron und seines Abschieds von seiner geliebten Frau. Ein melancholisches, dahinfliessendes Werk, das die weiten Landschaften und die Trauer ueber den Tod durchmisst wie nur das Kino Raum, Zeit, Erinnerung und Gegenwart in eines fuegen kann. Ein Film, der lange im Gedaechtnis nachhallt.\n \n In Anwesenheit von Aleksei Fedorchenko.\n\nALEKSEI FEDORCHENKOGeboren 1966 in Sol-Iletsk, Russland. Arbeitet beim Sverdlovsk Filmstudio als Produzent und Regisseur. Seit 2005 ist er Produzent und Regisseur des Film Atelier 29. Im Jahr 2005 wird fuer sein Mockumentary First on the Moon beim Festival von Venedig ausgezeichnet. Nach The Railway (2007) ist Silent Souls seiner dritter Spielfilm.\n\n 22.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 23.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3547.shtml
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SUMMARY:Dansa als esperits / Dance to the Spirits (OmeU) -  Ricardo Iscar
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:RICARDO ISCAR\nKamerun/E 2010\n\nDrehbuch Ricardo Iscar, Daria Esteva nach einer Vorlage von Lluis Mallart\n Kamera Ricardo Iscar\n Schnitt Nuria Esquerra, Raul Cuevas\n Ton Sosthene Fokam KamgaMotion Pictures\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n78 Minuten\n\nIn einem Dorf am Rande des Dschungels hat der Medizinmann, Arzt, Geisterheiler und Buschdoktor Mba Owona Pierre sein sogenanntes 'Hospital der Geister' eingerichtet. Eine hoechst ungewoehnliche Mischung ist dieser Mann, der ueber Wissen und Intuition verfuegt, die Heilpflanzen kennt, philosophische Aufzeichnungen fuehrt und ueberhaupt alle Grenzen zu verwischen imstande ist. Er bewegt sich traumwandlerisch zwischen Tradition und Moderne, Animismus und rationalen Ansichten, zwischen seinem Haus und dem Dschungel, zwischen Menschen und Geistern. Der Film ist der zurueckgenommene, ethnologische Versuch, von diesem Leben und Wirken eine Ahnung zu vermitteln.\n \n In Anwesenheit von Ricardo Iscar.\n\nRICARDO ISCARGeboren 1961 in Salamanca, Spanien. Studiert zunaechst Jus an der Universitaet von Salamanca, danach Darstellende Kunst an der Universidad Complutense in Madrid und Film an der Deutschen Film-und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. 1989 dreht er mit A la Orilla del Rio seinen ersten Kurzfilm, 1994 mit Badu. Stories from the Negev Desert seinen ersten Langdokumentarfilm. Weitere Filme (Auswahl): La punta del moral (2001), El cerco (2002, KF), Tierra negra (2004), Soledad (2008, KF), Juego limpio (2009, KF). Iscar lehrt zur Zeit Dokumentarfilm in Barcelona.\n\n 23.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3626.shtml
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SUMMARY:Pink Saris (OmeU) -  Kim Longinotto
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:KIM LONGINOTTO\nGB/Indien 2010\n\nKamera Kim Longinotto\n Schnitt Ollie Huddleston\n Ton Girjashanker Vohra\n Musik Midival PunditzVixen Films\nWeltvertrieb\nWomen Make Movies\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nIm nordindischen Staat Uttar Pradesh kaempft Sampat Pal auf beeindruckende, schlaue und selbstbewusste Weise gegen die Zwangsverheiratung von jungen Maedchen, die Gewalt gegen Frauen in den Familien, die Erniedrigung der 'Unberuehrbaren', denen noch die einfachsten Rechte vorenthalten werden. Wie Sampat Pal dies tut, ist von grosser Courage und manchmal grossartiger Respektlosigkeit gegenueber den Maennern, der Gesellschaft und der Religion. Pink Saris ist einer der lebendigsten, kraftvollsten Dokumentarfilme dieses Jahres, eine filmische Nachricht, die niemand uebersehen sollte.\n\nKIM LONGINOTTOGeboren 1950 in London. Studiert Literatur in Essex sowie Kamera und Regie an der National Film School in London. Arbeitet bei zahlreichen Dokumentarfilmen als Kamerafrau. 1988 gruendet sie mit Claire Hunt die Produktionsfirma Vixen Films. Ihre Filme werden regelmaessig bei der Viennale gezeigt (Auswahl): Pride of Place (1976), Eat the Kimono (1989), Shinjuku Boys (1995), Divorce Iranian Style (1998), Gaea Girls (2000), Runaway (2001), The Day I Will Never Forget (2002), Sisters in Law (Koregie, 2005), Rough Aunties (2008).\n\n 23.10.201013:00Gartenbaukino 25.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3549.shtml
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SUMMARY:Simon Werner a disparu&#133; / Lights Out (OmeU) -  Fabrice Gobert
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:FABRICE GOBERT\nF 2010\n\nDrehbuch Fabrice Gobert\n Kamera Agnes Godard\n Schnitt Peggy Koretzky\n Ton Martin Boissau\n Musik Sonic Youth\n Ausstattung Frederic Lapierre, Frederique Lapierre\n Kostuem Bethsabee Dreyfus\n Darsteller Jules Pelissier (Jeremie), Ana Girardot (Alice), Serge Riaboukine (Rabier), Laurent Capelluto (Yves), Arthur Mazet (Jean-Baptiste Rabier), Laurent Delbecque (Simon), Yan Tassin (Frederic), Selma El Mouissi (Laetitia), Esteban Carvajal-Alegria (Luc), Audrey Bastien (Clara)2.4.7.Films\nWeltvertrieb\nTF1 International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nMaerz 1992, eine Schule in einem Vorort von Paris. Erst verschwindet Simon, dann fehlt Alice, dann ist Jeremie nicht mehr aufzufinden und schliesslich wird auch noch Jean-Baptiste vermisst. Was ist passiert? Mord, Selbstmord, ausgerissen, gefluechtet? Goberts Simon Werner a disparu … lebt von seiner Struktur: Am Beginn steht der mysterioese Vorfall, was folgt sind die Mutmassungen ueber sein Zustandekommen. Moegliche Faehrten und Motive, dargeboten aus verschiedenen Perspektiven, immer wieder von Neuem die Ereignisse rekapitulierend. Bis die einzelnen Puzzleteile sich allmaehlich zu einem Bild zusammensetzen. Ein Spiel, spannend und unterhaltsam.\n \n Am 22.10. in Anwesenheit von Fabrice Gobert und Ana Girardot.\n\nFABRICE GOBERTFilmstudium in Paris. Arbeitet zunaechst als Regieassistent von Dokumentarfilmen. Nach seinem ersten Kurzfilm Camille dreht er 2005 fuer die Arte-Serie 'Lettre a un jeune cineaste, creative' Interviews mit Michael Haneke, Lars von Trier und Ema nuele Crialese. Simon Werner a disparu… ist sein erster Langspielfilm.\n\n 22.10.201018:30Metro 23.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3608.shtml
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SUMMARY:Stones In Exile (OF) -  Stephen Kijak
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:STEPHEN KIJAK\nGB/F 2010\n\nDrehbuch Stephen Kijak\n Kamera Grant Gee\n Schnitt Stephen Kijak\n Ton Rashad Omar\n Musik The Rolling Stones\n\n Mit Mick Jagger, Keith Richards, Bill Wyman, Mick Taylor, Charlie Watts, Benicio del Toro, Sheryl Crow, Martin Scorsese, Jack WhitePassion Pictures\nWeltvertrieb\nBBC Worldwide\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n60 Minuten\n\nVon Skandalen erschuettert, in der Oeffentlichkeit desavouiert, mit Drogenproblemen konfrontiert und kuenstlerisch am Ende, erfinden sich die Rolling Stones in einem Gewaltakt neu. Sie ziehen sich in eine Villa an der Cote d’Azur zurueck, ins Exil, wo der Grossteil der hier gezeigten Filmaufnahmen entsteht. Mitten im Chaos sieht man die Musiker, mit ihren Freundinnen die einen, mit Heroin die anderen, umgeben von den seltsamsten Gaesten. Und einmal bei Tag, einmal bei Nacht, und nicht immer bei Sinnen, entstehen die klassischen Songs von 'Exile on Main Street', einem der bedeutenden Alben der Popgeschichte.\n\nSTEPHEN KIJAKGeboren 1969 in New Bedford, Massachusetts. Absolviert ein Studium am College of Communication an der Universitaet Boston und dreht mit der Independent-Produktion Never Met Picasso 1996 seinen Regiedebuet. International bekannt wird er mit Cinemania, einem Dokumentarfilm ueber fuenf New Yorker Kinofanatiker, sowie mit dem mehrfach praemierten Scott Walker – 30 Century Man. (2006, Viennale 07).\n\n 23.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 01.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3628.shtml
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SUMMARY:Woman on Fire Looks for Water (OmeU) -  Woo Ming Jin
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DESCRIPTION:WOO MING JIN\nMalaysia 2009\n\nDrehbuch Woo Ming Jin\n Kamera Wan Chun Hung\n Schnitt Edmung Yeo\n Ton Chung Sau Pang\n Musik Isabel Lam\n Ausstattung Gan Hui Yee\n Darsteller Chong Shun Yuan (Ah Fei), Chung Kok Keong (Ah Geng), Foo Fei Ling (Lily), Jerrica Lai (Su Lin), Mak Foong (Ai Ling)Greenlight Pictures\nWeltvertrieb\nGreenlight Pictures\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmeU\n99 Minuten\n\nVater und Sohn leben in einem verschlafenen Fischerdorf im laendlichen Malaysia. Ihr Tagewerk wird bestimmt vom blutigen Handwerk des Fische- und Froesche-Zerteilens, von Regisseur Woo Ming Jin geduldig beobachtet. Der Vater glaubt, dass er bald sterben wird, und will noch einmal seine alte Liebe sehen, waehrend der Sohn seine ersten Erfahrungen mit einem Maedchen macht, das in einer Fabrik arbeitet. Im Kontrast zwischen der beilaeufigen Brutalitaet ihrer Arbeit und der zaertlichen Beschreibung der innigen Vater-Sohn-Beziehung liegt eine der Staerken dieses visuell beeindruckenden Filmes ueber das Bedauern von verpassten Gelegenheiten.\n\nWOO MING JINGeboren 1976 in Ipoh, Malaysia. Studiert Film und Fernsehproduktion in Kalifornien und arbeitet bei verschiedenen TV-Sendungen. Daneben schreibt er Drehbuecher, arbeitet als Kameramann und Cutter. 2003 dreht er mit Love for Dogs seinen ersten Kurzfilm, 2006 mit Monday Morning Glory seinen ersten Spielfilm, dem 2007 der international mehrfach praemierte The Elephant and the Sea folgt. Neben Woman on Fire Looks for Water dreht er 2009 eine Episode des Omnibusfilms 15 Malaysia.\n\n 23.10.201013:30Metro 25.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3531.shtml
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SUMMARY:Double Tide  -  Sharon Lockhart
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:SHARON LOCKHART\nUSA/A 2008\n\nDrehbuch Sharon Lockhart\n Kamera Richard Rutkowski\n Schnitt May Rigler\n Ton James Deemer, Alex Slade, Tobias Poppe, Tom OzanichLockhart Studio\nWeltvertrieb\nNeugerriemschneider\n\nHDCam/1:4:3/Farbe\nkein Dialog\n99 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der Ausschnitt einer Meerlandschaft bei Ebbe. Einmal am Morgen. Einmal am Abend. Durchs huefthohe Wasser stapft eine Frau, einen Korb bei sich, in den hinein sie Muscheln sammelt. Sie bueckt sich, greift in den Schlick, findet Muscheln, geht einige Schritte, die Stiefel schnalzen. Das Ganze in einer fixen Einstellung. Durch die Einfachheit und Konzentration dieses Blicks entsteht eine eigene, neue Lebendigkeit, eine Bewegung des Lichts, der Farben, des Raums, der Tiefe, der Geraeusche. Aus fast nichts fast alles entstehen zu lassen, schrieb ein Kritiker, das ist nahezu wie 'eine kleine Schoepfungsgeschichte'. Ein meditativer Actionfilm.\n \n In Anwesenheit von Sharon Lockhart.\n\nSHARON LOCKHARTGeboren 1964 in Norwood, Massachusetts. Studium am Art Center College of Design in Pasadena und am San Francisco Art Institute. Ihre Fotografien und Filme sind weltweit in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Unterrichtet an der Roski School of Fine Arts der University of Southern California. Die Viennale widmet ihr 2000 ein Special Program. Filme (Auswahl): Goshogaoka (1997), Teatro Amazonas (1999, KF), Noo (2003, KF), Pine Flat (2005), Lunch Break (2008), Exit (2009).\n\n 22.10.201018:00Stadtkino 23.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3571.shtml
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SUMMARY:Cold Weather (OF) -  Aaron Katz
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:AARON KATZ\nUSA 2010\n\nDrehbuch Aaron Katz\n Kamera Andrew Reed\n Schnitt Aaron Katz\n Ton Nathan Whiteside, Eric Offin\n Musik Keegan DeWitt\n Ausstattung Elliot Glick\n Darsteller Cris Lankenau (Doug), Trieste Kelly Dunn (Gail), Raul Castillo (Carlos), Robyn Rikoon (Rachel), Jeb Pearson (Jim Warden), Brendan McFadden (Swen)Parts and Labor\nWeltvertrieb\nVisit Films\n\nHDCam/Farbe\nOF\n97 Minuten\n\nDoug hat sein Studium abgebrochen und verbringt seine Tage mit Nichtstun und Krimi-Lesen. Als er widerwillig einen Job annimmt, lernt er einen jungen Arbeiter kennen, der seine Leidenschaft fuer Detektivgeschichten teilt. Die beiden fangen an, sich in krude Vorstellungen hineinzuleben, nehmen Nachforschungen auf, verfolgen Spuren. Ploetzlich aber geschieht tatsaechlich etwas Raetselhaftes. Dougs ehemalige Freundin ist spurlos verschwunden. Cold Weather beginnt wie ein Slacker-Movie und wird unmerklich zu einer atemberaubenden Crime-Story. Oder ist das alles nur ein Hirngespinst der uebermuedeten Burschen? Doch schon sind sie in eine wilde Verfolgungsjagd verstrickt.\n \n In Anwesenheit von Aaron Katz.\n\nAARON KATZGeboren 1981 in Portland, Oregon. Filmstudium an der North Carolina School of the Arts. Dreht 2006 seinen ersten Spielfilm Dance Party. Gilt als Mitbegruender des so genannten 'Mumblecore'-Kinos rund um Andrew Bujalski und Joe Swanberg. Sein zweiter Film Quiet City (2007) wird fuer den John-Cassavetes-Preis nominiert.\n\n 22.10.201021:00Urania 23.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3550.shtml
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SUMMARY:Apuntes para una biograf&iacute;a imaginaria / Notes for an Imaginary Biography (OmeU) -  Edgardo Cozarinsky
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:EDGARDO COZARINSKY\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch Edgardo Cozarinsky\n Kamera Juan Jose Stagnaro\n Schnitt Eduardo Lopez Lopez\n Ton Gaspar Scheuer\n Musik Ulises ContiConstanza Sanz Palacios\nWeltvertrieb\nConstanza Sanz Palacios\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n60 Minuten\n\nCozarinsky, 1939 in Buenos Aires geboren und 1974 nach Paris emigriert, gilt als der grosse, alte Mann des argentinischen Kinos. Sein essayistisches Kino kreist um die Geschichte seines Landes, Totalitarismus, kulturelle Verstricktheit, Erinnerungen und das Leben eines Emigranten in der europaeischen Kultur. Wie eine fragmentarische Summe seiner kuenstlerischen und privaten Biografie verstreut dieser reiche und ueberraschende Film die Bilder und Texte alter Aufnahmen und neuer Bezuege. Vom Vietnamkrieg zu Jorge Luis Borges, vom Paris der Okkupation zu den Darstellern seiner Filme. Das Kino als ein lebendiges Archiv der Mythen, der Historie, des unerschoepflichen Lebens.\n \n In Anwesenheit von Edgardo Cozarinsky.\n\nEDGARDO COZARINSKYGeboren 1939 in Buenos Aires. Emigriert 1974 nach Frankreich. Er schreibt Filmkritiken, spaeter Romane, Essays und Erzaehlungen, die in zahlreiche europaeische Sprachen uebersetzt werden. Herausgeber eine Bandes von Filmkritiken von Jorge Luis Borges ('Borges y el cine'). Zaehlt heute zu den wichtigsten Vertretern argentinischer Literatur. Daneben produziert er eine Reihe semidokumentarischer Kuenstlerportraets, u.a. ueber Jean Cocteau, Italo Calvino und Andrej Tarkowskij. Filme (Auswahl): Les Apprentis sorciers (1977), La Guerre d’un seul homme (1981), Fantomes de Tanger (1997), Dans le rouge du couchant (2003), Ronda nocturna (2005).\n\n 22.10.201018:30Urania 23.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3733.shtml
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SUMMARY:Vincere (OmeU) -  Marco Bellocchio
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:MARCO BELLOCCHIO\nI/F 2009\n\nDrehbuch Marco Bellocchio, Daniela Ceselli\n Kamera Daniele Cipri\n Schnitt Francesca Calvelli\n Ton Gaetano Carito\n Musik Carlo Crivelli\n Ausstattung Marco Dentici\n Kostuem Sergio Ballo\n Darsteller Giovanna Mezzogiorno (Ida Dalser), Filippo Timi (Benito Mussolini), Fausto Russo Alesi (Riccardo Paicher), Michela Cescon (Rachele Mussolini), Piergiorgio Bellocchio (Pietro Fedele), Corrado Iinvernizzi (Doktor Cappelletti), Paolo Pierobon (Giulio Bernardi), Bruno Carrielo (Richter)Celluloid Dreams\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n128 Minuten\n\nVincere erzaehlt vom Aufstieg des jungen Benito Mussolini, seinem Verrat an seiner ersten grossen Liebe und dem eigenen Kind, den Mechanismen der Macht, der Intrige und der Erotik. Aber Bellocchio ist zu sehr bewusster Filmemacher, als dass er sich den Klischees der Rekonstruktion und des historischen Behaupteten ueberlaesst, vielmehr erhaelt seine Figur des Mussolini eine Gegenwaertigkeit und Realitaet, die seine Person, seine Geschichte und Entwicklung in ein Licht des Verstehens und Erkennens rueckt. Das macht Vincere zu etwas Besonderem und zu einem spannenden Beispiel eines historischen Kinos.\n \n In Anwesenheit von Marco Bellocchio und Francesca Calvelli (Schnitt).\n\nMARCO BELLOCCHIOGeboren 1939 in Piacenza. Filmstudium am Centro Sperimentale Cinematografica in Rom und an der Slade School of Fine Arts in London. 1965 erlangt er mit I pugni in tasca internationale Aufmerksamkeit und etabliert sich als einer der wichtigsten politischen Filmemacher Italiens, dessen Arbeiten regelmaessig auf den grossen Filmfestivals gezeigt werden. Filme (Auswahl): Il diavolo in corpo (1986), Sogni infranti – ragionamenti e deliri (1995, Viennale 96), Il principe di Homburg (1997), Ora di religione (2002).\n\n 23.10.201015:30Metro 24.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3596.shtml
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SUMMARY:La vida sublime / The Life Sublime (OmeU) -  Daniel V. Villamediana
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:DANIEL V. VILLAMEDIANA\nE 2010\n\nDrehbuch Victor J. Vazquez, Daniel V. Villamediana\n Kamera Fabio Bobbio, Daniel Belza\n Schnitt Daniel V. Villamediana, Fabio Bobbio\n Ton Alejandro Castillo\n Darsteller Victor J. Vazquez, Minke Wang, Emiliana Minguela, Alvaro Arroba, Pepe Grosso, Fernando de la Fuente, Pepe MantezaEl Toro Azul Producciones\nWeltvertrieb\nEl Toro Azul Producciones\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nNach El brau blau naehert sich Villamediana mit La vida sublime erneut auf unkonventionelle, semifiktive Weise einem widerspruechlichen und tabuisierten Teil der spanischen Geschichte an, der Franco-Diktatur. Auf den Spuren seines geheimnisvollen Grossvaters reist ein junger Mann in eine abgelegene Gegend des suedlichen Kastiliens, eine filmische Bewegung, die zugleich viele Ziele hat: den mythologischen Raum der Familie, die dunklen Jahre des faschistischen Regimes, die ungelebten Traeume einer Generation, die unter der Diktatur litt. Eine seltene, filmisch und politisch relevante, befremdlich-schoene Arbeit.\n \n In Anwesenheit von Daniel V. Villamediana.\n\nDANIEL V. VILLAMEDIANAGeboren 1975 in Valladolid. Studiert Geschichte und Kunstgeschichte an der Universidad de Valladolid. 2006 dreht er den Kurzfilm Espacio publico und schreibt im selben Jahr das Drehbuch zu Jose Maria de Orbes’ La linea recta. 2008 realisiert er mit El brau blau (Viennale 08) sein Regiedebuet, 2009 den Kurzfilm El Evangelio. Arbeitet auch als Filmkritiker fuer die Zeitschrift 'Letras de cine' und unterrichtet Filmtheorie, Regie und Dokumentarfilm am Observatorio de Cine in Barcelona. La vida sublime ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 23.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3669.shtml
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SUMMARY:Paris vu par &#133; (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1965\n\nRegie, Drehbuch Jean Douchet, Jean Rouch, Jean-Daniel Pollet, Eric Rohmer, Jean-Luc Godard, Claude Chabrol\n Kamera Jean Rabier, Nestor Almendros, Albert Maysles, Alain Levent, Etienne Becker\n Ton Rene Levert, Bernard Ortion\n Schnitt Jackie Raynal, Dominique Villain\n Darsteller Jean-Pierre Andreani, Barbet Schroeder, Joanna Shimkus, Stephane Audran, Claude Chabrol Barbet Schroeder (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nIn den 1950er und 60er Jahren, als sich Regisseure vor allem in Frankreich und Italien noch als Bewegung verstanden, waren so genannte Omnibusfilme – Sammlungen von Kurzfilmen – ein eigenstaendiges und beliebtes Genre. In Paris vu par ... portraetieren sechs Regisseure der Nouvelle Vague in sechs Geschichten unterschiedliche Pariser Viertel als kinematografische Liebeserklaerung an die Stadt. Rohmer erzaehlt in seinem Portraet der Place de l’Etoile einen amuesanten Minikrimi im Stummfilmformat um den eingebildeten Moerder und peniblen Herrenausstatter Jean Marc und demonstriert zugleich anschaulich die missliche Lage Pariser Fussgaenger bei ihren lebensgefaehrlichen Versuchen, den Kreisverkehr um den Arc de Triomphe zu ueberqueren.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 23.10.201016:00Filmmuseum 01.11.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3528.shtml
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SUMMARY:Road To Nowhere (OF) -  Monte Hellman
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MONTE HELLMAN\nUSA 2010\n\nDrehbuch Steven Gaydos\n Kamera Josep M. Civit\n Schnitt Celine Ameslon\n Musik Tom Russell\n Ausstattung Laurie Post\n Kostuem Chelsea Staebell\n Darsteller Shannyn Sossamon (Laurel/Velma), Dominique Swain (Nathalie Post), Tygh Runyan (Mitchell Haven), Cliff de Young (Cary Stewart/Taschen), Waylon Payne (Bruno Brotherton)Road to Nowhere LLC\nWeltvertrieb\nE1 Entertainment\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n121 Minuten\n\nIm Gegensatz zu legendaeren Werken wie The Shooting oder Two-Lane Blacktop ist es nicht mehr der makellose Minimalismus und die reine Oekonomie der Action, die Hellmans neuen Film auszeichnen, sondern geradezu das Gegenteil. Road To Nowhere ist ein Film-Film, eine Genrereflexion, eine kinematografische Spurensuche auf den Faehrten des Kinos. Das Filmemachen selbst, am Beispiel des leidenschaftlichen, verwirrten, geblendeten Regisseurs Mitchell Haven, ist Gegenstand der Erzaehlung geworden und mit ihm verstrickt sich der Zuseher immer tiefer im Labyrinth der Leidenschaften, der Taeuschungen, der toedlichen Intrige. Let’s join Monte on the road to nowhere.\n\nMONTE HELLMANGeboren 1932 in New York. Studiert an der UCLA und arbeitet am Theater, dann beim Fernsehen. Dort lernt er als Schnittassistent den Produzenten Roger Corman kennen, der es ihm in ermoeglicht, mit The Beast from the Haunted Cave seinen ersten eigenen Film zu drehen. Mitte der Sechziger Jahre erlangt er mit den beiden Low-Budget-Western The Shooting und Ride the Whirlwind in Europa Aufmerksamkeit, waehrend seine Filme in den USA erfolglos bleiben. 1971 entsteht fuer Universal sein heute als Kultfilm apostrophierter, aber finanziell erfolgloser Two-Lane Blacktop. Road To Nowhere ist sein erster Film seit Iguana (1988).\n\n 22.10.201018:00Gartenbaukino 23.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3572.shtml
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SUMMARY:Shekarchi / The Hunter (OmdU) -  Rafi Pitts
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DESCRIPTION:RAFI PITTS\nIran/D 2010\n\nDrehbuch Rafi Pitts\n Kamera Mohammad Davudi\n Schnitt Hassan Hassandoost\n Ton Hossein Bashash\n Ausstattung Malak Khazai\n Kostuem Malak Khazai\n Darsteller Rafi Pitts (Ali Alavi), Mitra Hajjar (Sara), Ali Nicksaulat (Polizeioffizier), Hassan Ghalenoi (Soldat), Manoochehr Rahimi (Inspektor), Ismail Amini (Ladenbesitzer), Nasser Madahi (Alter Nachtwaechter), Ali Mazinani (Junger Nachtwaechter), Saba Yaghoobi (Saba) The Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n92 Minuten\n\nTeheran im Juni 2009, Wahlkampf, Demonstrationen, Unruhen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verliert Nachtwaechter Ali Frau und Tochter. Er raecht sich mit einer Gewalttat und flieht in die Waelder, wird dort aber bald gestellt und festgenommen. Doch das Gelaende ist truegerisch und Jaeger und Gejagter verirren sich. Pitts hat Shekarchi als 'neorealistischen Western' bezeichnet, aber sein karger, verschwiegener Film ist mehr als eine Genre-Variante, ist das Portraet einer von Paranoia und Entfremdung gepraegten Gesellschaft, deren Sehnsucht nach Demokratie in den Machinationen der Diktatur gefangen genommen ist.\n \n In Anwesenheit von Rafi Pitts.\n\nRAFI PITTSGeboren 1967 in Mashad, Iran. 1978 emigriert die Familie nach England. Studiert Film und Fotografie am Polytechnic of Central London und arbeitet als Regieassistent, u.a. von Leos Carax und Jacques Doillon. 1991 entsteht sein erster Kurzfilm In Exile. Nach einem weiteren Kurzfilm, Salandar (1994), dreht er 1997 sein mehrfach preisgekroentes Spielfilmdebuet Season Five. Filme (Auswahl): Sanam (2000, VIENNALE 01), Abel Ferrara: Not Guilty (2003, VIENNALE 03).\n\n 22.10.201013:30Urania 23.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3556.shtml
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SUMMARY:Aardvark (eOF)
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DESCRIPTION:Aardvark (eOF), A Gesture (kein Dialog)\nKITAO SAKURAI\nUSA/Argentinien 2010\n\nDrehbuch Kitao Sakurai\n Kamera Aaron Kovalchik\n Schnitt Luke Lynch\n Ton Jason Candler\n Musik Fall On Your Sword\n Ausstattung Ana Cambre\n Kostuem Ana Cambre\n Darsteller Larry L. Lewis, Jr., Darren Branch, Jessica Elizabeth Cole (Candy), Dutch Crouse (Detective Dutch), Kitao Sakurai (Darius Szopa), Josette Barchilon (Carla)FiGa Films\n\nHDCam/Farbe\neOF\n78 Minuten\n\nLarry ist ein mittelalter, blinder Mann, der unter Alkoholproblemen und seiner Einsamkeit leidet und sich entschliesst, die fuer ihn fast unmoegliche Kunst des Jiu-Jitsu zu erlernen. An der Sportakademie freundet er sich mit dem Lehrer Darren an. Dieser nahezu dokumentarisch erzaehlte erste Teil des Films geht langsam in eine Art Rache- und Crimestory ueber, in der Larry mit Gewalt und Verfuehrung konfrontiert wird. Sakurai geht mit seiner Inszenierung ein lohnendes Wagnis ein, indem er die Geschichte seiner Figur ganz ueber deren Koerperlichkeit erzaehlt, sozusagen mit der Blindheit und durch sie hindurch, und so eine eigene physische und experimentelle filmische Erfahrung entwickelt.\n \n In Anwesenheit von Kitao Sakurai.\n \n Aardvark wird gemeinsam gezeigt mit A Gesture.\n\nKITAO SAKURAIGeboren 1983 in Kinugasa, Japan. Waechst in Cleveland, Ohio, auf und beginnt seine Karriere als Schauspieler in Kevin Smiths Dogma (1999). 2001 verlaesst er im Alter von 18 Jahren das College und geht nach New York, wo er als Buehnenbildner fuer Operninszenierungen arbeitet, bevor er sich erneut dem Film zuwendet. Dreht in der Folge selbst mehrere Kurzfilme, darunter Joseph and Julia (2002) und Coda (2003).Aardvark ist sein erster Langspielfilm, fuer den er auch das Drehbuch schreibt.\n\n 23.10.201018:00Stadtkino 24.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3614.shtml
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SUMMARY:Los labios / The Lips (OmeU) -  Santiago Loza, Ivan Fund
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DESCRIPTION:SANTIAGO LOZA, IVAN FUND\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch Santiago Loza, Ivan Fund\n Kamera Maria Laura Collasso\n Schnitt Lorena Moriconi\n Ton Leandro de Loredo, Alejandro Seba\n Musik Ivan Fund, Lisandro Rodriguez\n Ausstattung Adrian Suarez\n Kostuem Adrian Suarez\n Darsteller Victoria Raposo, Eva Bianco, Adela Sanchez, Raul LaggerMorocha Films, Tres Sonido, Alta Definicion\nWeltvertrieb\nLatinofusion\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nDrei Sozialarbeiterinnen reisen im Auftrag der argentinischen Regierung in eine abgelegene Gemeinde. Sie richten sich ein im abbruchreifen Spital, das ihnen als Bleibe zugedacht wird, und teilen das Dorfleben mit den Einheimischen. Erzaehlt wird diese Geschichte mithilfe der Beteiligung der Einwohner in dokumentarischen Fragmenten. Dabei agieren die Laien und die drei Schauspielerinnen mit derselben Intensitaet und in jedem Moment ebenbuertig. Los labios ist einer jener beglueckenden Filme, die das Vermoegen, die Wuerde und Tiefe des Kinos spuerbar machen, die die Entfaltung von Inhaltsreichtum in Darstellkunst, Improvisation und Kamerafuehrung still erleben lassen.\n \n In Anwesenheit von Ivan Fund und Ivan Eibuszyc (Produzent).\n\nSANTIAGO LOZAGeboren 1971 in Cordoba, Argentinien. Studiert Film, Literatur und Drehbuch. Dreht 1998 mit Lara y los trenes seinen ersten Kurzfilm, 2003 entsteht sein erster Langspielfilm Extrano, mit dem er den Tiger Award in Rotterdam gewinnt. Nach drei weiteren Spielfilmen und dem Dokumentarfilm Rosa patria (2008) ist Los labios seine erste Zusammenarbeit mit Ivan Fund.\n\nIVAN FUNDGeboren 1984 in San Cristobal, Argentinien. Arbeitet seit 2002 als Kameramann und dreht mehrere Kurzfilme, bis er 2009 mit La risa seinen ersten Langspielfilm inszeniert.\n\n 22.10.201015:30Gartenbaukino 23.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3577.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 4
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 4, Get Out of the Car (OF), Monuments (OF), The Future Will Not Be Capitalist (eOF)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 4\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 4 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Get Out of the Car\n Monuments\n The Future Will Not Be Capitalist \n\n\n 23.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3610.shtml
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SUMMARY:Programm 2: Femme Fatale
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\nDie Wuerghand\n Oesterreich 1920\n Regie Cornelius Hintner\n Kamera Rudolf Mayer\n Drehbuch Cornelius Hintner\n Darsteller Carmen Cartellieri, Viktor Kutschera, Hugo Werner-Kahle, Adolf Weisse, Hans Rhoden, Eugen Preiss\n \n Produktion Cartellieri-Film, Wien \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 2: FEMME FATALE\n \n\n1920 begann man auch in Oesterreich, Filmschauspielerinnen als 'Diven' zu verehren und fand in Carmen Cartellieri, die in Melodramen wie in Komoedien gleichermassen erfolgreich war, eine geradezu ideale Repraesentantin. Die Wuerghand war der Film, mit dem die Cartellieri ihren Ruf als 'Femme fatale' begruendete: Eine schoene, skrupellose Frau, inmitten eines mysterioesen Familiengeheimnisses, konfrontiert mit Morden und uebernatuerlichen Todesfaellen. Regisseur Cornelius Hintner erweitert die Theatralik der Geschichte durch den Einsatz von Spezialeffekten und unter Einbeziehung der Naturkulisse des Semmeringgebietes. \n \n Live-Impro-Set: Juergen Berlakovich, Gitarre und Elektronik, Ulrich Troyer, Elektronik, analoge Effekte und Sampler.\n\n\n 23.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3599.shtml
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SUMMARY:Fr&uuml;he Meisterst&uuml;cke und letzte Gr&uuml;&szlig;e
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Fr&uuml;he Meisterst&uuml;cke und letzte Gr&uuml;&szlig;e, Ma derni&egrave;re interview avec Eric Rohmer / My Last Interview with Eric (OmeU), Il y avait quoi (fOF), Pr&eacute;sentation ou Charlotte et son steak (OmeU), Nadja &agrave; Paris (OmeU), Une &eacute;tudiante d'aujourd'hui (OmdU), Fermi&egrave;re &agrave; Montfaucon (OmdU)\n \n\n\n\n\nRetro: Eric Rohmer\n\n\nFRUeHE MEISTERSTUeCKE UND LETZTE GRUessE\n \n\nFruehe Meisterstuecke und letzte Gruesse besteht aus folgenden Filmen:\n \n Il y avait quoi\n Presentation ou Charlotte et son steak\n Nadja a Paris\n Une etudiante d’aujourd’hui\n Fermiere a Montfaucon\n Ma derniere interview avec Eric Rohmer\n \n Ein Querschnitt durch die fruehen Kurzfilme von Eric Rohmer, darunter ein Doku-Doppel als Filmzyklus in Miniatur: Der Einzelfall von Austauschstudentin Nadja auf Erkundungsreise in Paris und die Praesenz von Frauen an Frankreichs Universitaeten im Allgemeinen. Die Fiktion Presentation ou Charlotte et son steak ist wie die vage Vorahnung der Contes moraux – als junger Verfuehrer: Jean-Luc Godard, von dem auch der posthume Tribute an „Maurice Scherer" stammt – Rohmers Geburtsnamen, den er als Filmkritiker beibehielt. Zum kroenenden Abschluss: Eric Rohmer letztes Interview, das er seiner ehemaligen Mitarbeiterin Jackie Raynal gewaehrte. (C. H.) \n\n\n 23.10.201018:30FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Jackie Raynal. 29.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3492.shtml
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SUMMARY:Lung Boonmee raluek chat / Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (OmdU) -  Apichatpong Weerasethakul
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:APICHATPONG WEERASETHAKUL\nGB/Thailand/F/D/E 2010\n\nDrehbuch Apichatpong Weerasethakul\n Kamera Sayombhu Mukdeeprom, Yukontorn Mingmongkon, Charin Pengpanich\n Schnitt Lee Chatametikool\n Ton Akritchalerm Kalayanamitr, Shimizu Koichi, Chalermrat Kaweewattana\n Ausstattung Akekarat Homlaor\n Kostuem Chatchai Chaiyon\n Darsteller Thanapat Saisaymar (Boonmee), Jenjira Pongpas (Jen), Sakda Kaewbuadee (Tong), Nattakarn Aphaiwonk (Huay), Geerasak Kulhong (Boonsong, Kanokporn Thongaram\n (Roong), Samud Kugasang (Jaai), Wallapa Mongkolprasert (Prinzessin) Illuminations Films, Kick the Machine Films, Anna Sanders Films, The Match Factory, GFF Geissendoerfer Film- und Fernsehproduktion, Eddie Saeta S.A. \nWeltvertrieb\nThe Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n113 Minuten\n\nApichatpong Weerasethakuls neuer, in Cannes mit der Goldenen Palme praemierter Film erzaehlt Onkel Boonmees mystische Reise in den Tod. Tief im Dschungel sitzt Boonmee mit Verwandten vor seinem alten Holzhaus, und aus dem animistisch verwunschenen Wald taucht seine lange verstorbene Frau auf. Spaeter erscheint auch beider, seit langem verschwundener Sohn als Affenwesen mit gluehenden Augen. Das geheimnisvolle und zugleich realistische Kino des Apichatpong Weerasethakul scheint mit westlichen Begriffen und unserer abgegriffenen Sprache nicht zu fassen, zu unerhoert, zu fremd ist diese Welt der Lebenden und Toten, zu tief und geisterhaft ihr Dasein.\n \n In Anwesenheit von Apichatpong Weerasethakul und Simon Field (Produzent).\n\nAPICHATPONG WEERASETHAKULGeboren 1970 in Bangkok. Filmstudium am School of the Art Institute in Chicago. Nach dem Dokumentarfilm Mysterious Object at Noon (2000) etabliert er sich mit den Spielfilmen Blissfully Yours (2002) und Tropical Malady (2004) als einer der bedeutendsten asiatischen Filmemacher. Seine Filme werden regelmaessig bei der Viennale praesentiert: Wordly Desires (2005, KF), Syndromes and a Century (2006). Fuer Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives erhaelt er beim Filmfestival von Cannes die Goldene Palme. Mit Empire gestaltet er heuer den Viennale-10-Trailer.\n\n 23.10.201020:30Gartenbaukino 24.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3564.shtml
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SUMMARY:La terra habitada / The Land Inhabited  -  Anna Sanmarti Baro
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:ANNA SANMARTI BARO\nE 2009\n\nDrehbuch Anna Sanmarti Baro\n Kamera Pau Mirabet\n Schnitt Vep Cullere\n Ton Vep CullereEstudi Playtime, Drimtim Entertainment, Edit Utopic\nWeltvertrieb\nEstudi Playtime\n\nHDCam/Farbe\nkein Dialog\n71 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Ohne Kommentar, Intervention, Befragung oder Musik bereist Anna Sanmarti Baro einen der tiefsten Teile der Welt, eine karge wuestenhafte Region in der Mongolei. Sie ueberlaesst sich ganz dem Rhythmus dieser Bewegung, dem Blick nach Aussen, folgt den Menschen, zeichnet ihr taegliches Leben, ihre Sorgen, ihre Muehen auf, lebt bei den Hirten und Holzfaellern. La terra habitada ist alles andere als ein naiver, vereinfachender Film, vielmehr eine hoechst differenzierte Form, eine berueckende Folge von Aufnahmen und deren Konstruktion. Die Erschaffung einer Welt. Die reine Lust des Sehens. 'In der Fremde', sagt Ernst Bloch, 'ist niemand fremd, ausser der Fremde selbst.'\n \n In Anwesenheit von Anna Sanmarti Baro.\n\nANNA SANMARTI BAROGeboren 1981 in Barcelona. Studium der Audiovisuellen Komminikation an der Universitaet Pompeu Fabra in Barcelona. Arbeit als Kameraassistentin fuer Dokumentationen, Fernseh- und Kinospielfilme sowie als Regieassistentin fuer Las dos vidas de Andres Rabadan von Ventura Durall. Ihr erster eigener Dokumentarfilm Memories without remembers (2004) wird mehrfach ausgezeichent. Weitere Filme: Brigades (2005), Je ne suis pas moi-meme (2006).\n\n 23.10.201020:30Stadtkino 25.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3568.shtml
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SUMMARY:La Collectionneuse (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1967\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Nestor Almendros\n Musik Blossom Toes, Giorgio Gomelsky\n Schnitt Jackie Raynal\n Darsteller Patrick Bauchau, Haydee Politoff, Daniel Pommereulle, Seymour Hertzberg, Minajou Bardot, Alain Jouffroy, Nestor Almendros, Jackie Raynal Barbet Schroeder (Les Films du Losange), Georges de Beauregard (Rome-Paris-Films)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nErzaehler dieser ersten farbigen Film-Geschichte Rohmers ist der moderne Dandy und Kunsthaendler Adrien. Mit seinem Freund Daniel sucht er auf dem Land in gezieltem Nichtstun Abstand zu seiner kriselnden Beziehung. Sein philosophischer Gleichmut endet, als die „Maennersammlerin" Haydee auftaucht, die ihn in ambivalenter Weise fasziniert. Auf seinen Vorschlag schlaeft sie mit Daniel, vielleicht auch mit einem seiner Kunden – doch los kommt er von ihr erst, als sie weiterzieht. Schnellstens faehrt er zu seiner Freundin.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 10.10.201019:00Filmmuseum 23.10.201021:00FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Jackie Raynal.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3520.shtml
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SUMMARY:Autobiografia lui Nicolae Ceausescu / The Autobiography of Nicolae Ceausescu (OmeU) -  Andrei Ujica
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ANDREI UJICA\nRO 2010\n\nDrehbuch Andrei Ujic&#259;\n Kamera Andrei Ujic&#259;\n Schnitt Dana Bunescu\n Ton Dana BunescuIcon Production\nWeltvertrieb\nMandragora International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe/SW\nOmeU\n180 Minuten\n\nUjicas Film traegt seinen Titel mit vollem Recht, denn was wir sehen, ist tatsaechlich eine Art Autobiografie, eine Selbstbeschreibung und inszenierte Selbstdarstellung. Aus zahllosen historischen Dokumenten vom Home Movie bis zum Staatsbesuch fuegt der Filmemacher ohne Kommentar oder Insert eine Erzaehlung zusammen. Alles Aufnahmen, die von Ceausescu in Auftrag gegeben, zensuriert und aufbereitet wurden. Was entsteht, ist nicht einfach eine kritische Analyse, sondern das ungeheure und ungeheuerliche Panorama einer masslosen Selbstueberhebung, die letzte, tragische Geschichte eines Despoten, der schliesslich von seinem Volk an die Wand gestellt wird.\n\nANDREI UJICAGeboren 1951 in Timis&cedil;oara/Temesvar. Studiert Literatur, ehe er sich Anfang der Neunziger Jahre dem Film widmet. Gemeinsam mit Harun Farocki entstehen die Videogramme einer Revolution (1992). In Out of the Present (1995) dokumentiert er die Geschichte des Kosmonauten Sergei Krikalev, waehrend dessen zehnmonatigem Aufenthalt in der Raumstation MIR die Sowjetunion zerbricht. The Autobiography of Nicolae Ceausescu ist der letzte Teil seiner Trilogie ueber den Zerfall des Kommunismus.\n\n 23.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3636.shtml
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SUMMARY:Putty Hill (OmdU) -  Matthew Porterfield
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DESCRIPTION:MATTHEW PORTERFIELD\nUSA 2010\n\nDrehbuch Matthew Porterfield\n Kamera Jeremy Saulnier\n Schnitt Marc Vives\n Ton Phil Davis, Nick Rush\n Ausstattung Sophie Toporkoff\n Kostuem Sara Jane Gerrish\n Darsteller Sky Ferreira (Jenny), Zoe Vance (Zoe), James Siebor, Jr. (James), Dustin Ray (Dustin), Cody Ray (Cody), Charles 'Spike' Sauers (Spike), Catherine Evans (Cathy), Virginia Heath (Virginia), Casey Weibust (Casey), Drew Harris (Geoff), Marina Siebor (Marina)The Hamilton Film Group\nWeltvertrieb\nJordan Mintzer\n\nHDCam/Farbe\nOmdU\n87 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der 24-jaehrige Cory ist am Heroin gestorben, am Vortag seiner Beerdigung versammeln sich Familie und Freunde. In semi-dokumentarischer Weise schildert Putty Hill das Milieu der Teenager, ihren verzweifelten Traum vom Ausbruch, einen Traum voller Muedigkeit und Wiederholungen, einen sanften Traum von einem Leben jenseits der Vorstaedte. Langsam entsteht als Antwort auf das vorsichtig fragende Insistieren des Films das fragmentarische Bild einer New American Generation. Jenseits von Independent-Gehabe und selbstbezogenem Mumblecore ist Putty Hill das riskante und eigenartige Beispiel eines politischen Kinos in den USA, das sehr selten und kostbar geworden ist.\n \n In Anwesenheit von Matthew Porterfield.\n\nMATTHEW PORTERFIELDGeboren und aufgewachsen in Baltimore. Uebersiedelt im Alter von achtzehn Jahren nach New York und studiert zwei Jahre lang Film, arbeitet als Kindergaertner und kehrt schliesslich nach acht Jahren nach Baltimore zurueck, wo er mit Hamilton seinen ersten Langfilm dreht. Kurzfilme (Auswahl): Median (1996), Uprock (1996), Sindhu (1997), Orama (1997), Save the Planet (1998). \n\n 23.10.201021:00Urania 24.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3578.shtml
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SUMMARY:Bone (OF) -  Larry Cohen
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DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1972\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera George Folsey Jr.\n Schnitt George Folsey Jr.\n Musik Gil Melle\n Special Effects Rick Baker\n\n Darsteller Yaphet Kotto (Bone), Andrew Duggan (Bill), Joyce Van Patten (Bernadette), Jeannie Berlin (Maedchen), Casey King (Junge), Brett Somers (X-Ray Lady), Dick Yarmy (Bankbeamter), James Lee (Woody)Produktion\nJack H. Harris Enterprises\n Larco Productions\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n95 Minuten\nLarry Cohen\n\n\nBONEPloetzlich steht da ein boeser schwarzer Mann am Swimming Pool und will vom schneebluetenweissen Gutbuerger-Paar viel, viel Geld. Sonst, so droht er, bringt er die Dame des Hauses um, freilich nicht, ohne ihr zuvor noch Gewalt angetan zu haben. Aber wer ist der junge Mann in der dunklen Zelle, den das alles so praechtig amuesiert? Cohens Regiedebuet ist eine der aussergewoehnlichsten Arbeiten des US-Kinos jener Jahre: Eine comicgleiche Satire ueber die ganz alltaeglichen WASP-Phobien, in dem jeder auf jeden wie wild Stereotypen projiziert, so lange, bis (Alb)Traeume und Wirklichkeit ununterscheidbar scheinen.\n\n\n 23.10.201021:00Metro 30.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3606.shtml
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SUMMARY:The Agony and the Ecstasy of Phil Spector (OF)
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DESCRIPTION:The Agony and the Ecstasy of Phil Spector (OF), A Gesture (kein Dialog)\nVIKRAM JAYANTI\nGB/USA 2008\n\nDrehbuch Vikram Jayanti\n Kamera Maryse Alberti\n Schnitt Emma Matthews\n Ton Alan Barker\n Musik Teddy Bears, Ronettes, Crystals, Righteous Brothers, u.a.VixPix Films\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n104 Minuten\n\nEin herzzerreissender Abschied von einem der genialsten, eigenwilligsten Komponisten und Produzenten der juengeren Musikgeschichte. Am Ende des Films verschwindet Spector fuer 19 Jahre im Gefaengnis, verurteilt fuer den Mord an einer Zufallsbekanntschaft. In den Wochen davor sitzt er in seinem Luxusanwesen und gibt eines seiner raren Interviews. Erzaehlt von seinem Vater, von John Lennon, seiner Schulzeit, von Elvis, den Ronettes, seiner Einsamkeit, von Harry Nilsson, den Drogen. Und ganz am Ende von seiner Angst und seinem Wunsch, geliebt zu werden. Wer denkt, dass das banal ist, hat ein Herz aus Stein. Fuer alle anderen: Phil Spector – The Soul of a Man. River Deep, Mountain High.\n \n In Anwesenheit von Vikram Jayanti.\n \n The Agony an the Ecstasy of Phil Spector wird gemeinsam gezeigt mit A Gesture.\n\nVIKRAM JAYANTIGeboren 1955 in New York. Zieht 1977 nach Los Angeles und arbeitet als Produzent von Dokumentarfilmen. Fuehrt Regie bei TV-Dokumentationen, u.a. ueber Julian Schnabel und James Ellroy (Feast of Death). 1996 erhaelt er fuer When We Were Kings von Leon Gast (Viennale 09) seinen ersten Oscar als Produzent. In Game Over (2003) begleitet er Garry Kasparovs Spiel gegen den Schachcomputer Deep Blue. 2004 folgt ein zweiter Oscar fuer Born Into Brothels: Calcutta’s Red Light Kids.\n\n 23.10.201023:00Gartenbaukino 24.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3566.shtml
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SUMMARY:Merry-Go-Round / Karussell (OmdU) -  Jacques Rivette
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DESCRIPTION:.\n\n 23.10.201023:00Stadtkino 30.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3615.shtml
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SUMMARY:You Will Meet a Tall Dark Stranger (OmdU) -  Woody Allen
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DESCRIPTION:WOODY ALLEN\nUSA/E 2009\n\nDrehbuch Woody Allen\n Kamera Vilmos Zsigmond\n Schnitt Alisa Lepselter\n Ton Jay Peck\n Ausstattung Jim Clay\n Kostuem Beatrix Aruna Pasztor\n Darsteller Naomi Watts (Sally), Josh Brolin (Roy), Gemma Jones (Helena), Pauline Collins (Cristal), Antonio Banderas (Greg), Anthony Hopkins (Alfie), Freida Pinto (Lalita), Lucy Punch (Charmaine)Imagina International Sales\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n98 Minuten\n\nNicht das ersehnte Zusammentreffen mit dem Maerchenprinzen verspricht der Titel von Woody Allens in London angesiedeltem, um Liebesleid und Lebensglueck kreisenden Ensemblefilm, nein, mit 'tall dark stranger' ist der Sensenmann gemeint, und den trifft keiner gern. Nicht Sally, die sich in ihrer Ehe mit Roy frustriert fuehlt. Nicht Sallys Mutter Helena, die von ihrem Mann Alfred auf der Suche nach der verlorenen Jugend verlassen wird. Und natuerlich auch nicht Roy oder Alfred, deren suchende Augen sich auf zauberhafte fremde Frauen richten. Wer am Ende wohl das Rendezvous mit dem oder der grossen dunklen Unbekannten haben mag? Und ob er oder sie moeglicherweise entkommt? Sehen Sie selbst.\n\nWOODY ALLENGeboren 1935 in New York. Beginnt seine Karriere als Komiker fuer Buehnen- und Fernsehshows und steht seither vor der Kamera, schreibt Drehbuecher und fuehrt Regie. Filme (Auswahl): Bananas (1971), Annie Hall (1977), Manhattan (1979), Stardust Memories (1980), The Purple Rose of Cairo (1985), Husbands and Wives (1992), Bullets Over Broadway (1994), Melinda and Melinda (2004), Match Point (2005, Viennale 05), Whatever Works (2009, Viennale 09).\n\n 22.10.201020:30Gartenbaukino 23.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3579.shtml
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SUMMARY:Machete (OF) -  Robert Rodriguez, Ethan Maniquis In der Nacht von 23. auf 24. Oktober.
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DESCRIPTION:ROBERT RODRIGUEZ, ETHAN MANIQUIS\nUSA 2010\n\nDrehbuch Robert Rodriguez, Alvaro Rodriguez\n Kamera Jimmy Lindsey\n Schnitt Rebecca Rodriguez\n Ton Catherine Harper, Carla Murray\n Musik John Debney, Carl Thiel\n Ausstattung Christopher Stull\n Kostuem Nina Proctor\n Darsteller Danny Trejo (Machete), Jessica Alba (Sartana), Michelle Rodriguez (Luz), Robert De Niro (Senator McLaughlin), Steven Seagal (Torrez), Don Johnson (Lt. Stillman), Jeff Fahey (Booth) Troublemaker Studios, Overnight Films, Dune Entertainment\nWeltvertrieb\nHyde Park International\nVerleih in Oesterreich\nSony Pictures Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n105 Minuten\n\n'The first Hispanic superhero in American Cinema', nennt Rodriguez die zentrale Figur seines neuen Exploitation-Spektakels. Machete ist ein ehemaliger Polizeiagent, der nach dem brutalen Mord an seiner Frau durch die Drogenmafia zu einem wilden, rastlosen Rachefeldzug jenseits von Gesetz und Gnade aufbricht. Gegen Kokaindealer, Gangsterbosse, korrupte Polizisten und einen verbrecherischen Senator wuetet der von Danny Trejo mit genialem Understatement und lakonischem Witz gespielte Rebell Machete-schwingend von Dusk till Dawn. Und das immerhin gegen Burschen wie Robert De Niro, Steven Seagal oder Don Johnson. Und zwar im Gartenbaukino. Um Mitternacht.\n\nROBERT RODRIGUEZGeboren 1968 in San Antonio, Texas. Filmstudium an der University of Texas. 1991 dreht er den Low-Budget-Film El Mariachi, mit dem er den Publikumspreis in Sundance gewinnt. Macht sich mit Desperado (1995, Viennale 95) und From Dusk Till Dawn international einen Namen als 'Kultregisseur'. Weitere Filme (Auswahl): Spy Kids (2001), Sin City (2005, Koregie), Planet Terror (2007).\n\nETHAN MANIQUISEthan Maniquis zeichnet seit vielen Jahren als Cutter der Filme von Robert Rodriguez verantwortlich. Machete ist sein erster Spielfilm als Regisseur.\n\n 24.10.201001:15GartenbaukinoIn der Nacht von 23. auf 24. Oktober. 26.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3569.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 4
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DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 4, Get Out of the Car (OF), Monuments (OF), The Future Will Not Be Capitalist (eOF)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 4\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 4 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Get Out of the Car\n Monuments\n The Future Will Not Be Capitalist \n\n\n 23.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3610.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 1
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 1, Jan Villa (OF), Koh (kein Dialog), Everybody's Nuts (OmeU), Manahan (OmeU), Dos, por favor / Two, Please (OmeU)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 1\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 1 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Manahan\n Koh\n Jan Villa\n Everybody's Nuts\n Dos, por favour\n \n\n\n 22.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3557.shtml
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SUMMARY:Leslie, My Name Is Evil (OF) -  Reginald Harkema
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:REGINALD HARKEMA\nKanada 2009\n\nDrehbuch Reginald Harkema\n Kamera Jonathan Cliff\n Schnitt Kathy Weinkauf\n Ton Steve Munro\n Musik Paul Kehayas\n Ausstattung Mark Gabriel\n Kostuem Sarah Millman\n Darsteller Kristen Hager (Leslie), Gregory Smith (Perry), Ryan Robbins (Charlie), Tiio Horn (Katie), Anjelica Scannura (Sadie), Kristin Adams (Dorothy), Peter MacNeill (Richter), Don McKellar (Staatsanwalt)New Real Films\nWeltvertrieb\nE1 Entertainment International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n85 Minuten\n\nPerry ist ein junger Mann, der ein harmloses Leben zwischen Familie, Kirche und Beruf fuehrt. Er hat eine huebsche, bigotte Freundin und sich erfolgreich um die Einberufung nach Vietnam gedrueckt. Doch eines Tages wird Perry als Geschworener fuer einen Mordprozess ausgewaehlt und findet sich im Gerichtssaal den Killer Girls der satanischen Charles Manson Gang gegenueber. Und schon verfaellt Perry hemmungslos der eiskalt schoenen Leslie. Leslie, My Name Is Evil ist ein bunter, gnadenlos geschmackloser, unkorrekter und erotisch berechnender Hybrid zwischen Camp, Agitprop und True Crime-Show. Ein Film fuer die spaete Nacht und ein 'guilty pleasure'.\n\nREGINALD HARKEMAGeboren 1967 in Burnaby, British Columbia. Studium der Filmproduktion an der University of British Columbia und Arbeit als Cutter unter anderem fuer Bruce McDonald (Hard Core Logo, 1996) und Don McKellar (Last Night, 1998; Childstar, 2004). Filme: A Girl Is a Girl (1999), Better Off in Bed (2004), Monkey Warfare (2006, Viennale 07).\n\n 24.10.201013:00Gartenbaukino 01.11.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3638.shtml
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SUMMARY:The Dubai in Me - Rendering the World (eOF) -  Christian von Borries
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DESCRIPTION:CHRISTIAN VON BORRIES\nD 2010\n\nDrehbuch Sebastian Luetgert, Christian von Borries\n Kamera Sebastian Luetgert, Christian von Borries\n Schnitt Ute Adamczewski, Christian von Borries\n Ton Christian von Borries\n Musik Christian von BorriesMasseundmacht Productions\nWeltvertrieb\nMasseundmacht Productions\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\neOF\n78 Minuten\n\nDas internationale Handelszentrum Dubai als Vorhoelle des Kapitalismus: In seinem undercover auf einer Fotokamera mit HD-Video-Funktion gedrehtem Film beschreibt von Borries mit Hilfe eines klugen, selbstreflexiven Kommentars jedoch mehr einen Zustand als einen konkreten Ort. Pompoese Werbefilme fuer die exklusive Inselwelt 'The World' werden mit statischen Aufnahmen der protzigen Architektur von unten konterkariert. Der Luxus auf Pump, der aufgrund der Wirtschaftskrise nicht mehr so einfach finanzierbar scheint, lebt in virtuellen Scheinwelten fort. Dazwischen huschen immer wieder beilaeufig gefilmte Arbeitssklaven durch die streng komponierten Bilder.\n \n Am 24.10. in Anwesenheit von Christian von Borries.\n\nCHRISTIAN VON BORRIESGeboren 1961. Arbeitet als Komponist, Orchesterdirigent und Musikproduzent. 2002 gruendet er mit Martin Hossbach das Label Masse und Macht. Seine Werke werden auf dem Kunstfest Weimar, auf dem Festival Luzern, der Volksbuehne Berlin und der documenta 12 aufgefuehrt. Mit 'Replay Debussy' gewann er 2003 den Echo in der Kategorie Klassik. The Dubai in Me – Rendering the World ist sein erster Film. Christian von Borries lebt und arbeitet in Berlin.\n\n 24.10.201013:00Stadtkino 02.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3699.shtml
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SUMMARY:The Agony and the Ecstasy of Phil Spector (OF) -  Vikram Jayanti
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:VIKRAM JAYANTI\nGB/USA 2008\n\nDrehbuch Vikram Jayanti\n Kamera Maryse Alberti\n Schnitt Emma Matthews\n Ton Alan Barker\n Musik Teddy Bears, Ronettes, Crystals, Righteous Brothers, u.a.VixPix Films\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n104 Minuten\n\nEin herzzerreissender Abschied von einem der genialsten, eigenwilligsten Komponisten und Produzenten der juengeren Musikgeschichte. Am Ende des Films verschwindet Spector fuer 19 Jahre im Gefaengnis, verurteilt fuer den Mord an einer Zufallsbekanntschaft. In den Wochen davor sitzt er in seinem Luxusanwesen und gibt eines seiner raren Interviews. Erzaehlt von seinem Vater, von John Lennon, seiner Schulzeit, von Elvis, den Ronettes, seiner Einsamkeit, von Harry Nilsson, den Drogen. Und ganz am Ende von seiner Angst und seinem Wunsch, geliebt zu werden. Wer denkt, dass das banal ist, hat ein Herz aus Stein. Fuer alle anderen: Phil Spector – The Soul of a Man. River Deep, Mountain High.\n \n In Anwesenheit von Vikram Jayanti.\n \n The Agony an the Ecstasy of Phil Spector wird gemeinsam gezeigt mit A Gesture.\n\nVIKRAM JAYANTIGeboren 1955 in New York. Zieht 1977 nach Los Angeles und arbeitet als Produzent von Dokumentarfilmen. Fuehrt Regie bei TV-Dokumentationen, u.a. ueber Julian Schnabel und James Ellroy (Feast of Death). 1996 erhaelt er fuer When We Were Kings von Leon Gast (Viennale 09) seinen ersten Oscar als Produzent. In Game Over (2003) begleitet er Garry Kasparovs Spiel gegen den Schachcomputer Deep Blue. 2004 folgt ein zweiter Oscar fuer Born Into Brothels: Calcutta’s Red Light Kids.\n\n 23.10.201023:00Gartenbaukino 24.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3566.shtml
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SUMMARY:Q &#150; The Winged Serpent (OF) -  Larry Cohen
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DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1982\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Robert Levi, Fred Murphy\n Schnitt Armond Lebowitz\n Ton Sandy Berman\n Musik Robert O. Ragland\n Special Effects David Allen, Randy Cook\n\n Darsteller Michael Moriarty (Jimmy Quinn), Candy Clark (Joan), David Carradine (Det. Shepard), Richard Roundtree (Sgt. Powell), James Dixon (Lt. Murray)Arkoff International, Larco Productions\nWeltvertrieb\nArkoff International Pictures\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nEine merkwuerdige Mordserie macht Detective Shepherd zu schaffen: Die Opfer sehen alle so aus, als haette man sie in einem Ritual getoetet, mit dem die Azteken den Gott Quetzalcoatl gnaedig stimmten. Der Eierdieb Jimmy Quinn wiederum findet auf der Spitze des Chrysler Building ein gigantisches Nest mit einem Riesenei, das von einem schlangenschlanken Monster mit gewaltigen Schwingen ausgebruetet wird. Quetzalcoatl?! – Einer der geloest-flottesten Genre-Hybriden Cohens, zudem der erste mit seinem Darsteller-Alter-Ego, dem einzigartigen Michael Moriarty. Immer wieder super.\n\n\n 24.10.201013:30Metro 31.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3668.shtml
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SUMMARY:Aardvark (eOF) -  Kitao Sakurai
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:KITAO SAKURAI\nUSA/Argentinien 2010\n\nDrehbuch Kitao Sakurai\n Kamera Aaron Kovalchik\n Schnitt Luke Lynch\n Ton Jason Candler\n Musik Fall On Your Sword\n Ausstattung Ana Cambre\n Kostuem Ana Cambre\n Darsteller Larry L. Lewis, Jr., Darren Branch, Jessica Elizabeth Cole (Candy), Dutch Crouse (Detective Dutch), Kitao Sakurai (Darius Szopa), Josette Barchilon (Carla)FiGa Films\n\nHDCam/Farbe\neOF\n78 Minuten\n\nLarry ist ein mittelalter, blinder Mann, der unter Alkoholproblemen und seiner Einsamkeit leidet und sich entschliesst, die fuer ihn fast unmoegliche Kunst des Jiu-Jitsu zu erlernen. An der Sportakademie freundet er sich mit dem Lehrer Darren an. Dieser nahezu dokumentarisch erzaehlte erste Teil des Films geht langsam in eine Art Rache- und Crimestory ueber, in der Larry mit Gewalt und Verfuehrung konfrontiert wird. Sakurai geht mit seiner Inszenierung ein lohnendes Wagnis ein, indem er die Geschichte seiner Figur ganz ueber deren Koerperlichkeit erzaehlt, sozusagen mit der Blindheit und durch sie hindurch, und so eine eigene physische und experimentelle filmische Erfahrung entwickelt.\n \n In Anwesenheit von Kitao Sakurai.\n \n Aardvark wird gemeinsam gezeigt mit A Gesture.\n\nKITAO SAKURAIGeboren 1983 in Kinugasa, Japan. Waechst in Cleveland, Ohio, auf und beginnt seine Karriere als Schauspieler in Kevin Smiths Dogma (1999). 2001 verlaesst er im Alter von 18 Jahren das College und geht nach New York, wo er als Buehnenbildner fuer Operninszenierungen arbeitet, bevor er sich erneut dem Film zuwendet. Dreht in der Folge selbst mehrere Kurzfilme, darunter Joseph and Julia (2002) und Coda (2003).Aardvark ist sein erster Langspielfilm, fuer den er auch das Drehbuch schreibt.\n\n 23.10.201018:00Stadtkino 24.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3614.shtml
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SUMMARY:Putty Hill (OmdU) -  Matthew Porterfield
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DESCRIPTION:MATTHEW PORTERFIELD\nUSA 2010\n\nDrehbuch Matthew Porterfield\n Kamera Jeremy Saulnier\n Schnitt Marc Vives\n Ton Phil Davis, Nick Rush\n Ausstattung Sophie Toporkoff\n Kostuem Sara Jane Gerrish\n Darsteller Sky Ferreira (Jenny), Zoe Vance (Zoe), James Siebor, Jr. (James), Dustin Ray (Dustin), Cody Ray (Cody), Charles 'Spike' Sauers (Spike), Catherine Evans (Cathy), Virginia Heath (Virginia), Casey Weibust (Casey), Drew Harris (Geoff), Marina Siebor (Marina)The Hamilton Film Group\nWeltvertrieb\nJordan Mintzer\n\nHDCam/Farbe\nOmdU\n87 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der 24-jaehrige Cory ist am Heroin gestorben, am Vortag seiner Beerdigung versammeln sich Familie und Freunde. In semi-dokumentarischer Weise schildert Putty Hill das Milieu der Teenager, ihren verzweifelten Traum vom Ausbruch, einen Traum voller Muedigkeit und Wiederholungen, einen sanften Traum von einem Leben jenseits der Vorstaedte. Langsam entsteht als Antwort auf das vorsichtig fragende Insistieren des Films das fragmentarische Bild einer New American Generation. Jenseits von Independent-Gehabe und selbstbezogenem Mumblecore ist Putty Hill das riskante und eigenartige Beispiel eines politischen Kinos in den USA, das sehr selten und kostbar geworden ist.\n \n In Anwesenheit von Matthew Porterfield.\n\nMATTHEW PORTERFIELDGeboren und aufgewachsen in Baltimore. Uebersiedelt im Alter von achtzehn Jahren nach New York und studiert zwei Jahre lang Film, arbeitet als Kindergaertner und kehrt schliesslich nach acht Jahren nach Baltimore zurueck, wo er mit Hamilton seinen ersten Langfilm dreht. Kurzfilme (Auswahl): Median (1996), Uprock (1996), Sindhu (1997), Orama (1997), Save the Planet (1998). \n\n 23.10.201021:00Urania 24.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3578.shtml
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SUMMARY:Hell Roaring Creek 
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DESCRIPTION:Hell Roaring Creek (kein Dialog), Podw&oacute;rka (kein Dialog)\nLUCIEN CASTAING-TAYLOR\nUSA 2010\n\nKamera Lucien Castaing-Taylor\n Musik Ernst Karel Harvard Sensory Ethnography Lab\nWeltvertrieb\nHarvard Sensory Ethnography Lab\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nkein Dialog\n20 Minuten\n\nDas Rauschen eines Wildbachs. Dunkles Morgengrauen, der Bach in der Totalen. Das Rauschen wird kurz von Hundegebell durchschnitten, allmaehlich gesellt sich Schafsbloeken dazu. Bis die aus gefuehlten dreitausend Tieren bestehende Herde vollends ueber den Bach getrieben wurde, ist es hell geworden. Eine weitere antisentimentale Elegie des ethnografisch interessierten Filmemachers Castaing-Taylor auf die Faszination und die Ambivalenz des Hirtendaseins, oder: How the West was won.\n \n Hell Roaring Creek wird gemeinsam gezeigt mit Podworka.\n\nLUCIEN CASTAING-TAYLORGeboren 1966 in Liverpool. Arbeitet in den Bereichen Film, Video und Fotografie. Anthropologe, Ethnograf und Leiter\n Sensory Ethnography Lab an der Harvard University. Kurzfilme (Auswahl): Made in USA (1990), In and Out of Africa (1992), Sweetgrass (2009, Langfilm gemeinsam mit Ilisa Barbash), The High Trail (2010).\n\n 24.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3701.shtml
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SUMMARY:La vida sublime / The Life Sublime (OmeU) -  Daniel V. Villamediana
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DESCRIPTION:DANIEL V. VILLAMEDIANA\nE 2010\n\nDrehbuch Victor J. Vazquez, Daniel V. Villamediana\n Kamera Fabio Bobbio, Daniel Belza\n Schnitt Daniel V. Villamediana, Fabio Bobbio\n Ton Alejandro Castillo\n Darsteller Victor J. Vazquez, Minke Wang, Emiliana Minguela, Alvaro Arroba, Pepe Grosso, Fernando de la Fuente, Pepe MantezaEl Toro Azul Producciones\nWeltvertrieb\nEl Toro Azul Producciones\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nNach El brau blau naehert sich Villamediana mit La vida sublime erneut auf unkonventionelle, semifiktive Weise einem widerspruechlichen und tabuisierten Teil der spanischen Geschichte an, der Franco-Diktatur. Auf den Spuren seines geheimnisvollen Grossvaters reist ein junger Mann in eine abgelegene Gegend des suedlichen Kastiliens, eine filmische Bewegung, die zugleich viele Ziele hat: den mythologischen Raum der Familie, die dunklen Jahre des faschistischen Regimes, die ungelebten Traeume einer Generation, die unter der Diktatur litt. Eine seltene, filmisch und politisch relevante, befremdlich-schoene Arbeit.\n \n In Anwesenheit von Daniel V. Villamediana.\n\nDANIEL V. VILLAMEDIANAGeboren 1975 in Valladolid. Studiert Geschichte und Kunstgeschichte an der Universidad de Valladolid. 2006 dreht er den Kurzfilm Espacio publico und schreibt im selben Jahr das Drehbuch zu Jose Maria de Orbes’ La linea recta. 2008 realisiert er mit El brau blau (Viennale 08) sein Regiedebuet, 2009 den Kurzfilm El Evangelio. Arbeitet auch als Filmkritiker fuer die Zeitschrift 'Letras de cine' und unterrichtet Filmtheorie, Regie und Dokumentarfilm am Observatorio de Cine in Barcelona. La vida sublime ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 23.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3669.shtml
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SUMMARY:Japan: A Story of Love and Hate (OmeU) -  Sean McAllister
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DESCRIPTION:SEAN MCALLISTER\nJapan/GB 2008\n\nDrehbuch Sean McAllister\n Kamera Sean McAllister\n Schnitt Ollie Huddleston, Johnny Burke\n Ton Bob Jackson\n Musik Sean McAllisterLombardo Films\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n59 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Naoki und seine Freundin Yoshie sind zwei klassische Opfer der japanischen Wirtschaftskrise, zwei von Millionen, die ein Leben am Rande der Armut fuehren, die teilweise 15 Stunden taeglich arbeiten, sich selbst verleugnen, abends in Bars dazuverdienen, in einer Wohnung leben, die diesen Begriff nicht verdient. Aber Japan: A Story of Love and Hate ist keine miserabilistische Studie, keine moralisierende Anklage, sondern einfach die Beschreibung einer Alltaeglichkeit, die im Grunde eine Ungeheuerlichkeit ist. Und dabei sind das hoechst ungleiche Paar Naoki und Yoshie wie Helden und Clowns zugleich, die man zutiefst bewundert und mitfuehlend verstehen kann.\n\nSEAN MCALLISTERArbeitet zunaechst in verschiedenen Berufen, bis er 1996 ein Filmstudium an der London National Film School abschliesst. Arbeitet in der Folge fuer die BBC und Channel 4 und dreht zumeist dokumentarische Portraets in Grossbritannien, Israel, Irak und Japan. Filme (Auswahl): Working with the Enemy (1997), The Minders (1998), Settlers (2000), Hull’s Angel (2002), The Liberace of Baghdad (2004).\n\n 24.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3705.shtml
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SUMMARY:4 aventures de Reinette et Mirabelle (OmdU) / 4 Abenteuer von Reinette und Mirabelle -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1987\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Sophie Maintigneux\n Ton Pierre Camus\n Musik Ronan Girre, Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Darsteller Joeelle Miquel, Jessica Forde, Philippe Laudenbach, Jean-Claude Brisseau, Marie Riviere, Fabrice Luchini, Francois-Marie Banier, Yasmine Haury, Marie Bouteloup Francoise Etchegaray (CER), Margaret Menegoz (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\n98 Minuten\n\nReinette ist Kuenstlerin, lebt auf dem Lande und froent einem gewissen moralischen Rigorismus. Die lebenslustige Mirabelle nimmt es nicht so genau und ist ueberzeugte Staedterin. Ein Zufall fuehrt sie zusammen, sie freunden sich an und Reinette zieht zu Mirabelle nach Paris. In vier amuesanten Episoden erzaehlt der Film mit leichter Hand von ihren Erlebnissen in der grossen Stadt und zeichnet dabei eine treffende Charakterskizze der beiden jungen Frauen und ihrer so unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen der Menschen und der Welt.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 24.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3489.shtml
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SUMMARY:Lung Boonmee raluek chat / Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (OmdU) -  Apichatpong Weerasethakul
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:APICHATPONG WEERASETHAKUL\nGB/Thailand/F/D/E 2010\n\nDrehbuch Apichatpong Weerasethakul\n Kamera Sayombhu Mukdeeprom, Yukontorn Mingmongkon, Charin Pengpanich\n Schnitt Lee Chatametikool\n Ton Akritchalerm Kalayanamitr, Shimizu Koichi, Chalermrat Kaweewattana\n Ausstattung Akekarat Homlaor\n Kostuem Chatchai Chaiyon\n Darsteller Thanapat Saisaymar (Boonmee), Jenjira Pongpas (Jen), Sakda Kaewbuadee (Tong), Nattakarn Aphaiwonk (Huay), Geerasak Kulhong (Boonsong, Kanokporn Thongaram\n (Roong), Samud Kugasang (Jaai), Wallapa Mongkolprasert (Prinzessin) Illuminations Films, Kick the Machine Films, Anna Sanders Films, The Match Factory, GFF Geissendoerfer Film- und Fernsehproduktion, Eddie Saeta S.A. \nWeltvertrieb\nThe Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n113 Minuten\n\nApichatpong Weerasethakuls neuer, in Cannes mit der Goldenen Palme praemierter Film erzaehlt Onkel Boonmees mystische Reise in den Tod. Tief im Dschungel sitzt Boonmee mit Verwandten vor seinem alten Holzhaus, und aus dem animistisch verwunschenen Wald taucht seine lange verstorbene Frau auf. Spaeter erscheint auch beider, seit langem verschwundener Sohn als Affenwesen mit gluehenden Augen. Das geheimnisvolle und zugleich realistische Kino des Apichatpong Weerasethakul scheint mit westlichen Begriffen und unserer abgegriffenen Sprache nicht zu fassen, zu unerhoert, zu fremd ist diese Welt der Lebenden und Toten, zu tief und geisterhaft ihr Dasein.\n \n In Anwesenheit von Apichatpong Weerasethakul und Simon Field (Produzent).\n\nAPICHATPONG WEERASETHAKULGeboren 1970 in Bangkok. Filmstudium am School of the Art Institute in Chicago. Nach dem Dokumentarfilm Mysterious Object at Noon (2000) etabliert er sich mit den Spielfilmen Blissfully Yours (2002) und Tropical Malady (2004) als einer der bedeutendsten asiatischen Filmemacher. Seine Filme werden regelmaessig bei der Viennale praesentiert: Wordly Desires (2005, KF), Syndromes and a Century (2006). Fuer Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives erhaelt er beim Filmfestival von Cannes die Goldene Palme. Mit Empire gestaltet er heuer den Viennale-10-Trailer.\n\n 23.10.201020:30Gartenbaukino 24.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3564.shtml
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SUMMARY:Paraboles (Mafrouza 5) / The Art of Speaking (Mafrouza 5) (OmeU) -  Emmanuelle Demoris
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:EMMANUELLE DEMORIS\nAegypten/F 2010\n\nKamera Emmanuelle Demoris\n Schnitt Emmanuelle Demoris, Celine Ducreux\n Ton Jean-Luc AudyLes Films de la Villa\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOmeU\n155 Minuten\n\nMafrouza ist ein Armenviertel der aegyptischen Metropole Alexandria, das sich auf den Ruinen einer alten Totenstadt erhebt, abenteuerlich durchmischt, pulsierend und lebendig im taeglichen Ueberlebenskampf. Ohne analytisch oder erklaerend zu sein, vermittelt die Filmemacherin und Ethnologin Demoris die spannendsten Details und Hintergruende dieser Welt, oekonomische Bedingtheiten und religioese Konflikte, Geschlechterbeziehungen und Machtverhaeltnisse. Ein wichtiger und unverzichtbarer Film in einer Zeit, in der der Begriff Islam von jedem vorurteilsheischenden Idioten als Reizwort und Drohkulisse benuetzt wird.\n \n In Anwesenheit von Emmanuelle Demoris.\n\nEMMANUELLE DEMORISGeboren 1965 in London. Studium an der Pariser Filmhochschule FEMIS. Arbeit als Theaterregisseurin. 1998 entsteht ihr erster Dokumentarfilm Memoires de pierre ueber Gegenwart und Vergangenheit eines Steinbruchs in der Naehe von Paris. In der Folge widmet sie sich ihrem Langzeitprojekt Mafrouza, das aus den Filmen Mafrouza – Oh la nuit! (2007, Viennale 08), Mafrouza/Coeur (2007), Que faire? (2010), La Main du papillon (2010) und Paraboles besteht. Paraboles wird beim Festival von Locarno mit einem Goldenen Leoparden im Wettbewerb Cineasti del presente ausgezeichnet.\n\n 24.10.201017:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201012:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3553.shtml
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SUMMARY:M/F Remix (OF) -  Jy-ah Min
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:JY-AH MIN\nUSA 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Jy-Ah Min\n Darsteller Mimi Goh, Philip Westerland Jean-Pierre Gorin Productions\nWeltvertrieb\nJean-Pierre Gorin Productions\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe/SW\nOF\n78 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Mimi und Philip, zwei junge Kalifornier, auf den Spuren von Masculin/Feminin: Kann Philip sich seine Zigarette so cool zwischen die Lippen werfen wie Jean-Pierre Leaud? Kann Mimi so laessig im Fensterrahmen lehnen wie Chantal Goya? Nein, denn nicht nur Zeiten und Lebensstil haben sich gewandelt, sondern M/F Remix ist, wie sein Titel schon sagt, kein Remake von Godards Klassiker, sondern eine Art Neumischung. Die Enkelkinder der Kinder von Marx und Coca Cola sind in diesem hintersinnigen und selbstironischen Remix auf sich selbst gestellt.\n \n In Anwesenheit von Jy-ah Min.\n\nJY-AH MINGeboren in Suedkorea, aufgewachsen in Buenos Aires und in Los Angeles. Abschluss in Darstellender Kunst an der University of California, San Diego. Seit 2004 arbeitet sie an mehreren Projekten gemeinsam mit Jean-Pierre Gorin (u.a. fuer die Ausstellung 'Manny Farber and All that Jazz'), der mit M/F Remix auch ihren ersten Langspielfilm produziert.\n\n 24.10.201018:00Stadtkino 25.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3529.shtml
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SUMMARY:Vincere (OmeU) -  Marco Bellocchio
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MARCO BELLOCCHIO\nI/F 2009\n\nDrehbuch Marco Bellocchio, Daniela Ceselli\n Kamera Daniele Cipri\n Schnitt Francesca Calvelli\n Ton Gaetano Carito\n Musik Carlo Crivelli\n Ausstattung Marco Dentici\n Kostuem Sergio Ballo\n Darsteller Giovanna Mezzogiorno (Ida Dalser), Filippo Timi (Benito Mussolini), Fausto Russo Alesi (Riccardo Paicher), Michela Cescon (Rachele Mussolini), Piergiorgio Bellocchio (Pietro Fedele), Corrado Iinvernizzi (Doktor Cappelletti), Paolo Pierobon (Giulio Bernardi), Bruno Carrielo (Richter)Celluloid Dreams\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n128 Minuten\n\nVincere erzaehlt vom Aufstieg des jungen Benito Mussolini, seinem Verrat an seiner ersten grossen Liebe und dem eigenen Kind, den Mechanismen der Macht, der Intrige und der Erotik. Aber Bellocchio ist zu sehr bewusster Filmemacher, als dass er sich den Klischees der Rekonstruktion und des historischen Behaupteten ueberlaesst, vielmehr erhaelt seine Figur des Mussolini eine Gegenwaertigkeit und Realitaet, die seine Person, seine Geschichte und Entwicklung in ein Licht des Verstehens und Erkennens rueckt. Das macht Vincere zu etwas Besonderem und zu einem spannenden Beispiel eines historischen Kinos.\n \n In Anwesenheit von Marco Bellocchio und Francesca Calvelli (Schnitt).\n\nMARCO BELLOCCHIOGeboren 1939 in Piacenza. Filmstudium am Centro Sperimentale Cinematografica in Rom und an der Slade School of Fine Arts in London. 1965 erlangt er mit I pugni in tasca internationale Aufmerksamkeit und etabliert sich als einer der wichtigsten politischen Filmemacher Italiens, dessen Arbeiten regelmaessig auf den grossen Filmfestivals gezeigt werden. Filme (Auswahl): Il diavolo in corpo (1986), Sogni infranti – ragionamenti e deliri (1995, Viennale 96), Il principe di Homburg (1997), Ora di religione (2002).\n\n 23.10.201015:30Metro 24.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3596.shtml
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SUMMARY:Dansa als esperits / Dance to the Spirits (OmeU) -  Ricardo Iscar
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DESCRIPTION:RICARDO ISCAR\nKamerun/E 2010\n\nDrehbuch Ricardo Iscar, Daria Esteva nach einer Vorlage von Lluis Mallart\n Kamera Ricardo Iscar\n Schnitt Nuria Esquerra, Raul Cuevas\n Ton Sosthene Fokam KamgaMotion Pictures\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n78 Minuten\n\nIn einem Dorf am Rande des Dschungels hat der Medizinmann, Arzt, Geisterheiler und Buschdoktor Mba Owona Pierre sein sogenanntes 'Hospital der Geister' eingerichtet. Eine hoechst ungewoehnliche Mischung ist dieser Mann, der ueber Wissen und Intuition verfuegt, die Heilpflanzen kennt, philosophische Aufzeichnungen fuehrt und ueberhaupt alle Grenzen zu verwischen imstande ist. Er bewegt sich traumwandlerisch zwischen Tradition und Moderne, Animismus und rationalen Ansichten, zwischen seinem Haus und dem Dschungel, zwischen Menschen und Geistern. Der Film ist der zurueckgenommene, ethnologische Versuch, von diesem Leben und Wirken eine Ahnung zu vermitteln.\n \n In Anwesenheit von Ricardo Iscar.\n\nRICARDO ISCARGeboren 1961 in Salamanca, Spanien. Studiert zunaechst Jus an der Universitaet von Salamanca, danach Darstellende Kunst an der Universidad Complutense in Madrid und Film an der Deutschen Film-und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. 1989 dreht er mit A la Orilla del Rio seinen ersten Kurzfilm, 1994 mit Badu. Stories from the Negev Desert seinen ersten Langdokumentarfilm. Weitere Filme (Auswahl): La punta del moral (2001), El cerco (2002, KF), Tierra negra (2004), Soledad (2008, KF), Juego limpio (2009, KF). Iscar lehrt zur Zeit Dokumentarfilm in Barcelona.\n\n 23.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3626.shtml
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SUMMARY:Programm 3: Reglementierte K&ouml;rper
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DESCRIPTION: \n\nUnblutige Reposition einer angeborenen Hueftverrenkung durch Adolf Lorenza\n Oesterreich 1922\n Regie Richard Rotz\n Mit Hofrat Dr. Alfred Lorenz\n Produktion Staatliche Filmhauptstelle, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 4 Minuten\n \n Hygiene der Ehe\n Oesterreich 1922\n Regie Wolf Junger\n Drehbuch Ernst Junger\n Darsteller Julius Tandler, Prof. Moll, Prof. Spitzy, Oskar Frankl, Dr. Rubeska\n Produktion Pan-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 66 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 3: REGLEMENTIERTE KOeRPER\n \n\nHygiene der Ehe ist ein einzigartiges Dokument, das uns mehr als manche schriftliche Unterlage ueber seine Entstehungszeit verraet. Die Idee des Wiener Gesundheitsreferenten Julius Tandler, eine Eheberatungsstelle einzurichten, sieht sich erweitert zur Devise, nur 'gesunde' Menschen sollten den Bund fuers Leben – also eine gesellschaftlich legitimierte Fortpflanzung – ins Auge fassen. Der Film fuehrt das heutige Publikum mitten in die gesundheitlichen Probleme der Nachkriegszeit, in der eugenische Ueberlegungen auf fruchtbaren Boden fielen.\n \n Mit einem Einfuehrungsvortrag des Mediziners und Historikers Dr. Hans Hirnsperger.\n \n Musik: Susanna Gartmayer, Bassklarinette, Tamara Wilhelm, Elektronik.\n\n\n 24.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3670.shtml
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SUMMARY:L' Arbre, le maire et la m&eacute;diath&egrave;que / Der Baum, der B&uuml;rgermeister und die Mediathek (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1993\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Sebastien Erms (i.e. Eric Rohmer)\n Schnitt Mary Stephen\n Darsteller Pascal Greggory, Arielle Dombasle, Fabrice Luchini, Clementine Amouroux, Francois-Marie Banier, Michel Jaouen, Jean Parvulesco Francoise Etchegaray (CER)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n110 Minuten\n\nOb im Diskurs ueber Liebe und Moral oder, wie hier, in politischer Satire, nie geht es bei Rohmer um Recht oder Unrecht, Gut oder Boese. Der karrieristische Buergermeister will mit der Mediathek nur das Beste; der Oeko-Lehrer, der den Baum verteidigt, ist zugleich ein cholerischer Clown. In sieben mit naiven Zwischentiteln angekuendigten Episoden wird das Thema Moderne versus Bewahrung ironisch bis sarkastisch durchexerziert. Falls hier ueberhaupt jemand „Recht" hat, so die Kinder, die sich an den Eltern vorbei ueber ihre Zukunft verstaendigen.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 08.10.201021:00Filmmuseum 24.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3521.shtml
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SUMMARY:Chantal Akerman, From Here (eOF) -  Gustavo Beck, Leonardo Luiz Ferreira
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:GUSTAVO BECK, LEONARDO LUIZ FERREIRA\nBrasilien/F 2010\n\nDrehbuch Gustavo Beck, Leonardo Luiz Ferreira\n Kamera Joao Atala\n Schnitt Andre Mielnik\n Ton Eduardo Psilva\n Mit Chantal AkermanLeonardo Mecchi\n\nHDCam/Farbe\neOF\n62 Minuten\n\nKnapp eine Stunde lang berichtet die belgische Filmemacherin Chantal Akerman von ihrer Arbeit. Vom Unterschied zwischen dem Dokumentarischen und der Fiktion, vom Schauspiel, davon wie das Kino Raum und Zeit verwandelt und die Wiederholung das strukturierende Element ihrer Filme ist. Dazu zeigt sie, wie zum Beweis, das ausgetrunkene Glas, das sie neu nachschenkt. Und gegen den Einspruch irgendwo im Off des Raums zuendet sie sich eine Zigarette an. Kein Moment, keine Idee, kein Satz dieser aussergewoehnlichen Frau ist zuviel, ist verschwendet, ist beilaeufig in diesem Film. Das mache ihr jemand nach. Und dazu ihr Schalk, ihre Traurigkeit und ihre Staerke.\n \n In Anwesenheit von Gustavo Beck.\n \n Chantal Akerman, From Here wird gemeinsam gezeigt mit La Chambre.\n\nGUSTAVO BECKGustavo Beck studiert Film in Rio de Janeiro und an der School of San Antonio de Los Banos in Cuba. Nach den beiden Kurzfilmen Hera (2005) und Ismar (2007) dreht er 2009 seinen ersten Langfilm A Sandro de Casa (2009). Leonardo Luiz Ferreira arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Filmkritiker. Chantal Akerman, de ca ist sein Regiedebuet.\n\nLEONARDO LUIZ FERREIRAGustavo Beck studiert Film in Rio de Janeiro und an der School of San Antonio de Los Banos in Cuba. Nach den beiden Kurzfilmen Hera (2005) und Ismar (2007) dreht er 2009 seinen ersten Langfilm A Sandro de Casa (2009). Leonardo Luiz Ferreira arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Filmkritiker. Chantal Akerman, de ca ist sein Regiedebuet.\n\n 24.10.201020:30Stadtkino 27.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3651.shtml
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SUMMARY:Das rote Zimmer / The Red Room (OmeU) -  Rudolf Thome
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:RUDOLF THOME\nD 2010\n\nDrehbuch Rudolf Thome\n Kamera Ute Freund\n Schnitt Beatrice Babin\n Ton Till Roellinghoff\n Musik Katia Tchemberdji\n Ausstattung Reinhild Blaschke\n Kostuem Zana Bosnjak\n Darsteller Katharina Lorenz (Luzie). Seyneb Saleh (Sibil), Peter Knaack (Fred), Max Wagner (Peter), Isabel Hindersin (Venus), Hanns Zischler (Prof. Muehsam)Moana-Film\nWeltvertrieb\nMoana-Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n101 Minuten\n\nThome liebt die Versuchsanordnung der menschlichen Gefuehle, die Konstruktion des Begehrens, das Spiel der Liebe. Er ist ein hoefischer Regisseur der unmittelbaren Gegenwart, mischt die Figuren, verwirrt die Erzaehlung, schafft immer neue chemische Verbindungen. Zugleich haftet seinem neuen, wunderbar leichten und maerchenhaften Film nicht die leiseste Systematik an. 2 Frauen, 1 Mann, 1 Haus, 1 rotes Zimmer. Und dazwischen weht der Wind, fliegen die Voegel, wird es Abend. Man koennte Das rote Zimmer ein schoenes, mildes Alterswerk nennen, waeren da nicht diese Blicke, diese Beschwingtheit, dieses Zoegern und diese Unvernunft.\n \n In Anwesenheit von Rudolf Thome, Katharina Lorenz, Seyneb Saleh und Peter Knaack.\n\nRUDOLF THOMEGeboren 1939 in Wallau/Lahn. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Muenchen. Schreibt seit 1962 Filmkritiken, dreht 1964 seinen ersten Kurzfilm, Die Versoehnung, und 1968 mit Detektive seinen ersten Spielfilm, der wie Rote Sonne (1969) als Klassiker des Neuen Deutschen Films gilt. 1977 gruendet er die Produktionsfirma Moana-Film. Weitere Filme (Auswahl): Supergirl (1970), System ohne Schatten (1983), Der Philosoph (1988), Die Sonnengoettin (1993), Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen (2000, Viennale 2000), Rot und Blau (2003, Viennale 03), Frau faehrt, Mann schlaeft (2004, Viennale 04), Rauchzeichen (2005), Du hast gesagt, dass du mich liebst (2005, Viennale 06), Das Sichtbare und das Unsichtbare (2007, Viennale 07).\n\n 24.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 25.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3554.shtml
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SUMMARY:Ha Ha Ha (OmeU) -  Hong Sang-Soo
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DESCRIPTION:HONG SANG-SOO\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Hong Sang-soo\n Kamera Park Hongyeol\n Schnitt Hahm Sungwon\n Ton Song Yeajin, Kim Mir\n Musik Jeong Yongjin\n Darsteller Kim Sangkyung (Jo Munkyung), Yu Junsang (Bang Jungshik), Moon Sori (Wang Seongok)Jeonwonsa Film\nWeltvertrieb\nFinecut\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n116 Minuten\n\nNur die angenehmen Erinnerungen wollen sie einander erzaehlen, beschliessen der Regisseur Jo Munkyung und sein Freund, der Filmkritiker Bang Jungshik, als sie bei einem gemeinsamen Gelage feststellen, dass sie kuerzlich zur selben Zeit in der kleinen Hafenstadt Tongyeon einige Tage verbracht haben, ohne einander zu begegnen. Und so erzaehlen sie sich ihre Erlebnisse, und realisieren dabei nicht, dass diese die zwei Seiten einer Medaille bilden. Wie immer bei Hong wird viel getrunken und viel geredet und freilich geht es um die Liebe und um die Arbeit und, ganz beilaeufig, um den Sinn des Lebens.\n\nHONG SANG-SOOGeboren 1960 in Seoul. Studiert Film an der Chungkang University, am California College of Arts and Crafts sowie am Art Institute of Chicago. Nach seiner Rueckkehr arbeitet er fuer die Seoul Broadcasting Station (SBS). 1996 realisiert er sein Debuet The Day the Pig Fell into the Well, fuer den er zahlreiche Auszeichnungen erhaelt, und etabliert sich als einer der fuehrenden Filmemacher Asiens. Seine Filme werden regelmaessig im Rahmen der Viennale gezeigt: The Power of Kangwon Province (1998), Virgin Stripped Bare by Her Bachelors (2000), Turning Gate (2002), Tale of Cinema (2005), Woman on the Beach (2006), Night and Day (2008). Mit Ha Ha Ha gewinnt er beim Festival von Cannes den Hauptpreis der Reihe Un Certain Regard. Zuletzt dreht er Oki’s Movie (S. 87).\n\n 24.10.201021:00Urania 29.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3649.shtml
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SUMMARY:Essential Killing (OmeU) -  Jerzy Skolimowski
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JERZY SKOLIMOWSKI\nPL/N/IRL/H 2010\n\nDrehbuch Ewa Piaskowska, Jerzy Skolimowski\n Kamera Adam Sikora\n Schnitt Reka Lemhenyi\n Ton Robert Flanagan\n Musik Pawel Mykietyn\n Ausstattung Joanna Kaczynska\n Kostuem Anne Hamre\n Darsteller Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Stig Frode Henriksen, Nicolai Cleve BrochHanWay Films\n\nFarbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nDie Kombination des amerikanisch-polnischen Meisters der Provokation Jerzy Skolimowski und des grenzgenialen, verrueckten Schauspielers Vincent Gallo muss zwangslaeufig etwas Aussergewoehnliches ergeben. Es heisst Essential Killing und handelt von einem muslimischen Kaempfer, der von der CIA in Afghanistan gefangen genommen und in ein Geheimgefaengnis in Europa ueberstellt wird. Doch unvorhergesehen findet sich der Kaempfer irgendwo inmitten der tief verschneiten Waelder Polens wieder. Als eine Mischung aus wild gewordenem Tier und verklaertem Schmerzensmann streift er durch diese fremde Welt, gehetzt und verfolgt und am Ende auf einem Schimmel in den Tod reitend. Skolimowski und Gallo: Brothers in arms. See for yourself.\n\nJERZY SKOLIMOWSKIGeboren 1938 in &#321;odz, Polen. Studium der Literatur und Geschichte in Warschau. Er besucht ab 1960 die Staatliche Filmschule in &#321;odz, schreibt Gedichte und Drehbuecher (u.a. gemeinsam mit Roman Polanski). Arbeitet bis 1993 immer wieder auch als Schauspieler, Produzent und Cutter. Filme (Auswahl): Rysopis (Identification Marks: None, 1964, Viennale 04), Walkover (1965), Hands Up! (1967/81), Barrier (1967), The Shout (1978), Moonlighting (1982), The Lightship (1985).\n\n 24.10.201021:00Gartenbaukino 25.10.201023:59Kuenstlerhaus KinoIn der Nacht von 25. auf 26. Oktober.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3589.shtml
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SUMMARY:Le quattro volte  -  Michelangelo Frammartino
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:MICHELANGELO FRAMMARTINO\nI/D/CH 2010\n\nDrehbuch Michelangelo Frammartino\n Kamera Andrea Locatelli\n Schnitt Benni Atria, Maurizio Grillo\n Ton Paolo Benvenuti, Simone Paolo Olivero, Daniel Irribaren, Benni Atria\n Ausstattung Matthew Broussard\n Kostuem Gabriella Maiolo\n\n Mit Giuseppe Fuda (Hirte), Bruno Timpano (Koehler), Nazareno Timpano (Koehler)The Coproduction Office\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nkein Dialog\n88 Minuten\n\nIn einem Dorf in Kalabrien wohnt der alte Hirte Giuseppe. Er ist krank und hofft auf ein Wunder. Aber die Mittel, die er in Anspruch nimmt, sind alles andere als tauglich und nichts als Aberglauben. Also stirbt er, und das ist in diesem animistisch verzauberten Film keine wirkliche Katastrophe, und als wuerde er wiedergeboren, taucht ein Zicklein auf, das seiner Herde verloren gegangen ist. Alles in Frammartinos Film ist in ein mildes, versoehnliches Licht getaucht, lebt und vergeht, dazu rauschen die Baeume, meckern die Ziegen, singen die Bauern. Le quattro volte ist ein liebenswerter und strahlender Film. Eine Raritaet im heutigen italienischen Kino.\n\nMICHELANGELO FRAMMARTINOGeboren 1968 in Mailand. Dreht 1992 nach einem Architekturstudium seinen ersten Kurzfilm. Fuer seinen ersten Spielfilm Il dono (2003) erhaelt er mehrere Auszeichnungen. Le quattro volte ist sein erster langer Dokumentarfilm.\n\n 24.10.201021:00Metro 26.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3609.shtml
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SUMMARY:Le beau mariage (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1982\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Bernard Lutic\n Ton Georges Prat\n Musik Ronan Girre, Simon des Innocents\n Schnitt Cecile Decugis\n Darsteller Beatrice Romand, Andre Dussollier, Feodor Atkine, Arielle Dombasle, Pascal Greggory Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Les Films du Carrosse\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n97 Minuten\n\nSabine ist es leid mit ihrem verheirateten Liebhaber, jetzt will sie selber heiraten! Der Anwalt Edmond scheint der ideale Kandidat. Bedenken, Liebe sei nicht planbar, akzeptiert sie nicht. Unbeirrbar stellt sie Edmond nach, bis er ihr klarmacht, dass er sich partout nicht binden will. Der kluge Diskurs ueber Geschlechterverhaeltnisse, ueber Liebe und Ehe auf der Dialogebene legt den Grund fuer eine neue Perspektive am Ende des Films: Eine beilaeufige Begegnung wiederholt sich und eroeffnet Sabine eine neue Chance.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 11.10.201019:00Filmmuseum 24.10.201021:15Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3526.shtml
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SUMMARY:Los j&oacute;venes muertos / Dead Youth (OmeU) -  Leandro Listorti
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LEANDRO LISTORTI\nArgentinien 2009\n\nDrehbuch Leandro Listorti\n Kamera Martin Mohadeb\n Schnitt Felipe Guerrero\n Ton Luciano FusettiHabitacion 1520\nWeltvertrieb\nBellasombra\n\nHDCam/1:4:3/Farbe\nOmeU\n73 Minuten\n\nSeit Ende der neunziger Jahre haben sich in dem kleinen Ort Las Heras in der argentinischen Provinz mehr als 30 Teenager das Leben genommen. Es gab keine Anzeichen fuer die Selbstmorde, und bis heute kann sich niemand die Gruende fuer diese beunruhigende Serie erklaeren. In Los jovenes muertos versucht Listorti, diesen und anderen Todesfaellen auf den Grund zu gehen. 'Die unterschiedlichen Weisen, auf die verschiedene Kulturen an den Tod herangehen, haben mich immer fasziniert', sagt der Filmemacher und fragt: 'Wie dreht man den Tod? Wie zeigt man, dass nichts mehr da ist?'\n\nLEANDRO LISTORTIGeboren 1976 in Buenos Aires. Besucht nach seinem Filmstudium verschiedene Dokumentarfilm-Workshops, unter anderem von Martin Rejtman, Pablo Reyero, Patricio Guzman und Hernan Khourian. Arbeitet auch als Regieassistent sowie als Kinovorfuehrer. Nach drei Kurzfilmen ist Los jovenes muertos sein erster Langfilm.\n\n 24.10.201023:00Stadtkino 31.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3704.shtml
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SUMMARY:Kaboom (OF) -  Gregg Araki
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:GREGG ARAKI\nUSA/F 2010\n\nDrehbuch Gregg Araki\n Kamera Sandra Valde-Hansen\n Schnitt Gregg Araki\n Ton Sean Madsen, Steve Utt, Denielle Rose\n Musik Ulrich Schnauss, Mark Peters Vivek Maddala, Robin Guthrie\n Ausstattung Todd Fjelsted\n Kostuem Tracye Gigi Field\n Darsteller Thomas Dekker (Smith), Haley Bennett (Stella), Chris Zylka (Thor), Roxane Mesquida (Lorelei), Juno Temple (London)Why Not U.S. Productions, Desperate Pictures, Wild Bunch, Super Crispy\nWeltvertrieb\nWild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nPolyfilm Verleih\n\nFarbe\nOF\n86 Minuten\n\nEine wuest zusammenfabulierte Mischung aus High-School-Coming-of-Age-Komoedie und Science-Fiction-Paranoia-Thriller-Groteske, die neben homo- und heterosexuellen Begegnungen auch flotte Dreier und hilfreiche Hinweise zum Oralverkehr bereithaelt. Unter anderem. Mit Kaboom persifliert der mittlerweile 50-jaehrige Araki sein eigenes Fruehwerk. Er unterwirft die alten, von Teenage Angst, Hormonstuermen und drogeninduzierten Wahrnehmungsstoerungen gepraegten Geschichten einer ironischen Brechung, uebersetzt die entstandenen Fragmente in Genreformeln und laesst diese in einem Kaleidoskop rotieren. Schwindlig kann einem dabei schon werden.\n\nGREGG ARAKIGeboren 1959 in Los Angeles. Filmstudium an der University of Santa Barbara. Dreht mit Three Bewildered People in the Night (1987) seinen ersten Film und macht sich in der Folge mit Billigproduktionen und als Mitbegruender des New Queer Cinema einen Namen. Filme (Auswahl): The Doom Generation (1995), Mysterious Skin (2004).\n\n 24.10.201023:00Gartenbaukino 26.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3641.shtml
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SUMMARY:An American Journey (OmeU)
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:An American Journey (OmeU), Collision Of Parts (kein Dialog)\nPHILIPPE SECLIER\nF/USA/China/CH/D 2009\n\nDrehbuch Philippe Seclier\n Kamera Philippe Seclier\n Schnitt Pauline Gaillard\n Ton Benjamin Viau\n Musik Karol BeffaPascale Ramonda\n\nVideo (Digi Beta)\nOmeU\n58 Minuten\n\n1955/1956 bereist der junge Fotograf Robert Frank die Vereinigten Staaten. Rund 28.000 Fotos entstehen, aus denen Frank eine Hand voll auswaehlt und in einem Buch mit dem Titel 'The Americans' zusammenfasst. Bis heute gilt dieses Werk als bahnbrechender Beitrag zur Fotografiegeschichte. 50 Jahre spaeter macht sich Philippe Seclier auf die gleiche Reise und vermisst die Spuren jenes legendaeren Buches, blickt aus den alten Hotelzimmern, trifft die Menschen von Franks Bildern, spricht mit dem Fotoentwickler von damals. Vieles ist verloren gegangen, manches schimmert noch durch die Geschichte. Das Nachbild eines grossen Vorbilds in der Gegenwart des heutigen Amerikas.\n \n An American Journey wird gemeinsam gezeigt mit Collision Of Parts.\n\nPHILIPPE SECLIERGeboren 1960. Arbeit als Fotojournalist. Herausgeber der Fotobaende 'Hotel Puerto' sowie 'Pier Paolo Pasolini – La longue Route de sable'. 2004 entstand sein erster Dokumentarfilm Instants d’annee ueber den franzoesischen Fotografen Marc Riboud. Seit 2007 arbeitet er an verschiedenen Projekten gemeinsam mit dem Filmemacher und Fotografen Raymond Depardon.\n\n 22.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 24.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3541.shtml
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SUMMARY:Smash His Camera (OF) -  Leon Gast
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LEON GAST\nUSA 2009\n\nDrehbuch Leon Gast\n Kamera Don Lenzer\n Schnitt Doug Abel\n Ton Matt Gundy, Mark Maloof\n Musik David Wolfert, Craig Hazen\n\n Mit Ron GalellaGot the Shot Productions\nWeltvertrieb\nMagnolia Pictures\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n90 Minuten\n\n'Immer durch die Kueche', sagt der Urvater aller Paparazzi, Ron Galella, 'immer durch die Kueche muss man sich an die Prominenten heranmachen.' Manchmal schneidet er auch einfach ein Loch in die Hecke, wie in die um Katherine Hepburns gut bewachte Villa. Galellas Fotografien sind laengst Klassiker, so wie die Geschichten um ihn selbst Legende sind. Etwa seine jahrelange, hoechst ambivalente fotografische Beziehung zu Jackie Onassis, von der der filmtitelgebende Satz stammt. Galella ist Monster, Freak und Professionalist zugleich, a walking contradiction, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann. 'He is my favourite photographer', sagte Andy Warhol lakonisch.\n\nLEON GASTGeboren 1936 in Jersey City, New Jersey. Beginnt seine Karriere in den Fuenfziger Jahren beim Fernsehen, bevor er als Fotograf fuer verschiedene Magazine arbeitet. Dreht 1971 mit Our Latin Thing seinen ersten (Konzert-)Film, dem mehrere Musikdokumentationen, u.a. ueber B.B. King und Celia Cruz, folgen. Seinen groessten Erfolg feiert er 1996 mit dem oscarpraemierten When We Were Kings ueber den Kampf zwischen Muhammad Ali and George Foreman. Neben seiner Arbeit als Regisseur ist er auch als Produzent taetig, zuletzt von Jeffrey Levy-Hintes Soul Power (Viennale 09).\n\n 24.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3820.shtml
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SUMMARY:Balada triste de trompeta / A Sad Trumpet Ballad (OmeU) -  Alex de la Iglesia In der Nacht von 24. auf 25. Oktober.
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ALEX DE LA IGLESIA\nE/F 2010\n\nDrehbuch Alex de la Iglesia\n Kamera Kiko de la Rica\n Schnitt Alejandro Lazaro\n Ton Charly Schumukler\n Musik Roque Banos\n Ausstattung Eduardo Hidalgo\n Kostuem Paco Delgado\n Darsteller Carlos Areces (Javier), Antonia de la Torre (Sergio), Carolina Bang (Natalia)Castafiore Films, La Fabrique 2, Mikado Film\nWeltvertrieb\nFilms Distribution\n\nFarbe\nOmeU\n107 Minuten\n\nDie Ballade vom traurigen Clown, der gegen seinen Willen als Soldat in den Spanischen Buergerkrieg hineingezogen wird und als reissender Wolf gegen das eigene Militaer wuetet. Eine krude, gewalttaetige Parabel ueber die dunkle Zeit des faschistischen Spaniens, die unertraeglichen Allianzen von Kirche, Bourgeoisie und Staat, ein Albtraum von einem Film mit einem verletzten Clown als Killer. 'Ich wollte', sagt de la Iglesia, 'einen Film machen, in dem das Lachen und das Weinen eins wird, eine Austreibung der alten, boesen Geister, die das Land verfolgen und immer aufs Neue die Gewalt erwecken.' Das ist ihm mit ziemlichem Nachdruck gelungen.\n\nALEX DE LA IGLESIAGeboren 1965 in Bilbao. Arbeitet zunaechst als Buehnenbildner beim Fernsehen. 1993 macht er sich mit Accion mutante einen Namen als Genreregisseur, es folgen der mehrfach ausgezeichnete El dia de la bestia (1995) und Perdita Durango (1997). Fuer Balada triste de trompeta wird er beim Festival von Venedig fuer die Beste Regie und mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet.\n\n 22.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 24. auf 25. Oktober.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3539.shtml
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SUMMARY:bruchst&uuml;cke / fragments (OmeU) -  Martin Bruch, Reinhilde Condin
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MARTIN BRUCH, REINHILDE CONDIN\nA 2010\n\nDrehbuch Reinhilde Condin\n Kamera Reinhilde Condin, Martin Bruch u.a.\n Schnitt Cornelia Schoepf\n Ton Karoline Heflin, Reinhilde Condin, Martin Bruch\n Musik Kollegium Kalksburg, Vier Brueada, Akkosax\n Fotos Martin BruchMartin Bruch Filmproduktion\nVerleih in Oesterreich\nSixpackfilm\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nDer Umstand, dass der seit 1992 an Multiple Sklerose erkrankte Martin Bruch sein handpedalgetriebenes Gefaehrt nicht mehr verwenden kann, mit dem er vor sieben Jahren sein Handbikemovie drehte, hindert ihn nicht, auf Reisen zu gehen. Er ist zum Beifahrer geworden und auf diese Weise unterwegs: durch Wien, durchs schoene Tirol, durch Kreta, Italien, Moskau, Phnom Penh und Guinea. Am Ende ist er dank seiner 'virtuellen Weltumrundung' 88.111 Kilometer gefahren. 'Ich moechte kein Eisbaer sein', meint er und beendet seine Reise in der Arktis. Vorlaeufig.\n \n In Anwesenheit von Martin Bruch und Reinhilde Condin.\n\nMARTIN BRUCHMartin Bruch, geboren 1961 in Hall in Tirol. Studium an der Musikhochschule Wien (Tonlehrgang). Mehrjaehrige Arbeit als Geraeusche-Archivar. Filme: handbikemovie (Viennale 03), fenster/drei saetze (2006, KF, Viennale 06). Reinhilde Condin, geboren 1954 in Auer/Suedtirol. Hochschule fuer angewandte Kunst (Kostuembild). Gemeinsam realisieren die beiden 2008 den Kurzfilm home.movie (Viennale 08).\n\nREINHILDE CONDINMartin Bruch, geboren 1961 in Hall in Tirol. Studium an der Musikhochschule Wien (Tonlehrgang). Mehrjaehrige Arbeit als Geraeusche-Archivar. Filme: handbikemovie (Viennale 03), fenster/drei saetze (2006, KF, Viennale 06). Reinhilde Condin, geboren 1954 in Auer/Suedtirol. Hochschule fuer angewandte Kunst (Kostuembild). Gemeinsam realisieren die beiden 2008 den Kurzfilm home.movie (Viennale 08).\n\n 25.10.201011:00Urania 26.10.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3648.shtml
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SUMMARY:La terra habitada / The Land Inhabited  -  Anna Sanmarti Baro
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ANNA SANMARTI BARO\nE 2009\n\nDrehbuch Anna Sanmarti Baro\n Kamera Pau Mirabet\n Schnitt Vep Cullere\n Ton Vep CullereEstudi Playtime, Drimtim Entertainment, Edit Utopic\nWeltvertrieb\nEstudi Playtime\n\nHDCam/Farbe\nkein Dialog\n71 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Ohne Kommentar, Intervention, Befragung oder Musik bereist Anna Sanmarti Baro einen der tiefsten Teile der Welt, eine karge wuestenhafte Region in der Mongolei. Sie ueberlaesst sich ganz dem Rhythmus dieser Bewegung, dem Blick nach Aussen, folgt den Menschen, zeichnet ihr taegliches Leben, ihre Sorgen, ihre Muehen auf, lebt bei den Hirten und Holzfaellern. La terra habitada ist alles andere als ein naiver, vereinfachender Film, vielmehr eine hoechst differenzierte Form, eine berueckende Folge von Aufnahmen und deren Konstruktion. Die Erschaffung einer Welt. Die reine Lust des Sehens. 'In der Fremde', sagt Ernst Bloch, 'ist niemand fremd, ausser der Fremde selbst.'\n \n In Anwesenheit von Anna Sanmarti Baro.\n\nANNA SANMARTI BAROGeboren 1981 in Barcelona. Studium der Audiovisuellen Komminikation an der Universitaet Pompeu Fabra in Barcelona. Arbeit als Kameraassistentin fuer Dokumentationen, Fernseh- und Kinospielfilme sowie als Regieassistentin fuer Las dos vidas de Andres Rabadan von Ventura Durall. Ihr erster eigener Dokumentarfilm Memories without remembers (2004) wird mehrfach ausgezeichent. Weitere Filme: Brigades (2005), Je ne suis pas moi-meme (2006).\n\n 23.10.201020:30Stadtkino 25.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3568.shtml
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SUMMARY:The Sun Shines Bright (OF) -  John Ford
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:2004 zahlreiche ausgewaehlte Filme.\n\n 25.10.201011:00Metro 03.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3536.shtml
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SUMMARY:Paraboles (Mafrouza 5) / The Art of Speaking (Mafrouza 5) (OmeU) -  Emmanuelle Demoris
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:EMMANUELLE DEMORIS\nAegypten/F 2010\n\nKamera Emmanuelle Demoris\n Schnitt Emmanuelle Demoris, Celine Ducreux\n Ton Jean-Luc AudyLes Films de la Villa\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOmeU\n155 Minuten\n\nMafrouza ist ein Armenviertel der aegyptischen Metropole Alexandria, das sich auf den Ruinen einer alten Totenstadt erhebt, abenteuerlich durchmischt, pulsierend und lebendig im taeglichen Ueberlebenskampf. Ohne analytisch oder erklaerend zu sein, vermittelt die Filmemacherin und Ethnologin Demoris die spannendsten Details und Hintergruende dieser Welt, oekonomische Bedingtheiten und religioese Konflikte, Geschlechterbeziehungen und Machtverhaeltnisse. Ein wichtiger und unverzichtbarer Film in einer Zeit, in der der Begriff Islam von jedem vorurteilsheischenden Idioten als Reizwort und Drohkulisse benuetzt wird.\n \n In Anwesenheit von Emmanuelle Demoris.\n\nEMMANUELLE DEMORISGeboren 1965 in London. Studium an der Pariser Filmhochschule FEMIS. Arbeit als Theaterregisseurin. 1998 entsteht ihr erster Dokumentarfilm Memoires de pierre ueber Gegenwart und Vergangenheit eines Steinbruchs in der Naehe von Paris. In der Folge widmet sie sich ihrem Langzeitprojekt Mafrouza, das aus den Filmen Mafrouza – Oh la nuit! (2007, Viennale 08), Mafrouza/Coeur (2007), Que faire? (2010), La Main du papillon (2010) und Paraboles besteht. Paraboles wird beim Festival von Locarno mit einem Goldenen Leoparden im Wettbewerb Cineasti del presente ausgezeichnet.\n\n 24.10.201017:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201012:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3553.shtml
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SUMMARY:Smash His Camera (OF) -  Leon Gast
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LEON GAST\nUSA 2009\n\nDrehbuch Leon Gast\n Kamera Don Lenzer\n Schnitt Doug Abel\n Ton Matt Gundy, Mark Maloof\n Musik David Wolfert, Craig Hazen\n\n Mit Ron GalellaGot the Shot Productions\nWeltvertrieb\nMagnolia Pictures\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n90 Minuten\n\n'Immer durch die Kueche', sagt der Urvater aller Paparazzi, Ron Galella, 'immer durch die Kueche muss man sich an die Prominenten heranmachen.' Manchmal schneidet er auch einfach ein Loch in die Hecke, wie in die um Katherine Hepburns gut bewachte Villa. Galellas Fotografien sind laengst Klassiker, so wie die Geschichten um ihn selbst Legende sind. Etwa seine jahrelange, hoechst ambivalente fotografische Beziehung zu Jackie Onassis, von der der filmtitelgebende Satz stammt. Galella ist Monster, Freak und Professionalist zugleich, a walking contradiction, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann. 'He is my favourite photographer', sagte Andy Warhol lakonisch.\n\nLEON GASTGeboren 1936 in Jersey City, New Jersey. Beginnt seine Karriere in den Fuenfziger Jahren beim Fernsehen, bevor er als Fotograf fuer verschiedene Magazine arbeitet. Dreht 1971 mit Our Latin Thing seinen ersten (Konzert-)Film, dem mehrere Musikdokumentationen, u.a. ueber B.B. King und Celia Cruz, folgen. Seinen groessten Erfolg feiert er 1996 mit dem oscarpraemierten When We Were Kings ueber den Kampf zwischen Muhammad Ali and George Foreman. Neben seiner Arbeit als Regisseur ist er auch als Produzent taetig, zuletzt von Jeffrey Levy-Hintes Soul Power (Viennale 09).\n\n 24.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 25.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3820.shtml
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SUMMARY:Neige / Snow (OmeU) -  Juliet Berto, Jean-Henri Roger
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DESCRIPTION:JULIET BERTO, JEAN-HENRI ROGER\nF/B 1981\n\nDrehbuch Marc Villard nach einer Idee von Juliet Berto\n Kamera William Lubtchansky\n Schnitt Yann Dedet\n Ton Ricardo Castro\n Musik Bernard Lavilliers, Francois Breant\n Ausstattung Max Berto\n\n Darsteller Juliet Berto (Anita), Jean-Francois Stevenin (Willy), Robert Liensol (Jocko), Paul Le Person (Bruna Valles), Patrick Chesnais (Polizist), Ras Paul I Nephtali (Bobby), Eddie Constantine (Pierrot)Babylone Films, Odessa Films, Marion’s Films, F3-O.D.E.C.\nWeltvertrieb\nTamasa Distribution\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nMitten in Pigalle: Eine zusammengewuerfelte 'Aussenseiterbande' haelt hier zusammen. Wie Pech und Schwefel. Das riecht zwar nicht gut, aber es traegt. Man koennte es fast ein (soziales) Netz nennen. Ein Netz, das auch verfaenglich ist: Ein aelterer Taxifahrer wird von der Polizei erpresst, einen halbwuechsigen Drogendealer zu verpfeifen. Der Junge wird erschossen und mehrere Menschen in den Sog dieses Ereignisses gezogen. Nie klebt Lubtchansky mit seiner Kamera an einer Figur fest, immer geht es um Zusammenhaenge, Beziehungen, Verbindungen in diesem Kosmos der Verdammten.\n\nJEAN-HENRI ROGERArbeitet in den Sechziger Jahren im Kreis der Groupe Dziga Vertov sowie mit Jean-Luc Godard an Pravda und British Sounds (beide 1969). Gemeinsam mit Juliet Berto dreht er neben Neige noch Cap Canaille. Weitere Filme: Lulu (2002), Code 68 (2005). Spielt zuletzt in Filmen von Lucas Belvaux und in Bamako (2006) von Abderrahmane Sissako. Roger unterrichtet Film an der Universite Paris VIII.\n\n 22.10.201023:30Urania 25.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3538.shtml
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SUMMARY:Bezvucni pad gravitacije / The Soundless Fall of Gravitation (OmeU) -  Sasa Oreskovic
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:SASA ORESKOVIC\nHR/MK/D 2009\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Saša Oreškovi&#263;\n Musik Petar Tasev/Zoran Madzirov ('Dalnovod'), Aleksandar Spasoski/Zoran Madzirov ('Bottly Jazzy'), Predrag Mari&#263; ('Guitar Stories')\n Mit Zoran Madzirov, Ko&#263;o 'King' Agušev & Aguševi Orchestra, Kevin Ellington Mingus, Predrag Mari&#263;Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n62 Minuten\n\nMan kann sich gut vorstellen, dass der Beginn der Musik nicht mit der Erfindung von Musikinstrumenten zusammenfaellt, sondern mit der Verwendung alltaeglicher Dinge. Schlaeft ein Lied in allen Dingen, in Knochen, Steinen, Holzstuecken. Ein besonderes Lied, eine ganz eigene Musik entlockt, stiehlt, erpresst, erschleicht, zaubert der Jazzmusiker Zoran Madzirov aus Maschinen, Flaschen, Schuhen, Fahrraedern, aus praktisch allem, und er ist darin ein so grandioser Virtuose, dass man nicht genug davon hoeren kann. Wenn der Begriff World Music jemals einen Sinn gemacht hat, dann hier, bei diesem listigen Mazedonier, der die ganze Welt zum Klingen bringt.\n \n In Anwesenheit von Saša Oreškovi&#263;.\n\nSASA ORESKOVICGeboren 1974 in Zagreb. Kunststudium an der University of Illinois, Chicago. Dreht 1995 mit Balkan Ghost seinen ersten Kurzfilm, dem Crime and ... (1996) und A Balkan Spaghetti Western (2000) folgen. Seit 2006 Studium an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb), wo auch sein vierter Kurzfilm On Heroes (2009) und zuletzt The Portrait (2010) entstehen.\n\n 25.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 27.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3570.shtml
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SUMMARY:M/F Remix (OF) -  Jy-ah Min
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DESCRIPTION:JY-AH MIN\nUSA 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Jy-Ah Min\n Darsteller Mimi Goh, Philip Westerland Jean-Pierre Gorin Productions\nWeltvertrieb\nJean-Pierre Gorin Productions\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe/SW\nOF\n78 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Mimi und Philip, zwei junge Kalifornier, auf den Spuren von Masculin/Feminin: Kann Philip sich seine Zigarette so cool zwischen die Lippen werfen wie Jean-Pierre Leaud? Kann Mimi so laessig im Fensterrahmen lehnen wie Chantal Goya? Nein, denn nicht nur Zeiten und Lebensstil haben sich gewandelt, sondern M/F Remix ist, wie sein Titel schon sagt, kein Remake von Godards Klassiker, sondern eine Art Neumischung. Die Enkelkinder der Kinder von Marx und Coca Cola sind in diesem hintersinnigen und selbstironischen Remix auf sich selbst gestellt.\n \n In Anwesenheit von Jy-ah Min.\n\nJY-AH MINGeboren in Suedkorea, aufgewachsen in Buenos Aires und in Los Angeles. Abschluss in Darstellender Kunst an der University of California, San Diego. Seit 2004 arbeitet sie an mehreren Projekten gemeinsam mit Jean-Pierre Gorin (u.a. fuer die Ausstellung 'Manny Farber and All that Jazz'), der mit M/F Remix auch ihren ersten Langspielfilm produziert.\n\n 24.10.201018:00Stadtkino 25.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3529.shtml
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SUMMARY:Life During Wartime (OF) -  Todd Solondz
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:TODD SOLONDZ\nUSA 2009\n\nDrehbuch Todd Solondz\n Kamera Ed Lachman\n Schnitt Kevin Messman\n Ton Heriberto Rosas\n Musik Doug Bernheim\n Ausstattung Roshelle Berliner\n Kostuem Catherine George\n Darsteller Shirley Henderson (Joy), Ciaran Hinds (Bill), Allison Janney (Trish), Ally Sheedy (Helen), Michael Lerner (Harvey), Chris Marquette (Billy), Rich Pecci (Mark), Charlotte Rampling (Jacqueline), Paul Reubens (Andy), Renee Taylor (Mona Jordan), Michael Kenneth Williams (Allen)Werc Werk Works\nWeltvertrieb\nFortissimo Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n96 Minuten\n\nLife During Wartime ist den drei Schwestern Joy, Trish und Helen gewidmet, ihren seltsamen Beziehungen, ihren Liebschaften, Aengsten, Ticks und Ungeheuerlichkeiten. Und als waere es das Selbstverstaendlichste der Welt, mischt Solondz in seine abgruendige Gesellschaftskomoedie Elemente des Perversen, der Verzweiflung, des Selbsthasses bis hin zum Selbstmord. Es wird, wie immer bei Solondz, zu viel geredet oder zu wenig, zu offen agiert oder ganz und gar autistisch. Es ist eine Welt aus dem Gleichgewicht, die schlafwandlerisch an der Katastrophe entlang balanciert. Inzwischen ist dieses zutiefst amerikanische Kino fast nur mehr auf Festivals zu sehen. Und daher auf keinen Fall zu versaeumen.\n\nTODD SOLONDZGeboren 1959 in Newark, New Jersey. Beginnt ein Filmstudium an der New York University, das er jedoch nicht abschliesst. Nach dem Kurzfilm Schatt’s Last Shot (1985) dreht er 1989 mit Fear, Anxiety and Depression seinen ersten Spielfilm. Mit Welcome to the Dollhouse (1995, Viennale 96) erlangt er internationale Anerkennung. Mit kontrovers diskutierten Arbeiten wie Happiness (1998, Viennale 98), Storytelling (2001) und Palindromes (2004) festigt er seinen Ruf als einer der wichtigsten US-amerikanischen Independent-Regisseure und satirischer Beobachter gesellschaftlicher Randthemen.\n\n 25.10.201015:30Gartenbaukino 31.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3767.shtml
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SUMMARY:Das rote Zimmer / The Red Room (OmeU) -  Rudolf Thome
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DESCRIPTION:RUDOLF THOME\nD 2010\n\nDrehbuch Rudolf Thome\n Kamera Ute Freund\n Schnitt Beatrice Babin\n Ton Till Roellinghoff\n Musik Katia Tchemberdji\n Ausstattung Reinhild Blaschke\n Kostuem Zana Bosnjak\n Darsteller Katharina Lorenz (Luzie). Seyneb Saleh (Sibil), Peter Knaack (Fred), Max Wagner (Peter), Isabel Hindersin (Venus), Hanns Zischler (Prof. Muehsam)Moana-Film\nWeltvertrieb\nMoana-Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n101 Minuten\n\nThome liebt die Versuchsanordnung der menschlichen Gefuehle, die Konstruktion des Begehrens, das Spiel der Liebe. Er ist ein hoefischer Regisseur der unmittelbaren Gegenwart, mischt die Figuren, verwirrt die Erzaehlung, schafft immer neue chemische Verbindungen. Zugleich haftet seinem neuen, wunderbar leichten und maerchenhaften Film nicht die leiseste Systematik an. 2 Frauen, 1 Mann, 1 Haus, 1 rotes Zimmer. Und dazwischen weht der Wind, fliegen die Voegel, wird es Abend. Man koennte Das rote Zimmer ein schoenes, mildes Alterswerk nennen, waeren da nicht diese Blicke, diese Beschwingtheit, dieses Zoegern und diese Unvernunft.\n \n In Anwesenheit von Rudolf Thome, Katharina Lorenz, Seyneb Saleh und Peter Knaack.\n\nRUDOLF THOMEGeboren 1939 in Wallau/Lahn. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Muenchen. Schreibt seit 1962 Filmkritiken, dreht 1964 seinen ersten Kurzfilm, Die Versoehnung, und 1968 mit Detektive seinen ersten Spielfilm, der wie Rote Sonne (1969) als Klassiker des Neuen Deutschen Films gilt. 1977 gruendet er die Produktionsfirma Moana-Film. Weitere Filme (Auswahl): Supergirl (1970), System ohne Schatten (1983), Der Philosoph (1988), Die Sonnengoettin (1993), Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen (2000, Viennale 2000), Rot und Blau (2003, Viennale 03), Frau faehrt, Mann schlaeft (2004, Viennale 04), Rauchzeichen (2005), Du hast gesagt, dass du mich liebst (2005, Viennale 06), Das Sichtbare und das Unsichtbare (2007, Viennale 07).\n\n 24.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 25.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3554.shtml
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SUMMARY:Eric Rohmer. Preuves &agrave; l'appui (OmeU) -  Andre S. Labarthe, Jean Douchet
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ANDRE S. LABARTHE, JEAN DOUCHET\nF 1994\n\nEin Film von Andre S. Labarthe, Jean Douchet\n Kamera Maurice Perrimond\n Ton Laurent Malan, Xavier Vauthrin, Francis Wargnier\n Schnitt Danielle Anezin\n Musik Georges Delerue\n Erzaehlstimme Arielle Dombasle\n Mit Eric Rohmer, Jean Douchet Janine Bazin, La Sept/Arte, AMIP, INA, Les Films du Losange\n\nBetaSP/Farbe\nOmeU\n116 Minuten\n\nEin seltener Blick in die Werkstatt des Zeit seines Lebens hyperdiskreten Regisseurs. Nahezu eifrig und hochaufmerksam kommentiert Rohmer Filmausschnitte, seine Arbeitsweise, philosophische Fragen in der manchmal ueberhasteten Sprache desjenigen, der schneller denkt als er zu sprechen vermag. Zentraler Begriff ist die economie, die Sparsamkeit der, allerdings stets modernsten, technischen Mittel, groesstmoegliche Reduktion auf die Urparameter des Kinos: die Schauspieler, das Wort, die Gesten und die Bewegung im Raum.\n\n\n 11.10.201021:00Filmmuseum 25.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3499.shtml
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SUMMARY:Pink Saris (OmeU) -  Kim Longinotto
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:KIM LONGINOTTO\nGB/Indien 2010\n\nKamera Kim Longinotto\n Schnitt Ollie Huddleston\n Ton Girjashanker Vohra\n Musik Midival PunditzVixen Films\nWeltvertrieb\nWomen Make Movies\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nIm nordindischen Staat Uttar Pradesh kaempft Sampat Pal auf beeindruckende, schlaue und selbstbewusste Weise gegen die Zwangsverheiratung von jungen Maedchen, die Gewalt gegen Frauen in den Familien, die Erniedrigung der 'Unberuehrbaren', denen noch die einfachsten Rechte vorenthalten werden. Wie Sampat Pal dies tut, ist von grosser Courage und manchmal grossartiger Respektlosigkeit gegenueber den Maennern, der Gesellschaft und der Religion. Pink Saris ist einer der lebendigsten, kraftvollsten Dokumentarfilme dieses Jahres, eine filmische Nachricht, die niemand uebersehen sollte.\n\nKIM LONGINOTTOGeboren 1950 in London. Studiert Literatur in Essex sowie Kamera und Regie an der National Film School in London. Arbeitet bei zahlreichen Dokumentarfilmen als Kamerafrau. 1988 gruendet sie mit Claire Hunt die Produktionsfirma Vixen Films. Ihre Filme werden regelmaessig bei der Viennale gezeigt (Auswahl): Pride of Place (1976), Eat the Kimono (1989), Shinjuku Boys (1995), Divorce Iranian Style (1998), Gaea Girls (2000), Runaway (2001), The Day I Will Never Forget (2002), Sisters in Law (Koregie, 2005), Rough Aunties (2008).\n\n 23.10.201013:00Gartenbaukino 25.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3549.shtml
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SUMMARY:Guest (OmeU) -  Jose Luis Guerin
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DESCRIPTION:JOSE LUIS GUERIN\nE/Kuba/I/F/Kolumbien/USA/ u.a. 2010\n\nDrehbuch Jose Luis Guerin\n Kamera Jose Luis Guerin\n Schnitt Jose Tito Martinez\n Ton Amanda Solivellas, Marisol Nievas\n Musik Gorka BenitezVersus Entertainment\nWeltvertrieb\nVersus Entertainment\n\n35 mm/1:1,85/SW\nOmeU\n133 Minuten\n\nAb September 2007 reiste Guerin ein Jahr lang um die Welt. Die Route wurde von den Festivals festgelegt, die seinen letzten Film En la ciudad de Sylvia eingeladen hatten. So entstand ein ueberraschendes Netz an Laendern, Orten, Bewegungen. Doch nicht den Events gilt in diesem eigenartigen, traumwandlerischen Film das Interesse, sondern dem Nebenbei, dem Zufaelligen, den Raendern. Nicht die Kinos sind die beherrschenden Orte, sondern die Seitenstrassen, Plaetze, Cafes, wo ein anderes Leben stattfindet. Sozusagen die Rueckseite, die abgewandte Seite des globalen Kulturbetriebs ist die Heimat dieses Films. So einfach diese Idee klingt, so vielschichtig ist das, was sie hervorbringt.\n\nJOSE LUIS GUERINGeboren 1960 in Barcelona. Dreht seit den Neunziger Jahren Dokumentar- und Spielfilme, die meist um die Themen Verlust und Verschwinden kreisen. Seine Arbeiten, darunter Tren de sombras (1997), En construccion (2001) und En la ciudad de Sylvia (2007), werden mehrfach international ausgezeichnet.\n\n 25.10.201016:00Metro 27.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3540.shtml
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SUMMARY:La Vie au Ranch / Chicks - Life at the Ranch (OmeU) -  Sophie Letourneur
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DESCRIPTION:SOPHIE LETOURNEUR\nF 2009\n\nDrehbuch Sophie Letourneur, Delphine Agut\n Kamera Claire Mathon\n Schnitt Michel Klochendler\n Ton Julien Cloquet\n Musik Maxence Cyrin, Benjamin Siksou, Siegfried Jegard\n Darsteller Sarah Jane Sauvegrain (Pam), Eulalie Juster (Lola), Mahaut Mollaret (Manon), Elsa Pierret (Chloe), Jade Tong Cuong (Jude), Angele Ferreux (Olympe), Rafael Wallon (Rafou), Sacha Naigard (Samson), Vincent Steinebach (Bart), Raphaeel Haberberg (Louis), Wladimir Schall (Sven)Umedia\n\n35 mm/1:1,37/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nLa Vie au Ranch ist ein sensibler, teils improvisierter, teils gescripteter ethnologischer Film ueber ein paar junge Maedchen, die zusammenleben wie ein Stamm und ihre eigenen Rituale haben. Und die vor allem rauchen, trinken, reden, reden, reden. Als in Momenten ein anderes, ernsthafteres Leben hereinbricht, das Erwachen aus dem Traum der ewigen Ausgelassenheit, da bricht eine Stille herein, ein kleines Erstarren, das im naechsten Moment, mit der naechsten Party, der naechsten Nacht, wieder verschwunden ist. Bei aller aufgeregten Lebendigkeit und jugendlichem Ueberschuss bleibt da dennoch eine kleine Angst und Verzweiflung, die ins Dasein der Maedchen sickert.\n\nSOPHIE LETOURNEURGeboren 1978. Studiert Kunst und Film an der Ecole nationale superieure des arts decoratifs (Ensad) in Paris. Hier entstehen ihre ersten Kurzfilme La Tete dans le vide (2004) und Manue bolonaise (2005), gefolgt von dem mittellangen Spielfilm Roc et Canyon (2007). Arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin. La Vie au Ranch (2009) ist ihr Langfilmdebuet.\n\n 25.10.201016:00Urania 26.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3530.shtml
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SUMMARY:Winter's Bone (OmdU) -  Debra Granik
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DESCRIPTION:DEBRA GRANIK\nUSA 2010\n\nDrehbuch Debra Granik, Anne Rosellini nach einem Roman von Daniel Woodrell\n Kamera Michael McDonough\n Schnitt Affonso Goncalves\n Ton Damien Volpe\n Musik Dickon Hinchliffe\n Ausstattung Mark White\n Kostuem Rebecca Hofherr \n Darsteller Jennifer Lawrence (Ree), John Hawkes (Teardrop), Kevin Breznahan (Little Arthur), Dale Dickey (Merab), Garret Dillahunt (Sheriff Baskin), Isaiah Stone (Sonny), Ashlee Thompson (Ashlee), Sheryl Lee (April), Lauren Sweetser (Gail), Tate Taylor (Satterfield).Fortissimo Films\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n100 Minuten\n\nDie 17-jaehrige Ree sucht ihren Vater. Er muss vor Gericht erscheinen, andernfalls verfaellt die Kaution und das Haus wird verkauft. Ree fragt Verwandte und Bekannte und stoesst auf eine Mauer des Schweigens – denn diese Familie, die in den Waeldern der Ozark Mountains im suedlichen Missouri verstreut in Wohnwaegen und auf verkommenen Farmen haust, ist eher ein Clan, eine Sippe, eine Horde. Gefaehrlich wie ein Rudel Woelfe und ebenso streng organisiert. Und Rees Vater haette eben nicht mit den Bullen reden sollen. Winter’s Bone handelt in einer fremden Welt, einer, die aus der Zeit gefallen ist und in der die Bindungen der Menschen das sind, was immer war und immer bleiben wird.\n\nDEBRA GRANIKGeboren 1963 in Cambridge, Massachusetts. Politikstudium an der Brandeis University und an der Edinburgh University. Studium am College of Art in Massachusetts und an der Tisch School of the Arts in New York. Dreht 1997 ihren ersten Kurzfilm Snake Feed (1997) ueber das Leben einer Putzfrau. Waehrend der Arbeit an ihrem ersten Langfilm Down to the Bone (2004, Viennale 04) dreht sie den Kurzfilm Side by Side und arbeitet als Kamerafrau und Ko-regisseurin fuer den Dokumentarfilm Thunder in Guyana. Mit Winter’s Bone gewinnt sie beim Sundance Film Festival den Preis der Jury.\n\n 25.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3727.shtml
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SUMMARY:Best Seller (OF) -  John Flynn
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DESCRIPTION:JOHN FLYNN\nUSA 1987\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Fred Murphy\n Schnitt David Rosenbloom\n Ton Ellen Heuer, Dan O’Connell\n Musik Jay Ferguson\n Ausstattung Gene Rudolf\n\n Darsteller James Woods (Cleve), Brian Dennehy (Dennis Meechum), Victoria Tennant (Roberta Gillian), Allison Balson (Holly Meechum), Paul Shenar (David Madlock), George Coe (Graham), Anne Pitoniak (Mrs. Foster)Hemdale Film\nWeltvertrieb\nMGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n95 Minuten\n\nDennis, Polizist und Autor eines True-Crime-Bestsellers, kaempft mit gewaltigen Schulden sowie einer Schreibblockade; Cleve, ein Profikiller, will sich mit einer Autobiografie an seinem betruegerischen Grossauftraggeber raechen. Dieses Buch soll nun Dennis fuer Cleve schreiben – schliesslich war es Cleve, der Dennis ueberhaupt zum Schriftsteller gemacht hat. Ein Cinephilen-Kleinod: Cohens Buch ist makellos in Konstruktion wie Dichte, Flynchs kongeniale Regie frei von aller Praetention, vorbildlich in seiner Oekonomie, gaenzlich unaufgeregt, dabei mit maechtigem Zug. Ein kleines Meisterwerk.\n\n\n 25.10.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3584.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 6
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 6, Endeavour (eOF), Praxis 5 - 7 Szenen (kein Dialog), The Soul of Things (stumm)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 6\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 6 besteht aus folgenden Filmen:\n \n The Soul of Things\n Praxis 5 -7 Szenen\n Endeavour \n\n\n 25.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 31.10.201021:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3573.shtml
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SUMMARY:Invernadero / Winter House (OmeU) -  Gonzalo Castro
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DESCRIPTION:GONZALO CASTRO\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton, Ausstattung Gonzalo Castro\n Darsteller Mario Bellatin, Marcela Castaneda, Graciela Goldchluk, Laura Petrecca, Margo Glantz, Romina Paula Unacorda Productora\nWeltvertrieb\nUnacorda Productora\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n94 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der einarmige mexikanische Schriftsteller Mario Bellatin steht im Zentrum dieses Films, dessen Titel nicht nur 'Gewaechshaus' bedeutet, sondern in dem all die Themen und Motive aus Bellatins Werk tatsaechlich wie Traeume und Albtraeume wachsen: Erinnerungen an Menschen und Landschaften, an Duerer und Dostojewski, an Frauen und Weggefaehrten. Gonzalo Castro, selbst Romanautor, ist mit Invernadero zugleich Bellatins Uebersetzer und erfuellt auf einnehmende Weise dessen Wunsch nach einem 'Schreiben ohne Schreiben'.\n \n In Anwesenheit von Gonzalo Castro und Marcela Castaneda.\n\nGONZALO CASTROGeboren 1972 in Buenos Aires. Arbeitet als Autor und Filmemacher. Veroeffentlicht 2004 seinen ersten Roman 'Hidrografia domestica'. Mit Resfriada inszeniert er 2008 seinen ersten Spielfilm, fuer den er beim Filmfestival von Buenos Aires fuer die Beste Regie ausgezeichnet wird. Nach Cocina (2009) ist Invernadero sein dritter Langspielfilm. Zuletzt erscheint mit 'Helice' sein zweiter Roman. Lebt in Buenos Aires.\n\n 25.10.201018:30Urania 26.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3640.shtml
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SUMMARY:Les Jeux de soci&eacute;t&eacute;
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Les Jeux de soci&eacute;t&eacute;, Bois ton caf&eacute; , il va &ecirc;tre froid\nERIC ROHMER\nF 1989\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Luc Pages\n Ton Pascal Ribier\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Darsteller Alexandra Stewart, Rosette, Jean Douchet, Pascal Greggory, Florence Darel FR3, La Sept, Francoise Etchegaray (CER), Centre National de la Cinematographie, Editions du Seuil\n\nBetaSP/Farbe\n57 Minuten\n\nDer ehemalige Lehrer Rohmer war sich nie zu schade, auch so genannte paedagogische Filme fuer das (Schul-)Fernsehen zu drehen. Die Affinitaet zum Thema duerfte in diesem Fall auf der Hand liegen, und es wundert nicht, dass sich diese mit Spielszenen durchsetzte Dokumentation just solchen Belustigungen wie Blindekuh, Pfaenderspiel oder Fangen widmet, die von jeher nichts anderem dienten als der Geselligkeit. Dass sie heute zu reinen Kinderspielen degradiert sind, darf man nach diesem Film bedenklich finden.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Bois ton cafe, il va etre froid \n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 25.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3490.shtml
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SUMMARY:Woman on Fire Looks for Water (OmeU) -  Woo Ming Jin
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:WOO MING JIN\nMalaysia 2009\n\nDrehbuch Woo Ming Jin\n Kamera Wan Chun Hung\n Schnitt Edmung Yeo\n Ton Chung Sau Pang\n Musik Isabel Lam\n Ausstattung Gan Hui Yee\n Darsteller Chong Shun Yuan (Ah Fei), Chung Kok Keong (Ah Geng), Foo Fei Ling (Lily), Jerrica Lai (Su Lin), Mak Foong (Ai Ling)Greenlight Pictures\nWeltvertrieb\nGreenlight Pictures\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmeU\n99 Minuten\n\nVater und Sohn leben in einem verschlafenen Fischerdorf im laendlichen Malaysia. Ihr Tagewerk wird bestimmt vom blutigen Handwerk des Fische- und Froesche-Zerteilens, von Regisseur Woo Ming Jin geduldig beobachtet. Der Vater glaubt, dass er bald sterben wird, und will noch einmal seine alte Liebe sehen, waehrend der Sohn seine ersten Erfahrungen mit einem Maedchen macht, das in einer Fabrik arbeitet. Im Kontrast zwischen der beilaeufigen Brutalitaet ihrer Arbeit und der zaertlichen Beschreibung der innigen Vater-Sohn-Beziehung liegt eine der Staerken dieses visuell beeindruckenden Filmes ueber das Bedauern von verpassten Gelegenheiten.\n\nWOO MING JINGeboren 1976 in Ipoh, Malaysia. Studiert Film und Fernsehproduktion in Kalifornien und arbeitet bei verschiedenen TV-Sendungen. Daneben schreibt er Drehbuecher, arbeitet als Kameramann und Cutter. 2003 dreht er mit Love for Dogs seinen ersten Kurzfilm, 2006 mit Monday Morning Glory seinen ersten Spielfilm, dem 2007 der international mehrfach praemierte The Elephant and the Sea folgt. Neben Woman on Fire Looks for Water dreht er 2009 eine Episode des Omnibusfilms 15 Malaysia.\n\n 23.10.201013:30Metro 25.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3531.shtml
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SUMMARY:Potiche (OmeU) -  Francois Ozon
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:FRAN&Ccedil;OIS OZON\nF 2010\n\nDrehbuch Francois Ozon nach einem Buehnenstueck von Pierre Barillet und Jean-Pierre Gredy\n Kamera Yorick Le Saux\n Schnitt Laure Gardette\n Ton Benoit Gargonne\n Musik Philippe Romby\n Ausstattung Katia Wyszkop\n Kostuem Pascaline Chavanne\n Darsteller Catherine Deneuve (Suzanne Pujol), Gerard Depardieu (Maurice Babin), Fabrice Luchini (Robert Pujol), Karin Viard (Nadege), Judith Godreche (Joeelle), Jeremie Regnier (Laurent Pujol)Mandarin Cinema, Foz, France 2 Cinema, Mars Distribution, Wild Bunch, Scope Pictures\nWeltvertrieb\nWild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\nFarbe\nOmeU\n103 Minuten\n\nFrancois Ozons Kino, das ist franzoesisches Pret-a-porter vom Feinsten. Jedes Jahr eine neue Kollektion, faerbig, ueberraschend, stilsicher, feine Stoffe, praesentiert von bekannten Modellen. Seine ganze, fast altmodische Meisterschaft beweist Ozon mit Potiche, der Geschichte einer Emanzipation, angesiedelt 1977 in der franzoesischen Provinz. Aber wovon will sich eine reiche, schoene Dame der Bourgeoisie emanzipieren? Catherine Deneuve und Gerard Depardieu zuzusehen, mit welcher souveraenen Selbstironie und darstellerischer Verve sie sich von allen Klischees und Erwartungen freigespielt haben, ist das reinste, lustigste und naivste Vergnuegen, das sich denken laesst.\n\nFRAN&Ccedil;OIS OZONGeboren 1967 in Paris. Besucht die Pariser Filmhochschule Femis. Nach mehreren Kurzfilmen und einer Dokumentation realisiert er mit Sitcom (Viennale 98) sein Spielfilmdebuet und profiliert sich in der Folge als einer der erfolgreichsten Filmemacher Frankreichs seiner Generation. Weitere Filme (Auswahl): Entre nous (1994, KF), Une robe d’ete (1996, KF), Les Amants criminels (1999), Gouttes d’eau sur pierres brulantes (1999, Viennale 2000), Sous le sable (2000), 8 Femmes (2002), Swimming Pool (2003), 5x2 (2004, Viennale 04), Le Temps qui reste (2005), Le Refuge (2009).\n\n 25.10.201020:30Gartenbaukino 27.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3743.shtml
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SUMMARY:Trash Humpers (OF) -  Harmony Korine
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:HARMONY KORINE\nUSA/GB 2009\n\nDrehbuch Harmony Korine\n Kamera Harmony Korine\n Schnitt Leo Scott\n Ton Alex Altman\n Darsteller Rachel Korine, Brian Kotzur, Travis Nicholson, Harmony Korine Visit Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n78 Minuten\n\n'Unwuerdige Greise' ist gar kein Ausdruck und 'seltsames Treiben' stark untertrieben: Das, was die drei Figuren mit den Altersmasken in Harmony Korines neuester filmischer Ruhestoerung Trash Humpers den liebenlangen Rentnertag so unternehmen, irritiert stark. Sie zerschlagen Fernseher, verderben Kinder, verstoeren Erwachsene und, natuerlich, rammeln Muelltonnen. Begleitet werden die transgressiv-obszoenen Provokationen von einem aus dem Off ertoenenden keckernden, kreischenden, hoehnischen Gelaechter, das gewaltig nervt. Zivilisationskritik? Ja, auch. Vor allem aber ein im besten Sinne haesslicher, entgleister Film.\n\nHARMONY KORINEGeboren 1973 in Bolinas, Kalifornien. Waechst in Nashville auf. Schreibt 1995 das Drehbuch zu Larry Clarks Kids und dreht 1997 mit Gummo seinen ersten Spielfilm. Es folgen die Videoinstallation The Diary of Anne Frank Part II (1998) und sein zweiter Spielfilm Julien Donkey-Boy (1999). Nach Musikvideos und der TV-Dokumentation David Blaine: Above the Below (2003) entsteht der Spielfilm Mister Lonely (2007).\n\n 25.10.201020:30Stadtkino 27.10.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3543.shtml
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SUMMARY:Pauline &agrave; la plage (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1983\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Georges Prat\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Cecile Decugis\n Darsteller Arielle Dombasle, Pascal Greggory, Amanda Langlet, Feodor Atkine, Simon de la Brosse, Rosette Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Les Films Ariane\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n94 Minuten\n\nDas Sittengemaelde voller Wortwitz und Esprit brachte Rohmer nicht nur den Silbernen Baeren der Berlinale ein, sondern festigte seinen Ruf als Spezialisten der eleganten Darstellung noch so komplizierter Gefuehlsverwirrungen. Nachsaison an der Atlantikkueste, spaetsommerliche, lichtdurchflutete Frische, leere Straende, verlassene Villen, drei Maenner und drei Frauen. Das ist das setting, in dem der Altmeister die 15-jaehrige Pauline in das Spiel des Begehrens und Begehrt-Sein-Wollens einfuehrt.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 15.10.201019:15Filmmuseum 25.10.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3506.shtml
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SUMMARY:Un homme qui crie / A Screaming Man (OmeU) -  Mahamat-Saleh Haroun
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MAHAMAT-SALEH HAROUN\nF/B/Tschad 2010\n\nDrehbuch Mahamat-Saleh Haroun\n Kamera Laurent Brunet\n Schnitt Marie-Helene Dozo\n Ton Dana Farzanehpour\n Musik Wasis Diop\n Ausstattung Ledoux Madeona\n Kostuem Celine Delaire\n Darsteller Youssouf Dyaoro (Adam), Diouc Koma (Abdel), Hadje Fatime Ngoua (Mariam)Pyramide International\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nAdam ist Bademeister in einer Hotelanlage in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als das Hotel von Chinesen uebernommen wird und er seine Arbeit an seinen Sohn Abdel verliert, fuehlt Adam sich gedemuetigt. Dann wird Abdel von der Armee fuer den Kampf gegen Rebellen zwangsrekrutiert und Adam unternimmt nichts, ihm zu helfen. Ruhig und sparsam erzaehlt Haroun vom schwierigen Leben der Menschen in seiner Heimat, ausgehend von einfachen, wieder erkennbaren Situationen reflektiert er die politische Lage des Tschad und webt die allegorische Schilderung eines unaushaltbaren Zustandes.\n\nMAHAMAT-SALEH HAROUNGeboren 1963 in Abeche, Tschad. Ausbildung am Conservatoire Libre du Cinema Francais. Realisiert mit Maral Tanie 1994 seinen ersten Kurzfilm. Nach einigen weiteren Kurzfilmen dreht er mit Bye, Bye Africa (1999) seinen ersten Langfilm, dem 2002 Abouna folgt. 2006 dreht er den mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Daratt (Viennale 06). Fuer Un homme qui crie wird er in Cannes mit dem Preis der Jury geehrt.\n\n 25.10.201021:00Urania 26.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3532.shtml
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SUMMARY:Die Wiedergeburt des deutschen Films. Ein Abend mit Klaus Lemke
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Die Wiedergeburt des deutschen Films. Ein Abend mit Klaus Lemke, Schmutziger S&uuml;den (OF), 13 x Gl&uuml;ck (OF)\n \n\n\n\n\nKlaus Lemke\n\n\nDIE WIEDERGEBURT DES DEUTSCHEN FILMS. EIN ABEND MIT KLAUS LEMKE\n \n\nVor kurzem feierte Klaus Lemke seinen 70. Geburtstag. Und dies ist definitiv nicht der Anlass fuer die kleine Hommage, die ihm die Viennale widmet. Es bedarf keines Anlasses, Filme von Lemke zu zeigen, Lemke auf die Buehne zu bitten, Lemke zu praesentieren. Der Titel dieses Programms 'Die Wiedergeburt des Deutschen Films' ist so kuehn und grosssprecherisch wie Lemke selbst, aber das Schoene daran ist, dass er es ernst meint. Und es ist eine Erinnerung an das, was Frieda Grafe Ende der 60er Jahre ueber [I]48 Stunden bis Acapulco[/i] sagte. Dies sei die Wiedergeburt des amerikanischen Films durch einen jungen Regisseur aus Schwabing. Klaus Lemke war von Beginn an der Desperado des jungen deutschen Films, seine Arbeit war schnell, schnoerkellos und ohne die Ansprueche eines gehaltvollen und geschmackssicheren Kinos: Seine Darsteller waren zumeist Laien, was aber nicht heisst, dass sie keine Stars waren. Seine Filme klassische B-Movies, aber alles andere als arm und bescheiden. Lemkes Arbeit der letzten 40 Jahre ist ein Kino auf Augenhoehe, voller Risiko und Lebendigkeit, von Tag zu Tag entstanden, angeberisch, zerbrechlich, liebevoll und verschwenderisch. Bis heute hat Klaus Lemke nicht aufgehoert, sich gegen jede Art von staatlicher Bevormundung und oeffentlicher Subventionierung des Kinos zu wenden. Der deutsche Film, sagt er, ist schon in den 70er Jahren auf Klassenfahrt in der Toskana haengen geblieben. Waehrend er mit eigenem Geld praktisch jedes Jahr zwischen Hamburg und Ibiza einen Film dreht – mit so wunderbaren Titeln wie 3 Minuten Heroes, Traeum weiter Julia! oder zuletzt 3 Kreuze fuer einen Bestseller. Dabei verdient jeder, vom Regisseur ueber die Darsteller bis zum Kabeltraeger, 50 Euro pro Tag. Aber wie sagt der alte Cowboy Lemke so schoen: 'No pain, no Spain'.\n Auf Wunsch von Klaus Lemke hat die Viennale fuer diese Hommage seinen neuen Film Schmutziger Sueden gewaehlt. Und, wie man so schoen sagt, auf allgemeinen Wunsch Rocker, seinen Klassiker von 1972. Zwei Filme, zwischen denen sich eine Welt auftut, die einen Namen hat: das Kino des Klaus Lemke.\n \n An diesem Special Evening fuer Klaus Lemke werden die Filme Schmutziger Sueden und 13 x Glueck. \n\n\n 25.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3585.shtml
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SUMMARY:Programm 4: Erprobte Moderne
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\nDas Einkuechenhaus\n Oesterreich 1923\n Regie Leopold Nirnberger\n Produktion Staatliche Filmhauptstelle, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 19 Minuten\n \n Eros in Ketten\n Oesterreich 1930\n Regie Conrad Wiene\n Kamera Walter Robert Lach\n Drehbuch Louis Nerz\n Darsteller Walter Slezak, Bert Torren, Paul Askonas, Maly Delschaft, Anita Dorris, Lizzi Natzler\n Produktion Gold-Film, Berlin\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 63 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 4: ERPROBTE MODERNE\n \n\nEros in Ketten, Alternativtitel: Sexualnot, thematisiert soziale Repressionen anhand eines Falles von lediger Mutterschaft. Fuer Marie endet die Geschichte immerhin einigermassen positiv, sie sieht durch die Eheschliessung mit dem Kindesvater letztlich gesellschaftlicher Rehabilitierung entgegen. Sieben Jahre zuvor hatte man sich in Wien noch praktische Gedanken darueber gemacht, wie man Muetter wieder ins Berufsleben integrieren koennte. Die Dokumentation Das Einkuechenhaus (1923) schildert einen Wohnbau, in dem die Versorgung durch eine zentrale Kueche erfolgt.\n \n Musik: CILANTRO (Angelica Castello, Floeten und Elektronik, Billy Roisz, Bassgitarre und Elektronik).\n\n\n 25.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3544.shtml
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SUMMARY:Exit Through the Gift Shop (OF) -  Banksy
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION: BANKSY\nGB/USA 2009\n\nKamera Banksy, Thierry Guetta\n Schnitt Chris King, Tom Fulford\n Ton Jack Gillies\n Musik Geoff Barrow, Roni Size\n Stimme Rhys Ifans\n Darsteller Banksy, Shepard Fairey, Thierry Guetta, Space InvaderParanoid Pictures\nWeltvertrieb\nCinetic Media Inc.\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\nFarbe\nOF\n87 Minuten\n\nEigentlich wollte Thierry Guetta einen Film ueber das notorische Street-Art-Phantom Banksy drehen. Dann aber verlor er sich in tonnenweise Material ueber Street Art im Allgemeinen und Banksy im Besonderen und schliesslich in der eigenen daraus sich ergebenden Karriere als Street Art Superstar 'Mr Brainwash' in der Warhol-Nachfolge. Nun musste Banksy die Sache selbst in die Hand nehmen und versuchen zu retten, was zu retten war. Herausgekommen ist diese wilde Mischung aus Dokufiction, Mocumentary, Kunstbetriebs-Persiflage, Kuenstlerportraet und Meta-Kunstfilm. Lustig, frech und schlau. In Banksys eigenen Worten: 'The world’s first street art disaster movie'. \n\n BANKSYGeboren Mitte der Siebziger Jahre in Bristol. Beginnt seine Laufbahn als Graffitikuenstler in seiner Heimatstadt, wo er den Bristol’s DryBreadZ (DBZ) angehoert. Seine Werke sind international im oeffentlichen Raum und in Museen (MoMA, Tate Modern) vertreten. Gestaltet Plattencover (u.a. fuer Blur) und arbeitet als Buchautor.\n\n 25.10.201023:00Gartenbaukino 28.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3617.shtml
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SUMMARY:France/tour/detour/deux/enfants. Mouvement 1-4 (OmeU) -  Jean-Luc Godard, Anne-Marie Mieville
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): A bout de souffle (1959), Le Mepris (1963), Pierrot le fou (1965), Sauve qui peut (la vie) (1980), Eloge de l’amour (2001, Viennale 01), Notre musique (2004, Viennale 04). 2008 realisiert er fuer die Viennale den Trailer Une catastrophe.\n\n\n 25.10.201023:00Stadtkino 29.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3565.shtml
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SUMMARY:William S. Burroughs: A Man Within (OF)
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DESCRIPTION:William S. Burroughs: A Man Within (OF), Vic Chesnutt - Warm - A Take Away Show (eOF)\nYONY LEYSER\nUSA 2010\n\nDrehbuch Yony Leyser\n Kamera Eric Burton\n Schnitt Ilko Davidov\n Ton Andy Wenrich\n Musik Lee Ranaldo und Thurst Moore (Sonic Youth), Lee Ranaldo, The Master Musicians of Jajouka, Devin McNulty, Patti Smith, Jesse Smith, Oroku, Wilderness Road\n Animation Aimee Goguen, Dillon Markey\n Stimme Peter Weller\n Mit William S. Burroughs, Allen Ginsberg, Andy Warhol, David Cronenberg, Gus Van Sant, Iggy Pop, John Waters, Laurie Anderson, Lee Ranaldo, Patti SmithBulletProof Film, Yonilizer Productions\nWeltvertrieb\nCat&Docs\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n87 Minuten\n\n'He was like another kind of bible', sagt Pattie Smith. 'He was gay, he was a junkie, he shot his wife', sagt John Waters. Dies ist nicht die erste Dokumentation ueber den legendaeren amerikanischen Autor und Kuenstler, aber sie ist eine der materialreichsten, intelligentesten und genauesten zu Werk und Leben eines Mannes, der sich der Kategorisierung und biografischen Beschreibung entzieht. William S. Burroughs: A Man Within ist eine Annaeherung voller Neugier und Enthusiasmus, er zeigt seltenes Filmmaterial und befragt Freunde und Kollegen. Ein schoener, leidenschaftlicher Versuch jenseits von neuer Mythenbildung und alter Fanhaltung.\n \n William S. Burroughs: A Man Within wird gemeinsam gezeigt mit Vic Chesnutt – Warm – A Take Away Show.\n\nYONY LEYSERGeboren 1985 in Chicago. Nach Abbruch eines Filmstudiums in Los Angeles zieht er nach Lawrence, Kansas, wo er mehrere Kurzfilme dreht. Arbeitet daneben als Fotograf, Kurator und Videokuenstler. William S. Burroughs: The Man Within ist sein erster Langdokumentarfilm. Leyser lebt in Berlin.\n\n 25.10.201023:30Urania 27.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3533.shtml
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SUMMARY:Essential Killing (OmeU) -  Jerzy Skolimowski In der Nacht von 25. auf 26. Oktober.
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JERZY SKOLIMOWSKI\nPL/N/IRL/H 2010\n\nDrehbuch Ewa Piaskowska, Jerzy Skolimowski\n Kamera Adam Sikora\n Schnitt Reka Lemhenyi\n Ton Robert Flanagan\n Musik Pawel Mykietyn\n Ausstattung Joanna Kaczynska\n Kostuem Anne Hamre\n Darsteller Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Stig Frode Henriksen, Nicolai Cleve BrochHanWay Films\n\nFarbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nDie Kombination des amerikanisch-polnischen Meisters der Provokation Jerzy Skolimowski und des grenzgenialen, verrueckten Schauspielers Vincent Gallo muss zwangslaeufig etwas Aussergewoehnliches ergeben. Es heisst Essential Killing und handelt von einem muslimischen Kaempfer, der von der CIA in Afghanistan gefangen genommen und in ein Geheimgefaengnis in Europa ueberstellt wird. Doch unvorhergesehen findet sich der Kaempfer irgendwo inmitten der tief verschneiten Waelder Polens wieder. Als eine Mischung aus wild gewordenem Tier und verklaertem Schmerzensmann streift er durch diese fremde Welt, gehetzt und verfolgt und am Ende auf einem Schimmel in den Tod reitend. Skolimowski und Gallo: Brothers in arms. See for yourself.\n\nJERZY SKOLIMOWSKIGeboren 1938 in &#321;odz, Polen. Studium der Literatur und Geschichte in Warschau. Er besucht ab 1960 die Staatliche Filmschule in &#321;odz, schreibt Gedichte und Drehbuecher (u.a. gemeinsam mit Roman Polanski). Arbeitet bis 1993 immer wieder auch als Schauspieler, Produzent und Cutter. Filme (Auswahl): Rysopis (Identification Marks: None, 1964, Viennale 04), Walkover (1965), Hands Up! (1967/81), Barrier (1967), The Shout (1978), Moonlighting (1982), The Lightship (1985).\n\n 24.10.201021:00Gartenbaukino 25.10.201023:59Kuenstlerhaus KinoIn der Nacht von 25. auf 26. Oktober.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3589.shtml
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SUMMARY:Shinboru / Symbol (OmeU) -  Matsumoto Hitoshi In der Nacht von 25. auf 26. Oktober.
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DESCRIPTION:MATSUMOTO HITOSHI\nJapan 2009\n\nDrehbuch Matsumoto Hitoshi, Takasu Mitsuyoshi\n Kamera Tohyama Yasuyuki\n Schnitt Honda Yoshitaka\n Ton Ando Kunio\n Musik Shimizu Yasuaki\n Darsteller Matsumoto Hitoshi, David Quintero, Luis AccinelliUmedia\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nIn einem neutralen, fensterlosen, weissen Raum ist ein reichlich komischer, clownesker Mann gefangen, der mit allen Mitteln versucht, seinem scheinbar perfekten Verlies zu entkommen. Aber je mehr er sich mueht, ein desto surrealeres Eigenleben entwickelt sich zwischen den vier Waenden. Zur gleichen Zeit bereitet sich irgendwo im fernen Mexiko in einer staubigen Kleinstadt ein schwaechlicher Wrestler in gruener Superman-Verkleidung auf einen so gut wie verlorenen Kampf vor. Was die beiden Maenner in ihrem aussichtslosen Bemuehen verbindet, liegt jedoch ganz im Dunkeln. Bis ploetzlich in einem Moment … aber das muessen Sie in jedem Falle selbst gesehen haben.\n\nMATSUMOTO HITOSHIGeboren 1963 in Amagasaki, Japan. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule gruendet 1982 gemeinsam mit Hamada Masatoshi das Comedy-Duo Downtown. 1993 entsteht schliesslich der erste von mehreren Kurzfilmen, es folgen zahlreiche Arbeiten fuer das japanische Fernsehen, Hoerspiele und Buchveroeffentlichungen. 2007 erlangt er mit seinem Langfilmdebuet Dai-Nipponjin internationale Aufmerksamkeit. Gilt neben Kitano Takeshi als der bekannteste Komoediant Japans.\n\n 26.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 25. auf 26. Oktober. 26.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3637.shtml
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SUMMARY:Kaboom (OF) -  Gregg Araki
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DESCRIPTION:GREGG ARAKI\nUSA/F 2010\n\nDrehbuch Gregg Araki\n Kamera Sandra Valde-Hansen\n Schnitt Gregg Araki\n Ton Sean Madsen, Steve Utt, Denielle Rose\n Musik Ulrich Schnauss, Mark Peters Vivek Maddala, Robin Guthrie\n Ausstattung Todd Fjelsted\n Kostuem Tracye Gigi Field\n Darsteller Thomas Dekker (Smith), Haley Bennett (Stella), Chris Zylka (Thor), Roxane Mesquida (Lorelei), Juno Temple (London)Why Not U.S. Productions, Desperate Pictures, Wild Bunch, Super Crispy\nWeltvertrieb\nWild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nPolyfilm Verleih\n\nFarbe\nOF\n86 Minuten\n\nEine wuest zusammenfabulierte Mischung aus High-School-Coming-of-Age-Komoedie und Science-Fiction-Paranoia-Thriller-Groteske, die neben homo- und heterosexuellen Begegnungen auch flotte Dreier und hilfreiche Hinweise zum Oralverkehr bereithaelt. Unter anderem. Mit Kaboom persifliert der mittlerweile 50-jaehrige Araki sein eigenes Fruehwerk. Er unterwirft die alten, von Teenage Angst, Hormonstuermen und drogeninduzierten Wahrnehmungsstoerungen gepraegten Geschichten einer ironischen Brechung, uebersetzt die entstandenen Fragmente in Genreformeln und laesst diese in einem Kaleidoskop rotieren. Schwindlig kann einem dabei schon werden.\n\nGREGG ARAKIGeboren 1959 in Los Angeles. Filmstudium an der University of Santa Barbara. Dreht mit Three Bewildered People in the Night (1987) seinen ersten Film und macht sich in der Folge mit Billigproduktionen und als Mitbegruender des New Queer Cinema einen Namen. Filme (Auswahl): The Doom Generation (1995), Mysterious Skin (2004).\n\n 24.10.201023:00Gartenbaukino 26.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3641.shtml
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SUMMARY:The Rise and Fall of Legs Diamond (OF) -  Budd Boetticher
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DESCRIPTION:BUDD BOETTICHER\nUSA 1960\n\nDrehbuch Joseph Landon\n Kamera Lucien Ballard\n Schnitt Folmar Blangsted\n Ton Samuel F. Goode\n Musik Leonard Rosenman\n Ausstattung Jack Poplin\n Kostuem Howard Shoup\n Darsteller Ray Danton (Jack 'Legs' Diamond), Karen Steele (Alice Shiffer), Elaine Stewart (Monica Drake), Jesse White (Leo Bremer), Simon Oakland (Lieutenant Moody), Robert Lowery (Arnold Rothstein), Judson Pratt (Fats Walsh), Warren Oates (Eddie Diamond)United States Productions\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOF\n101 Minuten\n\nDas filmische Portraet eines kleinen, hemmungslosen Kriminellen, der dank seiner kaltbluetigen Berechnung und brutalen Intelligenz zum Gangsterboss aufsteigt. Boetticher beschreibt diesen Prozess mit der Genauigkeit eines brechtschen Lehrstuecks, eine Fabel ueber den Einzelnen und die Macht, ueber die Oekonomie und das Scheitern am System. Am Ende wird Legs Diamond nicht von anderen Gangstern bezwungen, sondern Opfer der modernen Zeit, des organisierten Verbrechens. Ein bestechender und faszinierender Gangsterfilm und ein politisches Lehrstueck par excellence. Dedicated to all those, whose fall we can’t await.\n\nBUDD BOETTICHERGeboren 1916 in Chicago als Oscar Boetticher Jr. Nach einer Ausbildung zum Matador wird er 1941 von Rouben Mamoulian fuer Blood and Sand als Stierkampf-Berater engagiert. Dreht zahlreiche B-Filme, bis ihm 1951 mit The Bullfighter and the Lady der Durchbruch gelingt. Nach dem Western Seven Men From Now, mit dem er in Europa gefeiert wird, realisiert er seinen legendaeren Ranown-Zyklus mit Randolph Scott (darunter The Tall T, Ride Lonesome und Comanche Station). Bricht 1960 fuer einen Dokumentarfilm ueber den Stierkaempfer Carlos Arruza zu einer Reise nach Mexiko auf, die zum finanziellen und persoenlichen Desaster wird. 1995 widmet ihm die Viennale ein Special Program, bei dem er auch zu Gast ist. Boetticher stirbt 2001 in Ramona, Kalifornien.\n\n 22.10.201023:00Stadtkino 26.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3535.shtml
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SUMMARY:Meek's Cutoff (OF) -  Kelly Reichardt
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DESCRIPTION:KELLY REICHARDT\nUSA 2010\n\nDrehbuch Jon Raymond\n Kamera Christopher Blauvelt\n Schnitt Kelly Reichardt\n Ton Leslie Schatz\n Musik Jeff Grace\n Ausstattung David Doernberg\n Kostuem Vicki Farrell\n Darsteller Michelle Williams (Emily Tetherow), Bruce Greenwood (Stephen Meek), Will Patton (Soloman Tetherow), Zoe Kazan (Millie Gately), Paul Dano (Thomas Gately), Shirley Henderson\n (Glory White), Neal Huff (William White), Tommy Nelson (Jimmy White)Cinetic Media\n\n35 mm/1:1,37/Farbe\nOF\n104 Minuten\n\nMeek’s Cutoff ist Reichardts erster historischer Film, angesiedelt Mitte des 19. Jahrhunderts in den Tagen des sogenannten Oregon Trails. Drei Familien werden von einem erfahrenen Trapper durch die Cascade Mountains gefuehrt, aber das Unternehmen geraet in eine gefaehrliche, fast ausweglose Situation – als wie zur Rettung ein Indianer auftaucht. Die Landschaft, das Licht, die Figuren, Wagen, Tiere, dies alles filmt Reichardt mit einer so klaren, gelassenen Schoenheit, voller wunderbarer Details, als waere das Kino tatsaechlich die letzte Form aller Ueberlieferung. Und wieder mit dabei in der Rolle einer Siedlerin: die aussergewoehnliche Michelle Williams.\n\nKELLY REICHARDTGeboren und aufgewachsen in Miami. Studium am Massachusetts College of Art und an der School of the Museum of Fine Arts in Boston. Realisiert ihre ersten Musikvideos fuer MTV. Zieht 1988 nach New York und arbeitet u.a. mit Todd Haynes und Hal Hartley zuammen. 1993 dreht sie ihren ersten Langfilm River of Grass (Viennale 94) und unterrichtet Film an der New York University. Weitere Filme: Ode (1999), Then a Year (2002, KF), Travis (2004), Old Joy (2005, Viennale 06), Wendy And Lucy (2008, Viennale 08).\n\n 26.10.201011:00Urania 31.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3607.shtml
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SUMMARY:Un homme qui crie / A Screaming Man (OmeU) -  Mahamat-Saleh Haroun
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DESCRIPTION:MAHAMAT-SALEH HAROUN\nF/B/Tschad 2010\n\nDrehbuch Mahamat-Saleh Haroun\n Kamera Laurent Brunet\n Schnitt Marie-Helene Dozo\n Ton Dana Farzanehpour\n Musik Wasis Diop\n Ausstattung Ledoux Madeona\n Kostuem Celine Delaire\n Darsteller Youssouf Dyaoro (Adam), Diouc Koma (Abdel), Hadje Fatime Ngoua (Mariam)Pyramide International\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nAdam ist Bademeister in einer Hotelanlage in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als das Hotel von Chinesen uebernommen wird und er seine Arbeit an seinen Sohn Abdel verliert, fuehlt Adam sich gedemuetigt. Dann wird Abdel von der Armee fuer den Kampf gegen Rebellen zwangsrekrutiert und Adam unternimmt nichts, ihm zu helfen. Ruhig und sparsam erzaehlt Haroun vom schwierigen Leben der Menschen in seiner Heimat, ausgehend von einfachen, wieder erkennbaren Situationen reflektiert er die politische Lage des Tschad und webt die allegorische Schilderung eines unaushaltbaren Zustandes.\n\nMAHAMAT-SALEH HAROUNGeboren 1963 in Abeche, Tschad. Ausbildung am Conservatoire Libre du Cinema Francais. Realisiert mit Maral Tanie 1994 seinen ersten Kurzfilm. Nach einigen weiteren Kurzfilmen dreht er mit Bye, Bye Africa (1999) seinen ersten Langfilm, dem 2002 Abouna folgt. 2006 dreht er den mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Daratt (Viennale 06). Fuer Un homme qui crie wird er in Cannes mit dem Preis der Jury geehrt.\n\n 25.10.201021:00Urania 26.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3532.shtml
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SUMMARY:Headshots (OmeU) -  Lawrence Tooley
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LAWRENCE TOOLEY\nA/D 2010\n\nDrehbuch Lawrence Tooley, Loretta Pflaum\n Kamera Emre Erkmen\n Schnitt Lawrence Tooley\n Ton Till Roellinghof\n Musik Lorenz Dangel\n Ausstattung Lawrence Tooley\n Kostuem Loretta Pflaum\n Darsteller Loretta Pflaum (Marianne), Samuel Finzi (Viktor), Laura Tonke (Anne), Jeremy Xido (Vincent), Markus Schleinzer (Gerald), Karl-Heinz Hackl (Vater), Almut Zilcher (Olgas Mutter), Pascale Schiller (Edda) AskimAskim Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n91 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Marianne, eine Berliner Fotografin Mitte dreissig, arbeitet in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfaehrt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, geraet alles aus den Fugen. Gegliedert in einzelne Kapitel, die sich langsam zu einem Gesamtbild fuegen, verfolgt Headshots Mariannes Abdriften – und ihre Landung in der Wirklichkeit. Ein Film ueber Selbsterkenntnis, falsche Liebe und schmerzhafte Wahrheiten. \n \n In Anwesenheit von Lawrence Tooley, Loretta Pflaum, Emre Erkmen (Kamera) u.a.\n\nLAWRENCE TOOLEYGeboren 1974 in Shiner, Texas. Studium der Philosophie und der Medienwisenschaften an der University of Texas, Austin. Veroeffentlichungen in Literaturzeitschriften, Ausstellungen von Fotografie, Malerei, Zeichnungen, Video-Installationen. Absolvent der Hochschule der bildenden Kuenste, Hamburg. Regiestudium an der dffb. Kurzfilme (Auswahl): Clairvoyant (2004), Minutes To Go (2005), Geburtstag (2006, Viennale 06), Aplinkkelis (2009). Headshots ist sein erster Langspielfilm.\n\n 26.10.201013:00Stadtkino 27.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3639.shtml
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SUMMARY:American Grindhouse (OF) -  Elijah Drenner
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ELIJAH DRENNER\nUSA 2009\n\nDrehbuch Elijah Drenner, Calum Waddell\n Kamera Dan Greene\n Schnitt Elijah Drenner, Andrew Goldenberg, Dan Greene\n Ton Dan Greene, Elijah Drenner\n Musik Jason Brandt\n Stimme Robert Forster\n Mit Allison Anders, Judy Brown, Larry Cohen, Joe Dante, Don Edmonds, David Hess, Jack Hill, Jonathan Kaplan, Jeremy Kasten, John Landis, Herschell Gordon Lewis, William Lustig, Ted V. Mikels, Bob Minor, Kim Morgan, Eddie Muller, Fred Olen Ray, Eric Schaefer, Lewis Teague, James Gordon White, Fred WilliamsonLux Digital Pictures\nWeltvertrieb\nContentFilm International\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n81 Minuten\n\nFuenf Sekunden nach Erfindung der Filmkamera wurden bereits die ersten Exploitation-Filme mit nackten Frauen und kaempfenden Maennern gedreht. Die Formel hat sich seit damals kaum veraendert: Tabus brechen und zeigen, was noch niemand auf der Leinwand gesehen hat. In dieser Tour de force durch die spannende Geschichte der amerikanischen Grindhouse-Filme wird anhand zahlreicher Ausschnitte von Freaks ueber Nudist-Camp- und Teenager-Rock’n’Roll-Movies, Russ Meyer, Herschell Gordon Lewis, Blaxploitation, Deep Throat bis zu Wes Craven so ziemlich alles kundig analysiert und in Bezug zur restlichen Filmgeschichte gesetzt, was man unter dem Titel 'perversion for profit' zusammenfassen koennte.\n\nELIJAH DRENNERGeboren 1969. Arbeitet als Filmhistoriker, Autor, Produzent und Regisseur in erster Linie in den Bereichen Populaer- und Undergroundfilm. Schreibt regelmaessig fuer verschiedene Online-Magazine und Fernsehsender. Lebt in Los Angeles.\n\n 26.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 02.11.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3656.shtml
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SUMMARY:God Told Me To (OF) -  Larry Cohen
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DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1975\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Paul Glickman\n Schnitt Mike Corey, Arthur Mandelberg, William J. Waters\n Ton Jeffrey Hayes\n Musik Frank Cordell\n Kostuem Halston\n\n Darsteller Tony Lo Bianco (Peter Nicholas), Deborah Raffin (Casey Forster), Sandy Dennis (Martha Nicholas), Sylvia Sidney (Elizabeth Mullin), Sam Levene (Everett Lukas), Robert Drivas (David Morten)New World Pictures\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n16 mm/1:1,33/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nCohens Meisterwerk. God Told Me To beginnt als echt New Yorker Seventies-Polizeifilm mit allen Neurosen und Haerten, schrill, nervoes und zutiefst depressiv, bevoelkert von Heckenschuetzen, Freitodsuchenden und anderen Verzweifelten. Dann aber entpuppt sich der Film sukzessive als eine Allegorie der Wiederkehr Christi in Gestalt eines Horrorfilms mit eigentuemlichen Science-Fiction-Untertoenen. Oder ist es nicht vielleicht doch eher eine Variation auf Dostojewskis Parabel 'Der Grossinquisitor'? In jedem Fall ist es wirkmaechtig-intelligente Genreunterhaltung.\n\n\n 26.10.201013:30Metro 30.10.201019:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3627.shtml
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SUMMARY:Le quattro volte  -  Michelangelo Frammartino
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DESCRIPTION:MICHELANGELO FRAMMARTINO\nI/D/CH 2010\n\nDrehbuch Michelangelo Frammartino\n Kamera Andrea Locatelli\n Schnitt Benni Atria, Maurizio Grillo\n Ton Paolo Benvenuti, Simone Paolo Olivero, Daniel Irribaren, Benni Atria\n Ausstattung Matthew Broussard\n Kostuem Gabriella Maiolo\n\n Mit Giuseppe Fuda (Hirte), Bruno Timpano (Koehler), Nazareno Timpano (Koehler)The Coproduction Office\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nkein Dialog\n88 Minuten\n\nIn einem Dorf in Kalabrien wohnt der alte Hirte Giuseppe. Er ist krank und hofft auf ein Wunder. Aber die Mittel, die er in Anspruch nimmt, sind alles andere als tauglich und nichts als Aberglauben. Also stirbt er, und das ist in diesem animistisch verzauberten Film keine wirkliche Katastrophe, und als wuerde er wiedergeboren, taucht ein Zicklein auf, das seiner Herde verloren gegangen ist. Alles in Frammartinos Film ist in ein mildes, versoehnliches Licht getaucht, lebt und vergeht, dazu rauschen die Baeume, meckern die Ziegen, singen die Bauern. Le quattro volte ist ein liebenswerter und strahlender Film. Eine Raritaet im heutigen italienischen Kino.\n\nMICHELANGELO FRAMMARTINOGeboren 1968 in Mailand. Dreht 1992 nach einem Architekturstudium seinen ersten Kurzfilm. Fuer seinen ersten Spielfilm Il dono (2003) erhaelt er mehrere Auszeichnungen. Le quattro volte ist sein erster langer Dokumentarfilm.\n\n 24.10.201021:00Metro 26.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3609.shtml
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SUMMARY:Klassenverh&auml;ltnisse (OF)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:Klassenverh&auml;ltnisse (OF), O somma luce (OmdU)\ndes Gesamtwerks.\n\n\nKopie aus den Sammlungen des Oesterreichischen Filmmuseums.\n\n\n 26.10.201015:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3592.shtml
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SUMMARY:Invernadero / Winter House (OmeU) -  Gonzalo Castro
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:GONZALO CASTRO\nArgentinien 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton, Ausstattung Gonzalo Castro\n Darsteller Mario Bellatin, Marcela Castaneda, Graciela Goldchluk, Laura Petrecca, Margo Glantz, Romina Paula Unacorda Productora\nWeltvertrieb\nUnacorda Productora\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n94 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Der einarmige mexikanische Schriftsteller Mario Bellatin steht im Zentrum dieses Films, dessen Titel nicht nur 'Gewaechshaus' bedeutet, sondern in dem all die Themen und Motive aus Bellatins Werk tatsaechlich wie Traeume und Albtraeume wachsen: Erinnerungen an Menschen und Landschaften, an Duerer und Dostojewski, an Frauen und Weggefaehrten. Gonzalo Castro, selbst Romanautor, ist mit Invernadero zugleich Bellatins Uebersetzer und erfuellt auf einnehmende Weise dessen Wunsch nach einem 'Schreiben ohne Schreiben'.\n \n In Anwesenheit von Gonzalo Castro und Marcela Castaneda.\n\nGONZALO CASTROGeboren 1972 in Buenos Aires. Arbeitet als Autor und Filmemacher. Veroeffentlicht 2004 seinen ersten Roman 'Hidrografia domestica'. Mit Resfriada inszeniert er 2008 seinen ersten Spielfilm, fuer den er beim Filmfestival von Buenos Aires fuer die Beste Regie ausgezeichnet wird. Nach Cocina (2009) ist Invernadero sein dritter Langspielfilm. Zuletzt erscheint mit 'Helice' sein zweiter Roman. Lebt in Buenos Aires.\n\n 25.10.201018:30Urania 26.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3640.shtml
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SUMMARY:A espada e a rosa / The Sword and the Rose (OmeU) -  Joao Nicolau
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DESCRIPTION:JOAO NICOLAU\nP/F 2010\n\nDrehbuch Joao Nicolau, Mariana Ricardo\n Kamera Mario Castanheira\n Schnitt Francisco Moreira, Joao Nicolau\n Ton Vasco Pimentel\n Musik Muenchen\n Darsteller Manuel Mesquita, Luis Lima Barreto, Nuno Pino Custodio, Pedro Faro, Joana Cunha Ferreira, Hugo Leitao, Mariana Ricardo, Ligia Soares, Armando Nunes, Michael BibersteinO Som e a Furia\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n142 Minuten\n\nDas portugiesische Kino liebt das Ueberbordende, Surreale, die Verschmelzung von Geschichte und Gegenwart, das Traurige und das Komische, Schwermut und Leichtigkeit, Himmel und Hoelle. [/i]A Espada e a Rosa[/i] ist ein fantastischer 'Film fleuve', der mit souveraener Leichtigkeit vom heutigen Lissabon auf ein Piratenschiff des 15. Jahrhunderts wechselt, von der Verhandlung mit dem laestigen Gerichtsvollzieher am Morgen in die Nacht eines Schlosses mit schoenen, gefangenen Frauen. Ein Historienstueck, eine Lovestory, eine Beziehungsgeschichte und ein Fantasy-Film. Ein neuer Welterobererfilm aus dem kleinen Raum eines Studios aus einem Land am Rande Europas.\n\nJOAO NICOLAUGeboren 1975 in Lissabon. Studium der Anthopologie. Arbeitet als Regisseur, Cutter, Schauspieler und Musiker unter anderem mit den portugiesischen Filmemachern Joao Cesar Monteiro, Margarida Gil und Miguel Gomes. Filme: Calado nao da (1999, Dokumentarfilm), Rapace (2006, KF), Cancao de amor e saude (2009, KF). A espada e a rosa ist sein erster Langspielfilm.\n\n 26.10.201015:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3630.shtml
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SUMMARY:Machete (OF) -  Robert Rodriguez, Ethan Maniquis
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DESCRIPTION:ROBERT RODRIGUEZ, ETHAN MANIQUIS\nUSA 2010\n\nDrehbuch Robert Rodriguez, Alvaro Rodriguez\n Kamera Jimmy Lindsey\n Schnitt Rebecca Rodriguez\n Ton Catherine Harper, Carla Murray\n Musik John Debney, Carl Thiel\n Ausstattung Christopher Stull\n Kostuem Nina Proctor\n Darsteller Danny Trejo (Machete), Jessica Alba (Sartana), Michelle Rodriguez (Luz), Robert De Niro (Senator McLaughlin), Steven Seagal (Torrez), Don Johnson (Lt. Stillman), Jeff Fahey (Booth) Troublemaker Studios, Overnight Films, Dune Entertainment\nWeltvertrieb\nHyde Park International\nVerleih in Oesterreich\nSony Pictures Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n105 Minuten\n\n'The first Hispanic superhero in American Cinema', nennt Rodriguez die zentrale Figur seines neuen Exploitation-Spektakels. Machete ist ein ehemaliger Polizeiagent, der nach dem brutalen Mord an seiner Frau durch die Drogenmafia zu einem wilden, rastlosen Rachefeldzug jenseits von Gesetz und Gnade aufbricht. Gegen Kokaindealer, Gangsterbosse, korrupte Polizisten und einen verbrecherischen Senator wuetet der von Danny Trejo mit genialem Understatement und lakonischem Witz gespielte Rebell Machete-schwingend von Dusk till Dawn. Und das immerhin gegen Burschen wie Robert De Niro, Steven Seagal oder Don Johnson. Und zwar im Gartenbaukino. Um Mitternacht.\n\nROBERT RODRIGUEZGeboren 1968 in San Antonio, Texas. Filmstudium an der University of Texas. 1991 dreht er den Low-Budget-Film El Mariachi, mit dem er den Publikumspreis in Sundance gewinnt. Macht sich mit Desperado (1995, Viennale 95) und From Dusk Till Dawn international einen Namen als 'Kultregisseur'. Weitere Filme (Auswahl): Spy Kids (2001), Sin City (2005, Koregie), Planet Terror (2007).\n\nETHAN MANIQUISEthan Maniquis zeichnet seit vielen Jahren als Cutter der Filme von Robert Rodriguez verantwortlich. Machete ist sein erster Spielfilm als Regisseur.\n\n 24.10.201001:15GartenbaukinoIn der Nacht von 23. auf 24. Oktober. 26.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3569.shtml
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SUMMARY:The Oath (OmeU) -  Laura Poitras
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LAURA POITRAS\nUSA/Jemen 2010\n\nDrehbuch Laura Poitras\n Kamera Laura Poitras, Kirsten Johnson\n Schnitt Laura Poitras, Jonathan Oppenheim\n Ton Laura Poitras\n Musik Osvaldo GolijovCat&Docs\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nThe Oath ist ein Doppelportraet und zugleich Erkundung einer politischen Lage. Die unterschiedlichen Schicksale der beiden Protagonisten – Abu Jandal war Leibwaechter Osama bin Ladens, Salim Hamdan war dessen Fahrer – wirken im Kontext des von den USA gefuehrten Krieges gegen den Terror wie Generallinien. Krumm und verschlungen zwar, aber dennoch exemplarisch. Mit ihrem Film leistet Poitras nicht zu unterschaetzende Basis-Arbeit; indem sie vom Einzelnen ausgehend auf den grossen Zusammenhang zielt, haelt sie den Weg offen fuer Verstaendigung. Und Verstaendigung bedeutet immer noch: Menschen, die miteinander reden.\n\nLAURA POITRASGeboren 1964 In Boston. Studium Der Medienwissenschaft An Der New School In New York. Dreht seit 1996 Dokumentarfilme und ist auch als Produzentin und Cutterin\n taetig. Sie lebt in New York. Filme (Auswahl): Living the Legacy (1998), Flag Wars (2003), Oh say can you see ... ? (2004).\n\n 26.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3658.shtml
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SUMMARY:Die verr&uuml;ckte Welt der Ute Bock (OF) -  Houchang Allahyari
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:HOUCHANG ALLAHYARI\nA 2010\n\nDrehbuch Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari\n Kamera Peter Roehsler\n Schnitt Michaela Muellner\n Ton Gaile Miksyte\n\n Mit Ute Bock, Josef Hader, Karl Markovics, Viktor Gernot, Andreas Vitasek, Julia Stemberger, Roland Dueringer, Dolores Schmidinger, Peter Kern, Alexander Pschill, Stefano Bernardin, Claudia Androsch, Ronald Rudoll, Petra Allahyari, Arian Allahyari, Edik Avetisyan, Stella TadevosyAllahyari Filmproduktion\nWeltvertrieb\nAllahyari Filmproduktion\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n98 Minuten\n\nNach seinem erfolgreichen Portraetfilm ueber Ute Bock und ihr Engagement fuer Fluechtlinge und Asylbewerber hat Allahyari jetzt eine Art Fortsetzung realisiert, hat dokumentarisch erzaehlten Alltag mit fiktiven Szenen, spielerischen Vignetten und Stories durchwirkt. Und wer da so durch Ute Bocks Leben kreuzt, liest sich wie ein Who is Who der gegenwaertigen Schauspielszene: Josef Hader, Karl Markovics, Roland Dueringer, Peter Kern, Julia Stemberger und viele andere. Das Ganze funktioniert mit dem Charme der Improvisation, einer losen Spielhandlung und der wunderbaren Ute Bock als Darstellerin der wunderbaren Ute Bock.\n \n In Anwesenheit von Houchang Allahyari, Ute Bock u.a.\n \n Die zweite Vorstellung am 30. Oktober um 23:30 Uhr in der Urania wird mit englischen Untertiteln gezeigt.\n\nHOUCHANG ALLAHYARIGeboren 1941 in Teheran. Studiert Medizin in Wien und arbeitet viele Jahre als Psychiater. Nach fruehen experimentellen und avantgardistischen Arbeiten dreht er kommerziell erfolgreiche Filme wie Fleischwolf (1990), I Love Vienna (1991), Hoehenangst (1994), Geboren in Absurdistan (1999) und Bock For President (2009, Viennale 09).\n\n 26.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3595.shtml
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SUMMARY:Estrada para Ythaca / Road To Ythaca (OmeU) -  Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:GUTO PARENTE, LUIZ PRETTI, PEDRO DIOGENES, RICARDO PRETTI\nBrasilien 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti\n Musik Luiz Pretti, Uiros Reis\n Kostuem Lia Damasceno, Themis Memoria\n Darsteller Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti, Rodrigo Capistrano, Uira dos Reis y Ythallo RodriguesAlumbramento\nWeltvertrieb\nGuto Parente\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n 'Wenn Du zur Fahrt aufbrichst nach Ithaka / so bete, dass ein weiter Weg es werde. / Voller Umschwuenge, voller Einsichten', so beginnt das gleichnamige Gedicht des griechischen Dichters Konstantin Kavafis, dessen experimentelle Adaption die vier Regisseure und Darsteller in ihrem Erstlingswerk vornehmen. Anstatt von Sirenen, Zyklopen und dem zornigen Poseidon ist ihre Odyssee begleitet von Sehen, Schweigen, Gehen, Laufen; jede Geste wie eine Vergewisserung des Daseins, von der Kamera in karge Poesie uebersetzt. In seiner grossen und zugleich komplexen Schlichtheit und Authentizitaet lueftet Estrada para Ythaka ein Geheimnis, ohne jeglichen Verlust des sinnlich Raetselhaften.\n \n In Anwesenheit von Ricardo Pretti.\n\nGUTO PARENTEGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nLUIZ PRETTIGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nPEDRO DIOGENESGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nRICARDO PRETTIGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\n 26.10.201018:00Stadtkino 27.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3555.shtml
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SUMMARY:Programm 5: Bewegte Massen
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DESCRIPTION: \n\nWien erwacht. Die Maifeier der Wiener Arbeiterschaft\n Oesterreich 1927\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 9 Minuten\n \n Die Sklavenkoenigin\n Oesterreich 1924\n Regie Michael Kertesz\n Drehbuch Ladislaus Vajda\n Kamera Hans Theyer, Gustav Ucicky, Max Nekut\n Ausstattung Artur Berger, Emil Stepanek\n Darsteller Adolf Weisse, Arlette Marchall, Oskar Beregi, Adelqui Millar, Ferdinand Onno, Reinhold Haeussermann, Hans Marr\n Produktion Sascha-Film Industrie, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 85 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 5: BEWEGTE MASSEN\n \n\nMichael Kertesz’ Die Sklavenkoenigin (1924) war das Highlight der oesterreichischen Monumentalfilmproduktion. Ausstattung und Dekors waren aegyptischen Vorbildern nachempfunden, die monumentalen Sets wurden am Laaerberg aufgebaut, Aussenaufnahmen an Originalschauplaetzen gedreht. Eine andere Art von Mobilisierung und Choreografie der Massen laesst sich in Wien erwacht. Die Maifeier der Wiener Arbeiterschaft besichtigen. Der kurze Film legt Zeugnis ab von der Politik der Zwanziger, die gepraegt ist von einer Radikalisierung des politischen Kampfes und seiner Verlagerung vom Parlament auf die Strasse.\n \n Musik: Vera Fischer, Floeten, Benedikt Leitner, Cello, KILO (Markus Urban und Florian Bogner, Elektronik).\n\n\n 26.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3633.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 8
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 8, Self-Examination Remote Control (OF), A Loft (stumm), Trinkler (kein Dialog), Wednesday Morning Two A.M. (OF), Cycle (kein Dialog), Mouse Palace (kein Dialog)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 8\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 8 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Trinkler\n Wednesday Morning Two A.M.\n Cycle\n A Loft\n Mouse Palace\n Self-Examination Remote Control \n\n\n 26.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3660.shtml
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SUMMARY:En compagnie d'Eric Rohmer / A Few Moments with Eric Rohmer (OmeU) -  Marie Riviere
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:.\n\n 26.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3620.shtml
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SUMMARY:The Private Files of J. Edgar Hoover (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1977\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Paul Glickman\n Schnitt Christopher Lebenzon\n Ton Robert Ghiraldini, Jane Landis\n Musik Miklos Rozsa\n Ausstattung Cathy Davis\n Kostuem Lewis Freedman, Carolyn Loewenstein\n\n Darsteller Broderick Crawford (J. Edgar Hoover), James Wainwright (junger J. Edgar Hoover), Michael Parks (Robert F. Kennedy), Jose Ferrer (Lionel McCoy), Celeste Holm (Florence Hollister), Rip Torn (Dwight Webb)Larco Productions\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe/SW\nOF\n112 Minuten\n\nEs rast wie ein Lauffeuer durch die Raenge aller US-Institutionen: J. Edgar Hoover ist tot. Nur: Wer war dieser Mann, der als FBI-Chef einem Paten gleich das Land ueber Dekaden aus dem Schatten heraus beherrschte? Auch nur ein Mensch, den die Macht und ihr Apparat systematisch korrumpiert haben! So Cohen in dieser provokant pulpigen, mit Alt-Stars bevoelkerten Satire-Biografie eines wahren US-Albs, die dahinfetzt wie ein besonders grimmiger Warner-Gangsterfilm der 1930er Jahre. Laut Filmkritiker Robin Wood 'perhaps the most intelligent film about American politics to ever come out of Hollywood'.\n\n\n 26.10.201020:30Gartenbaukino 31.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3598.shtml
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SUMMARY:bruchst&uuml;cke / fragments (OmeU) -  Martin Bruch, Reinhilde Condin
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:MARTIN BRUCH, REINHILDE CONDIN\nA 2010\n\nDrehbuch Reinhilde Condin\n Kamera Reinhilde Condin, Martin Bruch u.a.\n Schnitt Cornelia Schoepf\n Ton Karoline Heflin, Reinhilde Condin, Martin Bruch\n Musik Kollegium Kalksburg, Vier Brueada, Akkosax\n Fotos Martin BruchMartin Bruch Filmproduktion\nVerleih in Oesterreich\nSixpackfilm\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nDer Umstand, dass der seit 1992 an Multiple Sklerose erkrankte Martin Bruch sein handpedalgetriebenes Gefaehrt nicht mehr verwenden kann, mit dem er vor sieben Jahren sein Handbikemovie drehte, hindert ihn nicht, auf Reisen zu gehen. Er ist zum Beifahrer geworden und auf diese Weise unterwegs: durch Wien, durchs schoene Tirol, durch Kreta, Italien, Moskau, Phnom Penh und Guinea. Am Ende ist er dank seiner 'virtuellen Weltumrundung' 88.111 Kilometer gefahren. 'Ich moechte kein Eisbaer sein', meint er und beendet seine Reise in der Arktis. Vorlaeufig.\n \n In Anwesenheit von Martin Bruch und Reinhilde Condin.\n\nMARTIN BRUCHMartin Bruch, geboren 1961 in Hall in Tirol. Studium an der Musikhochschule Wien (Tonlehrgang). Mehrjaehrige Arbeit als Geraeusche-Archivar. Filme: handbikemovie (Viennale 03), fenster/drei saetze (2006, KF, Viennale 06). Reinhilde Condin, geboren 1954 in Auer/Suedtirol. Hochschule fuer angewandte Kunst (Kostuembild). Gemeinsam realisieren die beiden 2008 den Kurzfilm home.movie (Viennale 08).\n\nREINHILDE CONDINMartin Bruch, geboren 1961 in Hall in Tirol. Studium an der Musikhochschule Wien (Tonlehrgang). Mehrjaehrige Arbeit als Geraeusche-Archivar. Filme: handbikemovie (Viennale 03), fenster/drei saetze (2006, KF, Viennale 06). Reinhilde Condin, geboren 1954 in Auer/Suedtirol. Hochschule fuer angewandte Kunst (Kostuembild). Gemeinsam realisieren die beiden 2008 den Kurzfilm home.movie (Viennale 08).\n\n 25.10.201011:00Urania 26.10.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3648.shtml
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SUMMARY:The Forgotten Space (OmeU) -  Allan Sekula, Noeel Burch
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DESCRIPTION:ALLAN SEKULA, NOEeL BURCH\nNL/A 2010\n\nDrehbuch Allan Sekula, Noeel Burch\n KameraWolfgang Thaler\n Schnitt Menno Borerema\n Ton Joe Knauer\n Musik Eckehard Braun, Ricardo Tesi, Louis AndriessenDoc.Eye Film\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n110 Minuten\n\nEs war die Seefahrt, die immer neue, immer weiter entfernte Handelsraeume erschloss. Es ist die See, auf der heute kostenguenstig Waren aller Art quer durch die ganze Welt transportiert werden. Es sind die Haefen, die den Ausbau von Zulieferwegen – Schienen- und Strassennetzen – erfordern. Damit Gueter verkehren koennen, in zahllosen Containern auf kastenfoermigen Riesen, deren spaerliche Besatzung einander kaum noch kennt. Von Rotterdam ueber Los Angeles bis Hongkong zeigt The Forgotten Space wie das Diktat des Konsums mit den Folgen des Transports zusammenhaengt. Analytisch und agitatorisch zugleich.\n \n In Anwesenheit von Allan Sekula und Noeel Burch.\n\nALLAN SEKULAGeboren 1952 in Erie, Pennsylvania. Arbeitet als Fotokuenstler und Autor. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Dreht in den Siebziger Jahren einige kurze Videoarbeiten. Mit Tsukiji realisiert er 2001 seinen ersten Langfilm ueber Tokyos riesigen Fischmarkt. Schreibt mehrere Buecher ueber Geschichte und Theorie der Fotografie. The Forgotten Space, der in Venedig den Spezialpreis der Jury erhaelt, basiert auf seiner in Buchform erschienenen Studie 'Fish Story'.\n\nNOEeL BURCHGeboren 1932 in San Francisco. Lebt seit 1951 in Frankreich. Seit den Sechziger Jahren ist er Autor, Filmemacher und Theoretiker. Von 1967 bis 1971 ist er Mitbegruender und Leiter des Institut de Formation Cinematographique. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Theorie des Kinos, u.a. 'Theory of Film Practice' (1973). Filme (Auswahl): Cineastes de Notre Temps (1967-72), Correction, Please or How We Got into Pictures (1979), Red Hollywood (1995, gemeinsam mit Thom Andersen).\n\n 26.10.201021:00Urania 27.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3622.shtml
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SUMMARY:Shinboru / Symbol (OmeU) -  Matsumoto Hitoshi
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DESCRIPTION:MATSUMOTO HITOSHI\nJapan 2009\n\nDrehbuch Matsumoto Hitoshi, Takasu Mitsuyoshi\n Kamera Tohyama Yasuyuki\n Schnitt Honda Yoshitaka\n Ton Ando Kunio\n Musik Shimizu Yasuaki\n Darsteller Matsumoto Hitoshi, David Quintero, Luis AccinelliUmedia\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nIn einem neutralen, fensterlosen, weissen Raum ist ein reichlich komischer, clownesker Mann gefangen, der mit allen Mitteln versucht, seinem scheinbar perfekten Verlies zu entkommen. Aber je mehr er sich mueht, ein desto surrealeres Eigenleben entwickelt sich zwischen den vier Waenden. Zur gleichen Zeit bereitet sich irgendwo im fernen Mexiko in einer staubigen Kleinstadt ein schwaechlicher Wrestler in gruener Superman-Verkleidung auf einen so gut wie verlorenen Kampf vor. Was die beiden Maenner in ihrem aussichtslosen Bemuehen verbindet, liegt jedoch ganz im Dunkeln. Bis ploetzlich in einem Moment … aber das muessen Sie in jedem Falle selbst gesehen haben.\n\nMATSUMOTO HITOSHIGeboren 1963 in Amagasaki, Japan. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule gruendet 1982 gemeinsam mit Hamada Masatoshi das Comedy-Duo Downtown. 1993 entsteht schliesslich der erste von mehreren Kurzfilmen, es folgen zahlreiche Arbeiten fuer das japanische Fernsehen, Hoerspiele und Buchveroeffentlichungen. 2007 erlangt er mit seinem Langfilmdebuet Dai-Nipponjin internationale Aufmerksamkeit. Gilt neben Kitano Takeshi als der bekannteste Komoediant Japans.\n\n 26.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 25. auf 26. Oktober. 26.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3637.shtml
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SUMMARY:Morgen (OmeU) -  Marian Crisan
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:MARIAN CRISAN\nRO/F/H 2010\n\nDrehbuch Marian Cris&#259;n\n Kamera Tudor Mircea\n Schnitt Tudor Pojoni\n Ton C&#259;lin Potcoava\n Musik Lena Micl&#259;us\n Ausstattung Robert Koeteles\n Kostuem Alexandra Ungureanu\n Darsteller Andras Hathazi (Nelu), Yilmaz Yalcin (Behran), Elvira Rimbu (Florica), Dorin C. Zachei (Daniel), Molnar Levente (Ovidiu), R&#259;zvan Vicoveanu (Mircea)Les Films du Losange\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nEines Tages rettet Nelu, Security Guard und Hobbyfischer, einen verzweifelten tuerkischen Fluechtling aus dem Fluss, der sich nach Deutschland durchzuschlagen versucht. Nelu nimmt ihn bei sich auf und ahnt nicht, welche unendliche und absurde Geschichte damit beginnt. Morgen ist ein kleiner, aber gar nicht harmloser Film ueber die Raender Europas, das Niemandsland der EU zwischen Tuerkei, Rumaenien, Ungarn, eine eigensinnige Parabel ueber Politik und Oekonomie, ueber Freundschaft und das verrueckte Verlangen nach einem besseren Leben im Morgen. Ein Morgen, das ein ewiges Heute ist in diesem so intelligenten wie beruehrenden Film.\n \n In Anwesenheit von Marian Cri&#351;an.\n\nMARIAN CRISANGeboren 1976 in Salonta, Rumaenien. Abschluss in Regie an der Bukarester Akademie fuer Theater und Film. Mit seinem Debuetfilm, Megatron, gewinnt er 2008 die Goldene Palme in Cannes fuer den Besten Kurzfilm. Morgen ist sein erster langer Spielfilm. Er wird beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.\n\n 26.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3667.shtml
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SUMMARY:La Vie au Ranch / Chicks - Life at the Ranch (OmeU) -  Sophie Letourneur
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:SOPHIE LETOURNEUR\nF 2009\n\nDrehbuch Sophie Letourneur, Delphine Agut\n Kamera Claire Mathon\n Schnitt Michel Klochendler\n Ton Julien Cloquet\n Musik Maxence Cyrin, Benjamin Siksou, Siegfried Jegard\n Darsteller Sarah Jane Sauvegrain (Pam), Eulalie Juster (Lola), Mahaut Mollaret (Manon), Elsa Pierret (Chloe), Jade Tong Cuong (Jude), Angele Ferreux (Olympe), Rafael Wallon (Rafou), Sacha Naigard (Samson), Vincent Steinebach (Bart), Raphaeel Haberberg (Louis), Wladimir Schall (Sven)Umedia\n\n35 mm/1:1,37/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nLa Vie au Ranch ist ein sensibler, teils improvisierter, teils gescripteter ethnologischer Film ueber ein paar junge Maedchen, die zusammenleben wie ein Stamm und ihre eigenen Rituale haben. Und die vor allem rauchen, trinken, reden, reden, reden. Als in Momenten ein anderes, ernsthafteres Leben hereinbricht, das Erwachen aus dem Traum der ewigen Ausgelassenheit, da bricht eine Stille herein, ein kleines Erstarren, das im naechsten Moment, mit der naechsten Party, der naechsten Nacht, wieder verschwunden ist. Bei aller aufgeregten Lebendigkeit und jugendlichem Ueberschuss bleibt da dennoch eine kleine Angst und Verzweiflung, die ins Dasein der Maedchen sickert.\n\nSOPHIE LETOURNEURGeboren 1978. Studiert Kunst und Film an der Ecole nationale superieure des arts decoratifs (Ensad) in Paris. Hier entstehen ihre ersten Kurzfilme La Tete dans le vide (2004) und Manue bolonaise (2005), gefolgt von dem mittellangen Spielfilm Roc et Canyon (2007). Arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin. La Vie au Ranch (2009) ist ihr Langfilmdebuet.\n\n 25.10.201016:00Urania 26.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3530.shtml
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SUMMARY:The Pier of Apolonovka (OmeU) -  Andrei Schwartz
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DESCRIPTION:ANDREI SCHWARTZ\nD/Ukraine 2008\n\nDrehbuch Andrei Schwartz\n Kamera Susanne Schuele, Marcus Winterbauer\n Schnitt Inge Schneider\n Ton Andreas Turnwald, Helge HaackAutlook Filmsales\n\nHDCam/Farbe/SW\nOmeU\n86 Minuten\n\nViele Jahre lang war die Krim ein Ort, an dem sich die Menschen vom realen Sozialismus erholen konnten. Der ersehnte Ausflug in den Muessiggang und die Ablenkung. Heute sind es nur mehr ein paar Pensionisten, die mit ruehrender Hartnaeckigkeit ins laengst verschmutzte Wasser gehen. Oder Jugendliche, die die Tage am Pier herumbringen, noch verspielt wie Kinder und zugleich von desillusionierenden Erfahrungen alt gemacht. The Pier of Apolonovka erzaehlt mehr ueber Geschichte, gesellschaftliche und oekonomische Veraenderungen und eine stillstehende Zukunft, als nahezu alle neuen Spielfilme und Berichte aus jener oestlichen Welt, die so nahe und fern zugleich ist.\n\nANDREI SCHWARTZGeboren 1955 in Bukarest. Uebersiedelt 1973 in die Bundesrepublik Deutschland und studiert Kunstgeschichte und Visuelle Kommunikation in Hamburg. Seit 1989 liefert er Reportagen ueber Rumaenien fuer Rundfunk und Zeitschriften, spaeter auch Fernsehberichte. Arbeit als Schauspieler, Autor, Sprecher und Regisseur. Lebt in Hamburg. Sein Film Auf der Kippe (1998) ueber eine Roma-Siedlung am Rande einer Muellkippe der rumaenischen Stadt Cluj wird mehrfach ausgezeichnet.\n\n 26.10.201023:30Urania 02.11.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3624.shtml
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SUMMARY:Jean-Michel Basquiat: The Radiant Child (OmdU) -  Tamra Davis
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DESCRIPTION:TAMRA DAVIS\nUSA 2010\n\nDrehbuch Tamra Davis\n Kamera Tamra Davis, Harry Geller, David Koh\n Schnitt Alexis Manya Spraic\n Ton Adam David Sanchez, Kevin Wilson\n Musik J. Ralph, Mike D.\n Mit Jean-Michel Basquiat, Julian Schnabel, Larry Gagosian, Bruno Bischofberger, Tony Shafrazi, Fab 5 Freddy, Jeffrey Deitch, Glenn O’Brien, Maripol, Kai Eric, Nicholas Taylor, Fred Hoffmann, Michael Holman, Diego Cortez, Annina Nosei, Suzanne Mallouk, Rene Ricard, Kenny ScharfFortissimo Films\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOmdU\n92 Minuten\n\nIn den 80er Jahren ist er mit seinen vom Bebop beeinflussten, neo-expressionistischen Werken kometenhaft in den Kunsthimmel aufgestiegen, dann folgte rasch der Absturz in Paranoia und Drogensucht. Mit 27 Jahren war das wahnwitzig produktive Leben des Jean-Michel Basquiat, eines der praegenden Kuenstler des 20. Jahrhunderts, bereits wieder vorbei. Davis verwendet in ihrem Film erstmals Aufnahmen aus einem Interview, das sie wenige Jahre vor Basquiats Tod mit ihm fuehrte. Und wer sich schon immer gefragt hat, was es mit dessen so schwer zu beschreibender, aber unmittelbar packender Kunst eigentlich auf sich hat, erhaelt in dieser von tiefem Gefuehl gepraegten Dokumentation zahlreiche Hinweise aus kundigem Mund.\n\nTAMRA DAVISGeboren 1962 in Kalifornien. Filmstudium am Los Angeles City College. Beginnt ihre Karriere mit Musikvideos fuer Depeche Mode, die Beastie Boys, Sonic Youth und die Lemonheads. Dreht 1992 mit Guncrazy ihren ersten Langspielfilm, dem in den Neunziger Jahren diverse Komoedien mit Dave Chappelle und Adam Sandler folgen. Mit dem Britney-Spears-Film Crossroads entsteht 2002 ihre bis dahin populaerste Regiearbeit. Weitere Filme (Auswahl): No Alternative Girls (1994), Billy Madison (1995), Half Baked (1998), A Conversation with Basquiat (2006, KF9)\n\n 26.10.201023:30Gartenbaukino 28.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3590.shtml
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SUMMARY:Contactos (OmeU) -  Paulino Viota
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PAULINO VIOTA\nE 1970\n\nDrehbuch Javier Vega, Santos Zunzunegui\n Kamera Ramon Saldias\n Schnitt Paulino Viota\n Darsteller Guadalupe G. Gueemes, Eka Garcia, Jose Miguel Gandara, Camino Garriz, Jose Angel Rebolledo, Andres Rodriguez, Jose Samano, Fernando Machado, Lola VillanuevaPaulino Viota\nWeltvertrieb\nFilmoteca Espanola\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOmeU\n64 Minuten\n\nEs ist schon fast Mode geworden, verlorene Filme auszugraben und zu restaurieren. Nicht alle verdienen die neue Aufmerksamkeit, aber einer, den wieder zu sehen einer Sensation gleichkommt, ist dieser. Ein Underground-Spielfilm, entstanden unter illegalen Bedingungen in den letzten Jahren der Franco-Diktatur, der von einer Gruppe raetselhafter Personen handelt, die in einer Pension untergetaucht sind. Es herrscht eine eigenartige Paranoia, ein Abwarten, dann wieder ploetzliche Gefahr. Ein Raetsel von einem Film, eine Geschichte in Trance, eine dunkle Verschwoerung. Contactos hat sich seine faszinierende Ausstrahlung erhalten und faellt wie ein fremder Meteorit ins Kino unserer Tage.\n\nPAULINO VIOTAGeboren 1948 in Santander. Dreht nach Contactos noch zwei Spielfilme (Con unas y dientes, 1978; Cuerpo a cuerpo, 1982). Unterrichtet Film an der Universidad Pompeu Fabra in Barcelona.\n\n\nRestaurierte Fassung. Kopie aus den Bestaenden der Filmoteca Espanola.\n\n\n 26.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3597.shtml
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SUMMARY:Leaves Of Grass (OF) -  Tim Blake Nelson
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:TIM BLAKE NELSON\nUSA 2009\n\nDrehbuch Tim Blake Nelson\n Kamera Roberto Schaefer\n Schnitt Michelle Botticelli\n Ton Steve C. Aaron\n Musik Jeff Danna\n Ausstattung Max Biscoe\n Kostuem Caroline Eselin\n Darsteller Edward Norton (Bill/Brady Kincaid), Susan Sarandon (Daisy), Keri Russell (Janet), Richard Dreyfuss (Pug Rothbaum), Tim Blake Nelson (Rick Bolger), Steve Earle (Buddy Fuller)Nu Image\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n100 Minuten\n\nLeaves Of Grass erzaehlt von zwei ungleichen Bruedern, von Bill, dem aufstrebenden, properen Universitaetsprofessor und Brady, dem absteigenden, verkommenen Drogendealer. Wie es der Teufel will, finden sich die beiden in unfreiwilliger Gemeinsamkeit in ihrer laendlichen Heimatstadt in Oklahoma wieder. Ab dann regiert Chaos und Zerstoerung von der nachhaltigsten Art. 'Leaves Of Grass', schreibt der amerikanische Kritiker Roger Ebert, 'ist ein raffiniertes, exzentrisches Meisterstueck'. Aber der Hoehepunkt des Ganzen ist ein grandioser Edward Norton in der unglaublichen Doppelrolle der Zwillingsbrueder Bill und Brady. Einer der lustigsten und verruecktesten Filme im Programm der Viennale.\n\nTIM BLAKE NELSONGeboren 1964 in Tulsa, Oklahoma. Studiert Klassische Altertumswissenschaft an der Brown University. Beginnt seine Karriere als Schauspieler, zunaechst auf verschiedenen New Yorker Buehnen, seit Mitte der Neunziger Jahre ist er in diversen Nebenrollen zu sehen, u.a. bei den Coen-Bruedern (O Brother, Where Art Thou? ), bei Steven Spielberg (Minority Report) und Terrence Malick (The Thin Red Line). 1997 dreht er seinen ersten Spielfilm Eye of God, 2001 folgen Grey Zone und die Shakespeare-Adaption O.\n\n 23.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 22. auf 23. Oktober. 27.10.201006:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3741.shtml
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SUMMARY:Aisheen - Still Alive in Gaza (arabOmeU) -  Nicolas Wadimoff
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:NICOLAS WADIMOFF\nCH/Katar 2010\n\nDrehbuch Nicolas Wadimoff, Beatrice Guelpa\n Kamera Frank Rabel\n Schnitt Karin Sudan\n Ton Monther Abou Eyada, Darg TeamAutlook Filmsales\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\narabOmeU\n86 Minuten\n\nDer Gaza-Streifen wird nicht zu Unrecht als das groesste Gefaengnis der Welt bezeichnet. Wadimoff begibt sich unmittelbar nach den Bombenangriffen der Israelis 2009 direkt ins Geschehen und dokumentiert eine Gesellschaft zwischen Apathie, Fatalismus und Auflehnung. Die endlosen Reihen der zerstoerten Haeuser, das lebensgefaehrliche Gedraenge bei den spaerlichen UN-Hilfslieferungen, das Wissen der Menschen, dass sie jeden Moment sterben koennen, die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen lassen spuerbar werden, warum der Maertyrertod fuer viele eine Loesung darstellt. Dazwischen bluehen der schwarze Humor – z. B. wenn die Zoowaerter ihr daueraggressives Aeffchen Sharon nennen – und die Hoffnung, durch politische Rapsongs etwas aendern zu koennen.\n\nNICOLAS WADIMOFFGeboren 1964 in Genf. Studiert Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Film an der Universitaet von Quebec, Montreal. Anfang der Neunziger Jahre arbeitet er fuer den Schweizer Fernsehsender TSR und dreht Reportagen fuer verschiedene Nachrichtensendungen. 1996 entsteht sein erster Langspielfilm Clandestins. Weitere Filme (Auswahl): 15, Rue des Bains (2000), Kadogo (2002), Alinghi, au coeur du defi (2003).\n\n 27.10.201011:00Metro 03.11.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3722.shtml
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SUMMARY:Potiche (OmeU) -  Francois Ozon
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:FRAN&Ccedil;OIS OZON\nF 2010\n\nDrehbuch Francois Ozon nach einem Buehnenstueck von Pierre Barillet und Jean-Pierre Gredy\n Kamera Yorick Le Saux\n Schnitt Laure Gardette\n Ton Benoit Gargonne\n Musik Philippe Romby\n Ausstattung Katia Wyszkop\n Kostuem Pascaline Chavanne\n Darsteller Catherine Deneuve (Suzanne Pujol), Gerard Depardieu (Maurice Babin), Fabrice Luchini (Robert Pujol), Karin Viard (Nadege), Judith Godreche (Joeelle), Jeremie Regnier (Laurent Pujol)Mandarin Cinema, Foz, France 2 Cinema, Mars Distribution, Wild Bunch, Scope Pictures\nWeltvertrieb\nWild Bunch\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\nFarbe\nOmeU\n103 Minuten\n\nFrancois Ozons Kino, das ist franzoesisches Pret-a-porter vom Feinsten. Jedes Jahr eine neue Kollektion, faerbig, ueberraschend, stilsicher, feine Stoffe, praesentiert von bekannten Modellen. Seine ganze, fast altmodische Meisterschaft beweist Ozon mit Potiche, der Geschichte einer Emanzipation, angesiedelt 1977 in der franzoesischen Provinz. Aber wovon will sich eine reiche, schoene Dame der Bourgeoisie emanzipieren? Catherine Deneuve und Gerard Depardieu zuzusehen, mit welcher souveraenen Selbstironie und darstellerischer Verve sie sich von allen Klischees und Erwartungen freigespielt haben, ist das reinste, lustigste und naivste Vergnuegen, das sich denken laesst.\n\nFRAN&Ccedil;OIS OZONGeboren 1967 in Paris. Besucht die Pariser Filmhochschule Femis. Nach mehreren Kurzfilmen und einer Dokumentation realisiert er mit Sitcom (Viennale 98) sein Spielfilmdebuet und profiliert sich in der Folge als einer der erfolgreichsten Filmemacher Frankreichs seiner Generation. Weitere Filme (Auswahl): Entre nous (1994, KF), Une robe d’ete (1996, KF), Les Amants criminels (1999), Gouttes d’eau sur pierres brulantes (1999, Viennale 2000), Sous le sable (2000), 8 Femmes (2002), Swimming Pool (2003), 5x2 (2004, Viennale 04), Le Temps qui reste (2005), Le Refuge (2009).\n\n 25.10.201020:30Gartenbaukino 27.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3743.shtml
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SUMMARY:Beautiful Darling: The Life and Times of Candy Darling, Andy Warhol Superstar (OF) -  James Rasin
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:JAMES RASIN\nUSA 2009\n\nDrehbuch James Rasin\n Kamera Martina Radwan\n Schnitt Zac Stuart-Pontier\n Ton Andy Hay\n Musik Gerald Busby, Louis Durra, Lou Reed, David Bowie, Etta James, Bryan Ferry, The Velvet Underground\n Stimme Chloee Sevigny (Candy Darling), Patton Oswalt (Andy Warhol, Truman\n Capote)\n Mit Candy Darling, George Abagnalo, Paul Ambrose, Penny Arcade, Peter Beard, Bob Colacello, Jackie Curtis, Ron Delsener, Vincent Fremont, Aaron Richard Golub, Sam Green, Pat Hackett, Helen Hanft, Robert Heide, Melba LaRose Jr., Fran Lebowitz, Agosto Machado, Gerard Malanga, Taylor Mead, Paul Morrissey, Julie Newmar, Jeremiah Newton, Glenn O'Brien, Michael J. Pollard, Ruby Lynn Reyner, Geraldine Smith, Valerie Solanas, Andy Warhol, John Waters, Tennessee Williams, Holly WoodlawnHouse of Film\n\nHDCam/Farbe/SW\nOF\n86 Minuten\n\nIhr ehemaliger Bewunderer und Freund Jeremiah produzierte diesen bewegenden Film ueber Candy Darling, den Transgender-Star in Andy Warhols Factory-Ensemble. In vielen seltenen Archivaufnahmen dokumentiert Rasin ihren Lebensweg, von der Kindheit auf Long Island bis zu ihrem fruehen Krebstod. Immer schon wollte Candy Darling mit allen Fasern ihres Koerpers ein Leinwandstar sein und in Filmen wie Flesh oder Women In Revolt kam sie ihrem Traum naeher. Beautiful Darling ist das intime Portraet eines klugen, charismatischen Menschen suechtig nach Anerkennung, der um die Oberflaechlichkeit des glamouroesen Lebensstils wusste, aber kein anderes Mittel fand, seiner Einsamkeit zu entgehen.\n\nJAMES RASINGeboren 1963 in Chicago. Lebt und arbeitet in New York als Drehbuchautor sowie als Regisseur von Off-off-Broadway-Produktionen. Sein Kurzfilm The Burning Ghat (gemeinsam mit Jerome Poynton) mit Herbert Huncke ist unter anderem beim Filmfestival von Venedig zu sehen, seine Kurzdokumentation Gregory Corso Reads from the U.S. Constitution and Bill of Rights in der Reihe Beat Culture and the New America des Whitney Museums. Er ist Koautor (gemeinsam mit Jack Walls) des Stuecks Somebody’s Sins ueber Robert Mapplethorpe und Patti Smith.\n\n 27.10.201011:00Urania 29.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3698.shtml
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SUMMARY:La cuerda floja / The Tight Rope (OmeU) -  Nuria Ibanez
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DESCRIPTION:NURIA IBANEZ\nMexiko 2009\n\nDrehbuch Nuria Ibanez\n Kamera Dariela Ludlow Deloya\n Schnitt Aina Calleja\n Ton Ana GarciaIMCINE\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nDer Zirkus ist eines der aeltesten Motive des Kinos. Und bis heute haftet dem Zirkus im Kino etwas Zauberhaftes an, nur ist es inzwischen eine andere Welt, in der er sich zurechtfinden muss. Wie jene Familie des kleinen mexikanischen Wanderunternehmens 'Circo Aztlan', die sich mit grosser Hingabe, Liebe und Disziplin zu ihrem Metier bekennt. Eine nahezu vergebliche Liebe. La cuerda floja ist ein zaertliches, manchmal trauriges und dennoch hoffnungsvolles Portraet einer Familie, einer Form, eines Stolzes und eines Koennens, die es vielleicht schon bald nicht mehr geben wird. Es ist spaet geworden. Man muss sich beeilen, wenn man noch etwas sehen will.\n\nNURIA IBANEZStudiert zunaechst Journalismus an der Universidad Complutense in Madrid. Zieht 2002 nach Mexiko City und studiert dort Drehbuch am Centro de Capacitacion Cinematografica (CCC). 2006 dreht sie den Kurzfilm Sopa de pescado, der auf mehreren internationalen Festivals, darunter in Los Angeles, San Francisco and Edinburgh, gezeigt wird. 2009 realisiert sie mit Dia de playa ihren ersten Langspielfilm. La cuerda floja ist ihr erster langer Dokumentarfilm.\n\n 27.10.201013:00Stadtkino 03.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3731.shtml
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SUMMARY:The Forgotten Space (OmeU) -  Allan Sekula, Noeel Burch
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ALLAN SEKULA, NOEeL BURCH\nNL/A 2010\n\nDrehbuch Allan Sekula, Noeel Burch\n KameraWolfgang Thaler\n Schnitt Menno Borerema\n Ton Joe Knauer\n Musik Eckehard Braun, Ricardo Tesi, Louis AndriessenDoc.Eye Film\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n110 Minuten\n\nEs war die Seefahrt, die immer neue, immer weiter entfernte Handelsraeume erschloss. Es ist die See, auf der heute kostenguenstig Waren aller Art quer durch die ganze Welt transportiert werden. Es sind die Haefen, die den Ausbau von Zulieferwegen – Schienen- und Strassennetzen – erfordern. Damit Gueter verkehren koennen, in zahllosen Containern auf kastenfoermigen Riesen, deren spaerliche Besatzung einander kaum noch kennt. Von Rotterdam ueber Los Angeles bis Hongkong zeigt The Forgotten Space wie das Diktat des Konsums mit den Folgen des Transports zusammenhaengt. Analytisch und agitatorisch zugleich.\n \n In Anwesenheit von Allan Sekula und Noeel Burch.\n\nALLAN SEKULAGeboren 1952 in Erie, Pennsylvania. Arbeitet als Fotokuenstler und Autor. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Dreht in den Siebziger Jahren einige kurze Videoarbeiten. Mit Tsukiji realisiert er 2001 seinen ersten Langfilm ueber Tokyos riesigen Fischmarkt. Schreibt mehrere Buecher ueber Geschichte und Theorie der Fotografie. The Forgotten Space, der in Venedig den Spezialpreis der Jury erhaelt, basiert auf seiner in Buchform erschienenen Studie 'Fish Story'.\n\nNOEeL BURCHGeboren 1932 in San Francisco. Lebt seit 1951 in Frankreich. Seit den Sechziger Jahren ist er Autor, Filmemacher und Theoretiker. Von 1967 bis 1971 ist er Mitbegruender und Leiter des Institut de Formation Cinematographique. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Theorie des Kinos, u.a. 'Theory of Film Practice' (1973). Filme (Auswahl): Cineastes de Notre Temps (1967-72), Correction, Please or How We Got into Pictures (1979), Red Hollywood (1995, gemeinsam mit Thom Andersen).\n\n 26.10.201021:00Urania 27.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3622.shtml
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SUMMARY:Estrada para Ythaca / Road To Ythaca (OmeU) -  Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti
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DESCRIPTION:GUTO PARENTE, LUIZ PRETTI, PEDRO DIOGENES, RICARDO PRETTI\nBrasilien 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti\n Musik Luiz Pretti, Uiros Reis\n Kostuem Lia Damasceno, Themis Memoria\n Darsteller Guto Parente, Luiz Pretti, Pedro Diogenes, Ricardo Pretti, Rodrigo Capistrano, Uira dos Reis y Ythallo RodriguesAlumbramento\nWeltvertrieb\nGuto Parente\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n 'Wenn Du zur Fahrt aufbrichst nach Ithaka / so bete, dass ein weiter Weg es werde. / Voller Umschwuenge, voller Einsichten', so beginnt das gleichnamige Gedicht des griechischen Dichters Konstantin Kavafis, dessen experimentelle Adaption die vier Regisseure und Darsteller in ihrem Erstlingswerk vornehmen. Anstatt von Sirenen, Zyklopen und dem zornigen Poseidon ist ihre Odyssee begleitet von Sehen, Schweigen, Gehen, Laufen; jede Geste wie eine Vergewisserung des Daseins, von der Kamera in karge Poesie uebersetzt. In seiner grossen und zugleich komplexen Schlichtheit und Authentizitaet lueftet Estrada para Ythaka ein Geheimnis, ohne jeglichen Verlust des sinnlich Raetselhaften.\n \n In Anwesenheit von Ricardo Pretti.\n\nGUTO PARENTEGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nLUIZ PRETTIGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nPEDRO DIOGENESGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\nRICARDO PRETTIGuto Parente (geboren 1983 in Fortaleza), Luiz und Ricardo Pretti (beide geboren 1982 in Rio de Janeiro) und Pedro Diogenes (geboren 1984 in Fortaleza) drehen seit fuenf Jahren Kurzfilme. Estrada para Ythaca ist ihre erste Zusammenarbeit als Kollektiv und zugleich ihr erster Langspielfilm.\n\n 26.10.201018:00Stadtkino 27.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3555.shtml
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SUMMARY:Guest (OmeU) -  Jose Luis Guerin
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DESCRIPTION:JOSE LUIS GUERIN\nE/Kuba/I/F/Kolumbien/USA/ u.a. 2010\n\nDrehbuch Jose Luis Guerin\n Kamera Jose Luis Guerin\n Schnitt Jose Tito Martinez\n Ton Amanda Solivellas, Marisol Nievas\n Musik Gorka BenitezVersus Entertainment\nWeltvertrieb\nVersus Entertainment\n\n35 mm/1:1,85/SW\nOmeU\n133 Minuten\n\nAb September 2007 reiste Guerin ein Jahr lang um die Welt. Die Route wurde von den Festivals festgelegt, die seinen letzten Film En la ciudad de Sylvia eingeladen hatten. So entstand ein ueberraschendes Netz an Laendern, Orten, Bewegungen. Doch nicht den Events gilt in diesem eigenartigen, traumwandlerischen Film das Interesse, sondern dem Nebenbei, dem Zufaelligen, den Raendern. Nicht die Kinos sind die beherrschenden Orte, sondern die Seitenstrassen, Plaetze, Cafes, wo ein anderes Leben stattfindet. Sozusagen die Rueckseite, die abgewandte Seite des globalen Kulturbetriebs ist die Heimat dieses Films. So einfach diese Idee klingt, so vielschichtig ist das, was sie hervorbringt.\n\nJOSE LUIS GUERINGeboren 1960 in Barcelona. Dreht seit den Neunziger Jahren Dokumentar- und Spielfilme, die meist um die Themen Verlust und Verschwinden kreisen. Seine Arbeiten, darunter Tren de sombras (1997), En construccion (2001) und En la ciudad de Sylvia (2007), werden mehrfach international ausgezeichnet.\n\n 25.10.201016:00Metro 27.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3540.shtml
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SUMMARY:William S. Burroughs: A Man Within (OF)
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DESCRIPTION:William S. Burroughs: A Man Within (OF), Vic Chesnutt - Warm - A Take Away Show (eOF)\nYONY LEYSER\nUSA 2010\n\nDrehbuch Yony Leyser\n Kamera Eric Burton\n Schnitt Ilko Davidov\n Ton Andy Wenrich\n Musik Lee Ranaldo und Thurst Moore (Sonic Youth), Lee Ranaldo, The Master Musicians of Jajouka, Devin McNulty, Patti Smith, Jesse Smith, Oroku, Wilderness Road\n Animation Aimee Goguen, Dillon Markey\n Stimme Peter Weller\n Mit William S. Burroughs, Allen Ginsberg, Andy Warhol, David Cronenberg, Gus Van Sant, Iggy Pop, John Waters, Laurie Anderson, Lee Ranaldo, Patti SmithBulletProof Film, Yonilizer Productions\nWeltvertrieb\nCat&Docs\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n87 Minuten\n\n'He was like another kind of bible', sagt Pattie Smith. 'He was gay, he was a junkie, he shot his wife', sagt John Waters. Dies ist nicht die erste Dokumentation ueber den legendaeren amerikanischen Autor und Kuenstler, aber sie ist eine der materialreichsten, intelligentesten und genauesten zu Werk und Leben eines Mannes, der sich der Kategorisierung und biografischen Beschreibung entzieht. William S. Burroughs: A Man Within ist eine Annaeherung voller Neugier und Enthusiasmus, er zeigt seltenes Filmmaterial und befragt Freunde und Kollegen. Ein schoener, leidenschaftlicher Versuch jenseits von neuer Mythenbildung und alter Fanhaltung.\n \n William S. Burroughs: A Man Within wird gemeinsam gezeigt mit Vic Chesnutt – Warm – A Take Away Show.\n\nYONY LEYSERGeboren 1985 in Chicago. Nach Abbruch eines Filmstudiums in Los Angeles zieht er nach Lawrence, Kansas, wo er mehrere Kurzfilme dreht. Arbeitet daneben als Fotograf, Kurator und Videokuenstler. William S. Burroughs: The Man Within ist sein erster Langdokumentarfilm. Leyser lebt in Berlin.\n\n 25.10.201023:30Urania 27.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3533.shtml
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SUMMARY:Secret d&eacute;fense (OmeU) -  Jacques Rivette
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DESCRIPTION:.\n\n 27.10.201015:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3757.shtml
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SUMMARY:Morgen (OmeU) -  Marian Crisan
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MARIAN CRISAN\nRO/F/H 2010\n\nDrehbuch Marian Cris&#259;n\n Kamera Tudor Mircea\n Schnitt Tudor Pojoni\n Ton C&#259;lin Potcoava\n Musik Lena Micl&#259;us\n Ausstattung Robert Koeteles\n Kostuem Alexandra Ungureanu\n Darsteller Andras Hathazi (Nelu), Yilmaz Yalcin (Behran), Elvira Rimbu (Florica), Dorin C. Zachei (Daniel), Molnar Levente (Ovidiu), R&#259;zvan Vicoveanu (Mircea)Les Films du Losange\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nEines Tages rettet Nelu, Security Guard und Hobbyfischer, einen verzweifelten tuerkischen Fluechtling aus dem Fluss, der sich nach Deutschland durchzuschlagen versucht. Nelu nimmt ihn bei sich auf und ahnt nicht, welche unendliche und absurde Geschichte damit beginnt. Morgen ist ein kleiner, aber gar nicht harmloser Film ueber die Raender Europas, das Niemandsland der EU zwischen Tuerkei, Rumaenien, Ungarn, eine eigensinnige Parabel ueber Politik und Oekonomie, ueber Freundschaft und das verrueckte Verlangen nach einem besseren Leben im Morgen. Ein Morgen, das ein ewiges Heute ist in diesem so intelligenten wie beruehrenden Film.\n \n In Anwesenheit von Marian Cri&#351;an.\n\nMARIAN CRISANGeboren 1976 in Salonta, Rumaenien. Abschluss in Regie an der Bukarester Akademie fuer Theater und Film. Mit seinem Debuetfilm, Megatron, gewinnt er 2008 die Goldene Palme in Cannes fuer den Besten Kurzfilm. Morgen ist sein erster langer Spielfilm. Er wird beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.\n\n 26.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3667.shtml
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SUMMARY:Japan: A Story of Love and Hate (OmeU) -  Sean McAllister
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:SEAN MCALLISTER\nJapan/GB 2008\n\nDrehbuch Sean McAllister\n Kamera Sean McAllister\n Schnitt Ollie Huddleston, Johnny Burke\n Ton Bob Jackson\n Musik Sean McAllisterLombardo Films\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n59 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Naoki und seine Freundin Yoshie sind zwei klassische Opfer der japanischen Wirtschaftskrise, zwei von Millionen, die ein Leben am Rande der Armut fuehren, die teilweise 15 Stunden taeglich arbeiten, sich selbst verleugnen, abends in Bars dazuverdienen, in einer Wohnung leben, die diesen Begriff nicht verdient. Aber Japan: A Story of Love and Hate ist keine miserabilistische Studie, keine moralisierende Anklage, sondern einfach die Beschreibung einer Alltaeglichkeit, die im Grunde eine Ungeheuerlichkeit ist. Und dabei sind das hoechst ungleiche Paar Naoki und Yoshie wie Helden und Clowns zugleich, die man zutiefst bewundert und mitfuehlend verstehen kann.\n\nSEAN MCALLISTERArbeitet zunaechst in verschiedenen Berufen, bis er 1996 ein Filmstudium an der London National Film School abschliesst. Arbeitet in der Folge fuer die BBC und Channel 4 und dreht zumeist dokumentarische Portraets in Grossbritannien, Israel, Irak und Japan. Filme (Auswahl): Working with the Enemy (1997), The Minders (1998), Settlers (2000), Hull’s Angel (2002), The Liberace of Baghdad (2004).\n\n 24.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3705.shtml
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SUMMARY:Verano de Goliat / Summer of Goliath (OmeU) -  Nicolas Pereda
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DESCRIPTION:NICOLAS PEREDA\nMexiko/Kanada 2010\n\nDrehbuch Nicolas Pereda\n Kamera Alejandro Coronado\n Schnitt Nicolas Pereda\n Ton Mauricio Villalba, Alejandro de Icaza\n Darsteller Teresa Sanchez (Teresa), Gabino Rodriguez (Gabino)FiGa Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Verano de Goliat ereignet sich in einer abgelegenen, laendlichen Gegend im Norden Mexikos. Goliat ist ein halbwuechsiger Junge, den ein trauriges Geheimnis umgibt. Er soll seine Freundin getoetet haben. Aber ob das stimmt, ist zugleich zweifelhaft, und so wie bei vielem anderem in diesem Film fehlt es an Klarheit, an Eindeutigkeit. Dieses verschrobene Geheimnisvolle ist wie eine Trunkenheit, eine zu grosse Hitze, eine Luege oder eine Verwechslung. Zwischen Fiktion und Dokument, eingestreuten Interviews und inszenierten Passagen, Zufaellen, Gemachtem und Gefundenem fuehrt dieser besondere Film ein faszinierendes Eigenleben, macht uns ratlos, verwundert, neugierig. \n\nNICOLAS PEREDA1982 in Mexico City. Filmstudium an der York University, Kanada. Dreht verschiedene Kurzfilme und Videos und arbeitet auch in den Bereichen interdisziplinaere Kunst, Theater und Oper. Im Jahr 2007 dreht er mit Donde estan sus historias? seinen ersten Langspielfilm, der auf mehreren internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wird. Fuer Verano de Goliat gewinnt er beim diesjaehrigen Festival von Venedig den Hauptpreis in der Reihe Orizzonti. Weitere Filme: Juntos (2009), Perpetuum Mobile (2009), Todo, en fin, el silencio lo ocupaba (2010).\n\n 27.10.201016:00Metro 28.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3726.shtml
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SUMMARY:Ye cao / Wild Grass (OmeU) -  Yang Lina
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DESCRIPTION:YANG LINA\nF/China 2010\n\nDrehbuch Yang Lina\n Kamera Yang Lina\n Schnitt Mary Stephen\n Ton Yang LinaINA, Chinese Shadows\nWeltvertrieb\nINA\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nYe Cao ist eine fuer chinesische Verhaeltnisse sensationelle Langzeitdokumentation ueber ein Waisenhaus und seine Insassen in der Provinzstadt Quingdao. Auf behutsame, geduldige Weise tritt Yang Lina in einen Dialog mit den verwahrlosten, verlassenen Kindern, gibt ihnen jenen Raum und jene Aufmerksamkeit, die sie nicht kennen. Begleitet sie durch die Jahre, durch die Erfahrungen des Heranwachsens und auf der Suche nach einem eigenen Leben. Es ist ein erschuetternder, bewegender Film, ohne Sentimentalitaet, Anklage oder Urteil und gerade darin ein bedeutendes, notwendiges Dokument, das zu den besonderen Arbeiten des heurigen Festivals zaehlt.\n\nYANG LINAGeboren 1972 in der Provinz Jilin, China. Absolviert eine Ausbildung als Theaterschauspielerin und im Klassischen Ballett. Arbeitet seit 1995 als unabhaengige Produzentin und Dokumentarfilmemacherin. Daneben uebernimmt sie auch immer wieder Filmrollen, zuletzt etwa in Platform von Jia Zhangke. Filme (Auswahl): Old Men (1997–1999), Eroticism in China (2005).\n\n 27.10.201016:00Urania 03.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3703.shtml
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SUMMARY:Les Amours d'Astr&eacute;e et de C&eacute;ladon (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF/I/E 2007\n\nDrehbuch Eric Rohmer nach 'L’Astree' von Honore d’Urfe\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Mary Stephen\n Ausstattung Jerome Pouvaret, Marie Dos Santos\n Kostuem Pierre-Jean Larroque, Pu-Laie\n Darsteller Andy Gillet, Stephanie de Crayencour, Cecile Cassel, Veronique Raymond, Rosette, Jocelyn Quivrin, Mathilde Mosnier, Rodolphe Pauly, Serge Renko, Arthur Dupont, Priscilla Galland, Olivier Blonf, Alexandre Everest, fanny Vambacas, Caroline Blotiere, Alian Libolt, Les Brayauds Francoise Etchegaray (CER), Jean-Michel Rey, Philippe Liegeois, Rezo Productions, BIM Distribuzione, Alta Produccion\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n107 Minuten\n\nFade Authentizitaet ist nicht zu erwarten, wenn ein Regisseur des 20. einen Roman des 17. ueber eine gallische Historie des 5. Jahrhunderts verfilmt. Das Personal barocker Pastorale ist vollstaendig versammelt: Schaefer, Barden und Druiden, ungluecklich Liebende und Totgeglaubte bewegen sich durch die Natur und erleiden Liebeswirren, Misstrauen, Verwechslungen, raesonieren wortreich ueber die Liebe – Altmeister Rohmer findet seine Themen ueberall. In solch schmucker und vergnueglicher Verkleidung kamen sie selten daher.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 13.10.201019:00Filmmuseum 27.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3500.shtml
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SUMMARY:Les Avatars de la mort d&#146;Emp&eacute;docle (dOF)
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Les Avatars de la mort d&#146;Emp&eacute;docle (dOF), O somma luce (OmdU)\nJEAN-PAUL TORAILLE\nF 1986/2009\n\nKamera Jean-Paul Toraille\n Schnitt Jean-Paul Toraille, Catherine Quesemand\n Ton Jean-Paul Toraille\n Mit Jean-Marie Straub, Daniele Huillet, Vladimir Baratta, William Berger, Martina Baratta, Renato Berta, Louis HochetJean-Paul Toraille\nWeltvertrieb\nJean-Paul Toraille\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\ndOF\n53 Minuten\n\nIm Sommer 1986 arbeiteten Daniele Huillet und Jean-Marie Straub auf Sizilien an ihrem Film Der Tod des Empedokles. Kameraassistent Jean-Paul Toraille hatte sich damals das Vergnuegen gemacht, mit einer der ersten Videokameras Szenen von der taeglichen Arbeit am Set aufzunehmen, die er jetzt, 25 Jahre spaeter, gemeinsam mit Straub zu einem Film montierte. Wer da ein strenges Exerzitium, einen humorlosen Kraftakt oder eine Straub’sche Tour de force erwartet, irrt sich gewaltig. So viel Leichtigkeit, Spass, Konzentration, langes Warten auf die Sonne und dazwischen richtiger Slapstick war selten. Und dann dieses Ergebnis. Vielleicht eines der schoensten und dringlichsten Werke der Kinogeschichte.\n \n Les Avatars de la mort d’Empedocle wird am 27.10. gemeinsam gezeigt mit O somma luce.\n\nJEAN-PAUL TORAILLEArbeitet seit den fruehen Siebziger Jahren als Kameraassistent, unter anderem bei den Filmen von Jacques Rivette und Andre Techine. Fuer Jean-Marie Straub und Daniele Huillet arbeitet er als Kameramann gemeinsam mit Renato Berta unter anderem fuer Operai, contadini (2000) und Il ritorno del figlio prodigo – Umiliati (2001–2003).\n\n 27.10.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3732.shtml
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SUMMARY:Svet-ake / The Light Thief (OmdU) -  Aktan Arym Kubat
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DESCRIPTION:AKTAN ARYM KUBAT\nKirgisistan/D/F/NL 2010\n\nDrehbuch Aktan Arym Kubat, Talip Ibraimov\n Kamera Hassan Kydyraliyev\n Schnitt Petar Markovic\n Ton Bakyt Niyazaliev\n Musik Andre Matthias\n Ausstattung Talgat Asyrankulov\n Kostuem Inara Abdieva\n Darsteller Aktan Arym Kubat (Svet-ake), Taalaikan Abazova (Bermet), Askat Sulaimanov (Bekzat), Asan Amanov (Esen), Stanbek Toichubaev (Mansur)Pallas Film, A.S.A.P. Films, Volya Films, Oy Art, ZDF/Arte\nWeltvertrieb\nThe Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n80 Minuten\n\nSvet-ake, Mr. Light, ist der Elektriker eines kleinen Dorfes irgendwo in der Steppe Kirgisistans. Die Unruhen rund um die Praesidentschaftswahlen 2005 finden ihren Weg bis in die abgelegene Region und bald schon sieht sich der brave Mann verwickelt in die Machenschaften wirtschaftspolitischer Raenkeschmiede und chinesischer Investoren. Was kann ein Mann, der von Windraedern traeumt, gegen die Riesen des Kapitalismus ausrichten? Aktan Arym Kubat faengt das klare Licht im windigen Tal ein und die Sonne in Svet-akes Gesicht, und fast nebenher erzaehlt er von den globalen Umwaelzungen, von Migration und vom Ausverkauf eines Landes. Und vom hohen Preis, den einer fuer seine Selbstbestimmung zahlt.\n\nAKTAN ARYM KUBATGeboren 1957 in Kuntuu, Kirgisistan als Aktan Abdykalykov. Abschluss an der Kirgisischen Kunsthochschule. Spaeter arbeitet er als Ausstatter bei Kirghizfilm und wirkt bei verschiedenen Spielfilmen mit. 1990 dreht er seinen ersten dokumentarischen Kurzfilm A Dog Was Running und inszeniert in der Folge mehrere Kurz- und Spielfilme, darunter den mehrfach ausgezeichneten Swing (1993), Bus Stop (1995) und Assan (1997). Mit seinem international viel beachteten Film The Adoptive Son (Viennale 98) gewinnt er 1998 den Silbernen Leoparden in Locarno. 2001 entsteht The Chimp. The Light Thief ist sein dritter Langspielfilm.\n\n 27.10.201018:00Gartenbaukino 29.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3693.shtml
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SUMMARY:Louis Lumi&egrave;re
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DESCRIPTION:Louis Lumi&egrave;re, Carl Th. Dreyer\nERIC ROHMER\nF 1968\n\nEin Film von Eric Rohmer\n Kamera Jacques Lacourie\n Ton Claude Martin\n Schnitt Muriel Bardot\n Mit Henri Langlois, Jean Renoir Institut Pedagogique National, Cinematheque Francaise\n\nDigiBeta/SW\n65 Minuten\n\nIn diesem unterhaltsamen Blick in die Urzeit des Kinos befragt Rohmer zwei Altmeister des Films zur Bedeutung Lumieres. Am Beispiel der nur minutenlangen Filme eroertern sie anschaulich gestalterische Fragen wie die nach der Vorwegnahme von Schnitt und Kadrierung trotz fehlender technischer Mittel. Waehrend aber Langlois, der Leiter der Cinemateque francaise, Film als die Zusammenfassung aller traditionellen Kuenste betrachtet, ist er fuer den Regisseur Renoir die juengste, dennoch gleichberechtigte „siebte" Kunst.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Carl Th. Dreyer \n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 27.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3508.shtml
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SUMMARY:Programm 6: Am Ende der Jetztzeit
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DESCRIPTION: \n\nDer Balletterzherzog\n Oesterreich 1927\n \n Regie Max Neufeld\n Drehbuch Max Neufeld, Jacques\n Bachrach, Erich W. Czech\n Darsteller Albert Paulig, Werner Pittschau, Eugen Guenther, Dina Gralla, Carmen Cartellieri, Mizzi Griebl, Anna Kallina, Richard Waldemar\n Produktion Hugo-Engel-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 83 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 6: AM ENDE DER JETZTZEIT\n \n\nStatt zu den Staatsgeschaeften zieht es den Erzherzog zu den Ballettproben ins Hof-Operntheater. Umringt von jungen Elevinnen fuehlt er sich pudelwohl. Es kommt, wie es kommen muss: Er verliebt sich … ausgerechnet in die Auserwaehlte seines Adjutanten. Wie Folien legt Max Neufeld in Der Balletterzherzog (1927) die Zeitebenen aufeinander und verschmilzt sie. 'Die Gegenwart Film-Wiens besteht in der Verarbeitung seiner Vergangenheit', schrieb 'Der Filmkurier' 1927 anlaesslich der Berliner Premiere und tatsaechlich ist es mitunter irritierend zu sehen, wie unkonventionell hier die Sehnsucht nach der 'guten alten Zeit' persifliert wird.\n \n Musik: LA LOTION MAGIQUE (Theresa Eipeldauer, Gesang, Klemens Lendl, Geige und Gesang, Hannes Loeschel, Fender Rhodes und Devices, David Mueller, Gitarren und Devices, Karl Stirner, Zither).\n\n\n 27.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3728.shtml
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SUMMARY:Marwencol (OF) -  Jeff Malmberg
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DESCRIPTION:JEFF MALMBERG\nUSA 2010\n\nDrehbuch Jeff Malmberg\n Kamera Jeff Malmberg, Tom Putnam, Matt Radecki, Kevin Walsh\n Schnitt Jeff Malmberg\n Ton Pete Kneser\n Musik Ash Black BuffloThe Film Sales Company\n\nHDCam/Farbe\nOF\n83 Minuten\n\nIm August 2000 wird Mark Hogancamp brutal zusammengeschlagen. Er verliert nahezu alle Erinnerungen an sein altes Leben und wie eine Art existenzielle Therapie erfindet er ein neues. Im Garten seines Hauses baut er eine Fantasiestadt im Groessenverhaeltnis 1:6. Es ist die Stadt Marwencol in Belgien zur Zeit des zweiten Weltkriegs, und es finden erbitterte Kaempfe zwischen Miniaturfiguren statt. Fuer Hogancamp ist dies eine ganz ernsthafte, ihn voellig beanspruchende Anstrengung, mit der er sich ein erstarkendes Selbstgefuehl erarbeitet. Zugleich ist es eine unendlich beruehrende Scheinwelt, in deren Bann man geraet – smaller than life, aber nicht weniger lebendig und vieldeutig als unser eigenes Dasein. \n\nJEFF MALMBERGAbschluss an der USC School of Cinematic Arts in Los Angeles. Arbeitet in der Folge als Autor, Cutter und Produzent in erster Linie fuer diverse Fernsehdokumentationen. Marwencol ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n 27.10.201018:30Urania 29.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3691.shtml
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SUMMARY:Agent trouble (OmeU) -  Jean-Pierre Mocky
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JEAN-PIERRE MOCKY\nF 1987\n\nDrehbuch Jean-Pierre Mocky nach dem Roman 'The Man Who Loved Zoos' von Malcolm Bosse\n Kamera William Lubtchansky\n Schnitt Jean-Pierre Mocky\n Ton Jean-Bernard Thomasson\n Musik Gabriel Yared\n Ausstattung Michele Abbe\n Kostuem Caroline de Vivaise\n\n Darsteller Catherine Deneuve (Amanda Weber), Richard Bohringer (Alex), Tom Novembre (Victorien), Dominique Lavanant (Karen), Pierre Arditi (Stanislas), Kristin Scott Thomas (Julie)A.F.C., Koala Film, FR 3 Films, Canal Plus\nWeltvertrieb\nTamasa Filmdistribution\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nEin individualistischer Tierschuetzer – und Dieb – wird ermordet, nachdem er Zeuge eines angeblichen Busungluecks wurde, bei dem 50 Touristen ums Leben kamen. Die Medien sprechen zwar von einem tragischen Unfall, doch die Bus-Passagiere waren bereits tot, bevor das Fahrzeug in die Tiefe gestuerzt wurde. Die Tante des Ermordeten, eine Museumsangestellte, geht dem Fall nach und deckt so ein Geheimdienstkomplott auf. Deneuve, die die Tante spielt, nannte den Film eine abartige, aber sympathische Verschwoerungsfantasie.\n\nJEAN-PIERRE MOCKYGeoren als Jean-Paul Adam Mokiejewski 1929 in Nizza. Beginnt seine Filmkarriere als Schauspieler, bevor er Ende der Fuenfziger Jahre mit Les Dragueurs (1959) ins Regiefach wechselt und sich mit schwarzen Komoedien einen Namen macht, in denen er auch wiederholt selbst auftritt. Mit seinem bevorzugten Darsteller, Michel Serrault, dreht er zehn Filme, darunter L’Ibis rouge (1975), Le Miracule (1987) und Bonsoir (1994). Inszeniert Filme u.a. mit Jeanne Moreau, Stephane Audran, Claude Jade, Jane Birkin und Michael Lonsdale und ist bis heute als Regisseur aktiv, zuletzt entsteht die Fernsehserie Myster Mocky presente.\n\n 27.10.201019:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3758.shtml
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SUMMARY:Studien zum Untergang des Abendlandes / Studies for The Decay of the West (Ome/fU) -  Klaus Wyborny
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:KLAUS WYBORNY\nD 1979-2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Klaus WybornyTypee-Film\nWeltvertrieb\nTypee-Film\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOme/fU\n80 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Studien zum Untergang des Abendlandes, der bei der Viennale seine Urauffuehrung erlebt, ist ein berauschendes, befreiendes Kino-Lied, ein 'Musikfilm in 5 Teilen', eine kinematografische Komposition von hoechster Abstraktion und Welthaltigkeit zugleich. Aufnahmen, gesammelt ueber mehr als 20 Jahre in verschiedenen Gegenden der Welt, in Ostafrika, in New York, im Ruhrgebiet, in Rimini, auf Gomera, in Hamburg. Industrielandschaften, Palmen, Hochhaeuser, das Meer – aber die Aufzaehlung und Beschreibung kann keine Ahnung geben, in welch filmisches Magma der Regisseur seine Welt verschmilzt, rhythmisiert, befeuert. In wenigen Sekunden blitzt mehr sogenannte Wirklichkeit aus, als anderswo in ein paar Stunden Film. Wyborny forever.\n \n In Anwesenheit von Klaus Wyborny.\n\nKLAUS WYBORNYGeboren 1945 in Bittkau bei Magdeburg. Studium der theoretischen Physik. 1968 Mitbegruender der Filmemacher Cooperative Hamburg. Regisseur, Kameramann, Maler und Musiker. Filme (Auswahl): Daemonische Leinwand (1969), Die Geburt der Nation (1973), Das szenische Opfer (1980), Sulla (2002), Hommage an Ludwig van Beethoven (1977–2006, Viennale 06). Die Viennale widmet ihm 2002 ein Special Program.\n\n 27.10.201020:30Stadtkino 29.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3659.shtml
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SUMMARY:Cyrus (OF) -  Jay Duplass, Mark Duplass
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JAY DUPLASS, MARK DUPLASS\nUSA 2009\n\nDrehbuch Mark Duplass, Jay Duplass\n Kamera Jas Shelton\n Schnitt Jay Deuby\n Ton Mack Melson\n Musik Michael Andrews\n Ausstattung Annie Spitz\n Kostuem Roemehl Hawkins\n Darsteller John C. Reilly (John), Marisa Tomei (Molly), Jonah Hill (Cyrus), Catherine Keener (Jamie), Matt Walsh (Tim)Scott Free Productions\nWeltvertrieb\nFox Searchlight\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nCyrus ist nur auf den ersten Blick eine harmlose Comedy of Manners. Darunter stellt sich eine grundsaetzlichere Frage, naemlich die nach dem Zusammenleben der Menschen. Erzaehlt wird die schiefe, verschrobene, verzweifelte Geschichte von einer Mutter und ihrem erwachsenen Sohn, die nicht voneinander loskommen, von einer alleinstehenden Frau, die mit ihrem neuen Partner nicht zusammenkommt, einem Liebhaber, der nicht auch noch Vater eines zu grossen, verzogenen Kindes sein will und dies alles zugleich und durcheinander, subtil, lachhaft, komisch und bedrueckend und allergrossartigst gespielt von dem ueberragenden Trio Marisa Tomei, John C. Reilly und Jonah Hill.\n\nJAY DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\nMARK DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\n 27.10.201020:30Gartenbaukino 28.10.201023:30Urania 02.11.201006:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3695.shtml
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SUMMARY:Guerra Civil / Civil War (OmeU) -  Pedro Caldas
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:PEDRO CALDAS\nP 2010\n\nDrehbuch Joao Gusmao, Pedro Caldas\n Kamera Leonardo Simoes\n Schnitt Nelly Quettier\n Ton Raquel Jacinto\n Ausstattung MiguelInacio\n Kostuem Nadia Henriques\n Darsteller Francisco Belard (Rui), Maria Leite (Helena), Catarina Wall (Joana), Nuno Romano (Ze)Blackmaria\nWeltvertrieb\nBlackmaria\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Ein Dorf an der portugiesischen Kueste Anfang der 80er Jahre. Wie in einer verwunschenen Welt leben der heranwachsende Rui und seine einsame Mutter, ohne sich im Besonderen um Anschluss zu bemuehen. Manchmal verschwindet die noch immer schoene und sinnliche Frau, waehrend der Junge seine Tage verdoest, Musik hoert oder zeichnet. Bis ihn ein Maedchen aus der Nachbarschaft mit fordernder Direktheit aus seinen Traeumen reisst, ihn herausbricht aus seinem Leben und in ein anderes, unbekanntes stoesst. Wie ein Lied entwickelt Caldas seinen preisgekroenten Film, mit Wiederholungen, einfachen Motiven, kleinen Spruengen und dem schlafwandlerischen Rhythmus eines heissen Sommertages.\n \n In Anwesenheit von Pedro Caldas.\n\nPEDRO CALDASGeboren 1958 in Portugal. Studium an der Filmhochschule von Lissabon. Arbeitet zunaechst als Tonmann fuer verschiedene portugiesische Spielfilme, bis er 1997 seinen ersten langen Dokumentarfilm Entrada em palco dreht. Realisiert in der Folge bis 2009 insgesamt sieben Kurzfilme (u.a. Boris e Jeremias, Figuras obrigatorias, Um roupao vermelho sangue) und 2004 mit Projecto Etiopia seinen zweiten Dokumentarfilm. Guerra Civil ist sein erster Langspielfilm.\n\n 27.10.201021:00Metro 28.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3583.shtml
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SUMMARY:Le Rayon vert (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1986\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Sophie Maintigneux\n Ton Claudine Nougaret\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Darsteller Marie Riviere, Beatrice Romand, Rosette, Vincent Gauthier, Sylvie Richez Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Ministere de la Culture, Ministere des Postes et Telecommunications, Pierre Chatard, Gerard Lomond\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n98 Minuten\n\nSommer in Paris, alle fahren weg, nur Delphines Urlaubsplaene haben sich zerschlagen. Sie reist zu Freunden aufs Land, in die Normandie, die Alpen, schliesslich allein nach Biarritz, doch ihre Einsamkeit nimmt sie ueberall hin mit. Nahezu stur haelt sie an ihrer Traurigkeit fest und mag ihre Vorstellung von der grossen Liebe keinem Beziehungspragmatismus opfern. Doch Rohmer goennt ihr und uns eine Wendung in letzter Minute, wenn ihr Blick auf dem Meereshorizont das erloesende gruene Leuchten im Sonnenuntergang evoziert.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 17.10.201021:00Filmmuseum 27.10.201021:00FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Marie Riviere.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3488.shtml
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SUMMARY:Cuchillo de palo / 108 (OmeU) -  Renate Costa
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:RENATE COSTA\nE/Paraguay 2010\n\nDrehbuch Renate Costa\n Kamera Carlos Vasquez\n Schnitt Nuria Esquerra, Carlos Garcia\n Ton Amanda Villavieja\n Musik Berta Rojas, Agustin BarriosUmedia\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nHomosexuelle wurden in Paraguay unter Diktator Stroessner verfolgt; ihre Namen wurden veroeffentlicht, um sie zu demuetigen. Einer von ihnen war der Onkel der Filmemacherin. Nach dessen Tod versucht sie, mehr ueber den Mann zu erfahren, den sie kaum gekannt hat. Nach und nach findet sie Freunde und Wegbegleiter Rodolfos, die geruehrt von einem faszinierenden Menschen erzaehlen, der sein wahres Wesen verstecken musste. Selbst in der eigenen Familie wurde er ausgegrenzt, was in den beruehrenden Gespraechen der jungen Costa mit ihrem Vater greifbar wird. Ein Film ueber Familie, Akzeptanz und auch Vergangenheitsbewaeltigung, in dem die Ansichten und Einstellungen der Generationen aufeinander prallen.\n \n In Anwesenheit von Renate Costa.\n\nRENATE COSTAGeboren 1981 in Paraguay. Studiert Filmregie und Produktion sowie Dokumentarfilm an der International Film School in Kuba. Lebt seit 2006 in Barcelona und absolviert den Studiengang Kuenstlerischer Dokumentarfilm an der Universitaet Pompeu Fabra. Dreht in der Folge mehrere Dokumentationen fuer das spanische Fernsehen, ehe sie mit Cuchillo de palo ihren ersten langen Dokumentarfilm realisiert.\n\n 27.10.201021:00Urania 28.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3676.shtml
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SUMMARY:Headshots (OmeU) -  Lawrence Tooley
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LAWRENCE TOOLEY\nA/D 2010\n\nDrehbuch Lawrence Tooley, Loretta Pflaum\n Kamera Emre Erkmen\n Schnitt Lawrence Tooley\n Ton Till Roellinghof\n Musik Lorenz Dangel\n Ausstattung Lawrence Tooley\n Kostuem Loretta Pflaum\n Darsteller Loretta Pflaum (Marianne), Samuel Finzi (Viktor), Laura Tonke (Anne), Jeremy Xido (Vincent), Markus Schleinzer (Gerald), Karl-Heinz Hackl (Vater), Almut Zilcher (Olgas Mutter), Pascale Schiller (Edda) AskimAskim Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n91 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Marianne, eine Berliner Fotografin Mitte dreissig, arbeitet in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfaehrt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, geraet alles aus den Fugen. Gegliedert in einzelne Kapitel, die sich langsam zu einem Gesamtbild fuegen, verfolgt Headshots Mariannes Abdriften – und ihre Landung in der Wirklichkeit. Ein Film ueber Selbsterkenntnis, falsche Liebe und schmerzhafte Wahrheiten. \n \n In Anwesenheit von Lawrence Tooley, Loretta Pflaum, Emre Erkmen (Kamera) u.a.\n\nLAWRENCE TOOLEYGeboren 1974 in Shiner, Texas. Studium der Philosophie und der Medienwisenschaften an der University of Texas, Austin. Veroeffentlichungen in Literaturzeitschriften, Ausstellungen von Fotografie, Malerei, Zeichnungen, Video-Installationen. Absolvent der Hochschule der bildenden Kuenste, Hamburg. Regiestudium an der dffb. Kurzfilme (Auswahl): Clairvoyant (2004), Minutes To Go (2005), Geburtstag (2006, Viennale 06), Aplinkkelis (2009). Headshots ist sein erster Langspielfilm.\n\n 26.10.201013:00Stadtkino 27.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3639.shtml
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SUMMARY:The Ambulance (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1990\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Jacques Haitkin\n Schnitt Claudia Finkle, Armond Lebowitz\n Ton Doug Reed\n Musik Jay Chattaway\n Kostuem Sylvia Vega-Vasquez\n\n Darsteller Eric Roberts (Josh Baker), Megan Gallagher (Sandra Malloy), James Earl Jones (Lieutenant Spencer), Red Buttons (Elias Zacharai), Richard Bright (Detective McClosky), Eric Braeden (The Doctor), Janine Turner (Cheryl), Stan Lee (als er selbst)MGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nJosh ist Comic-Zeichner und arbeitet fuer Marvel. Eines Mittags sieht er die Frau seiner Traeume, er spricht sie an – da bricht sie zusammen, aus dem Nichts taucht ein Krankenwagen auf und nimmt sie mit. Als Josh sie besuchen will, weiss im Hospital niemand, wovon er redet; waehrend die Skizze, die er von ihr fuer die Polizei anfertigt, eine irritierende Aehnlichkeit mit Veronica aus den 'Archie'-Comics hat. Eine waghalsige Mischung aus Polit-Satire und Hitchcock’schem Meta-Kino, die sich sehen laesst als Summe aller Cohen’schen Anliegen wie Obsessionen.\n\n\n 27.10.201023:00Stadtkino 29.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3632.shtml
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SUMMARY:Trash Humpers (OF) -  Harmony Korine
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:HARMONY KORINE\nUSA/GB 2009\n\nDrehbuch Harmony Korine\n Kamera Harmony Korine\n Schnitt Leo Scott\n Ton Alex Altman\n Darsteller Rachel Korine, Brian Kotzur, Travis Nicholson, Harmony Korine Visit Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n78 Minuten\n\n'Unwuerdige Greise' ist gar kein Ausdruck und 'seltsames Treiben' stark untertrieben: Das, was die drei Figuren mit den Altersmasken in Harmony Korines neuester filmischer Ruhestoerung Trash Humpers den liebenlangen Rentnertag so unternehmen, irritiert stark. Sie zerschlagen Fernseher, verderben Kinder, verstoeren Erwachsene und, natuerlich, rammeln Muelltonnen. Begleitet werden die transgressiv-obszoenen Provokationen von einem aus dem Off ertoenenden keckernden, kreischenden, hoehnischen Gelaechter, das gewaltig nervt. Zivilisationskritik? Ja, auch. Vor allem aber ein im besten Sinne haesslicher, entgleister Film.\n\nHARMONY KORINEGeboren 1973 in Bolinas, Kalifornien. Waechst in Nashville auf. Schreibt 1995 das Drehbuch zu Larry Clarks Kids und dreht 1997 mit Gummo seinen ersten Spielfilm. Es folgen die Videoinstallation The Diary of Anne Frank Part II (1998) und sein zweiter Spielfilm Julien Donkey-Boy (1999). Nach Musikvideos und der TV-Dokumentation David Blaine: Above the Below (2003) entsteht der Spielfilm Mister Lonely (2007).\n\n 25.10.201020:30Stadtkino 27.10.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3543.shtml
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SUMMARY:Bezvucni pad gravitacije / The Soundless Fall of Gravitation (OmeU) -  Sasa Oreskovic
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:SASA ORESKOVIC\nHR/MK/D 2009\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Saša Oreškovi&#263;\n Musik Petar Tasev/Zoran Madzirov ('Dalnovod'), Aleksandar Spasoski/Zoran Madzirov ('Bottly Jazzy'), Predrag Mari&#263; ('Guitar Stories')\n Mit Zoran Madzirov, Ko&#263;o 'King' Agušev & Aguševi Orchestra, Kevin Ellington Mingus, Predrag Mari&#263;Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n62 Minuten\n\nMan kann sich gut vorstellen, dass der Beginn der Musik nicht mit der Erfindung von Musikinstrumenten zusammenfaellt, sondern mit der Verwendung alltaeglicher Dinge. Schlaeft ein Lied in allen Dingen, in Knochen, Steinen, Holzstuecken. Ein besonderes Lied, eine ganz eigene Musik entlockt, stiehlt, erpresst, erschleicht, zaubert der Jazzmusiker Zoran Madzirov aus Maschinen, Flaschen, Schuhen, Fahrraedern, aus praktisch allem, und er ist darin ein so grandioser Virtuose, dass man nicht genug davon hoeren kann. Wenn der Begriff World Music jemals einen Sinn gemacht hat, dann hier, bei diesem listigen Mazedonier, der die ganze Welt zum Klingen bringt.\n \n In Anwesenheit von Saša Oreškovi&#263;.\n\nSASA ORESKOVICGeboren 1974 in Zagreb. Kunststudium an der University of Illinois, Chicago. Dreht 1995 mit Balkan Ghost seinen ersten Kurzfilm, dem Crime and ... (1996) und A Balkan Spaghetti Western (2000) folgen. Seit 2006 Studium an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb), wo auch sein vierter Kurzfilm On Heroes (2009) und zuletzt The Portrait (2010) entstehen.\n\n 25.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 27.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3570.shtml
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SUMMARY:Chantal Akerman, From Here (eOF)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Chantal Akerman, From Here (eOF), La Chambre (stumm)\nGUSTAVO BECK, LEONARDO LUIZ FERREIRA\nBrasilien/F 2010\n\nDrehbuch Gustavo Beck, Leonardo Luiz Ferreira\n Kamera Joao Atala\n Schnitt Andre Mielnik\n Ton Eduardo Psilva\n Mit Chantal AkermanLeonardo Mecchi\n\nHDCam/Farbe\neOF\n62 Minuten\n\nKnapp eine Stunde lang berichtet die belgische Filmemacherin Chantal Akerman von ihrer Arbeit. Vom Unterschied zwischen dem Dokumentarischen und der Fiktion, vom Schauspiel, davon wie das Kino Raum und Zeit verwandelt und die Wiederholung das strukturierende Element ihrer Filme ist. Dazu zeigt sie, wie zum Beweis, das ausgetrunkene Glas, das sie neu nachschenkt. Und gegen den Einspruch irgendwo im Off des Raums zuendet sie sich eine Zigarette an. Kein Moment, keine Idee, kein Satz dieser aussergewoehnlichen Frau ist zuviel, ist verschwendet, ist beilaeufig in diesem Film. Das mache ihr jemand nach. Und dazu ihr Schalk, ihre Traurigkeit und ihre Staerke.\n \n In Anwesenheit von Gustavo Beck.\n \n Chantal Akerman, From Here wird gemeinsam gezeigt mit La Chambre.\n\nGUSTAVO BECKGustavo Beck studiert Film in Rio de Janeiro und an der School of San Antonio de Los Banos in Cuba. Nach den beiden Kurzfilmen Hera (2005) und Ismar (2007) dreht er 2009 seinen ersten Langfilm A Sandro de Casa (2009). Leonardo Luiz Ferreira arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Filmkritiker. Chantal Akerman, de ca ist sein Regiedebuet.\n\nLEONARDO LUIZ FERREIRAGustavo Beck studiert Film in Rio de Janeiro und an der School of San Antonio de Los Banos in Cuba. Nach den beiden Kurzfilmen Hera (2005) und Ismar (2007) dreht er 2009 seinen ersten Langfilm A Sandro de Casa (2009). Leonardo Luiz Ferreira arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Filmkritiker. Chantal Akerman, de ca ist sein Regiedebuet.\n\n 24.10.201020:30Stadtkino 27.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3651.shtml
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SUMMARY:Octubre / Im Oktober werden Wunder wahr (OmdU) -  Daniel Vega, Diego Vega
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DESCRIPTION:DANIEL VEGA, DIEGO VEGA\nPeru/Venezuela/E 2010\n\nDrehbuch Daniel Vega, Diego Vega\n Kamera Fergan Chavez-Ferrer\n Schnitt Gianfranco Annichini\n Ton Guillermo Palacios Pareja, Daniel Thiessen\n Ausstattung Karla Lorenzzetti\n Darsteller Bruno Odar (Clemente), Gabriela Velasquez (Sofia), Carlos Gasols (Don Fico), Maria Carbajal (Juanita), Sanchez Mesco (Milagritos Sheryl), Victor Prada (Julian Gomez ), Sofia Palacios (Sabrina), Norma Francisca Villarreal (Rosa), Humberta Trujillo (Julia)Umedia\nVerleih in Oesterreich\nWaystone Film\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n86 Minuten\n\nWie die Jungfrau kommt Pfandleiher Clemente eines Tages zum Kind. Eine der Prostituierten, die er regelmaessig besucht, hat es ihm in die Wohnung gelegt und ist verschwunden. Das Leben des eher griesgraemigen Mannes geraet gehoerig durcheinander: Eine Frau muss her, sich um das Baby zu kuemmern. Stoneface Clemente heuert die alleinstehende Nachbarin Sofia an, die sogleich umfassendere Plaene schmiedet. Doch zunaechst muss der Familienvater in spe noch begreifen, wie freudlos und eintoenig sein Leben im Grunde ist. Und zu beobachten, wie dieses Erkenntnisdaemmern sich in elliptisch montierten, statischen Einstellungen ganz allmaehlich vollzieht, ist eine Lehrstunde in lakonischem Witz.\n\nDANIEL VEGAGeboren 1974 in Peru. Studium der Audiovisuellen Kommunikation an der Universitaet Carlos III in Madrid. Nach mehreren Werbe- und Kurzfilmen ist Octubre sein erster Langspielfilm, der beim Filmfestival von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wird.\n\nDIEGO VEGAGeboren 1975 in Peru. Filmstudium mit Schwerpunkt Drehbuch am EICTV (Escuela Internacional de Cine y Television) in San Antonio de los Banos, Kuba, sowie an der ESCAC (Escuela de Cinema y Artes de Catalunya) in Barcelona. Octubre ist sein erster Langspielfilm als Drehbuchautor und Regisseur.\n\n 28.10.201011:00Metro 31.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3784.shtml
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SUMMARY:Robinson In Ruins (OF) -  Patrick Keiller
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PATRICK KEILLER\nGB 2010\n\nDrehbuch Patrick Keiller\n Kamera Patrick Keiller\n Schnitt Patrick Keiller\n Ton Larry Sider, Chu-Li Shewring\n\n Stimme Vanessa RedgravePatrick Keiller, Royal Collage of Art, Arts & Humanities Research Council, Calouste Gulbenkian Foundation, British Film Institute, Illuminations Films\nWeltvertrieb\nHanWay Films\n\nFarbe\nOF\n101 Minuten\n\nRobinson, wie von Weitem auf eine bekannte, bewohnte Insel verschlagen, versucht das Beobachtete, Aufgezeichnete zu verstehen. Eine Stimme aus dem Off begleitet, kommentiert, hinterfragt das Gesehene. Es ist das Jahr 2008, das Jahr der Krise und der Verunsicherung, das ueberall seine Spuren hinterlassen hat, aber vieles geht weiter zurueck, manches laesst eine ungewisse Zukunft erahnen. Keiller hat einen betoerenden Film gemacht, von tiefer Suggestionskraft, verwirrend, fragmentarisch, den man sehend und zuhoerend selbst neu entziffert wie eine alte Geheimschrift.\n\nPATRICK KEILLERGeboren 1950 in Blackpool. Studiert Architektur am University College London und Kunst am Royal College of Art. Seine Installationen werden u.a. in der Tate Gallery praesentiert. Nach Kurzfilmen wie Stonebridge Park (1981), Norwood (1983) und The Clouds (1989) verwirklicht er mit London (1994) and Robinson in Space (1997, Viennale 97) zwei filmische Studien ueber die englische Landschaft und ihre Veraenderung vor dem Hintergrund des oekonomischen Wandels.\n\n 28.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 29.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3591.shtml
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SUMMARY:The Oath (OmeU) -  Laura Poitras
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DESCRIPTION:LAURA POITRAS\nUSA/Jemen 2010\n\nDrehbuch Laura Poitras\n Kamera Laura Poitras, Kirsten Johnson\n Schnitt Laura Poitras, Jonathan Oppenheim\n Ton Laura Poitras\n Musik Osvaldo GolijovCat&Docs\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nThe Oath ist ein Doppelportraet und zugleich Erkundung einer politischen Lage. Die unterschiedlichen Schicksale der beiden Protagonisten – Abu Jandal war Leibwaechter Osama bin Ladens, Salim Hamdan war dessen Fahrer – wirken im Kontext des von den USA gefuehrten Krieges gegen den Terror wie Generallinien. Krumm und verschlungen zwar, aber dennoch exemplarisch. Mit ihrem Film leistet Poitras nicht zu unterschaetzende Basis-Arbeit; indem sie vom Einzelnen ausgehend auf den grossen Zusammenhang zielt, haelt sie den Weg offen fuer Verstaendigung. Und Verstaendigung bedeutet immer noch: Menschen, die miteinander reden.\n\nLAURA POITRASGeboren 1964 In Boston. Studium Der Medienwissenschaft An Der New School In New York. Dreht seit 1996 Dokumentarfilme und ist auch als Produzentin und Cutterin\n taetig. Sie lebt in New York. Filme (Auswahl): Living the Legacy (1998), Flag Wars (2003), Oh say can you see ... ? (2004).\n\n 26.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3658.shtml
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SUMMARY:Nouvelle Vague (OmeU) -  Jean-Luc Godard
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): A bout de souffle (1959), Le Mepris (1963), Pierrot le fou (1965), Sauve qui peut (la vie) (1980), Eloge de l’amour (2001, Viennale 01), Notre musique (2004, Viennale 04). 2008 realisiert er fuer die Viennale den Trailer Une catastrophe.\n\n 28.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3766.shtml
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SUMMARY:Guerra Civil / Civil War (OmeU) -  Pedro Caldas
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:PEDRO CALDAS\nP 2010\n\nDrehbuch Joao Gusmao, Pedro Caldas\n Kamera Leonardo Simoes\n Schnitt Nelly Quettier\n Ton Raquel Jacinto\n Ausstattung MiguelInacio\n Kostuem Nadia Henriques\n Darsteller Francisco Belard (Rui), Maria Leite (Helena), Catarina Wall (Joana), Nuno Romano (Ze)Blackmaria\nWeltvertrieb\nBlackmaria\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Ein Dorf an der portugiesischen Kueste Anfang der 80er Jahre. Wie in einer verwunschenen Welt leben der heranwachsende Rui und seine einsame Mutter, ohne sich im Besonderen um Anschluss zu bemuehen. Manchmal verschwindet die noch immer schoene und sinnliche Frau, waehrend der Junge seine Tage verdoest, Musik hoert oder zeichnet. Bis ihn ein Maedchen aus der Nachbarschaft mit fordernder Direktheit aus seinen Traeumen reisst, ihn herausbricht aus seinem Leben und in ein anderes, unbekanntes stoesst. Wie ein Lied entwickelt Caldas seinen preisgekroenten Film, mit Wiederholungen, einfachen Motiven, kleinen Spruengen und dem schlafwandlerischen Rhythmus eines heissen Sommertages.\n \n In Anwesenheit von Pedro Caldas.\n\nPEDRO CALDASGeboren 1958 in Portugal. Studium an der Filmhochschule von Lissabon. Arbeitet zunaechst als Tonmann fuer verschiedene portugiesische Spielfilme, bis er 1997 seinen ersten langen Dokumentarfilm Entrada em palco dreht. Realisiert in der Folge bis 2009 insgesamt sieben Kurzfilme (u.a. Boris e Jeremias, Figuras obrigatorias, Um roupao vermelho sangue) und 2004 mit Projecto Etiopia seinen zweiten Dokumentarfilm. Guerra Civil ist sein erster Langspielfilm.\n\n 27.10.201021:00Metro 28.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3583.shtml
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SUMMARY:Notes on an American Film Director at Work: Martin Scorsese (OF) -  Jonas Mekas
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:JONAS MEKAS\nUSA 2005/08\n\nDrehbuch Jonas Mekas\n Kamera Jonas Mekas, Sebastian Mekas\n Schnitt Benn Northover\n Musik Johann Sebastian Bach\n\n Mit Martin Scorsese, Ray Winstone, Martin Sheen, Joseph P. Reidy, Michael Ballhaus, Martha Pinson, Larry Kaplan, Matt Damon, Jack NicholsonJonas Mekas\nWeltvertrieb\nRe:Voir\n\nBetaSP/1:4:3/Farbe\nOF\n80 Minuten\n\nAls Jonas Mekas gebeten wurde, einen Portraetfilm ueber Martin Scorsese zu realisieren, befand dieser sich mitten in den Dreharbeiten zu The Departed und hatte so gut wie keine und zugleich alle Zeit der Welt. Mekas begleitet seinen alten Freund aufs Set, schaut ihm ueber die Schulter, verwickelt ihn in Gespraeche oder beobachtet ihn aus der Distanz. Seine bewegte, improvisierende Kamera und Scorseses nervoese, konzentrierte Arbeitsweise ergeben ineinander verwoben einen wunderbaren, informativen und sensiblen kinematografischen Tanz, ein Spiel und eine tatsaechlich einzigartige Dokumentation ueber zwei sehr unterschiedliche Filmemacher zugleich.\n\nJONAS MEKASGeboren 1922 in Semeniškiai, Litauen. Emigriert 1949 nach Williamsburg, New York. Dreht seit den Fuenfziger Jahren Filme und wird zu einem der wichtigsten Vertreter des US-Avantgardefilms. 1970 Mitbegruender des Anthology Film Archive. Filme (Auswahl): Walden (1969), Lost, Lost, Lost (1975), Scenes from the Life of Andy Warhol (1990), As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty (2000, Viennale 01), Wien und Mozart und Elvis (beide 2001, Viennale-2001-Trailer), Williamsburg, Brooklyn (2003, Viennale 03), A Letter from Greenpoint (2004, Viennale 04).\n\n 22.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3537.shtml
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SUMMARY:La Chasse aux papillons / Chasing Butterflies (OmeU) -  Otar Iosseliani
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:OTAR IOSSELIANI\nF/I/D 1992\n\nDrehbuch Otar Iosseliani\n Kamera William Lubtchansky\n Schnitt Otar Iosseliani, Joceline Ruiz, Nathalie Alquier, Ursula West\n Ton Holger Gimpel, Alix Comte, Gerard Lamps, Axel Arft\n Musik Nicolas Zourabischvili\n Ausstattung Emmanuel de Chauvigny\n Kostuem Charlotte David\n\n Darsteller Narda Blanchet (Solange), Thamar Tarassaschvili (Marie-Agnes de Bayonnette), Alexandre Tscherkassoff (Henri de Lampadere), Pierrette Pompom Bailhache (Valerie), Alexandra Liebermann (Helene), Lilia Ollivier (Olga), Anne-Marie Eisenschitz (Marie), Emmanuel de Chauvigny (Pater Andre)Pierre Grise Productions, Best International Film, Sodaperaga, France 3 Cinema, Metropolis Filmproduktion\nWeltvertrieb\nPierre Grise Productions\n\n35 mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n115 Minuten\n\nBezauberung stellt sich umgehend ein. Iosseliani liebt die Schraegen und Verrueckten dieser Welt mit dem aberwitzigen Ehrgeiz eines Artenschutzbeauftragten. Seine Schmetterlingsjagd ist wie der fortwaehrende poetische Aufstand gegen die Pest der totalen Pragmatik und Anpassung: Ein schwerreicher indischer Maharadscha bewegt sich mit fremdartiger Wuerde durch den Film, ein Notar stattet vor lauter Pedanterie seinen Hund mit weissen Soeckchen aus, und eine alte Dame schiesst aus dem Rollstuhl zielsicher wie ein Westernheld auf Zielscheiben, waehrend die Haushaelterin den Oldtimer repariert.\n\nOTAR IOSSELIANIGeboren 1934 in Tiflis, Georgien. Studiert Musik in Tiflis und Mathematik in Moskau, spaeter Film bei Alexander Dowschenko an der Filmschule WGIK, wo 1961 sein Kurzfilm April entsteht. Fast alle seine Spiel- und Dokumentarfilme werden von der sowjetischen Zensur erst nach Jahren freigegeben. Lebt seit 1981 in Paris. Filme (Auswahl): When Leaves Fall (1968), Pastorale (1976), Les Favoris de la lune (1984, Viennale 85), Adieu, plancher des vaches (1999, Viennale 99), Lundi matin (2001, Viennale 02), Jardins en automne (2006, Viennale 06), Chantrapas (2010).\n\n 28.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3594.shtml
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SUMMARY:Leaves Of Grass (OF) -  Tim Blake Nelson
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:TIM BLAKE NELSON\nUSA 2009\n\nDrehbuch Tim Blake Nelson\n Kamera Roberto Schaefer\n Schnitt Michelle Botticelli\n Ton Steve C. Aaron\n Musik Jeff Danna\n Ausstattung Max Biscoe\n Kostuem Caroline Eselin\n Darsteller Edward Norton (Bill/Brady Kincaid), Susan Sarandon (Daisy), Keri Russell (Janet), Richard Dreyfuss (Pug Rothbaum), Tim Blake Nelson (Rick Bolger), Steve Earle (Buddy Fuller)Nu Image\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n100 Minuten\n\nLeaves Of Grass erzaehlt von zwei ungleichen Bruedern, von Bill, dem aufstrebenden, properen Universitaetsprofessor und Brady, dem absteigenden, verkommenen Drogendealer. Wie es der Teufel will, finden sich die beiden in unfreiwilliger Gemeinsamkeit in ihrer laendlichen Heimatstadt in Oklahoma wieder. Ab dann regiert Chaos und Zerstoerung von der nachhaltigsten Art. 'Leaves Of Grass', schreibt der amerikanische Kritiker Roger Ebert, 'ist ein raffiniertes, exzentrisches Meisterstueck'. Aber der Hoehepunkt des Ganzen ist ein grandioser Edward Norton in der unglaublichen Doppelrolle der Zwillingsbrueder Bill und Brady. Einer der lustigsten und verruecktesten Filme im Programm der Viennale.\n\nTIM BLAKE NELSONGeboren 1964 in Tulsa, Oklahoma. Studiert Klassische Altertumswissenschaft an der Brown University. Beginnt seine Karriere als Schauspieler, zunaechst auf verschiedenen New Yorker Buehnen, seit Mitte der Neunziger Jahre ist er in diversen Nebenrollen zu sehen, u.a. bei den Coen-Bruedern (O Brother, Where Art Thou? ), bei Steven Spielberg (Minority Report) und Terrence Malick (The Thin Red Line). 1997 dreht er seinen ersten Spielfilm Eye of God, 2001 folgen Grey Zone und die Shakespeare-Adaption O.\n\n 23.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 22. auf 23. Oktober. 27.10.201006:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3741.shtml
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SUMMARY:Shi / Poetry (OmeU) -  Lee Chang-Dong
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LEE CHANG-DONG\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Lee Chang-dong\n Kamera Kim Hyun-seok\n Schnitt Kim Hyun\n Ton Lee Seung-chul\n Ausstattung SihnJeom-hui\n Kostuem Lee Choong-yeon\n Darsteller Yun Jung-hee (Yang Mi-ja), Kim Hira (Mr. Kang), David Lee (Jong-wook)Pinehouse Film\nWeltvertrieb\nFinecut\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n139 Minuten\n\nMi-ja, eine schoengeistige Dame jenseits der sechzig, lebt mit ihrem halbwuechsigen Enkel in einer suedkoreanischen Provinzstadt. Sie besucht einen Literaturkurs, der sie dazu anregt, die Schoenheit der alltaeglichen Dinge neu zu entdecken. Von grosser Scheusslichkeit aber ist der Einbruch der Realitaet, als sich herausstellt, dass Mi-jas Enkel in ein Verbrechen verwickelt ist. Der Versuch, poetische Methode und prosaische Gegebenheit in Uebereinstimmung zu bringen, stuerzt Mi-ja, gespielt von der beruehmten, fuer diese Rolle aus dem Ruhestand zurueckgekehrten Schauspielerin Yun Jung-hee, in ein moralisches Dilemma. \n\nLEE CHANG-DONGGeboren 1954 in Daegu. Studiert koreanische Sprache und Literatur an der Kyungpuk University. Veroeffentlicht 1983 seinen ersten Roman. Beginnt seine Filmkarriere mit Drehbuechern fuer To the Starry Island (1993) und A Single Spark (1995) von Park Kwang-su. 1996 entsteht sein Regiedebuet Green Fish, 1999 Peppermint Candy. Fuer Oasis (Viennale 02) wird er in Venedig als Bester Regisseur ausgezeichnet und etabliert sich als einer der wichtigsten Filmemacher Suedkoreas. Von 2003 bis 2004 ist er suedkoreanischer Kulturminister. Nach Secret Sunshine (2007, Viennale 08) ist Poetry sein fuenfter Spielfilm, fuer den er in Cannes fuer das Beste Drehbuch ausgezeichnet wird.\n\n 28.10.201015:00Gartenbaukino 29.10.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3552.shtml
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SUMMARY:Cuchillo de palo / 108 (OmeU) -  Renate Costa
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:RENATE COSTA\nE/Paraguay 2010\n\nDrehbuch Renate Costa\n Kamera Carlos Vasquez\n Schnitt Nuria Esquerra, Carlos Garcia\n Ton Amanda Villavieja\n Musik Berta Rojas, Agustin BarriosUmedia\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nHomosexuelle wurden in Paraguay unter Diktator Stroessner verfolgt; ihre Namen wurden veroeffentlicht, um sie zu demuetigen. Einer von ihnen war der Onkel der Filmemacherin. Nach dessen Tod versucht sie, mehr ueber den Mann zu erfahren, den sie kaum gekannt hat. Nach und nach findet sie Freunde und Wegbegleiter Rodolfos, die geruehrt von einem faszinierenden Menschen erzaehlen, der sein wahres Wesen verstecken musste. Selbst in der eigenen Familie wurde er ausgegrenzt, was in den beruehrenden Gespraechen der jungen Costa mit ihrem Vater greifbar wird. Ein Film ueber Familie, Akzeptanz und auch Vergangenheitsbewaeltigung, in dem die Ansichten und Einstellungen der Generationen aufeinander prallen.\n \n In Anwesenheit von Renate Costa.\n\nRENATE COSTAGeboren 1981 in Paraguay. Studiert Filmregie und Produktion sowie Dokumentarfilm an der International Film School in Kuba. Lebt seit 2006 in Barcelona und absolviert den Studiengang Kuenstlerischer Dokumentarfilm an der Universitaet Pompeu Fabra. Dreht in der Folge mehrere Dokumentationen fuer das spanische Fernsehen, ehe sie mit Cuchillo de palo ihren ersten langen Dokumentarfilm realisiert.\n\n 27.10.201021:00Urania 28.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3676.shtml
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SUMMARY:Programm 7: Anarchie in der Grottenbahn
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DESCRIPTION: \n\nSchoener Firmungstag\n Oesterreich 1929\n Mit Lilli Marischka-Karczag, Hubert Marischka\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 10 Minuten\n \n Die Pratermizzi\n Oesterreich 1926\n Regie Gustav Ucicky\n Kamera Gustav Ucicky, Eduard von Borsody\n Drehbuch Walter Reisch\n Darsteller Igo Sym, Anny Ondra, Nita Naldi, Hedy Pfundmayr, Karl Goetz, Hugo Thimig\n Produktion Sascha-Filmindustrie, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss/Viragiert\n 51 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 7: ANARCHIE IN DER GROTTENBAHN\n \n\nDer Wiener Prater war Bestandteil manches Filmszenarios, ob als dokumentarische Szenerie einer rund um den Theater- und Filmstar Hubert Marischka konzipierten Kinderfeier in Schoener Firmungstag (1929) oder als mysterioeser Ort, an dem sich wundersame physische und psychische Heilungen ergeben koennen wie in Gustav Ucickys Die Pratermizzi (1926). Hinter dem volkstuemlichen Titel und in der von Walter Reisch erdachten Wiener Liebesgeschichte verbirgt sich eine Expedition in die 'geheimnisvollen Tiefen' der menschlichen Seele.\n \n Musik: Lars Stigler, Gitarre und Elektronik.\n\n\n 28.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3785.shtml
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SUMMARY:Oki-eui yong-hwa / Oki's Movie (OmeU) -  Hong Sang-Soo
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:HONG SANG-SOO\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Hong Sang-soo\n Kamera Park Hongyeol, Jee Yunejeong\n Schnitt Hahm Sungwon\n Ton Kim Mir\n MusikWe Zongyun\n Darsteller Lee Sunkyun (Jingu), Jung Yumi (Oki), Moon Sungkeun (Professor Song)Jeonwonsa Film\nWeltvertrieb\nFinecut\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nIn Oki-eui yong-hwa folgt Hong Sang-soo einmal mehr seiner Leidenschaft, nicht einfache, lineare Geschichten zu erzaehlen, sondern sich ueberkreuzende, parallele, gegenlaeufige. Die Figuren des Films tauchen in verschiedenen Rollen in einzelnen Fragmenten der Geschichte auf – wie eine Antwort auf sich selbst oder ein Echo. In einer Episode vergleicht die Filmstudentin Oki zwei Maenner ihres Lebens, mit denen sie die gleichen Erlebnisse geteilt, die selben Orte besucht, eine ganz aehnliche Freundschaft verbunden hat. Daraus entsteht eine sensible, schwebende, filmische Versuchanordnung, ein menschliches Labor der Gefuehle, wie es so nur Hong Sang-soo einzurichten imstande ist.\n\nHONG SANG-SOOGeboren 1960 in Seoul. Studiert Film an der Chungkang University, am California College of Arts and Crafts sowie am Art Institute of Chicago. Nach seiner Rueckkehr arbeitet er fuer die Seoul Broadcasting Station (SBS). 1996 realisiert er sein Debuet The Day the Pig Fell into the Well, fuer den er zahlreiche Auszeichnungen erhaelt, und etabliert sich als einer der fuehrenden Filmemacher Asiens. Seine Filme werden regelmaessig im Rahmen der Viennale gezeigt: The Power of Kangwon Province (1998), Virgin Stripped Bare by Her Bachelors (2000), Turning Gate (2002), Tale of Cinema (2005), Woman on the Beach (2006), Night and Day (2008). Mit Ha Ha Ha gewinnt er beim Festival von Cannes den Hauptpreis der Reihe Un Certain Regard. Zuletzt dreht er Oki’s Movie (S. 87).\n\n 28.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3803.shtml
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SUMMARY:L' Anglaise et le duc (OmeU) -  Eric Rohmer
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DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 2001\n\nDrehbuch Eric Rohmer nach 'Ma vie sous la revolution' von Grace Dalrymple Elliott\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Schnitt Mary Stephen\n Ausstattung Antoine Fontaine\n Kostuem Pierre-Jean Larroque\n Darsteller Lucy Russell, Jean-Claude Dreyfus, Francois Marthouret, Leonard Cobiant, Caroline Morin, Alain Libolt, Helena Dubiel, Rosette, Marie Riviere Francoise Etchegaray (CER), Francois Ivernel, Romain Le Grand, Leonard Glowinski, Antoine Beau, France 3 Cinema, KC Medien AG, Rolland Pellegrino, Dieter Meyer, Canal , Pierre Rissient, Pierre Cottrell\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n129 Minuten\n\nDie Kurtisane Grace Elliott bewahrt ihre Liebe in den Wirren der Franzoesischen Revolution ueber die Graeben unterschiedlicher politischer Haltungen hinweg fuer den Koenig wie auch fuer einen revolutionaeren Herzog. Eng an den historischen Fakten, fokussiert Rohmer auch in diesem spaeten Kostuemdrama auf sein lebenslanges Thema der Treue und verbindet seinen didaktisch kuehlen und intellektuellen Zugang mit der Lust an neuen Techniken, indem er etwa per bluescreen die DarstellerInnen in die ueppig gemalte Szenerie hineinkopiert.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 18.10.201020:30Filmmuseum 28.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3501.shtml
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SUMMARY:Contactos (OmeU) -  Paulino Viota
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PAULINO VIOTA\nE 1970\n\nDrehbuch Javier Vega, Santos Zunzunegui\n Kamera Ramon Saldias\n Schnitt Paulino Viota\n Darsteller Guadalupe G. Gueemes, Eka Garcia, Jose Miguel Gandara, Camino Garriz, Jose Angel Rebolledo, Andres Rodriguez, Jose Samano, Fernando Machado, Lola VillanuevaPaulino Viota\nWeltvertrieb\nFilmoteca Espanola\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOmeU\n64 Minuten\n\nEs ist schon fast Mode geworden, verlorene Filme auszugraben und zu restaurieren. Nicht alle verdienen die neue Aufmerksamkeit, aber einer, den wieder zu sehen einer Sensation gleichkommt, ist dieser. Ein Underground-Spielfilm, entstanden unter illegalen Bedingungen in den letzten Jahren der Franco-Diktatur, der von einer Gruppe raetselhafter Personen handelt, die in einer Pension untergetaucht sind. Es herrscht eine eigenartige Paranoia, ein Abwarten, dann wieder ploetzliche Gefahr. Ein Raetsel von einem Film, eine Geschichte in Trance, eine dunkle Verschwoerung. Contactos hat sich seine faszinierende Ausstrahlung erhalten und faellt wie ein fremder Meteorit ins Kino unserer Tage.\n\nPAULINO VIOTAGeboren 1948 in Santander. Dreht nach Contactos noch zwei Spielfilme (Con unas y dientes, 1978; Cuerpo a cuerpo, 1982). Unterrichtet Film an der Universidad Pompeu Fabra in Barcelona.\n\n\nRestaurierte Fassung. Kopie aus den Bestaenden der Filmoteca Espanola.\n\n\n 26.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3597.shtml
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SUMMARY:Aurora (OmeU) -  Cristi Puiu
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:CRISTI PUIU\nRO/F/CH/D 2010\n\nDrehbuch Cristi Puiu\n Kamera Viorel Sergovici\n Schnitt Ioachim Stroe\n Ton Andre Rigaut\n Ausstattung Vali Ighigheanu, Andrea Popa\n Kostuem Ana Andrei, Monica Florescu\n Darsteller Cristi Puiu (Viorel), Clara Voda (Gina), Valeria Seciu (Pusa), Luminita Gheorghiu (Mioara), Catrinel Dumitrescu (Frau Livinski), Gelu Colceag (Herr Livinski), Valentin Popescu (Stoian)Mandragora, Societe Parisienne de Production, Bord Cadre Films, Essential Filmproduktion\nWeltvertrieb\nThe Coproduction Office\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n181 Minuten\n\nSeit The Death of Mr. Lazarescu zaehlt Cristi Puiu zu den bedeutenden Filmemachern der Gegenwart. Seine lakonische, genaue Beobachtung, die beinahe unmerklich dramatische Beschleunigung und der klare, unsentimentale Blick auf die Welt, machen ihn zu einem subtilen, kinematografischen Zeugen seiner Zeitgenossen. Einer von diesen ist Viorel, ein verschlossener Mann, der sein taegliches Leben zwischen Arbeit, Familie und auf Wegen durch die Stadt absolviert und dabei, wie nebenher, vier Menschen toetet. Seit Bressons L’Argent hat das kaum ein Film so geheimnisvoll, so melancholisch, so alltaeglich erzaehlt, dass daraus ein essenzielles, faszinierendes Raetsel entsteht.\n \n In Anwesenheit von Cristi Puiu, Ileana Puiu und Anca Puiu (Produzentin).\n\nCRISTI PUIUGeboren 1967 in Bukarest. Filmstudium an der Ecole Superieure d’Art Visuel in Genf. Dreht mehrere Kurz- und Dokumentarfilme, darunter Interiors (1993), Before Breakfast (1995) und Asylum (1998). Mit Stuff & Dough (2001, Viennale 02) realisiert er seinen ersten Langspielfilm. Mit Cigarettes and Coffee (2003, KF) gewinnt er den Preis fuer den Besten Kurzfilm bei der Berlinale 2004. Mit The Death of Mr. Lazarescu (2005, Viennale 05), dem ersten Beitrag der Serie 'Six Stories from the Bucharest Suburbs', realisiert er einen zentralen Film des Neuen rumaenischen Kinos.\n\n 28.10.201017:00Gartenbaukino 29.10.201010:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3647.shtml
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SUMMARY:Littlerock (OF) -  Mike Ott
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:MIKE OTT\nUSA 2010\n\nDrehbuch Mike Ott\n Kamera Carl McLaughlin\n Schnitt David Nordstrom\n Ton Frederick Thornton\n Musik The Cave Singers\n Darsteller Okatsuka Atsuko (Atsuko), Sawamoto Rintaro (Rintaro), Cory Zacharia (Cory Lawler), Roberto Sanchez (Francisco), Brett L. Tinnes (Jordan Doniel)Small Form Films\nWeltvertrieb\nLaura Ragsdale\n\nHDCam/Farbe\nOF\n83 Minuten\n\nLittlerock ist die gottverlassene und abgelegene amerikanische Kleinstadt schlechthin. Und gerade hier, wo es nichts gibt ausser ein paar staubigen Strassen, halb leerstehenden Haeusern und alten Motels, hat das japanische Geschwisterpaar Rintaro und Atsuko eine Autopanne. Waehrend Rintaro nach San Francisco weiterreist, bleibt seine Schwester und nimmt den Ort als eine kleine Welt, durchstreift die Gegend, knuepft Freundschaften und geht eine fluechtige Liebesbeziehung ein. Alles in diesem Film ist selbstverstaendlich und ungezwungen, hat seinen eigenen Rhythmus, und dennoch gibt es eine alte, verschwiegene Geschichte, die die Jungen an diesem Ort einholt.\n \n In Anwesenheit von Mike Ott.\n\nMIKE OTTGeboren in Los Angeles. Studium bei Thom Andersen am California Institute of the Arts, das er 2005 abschliesst. Realisiert zahlreiche Musikvideos, u.a. fuer Pretty Girls Make Graves, The Blood Brothers und The Cave Singers. Betreibt sein eigenes Musik- Label, Sound Virus Records, als Plattform fuer junge Bands. 2006 realisiert er mit Analog Days (Viennale 06) seinen ersten Spielfilm. 2008 entsteht der Kurzfilm A.Effect (Viennale 08). Er unterrichtet Film am College of the Canyons in Kalifornien.\n\n 22.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 28.10.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3548.shtml
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SUMMARY:La Femme de l'aviateur (OmdU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1981\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Bernard Lutic, Romain Winding\n Ton Georges Prat\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Cecile Decugis\n Darsteller Philippe Marlaud, Marie Riviere, Anne-Laure Meury, Mathieu Carriere, Philippe Caroit, Coralie Clement, Lise Heredia, Marie Stephen, Fabrice Luchini Margaret Menegoz (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n105 Minuten\n\nDer Jurastudent Francois trifft eines Morgens auf Christian, Pilot und ehemaliger Liebhaber seiner Freundin Anne, und macht sich naturgemaess so seine Gedanken. Seine darauf folgenden detektivischen Nachstellungen illustrieren amuesant wie nachdruecklich, dass man eben „nicht an nichts denken kann". Bewusst im „halbprofessionellen" beweglichen 16mm Format gedreht, zieht der Film ueberaus unterhaltsam alle Beteiligten in den Strudel der Mutmassungen und praesentiert das Leben als einen unendlichen Fluss von Bedeutungszuschreibungen.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 09.10.201021:00Filmmuseum 28.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3517.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 5
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 5, Ici (OmeU), Radfahrer / Cyclist (OmeU), Seseke classic (eF), Povo unido / People United (OmeU)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 5\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 5 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Seseke classic\n Ici\n Povo unido\n Radfahrer \n\n\n 28.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3601.shtml
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SUMMARY:Don&#146;t call us, we&#146;ll call you. Ein Double Feature
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:Don&#146;t call us, we&#146;ll call you. Ein Double Feature, Phone Booth (OF), The Telephone Book (OF)\n \n\n\n\n\nBloch/Cohen\n\n\nDON’T CALL US, WE’LL CALL YOU. EIN DOUBLE FEATURE\n \n\nEine toll-kulttraechtige Feiernacht fuer eine nunmehr rund ein halbes Jahrhundert waehrende Freundschaft zwischen zwei Meistern ihrer Faecher: Larry Cohen, 'polit pulp poetics paragon', und Merv Bloch, lebende Legende der Kinowerbekunst. Der eine wohnt an der Ost-, der andere an der Westkueste, kommuniziert wird meist fernmuendlich. Was also laege naeher, als sie mit einem Doppelprogramm zu ehren, das sich um die Tuecken der modernen Kommunikation dreht, und in dessen Zentrum eine sukzessive verschwindende staedtische Freistatt steht: die Telefonzelle. In Phone Booth wird sie zum Beichtstuhl fuer einen typischen Mitlaeufer des Neoliberismus; in The Telephone Book ist sie der einzige Ort, in dem sich extravagante sexuelle Wuensche realisieren koennen – 'coming apart together' in zwei nebeneinander stehenden Zellen.\n \n Beim Special Evening Don’t call us, we’ll call you. Ein Double Feature werden die Filme The Telephone Book und Phone Booth gezeigt.\n\n\n 28.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3580.shtml
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SUMMARY:Verano de Goliat / Summer of Goliath (OmeU) -  Nicolas Pereda
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:NICOLAS PEREDA\nMexiko/Kanada 2010\n\nDrehbuch Nicolas Pereda\n Kamera Alejandro Coronado\n Schnitt Nicolas Pereda\n Ton Mauricio Villalba, Alejandro de Icaza\n Darsteller Teresa Sanchez (Teresa), Gabino Rodriguez (Gabino)FiGa Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Verano de Goliat ereignet sich in einer abgelegenen, laendlichen Gegend im Norden Mexikos. Goliat ist ein halbwuechsiger Junge, den ein trauriges Geheimnis umgibt. Er soll seine Freundin getoetet haben. Aber ob das stimmt, ist zugleich zweifelhaft, und so wie bei vielem anderem in diesem Film fehlt es an Klarheit, an Eindeutigkeit. Dieses verschrobene Geheimnisvolle ist wie eine Trunkenheit, eine zu grosse Hitze, eine Luege oder eine Verwechslung. Zwischen Fiktion und Dokument, eingestreuten Interviews und inszenierten Passagen, Zufaellen, Gemachtem und Gefundenem fuehrt dieser besondere Film ein faszinierendes Eigenleben, macht uns ratlos, verwundert, neugierig. \n\nNICOLAS PEREDA1982 in Mexico City. Filmstudium an der York University, Kanada. Dreht verschiedene Kurzfilme und Videos und arbeitet auch in den Bereichen interdisziplinaere Kunst, Theater und Oper. Im Jahr 2007 dreht er mit Donde estan sus historias? seinen ersten Langspielfilm, der auf mehreren internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wird. Fuer Verano de Goliat gewinnt er beim diesjaehrigen Festival von Venedig den Hauptpreis in der Reihe Orizzonti. Weitere Filme: Juntos (2009), Perpetuum Mobile (2009), Todo, en fin, el silencio lo ocupaba (2010).\n\n 27.10.201016:00Metro 28.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3726.shtml
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SUMMARY:L' Impossible - pages arrach&eacute;es / The Impossible - Pieces of Fury (OmeU) -  Sylvain George
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:SYLVAIN GEORGE\nF 2009\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Sylvain George\n Musik Archie Shepp, Max Roach, The Clash, SuicideNoir Production\nWeltvertrieb\nNoir Production\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe/SW\nOmeU\n120 Minuten\n\nDie sozialen Unruhen in Frankreich der letzten Jahre, die Arbeitskonflikte, der Kampf der Immigranten, die Aufstaende in den Banlieus und Ghettos der Staedte haben im Kino des Landes wenig Spuren hinterlassen. Zu den Ausnahmen zaehlt die filmisch-agitatorische Arbeit des radikalen Aktivisten Sylvain George, ein Werk in der Tradition der Situationisten und des Pariser Mai, roh, manchmal stumm, dem Augenblick abgetrotzt, dann mit Schriften und Texten versehen. L’Impossible – pages arrachees ist eine Reise von der Peripherie ins Zentrum, von den Migranten, die an der Kanalkueste in illegalen Lagern leben, bis zu den Strassenschlachten der Studenten und Mindestbeschaeftigten in Paris. Ein Pamphlet, ein wuetender Aufschrei jenseits von Fernsehen, Internet und Facebook.\n \n In Anwesenheit von Sylvain George.\n\nSYLVAIN GEORGEStudium der Philosophie. Dreht im Anschluss einige Jahre lang verschiedenen politische und experimentelle Filme, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen beschaeftigen. Ist neben seiner von den Schriften Walter Benjmins beeinflusster Filmarbeit auch als politischer Aktivist taetig. Filme (Auswahl): Serie des contrefeux (2008), No Border (2008, KF), Qu’ils reposent en revolte (Des figures de Guerres) (2010).\n\n 28.10.201020:00Stadtkino 29.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3588.shtml
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SUMMARY:Passione (OmeU) -  John Turturro
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JOHN TURTURRO\nI/USA 2010\n\nDrehbuch John Turturro, Federico Vacalebre nach einer Idee von Carlo Macchitella\n Kamera Marco Pontecorvo\n Schnitt Simona Paggi\n Ton Antonio Barba\n Choreografie Giua\n\n Mit Mina, Spakka-Neapolis 55, Avion Travel, Misia, Pietra Montecorvino, Massimo Ranieri, Lina Sastri, M’Barka Ben Taleb, Gennaro Cosmo Parlato, Peppe Barra, Angela Luce und John TurturroBeta Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nEineinhalb Jahre lang, sagt der Schauspieler und Regisseur John Turturro, habe er sich ganz in dieser Stadt und ihrer Musik verloren – und aufgetaucht ist er daraus mit dieser schwungvollen Spieldokumentation. Die Rede ist von Neapel, einer der letzten Staedte, die noch nicht zur Gaenze dem Wahn des modernen Europa verfallen ist. Es sind die Lieder, die Musik, die Toene, Stimmen, Instrumente, die Klagen und das Jubilieren einer jahrhundertelangen musikalischen Tradition, von der Turturro erzaehlt. Die Stadt als musikalisches Labyrinth, in allen moeglichen Momenten und Geschichten – ein im Grunde unmoegliches Unterfangen. Was fuer ein ewiges, herzzerreissendes Lied: Neapel.\n \n Am 28.10. in Anwesenheit von John Turturro.\n\nJOHN TURTURROGeboren 1957 in New York als Sohn italienischer Einwanderer. Nach einem Schauspielstudium an der State University of New York uebernimmt er 1980 seine erste kleine Rolle in Martin Scorseses Raging Bull. Spielt in der Folge regelmaessig in den Filmen von Spike Lee, Joel Coen und Ethan Coen. Fuer seine Darstellung in Barton Fink wird er 1991 in Cannes als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Filme als Regisseur: Mac (1992), Illuminata (1998), Romance & Cigarettes (2005).\n\n 28.10.201021:00Gartenbaukino 29.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3646.shtml
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SUMMARY:9 Leben / 9 Lives (OmeU) -  Maria Speth
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MARIA SPETH\nD 2010\n\nDrehbuch Maria Speth\n Kamera Reinhold Vorschneider\n Schnitt Maria Speth\n Ton Ulla Krke\n Ausstattung Anina DienerMadonnen Film\nWeltvertrieb\nMadonnen Film\n\nHDCam/1:16:9 LB/SW\nOmeU\n105 Minuten\n\nSpeths Ziel war, obdachlose, (ex)drogensuechtige Strassenkids einmal anders zu zeigen. Also filmt sie die eloquenten Ausreisserinnen im Studio, gut ausgeleuchtet und gestylt. Dieser Kunstgriff oeffnet den Raum fuer die Menschen hinter dem Klischee. Selbstbewusst erzaehlen die Protagonisten von ihrem Leben auf der Strasse, von ihren Schwierigkeiten mit Drogen und der verstaendnislosen Gesellschaft, aber auch vom Zusammenhalt und der Freundschaft unter den Aussenseitern. Ihre Geschichten handeln von Vernachlaessigung, Missbrauch, depressiven und alkoholkranken Eltern, die den Kids zwar ihre Kindheit gestohlen, es aber nicht geschafft haben, ihren Lebenswillen zu brechen. \n \n In Anwesenheit von Maria Speth und Reinhold Vorschneider (Kamera).\n\nMARIA SPETHGeboren 1967 in Titting, Bayern. Studium an der Konrad-Wolf-Hochschule fuer Film und Fernsehen in Babelsberg. Arbeitet ab 1991 als Schnitt- und spaeter als Regieassistentin an diversen Kino- und Fernsehfilmen. Schreibt die Drehbuecher und fuehrt Regie bei den Kurzfilmen Mittwoch (1995) und Barfuss (1999), der mit dem 3sat-Foerderpreis ausgezeichnet wird. Ihr Spielfilmdebuet In den Tag hinein (2001) wird mehrfach ausgezeichnet, darunter beim Filmfestival von Rotterdam. Nach ihrem zweiten Spielfilm Madonnen (2007) gruendet sie 2009 die Produktionsfirma Madonnen Film, mit der sie auch 9 Leben, ihren ersten Langdokumentarfilm, selbst produziert.\n\n 28.10.201021:00Urania 29.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3563.shtml
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SUMMARY:Le Genou de Claire (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1970\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Jean-Pierre Ruh\n Schnitt Cecile Decugis\n Darsteller Jean-Claude Brialy, Aurora Cornu, Beatrice Romand, Laurence de Monaghan, Fabrice Luchini Pierre Cottrell, Barbet Schroeder (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n105 Minuten\n\nEin Aufenthalt auf dem Lande gibt dem Mittdreissiger Jerome kurz vor der Hochzeit Gelegenheit, sein amouroeses Potenzial noch einmal zu testen. Zunaechst abgewiesen durch die 16-jaehrige Laura, erliegt er der libidinoesen Obsession fuer das Knie ihrer kaum aelteren Schwester Claire. Es zu beruehren wird zum Gegenstand einer Wette, die er mithilfe einer List tatsaechlich gewinnt. Nach dieser narzisstischen Bestaetigung kann er nun beruhigt heiraten, die Maedchen aber wenden sich wieder ihren Altersgenossen zu.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 16.10.201019:15Filmmuseum 28.10.201021:00FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Beatrice Romand.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3525.shtml
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SUMMARY:Folge mir / Follow Me (OmeU) -  Johannes Hammel
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JOHANNES HAMMEL\nA 2010\n\nDrehbuch Johannes Hammel\n Kamera Johannes Hammel, Joerg Burger\n Schnitt Johannes Hammel\n Ton Gailute Miksyte\n Musik Heinz Ditsch\n Ausstattung Andrea Schratzberger\n Kostuem Alfred Mayerhofer\n Darsteller Daniela Holtz (Frau Blumenthal), Roland Jaeger, Simon Jung, Karl Fischer, Charlotte Ullrich, Oskar FischerHammelfilm\nWeltvertrieb\nHammelfilm\n\nHDCam/Farbe/SW\nOmeU\n108 Minuten\n\nAvantgarde-Filmer Hammel stuerzt den Zuseher in den Bewusstseinsstrom seiner Protagonistin, einer Ehefrau und Mutter, die langsam an ihrer flackernden Psyche und der Kaelte ihrer naeheren Umwelt zerbricht. Der Titel des Films bezieht sich auf die Schulmappe des Religionsunterrichts, den einer ihrer Soehne besucht. Der Lehrer predigt Barmherzigkeit und zuechtigt zugleich die Schueler. Das Arbeitsmittel geraet so zum grotesken Symbol einer sinnlosen Ordnung. Folge mir ist ein Film, der nur Versehrte zuruecklaesst. Und hinter dem Haus ragt eine Bruecke wie ein eiserner Regenbogen zum Spott.\n \n In Anwesenheit von Johannes Hammel und Daniela Holz.\n\nJOHANNES HAMMELGeboren 1963 in Basel. Lebt und arbeitet seit 1986 als freischaffender Filmemacher, Kameramann und Produzent in Wien. Kamerastudium an der Wiener Filmakademie. 1992 Mitbegruender von Navigator Film, 1998 Gruendung der Produktionsfirma Hammelfilm. Seine Filme werden regelmaessig im Kurzfilmprogramm der Viennale praesentiert (Auswahl): Die Schwarze Sonne (1992), Die Badenden (2003), Die Liebenden (2004), Abendmahl (2005). Folge mir ist sein erster Langspielfilm.\n\n 28.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 01.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3616.shtml
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SUMMARY:Jean-Michel Basquiat: The Radiant Child (OmdU) -  Tamra Davis
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:TAMRA DAVIS\nUSA 2010\n\nDrehbuch Tamra Davis\n Kamera Tamra Davis, Harry Geller, David Koh\n Schnitt Alexis Manya Spraic\n Ton Adam David Sanchez, Kevin Wilson\n Musik J. Ralph, Mike D.\n Mit Jean-Michel Basquiat, Julian Schnabel, Larry Gagosian, Bruno Bischofberger, Tony Shafrazi, Fab 5 Freddy, Jeffrey Deitch, Glenn O’Brien, Maripol, Kai Eric, Nicholas Taylor, Fred Hoffmann, Michael Holman, Diego Cortez, Annina Nosei, Suzanne Mallouk, Rene Ricard, Kenny ScharfFortissimo Films\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOmdU\n92 Minuten\n\nIn den 80er Jahren ist er mit seinen vom Bebop beeinflussten, neo-expressionistischen Werken kometenhaft in den Kunsthimmel aufgestiegen, dann folgte rasch der Absturz in Paranoia und Drogensucht. Mit 27 Jahren war das wahnwitzig produktive Leben des Jean-Michel Basquiat, eines der praegenden Kuenstler des 20. Jahrhunderts, bereits wieder vorbei. Davis verwendet in ihrem Film erstmals Aufnahmen aus einem Interview, das sie wenige Jahre vor Basquiats Tod mit ihm fuehrte. Und wer sich schon immer gefragt hat, was es mit dessen so schwer zu beschreibender, aber unmittelbar packender Kunst eigentlich auf sich hat, erhaelt in dieser von tiefem Gefuehl gepraegten Dokumentation zahlreiche Hinweise aus kundigem Mund.\n\nTAMRA DAVISGeboren 1962 in Kalifornien. Filmstudium am Los Angeles City College. Beginnt ihre Karriere mit Musikvideos fuer Depeche Mode, die Beastie Boys, Sonic Youth und die Lemonheads. Dreht 1992 mit Guncrazy ihren ersten Langspielfilm, dem in den Neunziger Jahren diverse Komoedien mit Dave Chappelle und Adam Sandler folgen. Mit dem Britney-Spears-Film Crossroads entsteht 2002 ihre bis dahin populaerste Regiearbeit. Weitere Filme (Auswahl): No Alternative Girls (1994), Billy Madison (1995), Half Baked (1998), A Conversation with Basquiat (2006, KF9)\n\n 26.10.201023:30Gartenbaukino 28.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3590.shtml
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SUMMARY:It's Alive (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1974\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Fenton Hamilton\n Schnitt Peter Honess\n Ton Robert Biggart, Patrick Somerset\n Musik Bernard Herrmann\n Ausstattung Bob Biggart, Pat Somerset\n\n Darsteller John Ryan (Frank), Sharon Farrell (Lenore), James Dixon (Lt. Perkins), William Wellman Jr. (Charley), Shamus Locke (Doktor), Andrew Duggan (Wissenschafter), Guy Stockwell (Bob Clayton), Daniel Holzman (Chris)Warner Bros.\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nAls Lenore ihr zweites Kind gebiert, bricht im Krankenhaus Hysterie aus: Das Baby ist … anders. Papa Frank ist verzweifelt und will den kleinen Killer erst bloss loswerden – bis er langsam begreift, wer hier die wahren Bestien sind. It’s Alive ist eine brillant-brueske, zwischen Groteske und Flennstueck oszillierende Mischung aus klassischem Familienmelodram, modernem Body-Horror und politischer Satire. Cohens erster Brandbrief gegen eine aus allen Fugen geratene Gesundheitsindustrie, die Kapital generiert mit der Menschen Angst um ihr armes Dasein.\n\n\n 28.10.201023:00Gartenbaukino 03.11.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3779.shtml
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SUMMARY:Cyrus (OF) -  Jay Duplass, Mark Duplass
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DESCRIPTION:JAY DUPLASS, MARK DUPLASS\nUSA 2009\n\nDrehbuch Mark Duplass, Jay Duplass\n Kamera Jas Shelton\n Schnitt Jay Deuby\n Ton Mack Melson\n Musik Michael Andrews\n Ausstattung Annie Spitz\n Kostuem Roemehl Hawkins\n Darsteller John C. Reilly (John), Marisa Tomei (Molly), Jonah Hill (Cyrus), Catherine Keener (Jamie), Matt Walsh (Tim)Scott Free Productions\nWeltvertrieb\nFox Searchlight\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nCyrus ist nur auf den ersten Blick eine harmlose Comedy of Manners. Darunter stellt sich eine grundsaetzlichere Frage, naemlich die nach dem Zusammenleben der Menschen. Erzaehlt wird die schiefe, verschrobene, verzweifelte Geschichte von einer Mutter und ihrem erwachsenen Sohn, die nicht voneinander loskommen, von einer alleinstehenden Frau, die mit ihrem neuen Partner nicht zusammenkommt, einem Liebhaber, der nicht auch noch Vater eines zu grossen, verzogenen Kindes sein will und dies alles zugleich und durcheinander, subtil, lachhaft, komisch und bedrueckend und allergrossartigst gespielt von dem ueberragenden Trio Marisa Tomei, John C. Reilly und Jonah Hill.\n\nJAY DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\nMARK DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\n 27.10.201020:30Gartenbaukino 28.10.201023:30Urania 02.11.201006:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3695.shtml
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SUMMARY:Exit Through the Gift Shop (OF) -  Banksy
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION: BANKSY\nGB/USA 2009\n\nKamera Banksy, Thierry Guetta\n Schnitt Chris King, Tom Fulford\n Ton Jack Gillies\n Musik Geoff Barrow, Roni Size\n Stimme Rhys Ifans\n Darsteller Banksy, Shepard Fairey, Thierry Guetta, Space InvaderParanoid Pictures\nWeltvertrieb\nCinetic Media Inc.\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\nFarbe\nOF\n87 Minuten\n\nEigentlich wollte Thierry Guetta einen Film ueber das notorische Street-Art-Phantom Banksy drehen. Dann aber verlor er sich in tonnenweise Material ueber Street Art im Allgemeinen und Banksy im Besonderen und schliesslich in der eigenen daraus sich ergebenden Karriere als Street Art Superstar 'Mr Brainwash' in der Warhol-Nachfolge. Nun musste Banksy die Sache selbst in die Hand nehmen und versuchen zu retten, was zu retten war. Herausgekommen ist diese wilde Mischung aus Dokufiction, Mocumentary, Kunstbetriebs-Persiflage, Kuenstlerportraet und Meta-Kunstfilm. Lustig, frech und schlau. In Banksys eigenen Worten: 'The world’s first street art disaster movie'. \n\n BANKSYGeboren Mitte der Siebziger Jahre in Bristol. Beginnt seine Laufbahn als Graffitikuenstler in seiner Heimatstadt, wo er den Bristol’s DryBreadZ (DBZ) angehoert. Seine Werke sind international im oeffentlichen Raum und in Museen (MoMA, Tate Modern) vertreten. Gestaltet Plattencover (u.a. fuer Blur) und arbeitet als Buchautor.\n\n 25.10.201023:00Gartenbaukino 28.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3617.shtml
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SUMMARY:Aurora (OmeU) -  Cristi Puiu
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DESCRIPTION:CRISTI PUIU\nRO/F/CH/D 2010\n\nDrehbuch Cristi Puiu\n Kamera Viorel Sergovici\n Schnitt Ioachim Stroe\n Ton Andre Rigaut\n Ausstattung Vali Ighigheanu, Andrea Popa\n Kostuem Ana Andrei, Monica Florescu\n Darsteller Cristi Puiu (Viorel), Clara Voda (Gina), Valeria Seciu (Pusa), Luminita Gheorghiu (Mioara), Catrinel Dumitrescu (Frau Livinski), Gelu Colceag (Herr Livinski), Valentin Popescu (Stoian)Mandragora, Societe Parisienne de Production, Bord Cadre Films, Essential Filmproduktion\nWeltvertrieb\nThe Coproduction Office\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n181 Minuten\n\nSeit The Death of Mr. Lazarescu zaehlt Cristi Puiu zu den bedeutenden Filmemachern der Gegenwart. Seine lakonische, genaue Beobachtung, die beinahe unmerklich dramatische Beschleunigung und der klare, unsentimentale Blick auf die Welt, machen ihn zu einem subtilen, kinematografischen Zeugen seiner Zeitgenossen. Einer von diesen ist Viorel, ein verschlossener Mann, der sein taegliches Leben zwischen Arbeit, Familie und auf Wegen durch die Stadt absolviert und dabei, wie nebenher, vier Menschen toetet. Seit Bressons L’Argent hat das kaum ein Film so geheimnisvoll, so melancholisch, so alltaeglich erzaehlt, dass daraus ein essenzielles, faszinierendes Raetsel entsteht.\n \n In Anwesenheit von Cristi Puiu, Ileana Puiu und Anca Puiu (Produzentin).\n\nCRISTI PUIUGeboren 1967 in Bukarest. Filmstudium an der Ecole Superieure d’Art Visuel in Genf. Dreht mehrere Kurz- und Dokumentarfilme, darunter Interiors (1993), Before Breakfast (1995) und Asylum (1998). Mit Stuff & Dough (2001, Viennale 02) realisiert er seinen ersten Langspielfilm. Mit Cigarettes and Coffee (2003, KF) gewinnt er den Preis fuer den Besten Kurzfilm bei der Berlinale 2004. Mit The Death of Mr. Lazarescu (2005, Viennale 05), dem ersten Beitrag der Serie 'Six Stories from the Bucharest Suburbs', realisiert er einen zentralen Film des Neuen rumaenischen Kinos.\n\n 28.10.201017:00Gartenbaukino 29.10.201010:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3647.shtml
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SUMMARY:Svet-ake / The Light Thief (OmdU) -  Aktan Arym Kubat
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:AKTAN ARYM KUBAT\nKirgisistan/D/F/NL 2010\n\nDrehbuch Aktan Arym Kubat, Talip Ibraimov\n Kamera Hassan Kydyraliyev\n Schnitt Petar Markovic\n Ton Bakyt Niyazaliev\n Musik Andre Matthias\n Ausstattung Talgat Asyrankulov\n Kostuem Inara Abdieva\n Darsteller Aktan Arym Kubat (Svet-ake), Taalaikan Abazova (Bermet), Askat Sulaimanov (Bekzat), Asan Amanov (Esen), Stanbek Toichubaev (Mansur)Pallas Film, A.S.A.P. Films, Volya Films, Oy Art, ZDF/Arte\nWeltvertrieb\nThe Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n80 Minuten\n\nSvet-ake, Mr. Light, ist der Elektriker eines kleinen Dorfes irgendwo in der Steppe Kirgisistans. Die Unruhen rund um die Praesidentschaftswahlen 2005 finden ihren Weg bis in die abgelegene Region und bald schon sieht sich der brave Mann verwickelt in die Machenschaften wirtschaftspolitischer Raenkeschmiede und chinesischer Investoren. Was kann ein Mann, der von Windraedern traeumt, gegen die Riesen des Kapitalismus ausrichten? Aktan Arym Kubat faengt das klare Licht im windigen Tal ein und die Sonne in Svet-akes Gesicht, und fast nebenher erzaehlt er von den globalen Umwaelzungen, von Migration und vom Ausverkauf eines Landes. Und vom hohen Preis, den einer fuer seine Selbstbestimmung zahlt.\n\nAKTAN ARYM KUBATGeboren 1957 in Kuntuu, Kirgisistan als Aktan Abdykalykov. Abschluss an der Kirgisischen Kunsthochschule. Spaeter arbeitet er als Ausstatter bei Kirghizfilm und wirkt bei verschiedenen Spielfilmen mit. 1990 dreht er seinen ersten dokumentarischen Kurzfilm A Dog Was Running und inszeniert in der Folge mehrere Kurz- und Spielfilme, darunter den mehrfach ausgezeichneten Swing (1993), Bus Stop (1995) und Assan (1997). Mit seinem international viel beachteten Film The Adoptive Son (Viennale 98) gewinnt er 1998 den Silbernen Leoparden in Locarno. 2001 entsteht The Chimp. The Light Thief ist sein dritter Langspielfilm.\n\n 27.10.201018:00Gartenbaukino 29.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3693.shtml
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SUMMARY:L' Impossible - pages arrach&eacute;es / The Impossible - Pieces of Fury (OmeU) -  Sylvain George
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:SYLVAIN GEORGE\nF 2009\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Sylvain George\n Musik Archie Shepp, Max Roach, The Clash, SuicideNoir Production\nWeltvertrieb\nNoir Production\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe/SW\nOmeU\n120 Minuten\n\nDie sozialen Unruhen in Frankreich der letzten Jahre, die Arbeitskonflikte, der Kampf der Immigranten, die Aufstaende in den Banlieus und Ghettos der Staedte haben im Kino des Landes wenig Spuren hinterlassen. Zu den Ausnahmen zaehlt die filmisch-agitatorische Arbeit des radikalen Aktivisten Sylvain George, ein Werk in der Tradition der Situationisten und des Pariser Mai, roh, manchmal stumm, dem Augenblick abgetrotzt, dann mit Schriften und Texten versehen. L’Impossible – pages arrachees ist eine Reise von der Peripherie ins Zentrum, von den Migranten, die an der Kanalkueste in illegalen Lagern leben, bis zu den Strassenschlachten der Studenten und Mindestbeschaeftigten in Paris. Ein Pamphlet, ein wuetender Aufschrei jenseits von Fernsehen, Internet und Facebook.\n \n In Anwesenheit von Sylvain George.\n\nSYLVAIN GEORGEStudium der Philosophie. Dreht im Anschluss einige Jahre lang verschiedenen politische und experimentelle Filme, die sich mit gesellschaftspolitischen Themen beschaeftigen. Ist neben seiner von den Schriften Walter Benjmins beeinflusster Filmarbeit auch als politischer Aktivist taetig. Filme (Auswahl): Serie des contrefeux (2008), No Border (2008, KF), Qu’ils reposent en revolte (Des figures de Guerres) (2010).\n\n 28.10.201020:00Stadtkino 29.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3588.shtml
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SUMMARY:Studien zum Untergang des Abendlandes / Studies for The Decay of the West (Ome/fU) -  Klaus Wyborny
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:KLAUS WYBORNY\nD 1979-2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Klaus WybornyTypee-Film\nWeltvertrieb\nTypee-Film\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOme/fU\n80 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Studien zum Untergang des Abendlandes, der bei der Viennale seine Urauffuehrung erlebt, ist ein berauschendes, befreiendes Kino-Lied, ein 'Musikfilm in 5 Teilen', eine kinematografische Komposition von hoechster Abstraktion und Welthaltigkeit zugleich. Aufnahmen, gesammelt ueber mehr als 20 Jahre in verschiedenen Gegenden der Welt, in Ostafrika, in New York, im Ruhrgebiet, in Rimini, auf Gomera, in Hamburg. Industrielandschaften, Palmen, Hochhaeuser, das Meer – aber die Aufzaehlung und Beschreibung kann keine Ahnung geben, in welch filmisches Magma der Regisseur seine Welt verschmilzt, rhythmisiert, befeuert. In wenigen Sekunden blitzt mehr sogenannte Wirklichkeit aus, als anderswo in ein paar Stunden Film. Wyborny forever.\n \n In Anwesenheit von Klaus Wyborny.\n\nKLAUS WYBORNYGeboren 1945 in Bittkau bei Magdeburg. Studium der theoretischen Physik. 1968 Mitbegruender der Filmemacher Cooperative Hamburg. Regisseur, Kameramann, Maler und Musiker. Filme (Auswahl): Daemonische Leinwand (1969), Die Geburt der Nation (1973), Das szenische Opfer (1980), Sulla (2002), Hommage an Ludwig van Beethoven (1977–2006, Viennale 06). Die Viennale widmet ihm 2002 ein Special Program.\n\n 27.10.201020:30Stadtkino 29.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3659.shtml
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SUMMARY:San Clemente (OmeU) -  Raymond Depardon
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:RAYMOND DEPARDON\nF/I 1980\n\nDrehbuch Raymond Depardon\n Kamera Raymond Depardon\n Schnitt Olivier Froux\n Ton Sophie Ristelhueber, Paul BertaultPalmeraie et Desert\nWeltvertrieb\nPalmeraie et Desert\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOmeU\n98 Minuten\n\nSan Clemente heisst eine kleine Insel vor Venedig, auf der viele Jahre lang eine psychiatrische Anstalt betrieben wurde. Als Anfang der 80er Jahre die Reformbewegung der Antipsychiatrie in Italien Fuss fasste, wurde auch das menschenunwuerdige Krankenhaus auf San Clemente geschlossen. Kurz davor besuchen Raymond Depardon und Sophie Ristelhueber die Anstalt und realisieren jenen bis heute beispiellosen und bewegenden Film, der zu den zentralen Zeugnissen ueber die Institution Psychiatrie gilt. Eine zaertliche Begegnung mit Menschen, die von aller Welt vergessen sind. Ein komischer, erschuetternder und immer wieder ratloser Film, der viel zu selten gezeigt wird.\n\nRAYMOND DEPARDONGeboren 1942 in Villefranche-sur-Saone. Nach einer Ausbildung zum Fotografen arbeitet er zunaechst fuer die Pariser Agentur Dalmas. 1963 dreht er seinen ersten Dokumentarfilm Venezuela. 1969 gruendet er die Agentur Gamma, 1981 seine Produktionsfirma Palmeraie et Desert. Seine Filme, zuletzt seine Profils paysans-Trilogie (2000 bis 2008) ueber baeuerliches Leben in Frankreich, werden regelmaessig im Rahmen der Viennale praesentiert (Auswahl): Biafra (1968), Reporters (1980), Faits divers (1983), Delitsflagrants (1994), Afrique: Comment ca va avec la Douleur? (1996), 1974, une partie de campagne (1974/2002), 10e chambre, instants d’audience (2004).\n\n 29.10.201013:00Gartenbaukino 01.11.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3618.shtml
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SUMMARY:9 Leben / 9 Lives (OmeU) -  Maria Speth
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:MARIA SPETH\nD 2010\n\nDrehbuch Maria Speth\n Kamera Reinhold Vorschneider\n Schnitt Maria Speth\n Ton Ulla Krke\n Ausstattung Anina DienerMadonnen Film\nWeltvertrieb\nMadonnen Film\n\nHDCam/1:16:9 LB/SW\nOmeU\n105 Minuten\n\nSpeths Ziel war, obdachlose, (ex)drogensuechtige Strassenkids einmal anders zu zeigen. Also filmt sie die eloquenten Ausreisserinnen im Studio, gut ausgeleuchtet und gestylt. Dieser Kunstgriff oeffnet den Raum fuer die Menschen hinter dem Klischee. Selbstbewusst erzaehlen die Protagonisten von ihrem Leben auf der Strasse, von ihren Schwierigkeiten mit Drogen und der verstaendnislosen Gesellschaft, aber auch vom Zusammenhalt und der Freundschaft unter den Aussenseitern. Ihre Geschichten handeln von Vernachlaessigung, Missbrauch, depressiven und alkoholkranken Eltern, die den Kids zwar ihre Kindheit gestohlen, es aber nicht geschafft haben, ihren Lebenswillen zu brechen. \n \n In Anwesenheit von Maria Speth und Reinhold Vorschneider (Kamera).\n\nMARIA SPETHGeboren 1967 in Titting, Bayern. Studium an der Konrad-Wolf-Hochschule fuer Film und Fernsehen in Babelsberg. Arbeitet ab 1991 als Schnitt- und spaeter als Regieassistentin an diversen Kino- und Fernsehfilmen. Schreibt die Drehbuecher und fuehrt Regie bei den Kurzfilmen Mittwoch (1995) und Barfuss (1999), der mit dem 3sat-Foerderpreis ausgezeichnet wird. Ihr Spielfilmdebuet In den Tag hinein (2001) wird mehrfach ausgezeichnet, darunter beim Filmfestival von Rotterdam. Nach ihrem zweiten Spielfilm Madonnen (2007) gruendet sie 2009 die Produktionsfirma Madonnen Film, mit der sie auch 9 Leben, ihren ersten Langdokumentarfilm, selbst produziert.\n\n 28.10.201021:00Urania 29.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3563.shtml
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SUMMARY:Ha Ha Ha (OmeU) -  Hong Sang-Soo
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DESCRIPTION:HONG SANG-SOO\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Hong Sang-soo\n Kamera Park Hongyeol\n Schnitt Hahm Sungwon\n Ton Song Yeajin, Kim Mir\n Musik Jeong Yongjin\n Darsteller Kim Sangkyung (Jo Munkyung), Yu Junsang (Bang Jungshik), Moon Sori (Wang Seongok)Jeonwonsa Film\nWeltvertrieb\nFinecut\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n116 Minuten\n\nNur die angenehmen Erinnerungen wollen sie einander erzaehlen, beschliessen der Regisseur Jo Munkyung und sein Freund, der Filmkritiker Bang Jungshik, als sie bei einem gemeinsamen Gelage feststellen, dass sie kuerzlich zur selben Zeit in der kleinen Hafenstadt Tongyeon einige Tage verbracht haben, ohne einander zu begegnen. Und so erzaehlen sie sich ihre Erlebnisse, und realisieren dabei nicht, dass diese die zwei Seiten einer Medaille bilden. Wie immer bei Hong wird viel getrunken und viel geredet und freilich geht es um die Liebe und um die Arbeit und, ganz beilaeufig, um den Sinn des Lebens.\n\nHONG SANG-SOOGeboren 1960 in Seoul. Studiert Film an der Chungkang University, am California College of Arts and Crafts sowie am Art Institute of Chicago. Nach seiner Rueckkehr arbeitet er fuer die Seoul Broadcasting Station (SBS). 1996 realisiert er sein Debuet The Day the Pig Fell into the Well, fuer den er zahlreiche Auszeichnungen erhaelt, und etabliert sich als einer der fuehrenden Filmemacher Asiens. Seine Filme werden regelmaessig im Rahmen der Viennale gezeigt: The Power of Kangwon Province (1998), Virgin Stripped Bare by Her Bachelors (2000), Turning Gate (2002), Tale of Cinema (2005), Woman on the Beach (2006), Night and Day (2008). Mit Ha Ha Ha gewinnt er beim Festival von Cannes den Hauptpreis der Reihe Un Certain Regard. Zuletzt dreht er Oki’s Movie (S. 87).\n\n 24.10.201021:00Urania 29.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3649.shtml
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SUMMARY:Agua fr&iacute;a de mar / Cold Water of the Sea (OmeU) -  Paz Fabrega
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DESCRIPTION:PAZ FABREGA\nCosta Rica/F/E/NL/Mexiko 2010\n\nDrehbuch Paz Fabrega\n Kamera Maria Secco\n Schnitt Nathalie Alonso Casala\n Ton Severin Favriau\n Ausstattung Marielos Cordero, Dominique Ratton Perez\n Darsteller Montserrat Fernandez (Karina), Lil Quesada Morua (Mariana), Freddy Chavarria (Karinas Vater), Annette Villalobos (Karinas Mutter), Luis Carlos Bogantes (Rodrigo)Films Boutique\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nEin junges Paar findet eines Nachts ein Maedchen am Strand, das erzaehlt, sie sei weggelaufen, weil ihr Onkel sie angefasst und gekuesst habe. Am naechsten Morgen ist die Kleine verschwunden, aber die Frau kann nicht aufhoeren, an ihre Geschichte zu denken und beginnt nach ihr zu suchen. Mit exzellenten Laiendarstellern gedreht, erschafft Fabrega in ihrem ersten Spielfilm eine poetische und bedrohliche Welt inmitten einer wunderschoenen Landschaft, die im Kontrast zur inneren Einsamkeit der Figuren steht. Mit wenigen filmischen Mitteln gelingt es ihr, die Realitaet wie einen Traum erscheinen zu lassen und dabei doch etwas ueber die Gefuehle von echten Menschen zu erzaehlen.\n\nPAZ FABREGAGeboren 1979 in San Jose, Costa Rica. Studiert Fotografie und Journalismus, bevor sie ein Filmstudium an der London Film School absolviert. Nach den beiden Kurzfilmen Temporal (2006) und Cuilos (2008) ist Agua fria de mar ihr erster Langspielfilm, fuer den sie beim Filmfestival von Rotterdam ausgezeichnet wird. \n\n 29.10.201014:00Urania 31.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3629.shtml
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SUMMARY:Carancho (OmeU) -  Pablo Trapero
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DESCRIPTION:PABLO TRAPERO\nArgentinien/F/Chile 2010\n\nDrehbuch Alejandro Fadel, Martin Mauregui, Santiago Mitre, Pablo Trapero\n Kamera Julian Apezteguia\n Schnitt Ezequiel Borovinsky, Pablo Trapero\n Ton Federico Esquerro\n Musik Lim Giong\n Ausstattung Mercedes Alfonsin\n Kostuem Marisa Urruti\n Darsteller Ricardo Darin (Sosa), Martina Gusman (Lujan), Carlos Weber, Jose Luis Arias, Fabio Ronzano, Loren Acuna, Gabrial AlmironFinecut\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n107 Minuten\n\nCarancho bezeichnet eine Sorte von Rechtsanwaelten, die sich auf die Vertretung von Unfallopfern spezialisiert hat, die sie oft noch im Krankenwagen anwerben. Soso arbeitet fuer eine dubiose Organisation als Carancho, als er eines Tages von einer Aerztin im Spital bei seinen Machenschaften ueberrascht wird. Sie verlieben sich leidenschaftlich und beschliessen, gemeinsam aus ihren Leben auszubrechen. Aber damit setzen sie eine Spirale der Gewalt in Gang. Carancho ist ein dunkler, kompakter, faszinierender Krimi mit Anklaengen an amerikanisches und franzoesisches Genrekino und zugleich die Beschreibung einer korrupten, lateinamerikanischen Gegenwartsgesellschaft.\n\nPABLO TRAPEROGeboren 1971 in Buenos Aires. 1995 schliesst er sein Regiestudium an der Unversidad del Cine in Buenos Aires ab. Dreht im Anschluss die beiden Kurzfilme Mocoso malcriado (1993) und Negocios (1995). Mit seinem Debuetfilm Mundo grua (1999, Viennale 2000) gewinnt er den Preis fuer den Besten Film in der Kritikersektion des Festivals in Venedig und wird zu einem Wegbereiter des Neuen Argentinischen Kinos. Arbeitet auch als Produzent, u.a. fuer Lisandro Alonsos Debuetfilm La libertad (Viennale 01). Seine eigenen Filme El Bonaerense (2002), Familia rodante (2004), Nacido y criado (2006) und Leonera (2008) werden bei der Viennale gezeigt.\n\n 29.10.201015:30Gartenbaukino 30.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3551.shtml
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SUMMARY:France/tour/detour/deux/enfants. Mouvement 1-4 (OmeU) -  Jean-Luc Godard, Anne-Marie Mieville
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): A bout de souffle (1959), Le Mepris (1963), Pierrot le fou (1965), Sauve qui peut (la vie) (1980), Eloge de l’amour (2001, Viennale 01), Notre musique (2004, Viennale 04). 2008 realisiert er fuer die Viennale den Trailer Une catastrophe.\n\n\n 25.10.201023:00Stadtkino 29.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3565.shtml
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SUMMARY:Robinson In Ruins (OF) -  Patrick Keiller
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PATRICK KEILLER\nGB 2010\n\nDrehbuch Patrick Keiller\n Kamera Patrick Keiller\n Schnitt Patrick Keiller\n Ton Larry Sider, Chu-Li Shewring\n\n Stimme Vanessa RedgravePatrick Keiller, Royal Collage of Art, Arts & Humanities Research Council, Calouste Gulbenkian Foundation, British Film Institute, Illuminations Films\nWeltvertrieb\nHanWay Films\n\nFarbe\nOF\n101 Minuten\n\nRobinson, wie von Weitem auf eine bekannte, bewohnte Insel verschlagen, versucht das Beobachtete, Aufgezeichnete zu verstehen. Eine Stimme aus dem Off begleitet, kommentiert, hinterfragt das Gesehene. Es ist das Jahr 2008, das Jahr der Krise und der Verunsicherung, das ueberall seine Spuren hinterlassen hat, aber vieles geht weiter zurueck, manches laesst eine ungewisse Zukunft erahnen. Keiller hat einen betoerenden Film gemacht, von tiefer Suggestionskraft, verwirrend, fragmentarisch, den man sehend und zuhoerend selbst neu entziffert wie eine alte Geheimschrift.\n\nPATRICK KEILLERGeboren 1950 in Blackpool. Studiert Architektur am University College London und Kunst am Royal College of Art. Seine Installationen werden u.a. in der Tate Gallery praesentiert. Nach Kurzfilmen wie Stonebridge Park (1981), Norwood (1983) und The Clouds (1989) verwirklicht er mit London (1994) and Robinson in Space (1997, Viennale 97) zwei filmische Studien ueber die englische Landschaft und ihre Veraenderung vor dem Hintergrund des oekonomischen Wandels.\n\n 28.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino 29.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3591.shtml
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SUMMARY:A Return to Salem&#146;s Lot (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1987\n\nDrehbuch Larry Cohen, James Dixon frei nach Motiven von Stephen King’s 'Salem’s Lot'\n Kamera Daniel Pearl\n Schnitt Armond Lebowitz\n Ton Vanessa Theme Ament\n Musik Michael Minard\n Ausstattung Richard A. Frisch\n Kostuem Catherine Zuber\n\n Darsteller Michael Moriarty (Joe Weber), Ricky Addison Reed (Jeremy Weber), Samuel Fuller (Van Meer), Andrew Duggan (Richter Axel), Evelyn Keyes (Mrs. Axel), Jill Gatsby (Sherry), June Havoc (Clara)Larco Productions\nWeltvertrieb\nWarner Bros.\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n96 Minuten\n\nKeine Fortsetzung im engeren Sinne von Tobe Hoopers formidabler Stephen-King-TV-Adaption Salem’s Lot (1979), eher eine satirische Variation a la Cohen auf Thornton Wilders 'Our Town' (1938). Salem’s Lot, ein New England-Weiler, der aussieht wie eine Ante-Bellum-Grossplantage, ist die Freistatt eines Herrenvampirclans, der sich mit Kuhblut vor Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis zu schuetzen versucht – Vegetarier von eigener Art, darin so amerikanisch wie die Sklaverei und Apple Pie. In einer umwerfenden Kleinrolle: Samuel Fuller als juedischer Nazijaeger niederlaendisch-rumaenischer Abstammung!\n\n\n 29.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3650.shtml
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SUMMARY:Fr&uuml;he Meisterst&uuml;cke und letzte Gr&uuml;&szlig;e
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Fr&uuml;he Meisterst&uuml;cke und letzte Gr&uuml;&szlig;e, Pr&eacute;sentation ou Charlotte et son steak (OmeU), Ma derni&egrave;re interview avec Eric Rohmer / My Last Interview with Eric (OmeU), Fermi&egrave;re &agrave; Montfaucon (OmdU), Il y avait quoi (fOF), Nadja &agrave; Paris (OmeU), Une &eacute;tudiante d'aujourd'hui (OmdU)\n \n\n\n\n\nRetro: Eric Rohmer\n\n\nFRUeHE MEISTERSTUeCKE UND LETZTE GRUessE\n \n\nFruehe Meisterstuecke und letzte Gruesse besteht aus folgenden Filmen:\n \n Il y avait quoi\n Presentation ou Charlotte et son steak\n Nadja a Paris\n Une etudiante d’aujourd’hui\n Fermiere a Montfaucon\n Ma derniere interview avec Eric Rohmer\n \n Ein Querschnitt durch die fruehen Kurzfilme von Eric Rohmer, darunter ein Doku-Doppel als Filmzyklus in Miniatur: Der Einzelfall von Austauschstudentin Nadja auf Erkundungsreise in Paris und die Praesenz von Frauen an Frankreichs Universitaeten im Allgemeinen. Die Fiktion Presentation ou Charlotte et son steak ist wie die vage Vorahnung der Contes moraux – als junger Verfuehrer: Jean-Luc Godard, von dem auch der posthume Tribute an „Maurice Scherer" stammt – Rohmers Geburtsnamen, den er als Filmkritiker beibehielt. Zum kroenenden Abschluss: Eric Rohmer letztes Interview, das er seiner ehemaligen Mitarbeiterin Jackie Raynal gewaehrte. (C. H.) \n\n\n 23.10.201018:30FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Jackie Raynal. 29.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3492.shtml
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SUMMARY:The Ambulance (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1990\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Jacques Haitkin\n Schnitt Claudia Finkle, Armond Lebowitz\n Ton Doug Reed\n Musik Jay Chattaway\n Kostuem Sylvia Vega-Vasquez\n\n Darsteller Eric Roberts (Josh Baker), Megan Gallagher (Sandra Malloy), James Earl Jones (Lieutenant Spencer), Red Buttons (Elias Zacharai), Richard Bright (Detective McClosky), Eric Braeden (The Doctor), Janine Turner (Cheryl), Stan Lee (als er selbst)MGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nJosh ist Comic-Zeichner und arbeitet fuer Marvel. Eines Mittags sieht er die Frau seiner Traeume, er spricht sie an – da bricht sie zusammen, aus dem Nichts taucht ein Krankenwagen auf und nimmt sie mit. Als Josh sie besuchen will, weiss im Hospital niemand, wovon er redet; waehrend die Skizze, die er von ihr fuer die Polizei anfertigt, eine irritierende Aehnlichkeit mit Veronica aus den 'Archie'-Comics hat. Eine waghalsige Mischung aus Polit-Satire und Hitchcock’schem Meta-Kino, die sich sehen laesst als Summe aller Cohen’schen Anliegen wie Obsessionen.\n\n\n 27.10.201023:00Stadtkino 29.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3632.shtml
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SUMMARY:Festival (OmeU)
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Festival (OmeU), Veduta (kein Dialog)\nJEAN-CLAUDE ROUSSEAU\nF 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Jean-Claude Rousseau\n Mit Jean-Claude Rousseau u.a. Jean-Claude Rousseau\nWeltvertrieb\nJean-Claude Rousseau\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nJean-Claude Rousseau ist eine im franzoesischen Gegenwartskino singulaere Erscheinung. Seine Arbeit bewegt sich nahezu selbstvergessen, mit eigenen Gesetzen durch Zeit und Raum, verwischt die Grenzen zwischen Experimentellem, Dokumentarischem und Erzaehlerischem. Immer sind seine Filme hoechst persoenlich, aber zugleich von feiner Diskretion. Die Welt von Festival sind die Hotelzimmer, Lobbys, Strassen, Kinosaele oder Plaetze, denen Rousseau auf seinen Reisen begegnet, in die er sich einschreibt, wie ein Geist, ein Fremder, ein Gast. Wie Zitate wiederholen sich die Bewegungen, Gesten, Blicke, manchmal am Rande der Erstarrung, dann wieder von forschender Neugier und Insistenz.\n \n In Anwesenheit von Jean-Claude Rousseau.\n \n Festival wird gemeinsam gezeigt mit Veduta.\n\nJEAN-CLAUDE ROUSSEAUGeboren 1946 in Paris. Studium der Rechtswissenschaften. In New York entdeckt er den avantgardistischen Film fuer sich. Er schreibt fuer 'Revue d’Estetique' und widmet sich in mehreren Aufsaetzen dem Werk Robert Bressons, der, wie auch der hollaendische Maler Jan Vermeer, seine kuenstlerische Arbeit beeinflussen wird. Les Antiquites de Rome (1989) ist sein erster langer Spielfilm, 1995 dreht er mit La Vallee close einen knapp 140-minuetigen Film in Plansequenzen. 2007 praesentiert die Viennale eine restaurierte Fassung seines 1984 entstandenen Jeune femme a sa fenetre lisant une lettre. Weitere Filme: De son appartement (2007, Viennale 07), 301 und L’Appel de la foret (beide 2008, Viennale 08), Pas cette nuit (2007), Serie noire (2009, beide Viennale 09). Neben Festival zeigt die Viennale seinen neuen Kurzfilm Veduta.\n\n 29.10.201018:00Stadtkino 31.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3678.shtml
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SUMMARY:Attenberg (OmdU) -  Athina Rachel Tsangari
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ATHINA RACHEL TSANGARI\nGR 2010\n\nDrehbuch Athina Rachel Tsangari\n Kamera Thimios Bakatakis\n Schnitt Sandrine Cheyrol, Matt Johnson\n Ton Leandros Ntounis\n Ausstattung Dafni Kalogianni\n Darsteller Ariane Labed (Marina), Vangelis Mourikis (Spyros), Evangelia Randou (Bella), Yorgos Lanthimos (Vater)The Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n95 Minuten\n\nAttenberg war eine der Ueberraschungen des diesjaehrigen Festivals von Venedig. Tsangari beschreibt darin das Leben einer jungen Frau in einem kleinen Kuestenort als eine Art absurdes Musical, zwar ohne Gesang, aber voller surrealer Begegnungen, verhinderter Liebesgeschichten, taenzerischer Einlagen und lakonisch-witziger Auseinandersetzungen mit grossen Gefuehlen, Sexualitaet und schliesslich dem Tod. Ein Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, aber einen hypnotischen Sog entwickelt, insistierend, verrueckt und leidenschaftlich wie die junge Marina im Zentrum der Geschichte.\n \n In Anwesenheit von Athina Rachel Tsangari.\n\nATHINA RACHEL TSANGARIGeboren und aufgewachsen in Griechenland. Zieht in die USA und studiert Theater an der New York University und Filmproduktion an der University of Texas. Mitbegruenderin und Kuenstlerische Direktorin des Cinematexas International Short Film Festival. Mit The Slow Business of Going dreht sie 2000 ihr Regiedebuet. Attenberg ist ihr zweiter Langspielfilm.\n\n 29.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3621.shtml
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SUMMARY:Filme von Siegfried A. Fruhauf
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Filme von Siegfried A. Fruhauf, Structural Filmwaste. Dissolution 1 (kein Dialog), Mirror Mechanics (kein Dialog), Realtime (kein Dialog), Blow-Up (kein Dialog), La Sortie (kein Dialog), Exposed (kein Dialog), Ground Control (kein Dialog), Tranquility (kein Dialog), Night Sweat (kein Dialog), Palmes d'Or (kein Dialog)\n \n\n\n\n\nSiegfried A. Fruhauf\n\n\nFILME VON SIEGFRIED A. FRUHAUF\n \n\nDas Programm Filme von Siegfried A. Fruhauf besteht aus folgenden Filmen:\n \n Realtime\n La Sortie\n Exposed\n Mirror Mechanics\n Blow-Up\n Structural Filmwaste. Dissolution 1\n Ground Control\n Palmes d'Or\n Night Sweat\n Tranquility \n\n\n 29.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3744.shtml
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SUMMARY:Programm 8: Zwischenleben
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DESCRIPTION: \n\nCocl und Seff im Tingl-Tangl\n Oesterreich 1921\n Darsteller Rudolf Walter, Josef Holub, Anny Ondra\n Produktion Cocl-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 23 Minuten\n \n Die Koenigin vom Moulin Rouge\n Oesterreich 1926\n Regie Robert Wiene\n Kamera Hans Androschin, Ludwig Schaschek\n Darsteller Mady Christians, Lee Goysanne, Andre Roanne, Livio Pavanelli, Karl Forest, Paul Biensfeld, Paul Olivier\n Produktion Pan-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss/Viragiert\n 67 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 8: ZWISCHENLEBEN\n \n\nGeorge Feydeaus pointen- und verwicklungsreiche Stuecke waren bereits im Vaudeville erfolgreich und spaeter ideale Sujets fuer Filmkomoedien wie Die Koenigin vom Moulin Rouge (1926). Anstelle von expressionistischen Grimassen setzt Regisseur Robert Wiene darin auf die Mimik der Schauspielerin Mady Christians, eingerahmt von naechtlich beleuchteten Veduten bekannter Pariser Lokalitaeten. In einen anderen Prae-Cinema-Bereich, die Music-Hall, fuehrt die Kurzfilmkomoedie Cocl und Seff im Tingl-Tangl (1921), in dem die beiden oesterreichischen Komiker Rudolf Walter (Cocl) und Josef Holub (Seff) gleich in mehreren Rollen zu belachen sind.\n \n Musik: Martin Siewert, Gitarre und Elektronik.\n\n\n 29.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3653.shtml
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SUMMARY:Coming soon. Movie Trailers & a Film by Merv Bloch
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DESCRIPTION:Coming soon. Movie Trailers & a Film by Merv Bloch, Trailer Reel (OF), How to Kill a Toy Soldier (OF)\n \n\n\n\n\nSpecial Evenings\n\n\nCOMING SOON. MOVIE TRAILERS & A FILM BY MERV BLOCH\n \n\nDer Special Evening Coming Soon besteht aus dem Trailer-Programm Trailer Reel und How to Kill a Toy Soldier.\n\n\n 29.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3642.shtml
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SUMMARY:Conte de printemps (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1990\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Luc Pages\n Ton Pascal Ribier\n Musik Ludwig van Beethoven, Robert Schumann\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Darsteller Anne Teyssedre, Hugues Quester, Florence Darel, Eloiese Bennett, Sophie Robin Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Investimage\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n108 Minuten\n\nDie Philosophielehrerin Jeanne ist froh, dass sie nicht in der chaotischen Wohnung ihres Freundes bleiben muss, sondern von der jungen Natacha aufs Land eingeladen wird. Dort geraet sie in das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Natacha, deren Vater und dessen neuer Freundin, auch eine handfeste Intrige fehlt nicht. Die eigentliche Handlung aber entfaltet sich in den klugen Diskursen ueber die Liebe, ueber Philosophie und Moral, Gespraeche, fuer die wir uns nach dem Film vornehmen, endlich mal wieder Zeit zu haben.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 13.10.201021:00Filmmuseum 29.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3502.shtml
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SUMMARY:Carlos / Carlos - Der Schakal (OmdU) -  Olivier Assayas
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:OLIVIER ASSAYAS\nF/D 2009\n\nDrehbuch Dan Franck, Olivier Assayas\n Kamera Yorick Le Saux, Denis Lenoir\n Schnitt Marion Monnier, Luc Barnier\n Ton Nicolas Cantin\n Ausstattung Francois-Renaud Labarthe\n Kostuem Francoise Clavel\n Darsteller Edgar Ramirez (Carlos), Alexander Scheer (Weinrich), Nora von Walstaetten (Magdalena), Christoph Bach (Angie), Ahmad Kaabour (Wadie Haddad), Julia Hummer (Nada), Rodney el Haddad (Khalid)Film en Stock, Egoli Tosell Film\nWeltvertrieb\nStudiocanal\nVerleih in Oesterreich\nPolyfilm Vereih\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n187 Minuten\n\nNicht nur das psychologische Portraet eines jederzeit gewaltbereiten Alphatieres unternimmt Assayas mit diesem gewaltigen Biopic, das eigentlich ein Geschichtspanorama ist, sondern auch die Analyse der Entstehung, Foerderung und Funktionalisierung des modernen Terrorismus durch die internationalen Geheimdienste zu Zeiten des Kalten Krieges und des Nahostkonflikts. Und nie verliert er dabei den Ueberblick. Fulminant in der Rolle des seinerzeit legendaeren Berufsrevolutionaers: Edgar Ramirez. Die Viennale zeigt Carlos in der langen, 3-teiligen und in der vergleichsweise kurzen Kinofassung.\n \n In Anwesenheit von Olivier Assayas, Nora von Waldstaetten, Christoph Bach, Julia Hummer und Alexander Scheer.\n\nOLIVIER ASSAYASGeboren 1955 in Paris. Studiert Literatur und ist von 1980 bis 1985 Redakteur der 'Cahiers du cinema'. Dreht ab 1979 Kurzfilme und schreibt ab 1985 Drehbuecher. 1986 entsteht mit Desordre sein erster Spielfilm. 1996 widmet ihm die Viennale einen Tribute, seine Filme werden auch in der Folge regelmaessig beim Festival praesentiert. Auswahl: L’Enfant de l’hiver (1989), Une nouvelle vie (1993), Irma Vep (1996), HHH – Portrait de Hou Hsiao-hsien (1997), Fin aout, debut septembre (1998), Les Destinees sentimentales (2000), Demonlover (2002), Clean (2004) , L’ Heure d’ete (2007).\n\n 29.10.201020:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3623.shtml
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SUMMARY:Shi / Poetry (OmeU) -  Lee Chang-Dong
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LEE CHANG-DONG\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Lee Chang-dong\n Kamera Kim Hyun-seok\n Schnitt Kim Hyun\n Ton Lee Seung-chul\n Ausstattung SihnJeom-hui\n Kostuem Lee Choong-yeon\n Darsteller Yun Jung-hee (Yang Mi-ja), Kim Hira (Mr. Kang), David Lee (Jong-wook)Pinehouse Film\nWeltvertrieb\nFinecut\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n139 Minuten\n\nMi-ja, eine schoengeistige Dame jenseits der sechzig, lebt mit ihrem halbwuechsigen Enkel in einer suedkoreanischen Provinzstadt. Sie besucht einen Literaturkurs, der sie dazu anregt, die Schoenheit der alltaeglichen Dinge neu zu entdecken. Von grosser Scheusslichkeit aber ist der Einbruch der Realitaet, als sich herausstellt, dass Mi-jas Enkel in ein Verbrechen verwickelt ist. Der Versuch, poetische Methode und prosaische Gegebenheit in Uebereinstimmung zu bringen, stuerzt Mi-ja, gespielt von der beruehmten, fuer diese Rolle aus dem Ruhestand zurueckgekehrten Schauspielerin Yun Jung-hee, in ein moralisches Dilemma. \n\nLEE CHANG-DONGGeboren 1954 in Daegu. Studiert koreanische Sprache und Literatur an der Kyungpuk University. Veroeffentlicht 1983 seinen ersten Roman. Beginnt seine Filmkarriere mit Drehbuechern fuer To the Starry Island (1993) und A Single Spark (1995) von Park Kwang-su. 1996 entsteht sein Regiedebuet Green Fish, 1999 Peppermint Candy. Fuer Oasis (Viennale 02) wird er in Venedig als Bester Regisseur ausgezeichnet und etabliert sich als einer der wichtigsten Filmemacher Suedkoreas. Von 2003 bis 2004 ist er suedkoreanischer Kulturminister. Nach Secret Sunshine (2007, Viennale 08) ist Poetry sein fuenfter Spielfilm, fuer den er in Cannes fuer das Beste Drehbuch ausgezeichnet wird.\n\n 28.10.201015:00Gartenbaukino 29.10.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3552.shtml
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SUMMARY:Im Schatten / In The Shadows (OmeU) -  Thomas Arslan
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:THOMAS ARSLAN\nD 2010\n\nDrehbuch Thomas Arslan\n Kamera Reinhold Vorschneider\n Schnitt Bettina Blickwede\n Ton Andreas Muecke-Niesytka\n Musik Geir Jenssen\n Ausstattung Reinhild Blaschke\n Kostuem Anette Guther\n Darsteller Mišel Mati&#269;evi&#263; (Trojan), Karoline Eichhorn (Dora Hillmann), Uwe Bohm (Rene Mayer), Rainer Bock (Nico), David Scheller (Martin Krueger), Peter Kurth (Richard Bauer), Hanns Zischler (Der Planer)Schramm Film Koerner & Weber\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nKaum aus dem Gefaengnis entlassen, macht sich Trojan sogleich wieder ans kriminelle Werk, ein Geldtransporter soll ueberfallen werden. Wortkarg, elegant, geduldig und praezise ist Im Schatten; ein Film von atemberaubender Oekonomie, der sich an keiner Stelle irgendwelche Maetzchen zuschulden kommen laesst. Nichts passiert, was nicht Etwas zur Folge haette oder wofuer es einen Grund gibt. Mit der kalten Schoenheit einer mathematischen Formel entfalten sich die Ereignisse, steuern unaufhaltsam auf den Abgrund zu. Arslan zeigt Verbrecher bei der Arbeit des Verbrechens. Und wie zu vermuten war, es zahlt sich nicht aus.\n \n In Anwesenheit von Thomas Arslan.\n\nTHOMAS ARSLANGeboren 1962 in Braunschweig. Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Arbeitet seit 1992 als Drehbuchautor und Filmemacher und unterrichtet seit 2007 an der Universitaet der Kuenste Berlin. Filme (Auswahl): Mach die Musik leiser (1993), Dealer (1999), Der schoene Tag (2001), Ferien (2006), Aus der Ferne (2006).\n\n 29.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 30.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3700.shtml
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SUMMARY:Conte d'automne (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1996\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Claude Marti, Gerard Pansanel, Pierre Peyras, Antonello Salis\n Schnitt Mary Stephen\n Darsteller Marie Riviere, Beatrice Romand, Alain Libolt, Didier Sandre, Alexia Portal, Stephane Darmon, Aurelia Alcaies, Matthieu Davette, Yves Alcaies Margaret Menegoz (Les Films du Losange), La Sept Cinema, Canal , Sofilmka, Phone-Alp Cinema\n\n35 mm/Farbe\n111 Minuten\n\nIn farbenpraechtigen Bildern und pointierten Dialogen dreht sich auch im letzten Teil des Jahreszeiten-Zyklus alles um die Liebe. Sonniger Fruehherbst in einem Weinbaugebiet hoch ueber der Rhone. Die verwitwete Winzerin Magali ist zufrieden mit ihrem Leben; nur ein Gefaehrte fehlt, das Glueck zu teilen. Ueber Irrungen und Wirrungen, Halbwahrheiten und Selbsttaeuschungen, Intrigen und Zufaellen schauen wir dem Entstehen von Naehe und Zaertlichkeit zu und begluecken uns an der Geschichte einer spaeten Liebe.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 29.10.201021:00FilmmuseumIm Anschluss Gespraech mit Beatrice Romand.\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3516.shtml
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SUMMARY:Le petit criminel (OmeU) -  Jacques Doillon
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:JACQUES DOILLON\nF 1990\n\nDrehbuch Jacques Doillon\n Kamera William Lutchansky\n Schnitt Jacques Doillon, Catherine Quesemand\n Ton Jean-Claude Laureux\n Musik Philippe Sarde\n\n Darsteller Richard Anconina (Polizist, Gerard), Gerald Thomassin (Marc), Clotilde Courau (Nathalie), Jocelyne Perhirin (Mutter), Cecile Reigher (Verkaeuferin)Sara Films, CNC, Canal Plus\nWeltvertrieb\nTamasa Distribution\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nDer kleine Gangster ist ein 15-jaehriger Junge, der kein Kind mehr sein darf. Zufaellig erfaehrt er, dass seine, von der Mutter totgesagte, aeltere Schwester noch lebt. Er klaut die Pistole des Stiefvaters und nimmt einen Polizisten als Geisel. Der soll ihn nach Montpellier, zur Schwester, bringen. Spaeter, als aus dem Duo ein Trio wird, ergibt sich ein labiles Gleichgewicht: Zwei sind nie genug, und drei sind immer einer zu viel. Doillon und Lubtchansky lassen im Scope Format ein Kammerspiel unter freiem Himmel entstehen, in dem das Licht des franzoesischen Suedens den Menschen jede Versteckmoeglichkeit nimmt.\n \n In Anwesenheit von Jacques Doillon.\n\nJACQUES DOILLONGeboren 1944 in Paris. Er beginnt seine Karriere als Schnittassistent bei Alain Robbe-Grillet und dreht mehrere Kurzfilme, bis er 1973 mit L’An 01 (gemeinsam mit Alain Resnais und Jean Rouch) seinen ersten Spielfilm realisiert. Etabliert sich rasch als einer der vielversprechendsten franzoesischen Regisseure und dreht seither ueber dreissig Werke, die weltweit Auszeichnungen erhalten und auch regelmaessig im Rahmen der Viennale gezeigt werden. Filme (Auswahl): La Femme qui pleure (1979), La Fille prodigue (1981), La Pirate (1984), La Drolesse (1979), Ponette (1996), Petits freres (1999), Raja (2003), Le Premier venu (2008).\n\n 29.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3657.shtml
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SUMMARY:Marti, dupa Craciun / Tuesday, After Christmas (OmeU) -  Radu Muntean
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:RADU MUNTEAN\nRO 2009\n\nDrehbuch Alexandru Baciu, R&#259;zvan R&#259;dulescu, Radu Muntean \n Kamera Tudor Lucaciu\n Schnitt Alexandru Radu\n Ton Electric Brother\n Ausstattung Sorin Dima\n Kostuem Giorgiana Bostan\n Darsteller Mimi Br&#259;nescu (Paul), Maria Popista&#351;u (Raluca), Mirela Opri&#351;or (Adriana), Sa&#351;a Paul-Szel (Mara), Drago&#351; Buzur (Cristi), Victor Rebengiuc (Nucu)Multimedia Est\nWeltvertrieb\nFilms Boutique\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n99 Minuten\n\nEine fein konzertierte und erzaehlte Dreiecksgeschichte, die ganz von der Alltaeglichkeit, den kleinen Wuenschen, Schwaechen und Irritationen der Beteiligten getragen ist. In einer Szene des Films kommen alle durch Zufall zusammen, das Ehepaar, ihre kleine Tochter und die Geliebte des Mannes, und dieser Moment wird zu einer grossartigen Ewigkeit, einer fast unertraeglichen Normalitaet, zum reinen Spiel im Spiel und selten hat man so etwas genauer, peinlicher, schmerzhafter und zugleich beilaeufiger erlebt als hier. Gerade in seiner Unaufgeregtheit und Routine ist Munteans Film ein gewaltiger und verstoerender Diskurs ueber die Beziehungen des Menschen.\n \n In Anwesenheit von Radu Muntean.\n\nRADU MUNTEANGeboren 1971 in Bukarest. Regiestudium an der Film- und Theaterakademie in Bukarest, wo 1992 auch sein erster Kurzfilm They Are Also of Our Skin entsteht. Mit Lindenfeld dreht er 1994 seinen ersten Langdokumentarfilm. Mit seinem mehrfach praemierten Spielfilm The Rage (2002) erlangt er internationale Aufmerksamkeit. Weitere Filme (Auswahl): The Paper Will Be Blue (2006), Boogie (2008).\n\n 29.10.201021:00Urania 31.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3645.shtml
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SUMMARY:Marwencol (OF) -  Jeff Malmberg
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:JEFF MALMBERG\nUSA 2010\n\nDrehbuch Jeff Malmberg\n Kamera Jeff Malmberg, Tom Putnam, Matt Radecki, Kevin Walsh\n Schnitt Jeff Malmberg\n Ton Pete Kneser\n Musik Ash Black BuffloThe Film Sales Company\n\nHDCam/Farbe\nOF\n83 Minuten\n\nIm August 2000 wird Mark Hogancamp brutal zusammengeschlagen. Er verliert nahezu alle Erinnerungen an sein altes Leben und wie eine Art existenzielle Therapie erfindet er ein neues. Im Garten seines Hauses baut er eine Fantasiestadt im Groessenverhaeltnis 1:6. Es ist die Stadt Marwencol in Belgien zur Zeit des zweiten Weltkriegs, und es finden erbitterte Kaempfe zwischen Miniaturfiguren statt. Fuer Hogancamp ist dies eine ganz ernsthafte, ihn voellig beanspruchende Anstrengung, mit der er sich ein erstarkendes Selbstgefuehl erarbeitet. Zugleich ist es eine unendlich beruehrende Scheinwelt, in deren Bann man geraet – smaller than life, aber nicht weniger lebendig und vieldeutig als unser eigenes Dasein. \n\nJEFF MALMBERGAbschluss an der USC School of Cinematic Arts in Los Angeles. Arbeitet in der Folge als Autor, Cutter und Produzent in erster Linie fuer diverse Fernsehdokumentationen. Marwencol ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n 27.10.201018:30Urania 29.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3691.shtml
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SUMMARY:Passione (OmeU) -  John Turturro
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:JOHN TURTURRO\nI/USA 2010\n\nDrehbuch John Turturro, Federico Vacalebre nach einer Idee von Carlo Macchitella\n Kamera Marco Pontecorvo\n Schnitt Simona Paggi\n Ton Antonio Barba\n Choreografie Giua\n\n Mit Mina, Spakka-Neapolis 55, Avion Travel, Misia, Pietra Montecorvino, Massimo Ranieri, Lina Sastri, M’Barka Ben Taleb, Gennaro Cosmo Parlato, Peppe Barra, Angela Luce und John TurturroBeta Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nEineinhalb Jahre lang, sagt der Schauspieler und Regisseur John Turturro, habe er sich ganz in dieser Stadt und ihrer Musik verloren – und aufgetaucht ist er daraus mit dieser schwungvollen Spieldokumentation. Die Rede ist von Neapel, einer der letzten Staedte, die noch nicht zur Gaenze dem Wahn des modernen Europa verfallen ist. Es sind die Lieder, die Musik, die Toene, Stimmen, Instrumente, die Klagen und das Jubilieren einer jahrhundertelangen musikalischen Tradition, von der Turturro erzaehlt. Die Stadt als musikalisches Labyrinth, in allen moeglichen Momenten und Geschichten – ein im Grunde unmoegliches Unterfangen. Was fuer ein ewiges, herzzerreissendes Lied: Neapel.\n \n Am 28.10. in Anwesenheit von John Turturro.\n\nJOHN TURTURROGeboren 1957 in New York als Sohn italienischer Einwanderer. Nach einem Schauspielstudium an der State University of New York uebernimmt er 1980 seine erste kleine Rolle in Martin Scorseses Raging Bull. Spielt in der Folge regelmaessig in den Filmen von Spike Lee, Joel Coen und Ethan Coen. Fuer seine Darstellung in Barton Fink wird er 1991 in Cannes als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Filme als Regisseur: Mac (1992), Illuminata (1998), Romance & Cigarettes (2005).\n\n 28.10.201021:00Gartenbaukino 29.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3646.shtml
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SUMMARY:Beautiful Darling: The Life and Times of Candy Darling, Andy Warhol Superstar (OF) -  James Rasin
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JAMES RASIN\nUSA 2009\n\nDrehbuch James Rasin\n Kamera Martina Radwan\n Schnitt Zac Stuart-Pontier\n Ton Andy Hay\n Musik Gerald Busby, Louis Durra, Lou Reed, David Bowie, Etta James, Bryan Ferry, The Velvet Underground\n Stimme Chloee Sevigny (Candy Darling), Patton Oswalt (Andy Warhol, Truman\n Capote)\n Mit Candy Darling, George Abagnalo, Paul Ambrose, Penny Arcade, Peter Beard, Bob Colacello, Jackie Curtis, Ron Delsener, Vincent Fremont, Aaron Richard Golub, Sam Green, Pat Hackett, Helen Hanft, Robert Heide, Melba LaRose Jr., Fran Lebowitz, Agosto Machado, Gerard Malanga, Taylor Mead, Paul Morrissey, Julie Newmar, Jeremiah Newton, Glenn O'Brien, Michael J. Pollard, Ruby Lynn Reyner, Geraldine Smith, Valerie Solanas, Andy Warhol, John Waters, Tennessee Williams, Holly WoodlawnHouse of Film\n\nHDCam/Farbe/SW\nOF\n86 Minuten\n\nIhr ehemaliger Bewunderer und Freund Jeremiah produzierte diesen bewegenden Film ueber Candy Darling, den Transgender-Star in Andy Warhols Factory-Ensemble. In vielen seltenen Archivaufnahmen dokumentiert Rasin ihren Lebensweg, von der Kindheit auf Long Island bis zu ihrem fruehen Krebstod. Immer schon wollte Candy Darling mit allen Fasern ihres Koerpers ein Leinwandstar sein und in Filmen wie Flesh oder Women In Revolt kam sie ihrem Traum naeher. Beautiful Darling ist das intime Portraet eines klugen, charismatischen Menschen suechtig nach Anerkennung, der um die Oberflaechlichkeit des glamouroesen Lebensstils wusste, aber kein anderes Mittel fand, seiner Einsamkeit zu entgehen.\n\nJAMES RASINGeboren 1963 in Chicago. Lebt und arbeitet in New York als Drehbuchautor sowie als Regisseur von Off-off-Broadway-Produktionen. Sein Kurzfilm The Burning Ghat (gemeinsam mit Jerome Poynton) mit Herbert Huncke ist unter anderem beim Filmfestival von Venedig zu sehen, seine Kurzdokumentation Gregory Corso Reads from the U.S. Constitution and Bill of Rights in der Reihe Beat Culture and the New America des Whitney Museums. Er ist Koautor (gemeinsam mit Jack Walls) des Stuecks Somebody’s Sins ueber Robert Mapplethorpe und Patti Smith.\n\n 27.10.201011:00Urania 29.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3698.shtml
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SUMMARY:High School (OF) -  John Stalberg In der Nacht von 29. auf 30. Oktober.
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JOHN STALBERG\nUSA 2009\n\nDrehbuch Erik Linthorst, John Stalberg, Stephen Susco\n Kamera Mitchell Amundsen\n Schnitt Gabriel Wrye\n Ton Leslie Shatz\n Musik Harold Faltermeyer, Freescha\n Ausstattung Seth Reed\n Kostuem Marie France\n Darsteller Adrien Brody (Ed), Michael Chiklis (Direktor), Colin Hanks (Brandon), Matt Bush (Henry), Sean Marquette (Travis), Adhir Kalyan (Sebastian)Transfax Film Productions\n\n35 mm/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDirektor Gordon hat auf seiner Highschool ein ueberraschendes Projekt gestartet. Einen radikalen Kreuzzug gegen das Uebel des Drogenmissbrauchs. Zero Tolerance fuer Marihuana. Das allerdings kommt einigen der Kids absolut nicht gelegen, besonders Henry Burke, der gerade dabei ist, sich zu einem veritablen Pothead zu entwickeln. Also gilt es gegen den obligatorischen Urintest eine geeignete Strategie zu entwickeln. High School ist der Debuetfilm des jungen John Stahlberg und eine Stoner-Fantasy von anarchischem Witz, eine wunderbare Studie zum amerikanischen Anti-Drogen-Diskurs, grossartig gespielt und von atemberaubender Respektlosigkeit.\n\nJOHN STALBERGGeboren 1976 in Los Angeles. Studiert Filmproduktion an der University of Colorado und dreht verschiedene Werbefilme. Arbeitet als Produzent bei Cosmic Entertainment und realisiert mehrere Kurzfilme. High School ist seiner erster Langspielfilm.\n\n 30.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 29. auf 30. Oktober. 30.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3625.shtml
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SUMMARY:Winter's Bone (OmdU) -  Debra Granik
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:DEBRA GRANIK\nUSA 2010\n\nDrehbuch Debra Granik, Anne Rosellini nach einem Roman von Daniel Woodrell\n Kamera Michael McDonough\n Schnitt Affonso Goncalves\n Ton Damien Volpe\n Musik Dickon Hinchliffe\n Ausstattung Mark White\n Kostuem Rebecca Hofherr \n Darsteller Jennifer Lawrence (Ree), John Hawkes (Teardrop), Kevin Breznahan (Little Arthur), Dale Dickey (Merab), Garret Dillahunt (Sheriff Baskin), Isaiah Stone (Sonny), Ashlee Thompson (Ashlee), Sheryl Lee (April), Lauren Sweetser (Gail), Tate Taylor (Satterfield).Fortissimo Films\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n100 Minuten\n\nDie 17-jaehrige Ree sucht ihren Vater. Er muss vor Gericht erscheinen, andernfalls verfaellt die Kaution und das Haus wird verkauft. Ree fragt Verwandte und Bekannte und stoesst auf eine Mauer des Schweigens – denn diese Familie, die in den Waeldern der Ozark Mountains im suedlichen Missouri verstreut in Wohnwaegen und auf verkommenen Farmen haust, ist eher ein Clan, eine Sippe, eine Horde. Gefaehrlich wie ein Rudel Woelfe und ebenso streng organisiert. Und Rees Vater haette eben nicht mit den Bullen reden sollen. Winter’s Bone handelt in einer fremden Welt, einer, die aus der Zeit gefallen ist und in der die Bindungen der Menschen das sind, was immer war und immer bleiben wird.\n\nDEBRA GRANIKGeboren 1963 in Cambridge, Massachusetts. Politikstudium an der Brandeis University und an der Edinburgh University. Studium am College of Art in Massachusetts und an der Tisch School of the Arts in New York. Dreht 1997 ihren ersten Kurzfilm Snake Feed (1997) ueber das Leben einer Putzfrau. Waehrend der Arbeit an ihrem ersten Langfilm Down to the Bone (2004, Viennale 04) dreht sie den Kurzfilm Side by Side und arbeitet als Kamerafrau und Ko-regisseurin fuer den Dokumentarfilm Thunder in Guyana. Mit Winter’s Bone gewinnt sie beim Sundance Film Festival den Preis der Jury.\n\n 25.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3727.shtml
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SUMMARY:Carlos (3-Teiler) / Carlos - Der Schakal (OmdU) -  Olivier Assayas
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:OLIVIER ASSAYAS\nF/D 2009\n\nDrehbuch Dan Franck, Olivier Assayas\n Kamera Yorick Le Saux, Denis Lenoir\n Schnitt Marion Monnier, Luc Barnier\n Ton Nicolas Cantin\n Ausstattung Francois-Renaud Labarthe\n Kostuem Francoise Clavel\n Darsteller Edgar Ramirez (Carlos), Alexander Scheer (Weinrich), Nora von Walstaetten (Magdalena), Christoph Bach (Angie), Ahmad Kaabour (Wadie Haddad), Julia Hummer (Nada), Rodney el Haddad (Khalid)Film en Stock, Egoli Tosell Film\nWeltvertrieb\nStudiocanal\nVerleih in Oesterreich\nPolyfilm Vereih\n\nFarbe\nOmdU\n330 Minuten\n\nNicht nur das psychologische Portraet eines jederzeit gewaltbereiten Alphatieres unternimmt Assayas mit diesem gewaltigen Biopic, das eigentlich ein Geschichtspanorama ist, sondern auch die Analyse der Entstehung, Foerderung und Funktionalisierung des modernen Terrorismus durch die internationalen Geheimdienste zu Zeiten des Kalten Krieges und des Nahostkonflikts. Und nie verliert er dabei den Ueberblick. Fulminant in der Rolle des seinerzeit legendaeren Berufsrevolutionaers: Edgar Ramirez. Die Viennale zeigt Carlos in der langen, 3-teiligen und in der vergleichsweise kurzen Kinofassung.\n \n In Anwesenheit von Olivier Assayas, Nora von Waldstaetten, Christoph Bach, Julia Hummer und Alexander Scheer. \n\nOLIVIER ASSAYASGeboren 1955 in Paris. Studiert Literatur und ist von 1980 bis 1985 Redakteur der 'Cahiers du cinema'. Dreht ab 1979 Kurzfilme und schreibt ab 1985 Drehbuecher. 1986 entsteht mit Desordre sein erster Spielfilm. 1996 widmet ihm die Viennale einen Tribute, seine Filme werden auch in der Folge regelmaessig beim Festival praesentiert. Auswahl: L’Enfant de l’hiver (1989), Une nouvelle vie (1993), Irma Vep (1996), HHH – Portrait de Hou Hsiao-hsien (1997), Fin aout, debut septembre (1998), Les Destinees sentimentales (2000), Demonlover (2002), Clean (2004) , L’ Heure d’ete (2007).\n\n 30.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3776.shtml
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SUMMARY:Im Schatten / In The Shadows (OmeU) -  Thomas Arslan
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DESCRIPTION:THOMAS ARSLAN\nD 2010\n\nDrehbuch Thomas Arslan\n Kamera Reinhold Vorschneider\n Schnitt Bettina Blickwede\n Ton Andreas Muecke-Niesytka\n Musik Geir Jenssen\n Ausstattung Reinhild Blaschke\n Kostuem Anette Guther\n Darsteller Mišel Mati&#269;evi&#263; (Trojan), Karoline Eichhorn (Dora Hillmann), Uwe Bohm (Rene Mayer), Rainer Bock (Nico), David Scheller (Martin Krueger), Peter Kurth (Richard Bauer), Hanns Zischler (Der Planer)Schramm Film Koerner & Weber\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nKaum aus dem Gefaengnis entlassen, macht sich Trojan sogleich wieder ans kriminelle Werk, ein Geldtransporter soll ueberfallen werden. Wortkarg, elegant, geduldig und praezise ist Im Schatten; ein Film von atemberaubender Oekonomie, der sich an keiner Stelle irgendwelche Maetzchen zuschulden kommen laesst. Nichts passiert, was nicht Etwas zur Folge haette oder wofuer es einen Grund gibt. Mit der kalten Schoenheit einer mathematischen Formel entfalten sich die Ereignisse, steuern unaufhaltsam auf den Abgrund zu. Arslan zeigt Verbrecher bei der Arbeit des Verbrechens. Und wie zu vermuten war, es zahlt sich nicht aus.\n \n In Anwesenheit von Thomas Arslan.\n\nTHOMAS ARSLANGeboren 1962 in Braunschweig. Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Arbeitet seit 1992 als Drehbuchautor und Filmemacher und unterrichtet seit 2007 an der Universitaet der Kuenste Berlin. Filme (Auswahl): Mach die Musik leiser (1993), Dealer (1999), Der schoene Tag (2001), Ferien (2006), Aus der Ferne (2006).\n\n 29.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 30.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3700.shtml
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SUMMARY:Last Train Home (OmeU) -  Fan Lixin
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DESCRIPTION:FAN LIXIN\nChina/Kanada 2009\n\nDrehbuch Fan Lixin\n Kamera Fan Lixin\n Schnitt Fan Lixin, Mary Stephens\n Ton Fan Liming\n Musik Olivier AlaryEyesteelfilm\nWeltvertrieb\nCat&Docs\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nJedes Jahr verlassen Millionen chinesische Wanderarbeiter die Metropolen, um fuer das traditionelle Neujahrsfest nach Hause zu fahren. Dabei nehmen die Frauen und Maenner tagelange, strapazioese Zugfahrten auf sich. Fan Lixin begleitet in Last Train Home mehrere Jahre lang eine Familie, die sich in diese Migrationswelle stuerzt: Vor sechzehn Jahren haben die Zhangs \n ihre Kinder verlassen, um in einer Textilfabrik Arbeit zu finden. Doch Zuege halten keine Familien zusammen, und die zu Beginn gespenstisch leere Bahnhofshalle fuellt sich schon im naechsten Augenblick mit der Verzweiflung unzaehliger Gesichter.\n\nFAN LIXINArbeitet zunaechst beim staatlichen TV-Sender CCTV, bevor er nach Kananda auswandert und 2006 die Dokumentation Up the Yangtze von Yung Chang ueber den Drei-Schluchten-Staudamm produziert. Last Train Home ist sein erster Langdokumentarfilm, fuer den er beim Internationalen Dokumentarfilmfestival von Amsterdam mit dem Joris-Ivens-Award ausgezeichnet wird. Fan Lixin lebt in Montreal.\n\n 22.10.201015:30Stadtkino 30.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3631.shtml
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SUMMARY:Caterpillar (OmeU) -  Wakamatsu Koji
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:WAKAMATSU KOJI\nJapan 2010\n\nDrehbuch Kurosawa Hisako, Deguchi Deru nach einer Vorlage von Edogawa Rampo (1929)\n Kamera Tsuji Tomohiko, Toda Yoshihisa\n Schnitt Kakesu Shuichi\n Ton Kubota Yukio\n Musik Kubota Sally, Okada Yumi\n Ausstattung Ishida Hiromi\n Kostuem Myamoto Masaea\n Darsteller Terajima Shinobu (Kurokawa Shigeko), Onishi Shima (Kurokawa Kyuzo), Yoshizawa Ken (Kurokawa Kenzo), Kasuya Keigo (Kurokawa Tadashi), Masuda Emi (Kurokawa Chiyo), Kawahara Sabu (Buergermeister), Ishikawa Maki (Frau des Buergermeisters)Dissidenz International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe/SW\nOmeU\n85 Minuten\n\nCaterpillar ist die Adaption der gleichnamigen Kurzgeschichte des populaeren Romanciers Edogawa Rampo aus dem Jahr 1929. Am Schicksal eines 1940 arm- und beinamputiert aus dem Krieg heimkehrenden Soldaten und der sadomasochistischen Beziehung, die sich in der Folge zwischen ihm und seiner Frau entwickelt, reflektiert der notorisch linksradikale Wakamatsu den Widerspruch zwischen offiziellem Heldenstatus und privater Erniedrigung. Er verhandelt eine existenzielle Verlusterfahrung, die die Elterngeneration jener studentischen Aktivisten praegte, die im Mittelpunkt seines letzten Filmes, United Red Army (vergangenes Jahr bei der Viennale), standen. Ereignisse treten eben nicht einfach ein, sie haben eine Vorgeschichte.\n\nWAKAMATSU KOJIGeboren 1936 in der Praefektur Miyagi. Regiedebuet mit Sweet Trap (1963). Inszeniert in rascher Folge ueber hundert Low-Budget-Sexfilme, darunter Klassiker des Genres wie Secrets Behind the Wall (1965) oder Ecstasy of the Angels (1972, Viennale 03). In den Siebziger Jahren schliesst er sich der terroristischen japanischen Roten Armee an. Mit A Pool Without Water (1982) kann er sich zwar kurzfristig auch ausserhalb des Sexploitation-Marktes etablieren, dreht dennoch in der Folge mehr als 20 Jahre lang keinen Film, bis ihm mit United Red Army (2008, Viennale 08), in dem er seine Erfahrungen bei der Roten Armee aufarbeitet, ein kuenstlerisches Comeback gelingt.\n\n 30.10.201013:00Gartenbaukino 03.11.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3709.shtml
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SUMMARY:High School (OF) -  John Stalberg
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DESCRIPTION:JOHN STALBERG\nUSA 2009\n\nDrehbuch Erik Linthorst, John Stalberg, Stephen Susco\n Kamera Mitchell Amundsen\n Schnitt Gabriel Wrye\n Ton Leslie Shatz\n Musik Harold Faltermeyer, Freescha\n Ausstattung Seth Reed\n Kostuem Marie France\n Darsteller Adrien Brody (Ed), Michael Chiklis (Direktor), Colin Hanks (Brandon), Matt Bush (Henry), Sean Marquette (Travis), Adhir Kalyan (Sebastian)Transfax Film Productions\n\n35 mm/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDirektor Gordon hat auf seiner Highschool ein ueberraschendes Projekt gestartet. Einen radikalen Kreuzzug gegen das Uebel des Drogenmissbrauchs. Zero Tolerance fuer Marihuana. Das allerdings kommt einigen der Kids absolut nicht gelegen, besonders Henry Burke, der gerade dabei ist, sich zu einem veritablen Pothead zu entwickeln. Also gilt es gegen den obligatorischen Urintest eine geeignete Strategie zu entwickeln. High School ist der Debuetfilm des jungen John Stahlberg und eine Stoner-Fantasy von anarchischem Witz, eine wunderbare Studie zum amerikanischen Anti-Drogen-Diskurs, grossartig gespielt und von atemberaubender Respektlosigkeit.\n\nJOHN STALBERGGeboren 1976 in Los Angeles. Studiert Filmproduktion an der University of Colorado und dreht verschiedene Werbefilme. Arbeitet als Produzent bei Cosmic Entertainment und realisiert mehrere Kurzfilme. High School ist seiner erster Langspielfilm.\n\n 30.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 29. auf 30. Oktober. 30.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3625.shtml
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SUMMARY:Attenberg (OmdU) -  Athina Rachel Tsangari
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DESCRIPTION:ATHINA RACHEL TSANGARI\nGR 2010\n\nDrehbuch Athina Rachel Tsangari\n Kamera Thimios Bakatakis\n Schnitt Sandrine Cheyrol, Matt Johnson\n Ton Leandros Ntounis\n Ausstattung Dafni Kalogianni\n Darsteller Ariane Labed (Marina), Vangelis Mourikis (Spyros), Evangelia Randou (Bella), Yorgos Lanthimos (Vater)The Match Factory\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n95 Minuten\n\nAttenberg war eine der Ueberraschungen des diesjaehrigen Festivals von Venedig. Tsangari beschreibt darin das Leben einer jungen Frau in einem kleinen Kuestenort als eine Art absurdes Musical, zwar ohne Gesang, aber voller surrealer Begegnungen, verhinderter Liebesgeschichten, taenzerischer Einlagen und lakonisch-witziger Auseinandersetzungen mit grossen Gefuehlen, Sexualitaet und schliesslich dem Tod. Ein Film, der sich jeder Kategorisierung entzieht, aber einen hypnotischen Sog entwickelt, insistierend, verrueckt und leidenschaftlich wie die junge Marina im Zentrum der Geschichte.\n \n In Anwesenheit von Athina Rachel Tsangari.\n\nATHINA RACHEL TSANGARIGeboren und aufgewachsen in Griechenland. Zieht in die USA und studiert Theater an der New York University und Filmproduktion an der University of Texas. Mitbegruenderin und Kuenstlerische Direktorin des Cinematexas International Short Film Festival. Mit The Slow Business of Going dreht sie 2000 ihr Regiedebuet. Attenberg ist ihr zweiter Langspielfilm.\n\n 29.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3621.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 7
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 7, Coming Attractions (kein Dialog), The Day Was a Scorcher (stumm), Maybe Siam (eOF), Tranquility (kein Dialog), Shadow Cuts (kein Dialog), Night Mayor (OF)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 7\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 7 besteht aus folgenden Filmen:\n \n The Day Was a Scorcher\n Night Mayor\n Maybe Siam\n Coming Attractions\n Shadow Cuts\n Tranquility \n\n\n 30.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3711.shtml
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SUMMARY:Nos vies priv&eacute;es / Our Private Lives (OmeU) -  Denis Cote
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2007\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Rafaeel Ouellet\n Schnitt Christian Laurence\n Ton Daniel Fontaine-Begin, Jean-Pierre Bissonnette\n Musik Ramponneau Paradise\n\n Darsteller Penko S. Gospodinov (Philip), Anastassia Liutova (Milena)nihilproductions\nWeltvertrieb\nnihilproductions\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nMit seinem zweiten Film, Nos vies privees, unternimmt Cote ein Experiment. Als Darsteller des Paars Philip und Milena waehlt er zwei Bulgaren, deren Sprache er groesstenteils nicht versteht, und laesst sie die Geschichte weitgehend improvisierend entwickeln. Philip und Milena haben sich im Internet kennen gelernt und er ist ihr nach Kanada gefolgt, wo sie in einem abgeschiedenen Haus eine erste gemeinsame Zeit verbringen, die auch ihre letzte sein wird. Ohne zu psychologisieren oder zu deuten, beschreibt der Film die Gesten, Handlungen, Bewegungen der beiden Menschen, das Vergehen der Zeit, das Ausgesetztsein, eine beginnende Desorientierung und schliesslich die Trennung. Ein tastender, unfertiger, mutiger Film, mit dem Cote internationale Erfolge feiert und sich als neuer, spannender Regisseur etabliert.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 30.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3759.shtml
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SUMMARY:Merry-Go-Round / Karussell (OmdU) -  Jacques Rivette
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DESCRIPTION:.\n\n 23.10.201023:00Stadtkino 30.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3615.shtml
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SUMMARY:Seesaw (OmeU) -  Kanyama Keihiro
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:KANYAMA KEIHIRO\nJapan 2010\n\nDrehbuch Kanyama Keihiro, Kai Kankyaku\n Kamera Nishida Mizuki\n Schnitt Nishida Mizuki, Mutsuura Yasuhiro\n Ton Nakayama Hidekatsu\n Musik Hidekatsu, Track Magic\n Ausstattung Suzuki Ayumi\n Darsteller Murakami Maki (Makoto), Kanyama Keihiro (Shinji), Oka Keigo (Takumi), SoRa (Keiko) Cinepazoo & Helpless Lunch\nWeltvertrieb\nKanyama Keihiro\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nMakoto und Shinji fuehren scheinbar eine gluecklich Beziehung, doch hinter der Sorglosigkeit machen sich ernste Zwischentoene bemerkbar: Waehrend er schon den Heiratsantrag uebt, moechte sie ihre Freiheit nicht aufgeben. Kanyama Keihiro inszeniert mit Seesaw – wie der Titel bereits verraet – einen Film ueber fehlende Balance. Immer staerker beginnt sich eine Traurigkeit ueber den Film zu legen, ruecken Formen und Bilder des Verlustes in den Vordergrund: ein Kleidungsstueck des anderen. Ein herrenloser Hund, den Shinji versorgt hat. Und Makoto allein auf der Schaukel des Lebens.\n \n In Anwesenheit von Kanyama Keihiro.\n\nKANYAMA KEIHIROGeboren 1978 in Osaka. Nach einem Schauspielstudium uebernimmt er seine erste grosse Rolle in Turkey Boy (2009) unter der Regie von Tom Pierson. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist er auch als Autor taetig. Seesaw ist sein Regiedebuet.\n\n 30.10.201016:00Urania 02.11.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3730.shtml
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SUMMARY:Perceval le Gallois (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF/I/BRD 1978\n\nDrehbuch Eric Rohmer nach dem Versepos 'Percefal ou le Conte du Graal' von Chretien de Troyes\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Jean-Pierre Ruh\n Musik Guy Robert\n Schnitt Cecile Decugis\n Ausstattung Jean-Pierre Kohut-Svelko\n Kostuem Jacques Schmidt, Patrick Aubligine, Emmanuel Peduzzi\n Darsteller Fabrice Luchini, Andre Dussollier, Pascale de Boysson, Clementine Amouroux, Jacques Le Carpentier, Antoine Baud, Pascale Ogier, Marie Riviere, Arielle Dombasle, Raoul Billerey Barbet Schroeder (Les Films du Losange), FR3, ARD, SSR, RAI-TV, Gaumont\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n138 Minuten\n\nVers fuer Vers hat Rohmer das Epos des Chretien de Troyes uebertragen und schickt Fabrice Luchini mit seinen staunenden Kinderaugen als naiven Perceval durch eine Studiopappkulisse im Stile mittelalterlicher Miniaturen auf den Weg vom Toelpel zum eleganten Ritter. Trotz aller ironischen Kuenstlichkeit und distanzierter Strenge der Inszenierung praesentiert sich Perceval le Gallois als zauberhaftes Maerchen mit einer zutiefst humanen Aussage: Zur vollstaendigen Existenz des Menschen gehoert es, zu fragen und Anteil zu nehmen.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 20.10.201020:30Filmmuseum 30.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3503.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 3
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 3, Chef-d&#146;oeuvre? / Masterpiece? (OmeU), Madame & Little Boy (OmeU), Gesang der J&uuml;nglinge / Song of the Youth (OmeU), Toujours moins / Less And Less (OmeU), Hist&oacute;ria do cinema (OmeU)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 3\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 3 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Toujours moins\n Chef-d’oeuvre?\n Gesang der Juenglinge\n Madame & Little Boy\n Historia do cinema \n\n\n 30.10.201018:00Stadtkino 31.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3760.shtml
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SUMMARY:N&eacute;nette (OmdU) -  Nicolas Philibert
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:NICOLAS PHILIBERT\nF 2010\n\nDrehbuch Nicolas Philibert\n Kamera Katell Djian, Nicolas Philibert\n Schnitt Nicolas Philibert, Lea Masson\n Ton Jean Umansky, Laurent Gabiot\n Musik Philippe Hersant, Pascal GalloisLes Films d’Ici\nWeltvertrieb\nLes Films du Losange\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n70 Minuten\n\nNenette ist ein Orang-Utan Weibchen aus Borneo. Sie ist 40 Jahre alt und hat 37 davon in Gefangenschaft im Affenhaus des Pariser 'Jardin des Plantes' zugebracht. Taeglich kommt eine Vielzahl an Besuchern und sieht Nenette zu, wie sie so gut wie nichts tut. Meist schaut sie die Leute an, die sie anschauen, und aus dieser seltsam verrueckten Konstellation hat Nicolas Philibert einen hoechst vergnueglichen und hoechst intelligenten Film gemacht. Man sieht Nenette, aber ihre Besucher existierten nur im Ton oder in der Imagination. Das Bild des Affen und der Ton des Menschen, eine Art Meditation und Liebeserklaerung zugleich. Warten Sie nicht, besuchen Sie Nenette.\n \n In Anwesenheit von Nicolas Philibert.\n\nNICOLAS PHILIBERTGeboren 1951 in Nancy. Studium der Philosophie. Arbeitet in den Siebziger Jahren als Regieassistent u.a. fuer Rene Allio und Alain Tanner sowie als Darsteller in Allios Les Camisards (1972). 1978 entsteht gemeinsam mit Gerard Mordillat der Dokumentarfilm La Voix de son maitre. Nach mehreren Kurzfilmen realisiert er 1990 La Ville Louvre. Weitere Filme (Auswahl): Un animal, des animaux (1995, Viennale 95), Etre et avoir (2002, Viennale 02), Retour en Normandie (2007, Viennale 07).\n\n 30.10.201018:00Gartenbaukino 31.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3720.shtml
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SUMMARY:Mist&eacute;rios de Lisboa / Mysteries Of Lisbon (OmeU) -  Raul Ruiz
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:RAUL RUIZ\nP/F 2010\n\nDrehbuch Carlos Saboga nach dem Roman von Camilo Castelo Branco\n Kamera Andre Szankowski\n Schnitt Valeria Sarmiento, Carlos Madaleno\n Ton Ricardo Leal, Miguel Martins\n Musik Jorge Arriagada\n Ausstattung Isabel Branco\n Kostuem Tania Franco\n Darsteller Lea Seydoux (Branca de Montfort), Melvil Poupaud (Ernesto Lacroze), Lena Friedrich (Mocoila), Clotilde Hesme (Elisa de Montfort), Malik Zidi (Visconde Armagnac), Jose Afonso Pimentel (Pedro da Silva Adulto)Clap Filmes, Alfama Films\nWeltvertrieb\nAlfama Films\n\nFarbe\nOmeU\n266 Minuten\n\nBasierend auf dem gleichnamigen, beruehmten portugiesischen Roman des 19. Jahrhunderts, handelt Misterios de Lisboa von dem fruehreifen Jungen Joao, der einer ungluecklichen und verleugneten Romanze zweier Aristokraten entstammt. Auf der Suche nach seiner wahren Identitaet erlebt Joao das hoefische Leben als eine von Geheimnissen, Gewalt und Leidenschaften durchwirkte Konstruktion, die ihn verwirrt und in die er sich immer tiefer verstrickt. Grossartig in Szene gesetzt, gesellschaftliches Panorama und hoechst intime Recherche zugleich, ist dieser Film ein erzaehlerischer und bildgewaltiger Sog, wie nur ein Besessener wie Ruiz ihn gestalten kann.\n\nRAUL RUIZGeboren 1941 in Puerto Monte, Chile. Theologie- und Jurastudium, Filmausbildung in Argentinien. Bis zum Sturz Salvador Allendes einer der bedeutendsten Vertreter des lateinamerikanischen Kinos. Emigriert 1973 nach Frankreich. Verfasser einer 'Poetique du Cinema' (1995). Filme (Auswahl): Tres tristes tigres (1968), Dialogo de exiliados (1974), L’ Hypothese du tableau vole (1978), O territorio (1981, Viennale 97), Tous les nuages sont des horloges (1988), Fado majeur et mineur (1994), Trois vies et une seule mort (1995), Genealogies d’un crime (1996, Viennale 97), Le Temps retrouve (1999), Comedie de l’innocence (2000), Medee (2003), Klimt (2005), Dias de campo (2005, Viennale 05), Agathopedia (2008).\n\n 30.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3778.shtml
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SUMMARY:Conte d'&eacute;t&eacute; (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1996\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Philippe Eidel, Sebastien Erms (i.e. Eric Rohmer)\n Schnitt Mary Stephen\n Darsteller Melvil Poupaud, Amanda Langlet, Gwenaeelle Simon, Aurelia Nolin, Aime Lefevre Margaret Menegoz (Les Films du Losange), La Sept Cinema, Canal , Sofilmka\n\n35 mm/Farbe\n113 Minuten\n\nDer angehende Mathematiklehrer Gaspard verbringt ein paar Tage am Meer. Unentschlossen wie er dort die Orte wechselt, oszilliert der scheinbar schuechterne junge Mann zwischen drei Frauen und seinen schwankenden Gefuehlen. Seine Unentschiedenheit freilich, so vermittelt uns der Film einfuehlsam in langen Gespraechen und einsamen Spaziergaengen, ist existenziell. Hier wird einer sanft zu der Erkenntnis gefuehrt, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, und in seinem Entschluss bestaerkt, sich nicht zu entscheiden.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 30.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3522.shtml
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SUMMARY:Carancho (OmeU) -  Pablo Trapero
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DESCRIPTION:PABLO TRAPERO\nArgentinien/F/Chile 2010\n\nDrehbuch Alejandro Fadel, Martin Mauregui, Santiago Mitre, Pablo Trapero\n Kamera Julian Apezteguia\n Schnitt Ezequiel Borovinsky, Pablo Trapero\n Ton Federico Esquerro\n Musik Lim Giong\n Ausstattung Mercedes Alfonsin\n Kostuem Marisa Urruti\n Darsteller Ricardo Darin (Sosa), Martina Gusman (Lujan), Carlos Weber, Jose Luis Arias, Fabio Ronzano, Loren Acuna, Gabrial AlmironFinecut\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n107 Minuten\n\nCarancho bezeichnet eine Sorte von Rechtsanwaelten, die sich auf die Vertretung von Unfallopfern spezialisiert hat, die sie oft noch im Krankenwagen anwerben. Soso arbeitet fuer eine dubiose Organisation als Carancho, als er eines Tages von einer Aerztin im Spital bei seinen Machenschaften ueberrascht wird. Sie verlieben sich leidenschaftlich und beschliessen, gemeinsam aus ihren Leben auszubrechen. Aber damit setzen sie eine Spirale der Gewalt in Gang. Carancho ist ein dunkler, kompakter, faszinierender Krimi mit Anklaengen an amerikanisches und franzoesisches Genrekino und zugleich die Beschreibung einer korrupten, lateinamerikanischen Gegenwartsgesellschaft.\n\nPABLO TRAPEROGeboren 1971 in Buenos Aires. 1995 schliesst er sein Regiestudium an der Unversidad del Cine in Buenos Aires ab. Dreht im Anschluss die beiden Kurzfilme Mocoso malcriado (1993) und Negocios (1995). Mit seinem Debuetfilm Mundo grua (1999, Viennale 2000) gewinnt er den Preis fuer den Besten Film in der Kritikersektion des Festivals in Venedig und wird zu einem Wegbereiter des Neuen Argentinischen Kinos. Arbeitet auch als Produzent, u.a. fuer Lisandro Alonsos Debuetfilm La libertad (Viennale 01). Seine eigenen Filme El Bonaerense (2002), Familia rodante (2004), Nacido y criado (2006) und Leonera (2008) werden bei der Viennale gezeigt.\n\n 29.10.201015:30Gartenbaukino 30.10.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3551.shtml
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SUMMARY:God Told Me To (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1975\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Paul Glickman\n Schnitt Mike Corey, Arthur Mandelberg, William J. Waters\n Ton Jeffrey Hayes\n Musik Frank Cordell\n Kostuem Halston\n\n Darsteller Tony Lo Bianco (Peter Nicholas), Deborah Raffin (Casey Forster), Sandy Dennis (Martha Nicholas), Sylvia Sidney (Elizabeth Mullin), Sam Levene (Everett Lukas), Robert Drivas (David Morten)New World Pictures\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n16 mm/1:1,33/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nCohens Meisterwerk. God Told Me To beginnt als echt New Yorker Seventies-Polizeifilm mit allen Neurosen und Haerten, schrill, nervoes und zutiefst depressiv, bevoelkert von Heckenschuetzen, Freitodsuchenden und anderen Verzweifelten. Dann aber entpuppt sich der Film sukzessive als eine Allegorie der Wiederkehr Christi in Gestalt eines Horrorfilms mit eigentuemlichen Science-Fiction-Untertoenen. Oder ist es nicht vielleicht doch eher eine Variation auf Dostojewskis Parabel 'Der Grossinquisitor'? In jedem Fall ist es wirkmaechtig-intelligente Genreunterhaltung.\n\n\n 26.10.201013:30Metro 30.10.201019:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3627.shtml
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SUMMARY:F&uuml;r Straschek. G&uuml;nter Peter Straschek zur Erinnerung. Filme und Lesung
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:F&uuml;r Straschek. G&uuml;nter Peter Straschek zur Erinnerung. Filme und Lesung, Filmemigration aus Nazideutschland, Teil 1 (OF), Einleitung zu Arnold Schoenbergs Begleitmusik zu einer Lichtspielscene (OF)\n \n\n\n\n\nSpecial Evenings\n\n\nFUeR STRASCHEK. GUeNTER PETER STRASCHEK ZUR ERINNERUNG. FILME UND LESUNG\n \n\nAm 29. September des vergangenen Jahres starb in Wien, weitgehend unbemerkt von der Oeffentlichkeit, der Filmhistoriker und Regisseur Guenter Peter Straschek. Der 1942 in Graz geborene Straschek war ohne Zweifel der bedeutendste Filmforscher Oesterreichs der letzten Jahrzehnte und hatte besonders im Bereich der Filmexilforschung wesentliche Grundlagenarbeit geleistet. Dass seine Arbeit, die unter schwierigen Bedingungen und ueber lange Strecken ohne oeffentliche Unterstuetzung entstand, zu grossen Teilen unpubliziert geblieben ist, hat einiges mit diesem Land und dem herrschenden wissenschaftlich-kulturellen Betrieb zu tun. Einiges mit der Person Straschek selbst und seiner besonderen Biografie.\n Nach dem Schulbesuch im Graz der Nachkriegszeit und laengeren Reisen uebersiedelt Straschek nach Westberlin und beginnt an der neugegruendeten dffb ein Filmstudium. 1968 wird er mit einer Reihe von aufsaessigen Kommilitonen, darunter Hartmut Bitomsky, Harun Farocki, Johannes Beringer und sein Freund Holger Meins, von der Schule verwiesen.\n In den folgenden Jahren widmet sich Straschek gemeinsam mit seiner Frau, der Uebersetzerin Karin Rausch, intensiv der Forschungsarbeit ueber das deutschsprachige Filmexil, fuehrt zahlreiche Gespraeche mit noch lebenden Exilierten und veroeffentlicht 1975 die umfassende Fernsehdokumentation Filmemigration aus Nazideutschland. Im gleichen Jahr erscheint sein radikales und unorthodoxes 'Handbuch wider das Kino'. In den folgenden Jahren leben Straschek und Rausch in England, China und Indien, ehe sie sich in Wien niederlassen. Straschek, der sich weiterhin seinem Lebensprojekt, der Filmemigration, widmet, arbeitet und lebt mit Rausch hier weitgehend zurueckgezogen. Ein Begriff und ein Zustand, der nur unzureichend die Widersprueche seiner radikalen, unversoehnlichen und vielleicht auch tragischen Persoenlichkeit umschreibt.\n Mit diesem Programm unternimmt die Viennale den Versuch einer Annaeherung und Erinnerung an Person und Werk Guenter Peter Strascheks, fuer den das gelten mag, was er einmal ueber die Straubs gesagt hat: 'Nicht Vorbild. Beispiel.'\n Wir danken von ganzem Herzen Frau Karin Rausch fuer ihr grosszuegiges Vertrauen und Entgegenkommen.\n \n Zusaetzlich zur Lesung werden an diesem Special Evening die Filme Einleitung zu Arnold Schoenbergs Begleitmusik zu einer Lichtspielscene und Filmemigration aus Nazideutschland, Teil 1 gezeigt.\n\n\n 30.10.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3772.shtml
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SUMMARY:Somewhere (OmdU) -  Sofia Coppola
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:SOFIA COPPOLA\nUSA 2010\n\nDrehbuch Sofia Coppola\n Kamera Harris Savides\n Schnitt Sarah Flack\n Ton Ronni Brown\n Musik Phoenix\n Ausstattung Anne Ross\n Kostuem Stacey Battat\n Darsteller Stephen Dorff (Johnny Marco), Elle Fanning (Cleo), Chris Pontius (Sammy), Michelle Monaghan (Rebecca)American Zoetrope, Pathe, Medusa Film, Tohokushinsha Film Corporation\nWeltvertrieb\nFocus Features International\nVerleih in Oesterreich\nTobis Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n98 Minuten\n\nDer erfolgreiche Starschauspieler Johnny Marco lebt ruhelos zwischen Dreharbeiten, Reisen und Hotel, bis ihm eines Tages seine elfjaehrige Tochter fuer ein paar Tage anvertraut wird. Aus der unwillkommenen Ablenkung und auferlegten Verantwortung wird eine zusehends spannendere Irritation, eine neu erwachende Beziehung zu einem zugleich vertrauten und fremden Menschen. Mit einem feinen, manchmal naiven Gefuehl fuer Zwischentoene und Konflikte schildert Coppola diese Vater-Tochter-Geschichte als eine Art doppeltes Erwachsenwerden. Vor kurzem belohnt mit dem Goldenen Loewen von Venedig.\n\nSOFIA COPPOLAGeboren 1971 in New York. Arbeitet zunaechst als Fotografin und Stylistin. Ab Mitte der Achtziger Jahre uebernimmt sie Rollen in den Filmen ihres Vaters Francis Ford Coppola, etwa in Peggy Sue Got Married (1986) und The Godfather III (1990). Mit The Virgin Suicides (1999, Viennale 2000) realisiert sie ihr viel beachtetes Langfilmdebuet, mit Lost in Translation (2002, Viennale 03) gelingt ihr ein weltweiter Erfolg. Nach dem Historienfilm Marie Antoinette (2006) ist Somewhere ihr vierter Spielfilm. Sie wird dafuer in Venedig mit dem Goldenen Loewen ausgezeichnet.\n\n 30.10.201020:30Gartenbaukino 01.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3673.shtml
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SUMMARY:Ma nuit chez Maud (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1969\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Jean-Pierre Ruh\n Schnitt Cecile Decugis\n Ausstattung Nicole Rachline\n Darsteller Jean-Louis Trintignant, Francoise Fabian, Marie-Christine Barrault, Antoine Vitez, Leonide Kogan, Anne Dubot, Pere Guy, Marie Becker Barbet Schroeder, Pierre Cottrell (Les Films du Losange), Alfred de Graarf, Pierre Grimberg, FFP, Simar Films, Les Films du Carrosse, Les Productions de la Gueville, Renn Productions, Les Films de la Pleiade, Les Films des Deux Mondes\n\n35 mm/SW\nOmeU\n110 Minuten\n\nWinter in Clermont-Ferrand. Jean-Louis, glaeubiger Katholik, erwaehlt sich waehrend einer Messe die junge Francoise als seine kuenftige Frau. Sein Freund, ein marxistischer Professor, macht ihn darauf mit der charmanten geschiedenen Aerztin Maud bekannt. Ungeplant verbringen die beiden eine Nacht zusammen – und diskutieren ueber Liebe, Treue, Ehe und Moral, ueber Blaise Pascal und die Religion, wie es wohl nur Franzosen koennen, ohne uns auch nur eine Minute zu langweilen. Seine Francoise heiratet Jean-Louis dann natuerlich trotzdem.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 14.10.201019:00Filmmuseum 30.10.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3504.shtml
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SUMMARY:Programm 9: Beschleunigte Blicke
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\nDie Strecke\n Oesterreich 1927\n Regie Max Neufeld\n Kamera Hans Theyer\n Drehbuch Jacques Bachrach, Rosa Wachtel\n Darsteller Maly Delschaft, Carmen Cartellieri, Hans Unterkirchner, Eugen Neufeld, Hans Thimig, Hans Marr, Anton Edthofer, Mizzi Griebl, Cornelius Kirschner, Max Brod, Eugen Guenther\n Produktion Hugo-Engel-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 64 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 9: BESCHLEUNIGTE BLICKE\n \n\nDie Strecke (1927) ist ein Kammerspiel von besonderer Dichte, stimmig bis ins kleinste Detail. Auf der einen Seite die pulsierende Metropole, auf der anderen die beschauliche Provinz, dazwischen ein Schienenstrang, der nicht nur die Orte verbindet, sondern auch die Handlung vorantreibt. Die Frau des Bahnwaerters leidet unter der kleinbuergerlichen Enge ihrer Ehe und sehnt sich nach dem mondaenen Leben der Grossstadt, das sie nur aus Illustrierten kennt. Der weltgewandte und attraktive neue Vorsteher naehrt ihre Traeume. Doch seine Motive sind, man kann es sich denken, alles andere als lauter.\n \n Musik: Fabian Pollack, Gitarre und Devices, Alexandr Vatagin, Cello und Elektronik.\n\n\n 30.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3755.shtml
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SUMMARY:Black Caesar (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1973\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Fenton Hamilton, James Signorelli\n Schnitt George Folsey Jr.\n Ton Alex Vanderkar\n Musik James Brown, Lyn Collins, Fred Wesley\n Ausstattung Larry Lurin\n\n Darsteller Fred Williamson (Tommy Gibbs), Gloria Hendry (Helen), Art Lund (McKinney), D’Urville Martin (Rev. Rufus), Julius Harris (Mr. Gibbs), Minnie Gentry (Mama Gibbs), Philip Roye (Joe Washington), William Wellman Jr. (Alfred Coleman)MGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n92 Minuten\n\nThommy Gibbs will hoch hinaus: Erst dient sich der Hausbesorgerinnenspross aus Harlem der Mafia als Killer an, dann uebernimmt er selber Stueck fuer Stueck die Herrschaft ueber die Unterwelt der Stadt, bis am Ende einer auftaucht, der’s genauso schaffen will wie er – die Gewaltspirale des Kapitalismus dreht sich, die Muehle malmt und malmt. Ein Blaxploitation-Film als Brecht’sches Volksstueck, in dem Klassen- wie Rassenverhaeltnisse so analytisch praezise wie packend durchgearbeitet werden.\n\n\n 22.10.201013:00Gartenbaukino 30.10.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3738.shtml
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SUMMARY:Bone (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1972\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera George Folsey Jr.\n Schnitt George Folsey Jr.\n Musik Gil Melle\n Special Effects Rick Baker\n\n Darsteller Yaphet Kotto (Bone), Andrew Duggan (Bill), Joyce Van Patten (Bernadette), Jeannie Berlin (Maedchen), Casey King (Junge), Brett Somers (X-Ray Lady), Dick Yarmy (Bankbeamter), James Lee (Woody)Produktion\nJack H. Harris Enterprises\n Larco Productions\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n95 Minuten\nLarry Cohen\n\n\nBONEPloetzlich steht da ein boeser schwarzer Mann am Swimming Pool und will vom schneebluetenweissen Gutbuerger-Paar viel, viel Geld. Sonst, so droht er, bringt er die Dame des Hauses um, freilich nicht, ohne ihr zuvor noch Gewalt angetan zu haben. Aber wer ist der junge Mann in der dunklen Zelle, den das alles so praechtig amuesiert? Cohens Regiedebuet ist eine der aussergewoehnlichsten Arbeiten des US-Kinos jener Jahre: Eine comicgleiche Satire ueber die ganz alltaeglichen WASP-Phobien, in dem jeder auf jeden wie wild Stereotypen projiziert, so lange, bis (Alb)Traeume und Wirklichkeit ununterscheidbar scheinen.\n\n\n 23.10.201021:00Metro 30.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3606.shtml
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SUMMARY:Blue Valentine (OF) -  Derek Cianfrance
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DESCRIPTION:DEREK CIANFRANCE\nUSA 2009\n\nDrehbuch Derek Cianfrance, Joey Curtis, Cami Delavigne\n Kamera Andrij Parekh\n Schnitt Ron Patane, Jim Helton\n Ton Sebastian Henshaw\n Musik Grizzly Bear\n Ausstattung Inbal Weinberg\n Kostuem Erin Benach\n Darsteller Ryan Gosling (Dean), Michelle Williams (Cindy), Faith Wladyka (Frankie), Jerry John Doman (Jerry), Mike Vogel (Bobby), Marshall Johnson (Marshall)Hyde Park International\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n114 Minuten\n\nBlue Valentine erzaehlt eine Geschichte, die wir schon hundertmal gesehen haben. Und dennoch ist hier alles neu, gewagt, eigenartig. Cianfrances Film handelt von einer jungen Familie im laendlichen Pennsylvania, die kurz vor dem Zerbrechen ist, weil der Alltag drueckend, die Liebe verflogen, das Geld zu wenig und das Neue und Aufregende verbraucht ist. Aber noch einmal wollen Cindy und Dean, grossartig portraetiert von Michelle Williams und Ryan Gosling, einen letzten Versuch unternehmen, ihre Beziehung zu retten. Und wie Blue Valentine diese Geschichte dann erzaehlt, haben wir so noch nicht gesehen.\n\nDEREK CIANFRANCEFilmstudium an der University of Colorado, wo er auch mehrere Studentenfilme realisiert. Mit Brother Tied entsteht 1998 sein erster Spielfilm, der beim Filmfestival von Sundance uraufgefuehrt wird. Dreht in der Folge mehrere Kurzfilme sowie Dokumentationen fuer das Fernsehen. Blue Valentine ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 30.10.201023:00Gartenbaukino 02.11.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3723.shtml
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SUMMARY:Die verr&uuml;ckte Welt der Ute Bock (OF) -  Houchang Allahyari
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:HOUCHANG ALLAHYARI\nA 2010\n\nDrehbuch Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari\n Kamera Peter Roehsler\n Schnitt Michaela Muellner\n Ton Gaile Miksyte\n\n Mit Ute Bock, Josef Hader, Karl Markovics, Viktor Gernot, Andreas Vitasek, Julia Stemberger, Roland Dueringer, Dolores Schmidinger, Peter Kern, Alexander Pschill, Stefano Bernardin, Claudia Androsch, Ronald Rudoll, Petra Allahyari, Arian Allahyari, Edik Avetisyan, Stella TadevosyAllahyari Filmproduktion\nWeltvertrieb\nAllahyari Filmproduktion\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n98 Minuten\n\nNach seinem erfolgreichen Portraetfilm ueber Ute Bock und ihr Engagement fuer Fluechtlinge und Asylbewerber hat Allahyari jetzt eine Art Fortsetzung realisiert, hat dokumentarisch erzaehlten Alltag mit fiktiven Szenen, spielerischen Vignetten und Stories durchwirkt. Und wer da so durch Ute Bocks Leben kreuzt, liest sich wie ein Who is Who der gegenwaertigen Schauspielszene: Josef Hader, Karl Markovics, Roland Dueringer, Peter Kern, Julia Stemberger und viele andere. Das Ganze funktioniert mit dem Charme der Improvisation, einer losen Spielhandlung und der wunderbaren Ute Bock als Darstellerin der wunderbaren Ute Bock.\n \n In Anwesenheit von Houchang Allahyari, Ute Bock u.a.\n \n Die zweite Vorstellung am 30. Oktober um 23:30 Uhr in der Urania wird mit englischen Untertiteln gezeigt.\n\nHOUCHANG ALLAHYARIGeboren 1941 in Teheran. Studiert Medizin in Wien und arbeitet viele Jahre als Psychiater. Nach fruehen experimentellen und avantgardistischen Arbeiten dreht er kommerziell erfolgreiche Filme wie Fleischwolf (1990), I Love Vienna (1991), Hoehenangst (1994), Geboren in Absurdistan (1999) und Bock For President (2009, Viennale 09).\n\n 26.10.201018:00Gartenbaukino 30.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3595.shtml
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SUMMARY:I'm Still Here (OF) -  Casey Affleck In der Nacht von 30. auf 31. Oktober.
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:CASEY AFFLECK\nUSA 2010\n\nDrehbuch Casey Affleck, Joaquin Phoenix\n Kamera Casey Affleck, Magdalena Gorka\n Schnitt Casey Affleck\n Ton Alex Ullrich\n Mit Joaquin Phoenix, Sean Combs, Edward James OlmosFlemmy Productions\nWeltvertrieb\nMagnolia Picutures\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n107 Minuten\n\nHandelt es sich um eine Dokumentation? Ist alles reine Fiktion und Projektion? I’m Still Here ist ein Jahr im Leben von Joaquin Phoenix, der sich von seiner Karriere als Hollywoodstar lossagt und beschliesst, sich dem Hip Hop zu widmen. Der Film, sein Protagonist, das Ganze ist teils absurd, teils beruehrend, dann wieder grotesk, immer aber riskant und haarscharf am Absturz in die eigene Widerspruechlichkeit entlang balancierend. Inzwischen gilt die Losung, die ganze Geschichte sein ein inszenierter Fake gewesen. Andere sagen, auch dies sei reine Schadensbegrenzung a la Hollywood. However – see for yourself, wie nahe in diesem grotesken Geschaeft alles beieinander liegt. F for Phoenix.\n\nCASEY AFFLECKGeboren 1975 in Falmouth, Massachusetts. Arbeitet seit Mitte der Neunziger Jahre als Schauspieler, u.a. in Filmen von Gus Van Sant (To Die For, 1995; Gerry, 2002) und Kevin Smith (Chasing Amy). I’m Still Here ist sein Regiedebuet.\n\n\nIn der Nacht auf Sonntag, 31.10.2010\n\n\n 31.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 30. auf 31. Oktober. 01.11.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3710.shtml
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SUMMARY:Festival (OmeU)
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DESCRIPTION:Festival (OmeU), Veduta (kein Dialog)\nJEAN-CLAUDE ROUSSEAU\nF 2010\n\nDrehbuch, Kamera, Schnitt, Ton Jean-Claude Rousseau\n Mit Jean-Claude Rousseau u.a. Jean-Claude Rousseau\nWeltvertrieb\nJean-Claude Rousseau\n\nDigiBeta/1:4:3/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nJean-Claude Rousseau ist eine im franzoesischen Gegenwartskino singulaere Erscheinung. Seine Arbeit bewegt sich nahezu selbstvergessen, mit eigenen Gesetzen durch Zeit und Raum, verwischt die Grenzen zwischen Experimentellem, Dokumentarischem und Erzaehlerischem. Immer sind seine Filme hoechst persoenlich, aber zugleich von feiner Diskretion. Die Welt von Festival sind die Hotelzimmer, Lobbys, Strassen, Kinosaele oder Plaetze, denen Rousseau auf seinen Reisen begegnet, in die er sich einschreibt, wie ein Geist, ein Fremder, ein Gast. Wie Zitate wiederholen sich die Bewegungen, Gesten, Blicke, manchmal am Rande der Erstarrung, dann wieder von forschender Neugier und Insistenz.\n \n In Anwesenheit von Jean-Claude Rousseau.\n \n Festival wird gemeinsam gezeigt mit Veduta.\n\nJEAN-CLAUDE ROUSSEAUGeboren 1946 in Paris. Studium der Rechtswissenschaften. In New York entdeckt er den avantgardistischen Film fuer sich. Er schreibt fuer 'Revue d’Estetique' und widmet sich in mehreren Aufsaetzen dem Werk Robert Bressons, der, wie auch der hollaendische Maler Jan Vermeer, seine kuenstlerische Arbeit beeinflussen wird. Les Antiquites de Rome (1989) ist sein erster langer Spielfilm, 1995 dreht er mit La Vallee close einen knapp 140-minuetigen Film in Plansequenzen. 2007 praesentiert die Viennale eine restaurierte Fassung seines 1984 entstandenen Jeune femme a sa fenetre lisant une lettre. Weitere Filme: De son appartement (2007, Viennale 07), 301 und L’Appel de la foret (beide 2008, Viennale 08), Pas cette nuit (2007), Serie noire (2009, beide Viennale 09). Neben Festival zeigt die Viennale seinen neuen Kurzfilm Veduta.\n\n 29.10.201018:00Stadtkino 31.10.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3678.shtml
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SUMMARY:Les Etats nordiques / Drifting States (OmeU) -  Denis Cote
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DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2005\n\nDrehbuch Denis Cote, Christian LeBlanc\n Kamera Denis Laplante\n Schnitt Rafaeel Ouellet\n Ton Thierry Collins\n Musik Bohren, Der Club of Gore – Isis\n\n Darsteller Christian LeBlanc und die Einwohner von Radissonnihilproductions\nWeltvertrieb\nnihilproductions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\n'Seit Robert Bressons Mouchette habe ich keinen lakonischeren Film ueber die Einsamkeit eines Menschen gesehen als diesen', schreibt der Kritiker Wolfram Schuette ueber Cotes ersten Film. Ein Sohn hat seiner todkranken Mutter Sterbehilfe geleistet, dann verstaut er den in Tuecher eingeschlagenen Leichnam in seinem Kofferraum und macht sich auf eine Reise. Irgendwo im hohen Norden, in einem kleinen Ort, beginnt er ein neues Leben unter neuen Menschen. 'Die herbe nahezu sprachlose dunkle Schoenheit der im Direktton beschworenen Poesie von Verlassenheit und Ausgesetztheit', sagt Schuette, 'hat genau jene aesthetische Dringlichkeit und Originalitaet, die dem Kino heute weitgehend fehlt.' Ein Debuet, zwischen Dokument und Fiktion, von erstaunlicher Meisterschaft und Eindringlichkeit, das vieles an spaeteren Motiven und Ideen in Cotes Arbeit vorwegnimmt.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 22.10.201020:30Stadtkino 31.10.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3681.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 3
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 3, Hist&oacute;ria do cinema (OmeU), Madame & Little Boy (OmeU), Toujours moins / Less And Less (OmeU), Gesang der J&uuml;nglinge / Song of the Youth (OmeU), Chef-d&#146;oeuvre? / Masterpiece? (OmeU)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 3\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 3 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Toujours moins\n Chef-d’oeuvre?\n Gesang der Juenglinge\n Madame & Little Boy\n Historia do cinema \n\n\n 30.10.201018:00Stadtkino 31.10.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3760.shtml
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SUMMARY:Le Boucher / The Butcher (OmeU) -  Claude Chabrol
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DESCRIPTION:CLAUDE CHABROL\nF 1970\n\nDrehbuch Claude Cahbrol\n Kamera Jean Rabier\n Schnitt Jacques Gaillard\n Ton Guy Chichignoud\n Musik Pierre Jansen\n Ausstattung Guy Littaye\n Kostuem Joseph Poulard\n Darsteller Stephane Audran (Helene), Jean Yanne (Popaul), Antonio Passalia (Angelo), Pascal Ferone (Cahrpy), Mario Beccara (Leon Hamel)Artedis (SA)\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n94 Minuten\n\nVor etwas mehr als einem Monat starb Claude Chabrol. Mit seinem mehr als sechzig Filme umfassenden Werk zaehlt er zu den produktivsten und originellsten Regisseuren nach dem Krieg. 1969 bis 1974 entstehen einige jener Werke, die seinen Ruhm begruenden, darunter Le Boucher, den die Viennale jetzt in Erinnerung an den grossen franzoesischen Filmemacher zeigt. Le Boucher ist ein an Hitchcock gemahnender Kriminalfilm ueber die Doppelboedigkeit und Verwirrung der Gefuehle und Wahrnehmungen seiner Protagonisten und zugleich eine Dostojewski’sche Parabel von Schuld, Suehne und Erloesung eines verlorenen Menschen. Aber neben allem ist es ein echter Chabrol, eines seiner reifsten, spannendsten und pursten Werke.\n \n Zur Erinnerung an Claude Chabrol (1930-2010).\n\nCLAUDE CHABROLGeboren 1930 in Paris. Studiert Literaturwissenschaft an der Sorbonne. Schreibt mit Eric Rohmer 1956 eine Monografie ueber Hitchcock und wird Ende der Fuenfziger Jahre Kritiker bei den 'Cahiers du cinema'. Gilt als einer der Initiatoren und Hauptvertreter der Nouvelle Vague. Seit den Sechziger Jahren beschaeftigen sich seine preisgekroenten Filme wiederholt mit dem Verfall buergerlicher Werte. (Auswahl): Le Beau Serge (1958), Les Bonnes femmes (1960), Les Biches (1968), Nada (1974), Une affaire des femmes (1988), L’ Enfer (1994), La Ceremonie (1995), La Fleur du mal (2003), La Fille coupee en deux (2007). Claude Chabrol stirbt am 12. September 2010 in Paris.\n\n 31.10.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3780.shtml
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SUMMARY:Agua fr&iacute;a de mar / Cold Water of the Sea (OmeU) -  Paz Fabrega
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DESCRIPTION:PAZ FABREGA\nCosta Rica/F/E/NL/Mexiko 2010\n\nDrehbuch Paz Fabrega\n Kamera Maria Secco\n Schnitt Nathalie Alonso Casala\n Ton Severin Favriau\n Ausstattung Marielos Cordero, Dominique Ratton Perez\n Darsteller Montserrat Fernandez (Karina), Lil Quesada Morua (Mariana), Freddy Chavarria (Karinas Vater), Annette Villalobos (Karinas Mutter), Luis Carlos Bogantes (Rodrigo)Films Boutique\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n83 Minuten\n\nEin junges Paar findet eines Nachts ein Maedchen am Strand, das erzaehlt, sie sei weggelaufen, weil ihr Onkel sie angefasst und gekuesst habe. Am naechsten Morgen ist die Kleine verschwunden, aber die Frau kann nicht aufhoeren, an ihre Geschichte zu denken und beginnt nach ihr zu suchen. Mit exzellenten Laiendarstellern gedreht, erschafft Fabrega in ihrem ersten Spielfilm eine poetische und bedrohliche Welt inmitten einer wunderschoenen Landschaft, die im Kontrast zur inneren Einsamkeit der Figuren steht. Mit wenigen filmischen Mitteln gelingt es ihr, die Realitaet wie einen Traum erscheinen zu lassen und dabei doch etwas ueber die Gefuehle von echten Menschen zu erzaehlen.\n\nPAZ FABREGAGeboren 1979 in San Jose, Costa Rica. Studiert Fotografie und Journalismus, bevor sie ein Filmstudium an der London Film School absolviert. Nach den beiden Kurzfilmen Temporal (2006) und Cuilos (2008) ist Agua fria de mar ihr erster Langspielfilm, fuer den sie beim Filmfestival von Rotterdam ausgezeichnet wird. \n\n 29.10.201014:00Urania 31.10.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3629.shtml
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SUMMARY:N&eacute;nette (OmdU) -  Nicolas Philibert
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:NICOLAS PHILIBERT\nF 2010\n\nDrehbuch Nicolas Philibert\n Kamera Katell Djian, Nicolas Philibert\n Schnitt Nicolas Philibert, Lea Masson\n Ton Jean Umansky, Laurent Gabiot\n Musik Philippe Hersant, Pascal GalloisLes Films d’Ici\nWeltvertrieb\nLes Films du Losange\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n70 Minuten\n\nNenette ist ein Orang-Utan Weibchen aus Borneo. Sie ist 40 Jahre alt und hat 37 davon in Gefangenschaft im Affenhaus des Pariser 'Jardin des Plantes' zugebracht. Taeglich kommt eine Vielzahl an Besuchern und sieht Nenette zu, wie sie so gut wie nichts tut. Meist schaut sie die Leute an, die sie anschauen, und aus dieser seltsam verrueckten Konstellation hat Nicolas Philibert einen hoechst vergnueglichen und hoechst intelligenten Film gemacht. Man sieht Nenette, aber ihre Besucher existierten nur im Ton oder in der Imagination. Das Bild des Affen und der Ton des Menschen, eine Art Meditation und Liebeserklaerung zugleich. Warten Sie nicht, besuchen Sie Nenette.\n \n In Anwesenheit von Nicolas Philibert.\n\nNICOLAS PHILIBERTGeboren 1951 in Nancy. Studium der Philosophie. Arbeitet in den Siebziger Jahren als Regieassistent u.a. fuer Rene Allio und Alain Tanner sowie als Darsteller in Allios Les Camisards (1972). 1978 entsteht gemeinsam mit Gerard Mordillat der Dokumentarfilm La Voix de son maitre. Nach mehreren Kurzfilmen realisiert er 1990 La Ville Louvre. Weitere Filme (Auswahl): Un animal, des animaux (1995, Viennale 95), Etre et avoir (2002, Viennale 02), Retour en Normandie (2007, Viennale 07).\n\n 30.10.201018:00Gartenbaukino 31.10.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3720.shtml
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SUMMARY:Los j&oacute;venes muertos / Dead Youth (OmeU) -  Leandro Listorti
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LEANDRO LISTORTI\nArgentinien 2009\n\nDrehbuch Leandro Listorti\n Kamera Martin Mohadeb\n Schnitt Felipe Guerrero\n Ton Luciano FusettiHabitacion 1520\nWeltvertrieb\nBellasombra\n\nHDCam/1:4:3/Farbe\nOmeU\n73 Minuten\n\nSeit Ende der neunziger Jahre haben sich in dem kleinen Ort Las Heras in der argentinischen Provinz mehr als 30 Teenager das Leben genommen. Es gab keine Anzeichen fuer die Selbstmorde, und bis heute kann sich niemand die Gruende fuer diese beunruhigende Serie erklaeren. In Los jovenes muertos versucht Listorti, diesen und anderen Todesfaellen auf den Grund zu gehen. 'Die unterschiedlichen Weisen, auf die verschiedene Kulturen an den Tod herangehen, haben mich immer fasziniert', sagt der Filmemacher und fragt: 'Wie dreht man den Tod? Wie zeigt man, dass nichts mehr da ist?'\n\nLEANDRO LISTORTIGeboren 1976 in Buenos Aires. Besucht nach seinem Filmstudium verschiedene Dokumentarfilm-Workshops, unter anderem von Martin Rejtman, Pablo Reyero, Patricio Guzman und Hernan Khourian. Arbeitet auch als Regieassistent sowie als Kinovorfuehrer. Nach drei Kurzfilmen ist Los jovenes muertos sein erster Langfilm.\n\n 24.10.201023:00Stadtkino 31.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3704.shtml
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SUMMARY:48 (OmeU) -  Susana de Sousa Dias
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:SUSANA DE SOUSA DIAS\nP 2009\n\nDrehbuch Susana de Sousa Dias\n Kamera Octavio Espirito Santo\n Schnitt Susana de Sousa Dias\n Ton Armanda Carvalho, Antonio de Sousa Dias, Paulo Cerveira e Valente Dimande\n Musik Antonio de Sousa DiasKintop\nWeltvertrieb\nKintop\n\nDigiBeta/1:4:3/SW\nOmeU\n93 Minuten\n\n48 Jahre dauerte die Diktatur in Portugal unter Antonio de Oliveira Salazar. 48 ist der lakonische Titel dieser Dokumentation, die nahezu ausschliesslich aus alten Fotografien besteht, aus Aufnahmen der Gesichter von politischen Gefangenen, entstanden in den Folterkellern der gefuerchteten Geheimpolizei PIDE. Was erzaehlt ein Gesicht? Was schreibt sich diesem im Moment der Aufnahme ein? Wer ist sein Gegenueber? Wem 'gehoert' dieses Bild? Die Erzaehlungen der Ueberlebenden, die Stimmen heute zu den Gesichtern von damals beantworten manche der Fragen. Und stellen viele neu. Es gibt eine Zeugenschaft der Geschichte und der Film ist dieses lebendige Eingedenken.\n\nSUSANA DE SOUSA DIASGeboren 1962 in Lissabon. Studiert Kunst und Philosophie an der Universitaet von Lissabon und Film an der Escola Superior de Teatro e Cinema (ESTC). Arbeitet theoretisch und kuenstlerisch in den Bereichen Kunst, Film und Musik, zur Zeit an der Universite Paris 8 und an der Hochschule fuer Kunst in Lissabon. Gruendet 2001 die Produktionsfirma Kintop. Ihr Dokumentarfilm Natureza Morta – Visages d’une Dictature (2005) wird bei zahlreichen Festivals praesentiert und gewinnt mehrere Auszeichnungen. Mit 48 gewinnt sie den Grossen Preis beim Filmfestival Cinema du Reel in Paris.\n\n 31.10.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3800.shtml
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SUMMARY:&Uuml;berraschungsfilm (OF)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION: \n\n\n35 mm\nOF\n107 Minuten\nSpielfilme\n\n\n\n\n\n\nUeBERRASCHUNGSFILM\n(c) Irene Hana \n\n\n\n\n 31.10.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3781.shtml
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SUMMARY:Die Marquise von O &#133; (dOF) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nBRD/F 1976\n\nDrehbuch Eric Rohmer nach der Novelle von Heinrich von Kleist\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Jean-Pierre Ruh, Louis Gimel\n Musik Roger Delmotte\n Schnitt Cecile Decugis, Annie Leconte\n Ausstattung A. von Moellendorf\n Kostuem Moidele Bickel\n Darsteller Edith Clever, Bruno Ganz, Peter Luehr, Otto Sander, Edda Seippel, Ruth Drexel, Eric Rohmer Klaus Hellwig (Janus Film Produktion), Barbet Schroeder (Les Films du Losange), Hessischer Rundfunk, Gaumont\n\n35 mm/Farbe\ndOF\n102 Minuten\n\nWer Kleist verfilmt, setzt auf die Sprache. Rohmer vertraut den Text der beruehmten Novelle wortgetreu den hochleistungsfaehigen Sprachwerkzeugen der Berliner Schaubuehnenstars an und fuehrt die unerhoerte Begebenheit der Marquise von O. in all ihrer befremdlichen Schoenheit vor; die Kostueme, die Kulisse haben mit Realismus nichts im Sinn. Der eigenwillige Duktus der Kleist’schen Sprache, die bewusst gemaeldehafte Inszenierung erzeugen die gebotene Distanz und treiben so die Zeitlosigkeit der Geschichte erst hervor.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 09.10.201019:00Filmmuseum 31.10.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3514.shtml
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SUMMARY:Life During Wartime (OF) -  Todd Solondz
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:TODD SOLONDZ\nUSA 2009\n\nDrehbuch Todd Solondz\n Kamera Ed Lachman\n Schnitt Kevin Messman\n Ton Heriberto Rosas\n Musik Doug Bernheim\n Ausstattung Roshelle Berliner\n Kostuem Catherine George\n Darsteller Shirley Henderson (Joy), Ciaran Hinds (Bill), Allison Janney (Trish), Ally Sheedy (Helen), Michael Lerner (Harvey), Chris Marquette (Billy), Rich Pecci (Mark), Charlotte Rampling (Jacqueline), Paul Reubens (Andy), Renee Taylor (Mona Jordan), Michael Kenneth Williams (Allen)Werc Werk Works\nWeltvertrieb\nFortissimo Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n96 Minuten\n\nLife During Wartime ist den drei Schwestern Joy, Trish und Helen gewidmet, ihren seltsamen Beziehungen, ihren Liebschaften, Aengsten, Ticks und Ungeheuerlichkeiten. Und als waere es das Selbstverstaendlichste der Welt, mischt Solondz in seine abgruendige Gesellschaftskomoedie Elemente des Perversen, der Verzweiflung, des Selbsthasses bis hin zum Selbstmord. Es wird, wie immer bei Solondz, zu viel geredet oder zu wenig, zu offen agiert oder ganz und gar autistisch. Es ist eine Welt aus dem Gleichgewicht, die schlafwandlerisch an der Katastrophe entlang balanciert. Inzwischen ist dieses zutiefst amerikanische Kino fast nur mehr auf Festivals zu sehen. Und daher auf keinen Fall zu versaeumen.\n\nTODD SOLONDZGeboren 1959 in Newark, New Jersey. Beginnt ein Filmstudium an der New York University, das er jedoch nicht abschliesst. Nach dem Kurzfilm Schatt’s Last Shot (1985) dreht er 1989 mit Fear, Anxiety and Depression seinen ersten Spielfilm. Mit Welcome to the Dollhouse (1995, Viennale 96) erlangt er internationale Anerkennung. Mit kontrovers diskutierten Arbeiten wie Happiness (1998, Viennale 98), Storytelling (2001) und Palindromes (2004) festigt er seinen Ruf als einer der wichtigsten US-amerikanischen Independent-Regisseure und satirischer Beobachter gesellschaftlicher Randthemen.\n\n 25.10.201015:30Gartenbaukino 31.10.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3767.shtml
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SUMMARY:Marti, dupa Craciun / Tuesday, After Christmas (OmeU) -  Radu Muntean
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DESCRIPTION:RADU MUNTEAN\nRO 2009\n\nDrehbuch Alexandru Baciu, R&#259;zvan R&#259;dulescu, Radu Muntean \n Kamera Tudor Lucaciu\n Schnitt Alexandru Radu\n Ton Electric Brother\n Ausstattung Sorin Dima\n Kostuem Giorgiana Bostan\n Darsteller Mimi Br&#259;nescu (Paul), Maria Popista&#351;u (Raluca), Mirela Opri&#351;or (Adriana), Sa&#351;a Paul-Szel (Mara), Drago&#351; Buzur (Cristi), Victor Rebengiuc (Nucu)Multimedia Est\nWeltvertrieb\nFilms Boutique\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n99 Minuten\n\nEine fein konzertierte und erzaehlte Dreiecksgeschichte, die ganz von der Alltaeglichkeit, den kleinen Wuenschen, Schwaechen und Irritationen der Beteiligten getragen ist. In einer Szene des Films kommen alle durch Zufall zusammen, das Ehepaar, ihre kleine Tochter und die Geliebte des Mannes, und dieser Moment wird zu einer grossartigen Ewigkeit, einer fast unertraeglichen Normalitaet, zum reinen Spiel im Spiel und selten hat man so etwas genauer, peinlicher, schmerzhafter und zugleich beilaeufiger erlebt als hier. Gerade in seiner Unaufgeregtheit und Routine ist Munteans Film ein gewaltiger und verstoerender Diskurs ueber die Beziehungen des Menschen.\n \n In Anwesenheit von Radu Muntean.\n\nRADU MUNTEANGeboren 1971 in Bukarest. Regiestudium an der Film- und Theaterakademie in Bukarest, wo 1992 auch sein erster Kurzfilm They Are Also of Our Skin entsteht. Mit Lindenfeld dreht er 1994 seinen ersten Langdokumentarfilm. Mit seinem mehrfach praemierten Spielfilm The Rage (2002) erlangt er internationale Aufmerksamkeit. Weitere Filme (Auswahl): The Paper Will Be Blue (2006), Boogie (2008).\n\n 29.10.201021:00Urania 31.10.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3645.shtml
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SUMMARY:Carte Blanche f&uuml;r Siegfried A. Fruhauf
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Carte Blanche f&uuml;r Siegfried A. Fruhauf, Black and White Trypps Number Three (kein Dialog), 7362 (kein Dialog), Papillon d'amour (kein Dialog), Spaced Odditties (kein Dialog), 3/60 B&auml;ume im Herbst (kein Dialog), PiRaMidas 1972-1984 (kein Dialog), A Movie (kein Dialog), Manufraktur / Manufracture (kein Dialog)\n \n\n\n\n\nSiegfried A. Fruhauf\n\n\nCARTE BLANCHE FUeR SIEGFRIED A. FRUHAUF\n \n\nDas Programm Carte Blanche fuer Siegfried A. Fruhauf besteht aus folgenden Filmen:\n \n PiRaMidas 1972-1984\n 3/60 Baeume im Herbst\n Spaced Odditties\n Manufraktur\n A Movie\n Papillon d'amour\n 7362\n Black and White Trypps Number Three \n\n\n 31.10.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3682.shtml
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SUMMARY:Meek's Cutoff (OF) -  Kelly Reichardt
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:KELLY REICHARDT\nUSA 2010\n\nDrehbuch Jon Raymond\n Kamera Christopher Blauvelt\n Schnitt Kelly Reichardt\n Ton Leslie Schatz\n Musik Jeff Grace\n Ausstattung David Doernberg\n Kostuem Vicki Farrell\n Darsteller Michelle Williams (Emily Tetherow), Bruce Greenwood (Stephen Meek), Will Patton (Soloman Tetherow), Zoe Kazan (Millie Gately), Paul Dano (Thomas Gately), Shirley Henderson\n (Glory White), Neal Huff (William White), Tommy Nelson (Jimmy White)Cinetic Media\n\n35 mm/1:1,37/Farbe\nOF\n104 Minuten\n\nMeek’s Cutoff ist Reichardts erster historischer Film, angesiedelt Mitte des 19. Jahrhunderts in den Tagen des sogenannten Oregon Trails. Drei Familien werden von einem erfahrenen Trapper durch die Cascade Mountains gefuehrt, aber das Unternehmen geraet in eine gefaehrliche, fast ausweglose Situation – als wie zur Rettung ein Indianer auftaucht. Die Landschaft, das Licht, die Figuren, Wagen, Tiere, dies alles filmt Reichardt mit einer so klaren, gelassenen Schoenheit, voller wunderbarer Details, als waere das Kino tatsaechlich die letzte Form aller Ueberlieferung. Und wieder mit dabei in der Rolle einer Siedlerin: die aussergewoehnliche Michelle Williams.\n\nKELLY REICHARDTGeboren und aufgewachsen in Miami. Studium am Massachusetts College of Art und an der School of the Museum of Fine Arts in Boston. Realisiert ihre ersten Musikvideos fuer MTV. Zieht 1988 nach New York und arbeitet u.a. mit Todd Haynes und Hal Hartley zuammen. 1993 dreht sie ihren ersten Langfilm River of Grass (Viennale 94) und unterrichtet Film an der New York University. Weitere Filme: Ode (1999), Then a Year (2002, KF), Travis (2004), Old Joy (2005, Viennale 06), Wendy And Lucy (2008, Viennale 08).\n\n 26.10.201011:00Urania 31.10.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3607.shtml
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SUMMARY:Filmemigration aus Nazideutschland, Teil 2 & 3 (OF) -  Guenter Peter Straschek
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:GUeNTER PETER STRASCHEK\nBRD 1975\n\nTeil 2 – Wir waren aufgescheucht und vogelfrei\n Mit Lotte H. Eisner, Heinrich Fraenkel, Franz Marischka, Camilla Spira, Lucie\n Mannheim u.a\n Erstausstrahlung 18.11.1975\n \n Teil 3 – Aus Europa draussen und in einer gewissen Sicherheit\n Mit Artur Gottlein, Bronislaw Kaper, Harry Sokal u.a.\n Erstausstrahlung 25.11.1975WDR/Sender Freies Berlin\n\nBetaSP/1:4:3/Farbe/SW\nOF\n116 Minuten\n\nDiese Serie mutet heute an wie eine Fernseharbeit aus einer anderen Zeit. Aus einer Zeit, als es noch ernsthafte Filmredaktionen gab und die Moeglichkeit, sich als Filmemacher serioes mit einem Projekt zu beschaeftigen. Und serioes ist noch das Geringste, was man ueber diese beispielhafte Dokumentation sagen kann, die Guenter Peter Straschek ueber Jahre hinweg erarbeiten und erstellen konnte. In Filmemigration aus Nazideutschland kommen eine Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Persoenlichkeiten zu Wort, die durch die Bedrohung des Naziregimes ins Exil gezwungen wurden. Und was es tatsaechlich bedeutet hat, was das Wort 'Exil' oder 'Vertreibung' umschreibt, die Heimat zu verlassen, von vorne zu beginnen oder benuetzt zu werden und in manchen Faellen nach dem Krieg wieder zurueckzukehren, dies wurde nie genauer, unmittelbarer und im politischen Zusammenhang gesehen und erzaehlt, als in den Episoden dieser Dokumentation. Filmexilforschung als konkrete Zeugenschaft, als Eingedenken, als Geschichtsanalyse. Nicht als Verklaerung oder Wiedergutmachung. Wenn es im oesterreichischen Fernsehen noch so etwas wie oeffentlich-rechtliche Verantwortung gibt, waere es laengst an der Zeit, diese Dokumentation ins Programm zu nehmen.\n\n\n 31.10.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3801.shtml
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SUMMARY:Programm 10: Gelenkte Begierden
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\nWiener Bilderbogen Nr.1\n Oesterreich 1925\n Regie/Animation Louis Seel\n \n 35mm/Viragiert\n 6 Minuten\n \n Champagner\n Oesterreich/Grossbritannien 1929\n Regie Geza von Bolvary\n Kamera Theodor Sparkuhl\n Drehbuch Franz Schulz\n Darsteller Betty Balfour, Vivian Gibson, Jack Trevor, Marcel Vibert, Fritz Greiner, Otto, Julius Strobl\n Produktion Sascha-Film Industrie, Wien\n British International Pictures, London\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 74 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 10: GELENKTE BEGIERDEN\n \n\nAlfred Hitchcock bezeichnete seinen Film Champagne (1928) als 'Tiefpunkt seiner Karriere', Geza von Bolvarys oesterreichische Produktion Champagner (1929) dagegen ist ein Meilenstein auf seinem Erfolgsweg durch die deutschsprachige Unterhaltungsindustrie. In beiden Filmen agierte Betty Balfour in der Hauptrolle. Schoenheit mit Ironie zu begegnen, verstand Animationsfilmer Louis Seel in Wiener Bilderbogen Nr. 1. Als Anknuepfungspunkt seiner erotisch-frechen Phantasien diente Seel seine Frau, Olivette Thomas, die ein reales Element in die phantastischen Schoepfungen integriert.\n \n Musik: Oskar Aichinger, Klavier.\n\n\n 31.10.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3796.shtml
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SUMMARY:V&eacute;nus noire / Black Venus (OmeU) -  Abdellatif Kechiche
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ABDELLATIF KECHICHE\nF 2010\n\nDrehbuch Abdellatif Kechiche, Ghalya Laroix\n Kamera Lubomir Bakchev, Sofian El Fani\n Schnitt Camille Toubkis\n Ton Nicolas Waschkowski\n Musik Slaheddine Kechiche\n Ausstattung Florian Sanson\n Kostuem Virginie Bluzat\n Darsteller Yahima Torres (Saartjie Baartman), Olivier Gourmet (Reaux), Andre Jacobs (Hendrick Caezar), Elina Loewensohn (Jeanne), Francois Marthouret (Georges Cuvier)MK2, France 2 Cinema\nWeltvertrieb\nMK2\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n160 Minuten\n\nMit Venus noire realisiert Kechiche einen historischen Film, die Geschichte der 'Hottentot Venus', einer uebergrossen, dickleibigen schwarzen Frau, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Freakshows gezeigt wurde und fuer Furore sorgte. Kechiche beschreibt, wie jene Frau zum Opfer der Schaulust wird, wie der voyeuristische Blick, der goennerhafte Gestus der Aufgeklaerten und das pseudowissenschaftliche Interesse in eins fallen mit der Gier und Hemmungslosigkeit der aufgepeitschten Leute. Und wie dahinter jene traurige, einsame Frau steht, die wie eine Wissende und Souveraene zugleich ihre eigene Sklavin ist. Ein befremdliches, trauriges und zugleich ganz nahes Stueck Kino.\n\nABDELLATIF KECHICHEGeboren 1960 in Tunis. Waechst in Nizza auf und arbeitet seit den Achtziger Jahren als Schauspieler in Filmen u.a. von Andre Techine und Abdelkrim Bahloul. Seine erste Regiearbeit, La Faute a Voltaire (2000), erhaelt bei den Filmfestspielen in Venedig den Publikumspreis der Jugend. Sein zweiter Spielfilm, L’ Esquive (2003, Viennale 04) wird mehrfach ausgezeichnet, mit La Graine et le mulet gelingt ihm 2007 auch ein kommerzieller Erfolg.\n\n 31.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3804.shtml
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SUMMARY:La bocca del lupo / The Mouth of the Wolf (OmeU) -  Pietro Marcello
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:PIETRO MARCELLO\nI 2009\n\nDrehbuch Pietro Marcello\n Kamera Pietro Marcello\n Schnitt Sara Fgaier\n Ton Emanuele Vernillo\n Musik ERA (Saenger: Vincenzo Motta, Mary Monaco)\n Darsteller Mary Monaco (Mary), Enzo Motta (Enzo)Indigo Film, L’Avventurosa Film, RAI Cinema, Babe Films\nWeltvertrieb\nMK2\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n66 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Es gab einmal ein anderes Italien, ein stolzes, proletarisches, von Solidaritaet gepraegtes. Orte wie die Hafenstadt Genua waren ein Synonym dafuer. In ihren Gassen lebten die Menschen in seltsamer, unwiederbringlicher Souveraenitaet. In La bocca del lupo wird noch einmal etwas spuerbar von dieser wunderbaren Stadt, in alten Aufnahmen und Geschichten, im heutigen Leben in den Strassen und Bars. Und nicht zuletzt in dem Liebespaar Mary und Enzo. Ein kleiner Gangster, der nach Jahren im Gefaengnis zurueckkehrt zu seiner transsexuellen, alternden Lebensgefaehrtin. Wenn man von allen Liebesgeschichten der Filme des Festivals eine einzige auswaehlen muesste, so waere es diese. Eine wahrhaftigere gibt es nicht.\n \n In Anwesenheit von Pietro Marcello.\n\nPIETRO MARCELLOGeboren 1976 in Caserta, Italien. Studium an der Accademia di Belle Arti in Neapel. Dreht seit 2003 mehrere Kurzfilme. La bocca del lupo ist nach dem mittellangen Dokumentarfilm Il passaggio della linea (2007) sein Spielfilmdebuet und wird bei der diesjaehrigen Berlinale mit dem Teddy Award ausgezeichnet.\n\n 31.10.201018:30Urania 01.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3680.shtml
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SUMMARY:La Carri&egrave;re de Suzanne (OmeU)
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:La Carri&egrave;re de Suzanne (OmeU), La Boulang&egrave;re de Monceau (OmeU)\nERIC ROHMER\nF 1963\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Daniel Lacambre\n Regieassistenz Jean-Louis Comolli, Barbet Schroeder\n Schnitt Eric Rohmer, Jackie Raynal\n Darsteller Catherine See, Christian Carriere, Philippe Beuzen, Diane Wilkinson, Jean-Claude Biette, Patrick Bauchau, Pierre Cottrell, Jean-Louis Comolli Barbet Schroeder (Les Films du Losange)\n\n35 mm/SW\nOmeU\n52 Minuten\n\nFreundlich, fast ein wenig schuechtern erscheint Bertrand, der Erzaehler dieser Alltagsgeschichte um junge Studenten in Paris. Mit einer Mischung von Neid und Komplizenschaft begleitet er seinen Freund Guillaume, der sich gelangweilt mit Suzanne abgibt und sich schliesslich sogar von ihr aushalten laesst. Unausgesprochen teilt er dessen Geringschaetzung, bis Suzanne sich mit dem begehrten, gut aussehenden Franck verbindet. Auf einmal sieht er sie mit anderen Augen und gewinnt – verspaetet - Einsicht in sein fragwuerdiges Verhalten.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit La Boulangere de Monceau. \n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 08.10.201019:00Filmmuseum 31.10.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3518.shtml
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SUMMARY:Another Year (OmdU) -  Mike Leigh
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MIKE LEIGH\nGB 2010\n\nDrehbuch Mike Leigh\n Kamera Dick Pope\n Schnitt Jon Gregory\n Ton Tim Fraser\n Musik Gary Yershon\n Ausstattung Simon Beresford\n Kostuem Jacqueline Durran\n Darsteller David Bradley (Ronnie), Jim Broadbent (Tom), Karina Fernandez (Katie), Oliver Maltman (Joe), Lesley Manville (Mary), Ruth Sheen (Gerri), Imelda Staunton (Janet), Peter Wight (Ken)Thin Man Films\nWeltvertrieb\nFocus Features International\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n129 Minuten\n\nMike Leighs Werk ist von durchaus unterschiedlicher Qualitaet, manchmal zu plakativ, zu schnell ein Einverstaendnis suchend, zu vorhersehbar. Another Year jedoch ist ein besonderer Gluecksfall, eine Familiengeschichte, die einfach und selbstverstaendlich erzaehlt ist, ohne Sentimentalitaet und falschen Naturalismus, so dass man grosse Lust verspuert, den Menschen beim Leben zuzusehen, sie zu begleiten, ohne sich mit ihnen gemein zu machen. Das ist eine besondere Kunst und hier hat Leigh sie zu einer detaillierten, lebendigen Meisterschaft entwickelt.\n \n In Anwesenheit von Mike Leigh und Georgina Lowe (Produzentin).\n\nMIKE LEIGHGeboren 1943 in Salford bei Manchester. Studium an der Royal Academy of Dramatic Art in London, an der Central School of Arts and Crafts und der London Film School. Schreibt zunaechst Theaterstuecke, bevor er 1971 mit Bleak Moments seinen ersten Spielfilm inszeniert. Dreht in der Folge fuer das Fernsehen, bis er sich mit High Hopes (1988) und Life Is Sweet (1990) als einer der wichtigsten Vertreter des britischen Autorenfilms etabliert. Gruendet mit dem vergangenes Jahr verstorbenen Simon Channing Williams, dem auch Another Year gewidmet ist, die Produktionsfirma Thin Man Films. Die Viennale widmet ihm 1996 einen Tribute. Filme (Auswahl): Naked (1993), Secrets & Lies (1996), All Or Nothing (2002), Vera Drake (2004), Happy-Go-Lucky (2008).\n\n 31.10.201020:00Gartenbaukino 01.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3782.shtml
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SUMMARY:Hitparkut / Dissolution (OmeU) -  Nina Menkes
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:NINA MENKES\nIsrael 2010\n\nDrehbuch Nina Menkes, Didi Fire\n Kamera Itai Marom, Nina Menkes\n Schnitt Nina Menkes, Didi Fire\n Darsteller Didi Fire, Felina KlutchkinTransfax Film Productions\n\nHDCam/SW\nOmeU\n88 Minuten\n\nIm Mittelpunkt von Hitparkut steht ein Mann, der als juedischer Israeli in einer schaebigen Wohnung im arabischen Teil von Tel Aviv haust und in einem Kreislauf aus Aggression und Lethargie gefangen scheint. Nach einem Raubmord tauscht er seine Behausung oefters gegen die Bars der Stadt, doch seine boesen Geister begleiten ihn. Harte Kontraste schaffen einen sproeden Realismus, raeumliche Fluchten fokussieren den Blick, immer wieder justiert die Kamera ihr Objektiv. Nach und nach uebertraegt sich die Unruhe der Bilder und Geister dieses Films auf einen selbst.\n \n In Anwesenheit von Nina Menkes und November Wanderin (Art Director).\n\nNINA MENKESGeboren 1963. Filmstudium an der UCLA. 1983 realisiert sie ihren ersten mittellangen Film The Great Sadness of Zohara. In der Folge entsteht eine Reihe von aussergewoehnlichen Arbeiten, mit denen siesich als eine wichtigsten Vertreterinnen eines feministischen Avantgardekinos profiliert. Filme (Auswahl): Magdalena Viraga (1988), Queens Of Diamonds (1991), The Bloody Child (1996), Phantom Love (2007). Die Viennale widmet Nina Menkes 2007 ein Special Program.\n\n 31.10.201020:30Stadtkino 02.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3739.shtml
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SUMMARY:L' Amour l'apr&egrave;s-midi (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1972\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Nestor Almendros\n Ton Jean-Pierre Ruh\n Musik Arie Dzierlatka\n Schnitt Cecile Decugis\n Ausstattung Nicole Rachline\n Kostuem Daniel Hechter-Vog\n Darsteller Bernard Verley, Zouzou, Francoise Verley, Daniel Ceccaldi, Malvina Penne Pierre Cottrell, Barbet Schroeder (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n97 Minuten\n\nFrederic ist ein Muster von Ehemann, dessen erotische Extravaganzen sich auf Tagtraeume von wilden Begegnungen mit attraktiven Frauen beschraenken – bis ihm Chloe ueber den Weg laeuft. Aus dieser trivial anmutenden Anordnung erzeugt Rohmer ueber Stimmungen, Alltagsszenen, Dialoge eine filigrane Spannung, die sich fuer den ueberforderten Protagonisten erst loest, als ihn eine scheinbar unbedeutende Erinnerung im letzten Moment aus dem moralischen Dilemma reisst. Eheleben – so erkennt er – schliesst „Liebe am Nachmittag" nicht aus.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 17.10.201019:00Filmmuseum 31.10.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3486.shtml
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SUMMARY:Octubre / Im Oktober werden Wunder wahr (OmdU) -  Daniel Vega, Diego Vega
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:DANIEL VEGA, DIEGO VEGA\nPeru/Venezuela/E 2010\n\nDrehbuch Daniel Vega, Diego Vega\n Kamera Fergan Chavez-Ferrer\n Schnitt Gianfranco Annichini\n Ton Guillermo Palacios Pareja, Daniel Thiessen\n Ausstattung Karla Lorenzzetti\n Darsteller Bruno Odar (Clemente), Gabriela Velasquez (Sofia), Carlos Gasols (Don Fico), Maria Carbajal (Juanita), Sanchez Mesco (Milagritos Sheryl), Victor Prada (Julian Gomez ), Sofia Palacios (Sabrina), Norma Francisca Villarreal (Rosa), Humberta Trujillo (Julia)Umedia\nVerleih in Oesterreich\nWaystone Film\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n86 Minuten\n\nWie die Jungfrau kommt Pfandleiher Clemente eines Tages zum Kind. Eine der Prostituierten, die er regelmaessig besucht, hat es ihm in die Wohnung gelegt und ist verschwunden. Das Leben des eher griesgraemigen Mannes geraet gehoerig durcheinander: Eine Frau muss her, sich um das Baby zu kuemmern. Stoneface Clemente heuert die alleinstehende Nachbarin Sofia an, die sogleich umfassendere Plaene schmiedet. Doch zunaechst muss der Familienvater in spe noch begreifen, wie freudlos und eintoenig sein Leben im Grunde ist. Und zu beobachten, wie dieses Erkenntnisdaemmern sich in elliptisch montierten, statischen Einstellungen ganz allmaehlich vollzieht, ist eine Lehrstunde in lakonischem Witz.\n\nDANIEL VEGAGeboren 1974 in Peru. Studium der Audiovisuellen Kommunikation an der Universitaet Carlos III in Madrid. Nach mehreren Werbe- und Kurzfilmen ist Octubre sein erster Langspielfilm, der beim Filmfestival von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wird.\n\nDIEGO VEGAGeboren 1975 in Peru. Filmstudium mit Schwerpunkt Drehbuch am EICTV (Escuela Internacional de Cine y Television) in San Antonio de los Banos, Kuba, sowie an der ESCAC (Escuela de Cinema y Artes de Catalunya) in Barcelona. Octubre ist sein erster Langspielfilm als Drehbuchautor und Regisseur.\n\n 28.10.201011:00Metro 31.10.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3784.shtml
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SUMMARY:Periferic / Outbound (OmeU) -  Bogdan George Apetri
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:BOGDAN GEORGE APETRI\nRO/A 2010\n\nDrehbuch Bogdan George Apetri, Tudor Voican\n Kamera Marius Panduru\n Schnitt Eugen Kelemen\n Ton Bruno Pisek\n Ausstattung Simona Paduretu\n Kostuem Brandusa Ioan\n Darsteller Ana Ularu (Matilda), Andi Vasluianu (Andrei), Ioana Flora (Lavinia), Mimi Branescu (Paul), Timotei Duma (Toma)MK2\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nAls Matilda einen Tag Freigang aus dem Gefaengnis erhaelt, beschliesst sie, das Land zu verlassen. Bis zum Abend muss sie ihre Flucht organisiert haben. Mit wilder Entschlossenheit konfrontiert sie sich mit ihrer Familie, ihrem ehemaligen Freund, ihrem kleinen Sohn. Ihre ganze Energie, ihr Ueberlebenskampf, ihre Liebe fliessen in diesen einzigen Tag, als waere er ihr letzter. Periferic ist eine unsentimentale Studie ueber das heutige Rumaenien, ueber die Peripherie Europas und eine Frau, die versucht, darin einen Platz zu finden. Das wahre Ereignis dieses Films aber ist die faszinierende Ana Ularu in der Rolle Matildas, eine Schauspielerin von ungeheurer Praesenz und Sensibilitaet.\n \n In Anwesenheit von Bogdan George Apetri und Ana Ularu.\n\nBOGDAN GEORGE APETRIGeboren 1976 in Rumaenien. Zieht nach New York und studiert an der Columbia University Regie und Kamera. 2006 dreht er seinen ersten Kurzfilm A Very Small Trilogy of Loneliness, gefolgt von Last Day of December (2008). Neben seiner Arbeit als Filmemacher ist er auch als Produzent taetig.\n\n 31.10.201021:00Urania 01.11.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3677.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 6
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 6, Endeavour (eOF), Praxis 5 - 7 Szenen (kein Dialog), The Soul of Things (stumm)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 6\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 6 besteht aus folgenden Filmen:\n \n The Soul of Things\n Praxis 5 -7 Szenen\n Endeavour \n\n\n 25.10.201018:30Kuenstlerhaus Kino 31.10.201021:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3573.shtml
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SUMMARY:The Private Files of J. Edgar Hoover (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1977\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Paul Glickman\n Schnitt Christopher Lebenzon\n Ton Robert Ghiraldini, Jane Landis\n Musik Miklos Rozsa\n Ausstattung Cathy Davis\n Kostuem Lewis Freedman, Carolyn Loewenstein\n\n Darsteller Broderick Crawford (J. Edgar Hoover), James Wainwright (junger J. Edgar Hoover), Michael Parks (Robert F. Kennedy), Jose Ferrer (Lionel McCoy), Celeste Holm (Florence Hollister), Rip Torn (Dwight Webb)Larco Productions\nWeltvertrieb\nLarco Productions\n\n35 mm/1:1,85/Farbe/SW\nOF\n112 Minuten\n\nEs rast wie ein Lauffeuer durch die Raenge aller US-Institutionen: J. Edgar Hoover ist tot. Nur: Wer war dieser Mann, der als FBI-Chef einem Paten gleich das Land ueber Dekaden aus dem Schatten heraus beherrschte? Auch nur ein Mensch, den die Macht und ihr Apparat systematisch korrumpiert haben! So Cohen in dieser provokant pulpigen, mit Alt-Stars bevoelkerten Satire-Biografie eines wahren US-Albs, die dahinfetzt wie ein besonders grimmiger Warner-Gangsterfilm der 1930er Jahre. Laut Filmkritiker Robin Wood 'perhaps the most intelligent film about American politics to ever come out of Hollywood'.\n\n\n 26.10.201020:30Gartenbaukino 31.10.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3598.shtml
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SUMMARY:Rocker (OF) -  Klaus Lemke
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:KLAUS LEMKE\nBRD 1971\n\nDrehbuch Klaus Lemke\n Kamera Bernd Fiedler\n Schnitt Jutta Brandstaetter\n Ton Hajo von Zuendt\n Darsteller Hans-Juergen Modschiedler, Gerd Kruskopf, Paul Lyss, Michael-Thomas Krannich, Marianne Mim, Heidrun Rieckmann, Joe Ebel, Marianne Quast DigiBeta/1:4:3/Farbe\nOF\n85 Minuten\n\nHamburg 1971. Nach dem Tod seines Bruders freundet sich der 14-jaehrige Marc mit dem gerade aus der Haft entlassenen Gerd an. Der ehemalige Chef einer Rockergang muss auch fuer sich feststellen, das sich 'draussen' alles veraendert hat. Rocker wurde zwar fuers Fernsehen gedreht, legt sich aber mit jeder seiner von Freiheit und Sehnsucht und Wildheit handelnden Einstellungen mit den Grenzen des Formats an. Und Dominik Graf hat ueber Lemkes fast dokumentarische Grossstadtballade gesagt, neben allem anderen sei sie auch ein Archiv des Hamburger Sprachstandes der 70er, das gefaelligst beschuetzt gehoere.\n\n\n 31.10.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3783.shtml
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SUMMARY:Q &#150; The Winged Serpent (OF) -  Larry Cohen
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DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1982\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Robert Levi, Fred Murphy\n Schnitt Armond Lebowitz\n Ton Sandy Berman\n Musik Robert O. Ragland\n Special Effects David Allen, Randy Cook\n\n Darsteller Michael Moriarty (Jimmy Quinn), Candy Clark (Joan), David Carradine (Det. Shepard), Richard Roundtree (Sgt. Powell), James Dixon (Lt. Murray)Arkoff International, Larco Productions\nWeltvertrieb\nArkoff International Pictures\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nEine merkwuerdige Mordserie macht Detective Shepherd zu schaffen: Die Opfer sehen alle so aus, als haette man sie in einem Ritual getoetet, mit dem die Azteken den Gott Quetzalcoatl gnaedig stimmten. Der Eierdieb Jimmy Quinn wiederum findet auf der Spitze des Chrysler Building ein gigantisches Nest mit einem Riesenei, das von einem schlangenschlanken Monster mit gewaltigen Schwingen ausgebruetet wird. Quetzalcoatl?! – Einer der geloest-flottesten Genre-Hybriden Cohens, zudem der erste mit seinem Darsteller-Alter-Ego, dem einzigartigen Michael Moriarty. Immer wieder super.\n\n\n 24.10.201013:30Metro 31.10.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3668.shtml
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SUMMARY:Curling (OmeU) -  Denis Cote
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2010\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Josee Deshaies\n Schnitt Nicolas Roy\n Ton Frederic Cloutier\n Ausstattung Marjorie Rheaume\n Darsteller Emmanuel Bilodeau (Jean- Francois), Philomene Bilodeau (Julyvonne), Roc Lafortune (Kennedy), Sophie Desmarais (Isabelle), Muriel Dutil (Odile), Yves Trudel (Yvan), Anie Pascale Robitaille (Mireille), Johanne Haberlin (Rosie)nihilproductions\nWeltvertrieb\nDoc & Film International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nCurling ist der bisher zugaenglichste Film Denis Cotes, dem die Viennale heuer eine Werkschau widmet. Und doch wirkt er geheimnisvoll, wie ein leichter Taumel oder Schwindel. Die 12-jaehrige Julyvonne lebt bei ihrem Vater in einem abgelegenen Haus in einer kleinen Stadt. Manchmal streift sie durch die umliegenden Felder und Waldstuecke, und eines Tages macht sie eine zutiefst verstoerende Entdeckung, mit der sie verschlossen weiterlebt. Und die sie immer wieder aufs Neue sucht. Gibt es einen Zusammenhang mit dem abgeschiedenen, eigenartigen Leben des Vaters? Wie eine fantastische Spur schreibt sich Curling ein in die Wahrnehmung, ins Denken, in die Erinnerung des Betrachters.\n \n In Anwesenheit von Denis Cote.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 31.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 01.11.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3812.shtml
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SUMMARY:Blank City (OF) -  Celine Danhier In der Nacht von 31. Oktober auf 1. November.
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:CELINE DANHIER\nUSA 2009\n\nDrehbuch Celine Danhier\n Kamera Ryo Murakami, Peter Szollosi\n Schnitt Vanessa Roworth\n Ton Claire Houghtalen\n Musik Patti Smith, Television, Sonic Youth, Contortions, Lydia Lunch, Bush Tetras, DNA\n Mit Amos Poe, Ann Magnuson, Becky Johnston, Beth B, Bette Gordon, Cassandra Stark, Mele, Charlie Ahearn, Daze, Debbie Harry, Eric Mitchell, Fab 5 Freddy, Glenn O’Brien, Jack Sargeant, James Chance, James Nares, Jim Jarmusch, J. G. Thirlwell, John Lurie, John WatersCelluloid Dreams\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n94 Minuten\n\nNew York Ende der 1970er Jahre: Zwischen Drogen, Gewalt und verfallenden Haeusern entwickelt sich an der Lower East Side Manhattans eine lebendige Film-, Musik- und Kunstszene, die spaeter von den Medien mit dem Etikett 'No Wave' versehen wird. Mit zweihundert Dollar Budget drehen Leute wie Amos Poe, Eric Mitchell oder auch Jim Jarmusch authentische Filme ueber das eigene Leben. Anhand von Gespraechen mit den Protagonisten dieser Do-it-yourself-Philosophie und natuerlich vielen Ausschnitten aus selten gezeigten Werken erschafft Danhier ein lebendiges Bild dieser pulsierenden Welt, die die weltweite Independent-Filmszene nachhaltig beeinflusst hat.\n\nCELINE DANHIERGeboren 1979 in Nantes. Studiert Jura an der Sorbonne, arbeitet in Paris bei einer unabhaengigen Filmproduktion und realisiert erste experimentelle Kurzfilme. Zieht 2006 nach New York und ist unter anderem als Art Director in den Bereichen Foto, Mode und Film taetig. Blank City ist ihr Regiedebuet.\n\n 01.11.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 31. Oktober auf 1. November. 02.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3740.shtml
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SUMMARY:Folge mir / Follow Me (OmeU) -  Johannes Hammel
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DESCRIPTION:JOHANNES HAMMEL\nA 2010\n\nDrehbuch Johannes Hammel\n Kamera Johannes Hammel, Joerg Burger\n Schnitt Johannes Hammel\n Ton Gailute Miksyte\n Musik Heinz Ditsch\n Ausstattung Andrea Schratzberger\n Kostuem Alfred Mayerhofer\n Darsteller Daniela Holtz (Frau Blumenthal), Roland Jaeger, Simon Jung, Karl Fischer, Charlotte Ullrich, Oskar FischerHammelfilm\nWeltvertrieb\nHammelfilm\n\nHDCam/Farbe/SW\nOmeU\n108 Minuten\n\nAvantgarde-Filmer Hammel stuerzt den Zuseher in den Bewusstseinsstrom seiner Protagonistin, einer Ehefrau und Mutter, die langsam an ihrer flackernden Psyche und der Kaelte ihrer naeheren Umwelt zerbricht. Der Titel des Films bezieht sich auf die Schulmappe des Religionsunterrichts, den einer ihrer Soehne besucht. Der Lehrer predigt Barmherzigkeit und zuechtigt zugleich die Schueler. Das Arbeitsmittel geraet so zum grotesken Symbol einer sinnlosen Ordnung. Folge mir ist ein Film, der nur Versehrte zuruecklaesst. Und hinter dem Haus ragt eine Bruecke wie ein eiserner Regenbogen zum Spott.\n \n In Anwesenheit von Johannes Hammel und Daniela Holz.\n\nJOHANNES HAMMELGeboren 1963 in Basel. Lebt und arbeitet seit 1986 als freischaffender Filmemacher, Kameramann und Produzent in Wien. Kamerastudium an der Wiener Filmakademie. 1992 Mitbegruender von Navigator Film, 1998 Gruendung der Produktionsfirma Hammelfilm. Seine Filme werden regelmaessig im Kurzfilmprogramm der Viennale praesentiert (Auswahl): Die Schwarze Sonne (1992), Die Badenden (2003), Die Liebenden (2004), Abendmahl (2005). Folge mir ist sein erster Langspielfilm.\n\n 28.10.201021:00Kuenstlerhaus Kino 01.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3616.shtml
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SUMMARY:Bi, dung so! / Don't Be Afraid, Bi! (OmeU) -  Phan Dang Di
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PHAN DANG DI\nVietnam/F/D 2010\n\nDrehbuch Phan Dang Di\n Kamera Pham Quang Minh\n Schnitt Julie Beziau\n Ton Franck Desmoulins, Roman Dymny\n Ausstattung Bui Minh Tuan, La Quy Tung, Nghiem Quoc Cuong\n Kostuem Nguyen Diem Huong\n Darsteller Phan Thanh Minh (Bi), Nguyen Thi Kieu Trinh (Mutter), Nguyen Ha Phong (Vater), Hoa Thuy (Tante), Tran Tien (Grossvater), Mai Chau (Kindermaedchen)Acrobates Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nDer sechsjaehrige Bi lebt in der Altstadt von Hanoi. Er scheint ein normales Leben zu fuehren, doch hinter der Fassade broeckelt die Ehe seiner Eltern. Deshalb fluechtet Bi regelmaessig zu seinem Lieblingsplatz, einer Eiswuerfelfabrik. Da kehrt Bis Grossvater schwerkrank nach Hause zurueck. Bi, dung so! ist ein Film der Gegensaetze, doch die Bedeutung seiner starken Metaphern laesst er offen: Was fuer den einen Glueck bedeutet, ist fuer den anderen ein Verlust. Was fuer den einen Wert besitzt, betrachtet der andere mit abfaelligem Blick. Am Ende landet ueber dem kleinen Bi ein riesengrosses Flugzeug.\n\nPHAN DANG DIGeboren 1976 in Nghe An, Vietnam. Studium an der Hanoi University of Cinema and Theatre. Dreht 2005 seinen ersten Kurzfilm (Lotus), sein zweiter Kurzfilm When I Am Twenty wird beim Filmfestival von Venedig 2009 gezeigt. Unterrichtet Drehbuch an der Hanoi National University und zeichnet als Autor von Bui Thac Chuyens Adrift verantwortlich. Don’t Be Afraid, Bi! ist sein erster Langspielfilm.\n\n 01.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino 02.11.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3769.shtml
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SUMMARY:Periferic / Outbound (OmeU) -  Bogdan George Apetri
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DESCRIPTION:BOGDAN GEORGE APETRI\nRO/A 2010\n\nDrehbuch Bogdan George Apetri, Tudor Voican\n Kamera Marius Panduru\n Schnitt Eugen Kelemen\n Ton Bruno Pisek\n Ausstattung Simona Paduretu\n Kostuem Brandusa Ioan\n Darsteller Ana Ularu (Matilda), Andi Vasluianu (Andrei), Ioana Flora (Lavinia), Mimi Branescu (Paul), Timotei Duma (Toma)MK2\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nAls Matilda einen Tag Freigang aus dem Gefaengnis erhaelt, beschliesst sie, das Land zu verlassen. Bis zum Abend muss sie ihre Flucht organisiert haben. Mit wilder Entschlossenheit konfrontiert sie sich mit ihrer Familie, ihrem ehemaligen Freund, ihrem kleinen Sohn. Ihre ganze Energie, ihr Ueberlebenskampf, ihre Liebe fliessen in diesen einzigen Tag, als waere er ihr letzter. Periferic ist eine unsentimentale Studie ueber das heutige Rumaenien, ueber die Peripherie Europas und eine Frau, die versucht, darin einen Platz zu finden. Das wahre Ereignis dieses Films aber ist die faszinierende Ana Ularu in der Rolle Matildas, eine Schauspielerin von ungeheurer Praesenz und Sensibilitaet.\n \n In Anwesenheit von Bogdan George Apetri und Ana Ularu.\n\nBOGDAN GEORGE APETRIGeboren 1976 in Rumaenien. Zieht nach New York und studiert an der Columbia University Regie und Kamera. 2006 dreht er seinen ersten Kurzfilm A Very Small Trilogy of Loneliness, gefolgt von Last Day of December (2008). Neben seiner Arbeit als Filmemacher ist er auch als Produzent taetig.\n\n 31.10.201021:00Urania 01.11.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3677.shtml
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SUMMARY:Boxing Gym (OF) -  Frederick Wiseman
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DESCRIPTION:FREDERICK WISEMAN\nUSA 2010\n\nDrehbuch Frederick Wiseman\n Kamera John Davey\n Schnitt Frederick Wiseman\n Ton Frederick WisemanZipporah Films\nWeltvertrieb\nDoc&Film International\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nMit seinem 38. Film schaut sich Wiseman in einem Box-Club um, in dem Profis und Amateure trainieren, Dicke und Duenne, Maenner, Frauen und Kinder aller Hautfarben, jeden Alters, unterschiedlicher sozialer Schichten und kultureller Hintergruende. Boxing Gym wirkt wie das Komplementaerstueck zum letztjaehrigen La danse – Le ballet de l’Opera de Paris, es zeigt den Box-Club als die proletarische Variante des Ballett-Studios, als einen demokratischen Ort, an dem ein primitiverer Tanz gelehrt wird. Wie alle Orte in Wiseman-Filmen ist auch dieser ein Kristallisationspunkt des menschlichen Daseins, an ihm ist das Leben zu sehen, hier und jetzt.\n\nFREDERICK WISEMANGeboren 1930 in Boston. Studium an der Yale Law School. Seit 1967 arbeitet er als unabhaengiger Dokumentarfilmer und unterrichtet als Gastprofessor an mehreren Universitaeten in den USA. In seinen bei der Viennale regelmaessig gezeigten Filmen erkundet er vorrangig 'moderne' Institutionen. Filme (Auswahl): Titicut Follies (1967), High School (1968), Zoo (1993), Ballet (1995), Domestic Violence (2001), The Garden (2004), State Legislature (2006), La Danse – Le Ballet de l’Opera de Paris (2009).\n\n 01.11.201013:00Gartenbaukino 02.11.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3742.shtml
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SUMMARY:Han jia / Winter Vacation (OmeU) -  Li Hongqi
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DESCRIPTION:LI HONGQI\nChina 2010\n\nDrehbuch Li Hongqi\n Kamera Qin Yurui\n Schnitt Li Hongqi\n Ton Guo Rn’ru\n Musik Zuoxiao Zuzhou, The Top Floor Circus\n Darsteller Bai Junjie, Zhang Naqi, Bai Jinfeng, Xie Ying, Wang Hui, Bao Lei Alex Chung\nWeltvertrieb\nCapricci Films\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n91 Minuten\n\nIn einem gottverlassenen, nordchinesischen Dorf vertreiben sich ein paar Kids die letzten Tage der Winterferien. Sie geniessen die verbleibende Freiheit, haengen bei einem Freund herum und fuehren pseudophilosophische Gespraeche. Ein Slacker-Movie auf chinesisch, aber dabei von einem geradezu gnadenlosen Witz, von einer Coolness und Lakonie, die selbst die fruehen Filme von Jarmusch oder Linklater in den Schatten stellt. Im politisch korrekten oder sozialkritisch engagierten, offiziellen chinesischen Kino ist dieser Film die Ausnahme. Smells like teen spirit in Nordchina. In Locarno mit dem Grossen Preis des Festivals ausgezeichnet. Auf keinen Fall versaeumen.\n\nLI HONGQIGeboren 1976 in der chinesischen Provinz Shandong. Studium an der China Central Academy of Fine Arts. Arbeitet als Publizist und Romanautor. Seine wichtigsten Publikationen sind die Gedichtanthologie 'Cure' sowie die beiden epischen Romane 'Lucky Fellow' und 'Smells Like Teen Spirit'. 2005 realisiert er seinen Debuetfilm So Much Rice, 2008 dreht er Routine Holiday. Fuer Winter Vacation wird er beim Festival von Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet.\n\n 01.11.201013:00Stadtkino 02.11.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3706.shtml
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SUMMARY:Another Year (OmdU) -  Mike Leigh
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DESCRIPTION:MIKE LEIGH\nGB 2010\n\nDrehbuch Mike Leigh\n Kamera Dick Pope\n Schnitt Jon Gregory\n Ton Tim Fraser\n Musik Gary Yershon\n Ausstattung Simon Beresford\n Kostuem Jacqueline Durran\n Darsteller David Bradley (Ronnie), Jim Broadbent (Tom), Karina Fernandez (Katie), Oliver Maltman (Joe), Lesley Manville (Mary), Ruth Sheen (Gerri), Imelda Staunton (Janet), Peter Wight (Ken)Thin Man Films\nWeltvertrieb\nFocus Features International\nVerleih in Oesterreich\nFilmladen Filmverleih\n\n35 mm/Farbe\nOmdU\n129 Minuten\n\nMike Leighs Werk ist von durchaus unterschiedlicher Qualitaet, manchmal zu plakativ, zu schnell ein Einverstaendnis suchend, zu vorhersehbar. Another Year jedoch ist ein besonderer Gluecksfall, eine Familiengeschichte, die einfach und selbstverstaendlich erzaehlt ist, ohne Sentimentalitaet und falschen Naturalismus, so dass man grosse Lust verspuert, den Menschen beim Leben zuzusehen, sie zu begleiten, ohne sich mit ihnen gemein zu machen. Das ist eine besondere Kunst und hier hat Leigh sie zu einer detaillierten, lebendigen Meisterschaft entwickelt.\n \n In Anwesenheit von Mike Leigh und Georgina Lowe (Produzentin).\n\nMIKE LEIGHGeboren 1943 in Salford bei Manchester. Studium an der Royal Academy of Dramatic Art in London, an der Central School of Arts and Crafts und der London Film School. Schreibt zunaechst Theaterstuecke, bevor er 1971 mit Bleak Moments seinen ersten Spielfilm inszeniert. Dreht in der Folge fuer das Fernsehen, bis er sich mit High Hopes (1988) und Life Is Sweet (1990) als einer der wichtigsten Vertreter des britischen Autorenfilms etabliert. Gruendet mit dem vergangenes Jahr verstorbenen Simon Channing Williams, dem auch Another Year gewidmet ist, die Produktionsfirma Thin Man Films. Die Viennale widmet ihm 1996 einen Tribute. Filme (Auswahl): Naked (1993), Secrets & Lies (1996), All Or Nothing (2002), Vera Drake (2004), Happy-Go-Lucky (2008).\n\n 31.10.201020:00Gartenbaukino 01.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3782.shtml
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SUMMARY:I'm Still Here (OF) -  Casey Affleck
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:CASEY AFFLECK\nUSA 2010\n\nDrehbuch Casey Affleck, Joaquin Phoenix\n Kamera Casey Affleck, Magdalena Gorka\n Schnitt Casey Affleck\n Ton Alex Ullrich\n Mit Joaquin Phoenix, Sean Combs, Edward James OlmosFlemmy Productions\nWeltvertrieb\nMagnolia Picutures\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n107 Minuten\n\nHandelt es sich um eine Dokumentation? Ist alles reine Fiktion und Projektion? I’m Still Here ist ein Jahr im Leben von Joaquin Phoenix, der sich von seiner Karriere als Hollywoodstar lossagt und beschliesst, sich dem Hip Hop zu widmen. Der Film, sein Protagonist, das Ganze ist teils absurd, teils beruehrend, dann wieder grotesk, immer aber riskant und haarscharf am Absturz in die eigene Widerspruechlichkeit entlang balancierend. Inzwischen gilt die Losung, die ganze Geschichte sein ein inszenierter Fake gewesen. Andere sagen, auch dies sei reine Schadensbegrenzung a la Hollywood. However – see for yourself, wie nahe in diesem grotesken Geschaeft alles beieinander liegt. F for Phoenix.\n\nCASEY AFFLECKGeboren 1975 in Falmouth, Massachusetts. Arbeitet seit Mitte der Neunziger Jahre als Schauspieler, u.a. in Filmen von Gus Van Sant (To Die For, 1995; Gerry, 2002) und Kevin Smith (Chasing Amy). I’m Still Here ist sein Regiedebuet.\n\n\nIn der Nacht auf Sonntag, 31.10.2010\n\n\n 31.10.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 30. auf 31. Oktober. 01.11.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3710.shtml
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SUMMARY:La bocca del lupo / The Mouth of the Wolf (OmeU) -  Pietro Marcello
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DESCRIPTION:PIETRO MARCELLO\nI 2009\n\nDrehbuch Pietro Marcello\n Kamera Pietro Marcello\n Schnitt Sara Fgaier\n Ton Emanuele Vernillo\n Musik ERA (Saenger: Vincenzo Motta, Mary Monaco)\n Darsteller Mary Monaco (Mary), Enzo Motta (Enzo)Indigo Film, L’Avventurosa Film, RAI Cinema, Babe Films\nWeltvertrieb\nMK2\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n66 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Es gab einmal ein anderes Italien, ein stolzes, proletarisches, von Solidaritaet gepraegtes. Orte wie die Hafenstadt Genua waren ein Synonym dafuer. In ihren Gassen lebten die Menschen in seltsamer, unwiederbringlicher Souveraenitaet. In La bocca del lupo wird noch einmal etwas spuerbar von dieser wunderbaren Stadt, in alten Aufnahmen und Geschichten, im heutigen Leben in den Strassen und Bars. Und nicht zuletzt in dem Liebespaar Mary und Enzo. Ein kleiner Gangster, der nach Jahren im Gefaengnis zurueckkehrt zu seiner transsexuellen, alternden Lebensgefaehrtin. Wenn man von allen Liebesgeschichten der Filme des Festivals eine einzige auswaehlen muesste, so waere es diese. Eine wahrhaftigere gibt es nicht.\n \n In Anwesenheit von Pietro Marcello.\n\nPIETRO MARCELLOGeboren 1976 in Caserta, Italien. Studium an der Accademia di Belle Arti in Neapel. Dreht seit 2003 mehrere Kurzfilme. La bocca del lupo ist nach dem mittellangen Dokumentarfilm Il passaggio della linea (2007) sein Spielfilmdebuet und wird bei der diesjaehrigen Berlinale mit dem Teddy Award ausgezeichnet.\n\n 31.10.201018:30Urania 01.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3680.shtml
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SUMMARY:San Clemente (OmeU) -  Raymond Depardon
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DESCRIPTION:RAYMOND DEPARDON\nF/I 1980\n\nDrehbuch Raymond Depardon\n Kamera Raymond Depardon\n Schnitt Olivier Froux\n Ton Sophie Ristelhueber, Paul BertaultPalmeraie et Desert\nWeltvertrieb\nPalmeraie et Desert\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOmeU\n98 Minuten\n\nSan Clemente heisst eine kleine Insel vor Venedig, auf der viele Jahre lang eine psychiatrische Anstalt betrieben wurde. Als Anfang der 80er Jahre die Reformbewegung der Antipsychiatrie in Italien Fuss fasste, wurde auch das menschenunwuerdige Krankenhaus auf San Clemente geschlossen. Kurz davor besuchen Raymond Depardon und Sophie Ristelhueber die Anstalt und realisieren jenen bis heute beispiellosen und bewegenden Film, der zu den zentralen Zeugnissen ueber die Institution Psychiatrie gilt. Eine zaertliche Begegnung mit Menschen, die von aller Welt vergessen sind. Ein komischer, erschuetternder und immer wieder ratloser Film, der viel zu selten gezeigt wird.\n\nRAYMOND DEPARDONGeboren 1942 in Villefranche-sur-Saone. Nach einer Ausbildung zum Fotografen arbeitet er zunaechst fuer die Pariser Agentur Dalmas. 1963 dreht er seinen ersten Dokumentarfilm Venezuela. 1969 gruendet er die Agentur Gamma, 1981 seine Produktionsfirma Palmeraie et Desert. Seine Filme, zuletzt seine Profils paysans-Trilogie (2000 bis 2008) ueber baeuerliches Leben in Frankreich, werden regelmaessig im Rahmen der Viennale praesentiert (Auswahl): Biafra (1968), Reporters (1980), Faits divers (1983), Delitsflagrants (1994), Afrique: Comment ca va avec la Douleur? (1996), 1974, une partie de campagne (1974/2002), 10e chambre, instants d’audience (2004).\n\n 29.10.201013:00Gartenbaukino 01.11.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3618.shtml
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SUMMARY:O estranho caso de Ang&eacute;lica / The Strange Case of Angelica (OmeU) -  Manoel De Oliveira
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DESCRIPTION:MANOEL DE OLIVEIRA\nP/E/F/Brasilien 2010\n\nDrehbuch Manoel de Oliveira\n Kamera Sabine Lancelin\n Schnitt Valerie Loiseleux\n Ton Henri Maiekoff\n Ausstattung Christian Marti, Jose Pedro Penha\n Kostuem Adelaide Trepa\n Darsteller Ricardo Trepa (Isaac), Pilar Lopez de Ayala (Angelica), Leonor Silveira (Mutter), Luis Miguel Cintra (Ingenieur) Ana Maria Magalhaes (Clementina)Pyramide International\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nMit seinen inzwischen 102 Jahren laesst der legendaere portugiesische Regisseur einige seiner juengeren Kollegen ziemlich alt aussehen. Seine Lust am Aussergewoehnlichen, seine Fabulierkunst, seine Experimentierfreudigkeit, all dies findet sich in seinem neuen Film in reinster Form. Ein Fotograf erweckt ein frueh verstorbenes Maedchen durch seine Aufnahmen zu neuem Leben. Fortan verfolgt ihn die Wiedergaengerin mit ihrem Zauber und ihrer betoerenden Macht. Ganz selbstverstaendlich erzaehlt Oliveira von diesem Tagtraum, dieser Verwirrung, als waere es eine historisch belegte Chronik. Mit einem nur ihm eigenen filmischen Gestus und faszinierendem Formgefuehl. Manuel de Oliveira forever.\n\nMANOEL DE OLIVEIRAGeboren 1908 in Porto. In den Zwanziger Jahren Spitzen sport ler, Rennfahrer und Artist. Nach ersten Arbeiten zu Beginn der Dreissiger Jahre realisiert er erst ab 1972 wieder regelmaessig Filme und wird noch in hohem Alter zum bedeutendsten Regisseur Portugals. Seine Filme werden regelmaessig bei der Viennale praesentiert. Filme (Auswahl): Douro, Faina Fluvial (1931), Aniki-Bobo (1942), O passado e o presente (1972), Le Soulier de satin (1985), Mon cas (1986), A divina comedia (1991), Inquietude (1998), A carta (1999), Cristovao Colombo – O Enigma (2007), Francisca (2008), Singularidades de uma rapariga loura (2009).\n\n 01.11.201015:30Gartenbaukino 03.11.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3619.shtml
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SUMMARY:Elle veut le chaos / All That She Wants (OmeU) -  Denis Cote
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DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2008\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Josee Deshaies\n Schnitt Sophie Leblond\n Ton Frederic Cloutier\n Ausstattung Alexandre Juneau\n Kostueme Julia Patkos\n\n Darsteller Eve Duranceau (Coralie), Normand Levesque (Jacob), Laurent Lucas (Pierrot), Rejean Lefrancois, Nicolas Canuel, Olivier Aubinnihilproductions\nWeltvertrieb\nFunfilm Distribution\n\n35 mm/1:1,85/SW\nOmeU\n105 Minuten\n\nImmer wieder widmet sich Cote der kanadischen Landschaft, der oftmals abweisenden, von seltsamer surrealer Schoenheit gepraegten laendlichen Gegend und Einoede Quebecs. In Elle veut le chaos sind dieses Land, die Natur, das Dorf, einzelne Gegenstaende aufgenommen wie Darsteller. Wie Menschen, die die Hauptfigur in ihren Tagtraeumen, Fantasien und tatsaechlichen Konflikten begleiten. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt das Maedchen Coralie alleine mit ihrem Stiefvater, einem ehemaligen Mafioso, in der kanadischen Wildnis, in der allerhand verstoerende Charaktere auftauchen. Gangster, russische Prostituierte und der Ex-Haeftling Pierrot, der Coralie mit seiner Liebe verfolgt. Cote bewegt sich hier in die filmische Welt eines Melodrams, in eine manchmal fast comichaft zugespitzte Erzaehlung und beweist grosse kinematografische Gestaltungsfaehigkeit.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 01.11.201016:00Metro 02.11.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3692.shtml
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SUMMARY:Les Rendez-vous de Paris (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1995\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Musik Sebastien Erms (i.e. Eric Rohmer)\n Schnitt Mary Stephen\n Darsteller Clara Bellar, Antoine Basler, Mathias Megard, Judith Chancel, Malcolm Conrath, Cecile Pares, Oliver Poujol, Aurore Rauscher, Serge Renko, Michael Kraft, Florence Levu, Veronika Johansson Francoise Etchegaray (CER)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nDem Titel zum Trotz erzaehlen die drei Episoden des Films weniger vom Treffen und Finden, als vom Verpassen, vom Meiden und Verlieren. Die Menschen begegnen einander in den Strassen und Parks, auf den Maerkten und in den Museen der Stadt, die Gespraeche finden im Gehen statt. Die Bewegung bringt das Denken voran, der physische Abstand waechst und schwindet mit dem gefuehlten und spiegelt das Spiel zwischen Naehe und Distanz, Wahrhaftigkeit und Luege, Anfang und Ende von Beziehungen, das im Dialog verhandelt wird.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 22.10.201021:00Filmmuseum 01.11.201016:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3511.shtml
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SUMMARY:Espionage: Medal for a Turned Coat (OF)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Espionage: Medal for a Turned Coat (OF), The Defenders: The Traitor (OF)\nDAVID GREENE\nUSA 1964\n\nRegie David Greene\n Drehbuch Larry Cohen\n Kamera Ken Hodges\n Schnitt Lee Doig\n Ton David Bowen\n Musik Malcolm Arnold\n AusstattungWilfried Shingleton\n Kostuem Jocqueline Rickards\n\n Darsteller Fritz Weaver, Joseph Furst, Nigel StockATV/Herbert Brodkin (NBC)\nWeltvertrieb\nParamount\n\n16 mm/1:1,33/SW\nOF\n60 Minuten\n\nZwei Studien in Januskoepfigkeit, beide mit Fritz Weaver als Opportunist beziehungsweise Ueberlebenskuenstler und irgendwie irgendwo dann auch eine Art Held, entstanden fuer zwei der erfolgreichsten wie politisch wagemutigsten New Yorker Fernsehserien der 1960er Jahre. Espionage: Medal for a Turned Coat ist bis heute eine erstaunliche Erfahrung: Der innere Monolog eines Mitlaeufers erst der Nazis, dann der Allierten, realisiert als audiovisueller Bewusstseinsstrom, bei dem Geschichte und Fantasie langsam ineinander fliessen – ein guter Deutscher rechnet im Sterben mit sich ab. Cohen in frueher Hoechstform.\n \n Espionage: Medal for a Turned Coat wird gemeinsam gezeigt mit The Defenders: The Traitor.\n\n\n 01.11.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3718.shtml
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SUMMARY:Somewhere (OmdU) -  Sofia Coppola
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:SOFIA COPPOLA\nUSA 2010\n\nDrehbuch Sofia Coppola\n Kamera Harris Savides\n Schnitt Sarah Flack\n Ton Ronni Brown\n Musik Phoenix\n Ausstattung Anne Ross\n Kostuem Stacey Battat\n Darsteller Stephen Dorff (Johnny Marco), Elle Fanning (Cleo), Chris Pontius (Sammy), Michelle Monaghan (Rebecca)American Zoetrope, Pathe, Medusa Film, Tohokushinsha Film Corporation\nWeltvertrieb\nFocus Features International\nVerleih in Oesterreich\nTobis Film\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n98 Minuten\n\nDer erfolgreiche Starschauspieler Johnny Marco lebt ruhelos zwischen Dreharbeiten, Reisen und Hotel, bis ihm eines Tages seine elfjaehrige Tochter fuer ein paar Tage anvertraut wird. Aus der unwillkommenen Ablenkung und auferlegten Verantwortung wird eine zusehends spannendere Irritation, eine neu erwachende Beziehung zu einem zugleich vertrauten und fremden Menschen. Mit einem feinen, manchmal naiven Gefuehl fuer Zwischentoene und Konflikte schildert Coppola diese Vater-Tochter-Geschichte als eine Art doppeltes Erwachsenwerden. Vor kurzem belohnt mit dem Goldenen Loewen von Venedig.\n\nSOFIA COPPOLAGeboren 1971 in New York. Arbeitet zunaechst als Fotografin und Stylistin. Ab Mitte der Achtziger Jahre uebernimmt sie Rollen in den Filmen ihres Vaters Francis Ford Coppola, etwa in Peggy Sue Got Married (1986) und The Godfather III (1990). Mit The Virgin Suicides (1999, Viennale 2000) realisiert sie ihr viel beachtetes Langfilmdebuet, mit Lost in Translation (2002, Viennale 03) gelingt ihr ein weltweiter Erfolg. Nach dem Historienfilm Marie Antoinette (2006) ist Somewhere ihr vierter Spielfilm. Sie wird dafuer in Venedig mit dem Goldenen Loewen ausgezeichnet.\n\n 30.10.201020:30Gartenbaukino 01.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3673.shtml
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SUMMARY:Curling (OmeU) -  Denis Cote
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2010\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Josee Deshaies\n Schnitt Nicolas Roy\n Ton Frederic Cloutier\n Ausstattung Marjorie Rheaume\n Darsteller Emmanuel Bilodeau (Jean- Francois), Philomene Bilodeau (Julyvonne), Roc Lafortune (Kennedy), Sophie Desmarais (Isabelle), Muriel Dutil (Odile), Yves Trudel (Yvan), Anie Pascale Robitaille (Mireille), Johanne Haberlin (Rosie)nihilproductions\nWeltvertrieb\nDoc & Film International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nCurling ist der bisher zugaenglichste Film Denis Cotes, dem die Viennale heuer eine Werkschau widmet. Und doch wirkt er geheimnisvoll, wie ein leichter Taumel oder Schwindel. Die 12-jaehrige Julyvonne lebt bei ihrem Vater in einem abgelegenen Haus in einer kleinen Stadt. Manchmal streift sie durch die umliegenden Felder und Waldstuecke, und eines Tages macht sie eine zutiefst verstoerende Entdeckung, mit der sie verschlossen weiterlebt. Und die sie immer wieder aufs Neue sucht. Gibt es einen Zusammenhang mit dem abgeschiedenen, eigenartigen Leben des Vaters? Wie eine fantastische Spur schreibt sich Curling ein in die Wahrnehmung, ins Denken, in die Erinnerung des Betrachters.\n \n In Anwesenheit von Denis Cote.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 31.10.201023:30Kuenstlerhaus Kino 01.11.201018:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3812.shtml
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SUMMARY:Filmemigration aus Nazideutschland, Teil 4 & 5 (OF) -  Guenter Peter Straschek
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:GUeNTER PETER STRASCHEK\nBRD 1975\n\nTeil 4 – Unter Palmen und blauem Himmel\n Mit Martin Kosleck, Hans Heinz von Twardowsky, Franz Lederer, Ilka Gruening, Felix Basch, Reinhold Schuenzel, Szoeke Szakall, Curd Bois, Luise Rainer, Paul Henreid, Peter Lorre, Oskar Homolka,\n Fritz Kortner, Peter Kortner, Johanna Hofer-Kortner u.a.\n Erstausstrahlung 2.12.1975\n \n \n Teil 5 – Man wusste ja nie, wem man die Hand geben konnte\n Mit Franz Marischka, Peter Kortner, George Froeschel, Fritz Lang, Gottfried Reinhardt, Dolly Haas, Lotte H. Eisner, Heinrich Fraenkel u.a.\n Erstausstrahlung 9.12.1975WDR/Sender Freies Berlin\n\nBetaSP/1:4:3/Farbe/SW\nOF\n113 Minuten\n\nDiese Serie mutet heute an wie eine Fernseharbeit aus einer anderen Zeit. Aus einer Zeit, als es noch ernsthafte Filmredaktionen gab und die Moeglichkeit, sich als Filmemacher serioes mit einem Projekt zu beschaeftigen. Und serioes ist noch das Geringste, was man ueber diese beispielhafte Dokumentation sagen kann, die Guenter Peter Straschek ueber Jahre hinweg erarbeiten und erstellen konnte. In Filmemigration aus Nazideutschland kommen eine Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Persoenlichkeiten zu Wort, die durch die Bedrohung des Naziregimes ins Exil gezwungen wurden. Und was es tatsaechlich bedeutet hat, was das Wort 'Exil' oder 'Vertreibung' umschreibt, die Heimat zu verlassen, von vorne zu beginnen oder benuetzt zu werden und in manchen Faellen nach dem Krieg wieder zurueckzukehren, dies wurde nie genauer, unmittelbarer und im politischen Zusammenhang gesehen und erzaehlt, als in den Episoden dieser Dokumentation. Filmexilforschung als konkrete Zeugenschaft, als Eingedenken, als Geschichtsanalyse. Nicht als Verklaerung oder Wiedergutmachung. Wenn es im oesterreichischen Fernsehen noch so etwas wie oeffentlich-rechtliche Verantwortung gibt, waere es laengst an der Zeit, diese Dokumentation ins Programm zu nehmen.\n\n\n 01.11.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3707.shtml
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SUMMARY:Conte d'hiver (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1992\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Luc Pages\n Ton Pascal Ribier\n Musik Sebastien Erms (i.e. Eric Rohmer)\n Schnitt Mary Stephen\n Kostuem Pierre-Jean Larroque\n Darsteller Charlotte Very, Frederic van den Driessche, Michel Voletti, Jean-Claude Biette, Marie Riviere Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Investimage-Sofiarp, Canal \n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n114 Minuten\n\nFelicie kann sich nicht entscheiden zwischen dem Intellektuellen Loiec und dem Friseur Maxence. Denn sie wartet auf Charles, den Vater ihrer Tochter, der ihr vor fuenf Jahren nach einem gemeinsamen Liebessommer durch einen unerklaerlichen Lapsus verloren gegangen ist. Geradezu dickkoepfig zieht sie ihre vage Hoffnung auf ein Wiedersehen der verlaesslichen Realitaet eines Loiec oder Maxence vor und wird dafuer von Rohmer als moralischem Strippenzieher im Hintergrund mit einem bezaubernd unverschaemten Happy End belohnt.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 10.10.201021:00Filmmuseum 01.11.201018:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3524.shtml
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SUMMARY:Achrey Hasof / Closure (OmeU) -  Anat Even
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ANAT EVEN\nIsrael 2009\n\nDrehbuch Anat Even, Oron Adar\n Kamera Anat Even\n Schnitt Oron Adar\n Ton Anat Even\n Musik DJ. E\n Stimme Anat EvenAnat Even\nWeltvertrieb\nAnat Even\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOmeU\n50 Minuten\n\nSeit vielen Jahren bewegen sich die Filme von Anat Even im Themenbereich Erinnerung und Identitaet – und stellen damit zugleich ein selbstreflexives Zeugnis der israelischen Gesellschaft dar. In diesem filmischen Tagebuch dokumentiert sie den Wandel der Zeit an einem ganz konkreten Ort: vor ihrem eigenen Fenster. In melancholischem Tonfall erzaehlt sie vom Verlust ihres Bruders, waehrend palaestinensische Bauarbeiter vor ihren Augen ein Hochhaus errichten, bis der Blick versperrt ist. So stellt sie ihrer in die Vergangenheit reichenden Erzaehlung den Blick auf das Kommende gegenueber.\n \n In Anwesenheit von Anat Even.\n\nANAT EVENGeboren 1960 in Israel. Studiert von 1982 bis 1984 Film und Kunst an der UCLA in Los Angeles. Waehrend dieser Zeit dreht sie Reportagen und Werbefilme fuer den amerikanisch-israelischen Sender Israel Today in Los Angeles. Anfang der Neunziger Jahre studiert sie an der Amerikanischen Universitaet Paris Franzoesisch und Kunst. Waehrend dieser Zeit und nach ihrer Rueckkehr nach Israel arbeitet sie als Regisseurin fuer den israelischen Sender IBA und dreht Reportagen zu den Themengebieten Natur, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Seit 1992 arbeitet sie als freie Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin und unterrichtet Film am Academic College – Sapir. Filme (Auswahl): Avram’s Grocery Store (1996, KF), Compromise (1996), Detained (2001), Preliminaries (2005).\n\n 01.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino 03.11.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3721.shtml
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SUMMARY:Susa (OmeU) -  Rusudan Pirveli
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DESCRIPTION:RUSUDAN PIRVELI\nGeorgien 2010\n\nDrehbuch Giorgi Chalauri\n Kamera Mirian Shengelaia, Irakli Geleishvili\n Schnitt Zviad Alkhanaidze, Rusudan Pirveli\n Ton Madona Tevzadze\n Ausstattung Guram Navrozashvili\n Kostuem Lina Chikvaidze\n Darsteller Avtandil Tetradze (Susa), Levan Lordkipanidze (Boss), Giorgi Gogishvili (Vater), Ekaterine Kobakhidze (Mutter), Givi Kartvelishvili, Victor Ksovreli (Kriminelle)Caucasian Filmodrom\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n78 Minuten\n\nZum Spielen hat der 12-jaehrige Susa kaum Zeit, er liefert Wodka aus fuer die Schwarzbrennerei, in der seine Mutter arbeitet – immer auf der Hut vor der Polizei und anderen Wegelagerern. Wie die Mutter hofft auch der Sohn, dass die bevorstehende Rueckkehr des Vaters den harschen Dingen eine Wendung zum Besseren geben wird. Doch der Hoffnungstraeger erweist sich als Trinker und ist auch sonst keine Hilfe. Winterlicht faellt in die trostlose Gegend. In Susas Augen wandelt sich Sehnsucht in Enttaeuschung. Der Junge begreift, dass er allein ist, laesst kurz die Deckung fallen und zeigt, was er davon haelt. Der ruhige Blick des Avtandil Tetradze in der Rolle des tapferen Susa verfolgt einen lange.\n \n In Anwesenheit von Rusudan Pirveli.\n\nRUSUDAN PIRVELIGeboren 1975 in Tiflis. Studiert Japanologie an der dortigen Universitaet, danach Filmregie am Staatlichen Georgischen Theater- und Filminstitut. Dreht mit One More im Jahr 2000 ihren ersten Kurzfilm, dem mehrere kurze und mittellange dokumentarische Portraetfilm folgen. Susa ist ihr erster Langspielfilm.\n\n 01.11.201018:30Urania 02.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3674.shtml
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SUMMARY:Trop t&ocirc;t, trop tard / Zu fr&uuml;h, zu sp&auml;t (dOF) -  Daniele Huillet, Jean-Marie Straub
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:des Gesamtwerks.\n\n 01.11.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3694.shtml
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SUMMARY:Vapor Trail (Clark) (OmeU) -  John Gianvito
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:JOHN GIANVITO\nUSA/Philippinen 2010\n\nDrehbuch John Gianvito\n Kamera John Gianvito\n Schnitt John Gianvito, Eric Gulliver\n Ton John Gianvito\n Musik Georges Aperghis, Giovanna Marini und Francesco De Gregori, Pierre Archambault, Lav Diaz\n\n Stimme Howard Zinn, Travis WilkersonTraveling Light Productions\nWeltvertrieb\nCentral Productions\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n264 Minuten\n\nAls der US-amerikanische Stuetzpunkt 'Clark Air Base' aufgeloest wurde und die Truppen abzogen, blieben Munition, Giftmuell, Asbest einfach liegen. Gianvito verflicht Interviews mit Opfern und Aktivisten, schriftliche und fotografische Zeugnisse, Archivmaterial und Landschaftsaufnahmen und schildert so die Auswirkungen der jahrzehntelangen Verschmutzung auf das riesige Gelaende im Norden der philippinischen Insel Luzon und auf die Menschen, die dort leben. Vapor Trail (Clark) ist ein aktivistischer Film, der einen Eindruck von der Tragweite politischer, oekologischer und historischer Sachverhalte vermittelt.\n \n In Anwesenheit von John Gianvito.\n\nJOHN GIANVITOGeboren in Staten Island, New York. Filmstudium am California Institute of the Arts und am Massachusetts Institute of Technology. Arbeit als Kurator am Harvard Film Archive. Unterrichtet Film am Emerson College in Boston und schreibt ueber Film in 'Film Quarterly' und 'Cinema-Scope'. Herausgeber eines Interviewbandes ueber Andreij Tarkowskij. Filme (Auswahl): The Flower of Pain (1983), The Mad Songs of Fernanda Hussein (2001), Profit Motive and the Whispering Wind (2001). Die Viennale widmet John Gianvito 2008 ein Special Program.\n\n 01.11.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3708.shtml
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SUMMARY:Film socialisme (OmdU) -  Jean-Luc Godard
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): A bout de souffle (1959), Le Mepris (1963), Pierrot le fou (1965), Sauve qui peut (la vie) (1980), Eloge de l’amour (2001, Viennale 01), Notre musique (2004, Viennale 04). 2008 realisiert er fuer die Viennale den Trailer Une catastrophe.\n\n 01.11.201020:30Gartenbaukino 03.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3799.shtml
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SUMMARY:Programm 11: In weiter Ferne so nah
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DESCRIPTION: \n\nDas Wolgamaedchen\n Oesterreich/Deutschland 1930\n Regie Robert Wohlmuth\n Kamera Hans Theyer\n Drehbuch Siegfried Bernfeld, Siegfried Walter Fischer\n Darsteller Evelyn Holt, Igo Sym, Nicolai Malikoff, Ellen Schaak, Toni Natzler, Julius Szoereghi, Fred Retzer, Frida Richard, Attila Hoerbiger, Albert Kersten\n ProduktionHegewald-Film, Berlin\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 78 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 11: IN WEITER FERNE SO NAH\n \n\nRobert Wohlmuths Das Wolgamaedchen entstand 1929/30 zu Beginn der Tonfilmzeit, wurde noch als Stummfilm gedreht, jedoch nachtraeglich mit Geraeuschen und Gesang unterlegt. In den Schoenbrunner Ateliers aufgebaute Szenerien sollten das Publikum ins ferne Russland entfuehren, in dem die Liebesgeschichte zwischen einem Offizier und einem einfachen Maedchen spielt. Dass man mit manchen Montagen sowjetische Vorbilder zitierte, beeindruckte das zeitgenoessische Publikum jedoch weniger als das Geruecht, ein exilierter russischer Grossfuerst waere als kuenstlerischer Berater verpflichtet worden.\n \n Musik: Richard Deutsch, Gitarre und Elektronik.\n\n\n 01.11.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3696.shtml
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SUMMARY:Paris vu par &#133; (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1965\n\nRegie, Drehbuch Jean Douchet, Jean Rouch, Jean-Daniel Pollet, Eric Rohmer, Jean-Luc Godard, Claude Chabrol\n Kamera Jean Rabier, Nestor Almendros, Albert Maysles, Alain Levent, Etienne Becker\n Ton Rene Levert, Bernard Ortion\n Schnitt Jackie Raynal, Dominique Villain\n Darsteller Jean-Pierre Andreani, Barbet Schroeder, Joanna Shimkus, Stephane Audran, Claude Chabrol Barbet Schroeder (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nIn den 1950er und 60er Jahren, als sich Regisseure vor allem in Frankreich und Italien noch als Bewegung verstanden, waren so genannte Omnibusfilme – Sammlungen von Kurzfilmen – ein eigenstaendiges und beliebtes Genre. In Paris vu par ... portraetieren sechs Regisseure der Nouvelle Vague in sechs Geschichten unterschiedliche Pariser Viertel als kinematografische Liebeserklaerung an die Stadt. Rohmer erzaehlt in seinem Portraet der Place de l’Etoile einen amuesanten Minikrimi im Stummfilmformat um den eingebildeten Moerder und peniblen Herrenausstatter Jean Marc und demonstriert zugleich anschaulich die missliche Lage Pariser Fussgaenger bei ihren lebensgefaehrlichen Versuchen, den Kreisverkehr um den Arc de Triomphe zu ueberqueren.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 23.10.201016:00Filmmuseum 01.11.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3528.shtml
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SUMMARY:Foreign Parts (OmeU) -  J.P. Sniadecki, Verena Paravel
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:J.P. SNIADECKI, VERENA PARAVEL\nUSA/F 2010\n\nKamera, Schnitt, Ton Verena Paravel, J.P. SniadeckiVPJP Productions\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nZwei Jahre lang haben Paravel und Sniadecki die heruntergekommene Industriegegend am Rande von Queens besucht. Haben Impressionen aus einer Welt gesammelt, die in ihrem alltaeglichen Chaos, ihrem Ueberlebenskampf und ihrer fast doerflichen Gemeinschaft um vieles spannender und lebendiger erscheint als das nahe Manhattan. Das was man die Peripherie einer Stadt nennt, ist hier ein eigenes Zentrum, stolz, vielgestaltig und nuetzlich. Aber der Boden gehoert nicht den Anwohnern, sondern Spekulanten und Immobilienentwicklern, der Pest unserer Tage, und es ist nur eine Frage der Zeit bis auch dieser kleine Dschungel der einfachen Leute gerodet und zerstoert wird.\n \n In Anwesenheit von Verena Paravel und J.P. Sniadecki.\n\nJ.P. SNIADECKIDoktoratsstudium der Anthropologie an der Harvard-Universitaet mit Spezialgebiet China, dem er auch seine filmische Arbeit widmet.\n Filme: Working classics (2002), Children's healing initiative (2007), Songhua (2007). \n\nVERENA PARAVELGeboren 1971. Arbeitet als Anthropologin und Filmemacherin. Ausbildung am Sensory Ethnography Lab an der Harvard University, wo auch ihre erste Videoarbeit 7 Queens (2009) entsteht und wo sie derzeit am Film Study Center unterrichtet. J.P. SNIADECKI Doktoratsstudium der Anthropologie an der Harvard-Universitaet mit Spezialgebiet China, dem er auch seine filmische Arbeit widmet. Lebt in Beijing. Filme: Working Classics (2002), Children’s Healing Initiative (2007), Songhua (2007, KF, Viennale 08), Demolition (2008, Viennale 08).\n\n 01.11.201021:00Urania 02.11.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3675.shtml
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SUMMARY:Mein Haus stand in Sulukule (OmdU) -  Astrid Heubrandtner
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ASTRID HEUBRANDTNER\nTuerkei/A 2010\n\nDrehbuch Astrid Heubrandtner\n Kamera Peter Roehsler, Astrid Heubrandtner\n Schnitt Charlotte Muellner\n Ton Susanne EppensteinerNanookfilm\nWeltvertrieb\nNanookfilm\n\nHDCam/Farbe\nOmdU\n94 Minuten\n\nSulukule ist ein fast ausschliesslich von Roma bewohntes Viertel von Istanbul, ein alter, aermlicher, heruntergekommener Stadtteil. Fast wie eine Grossfamilie leben hier zahlreiche Roma unterschiedlicher Herkunft und Stellung. Aber eines Tages beschliesst die Stadtverwaltung, das Viertel zu sanieren, was nichts anderes heisst, als mit Gewalt die alten Haeuser zu schleifen, um ein neues, nobles Villenviertel zu errichten. Mein Haus stand in Sulukule legt Zeugenschaft ab von einer gewaltsamen Veraenderung und Vertreibung und den Versuchen, sich ihr zu widersetzen. \n Das ist fuer einen kleinen Film eine sehr schoene und grosse Leistung, die ans Herz des Kinos ruehrt.\n\nASTRID HEUBRANDTNERAusbildung als Fotografin an der Hoeheren grafischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien. Studium an der Hochschule fuer Musik und darstellende Kunst in den Klassen Bildtechnik und Kamera sowie Produktion. Seit 1998 arbeitet sie als freie Kamerafrau, im selben Jahr dreht sie gemeinsam mit Sabine Derflinger ihren ersten Kurzfilm Aus Liebe. Nach Marhaba Cousine (2005), ein Film ueber die unterschiedlichen Lebensformen zweier verwandter Frauen in der Schweiz und Syrien, ist Mein Haus stand in Sulukule ihr zweiter langer Dokumentarfilm.\n\n 01.11.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3734.shtml
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SUMMARY:Stones In Exile (OF) -  Stephen Kijak
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:STEPHEN KIJAK\nGB/F 2010\n\nDrehbuch Stephen Kijak\n Kamera Grant Gee\n Schnitt Stephen Kijak\n Ton Rashad Omar\n Musik The Rolling Stones\n\n Mit Mick Jagger, Keith Richards, Bill Wyman, Mick Taylor, Charlie Watts, Benicio del Toro, Sheryl Crow, Martin Scorsese, Jack WhitePassion Pictures\nWeltvertrieb\nBBC Worldwide\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\nOF\n60 Minuten\n\nVon Skandalen erschuettert, in der Oeffentlichkeit desavouiert, mit Drogenproblemen konfrontiert und kuenstlerisch am Ende, erfinden sich die Rolling Stones in einem Gewaltakt neu. Sie ziehen sich in eine Villa an der Cote d’Azur zurueck, ins Exil, wo der Grossteil der hier gezeigten Filmaufnahmen entsteht. Mitten im Chaos sieht man die Musiker, mit ihren Freundinnen die einen, mit Heroin die anderen, umgeben von den seltsamsten Gaesten. Und einmal bei Tag, einmal bei Nacht, und nicht immer bei Sinnen, entstehen die klassischen Songs von 'Exile on Main Street', einem der bedeutenden Alben der Popgeschichte.\n\nSTEPHEN KIJAKGeboren 1969 in New Bedford, Massachusetts. Absolviert ein Studium am College of Communication an der Universitaet Boston und dreht mit der Independent-Produktion Never Met Picasso 1996 seinen Regiedebuet. International bekannt wird er mit Cinemania, einem Dokumentarfilm ueber fuenf New Yorker Kinofanatiker, sowie mit dem mehrfach praemierten Scott Walker – 30 Century Man. (2006, Viennale 07).\n\n 23.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 01.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3628.shtml
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SUMMARY:Masters of Horror: Pick Me Up (OF)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Masters of Horror: Pick Me Up (OF), Kraft Mystery Theater: Night Cry (OF)\nLARRY COHEN\nUSA/Kanada 2004\n\nRegie Larry Cohen\n Drehbuch David J. Schow\n Kamera Brian Pearson\n Schnitt Marshall Harvey\n Musik Jay Chattaway\n Ausstattung David Fischer\n Kostuem Lyn Kelly\n\n Darsteller Fairuza Balk (Stacia), Warren Kole (Walker), Michael Moriarty (Jim Wheeler)British Columbia Production Tax Credit\nWeltvertrieb\nStarz Media\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n58 Minuten\n\nEin Śuvre-Spagat. Kraft Mystery Theater: Night Cry ist die zweite realisierte Drehbucharbeit Cohens, eine kaum bekannte und so gut wie nie zu sehende Perle aus der grossen Zeit des New Yorker Live-TV: Ein Polizeidrama mit krass hingeworfenen Noir-Schattierungen ueber einen brutalen Bullen, der mit seinem 'Killer inside' nicht mehr zurecht kommt. Danach: Pick Me Up, Cohens bislang letzte und mit exzentrischste Regiearbeit, entstanden fuer die Serie Masters of Horror: Zwei Serienmoerder streiten sich darueber, ob man nun als Autofahrer oder -stopper besser zum Zuge kommt.\n \n Masters of Horror: Pick Me Up wird gemeinsam gezeigt mit Kraft Mystery Theater: Night Cry.\n\n\n 01.11.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3724.shtml
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SUMMARY:Leslie, My Name Is Evil (OF) -  Reginald Harkema
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:REGINALD HARKEMA\nKanada 2009\n\nDrehbuch Reginald Harkema\n Kamera Jonathan Cliff\n Schnitt Kathy Weinkauf\n Ton Steve Munro\n Musik Paul Kehayas\n Ausstattung Mark Gabriel\n Kostuem Sarah Millman\n Darsteller Kristen Hager (Leslie), Gregory Smith (Perry), Ryan Robbins (Charlie), Tiio Horn (Katie), Anjelica Scannura (Sadie), Kristin Adams (Dorothy), Peter MacNeill (Richter), Don McKellar (Staatsanwalt)New Real Films\nWeltvertrieb\nE1 Entertainment International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n85 Minuten\n\nPerry ist ein junger Mann, der ein harmloses Leben zwischen Familie, Kirche und Beruf fuehrt. Er hat eine huebsche, bigotte Freundin und sich erfolgreich um die Einberufung nach Vietnam gedrueckt. Doch eines Tages wird Perry als Geschworener fuer einen Mordprozess ausgewaehlt und findet sich im Gerichtssaal den Killer Girls der satanischen Charles Manson Gang gegenueber. Und schon verfaellt Perry hemmungslos der eiskalt schoenen Leslie. Leslie, My Name Is Evil ist ein bunter, gnadenlos geschmackloser, unkorrekter und erotisch berechnender Hybrid zwischen Camp, Agitprop und True Crime-Show. Ein Film fuer die spaete Nacht und ein 'guilty pleasure'.\n\nREGINALD HARKEMAGeboren 1967 in Burnaby, British Columbia. Studium der Filmproduktion an der University of British Columbia und Arbeit als Cutter unter anderem fuer Bruce McDonald (Hard Core Logo, 1996) und Don McKellar (Last Night, 1998; Childstar, 2004). Filme: A Girl Is a Girl (1999), Better Off in Bed (2004), Monkey Warfare (2006, Viennale 07).\n\n 24.10.201013:00Gartenbaukino 01.11.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3638.shtml
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SUMMARY:Cyrus (OF) -  Jay Duplass, Mark Duplass
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JAY DUPLASS, MARK DUPLASS\nUSA 2009\n\nDrehbuch Mark Duplass, Jay Duplass\n Kamera Jas Shelton\n Schnitt Jay Deuby\n Ton Mack Melson\n Musik Michael Andrews\n Ausstattung Annie Spitz\n Kostuem Roemehl Hawkins\n Darsteller John C. Reilly (John), Marisa Tomei (Molly), Jonah Hill (Cyrus), Catherine Keener (Jamie), Matt Walsh (Tim)Scott Free Productions\nWeltvertrieb\nFox Searchlight\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nCyrus ist nur auf den ersten Blick eine harmlose Comedy of Manners. Darunter stellt sich eine grundsaetzlichere Frage, naemlich die nach dem Zusammenleben der Menschen. Erzaehlt wird die schiefe, verschrobene, verzweifelte Geschichte von einer Mutter und ihrem erwachsenen Sohn, die nicht voneinander loskommen, von einer alleinstehenden Frau, die mit ihrem neuen Partner nicht zusammenkommt, einem Liebhaber, der nicht auch noch Vater eines zu grossen, verzogenen Kindes sein will und dies alles zugleich und durcheinander, subtil, lachhaft, komisch und bedrueckend und allergrossartigst gespielt von dem ueberragenden Trio Marisa Tomei, John C. Reilly und Jonah Hill.\n\nJAY DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\nMARK DUPLASSJay und Mark Duplass (geboren 1973 beziehungsweise 1976 in New Orleans) arbeiten seit 2002 als Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure. Nach Kurzfilmen, die sie mit einem Kleinstbudget fuer das Filmfestival von Sundance realisieren, drehen sie mit The Puffy Chair (2005) ihren ersten Langspielfilm, der auf verschiedenen Festivals mehrfach ausgezeichnet wird. Mit Baghead entsteht 2008 ihr zweiter gemeinsamer Langfilm. Waehrend Jay Duplass daneben als Regisseur von Dokumentarfilmen arbeitet, ist sein Bruder Mark auch als Schauspieler taetig. Mit Jeff Who Lives At Home steht ihr dritter Film vor der Fertigstellung.\n\n 27.10.201020:30Gartenbaukino 28.10.201023:30Urania 02.11.201006:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3695.shtml
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SUMMARY:Les Amants r&eacute;guliers (OmdU) -  Philippe Garrel
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:PHILIPPE GARREL\nF/I 2005\n\nDrehbuch Philippe Garrel\n Kamera William Lubtchansky\n Schnitt Francoise Collin\n Ton Alain Villeval\n Musik Jean-Claude Vannier\n Ausstattung Mathieu Menut\n Kostuem Justine Pearce, Cecile Berges\n\n Darsteller Louis Garrel (Francois), Clotilde Hesme (Lilie), Mathieu Genet, Nicolas Bridet, Eric RulliatMaiea Films\nWeltvertrieb\nFilms Distribution\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,37/SW\nOmdU\n178 Minuten\n\nEine Gruppe junger Leute auf der Suche nach dem Vokabular fuer ein authentisches Boheme-Leben im Gefolge des Pariser Mai 1968. Erst verschreiben sie sich dem Kampf, dann dem Opium, dann den Wirrnissen einer Liebe, die sich gerade als freie zu erproben beginnt. Im Zentrum: Francois und Lilie. Die Probleme der Gruppe, ihre Ideale zu leben, spiegeln sich im Miteinander des Paares. Die Szenen und Bilder – grossartiges Schwarz-Weiss – streben keine gueltige Illustration eines historischen Moments an, sondern erarbeiten eine Form, individuelle Erfahrungen extremer Gefuehlszustaende mitzuteilen (also zu teilen).\n\nPHILIPPE GARRELGeboren 1948 in Boulogne-Billancourt. Dreht mit Les Enfants desaccordes im Alter von sechzehn Jahren seinen ersten Kurzfilm. Inszeniert im Laufe seiner Karriere ueber zwanzig Spielfilme, in denen er stets das subjektive Verhaeltnis seiner Figuren zu deren Umfeld untersucht. Filme (Auswahl): Le Coeur fantome (1996, Viennale 96), Le Vent de la nuit (1999), Sauvage innocence (2001), Frontiere de l’Aube (2008, Viennale 08). Die Viennale widmet ihm 1995 einen Tribute.\n\n 02.11.201010:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3768.shtml
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SUMMARY:The White Stripes: Under Great White Northern Lights (OF) -  Emmett Malloy
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:EMMETT MALLOY\nUSA/Kanada 2009\n\nDrehbuch Emmett Malloy\n Kamera Giles Dunning\n Schnitt Tim Wheeler\n Ton Jonathan Miller\n Musik Jack White, Vance Powell\n\n Mit Jack White, Meg WhiteMore2Screen\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n92 Minuten\n\n'Sie sind zugleich die echteste und gefaelschteste Rockband der Welt', sagte einmal ein Kritiker ueber sie. In dieser Dokumentation kommt man dem Duo Meg und Jack White aka The White Stripes ziemlich nahe – waehrend sie auf einer Konzerttour durch Kanada unterwegs sind, manchmal nur fuer ein paar Leute spielend, in abgelegenen Diners, auf der Strasse, in einer Kegelbahn oder einer Bar. Dazwischen Meg und Jack scheinbar selbstvergessen, probend, im Gespraech, zusammen aber kaum gemeinsam, ein seltsam intensives und steriles Duo zugleich. Partly truth and partly fiction.\n\nEMMETT MALLOYDreht seit zehn Jahren Kurzfilme und Musikvideos, u.a. fuer Metallica und The White Stripes. 2001 inszeniert er gemeinsam mit Brandon Malloy die Komoedie Out Cold. Under Great White Northern Lights ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n 22.10.201023:00Gartenbaukino 02.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3788.shtml
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SUMMARY:Hitparkut / Dissolution (OmeU) -  Nina Menkes
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DESCRIPTION:NINA MENKES\nIsrael 2010\n\nDrehbuch Nina Menkes, Didi Fire\n Kamera Itai Marom, Nina Menkes\n Schnitt Nina Menkes, Didi Fire\n Darsteller Didi Fire, Felina KlutchkinTransfax Film Productions\n\nHDCam/SW\nOmeU\n88 Minuten\n\nIm Mittelpunkt von Hitparkut steht ein Mann, der als juedischer Israeli in einer schaebigen Wohnung im arabischen Teil von Tel Aviv haust und in einem Kreislauf aus Aggression und Lethargie gefangen scheint. Nach einem Raubmord tauscht er seine Behausung oefters gegen die Bars der Stadt, doch seine boesen Geister begleiten ihn. Harte Kontraste schaffen einen sproeden Realismus, raeumliche Fluchten fokussieren den Blick, immer wieder justiert die Kamera ihr Objektiv. Nach und nach uebertraegt sich die Unruhe der Bilder und Geister dieses Films auf einen selbst.\n \n In Anwesenheit von Nina Menkes und November Wanderin (Art Director).\n\nNINA MENKESGeboren 1963. Filmstudium an der UCLA. 1983 realisiert sie ihren ersten mittellangen Film The Great Sadness of Zohara. In der Folge entsteht eine Reihe von aussergewoehnlichen Arbeiten, mit denen siesich als eine wichtigsten Vertreterinnen eines feministischen Avantgardekinos profiliert. Filme (Auswahl): Magdalena Viraga (1988), Queens Of Diamonds (1991), The Bloody Child (1996), Phantom Love (2007). Die Viennale widmet Nina Menkes 2007 ein Special Program.\n\n 31.10.201020:30Stadtkino 02.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3739.shtml
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SUMMARY:Foreign Parts (OmeU) -  J.P. Sniadecki, Verena Paravel
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DESCRIPTION:J.P. SNIADECKI, VERENA PARAVEL\nUSA/F 2010\n\nKamera, Schnitt, Ton Verena Paravel, J.P. SniadeckiVPJP Productions\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nZwei Jahre lang haben Paravel und Sniadecki die heruntergekommene Industriegegend am Rande von Queens besucht. Haben Impressionen aus einer Welt gesammelt, die in ihrem alltaeglichen Chaos, ihrem Ueberlebenskampf und ihrer fast doerflichen Gemeinschaft um vieles spannender und lebendiger erscheint als das nahe Manhattan. Das was man die Peripherie einer Stadt nennt, ist hier ein eigenes Zentrum, stolz, vielgestaltig und nuetzlich. Aber der Boden gehoert nicht den Anwohnern, sondern Spekulanten und Immobilienentwicklern, der Pest unserer Tage, und es ist nur eine Frage der Zeit bis auch dieser kleine Dschungel der einfachen Leute gerodet und zerstoert wird.\n \n In Anwesenheit von Verena Paravel und J.P. Sniadecki.\n\nJ.P. SNIADECKIDoktoratsstudium der Anthropologie an der Harvard-Universitaet mit Spezialgebiet China, dem er auch seine filmische Arbeit widmet.\n Filme: Working classics (2002), Children's healing initiative (2007), Songhua (2007). \n\nVERENA PARAVELGeboren 1971. Arbeitet als Anthropologin und Filmemacherin. Ausbildung am Sensory Ethnography Lab an der Harvard University, wo auch ihre erste Videoarbeit 7 Queens (2009) entsteht und wo sie derzeit am Film Study Center unterrichtet. J.P. SNIADECKI Doktoratsstudium der Anthropologie an der Harvard-Universitaet mit Spezialgebiet China, dem er auch seine filmische Arbeit widmet. Lebt in Beijing. Filme: Working Classics (2002), Children’s Healing Initiative (2007), Songhua (2007, KF, Viennale 08), Demolition (2008, Viennale 08).\n\n 01.11.201021:00Urania 02.11.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3675.shtml
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SUMMARY:Han jia / Winter Vacation (OmeU) -  Li Hongqi
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DESCRIPTION:LI HONGQI\nChina 2010\n\nDrehbuch Li Hongqi\n Kamera Qin Yurui\n Schnitt Li Hongqi\n Ton Guo Rn’ru\n Musik Zuoxiao Zuzhou, The Top Floor Circus\n Darsteller Bai Junjie, Zhang Naqi, Bai Jinfeng, Xie Ying, Wang Hui, Bao Lei Alex Chung\nWeltvertrieb\nCapricci Films\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n91 Minuten\n\nIn einem gottverlassenen, nordchinesischen Dorf vertreiben sich ein paar Kids die letzten Tage der Winterferien. Sie geniessen die verbleibende Freiheit, haengen bei einem Freund herum und fuehren pseudophilosophische Gespraeche. Ein Slacker-Movie auf chinesisch, aber dabei von einem geradezu gnadenlosen Witz, von einer Coolness und Lakonie, die selbst die fruehen Filme von Jarmusch oder Linklater in den Schatten stellt. Im politisch korrekten oder sozialkritisch engagierten, offiziellen chinesischen Kino ist dieser Film die Ausnahme. Smells like teen spirit in Nordchina. In Locarno mit dem Grossen Preis des Festivals ausgezeichnet. Auf keinen Fall versaeumen.\n\nLI HONGQIGeboren 1976 in der chinesischen Provinz Shandong. Studium an der China Central Academy of Fine Arts. Arbeitet als Publizist und Romanautor. Seine wichtigsten Publikationen sind die Gedichtanthologie 'Cure' sowie die beiden epischen Romane 'Lucky Fellow' und 'Smells Like Teen Spirit'. 2005 realisiert er seinen Debuetfilm So Much Rice, 2008 dreht er Routine Holiday. Fuer Winter Vacation wird er beim Festival von Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet.\n\n 01.11.201013:00Stadtkino 02.11.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3706.shtml
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SUMMARY:Julien (OmeU) -  Gaeel Lepingle
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:GAEeL LEPINGLE\nF 2010\n\nDrehbuch Gaeel Lepingle\n KameraWilfried Jude\n Schnitt Benoit Quinon\n Ton Emmanuel Bonnat\n Stimme Maurice BenichouBathysphere Productions, Aurora Films\nWeltvertrieb\nBathysphere Productions\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n80 Minuten\n\nJulien ist ein Film aus der franzoesischen Provinz, weit weg von der grossen Welt. Was bleibt jungen Burschen wie Julien zu tun? Zum Zeitvertreib brettern sie mit ihren Mopeds die Landstrassen entlang, sitzen in Gruppen zusammen, proben mittelalterliche Ritterspiele. Eine undefinierbare Spannung zieht sich durch diesen Film, ein Warten, eine latente Homoerotik, eine unbeholfene Maennlichkeit, das, was Lepingle einmal 'les temps desaccorde' genannt hat, eine 'verstimmte', eine 'verschobene Zeit', ein Dazwischen, zwischen sich und den anderen, zwischen Jugend und Erwachsenwerden, zwischen den Traeumen und dem Alltag.\n\nGAEeL LEPINGLEGeboren 1972. Arbeitet als Autor u.a. fuer die Zeitschriften 'Vertigo' und 'La Revue documentaires' sowie als Librettist und Cutter (zuletzt fuer L’Arriere-pays von Safia Benhaiem, 2009). 2004 dreht er mit Je prefere la realite seinen ersten Kurzfilm, ein Jahr spaeter mit La Prisonniere du Pont aux Dions ueber Nathalie Menigon und die Action Directe. Nach dem Kurzfilm Guy Gilles photographe (2008) realisiert er mit seinem ersten Langfilm Guy Gilles et le temps desaccorde (Viennale 08) seine zweite Auseinandersetzung mit dem weithin vergessenen Filmemacher.\n\n 02.11.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3790.shtml
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SUMMARY:Blank City (OF) -  Celine Danhier
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DESCRIPTION:CELINE DANHIER\nUSA 2009\n\nDrehbuch Celine Danhier\n Kamera Ryo Murakami, Peter Szollosi\n Schnitt Vanessa Roworth\n Ton Claire Houghtalen\n Musik Patti Smith, Television, Sonic Youth, Contortions, Lydia Lunch, Bush Tetras, DNA\n Mit Amos Poe, Ann Magnuson, Becky Johnston, Beth B, Bette Gordon, Cassandra Stark, Mele, Charlie Ahearn, Daze, Debbie Harry, Eric Mitchell, Fab 5 Freddy, Glenn O’Brien, Jack Sargeant, James Chance, James Nares, Jim Jarmusch, J. G. Thirlwell, John Lurie, John WatersCelluloid Dreams\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n94 Minuten\n\nNew York Ende der 1970er Jahre: Zwischen Drogen, Gewalt und verfallenden Haeusern entwickelt sich an der Lower East Side Manhattans eine lebendige Film-, Musik- und Kunstszene, die spaeter von den Medien mit dem Etikett 'No Wave' versehen wird. Mit zweihundert Dollar Budget drehen Leute wie Amos Poe, Eric Mitchell oder auch Jim Jarmusch authentische Filme ueber das eigene Leben. Anhand von Gespraechen mit den Protagonisten dieser Do-it-yourself-Philosophie und natuerlich vielen Ausschnitten aus selten gezeigten Werken erschafft Danhier ein lebendiges Bild dieser pulsierenden Welt, die die weltweite Independent-Filmszene nachhaltig beeinflusst hat.\n\nCELINE DANHIERGeboren 1979 in Nantes. Studiert Jura an der Sorbonne, arbeitet in Paris bei einer unabhaengigen Filmproduktion und realisiert erste experimentelle Kurzfilme. Zieht 2006 nach New York und ist unter anderem als Art Director in den Bereichen Foto, Mode und Film taetig. Blank City ist ihr Regiedebuet.\n\n 01.11.201001:00GartenbaukinoIn der Nacht von 31. Oktober auf 1. November. 02.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3740.shtml
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SUMMARY:Susa (OmeU) -  Rusudan Pirveli
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:RUSUDAN PIRVELI\nGeorgien 2010\n\nDrehbuch Giorgi Chalauri\n Kamera Mirian Shengelaia, Irakli Geleishvili\n Schnitt Zviad Alkhanaidze, Rusudan Pirveli\n Ton Madona Tevzadze\n Ausstattung Guram Navrozashvili\n Kostuem Lina Chikvaidze\n Darsteller Avtandil Tetradze (Susa), Levan Lordkipanidze (Boss), Giorgi Gogishvili (Vater), Ekaterine Kobakhidze (Mutter), Givi Kartvelishvili, Victor Ksovreli (Kriminelle)Caucasian Filmodrom\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n78 Minuten\n\nZum Spielen hat der 12-jaehrige Susa kaum Zeit, er liefert Wodka aus fuer die Schwarzbrennerei, in der seine Mutter arbeitet – immer auf der Hut vor der Polizei und anderen Wegelagerern. Wie die Mutter hofft auch der Sohn, dass die bevorstehende Rueckkehr des Vaters den harschen Dingen eine Wendung zum Besseren geben wird. Doch der Hoffnungstraeger erweist sich als Trinker und ist auch sonst keine Hilfe. Winterlicht faellt in die trostlose Gegend. In Susas Augen wandelt sich Sehnsucht in Enttaeuschung. Der Junge begreift, dass er allein ist, laesst kurz die Deckung fallen und zeigt, was er davon haelt. Der ruhige Blick des Avtandil Tetradze in der Rolle des tapferen Susa verfolgt einen lange.\n \n In Anwesenheit von Rusudan Pirveli.\n\nRUSUDAN PIRVELIGeboren 1975 in Tiflis. Studiert Japanologie an der dortigen Universitaet, danach Filmregie am Staatlichen Georgischen Theater- und Filminstitut. Dreht mit One More im Jahr 2000 ihren ersten Kurzfilm, dem mehrere kurze und mittellange dokumentarische Portraetfilm folgen. Susa ist ihr erster Langspielfilm.\n\n 01.11.201018:30Urania 02.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3674.shtml
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SUMMARY:Uncle Sam (OF) -  William Lustig
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:WILLIAM LUSTIG\nUSA 1997\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera James Lebovitz\n Schnitt Bob Murawski\n Ton Doug Reed\n Musik Mark Governor\n Ausstattung Charlotte Malmoef\n Kostuem Amy Wetherbee\n\n Darsteller Christopher Ogden (Jody Baker), Isaac Hayes (Jed Crowley), Anne Tremko (Louise Harper), David 'Shark' Fralick (Sam Harper), Leslie Neale (Sally Baker), Matthew Flint (Phil Burke), Zachary Lemore (Barry Cronin), Timothy Bottoms (Crandall), Robert Forster (Cummings)A-Pix Entertainment\nWeltvertrieb\nBlue Underground\n\n35 mm/Farbe\nOF\n89 Minuten\n\nSgt. Sam Harper wird im Ersten Golfkrieg versehentlich von seinen eigenen Leuten getoetet. Gerade recht zum Nationalfeiertag am 4. Juli kehrt er als Zombie in seinen Americana-Traum von Heimatkleinstadt zurueck – und beginnt umgehend mit der Bestrafung saemtlicher Schurken, die sich unamerikanischer Umtriebe schuldig machen, beispielsweise der niedertraechtigen Jugendlichen, die beim traditionsreichen Sackhuepfen schummeln. Schliesslich sorgt der grosse Isaac Hayes dafuer, dass die guten Landsleute sich auch in Zukunft weiter etwas vorheucheln koennen. Beste massenaufklaererische Populaerkunst.\n\nWILLIAM LUSTIGGeboren 1955 in New York. Dreht 1977 mit The Violation of Claudia seinen ersten Spielfilm. 1988 landet er mit dem von Larry Cohen geschriebenen Horrorfilm Maniac Cop einen seinen groessten Erfolge, bei dessen beiden Fortsetzungen er ebenfalls Regie fuehrt. Seit 1999 arbeitet er beinahe ausschliesslich als Produzent.\n\n 02.11.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3777.shtml
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SUMMARY:El sicario, Room 164 (spanOmeU) -  Gianfranco Rosi
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:GIANFRANCO ROSI\nUSA/F 2010\n\nDrehbuch Gianfranco Rosi nach einer Vorlage von Charles Bowden\n Kamera Gianfranco Rosi\n Schnitt Jacopo Quadri\n Ton Gianfranco Rosi\n Musik Abraham SpectorDoc & Film International\n\nDigiBeta/Farbe\nspanOmeU\n84 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n In einem Hotelzimmer sitzt ein Mann mit schwarzer Kapuze ueber dem Kopf und erzaehlt die ungeheuerlichsten Geschichten. Er war Polizeioffizier und spaeter Auftragskiller eines mexikanischen Drogenkartells. Er hat hunderte Menschen auf dem Gewissen und berichtet wie ein Darsteller seines eigenen Lebens von Folter, Mord und Graeueltaten. Jetzt ist er in Ciudad Juarez, der gewalttaetigsten Stadt der Welt, untergetaucht, hat sein altes Leben aufgegeben und erhofft die grosse Vergebung durch Gott. El sicario, die neue Dokumentation des grossen politischen Filmemachers Gianfranco Rosi, ist einer der gewaltigsten, atemberaubendsten Filme der heurigen Viennale.\n \n In Anwesenheit von Gianfranco Rosi.\n\nGIANFRANCO ROSIGeboren in Asmara, Eritrea. Abschluss an der New York University Film School. 1993 entsteht sein mehrfach praemierter Film Boatman (Viennale 09). Arbeitet danach bei mehreren Dokumentarfilmen als Kameramann, realisiert selbst Dokumentationen und dreht Kurzfilme (Afterwards, 2000). In Below Sea Level (2008, Viennale 09) berichtet er von einer Gruppe von Aussteigern, die inmitten der Wueste Kaliforniens leben. Unterichtet an der New York University.\n\n 02.11.201015:30Gartenbaukino 03.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3735.shtml
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SUMMARY:The Dubai in Me - Rendering the World (eOF) -  Christian von Borries
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DESCRIPTION:CHRISTIAN VON BORRIES\nD 2010\n\nDrehbuch Sebastian Luetgert, Christian von Borries\n Kamera Sebastian Luetgert, Christian von Borries\n Schnitt Ute Adamczewski, Christian von Borries\n Ton Christian von Borries\n Musik Christian von BorriesMasseundmacht Productions\nWeltvertrieb\nMasseundmacht Productions\n\nDigiBeta/1:16:9 LB/Farbe\neOF\n78 Minuten\n\nDas internationale Handelszentrum Dubai als Vorhoelle des Kapitalismus: In seinem undercover auf einer Fotokamera mit HD-Video-Funktion gedrehtem Film beschreibt von Borries mit Hilfe eines klugen, selbstreflexiven Kommentars jedoch mehr einen Zustand als einen konkreten Ort. Pompoese Werbefilme fuer die exklusive Inselwelt 'The World' werden mit statischen Aufnahmen der protzigen Architektur von unten konterkariert. Der Luxus auf Pump, der aufgrund der Wirtschaftskrise nicht mehr so einfach finanzierbar scheint, lebt in virtuellen Scheinwelten fort. Dazwischen huschen immer wieder beilaeufig gefilmte Arbeitssklaven durch die streng komponierten Bilder.\n \n Am 24.10. in Anwesenheit von Christian von Borries.\n\nCHRISTIAN VON BORRIESGeboren 1961. Arbeitet als Komponist, Orchesterdirigent und Musikproduzent. 2002 gruendet er mit Martin Hossbach das Label Masse und Macht. Seine Werke werden auf dem Kunstfest Weimar, auf dem Festival Luzern, der Volksbuehne Berlin und der documenta 12 aufgefuehrt. Mit 'Replay Debussy' gewann er 2003 den Echo in der Kategorie Klassik. The Dubai in Me – Rendering the World ist sein erster Film. Christian von Borries lebt und arbeitet in Berlin.\n\n 24.10.201013:00Stadtkino 02.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3699.shtml
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SUMMARY:Bi, dung so! / Don't Be Afraid, Bi! (OmeU) -  Phan Dang Di
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DESCRIPTION:PHAN DANG DI\nVietnam/F/D 2010\n\nDrehbuch Phan Dang Di\n Kamera Pham Quang Minh\n Schnitt Julie Beziau\n Ton Franck Desmoulins, Roman Dymny\n Ausstattung Bui Minh Tuan, La Quy Tung, Nghiem Quoc Cuong\n Kostuem Nguyen Diem Huong\n Darsteller Phan Thanh Minh (Bi), Nguyen Thi Kieu Trinh (Mutter), Nguyen Ha Phong (Vater), Hoa Thuy (Tante), Tran Tien (Grossvater), Mai Chau (Kindermaedchen)Acrobates Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nDer sechsjaehrige Bi lebt in der Altstadt von Hanoi. Er scheint ein normales Leben zu fuehren, doch hinter der Fassade broeckelt die Ehe seiner Eltern. Deshalb fluechtet Bi regelmaessig zu seinem Lieblingsplatz, einer Eiswuerfelfabrik. Da kehrt Bis Grossvater schwerkrank nach Hause zurueck. Bi, dung so! ist ein Film der Gegensaetze, doch die Bedeutung seiner starken Metaphern laesst er offen: Was fuer den einen Glueck bedeutet, ist fuer den anderen ein Verlust. Was fuer den einen Wert besitzt, betrachtet der andere mit abfaelligem Blick. Am Ende landet ueber dem kleinen Bi ein riesengrosses Flugzeug.\n\nPHAN DANG DIGeboren 1976 in Nghe An, Vietnam. Studium an der Hanoi University of Cinema and Theatre. Dreht 2005 seinen ersten Kurzfilm (Lotus), sein zweiter Kurzfilm When I Am Twenty wird beim Filmfestival von Venedig 2009 gezeigt. Unterrichtet Drehbuch an der Hanoi National University und zeichnet als Autor von Bui Thac Chuyens Adrift verantwortlich. Don’t Be Afraid, Bi! ist sein erster Langspielfilm.\n\n 01.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino 02.11.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3769.shtml
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SUMMARY:La Belle endormie / The Sleeping Beauty (OmeU) -  Catherine Breillat
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:CATHERINE BREILLAT\nF 2010\n\nDrehbuch Catherine Breillat nach Motiven von Charles Perrault und Hans Christian Andersen\n Kamera Denis Lenoir\n Schnitt Pascale Chavance\n Ton Yves Osmu, Sebastien Noire, Emmanuel Croset\n Ausstattung Francois-Renaud Labarthe\n Kostuem Rose-Marie Melka\n Darsteller Julia Artamonov (Anastasia), Kerian Mayan (Peter), Carla Besainou (Anastasia, 6 Jahre), David Chausse (Johan), Romane Portail (Schneekoenigin)Pyramide International\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nEigentlich ist Breillat fuer explizite, erotische Filme bekannt, ein Koerperkino, getrieben von Begehren, Gewalt und gesellschaftlichem Tabubruch. Diesmal aber wechselt sie auf ueberraschende Weise den Tonfall, hin zu einem phantasievollen, kleinen Maerchen, einer modernen Fabel ueber die Liebe, ihre Bedingtheit und die kindliche Projektion. Mit wundersamer Eleganz ueberspringt La Belle endormie 100 Jahre Erzaehlung, taucht das Vergangene in die Gegenwart, erfindet und behauptet neue Figuren. Und doch tut sich hinter dem Maerchen eine andere Fabel voller Abgruende und Verwirrungen auf. Hinter den Spiegeln des Wunderlands ist eine eigene filmische, neue Welt.\n\nCATHERINE BREILLATGeboren 1948 in Bressuire, Frankreich. Schreibt Romane und Drehbuecher, bevor sie 1976 mit Une vrai jeunne fille ihren ersten Spielfilm dreht. In ihren kontrovers diskutierten Arbeiten beschaeftigt sie sich wiederholt explizit mit weiblicher Sexualitaet. Filme (Auswahl): Parfait amour! (1996), Romance (1999), A ma soeur! (2000), Breve traversee (2001), Une vielle maitresse (2007), Barbe bleu (2009).\n\n 02.11.201016:00Kuenstlerhaus Kino 03.11.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3789.shtml
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SUMMARY:Tourn&eacute;e (OmdU) -  Mathieu Amalric
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MATHIEU AMALRIC\nF/D 2010\n\nDrehbuch Mathieu Amalric, Philippe Difolco, Marcelo Novais Teles, Raphaeelle Valbrune\n Kamera Christophe Beaucarne\n Schnitt Annette Dutertre\n Ton Olivier Mauvezin\n Ausstattung Stephane Taillasson\n Kostuem Alexia Crisp-Jones\n Darsteller Mathieu Amalric (Joachim), Miranda Colclasure (Mimi le Meaux), Suzanne Ramsey (Kitten on the Keys), Linda Marraccini (Dirty Martini), Julie Ann Muz (Julie Atlas Muz), Damien Odoul (Francois), Ulysse Klotz (Ulysse)Le Pacte\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n111 Minuten\n\nVor Jahren hat Joachim Frankreich gen USA verlassen. Geflohen vor Schulden, Beziehungsproblemen, einer gescheiterten Karriere. Nun kehrt er zurueck, als Impresario einer Gruppe von New Burlesque-Taenzerinnen, unterwegs auf Tournee durch Frankreich, deren Hoehepunkt eine grosse Show in Paris werden soll. Doch dann geht einiges schief. Nicht zuletzt, weil Joachims Wiederauftauchen in der Hauptstadt alte Wunden aufreisst. 'Ich misstraue maennlichen Filmemachern, die behaupten zu wissen, was in den Koepfen der Frauen vorgeht', sagt Amalric, 'aber das Kino erlaubt uns, den Halbwuechsigen in uns zu wecken, der vom Treiben in den Schlafzimmern der Maedchen fantasiert.'\n\nMATHIEU AMALRICGeboren 1965 in Neuilly-sur-Seine. Beginnt seine Schauspielkarriere in den Filmen Otar Iosselianis (La Chasse au papillons, 1992). Profiliert sich ab Mitte der Neunziger Jahre mit Rollen in den Filmen von Daniele Dubroux und Olivier Assayas. Nach mehreren Kurzfilmen inszeniert er mit Mange ta soupe (1997, Viennale 07) seinen ersten Langfilm, dem 2001 Le Stade de Wimbledon und 2002 La Chose publique folgen. Fuer Tournee erhaelt er beim Festival von Cannes den Preis fuer die Beste Regie und den Preis der Internationalen Filmkritik.\n\n 02.11.201018:00Gartenbaukino 03.11.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3736.shtml
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SUMMARY:Elle veut le chaos / All That She Wants (OmeU) -  Denis Cote
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2008\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Josee Deshaies\n Schnitt Sophie Leblond\n Ton Frederic Cloutier\n Ausstattung Alexandre Juneau\n Kostueme Julia Patkos\n\n Darsteller Eve Duranceau (Coralie), Normand Levesque (Jacob), Laurent Lucas (Pierrot), Rejean Lefrancois, Nicolas Canuel, Olivier Aubinnihilproductions\nWeltvertrieb\nFunfilm Distribution\n\n35 mm/1:1,85/SW\nOmeU\n105 Minuten\n\nImmer wieder widmet sich Cote der kanadischen Landschaft, der oftmals abweisenden, von seltsamer surrealer Schoenheit gepraegten laendlichen Gegend und Einoede Quebecs. In Elle veut le chaos sind dieses Land, die Natur, das Dorf, einzelne Gegenstaende aufgenommen wie Darsteller. Wie Menschen, die die Hauptfigur in ihren Tagtraeumen, Fantasien und tatsaechlichen Konflikten begleiten. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt das Maedchen Coralie alleine mit ihrem Stiefvater, einem ehemaligen Mafioso, in der kanadischen Wildnis, in der allerhand verstoerende Charaktere auftauchen. Gangster, russische Prostituierte und der Ex-Haeftling Pierrot, der Coralie mit seiner Liebe verfolgt. Cote bewegt sich hier in die filmische Welt eines Melodrams, in eine manchmal fast comichaft zugespitzte Erzaehlung und beweist grosse kinematografische Gestaltungsfaehigkeit.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 01.11.201016:00Metro 02.11.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3692.shtml
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SUMMARY:Programm 12: Dunkles Wien
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DESCRIPTION: \n\nJuwelen/Sensation im Diamantenclub\n Oesterreich 1929\n Regie Hans Brueckner\n Kamera Hans Fuerbass\n Darsteller Oscar Beregi, Manja Sorell, Alexander Critico, Renate Tiroff\n Produktion Listo-Film, Wien\n \n 35mm/Schwarzweiss\n 70 Minuten \n\n\nSilent Masters\n\n\nPROGRAMM 12: DUNKLES WIEN\n \n\nSensation im Diamantenclub orientiert sich zwar an E.T.A. Hoffmanns 'Das Fraeulein von Scuderi', ersetzt jedoch das ueber 70-jaehrige Fraeulein durch einen jungen Zeitungsredakteur, geraet dann zu einer zeitgenoessischen mysterioesen Kriminalgeschichte und erinnert stellenweise an Louis Feuillades Fantomas. Hans Brueckner mischt in seinem Film einige Genres, vom klassischen 'Whodunit' ueber den Detektivfilm bis hin zu Elementen des Horrorkinos, setzt auf Schatten, Lichtwirkung, Ueberblendungen nach deutschem Muster und drastische Ringkaempfe nach amerikanischem Vorbild.\n \n Musik: Richard Deutsch, Gitarre und Elektronik, Lars Stigler, Gitarre, Elektronik und Vibraphon.\n\n\n 02.11.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3770.shtml
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SUMMARY:Tse / Out (OmeU)
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DESCRIPTION:Tse / Out (OmeU), Voodoo (OmeU)\nROEE ROSEN\nIsrael 2010\n\nDrehbuch Roee Rosen\n Kamera Avner Shahaf\n Schnitt Max Lomberg\n Ton Binya Reches MusikWassily Lipatov\n Darsteller Ela Shapira, Yoana Gonen Roee Rosen\nWeltvertrieb\nRoee Rosen\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n35 Minuten\n\nHoechst verstoerendes Hybrid aus Dokumentarfilm und exorzistischem Horror Movie, konzipiert vom amerikanisch-israelischen Radikal-Kuenstler Roee Rosen. Die zentrale Szene besteht aus einer Sado-Maso-Session, bei der eine gefesselte junge Frau Hiebe auf ihr Hinterteil bezieht. Statt anfaenglicher Schmerz stossen bald woertliche Bekundungen des rechtsextremen israelischen Aussenministers Avigdor Lieberman aus ihrem Mund. Wie heisst es beim Hardcore-Film: Should not be presented to any minor nor to anyone who doesn’t wish to see it.\n \n In Anwesenheit von Roee Rosen und Max Lomberg (Schnitt).\n \n Tse wird gemeinsam gezeigt mit Voodoo.\n \n\nROEE ROSENGeboren 1963 in Rehovot, Israel. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Tel Aviv. Ausbildung an der School of Visual Arts, New York, und am Hunter College, New York. Zahlreiche Ausstellungen. Filme (Auswahl): Confessions Coming Soon (2007), The Confessions of Roee Rosen (2008, Viennale 08).\n\n 02.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino 03.11.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3791.shtml
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SUMMARY:Boxing Gym (OF) -  Frederick Wiseman
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DESCRIPTION:FREDERICK WISEMAN\nUSA 2010\n\nDrehbuch Frederick Wiseman\n Kamera John Davey\n Schnitt Frederick Wiseman\n Ton Frederick WisemanZipporah Films\nWeltvertrieb\nDoc&Film International\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nMit seinem 38. Film schaut sich Wiseman in einem Box-Club um, in dem Profis und Amateure trainieren, Dicke und Duenne, Maenner, Frauen und Kinder aller Hautfarben, jeden Alters, unterschiedlicher sozialer Schichten und kultureller Hintergruende. Boxing Gym wirkt wie das Komplementaerstueck zum letztjaehrigen La danse – Le ballet de l’Opera de Paris, es zeigt den Box-Club als die proletarische Variante des Ballett-Studios, als einen demokratischen Ort, an dem ein primitiverer Tanz gelehrt wird. Wie alle Orte in Wiseman-Filmen ist auch dieser ein Kristallisationspunkt des menschlichen Daseins, an ihm ist das Leben zu sehen, hier und jetzt.\n\nFREDERICK WISEMANGeboren 1930 in Boston. Studium an der Yale Law School. Seit 1967 arbeitet er als unabhaengiger Dokumentarfilmer und unterrichtet als Gastprofessor an mehreren Universitaeten in den USA. In seinen bei der Viennale regelmaessig gezeigten Filmen erkundet er vorrangig 'moderne' Institutionen. Filme (Auswahl): Titicut Follies (1967), High School (1968), Zoo (1993), Ballet (1995), Domestic Violence (2001), The Garden (2004), State Legislature (2006), La Danse – Le Ballet de l’Opera de Paris (2009).\n\n 01.11.201013:00Gartenbaukino 02.11.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3742.shtml
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SUMMARY:The Pier of Apolonovka (OmeU) -  Andrei Schwartz
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DESCRIPTION:ANDREI SCHWARTZ\nD/Ukraine 2008\n\nDrehbuch Andrei Schwartz\n Kamera Susanne Schuele, Marcus Winterbauer\n Schnitt Inge Schneider\n Ton Andreas Turnwald, Helge HaackAutlook Filmsales\n\nHDCam/Farbe/SW\nOmeU\n86 Minuten\n\nViele Jahre lang war die Krim ein Ort, an dem sich die Menschen vom realen Sozialismus erholen konnten. Der ersehnte Ausflug in den Muessiggang und die Ablenkung. Heute sind es nur mehr ein paar Pensionisten, die mit ruehrender Hartnaeckigkeit ins laengst verschmutzte Wasser gehen. Oder Jugendliche, die die Tage am Pier herumbringen, noch verspielt wie Kinder und zugleich von desillusionierenden Erfahrungen alt gemacht. The Pier of Apolonovka erzaehlt mehr ueber Geschichte, gesellschaftliche und oekonomische Veraenderungen und eine stillstehende Zukunft, als nahezu alle neuen Spielfilme und Berichte aus jener oestlichen Welt, die so nahe und fern zugleich ist.\n\nANDREI SCHWARTZGeboren 1955 in Bukarest. Uebersiedelt 1973 in die Bundesrepublik Deutschland und studiert Kunstgeschichte und Visuelle Kommunikation in Hamburg. Seit 1989 liefert er Reportagen ueber Rumaenien fuer Rundfunk und Zeitschriften, spaeter auch Fernsehberichte. Arbeit als Schauspieler, Autor, Sprecher und Regisseur. Lebt in Hamburg. Sein Film Auf der Kippe (1998) ueber eine Roma-Siedlung am Rande einer Muellkippe der rumaenischen Stadt Cluj wird mehrfach ausgezeichnet.\n\n 26.10.201023:30Urania 02.11.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3624.shtml
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SUMMARY:Red Shirley and Cousin Lou. Ein Abend mit Lou Reed. Film und Lesung
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:Red Shirley and Cousin Lou. Ein Abend mit Lou Reed. Film und Lesung, Red Shirley (OF)\n \n\n\n\n\nLou Reed\n\n\nRED SHIRLEY AND COUSIN LOU. EIN ABEND MIT LOU REED. FILM UND LESUNG\n \n\nEinen Abend der ganz besonderen Art verspricht die Begegnung mit dem legendaeren Musiker und Kuenstler Lou Reed. Doch nicht dessen Musik, sondern der Film Red Shirley und eine Lesung des Kuenstlers stehen im Mittelpunkt dieses Programms.\n\n\n 02.11.201020:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3821.shtml
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SUMMARY:Blue Valentine (OF) -  Derek Cianfrance
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:DEREK CIANFRANCE\nUSA 2009\n\nDrehbuch Derek Cianfrance, Joey Curtis, Cami Delavigne\n Kamera Andrij Parekh\n Schnitt Ron Patane, Jim Helton\n Ton Sebastian Henshaw\n Musik Grizzly Bear\n Ausstattung Inbal Weinberg\n Kostuem Erin Benach\n Darsteller Ryan Gosling (Dean), Michelle Williams (Cindy), Faith Wladyka (Frankie), Jerry John Doman (Jerry), Mike Vogel (Bobby), Marshall Johnson (Marshall)Hyde Park International\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n114 Minuten\n\nBlue Valentine erzaehlt eine Geschichte, die wir schon hundertmal gesehen haben. Und dennoch ist hier alles neu, gewagt, eigenartig. Cianfrances Film handelt von einer jungen Familie im laendlichen Pennsylvania, die kurz vor dem Zerbrechen ist, weil der Alltag drueckend, die Liebe verflogen, das Geld zu wenig und das Neue und Aufregende verbraucht ist. Aber noch einmal wollen Cindy und Dean, grossartig portraetiert von Michelle Williams und Ryan Gosling, einen letzten Versuch unternehmen, ihre Beziehung zu retten. Und wie Blue Valentine diese Geschichte dann erzaehlt, haben wir so noch nicht gesehen.\n\nDEREK CIANFRANCEFilmstudium an der University of Colorado, wo er auch mehrere Studentenfilme realisiert. Mit Brother Tied entsteht 1998 sein erster Spielfilm, der beim Filmfestival von Sundance uraufgefuehrt wird. Dreht in der Folge mehrere Kurzfilme sowie Dokumentationen fuer das Fernsehen. Blue Valentine ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 30.10.201023:00Gartenbaukino 02.11.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3723.shtml
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SUMMARY:Bas-Fonds / Dregs (OmeU) -  Isild Le Besco
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ISILD LE BESCO\nF 2009\n\nDrehbuch Marie Chaduc, Isild Le Besco\n Kamera Thomas Bataille, Jowan Le Besco, Nicolas Hidiroglou\n Schnitt Sylvie Lager\n Ton Pierre Bariaud\n Musik Nils Hiron, Alain Chamfort, Leonor Graser\n Ausstattung Laurence Vendroux\n Kostuem Florence Sadaune, Lisa Gachet,Armes Cauvy\n Darsteller Valerie Nataf (Magalie), Ginger Roman (Barbara), Noemie le Carrer (Marie-Steph), Gustaver Kervern (Liebhaber), Benjamin le Souef (Baecker)Shangso\nWeltvertrieb\nEmilie Eisele\n\nFarbe\nOmeU\n68 Minuten\n\nIn Locarno, wo er im Wettbewerb lief, loeste der neue Film der Schauspielerin und Regisseurin Isild Le Besco einiges Unverstaendnis aus. Tatsaechlich ist Bas-Fonds eine extreme, fast unertraegliche Arbeit, aber dies nicht aus oberflaechlicher Provokation und Effekthascherei, sondern aus einer viel tieferen, radikalen Verstoerung. Wie in einer Versuchsanordnung von Abhaengigkeit, Zuneigung und Unterwerfung leben drei junge Maedchen auf engem Raum, autistisch, ueber lange Strecken schweigend, dann nur mehr schreiend, schliesslich moerderisch. Ein Film als Wutausbruch und auf die seltsamste Weise zaertlich und duerstend nach Erloesung.\n\nISILD LE BESCOGeboren 1982 in Paris. Spielt seit Ende der Neunziger Jahre in ueber 30 Kino- und Fernsehfilmen, u. a. unter der Regie von Benoit Jacquot (Sade, 2000; A tout de suite, 2004), Laetitia Masson (La Repentie, 2000) und Cedric Kahn (Roberto Succo, 2001). Mit Demi-tarif dreht sie im Alter von 17 Jahren mit der Handkamera ihren ersten Spielfilm ueber Kindheit, mit Charly (2007) inszeniert sie die Flucht eines Jugendlichen vor seiner Adoptivfamilie. Bas-Fonds ist ihr dritter Spielfilm als Regisseurin.\n\n 02.11.201021:00Kuenstlerhaus Kino 03.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3793.shtml
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SUMMARY:Shanghai zhuan qi / I Wish I Knew (OmeU) -  Jia Zhangke
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:JIA ZHANGKE\nChina/Hongkong 2010\n\nDrehbuch Jia Zhangke\n Kamera Yu Likwai\n Schnitt Zhang Jia\n Ton Zhang Yang\n Musik Lim Giong\n\n Mit Zhao Tao, Lim GiongXstream Pictures, Shanghai Film Group Corporation, NCU Group, Star Art Vision, Bojie Media\nWeltvertrieb\nMK2\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n138 Minuten\n\nDie Melancholie dominiert als Grundstimmung in diesem wunderschoen gefilmten Portraet von Shanghai ueber einen Zeitraum von 80 Jahren. Jia Zhangke laesst seinen grossteils im Exil lebenden Protagonisten Zeit und Raum, sich die Stadt ihres Lebens ins Gedaechtnis zu rufen. So ist es auch ein Film ueber die Macht der Erinnerung und die Sehnsucht nach einem verloren gegangenen Zustand der Unschuld in den Menschen und in Shanghai geworden. Ganz nebenbei erfaehrt man einiges ueber die turbulente Geschichte der am staerksten westlich gepraegten Stadt Chinas und ueber die wichtigsten Filme, die in ihr gedreht worden sind.\n\nJIA ZHANGKEGeboren 1970 in Fenyang, Provinz Shanxi. Studiert zunaechst Malerei in Taiyuan, danach an der Beijing Film Academy. Dreht 1998 mit Xiao Wu seinen ersten unabhaengigen Spielfilm und etabliert sich als einer der kuenstlerisch erfolgreichsten Filmemacher Chinas. Gilt heute als einer der international bedeutendsten Regisseure, dessen Arbeiten auf zahlreichen Filmfestivals ausgezeichnet werden. Filme (Auswahl): Platform (2000), Unknown Pleasures (2002), The World (2004, Viennale 04), Still Life (2006), Useless (2007), Cry Me a River (2008, KF, Viennale 08), 24 City (2008, Viennale 08).\n\n 22.10.201013:30Metro 02.11.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3775.shtml
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SUMMARY:American Grindhouse (OF) -  Elijah Drenner
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DESCRIPTION:ELIJAH DRENNER\nUSA 2009\n\nDrehbuch Elijah Drenner, Calum Waddell\n Kamera Dan Greene\n Schnitt Elijah Drenner, Andrew Goldenberg, Dan Greene\n Ton Dan Greene, Elijah Drenner\n Musik Jason Brandt\n Stimme Robert Forster\n Mit Allison Anders, Judy Brown, Larry Cohen, Joe Dante, Don Edmonds, David Hess, Jack Hill, Jonathan Kaplan, Jeremy Kasten, John Landis, Herschell Gordon Lewis, William Lustig, Ted V. Mikels, Bob Minor, Kim Morgan, Eddie Muller, Fred Olen Ray, Eric Schaefer, Lewis Teague, James Gordon White, Fred WilliamsonLux Digital Pictures\nWeltvertrieb\nContentFilm International\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOF\n81 Minuten\n\nFuenf Sekunden nach Erfindung der Filmkamera wurden bereits die ersten Exploitation-Filme mit nackten Frauen und kaempfenden Maennern gedreht. Die Formel hat sich seit damals kaum veraendert: Tabus brechen und zeigen, was noch niemand auf der Leinwand gesehen hat. In dieser Tour de force durch die spannende Geschichte der amerikanischen Grindhouse-Filme wird anhand zahlreicher Ausschnitte von Freaks ueber Nudist-Camp- und Teenager-Rock’n’Roll-Movies, Russ Meyer, Herschell Gordon Lewis, Blaxploitation, Deep Throat bis zu Wes Craven so ziemlich alles kundig analysiert und in Bezug zur restlichen Filmgeschichte gesetzt, was man unter dem Titel 'perversion for profit' zusammenfassen koennte.\n\nELIJAH DRENNERGeboren 1969. Arbeitet als Filmhistoriker, Autor, Produzent und Regisseur in erster Linie in den Bereichen Populaer- und Undergroundfilm. Schreibt regelmaessig fuer verschiedene Online-Magazine und Fernsehsender. Lebt in Los Angeles.\n\n 26.10.201013:30Kuenstlerhaus Kino 02.11.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3656.shtml
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SUMMARY:Leonard Cohen: Live at the Isle of Wight 1970 (OF) -  Murray Lerner
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:MURRAY LERNER\nUSA 2009\n\nKamera Murray Lerner\n William Turnley, Bob Elfstrom, Bradley Stonesifer (Interviews)\n Schnitt Einar Westerlund, George Panos\n Ton Mark Kaplan, John Lecca, Alex Marquez, Doug Dunderdale\n Musik Leonard Cohen\n Mit Leonard Cohen, Joan Baez, Judy Collins, Bob Johnston, Kris KristoffersonSony Music\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n64 Minuten\n\nZum ersten Mal vollstaendig zugaenglich gemacht: die Filmaufnahmen eines der legendaersten Konzertauftritte der Popgeschichte. In der Nacht des 31. August 1970, nach einem der letzten Auftritte von Jimi Hendrix, drohte das beruehmte Musikfestival auf der Isle of Wight in Chaos und Gewalt zu versinken. 600.000 aufgebrachte Besucher hatten die Buehne zum Teil in Brand gesetzt, randalierten. Da betritt ein unrasierter, voellig uebermuedeter und restbetrunkener Mann schlurfend das Geschehen, nimmt das Mikrofon und beginnt zu singen. Schnoerkellos, unsentimental und zeitlos: 'Like a bird on the wire, like a drunk in a midnight choir…' \n Der Rest ist Geschichte.\n\nMURRAY LERNERGeboren in Philadelphia. Dreht seit mehreren Jahrzehnten international praemierte Musikdokumentarfilme. Mit Message of Love dokumentiert er 1970 das Isle of Wight Festival, fuer From Mao to Mozart: Isaac Stern in China erhaelt er 1981 den Oscar fuer den Besten Dokumentarfilm. Weitere Filme (Auswahl): Festival (1967), Amazing Journey: The Story of The Who (2007), The Other Side of the Mirror: Bob Dylan Live at the Newport Folk Festival 1963–65 (1963–65/2007, Viennale 08).\n\n 22.10.201013:00Stadtkino 02.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3737.shtml
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SUMMARY:Paredo / Parade (OmeU) -  Yukisada Isao
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:YUKISADA ISAO\nJapan 2009\n\nDrehbuch Yukisada Isao nach dem Roman von Yoshida Shuichi\n Kamera Fukumoto Jun\n Schnitt Imai Tsuyoshi\n Ton Ito Hironori\n Musik Asamoto Hirofumi\n Ausstattung Yamaguchi Osamu\n Kostuem Hamai Takako\n Darsteller Fujiwara Tatsuya (Naoki), Karina (Mirai), Kanjiya Shihori (Kotomi), Hayashi Kento (Satoru), Koide Keisuke (Ryosuke)Showgate\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n118 Minuten\n\nParedo handelt auf geradezu heimtueckisch subtile Weise vom Zusammenhalt als Mittel sozialer Kontrolle. Harmlos und humorvoll beginnt dieser Ensemble-Film ueber die Mitglieder einer Tokyoter Wohngemeinschaft, schildert das ach so freizuegige und selbstbestimmte Leben der Grossstaedter, um dann allmaehlich und sacht allen Figuren den Boden unter den Fuessen wegzuziehen und sie als Mitglieder einer Generation zu zeigen, die ihre moralischen Massstaebe in den Turbulenzen eines umfassenden Wertewandels verloren hat. Ungebundenheit und Gleichgueltigkeit fallen in eins, Gewalterfahrung wird zum Mittel der Selbstvergewisserung.\n\nYUKISADA ISAOGeboren 1968 in der Praefektur Kumamoto, Japan. Waehrend seiner Ausbildung an der Toho Gakuen Filmschule beginnt er bei verschiedenen Filmproduktionen zu arbeiten. Dreht 1997 mit Open House seinen ersten Film, seine zweite Regiearbeit, Sun Flower, wird auf dem Pusan International Film Festival ausgezeichnet. Weitere Filme (Auswahl): Go (2001), Cry Out, in the Center of the World (2004), Closed Note (2007).\n\n 02.11.201023:30Urania 03.11.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3754.shtml
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SUMMARY:Seesaw (OmeU) -  Kanyama Keihiro
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:KANYAMA KEIHIRO\nJapan 2010\n\nDrehbuch Kanyama Keihiro, Kai Kankyaku\n Kamera Nishida Mizuki\n Schnitt Nishida Mizuki, Mutsuura Yasuhiro\n Ton Nakayama Hidekatsu\n Musik Hidekatsu, Track Magic\n Ausstattung Suzuki Ayumi\n Darsteller Murakami Maki (Makoto), Kanyama Keihiro (Shinji), Oka Keigo (Takumi), SoRa (Keiko) Cinepazoo & Helpless Lunch\nWeltvertrieb\nKanyama Keihiro\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nMakoto und Shinji fuehren scheinbar eine gluecklich Beziehung, doch hinter der Sorglosigkeit machen sich ernste Zwischentoene bemerkbar: Waehrend er schon den Heiratsantrag uebt, moechte sie ihre Freiheit nicht aufgeben. Kanyama Keihiro inszeniert mit Seesaw – wie der Titel bereits verraet – einen Film ueber fehlende Balance. Immer staerker beginnt sich eine Traurigkeit ueber den Film zu legen, ruecken Formen und Bilder des Verlustes in den Vordergrund: ein Kleidungsstueck des anderen. Ein herrenloser Hund, den Shinji versorgt hat. Und Makoto allein auf der Schaukel des Lebens.\n \n In Anwesenheit von Kanyama Keihiro.\n\nKANYAMA KEIHIROGeboren 1978 in Osaka. Nach einem Schauspielstudium uebernimmt er seine erste grosse Rolle in Turkey Boy (2009) unter der Regie von Tom Pierson. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist er auch als Autor taetig. Seesaw ist sein Regiedebuet.\n\n 30.10.201016:00Urania 02.11.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3730.shtml
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SUMMARY:Bas-Fonds / Dregs (OmeU) -  Isild Le Besco
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ISILD LE BESCO\nF 2009\n\nDrehbuch Marie Chaduc, Isild Le Besco\n Kamera Thomas Bataille, Jowan Le Besco, Nicolas Hidiroglou\n Schnitt Sylvie Lager\n Ton Pierre Bariaud\n Musik Nils Hiron, Alain Chamfort, Leonor Graser\n Ausstattung Laurence Vendroux\n Kostuem Florence Sadaune, Lisa Gachet,Armes Cauvy\n Darsteller Valerie Nataf (Magalie), Ginger Roman (Barbara), Noemie le Carrer (Marie-Steph), Gustaver Kervern (Liebhaber), Benjamin le Souef (Baecker)Shangso\nWeltvertrieb\nEmilie Eisele\n\nFarbe\nOmeU\n68 Minuten\n\nIn Locarno, wo er im Wettbewerb lief, loeste der neue Film der Schauspielerin und Regisseurin Isild Le Besco einiges Unverstaendnis aus. Tatsaechlich ist Bas-Fonds eine extreme, fast unertraegliche Arbeit, aber dies nicht aus oberflaechlicher Provokation und Effekthascherei, sondern aus einer viel tieferen, radikalen Verstoerung. Wie in einer Versuchsanordnung von Abhaengigkeit, Zuneigung und Unterwerfung leben drei junge Maedchen auf engem Raum, autistisch, ueber lange Strecken schweigend, dann nur mehr schreiend, schliesslich moerderisch. Ein Film als Wutausbruch und auf die seltsamste Weise zaertlich und duerstend nach Erloesung.\n\nISILD LE BESCOGeboren 1982 in Paris. Spielt seit Ende der Neunziger Jahre in ueber 30 Kino- und Fernsehfilmen, u. a. unter der Regie von Benoit Jacquot (Sade, 2000; A tout de suite, 2004), Laetitia Masson (La Repentie, 2000) und Cedric Kahn (Roberto Succo, 2001). Mit Demi-tarif dreht sie im Alter von 17 Jahren mit der Handkamera ihren ersten Spielfilm ueber Kindheit, mit Charly (2007) inszeniert sie die Flucht eines Jugendlichen vor seiner Adoptivfamilie. Bas-Fonds ist ihr dritter Spielfilm als Regisseurin.\n\n 02.11.201021:00Kuenstlerhaus Kino 03.11.201011:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3793.shtml
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SUMMARY:It's Alive (OF) -  Larry Cohen
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DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1974\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Fenton Hamilton\n Schnitt Peter Honess\n Ton Robert Biggart, Patrick Somerset\n Musik Bernard Herrmann\n Ausstattung Bob Biggart, Pat Somerset\n\n Darsteller John Ryan (Frank), Sharon Farrell (Lenore), James Dixon (Lt. Perkins), William Wellman Jr. (Charley), Shamus Locke (Doktor), Andrew Duggan (Wissenschafter), Guy Stockwell (Bob Clayton), Daniel Holzman (Chris)Warner Bros.\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n91 Minuten\n\nAls Lenore ihr zweites Kind gebiert, bricht im Krankenhaus Hysterie aus: Das Baby ist … anders. Papa Frank ist verzweifelt und will den kleinen Killer erst bloss loswerden – bis er langsam begreift, wer hier die wahren Bestien sind. It’s Alive ist eine brillant-brueske, zwischen Groteske und Flennstueck oszillierende Mischung aus klassischem Familienmelodram, modernem Body-Horror und politischer Satire. Cohens erster Brandbrief gegen eine aus allen Fugen geratene Gesundheitsindustrie, die Kapital generiert mit der Menschen Angst um ihr armes Dasein.\n\n\n 28.10.201023:00Gartenbaukino 03.11.201011:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3779.shtml
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SUMMARY:Ye cao / Wild Grass (OmeU) -  Yang Lina
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DESCRIPTION:YANG LINA\nF/China 2010\n\nDrehbuch Yang Lina\n Kamera Yang Lina\n Schnitt Mary Stephen\n Ton Yang LinaINA, Chinese Shadows\nWeltvertrieb\nINA\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nYe Cao ist eine fuer chinesische Verhaeltnisse sensationelle Langzeitdokumentation ueber ein Waisenhaus und seine Insassen in der Provinzstadt Quingdao. Auf behutsame, geduldige Weise tritt Yang Lina in einen Dialog mit den verwahrlosten, verlassenen Kindern, gibt ihnen jenen Raum und jene Aufmerksamkeit, die sie nicht kennen. Begleitet sie durch die Jahre, durch die Erfahrungen des Heranwachsens und auf der Suche nach einem eigenen Leben. Es ist ein erschuetternder, bewegender Film, ohne Sentimentalitaet, Anklage oder Urteil und gerade darin ein bedeutendes, notwendiges Dokument, das zu den besonderen Arbeiten des heurigen Festivals zaehlt.\n\nYANG LINAGeboren 1972 in der Provinz Jilin, China. Absolviert eine Ausbildung als Theaterschauspielerin und im Klassischen Ballett. Arbeitet seit 1995 als unabhaengige Produzentin und Dokumentarfilmemacherin. Daneben uebernimmt sie auch immer wieder Filmrollen, zuletzt etwa in Platform von Jia Zhangke. Filme (Auswahl): Old Men (1997–1999), Eroticism in China (2005).\n\n 27.10.201016:00Urania 03.11.201011:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3703.shtml
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SUMMARY:Tse / Out (OmeU)
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DESCRIPTION:Tse / Out (OmeU), Voodoo (OmeU)\nROEE ROSEN\nIsrael 2010\n\nDrehbuch Roee Rosen\n Kamera Avner Shahaf\n Schnitt Max Lomberg\n Ton Binya Reches MusikWassily Lipatov\n Darsteller Ela Shapira, Yoana Gonen Roee Rosen\nWeltvertrieb\nRoee Rosen\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n35 Minuten\n\nHoechst verstoerendes Hybrid aus Dokumentarfilm und exorzistischem Horror Movie, konzipiert vom amerikanisch-israelischen Radikal-Kuenstler Roee Rosen. Die zentrale Szene besteht aus einer Sado-Maso-Session, bei der eine gefesselte junge Frau Hiebe auf ihr Hinterteil bezieht. Statt anfaenglicher Schmerz stossen bald woertliche Bekundungen des rechtsextremen israelischen Aussenministers Avigdor Lieberman aus ihrem Mund. Wie heisst es beim Hardcore-Film: Should not be presented to any minor nor to anyone who doesn’t wish to see it.\n \n In Anwesenheit von Roee Rosen und Max Lomberg (Schnitt).\n \n Tse wird gemeinsam gezeigt mit Voodoo.\n \n\nROEE ROSENGeboren 1963 in Rehovot, Israel. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Tel Aviv. Ausbildung an der School of Visual Arts, New York, und am Hunter College, New York. Zahlreiche Ausstellungen. Filme (Auswahl): Confessions Coming Soon (2007), The Confessions of Roee Rosen (2008, Viennale 08).\n\n 02.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino 03.11.201013:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3791.shtml
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SUMMARY:La Belle endormie / The Sleeping Beauty (OmeU) -  Catherine Breillat
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DESCRIPTION:CATHERINE BREILLAT\nF 2010\n\nDrehbuch Catherine Breillat nach Motiven von Charles Perrault und Hans Christian Andersen\n Kamera Denis Lenoir\n Schnitt Pascale Chavance\n Ton Yves Osmu, Sebastien Noire, Emmanuel Croset\n Ausstattung Francois-Renaud Labarthe\n Kostuem Rose-Marie Melka\n Darsteller Julia Artamonov (Anastasia), Kerian Mayan (Peter), Carla Besainou (Anastasia, 6 Jahre), David Chausse (Johan), Romane Portail (Schneekoenigin)Pyramide International\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nEigentlich ist Breillat fuer explizite, erotische Filme bekannt, ein Koerperkino, getrieben von Begehren, Gewalt und gesellschaftlichem Tabubruch. Diesmal aber wechselt sie auf ueberraschende Weise den Tonfall, hin zu einem phantasievollen, kleinen Maerchen, einer modernen Fabel ueber die Liebe, ihre Bedingtheit und die kindliche Projektion. Mit wundersamer Eleganz ueberspringt La Belle endormie 100 Jahre Erzaehlung, taucht das Vergangene in die Gegenwart, erfindet und behauptet neue Figuren. Und doch tut sich hinter dem Maerchen eine andere Fabel voller Abgruende und Verwirrungen auf. Hinter den Spiegeln des Wunderlands ist eine eigene filmische, neue Welt.\n\nCATHERINE BREILLATGeboren 1948 in Bressuire, Frankreich. Schreibt Romane und Drehbuecher, bevor sie 1976 mit Une vrai jeunne fille ihren ersten Spielfilm dreht. In ihren kontrovers diskutierten Arbeiten beschaeftigt sie sich wiederholt explizit mit weiblicher Sexualitaet. Filme (Auswahl): Parfait amour! (1996), Romance (1999), A ma soeur! (2000), Breve traversee (2001), Une vielle maitresse (2007), Barbe bleu (2009).\n\n 02.11.201016:00Kuenstlerhaus Kino 03.11.201013:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3789.shtml
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SUMMARY:Film socialisme (OmdU) -  Jean-Luc Godard
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DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): A bout de souffle (1959), Le Mepris (1963), Pierrot le fou (1965), Sauve qui peut (la vie) (1980), Eloge de l’amour (2001, Viennale 01), Notre musique (2004, Viennale 04). 2008 realisiert er fuer die Viennale den Trailer Une catastrophe.\n\n 01.11.201020:30Gartenbaukino 03.11.201013:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3799.shtml
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SUMMARY:Mein Haus stand in Sulukule / My house stood in Sulukule (OmeU) -  Astrid Heubrandtner
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ASTRID HEUBRANDTNER\nTuerkei/A 2010\n\nDrehbuch Astrid Heubrandtner\n Kamera Peter Roehsler, Astrid Heubrandtner\n Schnitt Charlotte Muellner\n Ton Susanne EppensteinerNanookfilm\nWeltvertrieb\nNanookfilm\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n94 Minuten\n\nSulukule ist ein fast ausschliesslich von Roma bewohntes Viertel von Istanbul, ein alter, aermlicher, heruntergekommener Stadtteil. Fast wie eine Grossfamilie leben hier zahlreiche Roma unterschiedlicher Herkunft und Stellung. Aber eines Tages beschliesst die Stadtverwaltung, das Viertel zu sanieren, was nichts anderes heisst, als mit Gewalt die alten Haeuser zu schleifen, um ein neues, nobles Villenviertel zu errichten. Mein Haus stand in Sulukule legt Zeugenschaft ab von einer gewaltsamen Veraenderung und Vertreibung und den Versuchen, sich ihr zu widersetzen. \n Das ist fuer einen kleinen Film eine sehr schoene und grosse Leistung, die ans Herz des Kinos ruehrt.\n\nASTRID HEUBRANDTNERAusbildung als Fotografin an der Hoeheren grafischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien. Studium an der Hochschule fuer Musik und darstellende Kunst in den Klassen Bildtechnik und Kamera sowie Produktion. Seit 1998 arbeitet sie als freie Kamerafrau, im selben Jahr dreht sie gemeinsam mit Sabine Derflinger ihren ersten Kurzfilm Aus Liebe. Nach Marhaba Cousine (2005), ein Film ueber die unterschiedlichen Lebensformen zweier verwandter Frauen in der Schweiz und Syrien, ist Mein Haus stand in Sulukule ihr zweiter langer Dokumentarfilm.\n\n 03.11.201013:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3813.shtml
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SUMMARY:The Sun Shines Bright (OF) -  John Ford
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DESCRIPTION:2004 zahlreiche ausgewaehlte Filme.\n\n 25.10.201011:00Metro 03.11.201013:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3536.shtml
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SUMMARY:Lou Reed's Berlin (OF) -  Julian Schnabel
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JULIAN SCHNABEL\nUSA/GB 2006\n\nKamera Ellen Kuras\n Schnitt Benjamin Flaherty\n Ton John Harris\n Musik Lou Reed\n Mit Lou Reed, Emmanuelle Seigner Waterboy Productions\nWeltvertrieb\nFortissimo Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n85 Minuten\n\nAls Lou Reed 1973 auf seinen Glam-Hit 'Walk on the Wild Side' das raue, duestere, von Bob Ezrin produzierte Konzeptalbum 'Berlin' folgen liess – eine tragische Rockoper in zehn Songs, die illusionslos von einem von Depression und Drogensucht geschlagenen Paar in West berlin erzaehlt –, reagierten Fach presse wie Publikum enttaeuscht und ablehnend. Der 'Rolling Stone' nannte 'Berlin' ein 'Desaster' und in den kommenden Jahren spielte Reed 'Berlin'-Songs live nur ausserordentlich selten. Erst ueber drei Jahrzehnte spaeter, waehrend derer 'Berlin' eine Neubewertung erfuhr und sich zu einem sogenannten 'Kult-Album' entwickelte, erfuellte sich endlich Reeds Traum, es zur Gaenze live aufzufuehren, mit 35-koepfigem Orchester und 12 Choristen. Der Maler, Bildhauer und Filmemacher Julian Schnabel konzipierte die Buehnenshow und filmte das Konzert im Lauf von fuenf Dezember-Abenden im St. Ann’s Warehouse in Brooklyn, New York. Von Schnabels Tochter Lola stammen die Videoprojektionen (mit Emmanuelle Seigner), welche die erzaehlerischen Elemente von Songs wie 'Caroline Says', 'Candy Says', 'Sad Song', 'Sweet Jane' und 'How Do You Think It Feels?' vertiefen und erweitern. 'A grimly majestic concert film', schrieb Stephen Holden seinerzeit in der 'New York Times'. \n\nJULIAN SCHNABELGeboren 1951 in Brooklyn, New York. 1969 bis 1972 Studium an der University of Texas in Houston. Maler und Bildhauer. Einzel- und Gruppenausstellungen ab 1976. Filme (Auswahl): Basquiat (1996, VIENNALE 96), Before Night Falls (2000).\n\n 03.11.201015:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3794.shtml
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SUMMARY:Achrey Hasof / Closure (OmeU) -  Anat Even
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:ANAT EVEN\nIsrael 2009\n\nDrehbuch Anat Even, Oron Adar\n Kamera Anat Even\n Schnitt Oron Adar\n Ton Anat Even\n Musik DJ. E\n Stimme Anat EvenAnat Even\nWeltvertrieb\nAnat Even\n\nDigiBeta/Farbe/SW\nOmeU\n50 Minuten\n\nSeit vielen Jahren bewegen sich die Filme von Anat Even im Themenbereich Erinnerung und Identitaet – und stellen damit zugleich ein selbstreflexives Zeugnis der israelischen Gesellschaft dar. In diesem filmischen Tagebuch dokumentiert sie den Wandel der Zeit an einem ganz konkreten Ort: vor ihrem eigenen Fenster. In melancholischem Tonfall erzaehlt sie vom Verlust ihres Bruders, waehrend palaestinensische Bauarbeiter vor ihren Augen ein Hochhaus errichten, bis der Blick versperrt ist. So stellt sie ihrer in die Vergangenheit reichenden Erzaehlung den Blick auf das Kommende gegenueber.\n \n In Anwesenheit von Anat Even.\n\nANAT EVENGeboren 1960 in Israel. Studiert von 1982 bis 1984 Film und Kunst an der UCLA in Los Angeles. Waehrend dieser Zeit dreht sie Reportagen und Werbefilme fuer den amerikanisch-israelischen Sender Israel Today in Los Angeles. Anfang der Neunziger Jahre studiert sie an der Amerikanischen Universitaet Paris Franzoesisch und Kunst. Waehrend dieser Zeit und nach ihrer Rueckkehr nach Israel arbeitet sie als Regisseurin fuer den israelischen Sender IBA und dreht Reportagen zu den Themengebieten Natur, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Seit 1992 arbeitet sie als freie Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin und unterrichtet Film am Academic College – Sapir. Filme (Auswahl): Avram’s Grocery Store (1996, KF), Compromise (1996), Detained (2001), Preliminaries (2005).\n\n 01.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino 03.11.201015:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3721.shtml
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SUMMARY:La cuerda floja / The Tight Rope (OmeU) -  Nuria Ibanez
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:NURIA IBANEZ\nMexiko 2009\n\nDrehbuch Nuria Ibanez\n Kamera Dariela Ludlow Deloya\n Schnitt Aina Calleja\n Ton Ana GarciaIMCINE\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nDer Zirkus ist eines der aeltesten Motive des Kinos. Und bis heute haftet dem Zirkus im Kino etwas Zauberhaftes an, nur ist es inzwischen eine andere Welt, in der er sich zurechtfinden muss. Wie jene Familie des kleinen mexikanischen Wanderunternehmens 'Circo Aztlan', die sich mit grosser Hingabe, Liebe und Disziplin zu ihrem Metier bekennt. Eine nahezu vergebliche Liebe. La cuerda floja ist ein zaertliches, manchmal trauriges und dennoch hoffnungsvolles Portraet einer Familie, einer Form, eines Stolzes und eines Koennens, die es vielleicht schon bald nicht mehr geben wird. Es ist spaet geworden. Man muss sich beeilen, wenn man noch etwas sehen will.\n\nNURIA IBANEZStudiert zunaechst Journalismus an der Universidad Complutense in Madrid. Zieht 2002 nach Mexiko City und studiert dort Drehbuch am Centro de Capacitacion Cinematografica (CCC). 2006 dreht sie den Kurzfilm Sopa de pescado, der auf mehreren internationalen Festivals, darunter in Los Angeles, San Francisco and Edinburgh, gezeigt wird. 2009 realisiert sie mit Dia de playa ihren ersten Langspielfilm. La cuerda floja ist ihr erster langer Dokumentarfilm.\n\n 27.10.201013:00Stadtkino 03.11.201016:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3731.shtml
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SUMMARY:Carcasses (OmeU) -  Denis Cote
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DESCRIPTION:DENIS COTE\nKanada 2009\n\nDrehbuch Denis Cote\n Kamera Iljo Kotorencev\n Schnitt Maxime-Claude L’Ecuyer\n Ton Frederic Cloutier\n Ausstattung Frederic Cloutier\n\n Darsteller Jean-Paul Colmor, Etienne Grutman, Celia Leveillee-Marois, Charles-Elie Jacob, Mark Scanlon, Julie Rouviere, Anne Carriernihilproductions\nWeltvertrieb\nVisit Films\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n72 Minuten\n\nIrgendwo im Hinterland von Quebec befindet sich ein grosser, mit Autowracks, Blechteilen, Schrott und Eisen uebersaeter Platz, an dem ein alter Mann sein Leben verbringt, sein ueberfuelltes, chaotisches Haus bewohnt und mit Ersatzteilen handelt. Er ist wie der gute Geist dieses gar nicht so besonderen Ortes und der Filmemacher begleitet ihn waehrend seiner taeglichen Arbeit in vorsichtig dokumentierender Weise. Aber wer eine schlichte Dokumentation eines besonderen Charakters erwartet hat, erlebt eine Ueberraschung, einen Einbruch und eine Herausforderung. Im Leben des alten Exzentrikers und Eigenbroetlers tauchen ein paar ungebetene Gaeste auf, die seine Ruhe in Frage stellen und sein gewohntes Dasein verunsichern. Und mit ihm den Zuseher, den Betrachter dieses Films, der sich mehr und mehr zu einer neuen, eigenen Form und Geschichte entwickelt.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 03.11.201016:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3802.shtml
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SUMMARY:Content (OF) -  Chris Petit
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:CHRIS PETIT\nGB/USA 2010\n\nDrehbuch Chris Petit, Ian Penman\n Kamera Chris Petit\n Schnitt Emma Matthews\n Ton Nigel Edwards\n Musik Antye Greie\n Stimme Hanns ZischlerIlluminations Films\nWeltvertrieb\nIlluminations Films\n\nDigiBeta/Farbe\nOF\n77 Minuten\n\nVor 30 Jahren drehte der englische Regisseur und Autor Chris Petit einen kleinen, schwarz-weissen Film mit dem Titel Radio On, ein Roadmovie im Geiste der 70er Jahre, das einen aehnlichen Kultstatus errang wie Wenders’ Im Lauf der Zeit oder Jarmuschs Stranger Than Paradise. Mit Content begibt sich Petit auf eine Spurensuche nach jener alten Bewegung, versucht eine essayistische Betrachtung ueber Weg und Raum in der Moderne, ueber Geschichte und Kommunikation. Ueber Kinder und Eltern. Es ist ein melancholischer Blick auf das Vergehen der Zeit, auf jenen Abstand und Abgrund, der zwischen dem Gruss in einer E-Mail und den Worten auf einer alten Postkarte liegt.\n\nCHRIS PETITGeboren 1949. Arbeit als Schriftsteller, Kritiker und Filmemacher. Langjaehriger Filmredakteur des 'Time Out' in London. Beginnt seine Karriere als Regisseur 1979 mit dem Spielfilm Radio On (1979), bevor er sich dem Dokumentar- und Essayfilm zuwendet. Weitere Filme (Auswahl): Flight to Berlin (1983), Chinese Boxes (1984).\n\n 03.11.201016:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3815.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 2
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DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 2, A History of Mutual Respect (OmeU), Atlantiques / Atlantics (OmeU), John's Gone (OF)\n \n\n\n\n\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 2\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 2 besteht aus folgenden Filmen:\n \n Atlantiques\n John's Gone\n A History of Mutual Respect \n\n\n 03.11.201018:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3805.shtml
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SUMMARY:Aisheen - Still Alive in Gaza (arabOmeU) -  Nicolas Wadimoff
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DESCRIPTION:NICOLAS WADIMOFF\nCH/Katar 2010\n\nDrehbuch Nicolas Wadimoff, Beatrice Guelpa\n Kamera Frank Rabel\n Schnitt Karin Sudan\n Ton Monther Abou Eyada, Darg TeamAutlook Filmsales\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\narabOmeU\n86 Minuten\n\nDer Gaza-Streifen wird nicht zu Unrecht als das groesste Gefaengnis der Welt bezeichnet. Wadimoff begibt sich unmittelbar nach den Bombenangriffen der Israelis 2009 direkt ins Geschehen und dokumentiert eine Gesellschaft zwischen Apathie, Fatalismus und Auflehnung. Die endlosen Reihen der zerstoerten Haeuser, das lebensgefaehrliche Gedraenge bei den spaerlichen UN-Hilfslieferungen, das Wissen der Menschen, dass sie jeden Moment sterben koennen, die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen lassen spuerbar werden, warum der Maertyrertod fuer viele eine Loesung darstellt. Dazwischen bluehen der schwarze Humor – z. B. wenn die Zoowaerter ihr daueraggressives Aeffchen Sharon nennen – und die Hoffnung, durch politische Rapsongs etwas aendern zu koennen.\n\nNICOLAS WADIMOFFGeboren 1964 in Genf. Studiert Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Film an der Universitaet von Quebec, Montreal. Anfang der Neunziger Jahre arbeitet er fuer den Schweizer Fernsehsender TSR und dreht Reportagen fuer verschiedene Nachrichtensendungen. 1996 entsteht sein erster Langspielfilm Clandestins. Weitere Filme (Auswahl): 15, Rue des Bains (2000), Kadogo (2002), Alinghi, au coeur du defi (2003).\n\n 27.10.201011:00Metro 03.11.201018:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3722.shtml
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SUMMARY:El sicario, Room 164 (spanOmeU) -  Gianfranco Rosi
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:GIANFRANCO ROSI\nUSA/F 2010\n\nDrehbuch Gianfranco Rosi nach einer Vorlage von Charles Bowden\n Kamera Gianfranco Rosi\n Schnitt Jacopo Quadri\n Ton Gianfranco Rosi\n Musik Abraham SpectorDoc & Film International\n\nDigiBeta/Farbe\nspanOmeU\n84 Minuten\n\nPROPOSITIONS Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n In einem Hotelzimmer sitzt ein Mann mit schwarzer Kapuze ueber dem Kopf und erzaehlt die ungeheuerlichsten Geschichten. Er war Polizeioffizier und spaeter Auftragskiller eines mexikanischen Drogenkartells. Er hat hunderte Menschen auf dem Gewissen und berichtet wie ein Darsteller seines eigenen Lebens von Folter, Mord und Graeueltaten. Jetzt ist er in Ciudad Juarez, der gewalttaetigsten Stadt der Welt, untergetaucht, hat sein altes Leben aufgegeben und erhofft die grosse Vergebung durch Gott. El sicario, die neue Dokumentation des grossen politischen Filmemachers Gianfranco Rosi, ist einer der gewaltigsten, atemberaubendsten Filme der heurigen Viennale.\n \n In Anwesenheit von Gianfranco Rosi.\n\nGIANFRANCO ROSIGeboren in Asmara, Eritrea. Abschluss an der New York University Film School. 1993 entsteht sein mehrfach praemierter Film Boatman (Viennale 09). Arbeitet danach bei mehreren Dokumentarfilmen als Kameramann, realisiert selbst Dokumentationen und dreht Kurzfilme (Afterwards, 2000). In Below Sea Level (2008, Viennale 09) berichtet er von einer Gruppe von Aussteigern, die inmitten der Wueste Kaliforniens leben. Unterichtet an der New York University.\n\n 02.11.201015:30Gartenbaukino 03.11.201018:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3735.shtml
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SUMMARY:Caterpillar (OmeU) -  Wakamatsu Koji
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DESCRIPTION:WAKAMATSU KOJI\nJapan 2010\n\nDrehbuch Kurosawa Hisako, Deguchi Deru nach einer Vorlage von Edogawa Rampo (1929)\n Kamera Tsuji Tomohiko, Toda Yoshihisa\n Schnitt Kakesu Shuichi\n Ton Kubota Yukio\n Musik Kubota Sally, Okada Yumi\n Ausstattung Ishida Hiromi\n Kostuem Myamoto Masaea\n Darsteller Terajima Shinobu (Kurokawa Shigeko), Onishi Shima (Kurokawa Kyuzo), Yoshizawa Ken (Kurokawa Kenzo), Kasuya Keigo (Kurokawa Tadashi), Masuda Emi (Kurokawa Chiyo), Kawahara Sabu (Buergermeister), Ishikawa Maki (Frau des Buergermeisters)Dissidenz International\n\n35 mm/1:1,85/Farbe/SW\nOmeU\n85 Minuten\n\nCaterpillar ist die Adaption der gleichnamigen Kurzgeschichte des populaeren Romanciers Edogawa Rampo aus dem Jahr 1929. Am Schicksal eines 1940 arm- und beinamputiert aus dem Krieg heimkehrenden Soldaten und der sadomasochistischen Beziehung, die sich in der Folge zwischen ihm und seiner Frau entwickelt, reflektiert der notorisch linksradikale Wakamatsu den Widerspruch zwischen offiziellem Heldenstatus und privater Erniedrigung. Er verhandelt eine existenzielle Verlusterfahrung, die die Elterngeneration jener studentischen Aktivisten praegte, die im Mittelpunkt seines letzten Filmes, United Red Army (vergangenes Jahr bei der Viennale), standen. Ereignisse treten eben nicht einfach ein, sie haben eine Vorgeschichte.\n\nWAKAMATSU KOJIGeboren 1936 in der Praefektur Miyagi. Regiedebuet mit Sweet Trap (1963). Inszeniert in rascher Folge ueber hundert Low-Budget-Sexfilme, darunter Klassiker des Genres wie Secrets Behind the Wall (1965) oder Ecstasy of the Angels (1972, Viennale 03). In den Siebziger Jahren schliesst er sich der terroristischen japanischen Roten Armee an. Mit A Pool Without Water (1982) kann er sich zwar kurzfristig auch ausserhalb des Sexploitation-Marktes etablieren, dreht dennoch in der Folge mehr als 20 Jahre lang keinen Film, bis ihm mit United Red Army (2008, Viennale 08), in dem er seine Erfahrungen bei der Roten Armee aufarbeitet, ein kuenstlerisches Comeback gelingt.\n\n 30.10.201013:00Gartenbaukino 03.11.201018:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3709.shtml
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SUMMARY:L' Ami de mon amie (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1987\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Bernard Lutic\n Ton Georges Prat\n Musik Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Ausstattung Sophie Maintigneux\n Darsteller Emmanuelle Chaulet, Sophie Renoir, Anne-Laure Meury, Eric Viellard, Francois-Eric Gendron Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Investimage\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n102 Minuten\n\nEinmal mehr wird in dieser ironischen Illustration der Redewendung „die Freunde meiner Freunde sind auch meine Freunde" vom Meister des Zwischenmenschlichen die Geometrie der Beziehungen vermessen. Eine selten klare Farbdramaturgie herrscht vor, als traete der Film-Maler Rohmer in seine „blau-gruene Phase". Das Baeumchen-wechsel-Dich-Spiel zwischen zwei Freundinnen und ihren Geliebten ist zunaechst kadriert in die moderne Glas-Beton-Stahl-Architektur der Pariser banlieue und gewinnt nach und nach Weite an den Ufern der Seine.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 21.10.201021:15Filmmuseum 03.11.201019:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3507.shtml
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SUMMARY:Alamar / Alamar - To the Sea (OmdU) -  Pedro Gonzalez-Rubio
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:PEDRO GONZALEZ-RUBIO\nMexiko 2009\n\nDrehbuch Pedro Gonzalez-Rubio\n Kamera Pedro Gonzalez-Rubio\n Schnitt Pedro Gonzalez-Rubio\n Ton Manuel Carranza, Rodolfo Romero\n Unterwasseraufnahmen David Torres, Alexis Zabe\n Darsteller Jorge Machado (Jorge), Natan Machado Palombini (Natan), Nestor Marin (Matraca), Roberta Palombini (Roberta), Wild Egret (Blanquita)Mantarraya Producciones\nWeltvertrieb\nMK2\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmdU\n73 Minuten\n\nViennale Abschlussgala\n \n Als die Eltern beschliessen, sich zu trennen, soll der fuenfjaehrige Natan mit seiner Mutter von Mexiko zurueck nach Rom uebersiedeln. Zum Abschied nimmt ihn der Vater mit auf eine Reise hinaus auf ein Korallenriff, wo der Grossvater als Fischer lebt. Alamar erzaehlt die Geschichte dreier Generationen und die einer Initiation. Ein Wunder von einem Film, leicht, schwebend und zugleich voll Melancholie. Ganz am Meer, mit den Fischern, beim Tauchen, mit den Voegeln und den Elementen ist das Kind noch einmal, vielleicht ein letztes Mal ein Wilder, ein Abenteurer, ein Entdecker, ein durch und durch strahlender Mensch, an den man lange, traeumend zurueckdenkt.\n\nPEDRO GONZALEZ-RUBIOGeboren 1976 in Bruessel. Studium an der London Film School. Dreht 2005 mit Toro negro (gemeinsam mit Carlos Armella) seinen ersten Dokumentarfilm und arbeitet als Kameramann bei Eva Norvinds Nacido sin (2007). Alamar ist sein erster Spielfilm und wird beim Filmfestival von Rotterdam mit einem Tiger Award ausgezeichnet.\n\n 03.11.201019:30Gartenbaukino 03.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3795.shtml
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SUMMARY:Engkwentro / Clash (OmeU) -  Pepe Diokno
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:PEPE DIOKNO\nPhilippinen 2009\n\nDrehbuch Pepe Diokno\n Kamera Emman Pascual\n Schnitt Orlean Tan, Ralph Crisostomo, Miko Araneta\n Ton Mark Laccay\n Ausstattung Leeroy New\n Kostuem Leeroy New\n Darsteller Felix Roco (Richard), Daniel Medrana (Raymond), Zyrus Desamparado (Tomas), Celso Ad Castillo (Buergermeister Danilo Dularte Suarez), Eda Nolan (Jenny-Jane), Moises Magisa (Vater), Bayang Barrios (Mutter)Pepe Diokno\nWeltvertrieb\nShoreline Entertainment\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n61 Minuten\n\nInmitten eines philippinischen Slums: zwei Brueder, die rivalisierenden Gangs angehoeren. Der aeltere wird von einer Todesschwadron gejagt, waehrend der juengere sich zwischen der Loyalitaet zur Gang und der zur Familie entscheiden muss. Diokno erzaehlt diese archaische Geschichte formal avanciert, beinahe ungeschnitten, mit der Handkamera immer ganz nahe bei den grossartigen Darstellern. So zeichnet er ein authentisches Bild einer verlorenen Generation auf der Suche nach Geborgenheit und Respekt, waehrend in einer immer wieder eingespielten Rede eines Politikers eben diese jungen Menschen als skrupellose Kriminelle zum Abschuss freigegeben werden.\n\nPEPE DIOKNOGeboren 1987 in Manila. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der University of the Philippines arbeitet er als Regisseur, Autor und Produzent. Clash ist sein erster Langspielfilm und wird beim Filmfestival von Venedig 2009 zweifach ausgezeichnet.\n\n 22.10.201011:00Urania 03.11.201020:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3809.shtml
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SUMMARY:Manuel de Ribera (OmeU) -  Christopher Murray, Pablo Carrera
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:CHRISTOPHER MURRAY, PABLO CARRERA\nChile 2010\n\nDrehbuch Pablo Carrera, Christopher Murray\n Kamera Raul Heuty\n Schnitt Antonio Luco\n Ton Maria Elisa Canobra, Cristian Freund\n Ausstattung Jose Luis Munoz\n Darsteller Eugenio Morales (Manuel de Ribera), Samuel Gonzalez (Rodrigo), Eliana del Rosario Almonacid (Ines)Jirafa Films\n\nHDCam/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nAls Manuel de Ribera eines Tages eine Insel erbt, beginnt fuer ihn ein neues Leben. Er erklaert das unbewohnte, karge Stueck Land zu seiner Heimat und errichtet ein Haus, und dann noch eines, um Freunde und andere Menschen zu finden. Der Fischer, der sich ihm anschliesst, die Prostituierte, die ihrem alten Leben entfliehen will, sie werden zu seiner neuen Gesellschaft. Aber Manuel de Ribera will ihr Herr sein. Teils improvisiert, von Tag zu Tag mit kleinem Team und einfachsten Mitteln realisiert, entwickelt dieser eigenartige, langsame und hochkonzentrierte Film ein besonderes Leben, einen leisen Sog, einladend und abgewandt zugleich wie jene Insel vor der Suedkueste Chiles.\n\nCHRISTOPHER MURRAYGeboren 1985 in Santiago de Chile. Studium der Sozialwissenschaft an der Univeritaet von Santiago. Dreht mehrere Musikvideos und Kurzfilme. Manuel de Ribera ist sein erster Langspielfilm.\n\nPABLO CARRERAGeboren 1985 in Valdivia. Studium der Sozialwissenschaft an der Universitaet von Santiago, danach Arbeit als Fotograf und Kameramann. Nach zwei Kurzfilmen ist Manuel de Ribera sein erster Langspielfilm.\n\n 03.11.201021:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3816.shtml
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SUMMARY:4 aventures de Reinette et Mirabelle (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1987\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Sophie Maintigneux\n Ton Pierre Camus\n Musik Ronan Girre, Jean-Louis Valero\n Schnitt Maria-Luisa Garcia\n Darsteller Joeelle Miquel, Jessica Forde, Philippe Laudenbach, Jean-Claude Brisseau, Marie Riviere, Fabrice Luchini, Francois-Marie Banier, Yasmine Haury, Marie Bouteloup Francoise Etchegaray (CER), Margaret Menegoz (Les Films du Losange)\n\n35 mm/Farbe\n98 Minuten\n\nReinette ist Kuenstlerin, lebt auf dem Lande und froent einem gewissen moralischen Rigorismus. Die lebenslustige Mirabelle nimmt es nicht so genau und ist ueberzeugte Staedterin. Ein Zufall fuehrt sie zusammen, sie freunden sich an und Reinette zieht zu Mirabelle nach Paris. In vier amuesanten Episoden erzaehlt der Film mit leichter Hand von ihren Erlebnissen in der grossen Stadt und zeichnet dabei eine treffende Charakterskizze der beiden jungen Frauen und ihrer so unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen der Menschen und der Welt.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 03.11.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3487.shtml
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SUMMARY:O estranho caso de Ang&eacute;lica / The Strange Case of Angelica (OmeU) -  Manoel De Oliveira
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MANOEL DE OLIVEIRA\nP/E/F/Brasilien 2010\n\nDrehbuch Manoel de Oliveira\n Kamera Sabine Lancelin\n Schnitt Valerie Loiseleux\n Ton Henri Maiekoff\n Ausstattung Christian Marti, Jose Pedro Penha\n Kostuem Adelaide Trepa\n Darsteller Ricardo Trepa (Isaac), Pilar Lopez de Ayala (Angelica), Leonor Silveira (Mutter), Luis Miguel Cintra (Ingenieur) Ana Maria Magalhaes (Clementina)Pyramide International\n\nDigiBeta/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nMit seinen inzwischen 102 Jahren laesst der legendaere portugiesische Regisseur einige seiner juengeren Kollegen ziemlich alt aussehen. Seine Lust am Aussergewoehnlichen, seine Fabulierkunst, seine Experimentierfreudigkeit, all dies findet sich in seinem neuen Film in reinster Form. Ein Fotograf erweckt ein frueh verstorbenes Maedchen durch seine Aufnahmen zu neuem Leben. Fortan verfolgt ihn die Wiedergaengerin mit ihrem Zauber und ihrer betoerenden Macht. Ganz selbstverstaendlich erzaehlt Oliveira von diesem Tagtraum, dieser Verwirrung, als waere es eine historisch belegte Chronik. Mit einem nur ihm eigenen filmischen Gestus und faszinierendem Formgefuehl. Manuel de Oliveira forever.\n\nMANOEL DE OLIVEIRAGeboren 1908 in Porto. In den Zwanziger Jahren Spitzen sport ler, Rennfahrer und Artist. Nach ersten Arbeiten zu Beginn der Dreissiger Jahre realisiert er erst ab 1972 wieder regelmaessig Filme und wird noch in hohem Alter zum bedeutendsten Regisseur Portugals. Seine Filme werden regelmaessig bei der Viennale praesentiert. Filme (Auswahl): Douro, Faina Fluvial (1931), Aniki-Bobo (1942), O passado e o presente (1972), Le Soulier de satin (1985), Mon cas (1986), A divina comedia (1991), Inquietude (1998), A carta (1999), Cristovao Colombo – O Enigma (2007), Francisca (2008), Singularidades de uma rapariga loura (2009).\n\n 01.11.201015:30Gartenbaukino 03.11.201021:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3619.shtml
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SUMMARY:Paredo / Parade (OmeU) -  Yukisada Isao
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DESCRIPTION:YUKISADA ISAO\nJapan 2009\n\nDrehbuch Yukisada Isao nach dem Roman von Yoshida Shuichi\n Kamera Fukumoto Jun\n Schnitt Imai Tsuyoshi\n Ton Ito Hironori\n Musik Asamoto Hirofumi\n Ausstattung Yamaguchi Osamu\n Kostuem Hamai Takako\n Darsteller Fujiwara Tatsuya (Naoki), Karina (Mirai), Kanjiya Shihori (Kotomi), Hayashi Kento (Satoru), Koide Keisuke (Ryosuke)Showgate\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n118 Minuten\n\nParedo handelt auf geradezu heimtueckisch subtile Weise vom Zusammenhalt als Mittel sozialer Kontrolle. Harmlos und humorvoll beginnt dieser Ensemble-Film ueber die Mitglieder einer Tokyoter Wohngemeinschaft, schildert das ach so freizuegige und selbstbestimmte Leben der Grossstaedter, um dann allmaehlich und sacht allen Figuren den Boden unter den Fuessen wegzuziehen und sie als Mitglieder einer Generation zu zeigen, die ihre moralischen Massstaebe in den Turbulenzen eines umfassenden Wertewandels verloren hat. Ungebundenheit und Gleichgueltigkeit fallen in eins, Gewalterfahrung wird zum Mittel der Selbstvergewisserung.\n\nYUKISADA ISAOGeboren 1968 in der Praefektur Kumamoto, Japan. Waehrend seiner Ausbildung an der Toho Gakuen Filmschule beginnt er bei verschiedenen Filmproduktionen zu arbeiten. Dreht 1997 mit Open House seinen ersten Film, seine zweite Regiearbeit, Sun Flower, wird auf dem Pusan International Film Festival ausgezeichnet. Weitere Filme (Auswahl): Go (2001), Cry Out, in the Center of the World (2004), Closed Note (2007).\n\n 02.11.201023:30Urania 03.11.201021:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3754.shtml
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SUMMARY:Alamar / Alamar - To the Sea (OmdU) -  Pedro Gonzalez-Rubio
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:PEDRO GONZALEZ-RUBIO\nMexiko 2009\n\nDrehbuch Pedro Gonzalez-Rubio\n Kamera Pedro Gonzalez-Rubio\n Schnitt Pedro Gonzalez-Rubio\n Ton Manuel Carranza, Rodolfo Romero\n Unterwasseraufnahmen David Torres, Alexis Zabe\n Darsteller Jorge Machado (Jorge), Natan Machado Palombini (Natan), Nestor Marin (Matraca), Roberta Palombini (Roberta), Wild Egret (Blanquita)Mantarraya Producciones\nWeltvertrieb\nMK2\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,78/Farbe\nOmdU\n73 Minuten\n\nViennale Abschlussgala\n \n Als die Eltern beschliessen, sich zu trennen, soll der fuenfjaehrige Natan mit seiner Mutter von Mexiko zurueck nach Rom uebersiedeln. Zum Abschied nimmt ihn der Vater mit auf eine Reise hinaus auf ein Korallenriff, wo der Grossvater als Fischer lebt. Alamar erzaehlt die Geschichte dreier Generationen und die einer Initiation. Ein Wunder von einem Film, leicht, schwebend und zugleich voll Melancholie. Ganz am Meer, mit den Fischern, beim Tauchen, mit den Voegeln und den Elementen ist das Kind noch einmal, vielleicht ein letztes Mal ein Wilder, ein Abenteurer, ein Entdecker, ein durch und durch strahlender Mensch, an den man lange, traeumend zurueckdenkt.\n\nPEDRO GONZALEZ-RUBIOGeboren 1976 in Bruessel. Studium an der London Film School. Dreht 2005 mit Toro negro (gemeinsam mit Carlos Armella) seinen ersten Dokumentarfilm und arbeitet als Kameramann bei Eva Norvinds Nacido sin (2007). Alamar ist sein erster Spielfilm und wird beim Filmfestival von Rotterdam mit einem Tiger Award ausgezeichnet.\n\n 03.11.201019:30Gartenbaukino 03.11.201023:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3795.shtml
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SUMMARY:Les Lignes ennemies (Jeonju Digital Project 2010) / The Enemy Lines (OmeU)
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Les Lignes ennemies (Jeonju Digital Project 2010) / The Enemy Lines (OmeU), Ma&iuml;t&eacute; (kein Dialog)\nDENIS COTE\nSuedkorea 2010\n\nDrehbuch Jonathan Decoste\n Kamera Jonathan Decoste\n Schnitt Maxime-Claude L’Ecuyer\n Ton Frederic Cloutier\n Darsteller Olivier Aubin, Hubert Proulx, Marc-Andre Grondin, Christian LeBlanc, Hugo Giroux, Benoit LapierreJeonju International Film Festival\nWeltvertrieb\nJeonju International Film Festival\n\nHDCam/1:16:9 LB/Farbe\nOmeU\n43 Minuten\n\nAuf Einladung des Festivals von Jeonju in Suedkorea realisiert Cote den knapp 40-minuetigen Film Les Lignes ennemies. Darin beschreibt er eine Gruppe von sechs Soldaten, die auf der Suche nach ihrem Gegner durch eine Art Niemandsland streifen, ein leer stehendes Haus ueberfallen, sich hinter den Baeumen verschanzen, an einem Feuer Wache halten. Es sind ein absurder Krieg, eine unklare Bedrohung, eine schnell umzukippende, aggressive Kameraderie, die sich immer mehr breit machen in diesem parabelhaften Film, der irgendwo angesiedelt ist zwischen Stanley Kubricks Full Metal Jacket und Jean-Luc Godards Les Carabiniers. Die feindlichen Linien verlaufen direkt durchs eigene Dasein, unsichtbar und bedrohlich.\n \n Les Lignes ennemies (Jeonju Digital Project 2010) wird gemeinsam gezeigt mit Maiete.\n\nDENIS COTEGeboren 1973 in Perth-Anover, New-Brunswick (Kanada). Ausbildung in Kunst und Film am College Ahuntsic in Montreal. Nach dem Studienabschluss beginnt er Kurzspiel- und Essayfilme zu drehen. 1997 wird er mit Des tortues sous la pluie, der an diversen Filmfestivals gezeigt wird, einem breiteren Publikum bekannt. Gruendet mit \n nihilproductions seine eigene Produktionsfirma, managt Musikbands und organisiert Kulturveranstaltungen. Ausserdem schreibt er Filmkritiken fuer die Kulturzeitschrift 'Ici Montreal'. Les Etats nordiques ist sein erster Spielfilm und gewinnt beim diesjaehrigen Filmfestival von Locarno (gemeinsam mit Masahista von Brilliante Mendoza [siehe S. 70]) den Goldenen Leoparden des Videowettbewerbs.\n\n 03.11.201023:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3810.shtml
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SUMMARY:Special Effects (OF) -  Larry Cohen
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LARRY COHEN\nUSA 1984\n\nDrehbuch Larry Cohen\n Kamera Paul Glickman, Robert Levi\n Schnitt Armond Lebowitz\n Musik Michael Minard\n Ausstattung Teri Kane\n Kostuem Joanne Malkanthene\n\n Darsteller Zoee Tamerlis (Andrea/Elaine), Eric Bogosian (Cristopher Neville), Brad Rijn (Keefe Waterman), Kevin O’Connor (Detective Phillip Delroy), Bill Oland (Detective Vickers), Richard Greene (Leon Grushkin)Hemdale Film, Larco Productions\nWeltvertrieb\nMGM/Hollywood Classics\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nMarjean hat genug von ihrer ungluecklichen Ehe in Oklahoma: Sie flieht nach New York, nennt sich Andrea Wilcox – und wird von einem impotenten Regisseur am Nadir seines Schaffens ermordet. Der nun manipuliert, frisch inspiriert, die Ermittlungen nach seinen Vorstellungen, indem er einen Film namens 'Andrea' beginnt, der die Geschichte so erzaehlt, dass ihr Gatte sie ermordet haben muss. Eines der komplexesten Werke Cohens, Meta-Kino hoch drei: Die Wirklichkeit wird zum Set, das 35mm-Material zur Garotte, und die Polizei in cinephiler Verblendung fast zum Mittaeter.\n\n\n 03.11.201023:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3814.shtml
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SUMMARY:Tourn&eacute;e (OmdU) -  Mathieu Amalric
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:MATHIEU AMALRIC\nF/D 2010\n\nDrehbuch Mathieu Amalric, Philippe Difolco, Marcelo Novais Teles, Raphaeelle Valbrune\n Kamera Christophe Beaucarne\n Schnitt Annette Dutertre\n Ton Olivier Mauvezin\n Ausstattung Stephane Taillasson\n Kostuem Alexia Crisp-Jones\n Darsteller Mathieu Amalric (Joachim), Miranda Colclasure (Mimi le Meaux), Suzanne Ramsey (Kitten on the Keys), Linda Marraccini (Dirty Martini), Julie Ann Muz (Julie Atlas Muz), Damien Odoul (Francois), Ulysse Klotz (Ulysse)Le Pacte\nVerleih in Oesterreich\nStadtkino Filmverleih\n\n35 mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n111 Minuten\n\nVor Jahren hat Joachim Frankreich gen USA verlassen. Geflohen vor Schulden, Beziehungsproblemen, einer gescheiterten Karriere. Nun kehrt er zurueck, als Impresario einer Gruppe von New Burlesque-Taenzerinnen, unterwegs auf Tournee durch Frankreich, deren Hoehepunkt eine grosse Show in Paris werden soll. Doch dann geht einiges schief. Nicht zuletzt, weil Joachims Wiederauftauchen in der Hauptstadt alte Wunden aufreisst. 'Ich misstraue maennlichen Filmemachern, die behaupten zu wissen, was in den Koepfen der Frauen vorgeht', sagt Amalric, 'aber das Kino erlaubt uns, den Halbwuechsigen in uns zu wecken, der vom Treiben in den Schlafzimmern der Maedchen fantasiert.'\n\nMATHIEU AMALRICGeboren 1965 in Neuilly-sur-Seine. Beginnt seine Schauspielkarriere in den Filmen Otar Iosselianis (La Chasse au papillons, 1992). Profiliert sich ab Mitte der Neunziger Jahre mit Rollen in den Filmen von Daniele Dubroux und Olivier Assayas. Nach mehreren Kurzfilmen inszeniert er mit Mange ta soupe (1997, Viennale 07) seinen ersten Langfilm, dem 2001 Le Stade de Wimbledon und 2002 La Chose publique folgen. Fuer Tournee erhaelt er beim Festival von Cannes den Preis fuer die Beste Regie und den Preis der Internationalen Filmkritik.\n\n 02.11.201018:00Gartenbaukino 03.11.201023:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3736.shtml
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SUMMARY:Les Nuits de la pleine lune (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF 1984\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Renato Berta\n Ton Georges Prat\n Musik Elli & Jacno\n Schnitt Cecile Decugis\n Ausstattung, Kostuem Pascale Ogier\n Darsteller Pascale Ogier, Tcheky Karyo, Fabrice Luchini, Virginie Thevenet, Christian Vadim, Lisa Garneri, Anne-Severine Liotard Margaret Menegoz (Les Films du Losange), Les Films Ariane\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n102 Minuten\n\nLouise, erst vor kurzem zu ihrem Freund Remi an den Stadtrand gezogen, fuehlt sich gelangweilt und eingeengt. Sie vermisst die Leichtigkeit, ihre Freunde und die Freiheit ihrer Mopedfahrten durch Paris. Kurz entschlossen kehrt sie nach Paris zurueck und erfreut sich an den Avancen anderer Maenner, viel zu spaet entdeckt sie ihre eigentlichen Gefuehle. Mit stiller Traurigkeit erzaehlt der Film in wunderbar austariertem Rhythmus von der Einsamkeit in der grossen Stadt und wie zwei Menschen einander verloren gehen.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 16.10.201021:15Filmmuseum 04.11.201019:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3527.shtml
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SUMMARY:Triple Agent (OmeU) -  Eric Rohmer
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ERIC ROHMER\nF/I/E/GR 2004\n\nDrehbuch Eric Rohmer\n Kamera Diane Baratier\n Ton Pascal Ribier\n Schnitt Mary Stephen\n Ausstattung Antoine Fontaine\n Kostuem Pierre-Jean Larroque\n Darsteller Serge Renko, Katerina Didaskalou, Cyrielle Clair, Grigori Manukov, Amanda Langlet, Dimitri Rafalsky Francoise Etchegaray (CER), Philippe Liegeois, Rezo Productions, Pierre Wallon, France 2 Cinema, BIM Distribuzione, Alta Produccion, Tornasol Films, Strada Productions, Mentor Cinema Compagny, Eurimages, Cofimage 15, Canal , CineCinema\n\n35 mm/Farbe\nOmeU\n115 Minuten\n\nIn einer dichten Beschreibung verbindet der Film die fiktive Erzaehlung um den mysterioesen, aber historisch verbuergten russischen Spion Voronin mit Originalaufnahmen der Zeit und zeichnet die politischen Ereignisse in Frankreich am Vorabend des zweiten Weltkrieges nach. Im Spannungsfeld von stalinistischen Saeuberungen, Hitlers Totalitarismus und Spanischem Buergerkrieg nutzt Rohmer den Mikrokosmos des Ehepaars Voronin als einen praezisen, in die Zukunft gerichteten Spiegel der herannahenden Katastrophe.\n\nERIC ROHMERGeboren 1920 in Nancy, Frankreich. Langjaehrige Arbeit als Filmregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Chefredakteur der 'Cahiers du cinema' von 1957 bis 1963. Seine umfangreiche Filmografie umfasst Klassiker der Filmgeschichte wie Le Signe du lion (1959), Ma nuit chez Maud (1969), Perceval le Gallois (1978), Pauline a la plage (1983), Conte d'hiver (1992) und L'Anglaise et le duc (2001).\n\n 22.10.201016:00Filmmuseum 04.11.201021:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm_preticket2/filme/3510.shtml
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