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SUMMARY:The Heartbreak Kid - Elaine May
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DESCRIPTION:ELAINE MAY\nUSA 1972\n\nDrehbuch Neil Simon nach "A Change of Plan" von Bruce Jay Friedman\nKamera Owen Roizman\nTon John Strauss\nMusik Garry Sherman\nSchnitt John Carter\nKostuem Anthea Sylbert\nDarsteller\nCharles Grodin, Cybill Shepherd, \n Jeannie Berlin, Eddie Albert, Audra Lindley\nEdgar J. Scherick\n\nFarbe\n106 Minuten\n\nLenny und Lila treffen sich, verlieben sich, juedische Hochzeit, alles koennte gut sein. Erwiese sich Lila in den Flitterwochen nicht als Durchschnitts-\n mensch mit Durchschnittsmacken, und tauchte in Miami nicht die WASP-Schoenheit Kelly auf, Inbild unerreichbarer Maennertraeume. Unerreichbar? Nicht fuer Lenny. Mit der Entschlossenheit des Enttaeuschten und mit naiv-komischer Penetranz kaempft und redet er alle Widerstaende nieder – und sitzt am Ende auf seiner zweiten Hochzeit wieder mit diesem verlorenen Gesichtsausdruck da. \n\nELAINE MAYGeboren 1932 in Philadelphia. Schauspielerin, Entertainerin, Autorin und Regisseurin, die in den 60er Jahren meist mit Mike Nichols zusammenarbeitet, fuer dessen Film The Birdcage sie 1996 das Drehbuch schreibt. Fuer Heaven Can Wait (1978) und Primary Colors (1998) wird sie jeweils fuer den Drehbuch-Oscar nominiert. Weitere Filme als Regisseurin: A New Leaf (1971), Heartbreak Kid (1972), Mikey and Nicky (1976).\n\n\nAm 7.10. mit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum.\n\n\n 07.10.200919:00Filmmuseum 31.10.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3108.shtml
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SUMMARY:Down With Love - Peyton Reed
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DESCRIPTION:PEYTON REED\nUSA 2003\n\nDrehbuch Eve Ahlert, Dennis Drake\nKamera Jeff Cronenweth\nMusik Marc Shaiman\nSchnitt Larry Bock\nDarsteller\nRenee Zellweger, Ewan McGregor, \n Sarah Paulson, David Hyde Pierce, Tony Randall\nBruce Coen, Dan Jinks\n\nFarbe\n101 Minuten\n\nDie Autorin Barbara Novak, erst kuerzlich aus der Provinz nach New York gezogen, landet mit einem unkonventionellen Ratgeber fuer Frauen – Schokolade, Karriere und Sex ohne Liebe sind ihr Rezept - einen Bestseller, was den Enthuellungsjournalisten und Playboy Catcher Block auf den Plan ruft. Mit seiner Hommage an die 1950er und 60er Jahre verneigt sich Reed tief vor den legendaeren Doris-Day-Rock-Hudson-Filmen und verhandelt in bonbonfarbenem Ambiente Gender trouble als reines Design, was die romantische Komoedie zu einem campigen Hit macht.\n\nPEYTON REEDPeyton Reed (* 3. Juli 1964 in Raleigh, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Regisseur. Sein Debuet als Regisseur gab er 1989 mit dem Kurzfilm Almost Beat, fuer den er auch als Drehbuchautor taetig war. Daran anschliessend arbeitete er fuer das Fernsehen, inszenierte einige Fernsehfilme und drehte Episoden von Serien wie The Weird Al Show. Im Jahr 2000 entstand mit Bring It On sein erster Kinofilm. 2003 drehte er Down with Love, gefolgt von The Break Up (2006).\n\n\nAm 7.10. mit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum.\n\n\n 07.10.200921:15Filmmuseum 25.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3114.shtml
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SUMMARY:Matinee - Joe Dante
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DESCRIPTION:JOE DANTE\nUSA 1993\n\nDrehbuch Charlie Haas, Jerico Stone\nKamera John Hora \nTon Mark A. Mangini\nMusik Jerry Goldsmith\nSchnitt Marshall Harvey\nAusstattung Hans Dreier, A. Earl Hedrick\nDarsteller\nJohn Goodman, Cathy Moriarty, \n Simon Fenton, Dick Miller, John Sayles, \n Naomi Watts, Kevin McCarthy\nMichael Finnell\n\nFarbe\n99 Minuten\n\nMit unfehlbarem Gespuer fuer Zeit und Ort startet B-Movie Regiekoenig Woolsey sein neuestes Werk „Mant – half man, half ant, all horror" waehrend der Kubakrise ausgerechnet in Key West, wo nach Kennedys Ansprache panikbedingt erste Hamsterkaeufe beginnen. So gesellt sich zur realen Angst der Filmhorror, eines Ed Wood wuerdig in atomovision and rumblerama, und erlaubt Dante neben der Hommage an die Genrefilme der 1960er Jahre bei aller Komik einen kritischen Blick auf die Engstirnigkeit jener Zeit und die Hysterie angesichts der „roten Gefahr". \n\nJOE DANTEGeboren 1947 in Morristown, New Jersey. Studium am Philadelphia College of Art. Beginnt 1974 seine filmische Arbeit als Cutter bei Roger Corman und dreht 1978 mit Piranha einen von Cormans groessten Erfolgen. Dreht in Folge zahlreiche Episoden der TV-Serie The Twilight Zone. Filme (Auswahl): Gremlins (1983), Matinee (1992, VIENNALE 93), The Second Civil War (1997, VIENNALE 97), Small Soldiers (1998).\n\n\nMit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum. \n\n\n 08.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3101.shtml
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SUMMARY:Hot Times aka My Erotic Fantasies
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DESCRIPTION:Hot Times aka My Erotic Fantasies, My Son's Wedding to My Sister In Law\nJIM MCBRIDE\nUSA 1974\n\nDrehbuch Jim McBride\nKamera Affonso Beato\nTon Nigel Noble\nMusik Victor Lesser\nSchnitt Jack Baran\nDarsteller\nHenry Cory, Gail Lorber, Amy Farber, Steve Curry, Bob Lesser, Clarissa Ainley, \n Jim McBride\nLew Mishkin\n\nFarbe\n80 Minuten\n\nIn Hot Times dreht sich in einem hoechst unterhaltsamem Stil-Mix, der sich beim Underground ebenso bedient wie bei der filmexperimentellen Hochkultur beispielsweise Godards, alles um Sex in Realitaet und Fiktion. Deren Unvereinbarkeit erfaehrt der Protagonist in diversen skurrilen bis drastischen Episoden, die McBride seinerzeit die Ehre zahlreicher Zensurschnitte, Kaschierungen und bleeps eingebracht haben.\n \n Am 8.10. mit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit My Son’s Wedding to My Sister In Law.\n\nJIM MCBRIDEGeboren 1941 in New York. Beginnt seine Karriere 1967 mit David Holzman's Diary, einer fiktiven Dokumentation ueber einen Filmemacher, heute ein Klassiker des New Hollywood-Kinos. Arbeitet seit Mitte der 90er Jahre fuer das Fernsehen. Filme (Auswahl): Breathless (1983), The Big Easy (1987), Great Balls of Fire - Jerry Lee Lewis (1989), Uncovered (1994). \n\n 08.10.200921:15Filmmuseum 23.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3138.shtml
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SUMMARY:Gentlemen Prefer Blondes - Howard Hawks
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DESCRIPTION:HOWARD HAWKS\nUSA 1953\n\nDrehbuch Charles Lederer nach dem Buehnenstueck von Anita Loos und Joseph Fields \nKamera Harry J. Wild\nTon Roger Herman Sr., E. Clayton Ward\nMusikalische Leitung Lionel Newman\nSchnitt Hugh S. Fowler \nAusstattung Lyle R. Wheeler, Joseph C. Wright\nKostuem Travilla\nChoreografie Jack Cole\nDarsteller\nJane Russell, Marilyn Monroe, \n Charles Coburn, Elliott Reid, Marcel Dalio, \n Harry Carey, Jr. \nSol C. Siegel\n\nFarbe\n91 Minuten\n\nSaengerin Lorelei Lee – blonder kann eine Frau nicht heissen – tingelt mit ihrer dunkelhaarigen Kollegin Dorothy auf einem Kreuzfahrtschiff; Lorelei auf der Suche nach einem heiratswilligen Millionaer mit vielen „girl’s best friends" (bekanntlich Diamanten), ihre Freundin Dorothy in der Hoffnung auf die wahre Liebe. Dass beide am Ende fuendig werden, versteht sich, dass Hawks, Meister der Screwball-Komoedie der 1930er Jahre, uns bis dahin aufs Koestlichste mit Klischee und Ironie amuesiert, ebenfalls.\n\nHOWARD HAWKSGeboren 1896 in Indiana. Studiert Maschinenbau in New York. Arbeitet als Requisiteur, in einer Motorenfabrik, als Fluglehrer und faehrt Autorennen. Dreht mit The Road to Glory (1926) seinen ersten Spielfilm und feiert 1932 mit Scarface den grossen Durchbruch. Gilt als einer der kommerziell bestaendigsten Regisseure Hollywoods. Howard Hawks stirbt 1977 in Palm Springs. Filme (Auswahl): Bringing Up Baby (1938), Gentlemen Prefer Blondes (1953), Rio Bravo (1959, Viennale 98).\n\n\nrestaurierte Fassung\n\n\n 09.10.200919:00Filmmuseum 25.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3097.shtml
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SUMMARY:Avanti! - Billy Wilder
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:BILLY WILDER\nUSA/I 1972\n\nDrehbuch Billy Wilder, I.A.L. Diamond nach dem Theaterstueck von Samuel A. Taylor\nKamera Luigi Kuveiller\nTon Basil Fenton-Smith, Frank E. Warner\nMusik Carlo Rustichelli\nSchnitt Ralph E. Winters\nAusstattung Ferdinando Scarfiotti\nDarsteller\nJack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill, Edward Andrews, Gianfranco Barra\nBilly Wilder, I.A.L. Diamond nach dem Theaterstueck von Samuel A. Taylor\nKamera Luigi Kuveiller\nTon Basil Fenton-Smith, Frank E. Warner\nMusik Carlo Rustichelli\nSchnitt Ralph E. Winters\nAusstattung Ferdinando Scarfiotti\nDarsteller\nJack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill, Edward Andrews, Gianfranco Barra\nProduktion\nBilly Wilder\n\nFarbe\n144 Minuten\n\nWendell Armbruster reist nach Ischia, um die sterblichen Ueberreste seines Vaters heimzuholen. Waehrend in den USA die Vorbereitungen fuer das Staatsbegraebnis des Multimillionaers laufen, schlaegt er sich mit italienischer Buerokratie herum und bemueht sich, die langjaehrige, heimliche Liebschaft seines Vaters zu verdauen, die da ploetzlich ans Tageslicht gekommen ist. Wilders mit Lemmon wie immer genial besetzte Komoedie ist bei aller burlesken Parodie auf stereotype Bilder Amerikas und Italiens ein intelligentes, warmes Bekenntnis zu Liebe und Menschlichkeit.\n\n\n 09.10.200920:45Filmmuseum 24.10.200920:45Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3098.shtml
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SUMMARY:Bluebeard's Eigth Wife - Ernst Lubitsch
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DESCRIPTION:ERNST LUBITSCH\nUSA 1938\n\nDrehbuch Charles Brackett, Billy Wilder\nKamera Leo Tover\nTon Don Johnson, Harry D. Mills\nMusik Frederick Hollander, Werner R. Heymann\nSchnitt William Shea\nAusstattung Hans Dreier, Robert Usher\nKostuem Travis Banton\nDarsteller\nClaudette Colbert, Gary Cooper, Edward Everett Horton, David Niven, Elizabeth Patterson\n\nSchwarzweiss\n85 Minuten\nRetro: The Unquiet American\n\n\nBLUEBEARD'S EIGTH WIFE\n \n\nEr moechte – unerhoertes Ansinnen – nur ein Pyjama-Oberteil, sie kauft das verbleibende Unterteil; er ist amerikanisch-naiver Boersenmillionaer, sie kultiviert-verarmter franzoesischer Adel; komoedientechnisch unvermeidbar: die Heirat – allein freilich zum Zwecke der Scheidung (immerhin 100.000 Dollar Jahresunterhalt) vom vermeintlichen Blaubart (immerhin 7 Ehen). Nach brillanten Wort- und anderen Gefechten, unredlichem Bemuehen von beiden Seiten folgt Ueberwaeltigung am Ende – ein Spitzenprodukt aus dem Hause Lubitsch.\n\nERNST LUBITSCHGeboren 1892 in Berlin. Nimmt neben seiner Arbeit als Buchhalter im Geschaeft seines Vaters Schauspielunterricht. Wechselt 1913 zum Film und etabliert sich mit Filmen wie Die Austernprinzessin (1919) oder Die Puppe (1919, VIENNALE 2000) als einer der wichtigsten Komoedienregisseure der UFA. Wendet sich im Laufe der Jahre zunehmend vom erfolgreichen Komoedienstil ab und dreht Stummfilmklassiker mit Pola Negri (u. a. Sumurun). Emigriert 1922 nach Hollywood und steigt mit Arbeiten wie Trouble in Paradise (1932), Design for Living (1932) oder Ninotchka (1939) zu einem der bedeutendsten Regisseure der Zeit auf der so genannte 'Lubitsch-Touch' wird weltberuehmt. Ernst Lubitsch stirbt 1947 kurz vor der Vollendung von The Lady in Ermine, der schliesslich von Otto Preminger fertig gestellt wird.\n\n 10.10.200919:00Filmmuseum 01.11.200919:15Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3096.shtml
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SUMMARY:Artists and Models
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Artists and Models, Rhapsody Rabbit\nFRANK TASHLIN\nUSA 1955\n\nDrehbuch Frank Tashlin, Hal Kanter, Herbert Baker, Don McGuire\nKamera Daniel L. Fapp\nTon Hugo Grenzbach, Gene Garvin\nMusik Walter Scharf\nSchnitt Warren Low\nAusstattung Hal Pereira, Tambi Larsen\nDarsteller\nDean Martin, Jerry Lewis, \n Shirley MacLaine, Dorothy Malone, Eva Gabor, Anita Ekberg, Jack Elam\nHal B. Wallis\n\nFarbe\n109 Minuten\n\nUnbekuemmert abstrus ist der Plot von Artists And Models: Ein erfolgloser Maler schafft aus den Alptraeumen seines Mitbewohners einen erfolgreichen Comic, der „zufaellig" eine geheime Raketenformel der Regierung enthaelt; daraufhin allgemeines Agentenchaos, darum herum Platz fuer treffende Seitenhiebe gegen Comic-Liebhaber wie –Kritiker und zwei Liebesgeschichten. Ideale Voraussetzungen fuer Lewis’ genial alberne Komiknummern, Martins laessig-schmachtende Songs sowie ein opulentes bonbonbuntes Musicalfinale.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Rhapsody Rabbit.\n\nFRANK TASHLINGeboren 1913 in Weehawken, New Jersey, gestorben 1972. Arbeitet zunaechst in verschiedenen Bereichen des Animationsfilms, aber auch als Gag-Autor fuer den Komiker Charlie Chase. 1941 uebernimmt er die Leitung der Trickfilmabteilung bei Columbia und dreht eine grosse Zahl herausragender Cartoonfilme. Daneben schreibt er auch Drehbuecher. 1952 entsteht sein erster Spielfilm, The First Time und in der Folge zahlreiche Komoedien (mit Jerry Lewis, Dean Martin, Tony Randall), die zu Klassikern des Genres werden. Spielfilme (Auswahl): Son of Paleface (1952), Artists and Models (1955), Hollywood or Bust (1956), The Girl Cant Help It (1956), Cinderfella (1960), Whos Minding the Store? (1963), The Disorderly Orderly (1964), Caprice (1967).\n\n 10.10.200921:00Filmmuseum 29.10.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3112.shtml
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SUMMARY:Adam's Rib - George Cukor
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DESCRIPTION:GEORGE CUKOR\nUSA 1949\n\nDrehbuch Ruth Gordon, Garson Kanin\nKamera George J. Folsey\nTon Douglas Shearer\nMusik Miklos Rozsa\nSchnitt George Boemler\nDarsteller\nSpencer Tracy, Katharine Hepburn, \n Judy Holliday, Tom EwelI, Jean Hagen\nLawrence Weingarten\n\nSchwarzweiss\n101 Minuten\n\nHepburn und Tracy, das Dreamteam der Screwball-Komoedie, finden hier als Anwalts-Ehepaar Amanda und Adam Bonner reichlich Gelegenheit zum Geschlechterkampf auf Topniveau, verteidigt SIE doch ausgerechnet die von IHM angeklagte Beinahemoerderin eines treulosen Gatten. Die professionelle Trennung zwischen Berufs- und Privatleben broeckelt bald unter dem Dauerfeuer der (mitunter nicht nur) verbalen Attacken. Erst Adams geschickte Uebernahme der feindlichen Taktik sorgt am Ende fuer Waffengleichheit zwischen den Geschlechtern.\n\nGEORGE CUKORGeorge Cukor (July 7, 1899 – January 24, 1983) was an American film director who mainly concentrated on comedies and literary adaptations. His career flourished at RKO and later MGM, where he directed a string of impressive films including What Price Hollywood? (1932), A Bill of Divorcement (1932), Dinner at Eight (1933), Little Women (1933), David Copperfield (1935), Romeo and Juliet (1936), and Camille (1937). His career suffered a temporary setback when he was replaced as the director of Gone with the Wind (1939), but he continued to direct classic films with The Philadelphia Story (1940), Adam's Rib (1949), Born Yesterday (1950) and A Star Is Born (1954). His last major success was My Fair Lady (1964), but he worked into the 1980s.\n\n 11.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3137.shtml
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SUMMARY:Hairspray - John Waters
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DESCRIPTION:JOHN WATERS\nUSA 1988\n\nDrehbuch John Waters\nKamera David Insley\nTon Peter Foster\nKamera Kenny Vance\nSchnitt Janice Hampton\nAusstattung Vincent Peranio\nSpezialeffekte Douglas Retzler\nDarsteller\nDivine, Sonny Bono, Ruth Brown, Deborah Harry, Ricki Lake, Jerry Stiller, Mink Stole, Ric Ocasek, Pia Zadora\nJohn Waters\nKamera David Insley\nTon Peter Foster\nKamera Kenny Vance\nSchnitt Janice Hampton\nAusstattung Vincent Peranio\nSpezialeffekte Douglas Retzler\nDarsteller\nDivine, Sonny Bono, Ruth Brown, Deborah Harry, Ricki Lake, Jerry Stiller, Mink Stole, Ric Ocasek, Pia Zadora\nProduktion\nRachel Talalay\n\nFarbe\n92 Minuten\n\nEine Liebeserklaerung an das Baltimore von 1963, randvoll mit der Musik, den Farben, der Mode, den haarspraygestaerkten Frisuren und all den beineverknotenden Taenzen der Zeit. Zugleich wurde das Thema Rassismus selten so beschwingt angegangen. Der pummelige Teenager Tracy und ihre Freunde schaffen am Ende das Unglaubliche: die erste schwarz-weiss integrierte Fernsehshow Baltimores geht auf Sendung. Waters’ Lieblingsdarsteller Divine brilliert ein letztes Mal gleich zwei Mal: als Mutter Edna und als rassistischer Fernsehdirektor.\n\n\n 11.10.200921:00Filmmuseum 01.11.200917:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3103.shtml
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SUMMARY:Duck Soup
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DESCRIPTION:Duck Soup, The Music Box\nLEO MCCAREY\nUSA 1933\n\nDrehbuch Bert Kalmar, Harry Ruby\nKamera Henry Sharp\nMusik Bert Kalmar, Harry Ruby\nSchnitt LeRoy Stone\nAusstattung Hans Dreier, Wiard Ihnen\nStunts Dale Van Sickel\nDarsteller\nGroucho, Harpo, Chico und Zeppo Marx, Margaret Dumont, Louis Calhern, Raquel Torres, Edmund Breese\nBert Kalmar, Harry Ruby\nKamera Henry Sharp\nMusik Bert Kalmar, Harry Ruby\nSchnitt LeRoy Stone\nAusstattung Hans Dreier, Wiard Ihnen\nStunts Dale Van Sickel\nDarsteller\nGroucho, Harpo, Chico und Zeppo Marx, Margaret Dumont, Louis Calhern, Raquel Torres, Edmund Breese\nProduktion\nHerman J. Mankiewicz\n\nSchwarzweiss\n68 Minuten\n\nDuck Soup wirft bei allem Witz einen zynischen Blick auf Politik und Staatenlenker und laesst den Marx Brothers freie Bahn fuer ihre Anarchokomik: Rufus T. Firefly (Groucho) uebernimmt den Operettenstaat Freedonia – fortan hat sich das mit der „Freiheit" erledigt. In gewohnter Egomanie betreibt er sein Diktatorenamt gruendlich, bis hin zur Kriegserklaerung an den Nachbarn Sylvania.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit The Music Box.\n\nLEO MCCAREYGeboren 1898 in Los Angeles. Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. In den 30er Jahren einer der fuehrenden Komoedienregisseure Hollywoods. Stirbt 1969 in Santa Monica. Filme (Auswahl): Duck Soup (1933), The Awful Truth (1937).\n\n 12.10.200919:00Filmmuseum 31.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3134.shtml
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SUMMARY:The Ladies Man
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DESCRIPTION:The Ladies Man, Little Rural Riding Hood\nJERRY LEWIS\nUSA 1961\n\nDrehbuch Jerry Lewis, Bill Richmond\nKamera W. Wallace Kelley\nTon Ronald Eng, Beth Sterner\nMusik Walter Scharf\nSchnitt Earl Watson\nAusstattung Franco De Cotiis, Dean A. O’Dell\nKostuem Eydi Caines-Floyd\nDarsteller\nJerry Lewis, Helen Traubel, Pat Stanley, Kathleen Freeman, George Raft\nJerry Lewis, Bill Richmond\nKamera W. Wallace Kelley\nTon Ronald Eng, Beth Sterner\nMusik Walter Scharf\nSchnitt Earl Watson\nAusstattung Franco De Cotiis, Dean A. O’Dell\nKostuem Eydi Caines-Floyd\nDarsteller\nJerry Lewis, Helen Traubel, Pat Stanley, Kathleen Freeman, George Raft\nProduktion\nLorne Michaels\n\nFarbe\n95 Minuten\n\nNach einer ersten Enttaeuschung versucht der frisch graduierte College-Absolvent Herbert H. Heebert die Naehe von Frauen zu meiden - und landet ausgerechnet als Hausbursche in einem Wohnheim fuer alleinstehende Damen. Neben Lewis’ aufgedrehter Komik, spektakulaerer Choreografie und atemberaubenden Kamerafahrten durch das puppenhausartige Wohnheim besticht The Ladies Man vor allem durch das Aufweichen von Geschlechterstereotypen, einem genderbending, das seinen Protagonisten aus den ueblichen Maennerklischees befreit.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Little Rural Riding Hood.\n\nJERRY LEWISJerry Lewis (* 16. Maerz 1926 in Newark, New Jersey; eigentlich Joseph Levitch) ist ein US-amerikanischer Entertainer, Produzent, Schauspieler, Saenger, Drehbuchautor und Regisseur.\n\n\nAm 30.10 mit einer Einfuehrung von Gabe Klinger.\n\n\n 12.10.200921:00Filmmuseum 30.10.200921:15Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3140.shtml
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SUMMARY:Ishtar - Elaine May
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DESCRIPTION:ELAINE MAY\nUSA 1987\n\nDrehbuch Elaine May\nKamera Vittorio Storaro\nTon Michael Kirchberger\nMusik Bahjawa, Dave Grusin\nSchnitt Richard P. Cirincione, William Reynolds\nAusstattung Paul Sylbert\nKostuem Anthony Powell\nDarsteller\nWarren Beatty, Dustin Hoffman, Isabelle Adjani, Charles Grodin, Tess Harper\nElaine May\nKamera Vittorio Storaro\nTon Michael Kirchberger\nMusik Bahjawa, Dave Grusin\nSchnitt Richard P. Cirincione, William Reynolds\nAusstattung Paul Sylbert\nKostuem Anthony Powell\nDarsteller\nWarren Beatty, Dustin Hoffman, Isabelle Adjani, Charles Grodin, Tess Harper\nProduktion\nWarren Beatty\n\nFarbe\n107 Minuten\n\nDie maessig talentierten Songschreiber Chuck und Lyle riskieren fuer ihre Sangesleidenschaft, neben den Nerven ihrer Zuhoerer, Liebe, Kopf und Kragen. Ihr einziges Engagement fuehrt sie nach Marokko. Dort nimmt, vor dem Hintergrund umstuerzlerischer Bewegungen im Koenigreich, das verwechslungskomoediantische Karussell rasant an Fahrt auf und schickt die zwei unterbelichteten Musiker schliesslich als CIA-Doppelagenten auf einen gefaehrlichen Wuestentrip. Doch wahres Talent laesst sich nicht unterkriegen!\n\nELAINE MAYGeboren 1932 in Philadelphia. Schauspielerin, Entertainerin, Autorin und Regisseurin, die in den 60er Jahren meist mit Mike Nichols zusammenarbeitet, fuer dessen Film The Birdcage sie 1996 das Drehbuch schreibt. Fuer Heaven Can Wait (1978) und Primary Colors (1998) wird sie jeweils fuer den Drehbuch-Oscar nominiert. Weitere Filme als Regisseurin: A New Leaf (1971), Heartbreak Kid (1972), Mikey and Nicky (1976).\n\n 14.10.200919:00Filmmuseum 29.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3099.shtml
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SUMMARY:Female Trouble - John Waters
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:JOHN WATERS\nUSA 1974\n\nDrehbuch John Waters\nKamera John Waters\nTon Robert Maier\nMusik John Waters, Bob Harvey\nSchnitt Charles Roggero\nKostuem Van Smith\nMaske Van Smith\nDarsteller\nDivine, David Lochary, Mary Vivian Pearce, Mink Stole, Edith Massey, Cookie Mueller, Susan Walsh, Michael Potter, Ed Peranio\nJohn Waters\nKamera John Waters\nTon Robert Maier\nMusik John Waters, Bob Harvey\nSchnitt Charles Roggero\nKostuem Van Smith\nMaske Van Smith\nDarsteller\nDivine, David Lochary, Mary Vivian Pearce, Mink Stole, Edith Massey, Cookie Mueller, Susan Walsh, Michael Potter, Ed Peranio\nProduktion\nJohn Waters\n\nFarbe\n95 Minuten\n\nUm ihre fixe Idee von der unloesbaren Verbindung von Schoenheit und Verbrechen zu belegen, benutzen die Betreiber eines Beautysalons die durch einen Saeureanschlag entstellte Dawn Davenport; nach diversen Exzessen endet sie auf dem elektrischen Stuhl. Mit dieser boesen Satire ueber Schoenheits- und Schlankheitswahn bekraeftigte John Waters seinen Ruf als Meister des schlechten Geschmacks. Dragstar Divine glaenzt als Dawn Davenport in einer unfassbaren Szene, in der er den Vergewaltiger und die Vergewaltigte zugleich spielt.\n\n\n 14.10.200921:15Filmmuseum 02.11.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3144.shtml
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SUMMARY:Will Success Spoil Rock Hunter? - Frank Tashlin
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DESCRIPTION:FRANK TASHLIN\nUSA 1957\n\nDrehbuch Frank Tashlin, George Axelrod\nKamera Joe MacDonald\nTon Frank Moran\nMusik Cyril J. Mockridge\nSchnitt Hugh S. Fowler\nDarsteller\nTony Randall, Jayne Mansfield, Betsy Drake, Joan Blondell, Mickey Hargitay\nFrank Tashlin, George Axelrod\nKamera Joe MacDonald\nTon Frank Moran\nMusik Cyril J. Mockridge\nSchnitt Hugh S. Fowler\nDarsteller\nTony Randall, Jayne Mansfield, Betsy Drake, Joan Blondell, Mickey Hargitay\nProduktion\nFrank Tashlin\n\nFarbe\n92 Minuten\n\nRockwell Hunter, Werbetexter und Archetyp des amerikanischen Angestellten, geraet beim Kampf um Arbeitsplatz und Karriere moralisch ins Straucheln. Schliesslich erkennt er, dass Erfolgreichsein bedeutet, das zu tun, was man gerne tut. Die amuesante Satire auf die hohle TV-Werbewelt wird von Hunter selbst aus dem off praesentiert und laeuft zu Hochform auf in den absurden Reklamespots des Vorspanns und der anschaulichen Demonstration des Cinemascope-Formats, auf dem das Fernsehbild zur kleinen Luke schrumpft.\n\nFRANK TASHLINGeboren 1913 in Weehawken, New Jersey, gestorben 1972. Arbeitet zunaechst in verschiedenen Bereichen des Animationsfilms, aber auch als Gag-Autor fuer den Komiker Charlie Chase. 1941 uebernimmt er die Leitung der Trickfilmabteilung bei Columbia und dreht eine grosse Zahl herausragender Cartoonfilme. Daneben schreibt er auch Drehbuecher. 1952 entsteht sein erster Spielfilm, The First Time und in der Folge zahlreiche Komoedien (mit Jerry Lewis, Dean Martin, Tony Randall), die zu Klassikern des Genres werden. Spielfilme (Auswahl): Son of Paleface (1952), Artists and Models (1955), Hollywood or Bust (1956), The Girl Cant Help It (1956), Cinderfella (1960), Whos Minding the Store? (1963), The Disorderly Orderly (1964), Caprice (1967).\n\n 15.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3128.shtml
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SUMMARY:Bulworth - Warren Beatty
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:WARREN BEATTY\nUSA 1998\n\nDrehbuch Warren Beatty, Jeremy Pikser\nKamera Vittorio Storaro\nTon Paul Timothy Carden, Mark P. Stoeckinger\nMusik John Philip Sousa\nOrchestrierung Ennio Morricone\nSchnitt Robert C. Jones, Billy Weber\nAusstattung Dean Tavoularis\nKostuem Milena Canonero\nDarsteller\nWarren Beatty, Halle Berry, Don Cheadle, Oliver Platt, Paul Sorvino, Jack Warden, Isaiah Washington, Kimberly Deauna Adams\nWarren Beatty, Jeremy Pikser\nKamera Vittorio Storaro\nTon Paul Timothy Carden, Mark P. Stoeckinger\nMusik John Philip Sousa\nOrchestrierung Ennio Morricone\nSchnitt Robert C. Jones, Billy Weber\nAusstattung Dean Tavoularis\nKostuem Milena Canonero\nDarsteller\nWarren Beatty, Halle Berry, Don Cheadle, Oliver Platt, Paul Sorvino, Jack Warden, Isaiah Washington, Kimberly Deauna Adams\nProduktion\nWarren Beatty, Pieter Jan Brugge\n\nFarbe\n108 Minuten\n\nIn post-brechtschem Hiphop verhandelt Warren Beatty in dieser Komoedie Klassen- und Rassenfragen und zeigt die amerikanische Politik als reine Farce. Lebensmuede und angewidert vom Establishment setzt Senator Bulworth mitten in den Primaries (Vorwahlen) einen Killer auf sich selbst an. Fortan von Konventionen befreit, verbuendet er sich mit den Gettokids und stellt rappend unerhoerte politische Forderungen: Armutsbekaempfung durch Umverteilen von Eigentum! Kein Wunder gilt Bulworth als der einzig wahrhaft kommunistische Film der USA.\n\nWARREN BEATTYMit gerade 23 Jahren wurde Warren Beatty ueber Nacht durch seine Rolle in Elia Kazans Splendor In the Grass zu einem der letzten grossen Stars des amerikanischen Studiosystems.\n\n 16.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3110.shtml
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SUMMARY:Christmas in July - Preston Sturges
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:PRESTON STURGES\nUSA 1940\n\nDrehbuch Preston Sturges\nKamera Victor Milner\nTon Harry Lindgren\nMischung Ray Cossar, George Dutton\nMusik John Leipold, Leo Shuken\nSchnitt Ellsworth Hoagland\nAusstattung Hans Dreier, A. Earl Hedrick\nDarsteller\nDick Powell, Ellen Drew, \n Raymond Walburn, Alexander Carr, William Demarest, Ernest Truex, Franklin Pangborn, \n Harry Hayden, Rod Cameron, Georgia Caine\nPaul Jones\n\nSchwarzweiss\n67 Minuten\n\nJa ja, der amerikanische Traum! Was, wenn der kleine Angestellte Jimmy MacDonald den grossen Preis fuer seinen super Kaffee-Werbeslogan gewinnt? Er wird befoerdert, beglueckt sein Maedchen mit einem Diamantring, beschenkt die Nachbarschaft, alles ist himmelblau und rosarot und gut gelaunt – nur war die Gewinnernachricht leider ein boeser Streich, den die Kollegen dem ewigen „Kleinen Mann" gespielt haben. Aber keine Bange, ihre froehliche Ironie verliert diese rasante Komoedie auch am Ende nicht. Ja ja, der amerikanische Traum!\n\nPRESTON STURGESGeboren 1898 in Chicago. Beginnt Mitte der 20er Jahre mit dem Verfassen von Drehbuechern, zunaechst fuer Broadway-Shows. 1930 entstehen seine ersten Filmdrehbuecher, und Sturges uebersiedelt nach Hollywood. Mit The Great McGinty inszeniert er 1940 seinen ersten Spielfilm und etabliert sich mit seinen pointierten Dialogen als einer der erfolgreichsten Autoren Hollywoods. Stirbt 1959 in New York. \n Filme (Auswahl): Sullivan's Travels (1941), The Palm Beach Story (1942), The Great Moment (1944).\n\n 17.10.200919:00Filmmuseum 30.10.200918:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3102.shtml
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SUMMARY:1941
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:1941, Two Tars\nSTEVEN SPIELBERG\nUSA 1979\n\nDrehbuch Robert Zemeckis, Bob Gale, John Milius\nKamera William A. Fraker\nTon Fred J. Brown\nMusik John Williams\nSchnitt Michael Kahn\nAusstattung Dean Edward Mitzner\nKostuem Deborah Nadoolman\nStunts Terry Leonard\nDarsteller\nDan Aykroyd, Ned Beatty, John Belushi, Christopher Lee, John Candy, Lorraine Gary, Toshiro Mifune, Warren Oates, Robert Stack, \n Slim Pickens\nBuzz Feitshans\n\nFarbe\n118 Minuten\n\n1941, wenige Tage nach dem Angriff auf Pearl Harbor, taucht ein japanisches U-Boot vor der Kueste Kaliforniens auf, nimmt Kurs auf Hollywood und loest prompt Massenhysterie und Chaos aus. Ein Bomberpilot dreht durch und der oberste General ist nicht erreichbar, weil er sich mit Wichtigerem – der neuesten Disney Filmproduktion – vergnuegt. Eine groteske Persiflage auf Krieg, Patriotismus und Militaer – John Wayne lehnte ein Engagement ab. Doch bei aller Spitze gegen den Kriegswahn ist diese atmosphaerische dunkle Komoedie auch eine Huldigung an das Kino.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Two Tars.\n\n\n 17.10.200920:30Filmmuseum 02.11.200916:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3123.shtml
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SUMMARY:Seven Chances - Buster Keaton
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:BUSTER KEATON\nUSA 1925\n\nDrehbuch Clyde Bruckman, Jean C. Havez, Joseph A. Mitchell\nKamera Elgin Lessley, Byron Houck\nMusik Robert Israel\nSchnitt Buster Keaton\nSpezialeffekte Denver Harmon\nDarsteller\nBuster Keaton, T. Roy Barnes, \n Snitz Edwards, Ruth Dwyer, Erwin Connelly\nJoseph M. Schenck, Buster Keaton\n\nSchwarzweiss\n72 Minuten\n\nSieben Millionen Dollar warten auf Jimmie Shannon, wenn er an seinem 27. Geburtstag bis sieben Uhr heiratet – erfaehrt er an eben diesem Tag. Doch seine geliebte Mary moechte nicht die Goldeselin spielen, Frau um Frau lehnt ab, erst eine Zeitungsanzeige bringt die Sache ins Laufen – und Keaton macht das, worin er ungeschlagen ist: Er rennt und rennt in aberwitzigem Tempo und bahnt sich, statt von den Cops von 7.000 heiratswilligen Braeuten und herabstuerzenden Felsbrocken verfolgt, akrobatisch den Weg zu seinem Glueck.\n\n\n 18.10.200919:00Filmmuseum 01.11.200916:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3147.shtml
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SUMMARY:Kiss Me Stupid - Billy Wilder
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:BILLY WILDER\nUSA 1964\n\nDrehbuch I.A.L. Diamond, Billy Wilder nach dem Stueck "L’ora della fantasia" von Anna Bonacci\nKamera Joseph LaShelle\nTon Robert Martin\nMusik Andre Previn\nSchnitt Daniel Mandell\nAusstattung Alexandre Trauner\nKostuem Bill Thomas\nDarsteller\nDean Martin, Kim Novak, Ray Walston, Felicia Farr, Skip Ward\nSchwarzweiss\n126 Minuten\n\nOrville J. Spooner, notorisch eifersuechtiger Hobbykomponist, und sein Kumpel Barney, seines Zeichens schlagertextender Tankwart, wittern die Chance ihres Lebens, als es den beruehmten Saenger und Frauenheld Dino auf dem Weg nach Los Angeles in ihr Wuestenkaff Climax verschlaegt. In Wilders flott-frivoler Komoedie um Sex, Ehebruch und kaeufliche Liebe, die im prueden Amerika der 1960er Jahre heftige Kritik auf sich zog, wird mit beissendem Spott die Frage der Geschlechterhierarchie zugunsten der Frauen entschieden.\n\n\n 18.10.200920:30Filmmuseum 05.11.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3115.shtml
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SUMMARY:The Three Caballeros
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:The Three Caballeros, The Fountain of Youth\nNORMAN FERGUSON\nUSA 1944\n\nRegie Norman Ferguson\nDrehbuch James Bodrero, Bill Peet, William Cottrell u. a. \nKamera Ray Rennahan\nTon C.O. Slyfield\nMusik Edward H. Plumb, Paul J. Smith, Charles Wolcott\nSchnitt Donald Halliday\nDarsteller\nAurora Miranda, Carmen Molina, \n Donald Duck, Panchito, Jose Carioca\nNorman Ferguson, Daniel Keefe\n\nFarbe\n69 Minuten\n\nIn The Fountain of Youth praesentiert der avantgardistische Magier Orson Welles mit raunend-ironischer Stimme eine teils fotoromanhaft arrangierte, klassische Dreiecksgeschichte um die fatale Suche nach ewiger Jugend.\n Mit The Three Caballeros schickt Disney – Jahrzehnte vor Roger Rabbit – die flachen Toons auf rasante und pittoreske Reisen in die reale Filmbilderwelt: Mit zwei exotischen Kollegen aus Brasilien und Mexiko besucht Star-Ente Donald Duck Dorffeste, liefert sich Bootsrennen, macht den Strand von Acapulco unsicher und betreibt so zu Kriegszeiten touristische Voelkerverstaendigung mit den suedamerikanischen Nachbarn.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit The Fountain of Youth.\n\n\n\nrestaurierte Fassung\n\n\n 19.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3093.shtml
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SUMMARY:Adaptation - Spike Jonze
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DESCRIPTION:SPIKE JONZE\nUSA 2002\n\nDrehbuch Charlie & Donald Kaufman nach "The Orchid Thief" von Susan Orlean\nKamera Lance Acord\nTon Michael Kirchberger\nMusik Carter Burwell\nSchnitt Eric Zumbrunnen\nDarsteller\nNicolas Cage, Tilda Swinton, Meryl Streep, Chris Cooper, Stephen Tobolowsky, Curtis Hanson, David O. Russell, Maggie Gyllenhaal\nCharlie & Donald Kaufman nach "The Orchid Thief" von Susan Orlean\nKamera Lance Acord\nTon Michael Kirchberger\nMusik Carter Burwell\nSchnitt Eric Zumbrunnen\nDarsteller\nNicolas Cage, Tilda Swinton, Meryl Streep, Chris Cooper, Stephen Tobolowsky, Curtis Hanson, David O. Russell, Maggie Gyllenhaal\nProduktion\nJonathan Demme, Vincent Landay, Edward Saxon\n\nFarbe\n115 Minuten\n\nDer Drehbuchautor Charlie Kaufman steckt in einer tiefen Schaffenskrise. Keine Zeile will ihm bei der Adaption von Susan Orleans Roman „Der Orchideendieb" gelingen. Kreativitaetsstau und Schreibstoerung ueberwindet er, indem er sich selbst in die Geschichte hineinschreibt. So wirbelt er, alle Erzaehlregeln missachtend, Zeiten und Ebenen, Realitaet und Fantasie durcheinander. Fuer die ZuschauerInnen endet die vergnuegliche Komoedie einmal mehr als virtuelle Karussellfahrt im bequem gepolsterten Kinosessel.\n\nSPIKE JONZESpike Jonze (* 22. Oktober 1969 in Rockville, Maryland, USA; eigentlich Adam Spiegel) ist ein US-amerikanischer Film- und Musikvideo-Regisseur.\n Jonze begann seine Karriere als Regisseur von Musikvideos unter anderem der Beastie Boys (z. B. „Sabotage") oder Fatboy Slim (z. B. „Weapon Of Choice"). Nach zwei Kurzfilmproduktionen inszenierte er 1999 erstmals einen Spielfilm: Being John Malkovich. Der phantasievolle Film, dessen Drehbuch der bis dahin nur fuer Fernsehserien taetig gewesene Charlie Kaufman schrieb, wurde ein grosser Erfolg und erntete international zahlreiche Auszeichnungen sowie drei Oscar-Nominierungen, darunter jene fuer Drehbuch und Regie. Fuer seinen zweiten Film, Adaption, arbeitete Jonze erneut mit Kaufman zusammen. Dieser schrieb sich selbst sowie seinen (fiktiven) Bruder Donald als Hauptfiguren in den Film, der von den Qualen eines von Schreibblockaden geplagten Drehbuchautoren handelt.\n Jonze ist ausserdem einer der Erfinder der MTV-Serie Jackass und Produzent des Films zur Serie Jackass: The Movie. Derzeit ist er u. a. kreativer Leiter des Internet-TV-Senders VBS.TV des Magazins Vice.\n\n 19.10.200921:00Filmmuseum 01.11.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3136.shtml
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SUMMARY:Rushmore - Wes Anderson
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:WES ANDERSON\nUSA 1998\n\nDrehbuch Wes Anderson, Owen Wilson\nKamera Robert Yeoman\nMusik Mark Berger\nSchnitt David Moritz\nAusstattung Andrew Laws\nKostuem Karen Patch\nDarsteller\nJason Schwarzman, Bill Murray, Olivia Williams, Seymour Cassel, Brian Cox, Mason Gamble, Connie Nielsen\nWes Anderson, Owen Wilson\nKamera Robert Yeoman\nMusik Mark Berger\nSchnitt David Moritz\nAusstattung Andrew Laws\nKostuem Karen Patch\nDarsteller\nJason Schwarzman, Bill Murray, Olivia Williams, Seymour Cassel, Brian Cox, Mason Gamble, Connie Nielsen\nProduktion\nBarry Mendel, Paul Schiff\n\nFarbe\n93 Minuten\n\nMit geradezu furchteinfloessendem Elan begeistert sich Max Fisher an der Elite-Highschool Rushmore fuer jede noch so abseitige Aktivitaet. Von nichts ist der Sohn eines Friseurs so beseelt, wie von dem Wunsch, dazu zu gehoeren. Die blinde Hartnaeckigkeit, mit der er nach Anerkennung strebt, macht ihn zu einer urkomischen und zugleich traurigen Figur, bewirkt der Uebereifer des Aufsteigers doch wie so oft das Gegenteil. Zur Komik im Scheitern an den Klassenschranken mischt sich die bittere Erkenntnis von deren Unueberwindlichkeit.\n\nWES ANDERSONDer Regisseur und Drehbuchautor wurde 1969 geboren. Anderson studierte Philosophie an der University of Texas, wo er erstmals auf seinen Kreativpartner, den Schauspieler und Autor Owen Wilson, traf. Einen ersten Achtungserfolg brachte Anderson die College-Komoedie Rushmore (1998), seinen Durchbruch feierte er mit der skurrilen Familiensaga The Royal Tenenbaums (2001).\n\n 21.10.200919:00Filmmuseum 30.10.200919:30Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3107.shtml
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SUMMARY:The King of Comedy
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:The King of Comedy, What's Opera, Doc?\nMARTIN SCORSESE\nUSA 1983\n\nDrehbuch Paul Zimmerman\nKamera Fred Schuler\nTon Frank Warner\nSchnitt Thelma Schoonmaker\nAusstattung Boris Leven\nKostuem Richard Bruno\nDarsteller\nRobert De Niro, Jerry Lewis, Diahnne Abott, Sandra Bernhard, Mick Jones, Joe Strummer, Martin Scorsese\nPaul Zimmerman\nKamera Fred Schuler\nTon Frank Warner\nSchnitt Thelma Schoonmaker\nAusstattung Boris Leven\nKostuem Richard Bruno\nDarsteller\nRobert De Niro, Jerry Lewis, Diahnne Abott, Sandra Bernhard, Mick Jones, Joe Strummer, Martin Scorsese\nProduktion\nArnon Milchan\n\nFarbe\n108 Minuten\n\nGroessenwahn und Groteske auch in The King of Comedy: Der obsessive Moechtegern-Entertainer und Nervtoeter Rupert Pupkin entfuehrt sein vergoettertes Idol Jerry Langford (grossartig autobiografisch verkoerpert von Jerry Lewis), um einen Auftritt in dessen TV-Show zu erzwingen. Die hintergruendige Tragikomoedie erhellt die Schattenseiten einer zynischen Unterhaltungsindustrie und zeichnet bei aller boesen Komik das einfuehlsame Psychogramm eines Menschen, der im festen Glauben an den amerikanischen Traum an der eigenen Bedeutungslosigkeit zugrunde zu gehen droht.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit What’s Opera, Doc?.\n\nMARTIN SCORSESEGeboren 1942 in New York als Sohn italienischer Einwanderer. Besucht die Filmschule der New York University. Arbeitet zunaechst als Cutter und dreht Anfang der 60er Jahre seine ersten Kurzfilme, darunter The Big Shave (1967). 1968 dreht er mit Who's That Knocking At My Door seinen ersten Langspielfilm. Mit den Grossstadt-Studien Mean Streets (1973) und Taxi Driver (1975) profiliert er sich als einer der fuehrenden Regisseure des New Hollywood, mit Filmen wie The Color of Money (1986) und GoodFellas (1990) praegt er auch das Kino auch das 80er und 90er Jahre. 2003 produziert er 'A Musical Journey', einen Abriss der Geschichte des Blues, zuletzt dokumentiert er mit Shine A Light einen Konzertauftritt der Rolling Stones.\n\n 21.10.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3118.shtml
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SUMMARY:Lord Love a Duck - George Axelrod
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DESCRIPTION:GEORGE AXELROD\nUSA 1966\n\nDrehbuch George Axelrod, Larry H. Johnson nach dem Roman von Al Hine\nKamera Daniel L. Fapp\nTon Lodge Cunningham, Al Overton\nMusik Neal Hefti\nSchnitt William A. Lyon\nDarsteller\nRoddy McDowall, Tuesday Weld, Lola Albright, Martin West, Ruth Gordon\nGeorge Axelrod, Larry H. Johnson nach dem Roman von Al Hine\nKamera Daniel L. Fapp\nTon Lodge Cunningham, Al Overton\nMusik Neal Hefti\nSchnitt William A. Lyon\nDarsteller\nRoddy McDowall, Tuesday Weld, Lola Albright, Martin West, Ruth Gordon\nProduktion\nGeorge Axelrod\n\nSchwarzweiss\n105 Minuten\n\nDer exzentrische College-Absolvent Alan „Mollymauk" Musgrave verhilft seiner Mitschuelerin Barbara Ann Green, die ihrer white-trash-Herkunft wegen vom blasierten College-Umfeld missachtet wird, zur Erfuellung all ihrer Wuensche. Ihr bringt das Ruhm und 12 Kaschmir-Pullover ein, er landet im Irrenhaus. Unter der Oberflaeche einer gagreichen Komoedie voll von abgedrehtem Nonsens verbirgt sich eine beissende, mitunter quaelende Gesellschaftskritik, die vor amerikanischen heiligen Kuehen wie Religion, Mutterschaft und Ehe nicht Halt macht.\n\nGEORGE AXELRODGeorge Axelrod (* 9. Juni 1922; † 21. Juni 2003) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, aber auch Filmproduzent und Filmregisseur. Er war hauptsaechlich taetig waehrend der 1950er und 1960er Jahre. 1961 wurde er fuer den Oscar nominiert (fuer die beste Drehbuchadaption im Film Fruehstueck bei Tiffany, 1961).\n Axelrod schrieb auch einige Romane sowie Theaterstuecke. Das bekannteste davon, Meine Frau erfaehrt kein Wort (The Seven Year Itch) wurde 1955 von Billy Wilder als Das verflixte 7. Jahr (The Seven Year Itch) mit Marilyn Monroe und Tom Ewell verfilmt.\n\n 22.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3145.shtml
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SUMMARY:La Pivellina (iOmdU)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:La Pivellina (iOmdU), Der Viennale-09-Trailer: Fire & Rain (kein Dialog)\nRAINER FRIMMEL, TIZZA COVI\nI/A 2009\n\nDrehbuch Tizza Covi\nKamera Rainer Frimmel\nSchnitt Tizza Covi\nTon Tizza Covi\nDarsteller\nPatrizia Gerardi, Tairo Caroli, Asia Crippa, Walter Saabel\n35mm/1:1,66/Farbe\niOmdU\n100 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n Viennale Eroeffnungsgala\n \n Im Winter steht Patrizias und Walters Wanderzirkus still, ihr Wohnmobil auf einem abgeschotteten Terrain am Stadtrand von Rom. Auf einem kurzen Rundgang entdeckt Patrizia ein zweijaehriges Maedchen, allein gelassen am Kinderspielplatz, und nimmt sich ihrer an. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem 14-jaehrigen Nachbarsjungen Tairo schafft sie der kleinen Asia ein Zuhause auf Zeit, einen winzigen und fragilen Raum der Geschuetztheit in einer Randzone der Stadt und einer italienischen Gesellschaft, die selbst keinen Schutz der Oeffentlichkeit kennt. \n Nach ihrem Dokumentarfilm Babooska, in dem sie einer Artistenfamilie quer durch Italien folgten, ist La Pivellina der erste, mit Laiendarstellern realisierte Spielfilm von Tizza Covi und Rainer Frimmel: ein Film ueber das Verlassenwerden, vor allem aber ueber Zivilcourage und den Zusammenhalt am Rande der Gesellschaft.\n \n Der Ausgangspunkt war, eine Geschichte zu erzaehlen, die zeigt, wie unsere Protagonisten leben. Das, was einem die Wirklichkeit schenkt, kann man nicht nachstellen. Im Dokumentarfilm sind wir aber trotzdem irgendwann dort angelangt, wo es uns gestoert hat, nicht direkt ins Geschehen eingreifen zu koennen. Der zweite Faktor, der ins Spiel kam, war die Tatsache, dass wir in beiden Filmen - Babooska und La Pivellina - mit Leuten gearbeitet haben, die eine unglaubliche Natuerlichkeit an den Tag legen und wunderbar mit der Naehe der Kamera umgehen koennen. (Tizza Covi)\n \n Vor dem Eroeffnungsfilm wird auch der Viennale-09-Trailer: Fire & Rain gezeigt.\n\nRAINER FRIMMELGeboren 1971 in Wien. Studium der Psychologie und Kunstgeschichte. Von 1992 bis 1994 studiert er an der Hoeheren Grafischen Lehranstalt in Wien. Stipendien fuer kuenstlerische Fotografie in Rom, Paris und New York. Arbeitet als Filmemacher und freischaffender Kuenstler. Filme: Che bella e la vita (1998), Sieben Szenen (1998, Ko-Regie), Aufzeichnungen aus dem Tiefparterre (2000). Gemeinsam mit Tizza Covi: Das ist alles (2001) und Babooska (2005).\n\nTIZZA COVIGeboren 1971 in Bozen. Von 1992 bis 1994 studiert sie an der Hoeheren Grafischen Lehranstalt in Wien. Stipendium fuer kuenstlerische Fotografie in Rom. Arbeitet als freischaffende Kuenstlerin. Realisiert gemeinsam mit Rainer Frimmel die Dokumentarfilme Das ist alles (2001, Viennale 01) und Babooska (2005, Viennale 05). \n \n\n\nIn Anwesenheit der FilmemacherInnen und DarstellerInnen.\n\n\n 22.10.200919:30Gartenbaukino 22.10.200923:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3337.shtml
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SUMMARY:Real Life - Albert Brooks
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ALBERT BROOKS\nUSA 1979\n\nDrehbuch Albert Brooks, Monica Mcgowan Johnson, Harry Shearer\nKamera Eric Saarinen\nTon Michael C. Moore\nMusik Mort Lindsey\nSchnitt David Finfer\nAusstattung Linda Marder, Penelope Spheeris\nSpezialeffekte Richard Albain\nDarsteller\nDick Haynes, Albert Brooks, \n Matthew Tobin, J.A. Preston, Charles Grodin, \n James L. Brooks\nPenelope Spheeris\n\nFarbe\n99 Minuten\n\nBrooks als grossspuriger Regisseur inszeniert das „wahre Leben" einer hochwissenschaftlich ermittelten Durchschnittsfamilie, deren Alltag fortan rund um die Uhr von kamerabehelmten Beobachtern verfolgt und in all seiner komisch bis peinlichen Normalitaet direkt in die Wohnzimmer der Fernsehzuschauer geliefert wird. Ein paar Jahre zuvor erst hatte An American Family die Welle des Reality-TV losgetreten, das hier von Brooks mit sichtlichem Vergnuegen an der Selbstdemontage zu einem Mockumentary verarbeitet wird.\n\nALBERT BROOKSAlbert Brooks (buergerlicher Name Albert Lawrence Einstein) (* 22. Juli 1947 in Beverly Hills, Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor. Brooks studierte am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh und brach nach einem Jahr sein Studium ab. Er uebernahm eine Nebenrolle im Film Taxi Driver (1976) in dem er neben Robert De Niro, Jodie Foster und Harvey Keitel spielte.\n \n Brooks wurde 1988 fuer seine Rolle im Film Broadcast News fuer den Oscar nominiert; er gewann den American Comedy Award und den Boston Society of Film Critics Award. Beim Film Rendezvous im Jenseits (1991) uebernahm er die Regie, spielte die Hauptrolle und schrieb das Drehbuch fuer das er 1992 fuer den Saturn Award nominiert wurde. Im Kriminalfilm Out of Sight (1998) spielte er den Millionaer Richard Ripley, den der von George Clooney gespielte Jack Foley berauben will.\n\n 22.10.200921:00Filmmuseum 31.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3127.shtml
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SUMMARY:La Pivellina (iOmdU)
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:La Pivellina (iOmdU), Der Viennale-09-Trailer: Fire & Rain (kein Dialog)\nRAINER FRIMMEL, TIZZA COVI\nI/A 2009\n\nDrehbuch Tizza Covi\nKamera Rainer Frimmel\nSchnitt Tizza Covi\nTon Tizza Covi\nDarsteller\nPatrizia Gerardi, Tairo Caroli, Asia Crippa, Walter Saabel\n35mm/1:1,66/Farbe\niOmdU\n100 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n Viennale Eroeffnungsgala\n \n Im Winter steht Patrizias und Walters Wanderzirkus still, ihr Wohnmobil auf einem abgeschotteten Terrain am Stadtrand von Rom. Auf einem kurzen Rundgang entdeckt Patrizia ein zweijaehriges Maedchen, allein gelassen am Kinderspielplatz, und nimmt sich ihrer an. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem 14-jaehrigen Nachbarsjungen Tairo schafft sie der kleinen Asia ein Zuhause auf Zeit, einen winzigen und fragilen Raum der Geschuetztheit in einer Randzone der Stadt und einer italienischen Gesellschaft, die selbst keinen Schutz der Oeffentlichkeit kennt. \n Nach ihrem Dokumentarfilm Babooska, in dem sie einer Artistenfamilie quer durch Italien folgten, ist La Pivellina der erste, mit Laiendarstellern realisierte Spielfilm von Tizza Covi und Rainer Frimmel: ein Film ueber das Verlassenwerden, vor allem aber ueber Zivilcourage und den Zusammenhalt am Rande der Gesellschaft.\n \n Der Ausgangspunkt war, eine Geschichte zu erzaehlen, die zeigt, wie unsere Protagonisten leben. Das, was einem die Wirklichkeit schenkt, kann man nicht nachstellen. Im Dokumentarfilm sind wir aber trotzdem irgendwann dort angelangt, wo es uns gestoert hat, nicht direkt ins Geschehen eingreifen zu koennen. Der zweite Faktor, der ins Spiel kam, war die Tatsache, dass wir in beiden Filmen - Babooska und La Pivellina - mit Leuten gearbeitet haben, die eine unglaubliche Natuerlichkeit an den Tag legen und wunderbar mit der Naehe der Kamera umgehen koennen. (Tizza Covi)\n \n Vor dem Eroeffnungsfilm wird auch der Viennale-09-Trailer: Fire & Rain gezeigt.\n\nRAINER FRIMMELGeboren 1971 in Wien. Studium der Psychologie und Kunstgeschichte. Von 1992 bis 1994 studiert er an der Hoeheren Grafischen Lehranstalt in Wien. Stipendien fuer kuenstlerische Fotografie in Rom, Paris und New York. Arbeitet als Filmemacher und freischaffender Kuenstler. Filme: Che bella e la vita (1998), Sieben Szenen (1998, Ko-Regie), Aufzeichnungen aus dem Tiefparterre (2000). Gemeinsam mit Tizza Covi: Das ist alles (2001) und Babooska (2005).\n\nTIZZA COVIGeboren 1971 in Bozen. Von 1992 bis 1994 studiert sie an der Hoeheren Grafischen Lehranstalt in Wien. Stipendium fuer kuenstlerische Fotografie in Rom. Arbeitet als freischaffende Kuenstlerin. Realisiert gemeinsam mit Rainer Frimmel die Dokumentarfilme Das ist alles (2001, Viennale 01) und Babooska (2005, Viennale 05). \n \n\n\nIn Anwesenheit der FilmemacherInnen und DarstellerInnen.\n\n\n 22.10.200919:30Gartenbaukino 22.10.200923:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3337.shtml
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SUMMARY:Soul Power (OF) - Jeffrey Levy-Hinte
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:JEFFREY LEVY-HINTE\nUSA 2008\n\nKamera Paul Goldsmith, Kevin Keating, Albert Maysles, Roderick Young u.a.\nSchnitt David Smith\nTon Tom Efinger\nMit James Brown, Muhammad Ali, B.B. King, Miriam Makeba, Don King, Sister Sledge, Bill Withers, The Spinners, The Crusaders, George Plimpton, Celia Cruz and the Fania All-Stars, Stokely Carmichael, Fred Wesley\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDer legendaere Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman im Jahr 1974 in Kinshasa ('Rumble in the Jungle') wurde von einem nicht weniger legendaeren dreitaegigen Musikfestival begleitet, das durch die Begegnung und das gemeinsame Auftreten von afro-amerikanischen und afrikanischen Soulmusikern ein Zeichen setzte. Soul Power dokumentiert die organisatorischen und ideologischen Hintergruende des Festivals ausschliesslich auf der Basis von bislang unveroeffentlichtem Originalmaterial. Zu sehen sind vor allem grossartige Live-Auftritte von James Brown, B.B. King, Bill Withers, Miriam Makeba, Celia Cruz, The Crusaders und Sister Sledge.\n Der Soundtrack ist umwerfend vital, die Kostueme der Stars atemberaubend sexy, eine gewaltige Aufbruchstimmung wird geradezu physisch spuerbar: 'Zaiere 74' war nicht nur ein Musikfestival, sondern gleichzeitig eine Geste der Black Power. Miriam Makeba amuesiert sich ueber die ehemaligen Kolonisatoren, James Brown, the God-father of Soul alias Soul Brother Number One, singt strahlend 'I'm black and I'm proud', Muhammad Ali spricht ueber zu fette amerikanische Fliegen und die Rueckkehr zu den afrikanischen Wurzeln, und auch Stokely Carmichael, Aktivist und Theoretiker der Blackness, schaut vorbei. Alles in allem: Direct Cinema in Hochform.\n (Birgit Kohler)\n\nJEFFREY LEVY-HINTEGeboren 1967 in Santa Monica. Studium an der California State University, North-ridge, und der University of Michigan. 2000 gruendet er die Produktionsfirma Anti-dote Films in New York. 1996 zeichnet er fuer den Schnitt des Oscar-praemierten Dokumentarfilms When We Were Kings ueber den Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Kinshasa verantwortlich. Soul Power ist sein Regiedebuet.\n\n 23.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino 26.10.200901:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3200.shtml
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SUMMARY:Treeless Mountain (OmeU) - Kim So-Yong
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:KIM SO-YONG\nUSA/Suedkorea 2008\n\nDrehbuch Kim So-yong\nKamera Anne Misawa\nSchnitt Kim So-yong, Bradley Rust Gray\nTon Eric Offin, Mark Garcia\nMusik Asobi Seksu\nAusstattung Kim See-hee\nDarsteller\nKim Hee-yeon (Jin), Kim Song-hee (Bin), Lee Soo-ah, Kim Mi-hyang (Tante), Park Boon-tak (Grossmutter), Lee Soo-ah (Mutter)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n89 Minuten\n\nDie sechsjaehrige Jin und ihre kleine Schwester Bin haben eine ueberforderte, allein erziehende Mutter. Eines Tages laesst sie das kleine Apartment in Seoul raeumen und bringt ihre Toechter zu deren Tante, die auf dem Land lebt. Die Mutter verschwindet, angeblich nur voruebergehend, um den Vater in Amerika zu suchen. Die Tante trinkt und ueberlaesst die Maedchen sich selbst. \n Von ihrer eigenen Kindheitsgeschichte inspiriert, erzaehlt Kim So-yong in Treeless Mountain vom Verrat an familiaerer Geborgenheit. Gaenzlich unsentimental gelingt es ihr, mit Bildern mehr als mit Worten, eine Welt zu erschaffen, in der der Zuschauer Zeuge eines Verbrechens wird. Obwohl niemand Gewalt ausuebt - die Kinder sind nur einfach nicht mehr gewollt. Inmitten einer zu schnell industrialisierten Gesellschaft scheint die Sonne auf Wiesen voller Pampasgras zwischen den Baustellen, und das Prinzessinnenkleid der kleinen Bin tropft an der Waescheleine. Mit einer seltsamen Wucht erlebt man, wie Kinder durch die Luegen der Erwachsenen aus ihrem Paradies vertrieben werden koennen. (Dorothee Wenner)\n \n Der 'baumlose Berg', von dem im Titel die Rede ist, ist eine kleine Erhoehung, auf der die Maedchen einen schon lange abgerissenen Ast einpflanzen - ein trostloses Zeichen der Hoffnung zweier Ausgesetzter. Sie verdienen ein wenig Geld, indem sie Heuschrecken sammeln und roesten - jeden Groschen geben sie in ein Sparschwein, denn ihre Mutter hat ihnen versprochen, sie wuerde zurueckkommen, wenn es voll waere. Der beruehrendste Moment kommt, als die kleinere Bin entdeckt, dass man selbst Muenzen mit geringem Wert noch in kleineres Geld wechseln kann und so das Sparschwein schneller fuellen kann. Die (truegerische) Hoffnung, die Jin und Bin in diesem Moment fassen, enttaeuscht Kim So-yong so lakonisch wie die Erwartungen an eine Dramaturgie der (sozialen) Loesungen. Sie haelt den Film bis zum Ende konsequent offen und verweigert einen Ueberblick, eine Aufnahme aus erklaerender Distanz. (Bert Rebhandl)\n\nKIM SO-YONGGeboren 1968 in Pusan. Emigriert im Alter von zwoelf Jahren in die USA. Studiert Malerei, Schauspiel und Videokunst am School of the Art Institute of Chicago. Dreht mehrere Experimentalfilme. Nach In Between Days (2006, Viennale 06) ist Treeless Mountain ihr zweiter Spielfilm.\n\n 23.10.200913:00Stadtkino 26.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3307.shtml
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SUMMARY:When You're Strange: A Film about the Doors (OF) - Tom Dicillo
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:TOM DICILLO\nUSA 2009\n\nDrehbuch Tom DiCillo \nSchnitt Micky Blythe, Kevin Krasny \nTon Bruce Botnick \nMusik The Doors\nMit Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger, John Densmore\nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n85 Minuten\n\nTom DiCillo dokumentiert in When You're Strange die Jahre zwischen den ersten Auftritten der Doors bis zu Jim Morrisons tragischem Tod in Paris. Er zeigt die Band im Studio, backstage und bei Buehnenauftritten. Natuerlich geht es auch um Morrisons legendaere Exzesse, um Ruhm, Drogen, Sex und Alkohol. Im Zentrum des Films jedoch steht die kuenstlerische Kompromisslosigkeit jener vier Musiker, die mit sechs Alben in fuenf Jahren einen massgeblichen Beitrag zur Geschichte der Popkultur geleistet haben.\n \n DiCillo konnte auf die geheimnisumwitterten Aufnahmen zurueckgreifen, die der Kameramann Paul Ferrara auf Einladung der Band gemacht hatte und bislang nur in Auszuegen veroeffentlichte. Sie zeigen die Gruppe im Studio, bei Proben und Konzerten und werden durch Outtakes des Films HWY: An American Pastoral ergaenzt, einem von Morrison geschriebenen Roadmovie, in dem er auch die Hauptrolle spielt. So kommt es, dass der Saenger im Autoradio von seinem eigenen Tod erfaehrt, um sich aus dem Schattenreich an die Geschichte seines Lebens zu erinnern.\n John Densmore, Schlagzeuger der Doors, lobte DiCillo in Berlin fuer seine Faehigkeit, Ordnung in Ferraras chaotisches Material zu bringen. Nach diesem Satz mochte man sich den urspruenglichen Zustand gar nicht mehr vorstellen, denn When You're Strange ist immer noch ein heilloses Durcheinander. Wahrscheinlich kann es auch gar nicht anders sein: Wenn sich Morrison nicht auf dem Buehnenboden waelzt, schaut er bedroehnt in die Kamera, und draussen im Land sieht es nicht viel besser aus. Am Ende reiht DiCillo Bilder der Manson-Familie, der Ermordung Martin Luther Kings und anderer blutiger Fanale der spaeten 60er Jahre aneinander und entdeckt im persoenlichen Schlamassel Morrisons das Signum seiner Zeit. (Michael Kohler)\n\nTOM DICILLOGeboren 1953 in Camp LeJeune, North Carolina. Arbeitet zunaechst als Kameramann bei Independent-Filmen u.a. von Jim Jarmusch. Nach seinem Regiedebuet Johnny Suede (1991) ist er mit der Satire Living In Oblivion (1995, Viennale 95) erfolgreich, ehe ihm mit The Real Blonde (1997, Viennale 97) ein internationaler Kinoerfolg gelingt.\n\n 23.10.200913:00Gartenbaukino 24.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3154.shtml
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SUMMARY:Fisshu sutori / Fish Story (OmeU) - Nakamura Yoshihiro
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:NAKAMURA YOSHIHIRO\nJapan 2009\n\nDrehbuch Hayashi Tamio \nKamera Komatsu Takashi \nSchnitt Eisuke Ohata \nTon Takano Yasuo \nMusik Sasaki Tsugihiko\nAusstattung Nakamae Tomoharu \nDarsteller\nHamada Gaku (Masafumi), Ito Atsushi Ito (Shigeki), Kora Kengo (Goro), Moriyama Mirai (Cast), Omori Nao (Okazaki), Ishimaru Kenjiro (Taniguchi)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n112 Minuten\n\nDie Handlung von Fish Story beginnt im Jahr 2012 in einem Plattengeschaeft, wo der Besitzer einem Kunden den Song 'Fish Story' vorspielt und ihm dessen Geschichte erzaehlt. Er haette anno 1975 der innovativen Punkband Gekirin (die vor den Sex Pistols gegruendet wurde) zu Ruhm verhelfen sollen, was allerdings nie geschah. Der Song ist zunaechst kein Hit, doch irgendwie gelingt es ihm, im Laufe der Zeit eine Wirkung auf die Menschen auszuueben. Waehrend die beiden plaudern, schneit der junge Taniguchi ins Geschaeft und verkuendet, dass ein Komet den Planeten treffen werde. Und das Schicksal der Welt sei auf komplizierte Weise mit eben diesem vierzig Jahre alten Song verknuepft. In einer Reihe von komplexen Rueckblenden erfahren wir auch den Grund: Dank der Effekte des Songs koennte dieser den Weltuntergang hinausschieben oder vielleicht sogar vollstaendig verhindern.\n Zu behaupten, dass die zeitlichen Manipulationen - die Handlung des Films erstreckt sich immerhin ueber fuenf verschiedene Zeitebenen - irritierend sind, waere ein Understatement. Doch Nakamura Yoshihiro meistert diese Wechsel ebenso wie jenen der unzaehligen Charaktere anscheinend muehelos, denn die Ereignisse bleiben leicht nachvollziehbar und mysterioes zugleich. (Elizabeth Kerr)\n\nNAKAMURA YOSHIHIROGeboren 1970 in Ibaraki, Japan. Arbeitet als Regieassistent von Sai Yoichi bei den Filmen Doing Time (2002) und Quill (2004). Daneben macht er sich als Drehbuchautor einen Namen, unter anderem fuer den Thriller Dark Water von Nakata Hideo. 2006 dreht er den fantastischen Film Route 225. Weitere Filme (Auswahl): The Foreign Duck, the Native Duck, and God in a Coin Locker (2007), The Glorious Team Batista (2008), General Rouge (2009). \n\n 23.10.200913:30Urania 31.10.200916:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3340.shtml
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SUMMARY:Prodigal Sons (OF) - Kimberly Reed
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:KIMBERLY REED\nUSA/GB 2008\n\nDrehbuch Kimberly Reed \nKamera John Keitel \nSchnitt Shannon Kennedy, Kimberly Reed \nMusik T. Griffin \nMit Kimberly Reed, Carol McKerrow, Marc McKerrow, Claire Jones, Todd McKerrow, Oja Kodar\nVideo (Digi Beta)/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n86 Minuten\n\nAnlaesslich eines Klassentreffens kehrt Kimberly Reed in ihre kleine Heimatstadt in Montana zurueck, in der Hoffnung, sich mit ihrem seit vielen Jahren von ihr entfremdeten Adoptivbruder Marc zu versoehnen. Im Zuge des Treffens mit Freunden und Familie erfaehrt man bald von der Geschlechtsumwandlung der Filmemacherin, die frueher - unter dem Namen Paul - ein hoffnungsvoller Football-Spieler war. Doch dieser Umstand spielt in der Folge, und das ist nur eine der unzaehligen Ueberraschungen, die dieser Film parat haelt, gar keine so grosse Rolle: Denn vor allem ihr Bruder Marc hat einige ueberwaeltigende Offenbarungen vor sich, darunter sogar die einer Blutsverwandtschaft mit Orson Welles und Rita Hayworth. \n \n Kimberly Reeds aussergewoehnlicher Zugang enthuellt nicht nur die persoenlichsten Momente einer Familie und thematisiert Fragen nach individuellen und gesellschaftlichen Vorurteilen. Prodigal Sons nimmt gleichzeitig auch ein episches Ausmass an, waehrend er von Montana nach Kroatien reist, von Gefaengniszelle zu Fussballfeld, von Tod zu Geburt. Reeds mitfuehlender Verite-Stil haelt das Leben ihrer Familie auf eine vitale Art und Weise fest, und ihre faszinierende Geschichte uebertrifft alle Erwartungen. Indem die einzelnen Personen vor der Kamera offen ueber ihr Leben sprechen, erweist sich Prodigal Sons als authentische und aufschlussreiche Studie ueber den Kampf einer Familie, die ihre Vergangenheit und Gegenwart bewaeltigen muss. (Shaz Bennett)\n\nKIMBERLY REEDFilmstudium an der University of Berkeley und an der San Francisco State University. Arbeitet in der Folge vor allem im Bereich Filmproduktion, Dokumentation und Postproduktion. Prodigal Sons ist ihr erster und mittlerweile bereits mehrfach praemierter Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Kimberly Reed.\n\n\n 23.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3204.shtml
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SUMMARY:Au voleur / A Real Life (OmeU) - Sarah Leonor
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:SARAH LEONOR\nF 2009\n\nDrehbuch Sarah Leonor, Emmanuelle Jacob \nKamera Laurent Desmet \nSchnitt Francois Quiquere \nTon Philippe Grivel \nMusik Frank Beauvais \nAusstattung Brigitte Brassart \nKostuem Marie Cesari \nDarsteller\nGuillaume Depardieu (Bruno), Florence Loiret Caille (Isabelle), Jacques\n Nolot (Manu), Benjamin Wangermee\n (Martin), Rabah Nait Oufella (Ali), Fejria\n Deliba (Nouria), Bruno Clairefond (Emir)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nIsabelle, eine Aushilfslehrerin, unterrichtet Deutsch in der Pariser Banlieue. Bruno, ein Kleinganove, schlaegt sich mit Einbruechen durch. Als er eines Tages Isabelle bestehlen will, verlieben sich die beiden ineinander, doch sie werden von Brunos Vergangenheit eingeholt: Durch ein Missgeschick wird die Polizei auf Bruno aufmerksam, und die beiden fliehen mit dem Auto in den Wald. Doch die Flucht ist dort noch nicht zu Ende: Sie verlassen den Wagen, stossen immer tiefer in die Natur vor und leihen sich schliesslich ein Boot, um sich auf dem Fluss treiben zu lassen. Und hier tut sich ploetzlich eine andere Welt vor ihnen auf: Abseits von Polizei und Gesetzen, von Zwaengen und Gitterstaeben, verlieren sie jegliches Zeitgefuehl. Ein letzter Versuch.\n Sarah Leonor, die auch am Drehbuch mitgeschrieben hat, siedelt ihre Figuren Isabelle und Bruno im Spannungsfeld zwischen Stadt und Natur an: Erstere steht fuer die Gesellschaft und die Vergangenheit, zweitere fuer die Rueckkehr des Paars in den Garten Eden, in das 'unberuehrte', aber nicht weniger gefaehrliche Dickicht. Und hier steht das Paar tatsaechlich buchstaeblich in einem anderen Licht. (Filmfestival Locarno)\n \n Au voleur ist der letzte Film von Guillaume Depardieu, der am 13. Oktober 2008 unerwartet im Alter von 37 Jahren verstarb. Grossartig und in jeder Szene physisch praesent treibt er den experimentellen Debuetfilm von Sarah Leonor an: Es ist seine Darstellung und die experimentellen Filmmusik von Frank Beauvais, die diesen Film zu einem besonderen Erlebnis machen. (Nana A.T. Rebhan)\n\nSARAH LEONORGeboren 1970 in Strassburg. Studiert Kunstgeschichte und Russisch und ist Mitarbeiterin der Filmzeitschrift 'Limelight'. 1994 entsteht in Ko-Regie ihr erster kurzer Dokumentarfilm Napoli 90'. Nach Les Limbes (1997) entsteht, wiederum in Ko-Regie, der mittellange Film L'Arpenteur (2001) ueber eine junge Franzoesin in Armenien, der mit dem Jean-Vigo-Preis ausgezeichnet wird. Au voleur ist ihr erster Langspielfilm. \n\n\nIn Erinnerung an Guillaume Depardieu\n In Anwesenheit von Sarah Leonor.\n\n\n 23.10.200913:30Metro 24.10.200918:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3345.shtml
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SUMMARY:Free Land (OF) - Minda Martin
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DESCRIPTION:MINDA MARTIN\nUSA 2009\n\nDrehbuch Minda Martin \nKamera Minda Martin \nSchnitt Minda Martin \nTon Theron Patterson \nMusik Dave Hurley \nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n62 Minuten\n\nWas ist das fuer ein Land, das fuer so viele eine bessere Zukunft verspricht, das die Menschen anzieht, es zu besiedeln, zu bebauen, zu bewohnen? Was ist das fuer ein Land, dessen Mythen die Wirklichkeit ueberlagern, den Blick verstellen auf das, was unter der Oberflaeche liegt, was vergraben ist in der Erde, im Sand, in der Geschichte?\n Die amerikanische Filmemacherin Minda Martin geht in Free Land diesen Fragen nach, indem sie zunaechst dort beginnt, wo die Auswirkungen am deutlichsten zu erkennen sind: bei den Menschen selbst, im konkreten Fall bei ihrer eigenen Familie. Es sind Erinnerungssplitter - an die Kindheit, an Gerueche, an die Farbe von Kleidungsstuecken -, die ein Fundament bilden, das hier wie ein Mosaik hervorleuchtet, wohl wissend und bedenkend, dass jede individuelle Geschichte immer eine von unzaehligen anderen ist. Und so als ob sich konzentrische Kreise um die persoenliche Geschichte ausbreiten wuerden, so weitet sich auch Free Land als Film in die unterschiedlichsten Richtungen: historische Aufnahmen, verfremdete Fotografien, Doppelbelichtungen, dazu die Stimme der Erzaehlerin, die zugleich fragt und erklaert. Free Land ist ein Filmessay, der trotz seines grossen Themas in jeder Sekunde - und zwar im besten Sinn des Wortes - klein bleibt. Denn die Geschichte der Vereinigten Staaten ist gross und leidvoll genug.\n \n Free Land baut auf meinem ersten Film Mother's Heritage auf, einem elfminuetigen Videoportraet ueber das Leben meiner Mutter, erzaehlt in Form von Fotomontagen und Erinnerungen. Free Land fuehrt diese biografische Untersuchung weiter und umfasst Tagebucheintraege, persoenliche Nachforschungen und eine kulturanthropologische Spurensuche. Der Film beschwoert dadurch neue Geister herauf, ist zugleich aber auch der Versuch, meine Familie und deren Geschichte aus einer anderen, groesseren Perspektive heraus zu verstehen. (Minda Martin)\n\nMINDA MARTINGeboren und aufgewachsen in Tucson, Arizona. Kunst- und Literaturstudium an der University of Arizona. Abschluss am California Institute of the Arts (CalArts) im Fach Film-/Videoproduktion. Unterrichtet an der California State University, San Marcos Medientheorie und Kunst. Dreht seit Mitte der 90er Jahr Kurzfilme, u.a. Mother's Heritage (1996), A Little Ballad (1998). Mit a.k.a. Kate realisiert sie im Jahr 2000 ihren ersten mittellangen Film, es folgen die Kurzfilme Do You Know ... (2002), Love, Minda (2003) und Monsoon St., 77 (2006). Free Land ist ihr erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Minda Martin.\n\n\n 23.10.200915:30Stadtkino 26.10.200918:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3155.shtml
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SUMMARY:Natsul / Daytime Drinking (OmeU) - Noh Young-Seok
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DESCRIPTION:NOH YOUNG-SEOK\nSuedkorea 2008\n\nDrehbuch Noh Young-seok\nKamera Noh Young-seok\nSchnitt Noh Young-seok\nTon Noh Young-seok\nKostuem Yang Mi-suk \nDarsteller\nSong Sam-dong (Hyuk-jin), Yuk Sang-yeop (Ki-sang), Tak Seung-jun (Nachbar)\nHD/Farbe\nOmeU\n116 Minuten\n\nDer junge Hyuk-jin ist soeben von seiner Freundin verlassen worden und ertraenkt seinen Liebeskummer mit zwei Freunden in hochprozentigem Soju. Die beiden ueberreden ihn zu einem Ausflug in ein kleines Hotel am Land, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Doch als Huyk-jin am vereinbarten Treffpunkt, einige Stunden von Seoul entfernt, eintrifft, wartet er vergeblich auf seine Begleiter. Seine Freunde haben ihn offensichtlich vergessen und werden auch nicht mehr auftauchen. Zuerst moechte Hyuk-jin sofort zurueckkehren, doch seine Odyssee hat gerade erst begonnen: Es ist eine Reise durch die koreanische Trinkkultur, voll bizarrer Begegnungen und Missverstaendnisse; eine Reise aber auch, in deren Verlauf er nicht nur Rechenschaft ueber sein Leben, seine Freundschaften und seine Naivitaet ablegt, sondern die ihm immer wieder neue Verfuehrungen bietet.\n Noh Young-seok macht in Daytime Drinking vor, wie man Jarmusch als Vorbild zitiert und trotzdem zu individueller Radikalitaet findet. Der Film ueber die Tristesse des Lebens kommt als heiteres Roadmovie daher, wobei die Begegnungen und Verstrickungen der Hauptfigur staendig zu Verzoegerungen fuehren, die von einer Zeit des Umbruchs erzaehlen. Unbequeme Wahrheit und Ironie finden hier ein wundersames Gleichgewicht in bestechend schoenen, zuweilen minutenlangen Einstellungen. \n (Claudia Schwartz)\n \n Noh laesst seinem Hauptdarsteller viel Raum und Zeit, um seine Figur zu entwickeln, und reiht lakonisch kleine Episoden aneinander, die durch Missverstaendnisse und ueberraschende Wendungen - trotz der aeusseren Ereignislosigkeit - ausgesprochen kurzweilig bleiben. Noh dramatisiert nicht, sondern schaut den Figuren zu: beim Trinken, Essen und bei ihren Gespraechen. Ganz kunstlos und einfach wirkt dies, und gerade daraus bezieht dieses Kleinod seine Natuerlichkeit. (Walter Gasperi)\n\nNOH YOUNG-SEOKGeboren 1976 in Seoul. Studiert Kunst an der Seoul National University. Schreibt ab 2004 verschiedene Drehbuecher, von denen jedoch keines verfilmt wird. Mit minimalem Budget realisiert er daraufhin Daytime Drinking als seinen ersten Langfilm.\n\n 23.10.200915:30Gartenbaukino 03.11.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3324.shtml
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SUMMARY:Bona (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1980\n\nDrehbuch Cenen Ramones\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Ben Patajo, Rudy Baldovino\nMusik Max Jocson\nAusstattung Joey Luna\nKostuem Joey Luna \nDarsteller\nNora Aunor (Bona), Phillip Salvador (Gardo), Rustica Carpio (Bonas Mutter), Venchito Galvez (Bonas Vater), Nanding Josef (Nilo), Spanky Manikan (Bonas Bruder), Marissa Delgado (Katrina), Raquel Montessa (Nancy)\nCenen Ramones\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Ben Patajo, Rudy Baldovino\nMusik Max Jocson\nAusstattung Joey Luna\nKostuem Joey Luna \nDarsteller\nNora Aunor (Bona), Phillip Salvador (Gardo), Rustica Carpio (Bonas Mutter), Venchito Galvez (Bonas Vater), Nanding Josef (Nilo), Spanky Manikan (Bonas Bruder), Marissa Delgado (Katrina), Raquel Montessa (Nancy)\nProduktion\nN.V. Productions\n\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nBona ist ein junges, von der Welt der Stars fasziniertes Schulmaedchen, das sich in Gardo, einen aelteren Schauspieler, verliebt und dessen Sklavin wird. Sie wartet treu ergeben in seiner heruntergekommenen Wohnung auf ihn und bekommt nichts fuer ihre Arbeit, ausser dem Privileg, seine Sklavin zu sein. Als der Schauspieler beschliesst, dass er genug von ihr hat und sie wieder loszuwerden versucht, revanchiert sich Bona mit einem unerwarteten, aggressiven Wutausbruch. \n Wie viele andere seiner unabhaengig produzierten Filme offenbart Bona Brockas Talent, Persoenliches mit Politischem zu verknuepfen, das uebergreifende soziale Statement in eine intime, individuelle Tat einzubetten. Damit hat er einer breiten Schicht der philippinischen Bevoelkerung seine Stimme verliehen; einer Schicht, die bis dahin wenig Aufmerksamkeit von den nationalen Filmemachern erhielt, die mehr an der Verbreitung von phantastischen Geschichten interessiert waren als am wirklichen Leben. Bona ist voellig zu Recht einer der am hoechsten geschaetzte Filme Brockas. \n \n Der Film Bona entstand urspruenglich aus einer gleichnamigen Fernseh-Episode, die ihr Debuet als Teil der TV-Anthologie Babae (Woman) hatte - mit Laurice Guillen als Bona und Ruel Vernal in der Rolle des Schauspielers, mit dem sie eine Affaere hat. In einem Interview aus dem Jahr 1981 mit Agustin Sotto beschrieb Brocka das TV-Drama als eine 'erste Liebesaffaere', die das Maedchen so sehr genoss, dass es begann, den Mann auf Schritt und Tritt zu verfolgen; der Film hingegen sei 'eine Fallstudie eines sozialen Phaenomens: Ein 18-jaehriges Maedchen gibt fuer sein Filmidol alles - ihren Freund und ihre Familie - auf.'\n Bona ist ein Meisterwerk an Schauspielkunst, Psychologie, Selbstoffenbarung, Realkino. Man kann Bona aufgrund seiner Subtilitaeten studieren - von denen es unzaehlige gibt -, und doch erfaehrt man ihn im Ende als kathartisches Drama, als eine Gelegenheit zur Identifikation und Reflexion. Waehrend man den Film betrachtet, wird man mit unangenehmen eigenen Erinnerungen konfrontiert, die abwechselnd forschen und ausbeuten, verfuehren und betruegen, bewundern und missbrauchen. Waehrend man sich diesen Film ansieht, wird einem klar, dass man sein eigener Maertyrer ist - und sein eigenes Monster. (Noel Vera)\n\n\n 23.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3380.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 1
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 1, Commentary (eOF), Hold Me Now (OF), b-star, unt&ouml;tbar! / b-star, immortal! (OmeU), Once at Miracle Mile (kein Dialog), State Of Flux / Wave #1 / Wave #2 / Wave #3 (kein Dialog), Alienadas (OmeU)\n \n\n\n\n59 Minuten\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 1\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 1 besteht aus:\n \n Hold Me Now\n Michael Robinson, USA 2008\n \n Once at Miracle Mile\n Sasha Pirker, A 2009\n \n b-star, untoetbar\n Sabine Marte, A 2009\n \n State Of Flux\n Rainer Gamsjaeger, A 2009\n \n Commentary\n Robert Cambrinus, A 2009\n \n Alienadas\n Andrew Barchilon, USA/Argentinien 2009\n \n (59 Minuten)\n\n\n 23.10.200916:00Urania 29.10.200918:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3422.shtml
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SUMMARY:Babi buta yang ingin terbang / Blind Pig Who Wants to Fly (OmeU) -  Edwin
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: EDWIN\nIndonesien 2008\n\nDrehbuch Edwin\nKamera Sidi Saleh\nSchnitt Herman Panca\nTon Wahyu Tri Purnomo\nMusik Windra Benyamin\nAusstattung Eros Eflin, Iqbal Rayya\nKostuem Meiske Taurisia \nDarsteller\nLadya Cheryl, Carlo Genta, Clairine Baharrizki, Darren Baharrizki, Pong Harjamto, Joko Anwar\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n77 Minuten\n\nAnhand mehrerer persoenlicher Erzaehlungen entrollt der indonesische Filmemacher Edwin in Blind Pig Who Wants to Fly ein politisches Panorama, das seinen Ausgang mit den Aufstaenden im Jahr 1998 gegen das Regime von General Suharto nimmt: Am Anfang standen Demonstrationen gegen die Arbeitslosigkeit und Studentenproteste gegen die Klientelpolitik der Regierung, am Ende war die relativ wohlhabende chinesische Minderheit Indonesiens pogromartigen Ausschreitungen ausgesetzt.\n Der Regisseur, selbst chinesischer Abstammung, stellt dabei anhand der Lebensgeschichten von acht unterschiedlichen Protagonisten Fragen an seine Heimat: Fragen, die sich um Identitaet, Integration und Fremdsein im eigenen Land drehen. Die offene Dramaturgie des Films geht dabei nicht nur mit diesen Geschichten einher, sondern spiegelt auch den Stilwillen einer neuen Generation von Filmemachern wider, die mit klassischen Mitteln des Kinos ebenso zwanglos verfaehrt wie mit dem Einsatz digitaler Technik. \n Seit einigen Jahren ueberrascht das indonesische Kino - neben Garin Nugroho, mit Filmen wie Opera Jawa der wohl erfolgreichste Regisseur des Landes - immer oefter mit beeindruckenden Arbeiten. Die fragilen politischen und sozialen Verhaeltnisse Indonesiens bilden dabei den Hintergrund, ein Umstand, dem auch der junge Filmemacher Edwin, der seine Arbeiten bewusst ohne Familiennamen zeichnet, Rechnung traegt: So reichen die Fragen von Blind Pig Who Wants to Fly weit ueber jene nach einer indonesischen Identitaet hinaus: In einer Welt, die taeglich aus den Fugen zu geraten droht, betreffen diese Fragen unser aller Denken und Handeln. (Dana Linssen)\n \n \n\n EDWINGeboren 1978 in eine chinesische Familie in Indonesien. Studiert Grafik in Surabaya und Film in Jakarta. Dreht mehrere Kurzfilme, Musikvideos und verschiedene Dokumentationen. Kara, the Daughter of a Tree wird 2005 als erster indonesischer Kurzfilm in Cannes gezeigt. Blind Pig Who Wants to Fly ist sein erster Langspielfilm.\n\n 23.10.200916:00Metro 25.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3316.shtml
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SUMMARY:Hot Times aka My Erotic Fantasies
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Hot Times aka My Erotic Fantasies, My Son's Wedding to My Sister In Law\nJIM MCBRIDE\nUSA 1974\n\nDrehbuch Jim McBride\nKamera Affonso Beato\nTon Nigel Noble\nMusik Victor Lesser\nSchnitt Jack Baran\nDarsteller\nHenry Cory, Gail Lorber, Amy Farber, Steve Curry, Bob Lesser, Clarissa Ainley, \n Jim McBride\nLew Mishkin\n\nFarbe\n80 Minuten\n\nIn Hot Times dreht sich in einem hoechst unterhaltsamem Stil-Mix, der sich beim Underground ebenso bedient wie bei der filmexperimentellen Hochkultur beispielsweise Godards, alles um Sex in Realitaet und Fiktion. Deren Unvereinbarkeit erfaehrt der Protagonist in diversen skurrilen bis drastischen Episoden, die McBride seinerzeit die Ehre zahlreicher Zensurschnitte, Kaschierungen und bleeps eingebracht haben.\n \n Am 8.10. mit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit My Son’s Wedding to My Sister In Law.\n\nJIM MCBRIDEGeboren 1941 in New York. Beginnt seine Karriere 1967 mit David Holzman's Diary, einer fiktiven Dokumentation ueber einen Filmemacher, heute ein Klassiker des New Hollywood-Kinos. Arbeitet seit Mitte der 90er Jahre fuer das Fernsehen. Filme (Auswahl): Breathless (1983), The Big Easy (1987), Great Balls of Fire - Jerry Lee Lewis (1989), Uncovered (1994). \n\n 08.10.200921:15Filmmuseum 23.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3138.shtml
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SUMMARY:Gigante (OmeU) - Adrian Biniez
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ADRIAN BINIEZ\nUruguay/D/Argentinien/NL 2009\n\nDrehbuch Adrian Biniez\nKamera Arauco Hernandez\nSchnitt Fernando Epstein\nTon Daniel Yafalian\nMusik Adrian Biniez\nAusstattung Alejandro Castiglioni\nKostuem Emilia Carlevaro \nDarsteller\nHoracio Camandule (Jara), Leonor Svarcas (Julia), Nestor Guzzini (Tomas), Federico Garcia (Matias), Fabiana Charlo (Mariela), Ernesto Liotti (Danilo), Diego Artucio (Omar)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nDer 35-jaehrige Jara ist in der Sicherheitsbranche taetig. Unter der Woche arbeitet er als Waechter eher gelangweilt in einem Supermarkt in Montevideo, am Wochenende setzt er seine beeindruckende Physis als Tuersteher einer Bar ein. Eines Tages faellt ihm auf einem der Bildschirme der Ueberwachungskameras, die er beaufsichtigt, eine junge Putzfrau auf. Als dieser aus Versehen ein Missgeschick passiert, lacht er zwar in seinem Versteck auf, doch von da an hat es ihm die Frau angetan. Jara entwickelt eine regelrechte Obsession, und die Ueberwachungskameras laden ihn geradezu ein, sein angebetetes Objekt ununterbrochen zu beobachten. Bald verschafft er sich Einblick in ihre Akten, erfaehrt, dass sie Julia heisst und wo sie wohnt, und folgt ihr heimlich. Doch wann immer er ihr - beispielsweise in der Firmenkantine - auf scheinbar selbstverstaendliche Art ueber den Weg laeuft, wendet er sich im selben Moment ab und versucht sich zu verstecken.\n Gigante lebt vom speziellen Charme seines Helden, der den Zuschauer mit dem Gegensatz von imposanter Gestalt und grosser Schuechternheit anruehrt. Und es ist tatsaechlich beeindruckend, wie Regiedebuetant Adrian Biniez es versteht, eine Geschichte mit einer derart verschlossenen, schweigsamen Gestalt in ihrem Zentrum so unterhaltsam zu erzaehlen. (Karl Fischer)\n\nADRIAN BINIEZGeboren 1974 in Buenos Aires. Arbeitet in den 90er Jahren als Saenger und Komponist einer Independent-Band. Schreibt in der Folge Drehbuecher fuer die TV-Serie El Fin del Mundo (2005) und dreht selbst zwei Kurzfilme (8 horas, Total disponibilidad). Gigante ist sein Spielfilmdebuet, fuer das er bei der diesjaehrigen Berlinale den Silbernen Baeren, den Preis fuer den Besten Erstlingsfilm und den Alfred-Bauer-Preis erhaelt.\n\n 23.10.200918:00Gartenbaukino 26.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3357.shtml
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SUMMARY:It Came from Kuchar (OF)
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DESCRIPTION:It Came from Kuchar (OF), Swan Song (OF), Dumped (OF)\nJENNIFER KROOT\nUSA 2009\n\nDrehbuch Jennifer M. Kroot \nKamera Chris Million \nSchnitt Tom Bullock \nTon Lora Hirschberg \nMusik Randy Colosky, Ralph Spight \nMit George Kuchar, Mike Kuchar, John Waters, Buck Henry, Atom Egoyan, Guy Maddin, Wayne Wang, B. Ruby Rich, Christopher Coppola, Bill Griffith\nHD/Farbe\nOF\n86 Minuten\n\nIhren ersten Film The Wet Destruction of the Atlantic Empire drehten George und Mike Kuchar 1954. Damals waren die New Yorker Zwillingsbrueder gerade zwoelf Jahre alt. Bald zogen die '8mm-Mozarts', wie sie spaeter genannt werden sollten, die Aufmerksamkeit der fuehrenden Avantgardisten auf sich, und nur knappe zehn Jahre spaeter zaehlten sie bereits neben Andy Warhol und Kenneth Anger zu den Pionieren der US-Underground-Filmszene. Mit Filmen wie Pussy on a Hot Tin Roof (1961) oder Lust For Ecstasy (1963), die von erfrischender Sittenlosigkeit und Humor gepraegt sind, inspirierten die Kuchar-Brueder nicht nur einige der kreativsten Regisseure ihrer Zeit, sondern auch spaetere Generationen von Studenten und Filmliebhabern. \n Jennifer M. Kroot, selbst Schuelerin von George Kuchar am San Francisco Art Institute, kombiniert in It Came from Kuchar Gespraeche mit John Waters, Guy Maddin, Buck Henry, Atom Egoyan, B. Ruby Rich, Bill Griffith, Kuchar-Superstar Donna Kerness und Wayne Wang mit entsprechendem Archivmaterial. Und zeigt wunderschoene Momente der Verbundenheit zwischen den Bruedern, wenn etwa der eine den Satz des anderen zu Ende fuehrt. So beantwortet It Came from Kuchar die alte Frage, die George einst stellte: 'There's some things worth living for, isn't there?' Es gibt sie in der Tat, diese Dinge - und zwar alles was den Namen Kuchar traegt! (D.A. Johnston)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Dumped und Swan Song.\n\nJENNIFER KROOTGeboren in San Francisco. Filmstudium am The San Francisco Art Institute, wo sie auch George Kuchar als ihren Mentor und Foerderer kennen lernt. Ihr erster Spielfilm, Sirens of the 23rd Century (2003), wird mit mehreren Preisen ausgezeichnet. It Came from Kuchar ist ihr erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Mike Kuchar.\n\n\n 23.10.200918:00Stadtkino 25.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3191.shtml
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SUMMARY:L' Encerclement - La D&eacute;mocratie dans les rets du n&eacute;o-lib&eacute;ralisme / Encirclement - Neo-liberalism Ensnares Democracy (OmeU) - Richard Brouillette
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:RICHARD BROUILLETTE \nKanada 2008\n\nDrehbuch Richard Brouillette \nKamera Michel Lamothe \nSchnitt Richard Brouillette \nTon Simon Goulet, Alexander Gravel \nMusik Eric Morin \nMit Noam Chomsky, Ignacio Ramonet, Normand Baillargeon, Susan George, Omar Aktouf, Oncle Bernard, Michel Chossudovsky, Francois Denord, Francois Brune, Martin Masse, Jean-Luc Migue, Filip Palda, Donald J. Boudreaux\nHD/Schwarzweiss\nOmeU\n160 Minuten\n\nIn zwei Teilen und insgesamt zehn Kapiteln laesst der kanadische Regisseur Richard Brouillette dreizehn namhafte Protagonisten ueber das Phaenomen Kapitalismus zu Wort kommen. Erstaunlich an diesem Film ist dabei einiges, nicht zuletzt der Umstand, dass man sich seine Laenge von 160 Minuten muehelos gefallen laesst: Praktisch ausschliesslich via 'talking heads' fasst der in Schwarzweiss gehaltene Film die Grundlagen und die Geschichte des Neoliberalismus zusammen, seine Entwicklung und Ausbreitung via Schulung, Propaganda und Medien, um schliesslich in der korporativen Verschwoerungstheorie zwischen Welthandelsorganisation, Weltbank und Internationalem Waehrungsfond zu gipfeln - welche nach den Ausfuehrungen nichts mehr von einer Theorie hat; und schon gar nichts von einer Verschwoerung. Die Fakten liegen auf dem Tisch, die Resultate mittlerweile auch, und auch die Ziele, die Akteure und die eingesetzten Mittel sind bekannt. L'Encerclement - La Democratie dans les rets du neo-liberalisme ist ein klares, einleuchtendes und spannendes Crash-Seminar. \n (Michael Sennhauser)\n \n Ich wollte keinen Film ueber die Globalisierung der Wirtschaft machen - davon gibt es bereits mehrere -, sondern einen Film ueber die Globalisierung dieses Denksystems; einen Film ueber die Kontrolle des Geistes, ueber Gehirnwaesche und ideologischen Konformismus; ueber die allgegenwaertige Unumstoesslichkeit eines neuen Monotheismus mit seinen Gesetzestafeln, seinen brennenden Dornbueschen und goldenen Kaelbern. (Richard Brouillette)\n\nRICHARD BROUILLETTE Geboren 1970 in Montreal. Studiert Literatur- und Filmwissenschaft, klassische Philologie und Mediaevistik. Arbeitet als Filmemacher, Cutter und Kurator sowie als Produzent mehrerer Spielfilme. Eigene Dokumentarfilme: Trop c'est assez (1995), Carpe diem (1995, KF). L'Encerclement - La Democratie dans les rets du neo-liberalisme gewinnt heuer den Grossen Preis beim Dokumentarfilmfestival von Nyon.\n\n\nIn Anwesenheit von Richard Brouillette.\n\n\n 23.10.200918:00Kuenstlerhaus Kino 25.10.200912:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3175.shtml
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SUMMARY:Yuki & Nina (OmdU) - Nubohiro Suwa, Hippolyte Giradot
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DESCRIPTION:NUBOHIRO SUWA, HIPPOLYTE GIRADOT\nF/Japan 2009\n\nDrehbuch Nobuhiro Suwa, Hippolyte Girardot\nKamera Josee Deshaies\nSchnitt Hisako Suwa, Laurence Briaud\nTon Dominique Lacour, Raphaeel Girardot Olivier Do Hu, Ogawa Takeshi\nMusik Lily Margot, Doc Mateo\nDarsteller\nNoee Sampy (Yuki), Arielle Moutel (Nina), Tsuyu (Yukis Mutter), Hippolyte Girardot (Yukis Vater), Marilyne Canto (Ninas Mutter) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n93 Minuten\n\nYuki und Nina sind beste Freundinnen. Beide sind acht Jahre alt und leben in Paris. Am Anfang sieht man sie, wie sie zusammen von der Schule zu Nina nach Hause kommen und reden. Vor allem Nina redet, viel und bestimmt. Yuki ist meist still. Eine Beobachterin mehr als eine Traeumerin. Irgendein Geheimnis scheint sie zu umwehen, und vielleicht ist es ihre Herkunft aus zwei Kulturen, die ihr ein Gefuehl des Andersseins gibt. Vielleicht ist sie auch nur einfach die stillere der beiden. 'Je suis comme ca', wird sie spaeter einmal sagen, als Nina sie fragt, warum sie immer so aengstlich sei.\n Allmaehlich entspinnt sich die Geschichte einer allmaehlichen Emanzipation der Kinder, die keineswegs ein 'Abschied von den Eltern' ist, sondern eine Verteidigung der Kindheit. (...) Dann, als klar ist, dass Yuki wohl nach Japan uebersiedeln muss, sieht man lauter letzte Tage. 'J'irais pas au Japon', sagt Yuki. Und die Maedchen hauen einfach ab. Zuerst sieht man sie sich in der Stadt bewegen, dann gehen sie in den Wald. Der ist nicht franzoesisch, nicht zivilisiert, sondern japanisch oder rousseauistisch: ein Ort der Geborgenheit, ein Zurueck zur Natur.\n Yuki & Nina ist eine Geschichte, ein Maerchen fast, ueber Fremdheit und Grenzueberschreitung. Wenn der Film eine Moral hat, dann die, Kinder und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen, nicht zu verkindlichen, und die, dass Kinder sich trennen muessen von Eltern, auch um deretwillen. (Ruediger Suchsland)\n\nNUBOHIRO SUWAGeboren 1960 in Hiroshima. In den 80er Jahren Regieassistent bei Nagasaki Shunichi, Yamamoto Masashi und Yamakawa Naoto. Dreht in den fruehen 90er Jahren Fernsehdokumentationen, bis er sich mit 2/Duo (1997, Viennale 97) und M/Other (1999, Viennale 99) als herausragender Vertreter des neuen japanischen Autorenkinos etabliert. Weitere Filme (Auswahl): H Story (2001, Viennale 01), Un couple parfait (2005).\n\nHIPPOLYTE GIRADOTGeboren 1955 in Boulogne-Billancourt, Frankreich. Beginnt sein Karriere als Schauspieler in den 80er Jahren und spielt seither in Filmen u.a. von Claude Berri, Arnaud Desplechin, Pascale Ferran und Amos Gitaie. Yuki & Nina ist sein Regiedebuet.\n\n\nIn Anwesenheit von Suwa Nobuhiro und Hippolyte Girardot.\n\n\n 23.10.200918:30Metro 25.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3320.shtml
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SUMMARY:Wir sind schon mittendrin / Generation Undecided (OmeU) - Elmar Szuecs
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DESCRIPTION:ELMAR SZUeCS\nD 2009\n\nDrehbuch Elmar Szuecs \nKamera Nic Reed Middleton \nSchnitt Simon Blasi \nTon Elmar Szuecs \nMusik Thorsten Knoll \nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n61 Minuten\n\nGemeinsam mit seinen drei engsten Schulfreunden aus Hamburg begibt sich Regisseur Elmar Szuecs auf die Suche nach dem verbindenden Generations-Gefuehl der heute Dreissigjaehrigen. Wie sind sie aufgewachsen, wie erzogen worden? Was waren die Vorstellungen ihrer Eltern und Lehrer? Welche Erwartungen hatten sie selber an das Leben? Und warum ist alles ganz anders geworden?\n Als Elmar Szuecs selbst Vater wurde, war ihm ploetzlich bewusst, dass er noch nichts in seinem Leben erreicht hatte. Bei so gut wie allen in seinem Freundeskreis sah es ganz aehnlich aus: Alle waren um die dreissig und steckten noch mitten im Studium - oder fingen gerade ein neues an. Waehrend einer Reise nach Amrum, der Insel ihrer Jugend, versuchen sie diese Fragen zu beantworten. Dabei machen sie Entdeckungen ueber sich selbst - und ein Generationsgefuehl beginnt sich abzuzeichnen. Sie alle gehoeren zu der 'Generation der Entscheidungslosen', die versucht, sich alle Moeglichkeiten offenzuhalten. Die sich nicht festlegen will, um keine Alternative zu verpassen. Und so warten sie weiter auf den Moment, an dem das richtige Leben beginnt. Doch endlich fangen sie an zu begreifen: Sie sind schon mittendrin. (Berlinale)\n\nELMAR SZUeCSGeboren 1977 in Hamburg. Regieassistenzen bei Theaterprojekten und Arbeit als Filmvorfuehrer. Freier Kameraassistent bei Film- und TV-Produktionen. Ab 2003 Studium an der Filmakademie Baden-Wuerttemberg, mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm-Regie. Mitarbeit bei Spiel- und Dokumentarfilmen, Videoprojektionen fuer Theaterinszenierungen. Kurzfilme (Auswahl): Glasscherbenregen (2003), Zusammen (2004), Morgen in Mexiko (2004), Der Mann im Bild (2004), Kehrwoche (2005). Wir sind schon mittendrin ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Elmar Szuecs und Sophia Rosa Schwert (Produzentin).\n\n\n 23.10.200918:30Urania 25.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3166.shtml
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SUMMARY:Mr. Freedom - William Klein
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:WILLIAM KLEIN\nFrankreich 1969\n\nDrehbuch William Klein\nKamera Pierre Lhomme\nTon Antoine Bonfanti\nMusik Michel Colombier, Serge Gainsbourg\nSchnitt Anne-Marie Cotret\nKostuem Janine Klein\nKamera \nDarsteller\nDelphine Seyrig, John Abbey, \n Donald Pleasence, Serge Gainsbourg, \n Philippe Noiret\nFarbe\n92 Minuten\n\nSo bunt und so boese, wie in der Filmsatire Mr. Freedom des nach Frankreich emigrierten Amerikaners William Klein ist der Omnipotenzwahn der Ordnungsmacht USA nie wieder zerlegt worden. Im Stile eines durchgeknallten Superhelden-Comics betreibt Mr. F. die Rettung Frankreichs vor den Kommunisten und verfolgt seine Mission in dem eher rettungsunwilligen Land mit faschistoider Gruendlichkeit bis zur Totalzerstoerung. Ein ueberaus schriller und anarchischer Spass vor dem Hintergrund des amerikanischen Vietnamkriegs.\n\nWILLIAM KLEINWilliam Klein ist der Sohn immigrierter Juden. Er studierte zunaechst Soziologie und leistete dann seinen Militaerdienst. Am 13. Juli 1947 besuchte er zum ersten Mal Paris (als GI) und verliebte sich in „das schoenste Maedchen von Paris". Wenig spaeter trat er in das Atelier von Andre Lhote (wie Henri Cartier-Bresson), spaeter in das Atelier von Fernand Leger ein. Er lebte in La Garenne-Colombes und heiratete Jeanne Florin.\n Er begann eine Karriere als Fotograf und fing nebenher an Kurzfilme zu drehen. Mit Louis Malle arbeitete er an Zazie dans le metro. Zu Beginn der 1950er stellte Klein abstrakte geometrische Gemaelde aus. Gleichzeitig fuehrte er eine Art fotografisches Tagebuch. Chris Marker half ihm, beim Verlag au Seuil veroeffentlicht zu werden, das Buch wird mit dem Prix Nadar ausgezeichnet. Fellini lud ihn ein, sein Assistent zu werden. Anfang der 1960er drehte er mehrere Folgen fuer die Sendung Cinq Colonnes a la une, darunter Les Francais et la politique (Die Franzosen und die Politik), die zensiert wurde.\n Bis 1965 arbeitete Klein als Modefotograf fuer Vogue. Seine Modefotografien „revolutionieren" das Genre: seine Models hatten nicht mehr die Haende auf den Hueften und mit ihren Fuessen nahmen sie nicht mehr die Position der klassischen Balletttaenzerin ein. Kleins Werk umgab damals ein Hauch von Skandal.\n Seine Karriere als Filmemacher ist vor allem von seinem politischen Engagement gepraegt, insbesondere zugunsten der Afroamerikaner, deren Kaempfe er durch Portraets von Persoenlichkeiten wie Muhammad Ali, Little Richard und Eldridge Cleaver zu unterstuetzen sucht.\n 1983 und 2005 widmete ihm das Centre Pompidou in Paris jeweils eine Ausstellung. 2004 fand eine Ausstellung „Paris   Klein" im Martin-Gropius-Bau in Berlin statt.\n\n 23.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3100.shtml
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SUMMARY:Orlando (OF) - Sally Potter Galavorstellung in Anwesenheit von Tilda Swinton
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:SALLY POTTER\nGB/Russland/F/I/NL 1992\n\nDrehbuch Sally Potter nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf\nKamera Alexei Rodionov \nSchnitt Herve Schneid \nTon Kant Pan, Jack Stew\nMusik David Motion, Sally Potter\nAusstattung Ben van Os, Jan Roelfs\nKostuem Sandy Powell, Dien van Straalen \nDarsteller\nTilda Swinton (Orlando), Quentin Crisp (Koenigin Elizabeth I), Jimmy Somerville (Falsetto/Engel), Lothaire Bluteau (Khan), John Bott (Orlandos Vater), Elaine Banham (Orlandos Mutter), Anna Farnworth (Clorinda), Sara Mair-Thomas (Favilla), Anna Healy (Euphrosyne), Dudley Sutton (Koenig James I), Billy Zane (Shelmerdine)\nHD/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDer Adelige Orlando lebt im spaeten 16. Jahrhundert am Hof von Koenigin Elisabeth I. von England. Hier beginnt auch seine Suche nach Liebe, Poesie, einem Platz in der Gesellschaft und dem Sinn des Lebens. Die Gabe der Monarchin an Orlando, ewig zu leben, ermoeglicht ihm eine lange, philosophische Reise und einen Botschafter-Aufenthalt im Fernen Osten. Die andere Seite der Medaille zeigt sich, als Orlando, nach einem traumatischen Ereignis ueberdruessig und abgestossen von der maennlichen Lebensweise, eines Morgens als Frau erwacht. Orlando sucht weiter nach der Wahrheit des Lebens, der Liebe und der Sexualitaet im England des spaeten 18. Jahrhunderts. Seine/ihre Reise durch die Zeit endet im laermenden London von heute. Fuer jemanden, der vierhundert Jahre gelebt hat, ohne einen Tag zu altern, wird schliesslich Androgynitaet der Schluessel zum Glueck. \n \n Ich wuerde das Androgyne unter den Oberbegriff 'Unsterblichkeit' einordnen. In dieser imaginaeren Arena laesst sich mit allen moeglichen Ideen herumspielen, um herauszufinden, was uns eigentlich so behindert. Der einzige Weg, um all diese Unterdrueckungsmomente festzumachen, liegt darin, einfach weiterzuspinnen, was moeglich waere, denn dann treten alle Hindernisse unweigerlich hervor. Wenn ich von der Realitaet des Androgynen spreche, meine ich, dass, wenn wir einmal akzeptierten, dass maennliche wie weibliche Wesen von Anfang an Unterdrueckung erfahren, dass Maedchen wie Jungen in Verhaltensmuster gezwaengt werden, wir auf die Tatsache stossen wuerden, dass es eine Zeit 'davor' gibt und dass wir diese als eine der Unschuld, der Freiheit begreifen muessen. Wenn es auch nur eine kurze Zeit war, so tragen wir doch alle diese Erinnerung in uns, eine reale Erinnerung, die vor der Zeit des Wissens liegt, was maennlich oder weiblich ist, die Zeit der Menschlichkeit. (Tilda Swinton)\n\nSALLY POTTERGeboren 1949 in London. Arbeitet seit den fruehen 70er Jahren im Bereich Tanz, Musik und Performance. 1979 entsteht iht erster Langfilm The Gold Diggers mit Julie Christie. Mit dem mehrfach praemierten Orlando gelingt ihr der internationale Durchbruch. Weitere Filme (Auswahl): The Tango Lesson (1996), The Man Who Cried (2000), Yes (2004). Zuletzt entsteht Rage (2009) mit Judi Dench und Jude Law.\n\n 23.10.200920:00GartenbaukinoGalavorstellung in Anwesenheit von Tilda Swinton 29.10.200916:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3393.shtml
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SUMMARY:El &aacute;rbol / The Tree (OmeU) - Carlos Serrano Azcona
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:CARLOS SERRANO AZCONA\nE/Mexiko 2009\n\nDrehbuch Carlos Serrano Azcona \nKamera David Valdeperez \nSchnitt Manuel Munoz, Carlos Reygadas, Carlos Serrano Azcona\nTon Carlos Garcia Flores \nMusik Ginferno \nDarsteller\nBosco Sodi (Santiago), Liuva Toledo, Rodolfo Gilmartin, Antonio Martin Beato, Mayte Cedeno, Maria Brunete, Laura Garcia Blanco\nVideo (Digi Beta), Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nDer 30-jaehrige Santiago zieht irgendwo in Spanien allein und ziellos durch eine Stadt. Seine Frau hat ihn hinausgeworfen und das Gericht entschieden, dass er seine Kinder nicht mehr sehen darf. Santiago versucht, sein Leben neu zu ordnen und arbeitet in der Bar eines Freundes. Doch als ob das familiaere Desaster nicht genug waere, verliert er auch noch diesen Job. So scheint sich Schritt fuer Schritt sein Leben aufzuloesen.\n Carlos Serrano Azcona begleitet in El arbol seinen Protagonisten, dargestellt vom spanischen Maler Bosco Sodi, durch dessen Alltag, folgt ihm durch die Strassen, vorbei an den unterschiedlichsten Menschen, auf der Suche nach einer Arbeit und einem neuen Ziel. Eindrucksvoll heftet sich die Kamera dabei auf Santiagos Fersen und macht den Raum immer wieder spuerbar eng, uebernimmt kaum einmal seinen Blick auf die Dinge. Serrano Azcona, der fuer den Schnitt von Carlos Reygadas' Japon verantwortlich zeichnet, orientiert sich in seinem Regiedebuet teilweise an den Arbeiten der Brueder Dardenne, zeigt sich aber auch von den Moeglichkeiten der digitalen Technik beeinflusst, wie sie etwa von Albert Serra (Honor de cavalleria) verwendet wird. Das Ergebnis ist ein dynamischer, aber zugleich zurueckhaltender Film: voller Verzweiflung, aber zugleich auch voller Hoffnung. Eine Dyamik, die in einem Finale endet, das man gesehen haben muss, um (es) glauben zu koennen. (Irma Dulmers, Gerwin Tamsma)\n\nCARLOS SERRANO AZCONAGeboren 1969 in Madrid. Studiert Philosophie in Madrid und Film an der London Film School. Dreht sechs Kurzfilme und arbeitet als Cutter und Produzent, u.a. bei Japon (2002) von Carlos Reygadas. Daneben ist er bei zahlreichen Produktionen als Regieassistent und Tonmann beschaeftigt. El arbol ist sein erster Langspielfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Carlos Serrano Azcona.\n\n\n 23.10.200920:30Stadtkino 25.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3362.shtml
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SUMMARY:Ne change rien (OmdU) - Pedro Costa
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:PEDRO COSTA\nF/P 2009\n\nKamera Pedro Costa\nSchnitt Patricia Saramago\nTon Philippe Morel, Olivier Blanc, Vasco Pedroso, Miguel Cabral, Jean-Pierre Laforce\nMusik Rodolphe Burger, Pierre Alferi, Jeanne Balibar, Jacques Offenbach\nMit Jeanne Balibar, Rodolphe Burger\n35mm/1:1,66/Schwarzweiss\nOmdU\n105 Minuten\n\nIm Jahr 2005 drehte Pedro Costa einen Kurzfilm mit Jeanne Balibar. Dreizehn Minuten lang sieht man die Schauspielerin in ihrer Garderobe und kann erleben, wie sich aus einem zunaechst zoegerlichen Gesang eine kraftvolle Stimme erhebt. Gedreht in kontrastreichem Schwarzweiss, ist Ne change rien eine minimalistische Filmstudie ueber das Verhaeltnis von Gesang und Saengerin, die damit schliesst, dass am Ende des Stuecks die Scheinwerfer wie Sterne ueber Balibar kreisen.\n Nun hat Costa einen Film mit dem gleichen Titel gedreht, der aus seiner Freundschaft zu Balibar und dem Tontechniker Philippe Morel entstanden ist. Diese Erweiterung und zugleich Vertiefung verfolgt Balibar von den Proben bis zur Aufnahme, von Rockkonzerten bis zu Gesangsstunden lyrischer Musik, vom Dachboden in Sainte- Marie-aux-Mines bis zur Buehne in einem Cafe in Tokyo, von 'Johnny Guitar' bis zu Jacques Offenbachs 'La Perichole'. \n \n Es ist notwendig zu wissen, wo man sich befindet und wie weit man von dem, was man filmen will, entfernt ist. Das ist einerseits Reflexion und Intuition, andererseits Geometrie und Gefuehl. Ich fluechte panisch vor kinematografischem Experimentalismus, der ueberlaesst sich immer dem Dekorativen, der Verzierung, und ist vor allem kopflastig und sehr wenig sinnlich. Nur mit einem starken Blick auf einen gut definierten Raum kann man auf Abenteuer aus gehen, und dann erst verlieren wir uns in den Geheimnissen und Schoenheiten eines Filmes. Und nachher aus dem Kino auf die Strasse treten, die Welt wieder erkennend, die Menschen, die Baeume, die Steine. \n (Pedro Costa, Viennale-Katalog 2005)\n\nPEDRO COSTAGeboren 1959 in Lissabon. Studium an der Filmhochschule von Lissabon. Arbeitet zunaechst als Regieassistent. Dreht im Alter von dreissig Jahren mit O sangue (1990), einer dunklen Familiengeschichte, seinen ersten Langfilm und zaehlt seither zu den radikalsten und eigenwilligsten Filmemachern seiner Generation. Es folgt Casa de lava (1994), Costas beginnende Auseinandersetzung mit den Ausgestossenen und Marginalisierten der Gesellschaft im Lissaboner Armenviertel Fontainhas, die in Ossos (1997) und No quarto da Vanda (2000) ihre Fortsetzung findet. Die Viennale widmet Pedro Costa 2005 ein Special Program. Weitere Filme: Ou git votre sourire enfoui? (2001), 6 Bagatelas (2001, KF), The End of a Love Affair (2003, KF), Juventude em marcha (2006), The Rabbit Hunter (2007, KF).\n\n\nIn Anwesenheit von Pedro Costa.\n\n\n 23.10.200921:00Metro 24.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3192.shtml
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SUMMARY:Arena (spOmeU) - Guenter Schwaiger
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:GUeNTER SCHWAIGER\nA/E 2009\n\nDrehbuch Guenter Schwaiger\nKamera Guenter Schwaiger\nSchnitt Pablo Plant, Guenter Schwaiger\nTon Miguel Rejas \nMusik Uli Fussenegger, Werner Raditschnig \nHD/Farbe\nspOmeU\n105 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n Stierkaempfe: ein Ritual und ein Blutsport, an dem sich seit Jahrzehnten ethische Diskussionen entzuenden. Tierschuetzer machen mobil, Befuerworter hingegen verteidigen die Corridas als kulturelle Tradition. Guenter Schwaiger waehlt in seinem zweiten langen Film eine angesichts der aufgeladenen Thematik ueberraschende Herangehensweise, indem er zwei Toreros in den Mittelpunkt des Films stellt: Juan Guerrero, der, nachdem er dem elterlichen Wunsch nachkam, einen 'ordentlichen' Beruf auszuueben, nun sein Comeback als Torero anstrebt. Und den jungen, talentierten Kolumbianer Johann Duque, der waehrend seiner Ausbildung in Spanien mit der Askese und Zurueckgezogenheit eines Moenchs lebt, um ein Torero von Weltformat zu werden. Die Leidenschaft und Ueberzeugung dieser zwei Protagonisten oeffnet zugleich den Weg in die Dialektik und Komplexitaet eines zutiefst okzidentalen Kulturphaenomens, in dem Todessehnsucht und Toetungstrieb einander in der Inszenierung von Stierkaempfen ergaenzen. Dieser irrationale und mystische Anteil findet lebhaften Widerspruch in der aufklaererischen Haltung, bei der Ethik und die Verantwortlichkeit des Menschen fuer das Tier vorangestellt werden. \n Flankiert von Einblicken hinter die Kulissen der Stierkampf-Industrie und von Kommentaren unter anderem des Philosophen Francis Wolff, laesst sich Schwaiger auf ein grundlegendes Phaenomen ein: Arena ist ein Film ueber die archetypische Zerrissenheit der patriarchalen europaeischen Kultur zwischen Grausamkeit und ethischen Anspruechen. (Verena Teissl)\n \n Heutzutage fuehrt der Hang zur Political Correctness oft zu dogmatischen und intoleranten Positionen. Indem sie das Verhalten einiger weniger zensuriert, fuehlt sich die Mehrheit von ihren eigenen Suenden erloest. Das geschieht auch mit der Welt des Stierkampfs. Es ist sehr leicht, sie anzugreifen, spielt sie doch mit offenen Karten und versteckt nicht, was die Gesellschaft gerne zu verbergen sucht. In jedem Fall ist der Stierkampf keine Zelebration des Leidens. Ganz im Gegenteil. Dazu ist vielleicht interessant, was Roland Barthes zum dem meinte, was in einem Stierkampf gefeiert wird: 'Es ist nicht der Sieg des Menschen ueber das Tier, es ist der Sieg ueber die Unwissenheit, die Angst und die Notwendigkeit.' (Guenter Schwaiger)\n\nGUeNTER SCHWAIGERGeboren 1965 in Neumarkt, Salzburg. Studium der Ethnologie und Theaterwissenschaften in Wien. Arbeitet seit Anfang der 90er Jahre als Filmemacher ueberwiegend in Spanien. Filme (Auswahl): Suppenkaspar (1994, KF), Der Ausflug (2001, KF), Der Mord von Santa Cruz (2005), Hafners Paradies (2007).\n\n\nIn Anwesenheit von Guenter Schwaiger.\n\n\n 23.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3198.shtml
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SUMMARY:Pink (OmeU) - Rudolf Thome
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:RUDOLF THOME\nD 2009\n\nDrehbuch Rudolf Thome\nKamera Ute Freund \nSchnitt Doerte Voelz-Mammarella \nTon Joerg Kidrowski \nMusik Katia Tchemberdji \nAusstattung Susanna Cardelli \nKostuem Gioia Raspe \nDarsteller\nHannah Herzsprung (Pink), Guntram Brattia (Carlo), Florian Panzner (Georg), Cornelius Schwalm (Balthazar), Radhe Schiff (Silver), Christina Hecke(Lilli Berg) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nPink ist eine junge, erfolgreiche Dichterin. Sie schreibt boese Liebesgedichte, die sie ueberall in Deutschland live vortraegt. Die Fans liegen ihr zu Fuessen. Auch in der Liebe hat sie scheinbar Erfolg. Drei Maenner machen sich Hoffnungen, sie zu heiraten. Pink entscheidet sich systematisch, aber falsch. Ihre Entscheidungen trifft sie mit dem Taschenrechner. Ihre Beziehungen regelt sie per SMS. Und Konflikte loest sie, wenn es sein muss, mit vorgehaltener Pistole. Trotz genauer Pruefung waehlt sie zwei Mal genau den falschen Mann. Erst beim dritten findet sie ihr Glueck. Drei Hochzeiten. Drei Jahreszeiten. Das moderne Maerchen von einer, die auszieht, das Lieben zu lernen.\n Pink ist der Film von Hannah Herzsprung, einem neuen Mitglied der weitverzweigten Thome-Grossfamilie, aus der auch diesmal viele vertraute Gesichter zu sehen sind. Hannah Herzsprung spielt nicht einfach die Titelfigur, eine junge Punkdichterin, sie traegt den Film mit einer atemberaubenden Selbstverstaendlichkeit. So schoen, so geheimnisvoll, so kindlich und zugleich erwachsen wie Thome und seine Kamerafrau Ute Freund hat sie noch niemand aussehen lassen. (...) Natuerlich muss man sie moegen, diese scheinbare Naivitaet, diesen unbekuemmerten Alltagsmaerchenton von Thome. Es sieht so simpel aus, so anstrengungslos, es ist auf eine so diskrete wie charmante Weise ein wenig durchgedreht, wie das nur Thome kann. (Peter Koerte)\n \n Ich habe ja mit meiner Wertschaetzung fuer Rudolf Thomes Pink bisher nicht hinterm Berg gehalten und schreibe gerne ausdruecklich noch mal, dass das mit ziemlicher Sicherheit der beste deutsche Film dieses Jahres nicht nur ist, sondern auch bleibt. \n (Ekkehard Knoerer)\n\nRUDOLF THOMEGeboren 1939 in Wallau/Lahn. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Muenchen. Schreibt seit 1962 Filmkritiken, dreht 1964 seinen ersten Kurzfilm, Die Versoehnung, und 1968 mit Detektive seinen ersten Spielfilm, der wie Rote Sonne (1969) als Klassiker des Neuen Deutschen Films gilt. 1977 gruendet er die Produktionsfirma Moana-Film. Weitere Filme (Auswahl): Supergirl (1970), System ohne Schatten (1983), Der Philosoph (1988), Die Sonnengoettin (1993), Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen (2000, Viennale 2000), Rot und Blau (2003, Viennale 03), Frau faehrt, Mann schlaeft (2004, Viennale 04), Rauchzeichen (2005), Du hast gesagt, dass du mich liebst (2005, Viennale 06), Das Sichtbare und das Unsichtbare (2007, Viennale 07).\n\n\nIn Anwesenheit von Rudolf Thome.\n\n\n 23.10.200921:00Urania 24.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3312.shtml
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SUMMARY:Laughter
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Laughter, Joan Does Dynasty\nHARRY D'ABBADIE D'ARRAST\nUSA 1930\n\nDrehbuch Harry d’Abaddie d’Arrast, Douglas Z. Doty, Herman J. Mankiewicz, Donald Ogden Stewart\nKamera George J. Folsey\nTon Ernest Zatorsky\nKamera Vernon Duke\nSchnitt Helene Turner\nDarsteller\nNancy Carroll, Fredric March, Frank Morgan, Glenn Anders, Diane Ellis, Leonard Carey\nHarry d’Abaddie d’Arrast, Douglas Z. Doty, Herman J. Mankiewicz, Donald Ogden Stewart\nKamera George J. Folsey\nTon Ernest Zatorsky\nKamera Vernon Duke\nSchnitt Helene Turner\nDarsteller\nNancy Carroll, Fredric March, Frank Morgan, Glenn Anders, Diane Ellis, Leonard Carey\nProduktion\nMonta Bell\n\nSchwarzweiss\n85 Minuten\n\nD’Arrast, der zu Recht mit Lubitsch verglichen wurde, waere eine Hollywoodkarriere sicher gewesen, haette er sich nicht staendig mit den Studiobossen gezofft. So blieb Laughter, eine elegant inszenierte und intelligent arrangierte Mischung aus neckischer Liebeskomoedie und fidelvergnuegter Kapitalismuskritik, eines der wenigen Zeugnisse seines grossen Talents.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Joan Does Dynasty.\n\n\n 23.10.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3104.shtml
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SUMMARY:When It Was Blue  - Jennifer Reeves
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:JENNIFER REEVES\nUSA/Island 2008\n\nDrehbuch Jennifer Reeves\nKamera Jennifer Reeves\nSchnitt Jennifer Reeves\nTon Jennifer Reeves\nMusik Skuli Sverrisson \n16mm/Doppelprojektion/1:1,33/Far\nkein Dialog\n68 Minuten\n\nPROPOSITIONS\n Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n When It Was Blue markiert den Hoehepunkt einer Arbeit, deren Fertigstellung ueber vier Jahre in Anspruch genommen hat. Entsprechend episch ist der Umfang des Films: Mit einer Spieldauer von etwas ueber einer Stunde besteht die Arbeit eigentlich aus zwei Filmen, die uebereinanderprojiziert auf der Leinwand ein Bild ergeben. Jede der beiden Filmrollen besteht aus einer Abfolge von Landschaftsaufnahmen, die in Kanada, den USA, in Mittelamerika, Island und Neuseeland entstanden sind. \n Viele Aufnahmen sind auf der optischen Bank bearbeitet, um eine Steigerung der Kontraste fast bis zur Abstraktion zu erzielen, andere sind mit dicken blauen, ockerfarbenen, gruenen und roten Pinselstrichen handbemalt. Die Montage ist schnell und pulsierend, der Schnitt der beiden einzelnen Teile in sich praezise und abgestimmt auf Geraeusche von Wind, Insekten, Vogelgezwitscher und der von Skuli Sverrisson komponierten Musik. \n Trotz der beeindruckenden Dichte des Films entsteht ein Eindruck von Leichtigkeit und Beweglichkeit. Alles scheint unaufhoerlich in Bewegung zu sein: Wir sehen Bilder der sich fortwaehrend veraendernden Welten von sonnendurchfluteten Baumwipfeln, sich auftuermenden Huegeln, einstuerzenden Gletschern und aufbluehender Lava, dann wieder tauchen sekundenlang Aufnahmen von Eulen, Moewen, Schlangen und vereinzelten Menschen auf. Die Doppelprojektion befoerdert den Eindruck einer flimmernden, geisterhaften Tiefe - ein hochgradig taktiler Effekt, mit dem bereits Filmemacher wie Barbara Rubin und Paul Sharits und erst kuerzlich Glen Fogel und Luis Recoder gearbeitet haben, wenn auch mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Staerke des optischen Materials verbindet sich mit klimpernden, fluesternden Klanglandschaften und wird zu einer faszinierenden Reise. Jennifer Reeves versucht, mit einer Welt in Kontakt zu treten, die jenseits menschlicher Erfahrungen liegt. (Ed Halter)\n\nJENNIFER REEVESGeboren 1971 in Colombo, Sri Lanka. Waechst in den USA auf und beendet 1993 ihr Studium am Bard College. Anschliessend absolviert sie ein Kunststudium an der University of California in San Diego. Mit The Time We Killed (2004) realisiert sie ihren ersten Langspielfilm. Seit 2003 arbeitet sie auch mit Multiprojektionen, die sie im Rahmen von Film- und Musik-Performances praesentiert.\n\n\nIn Anwesenheit von Jennifer Reeves.\n\n\n 23.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3323.shtml
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SUMMARY:The Messenger (OF) - Oren Moverman
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:OREN MOVERMAN\nUSA 2009\n\nDrehbuch Oren Moverman, Alessandro Camon \nKamera Bobby Bukowski \nSchnitt Alex Hall \nTon Leslie Shatz, Javier Bennassar \nMusik Nathan Larson \nAusstattung Steven Beatrice \nKostuem Catherine George \nDarsteller\nBen Foster (Will Montgomery),Woody Harrelson (Captain Tony Stone),Samantha Morton (Olivia Pitterson),Jena Malone (Kelly), Steve Buscemi (Dale Martin)\nSenator FilmLeitermayergasse 43/6, 1180 WienT 1 23 62 19 09, office@thimfilm.at \n\n35mm/1:2\nOF\n105 Minuten\n\nWill ist bei der US-Army. Er hat einen Militaereinsatz im Irak und bereits laengere Aufenthalte in Lazaretten hinter sich. Doch nicht nur sein Koerper hat Narben davongetragen: Weil seine Freundin zu Hause mittlerweile ihr eigenes Leben lebt, fuehlt er sich auch seelisch verletzt. Und obwohl er noch drei Monate Dienstzeit vor sich hat, ergibt sich eine erste Chance zu einem Neubeginn, als er ins Casualty Notification Office versetzt wird - jene Dienststelle, die den Angehoerigen von Gefallenen die Todesnachricht zu ueberbringen hat. \n Dabei steht ihm mit Tony ein aelterer, erfahrener Offizier zur Seite. In Anbetracht ihrer traurigen Dienstleistung entwickelt sich zwischen den beiden Maennern so etwas wie eine solidarische Verbundenheit, die ihnen helfen soll, ins 'normale' Leben zurueckzukehren - auch wenn sie wissen, dass es eine Normalitaet fuer sie nicht mehr geben wird. Oder womoeglich doch? Denn eines Tages lernt Will ueber seine neue Aufgabe eine junge Witwe kennen. (Berlinale Katalog)\n \n The Messenger gehoert zu jener neuen Generation amerikanischer Kriegsfilme, die ihr Drama wieder in der Heimat finden, bei den Dagebliebenen und den Rueckkehrern. Auch Movermans Beitrag wirkt duester und zeigt, wie die Soldaten dem Krieg selbst zu Hause nicht mehr entkommen und nicht einmal die Liebe als Flucht funktioniert. (...)\n Moverman zeigt, wie die beiden Maenner, die sich zu Kampfmaschinen stilisiert haben, einander naeherkommen, wie sie miteinander streiten, umeinander werben, schliesslich einen immer alberner werdenden Angelausflug unternehmen. Und natuerlich kommt eine Soldatenfrau ins Spiel, die gerade Waesche vor ihrem Haus aufhaengt, als Will ihr sagt, dass ihr Mann nicht mehr heimkehren wird. (Christian Schroeder)\n\nOREN MOVERMANGeboren 1969 in Tel Aviv. Waechst in Israel auf, lebt heute in New York. Arbeitet als Drehbuchautor u.a. an Married Life von Ira Sachs (2007) und an I'm Not There von Todd Haynes (2008). The Messenger ist sein Regiedebuet.\n\n 23.10.200923:00Gartenbaukino 01.11.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3354.shtml
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SUMMARY:RIP: A Remix Manifesto (OF) - Brett Gaylor
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DESCRIPTION:BRETT GAYLOR\nKanada 2008\n\nDrehbuch Brett Gaylor \nKamera Mark Ellam \nSchnitt Tony Asimakopoulos, Brett Gaylor \nTon TBC \nMusik Olivier Alary \nMit Greg Gillis alias Girl Talk, Lawrence Lessig, Cory Doctorow, Gilberto Gil\nHD/Farbe\nOF\n86 Minuten\n\nRIP: A Remix Manifesto beschaeftigt sich mit den Auswirkungen der digitalen Evolution auf die Urheberschaft: Ueber mehrere Jahre hat der kanadische Regisseur Brett Gaylor Interviews, Filme und Found-Footage gesammelt, um die aktuelle Debatte um Copyright-Fragen in der Musik-Kultur zu untersuchen. Gaylor geht dabei vor allem der Frage nach dem Urheberrecht nach, der Definition des Autors im Internet, dem Gedanken des Remixes als eigenstaendiges, kuenstlerisches Handwerk, und natuerlich den Versuchen der Urheberrechtsinhaber, diese Nutzungsformen zu verhindern. Seiner Philosophie entsprechend stellte Gaylor das Material online zur Verfuegung, wo es geschnitten, geaendert oder ergaenzt wurde. Zu Wort kommen unter anderm der Musiker und MashUp-Produzent Greg Gillis alias Girl Talk, der auf Urheberrechtsfragen und Open Sources spezialisierte Verfassungrechtler Lawrence Lessig als Vertreter der Creative-Commons-Initiative sowie Blogger und Autor Cory Doctorow. \n \n Der Club tobt. Harte Beats treffen auf schwitzende Leiber. Mittendrin Kult-DJ 'Girl Talk', der seinem Laptop Magisches entlockt. Er ist ein Meister des MashUp, mischt alte Titel zu neuen Songs und 'verletzt' dabei staendig unbezahlbare Urheberrechte. Genauso wie Filmemacher Brett Gaylor, der den DJ bei der Arbeit zeigt. Die MashUp-Kuenstler nennen den Remix ihre neue, universelle Sprache. Andere wollen es schuetzen, das geistige Eigentum. Webaktivist und Regisseur Brett Gaylor steht auf der Seite der 'Copy Lefts', die fuer freien Zugang zu den Quellen kaempfen. Doch noch verteidigen die 'Copy Rights', die alte, etablierte Film- und Musikindustrie, ihre Pfruende. Mit Einser-Juristen, Konzernen und Konsumenten, Musik- und Filmpiraten, Brasiliens Ex-Kulturminister Gilberto Gil und der Avantgarde der Open-Source-Bewegung. \n (Dokfestival Muenchen)\n\nBRETT GAYLORGeboren 1977 in British Columbia, Kanada. Arbeitet als Dokumentarfilmemacher und im Bereich Neue Medien. Er ist Gruender der Plattform opensourcecinema.org. Er ist einer der ersten Video-Blogger Kanadas und arbeitet seit mehreren Jahren fuer die Produktionsfirma EyeSteelFilm als Regisseur, Cutter und Produzent. \n\n 23.10.200923:30Urania 24.10.200913:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3199.shtml
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SUMMARY:Michael Clayton (OF) - Tony Gilroy
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DESCRIPTION:TONY GILROY\nUSA 2007\n\nDrehbuch Tony Gilroy\nKamera Robert Elswit\nSchnitt John Gilroy\nTon Paul P. Soucek\nMusik James Newton Howard \nAusstattung Kevin Thompson\nKostuem Sarah Edwards \nDarsteller\nGeorge Clooney (Michael Clayton), Tilda Swinton (Karen Crowder), Tom Wilkinson (Arthur Edens), Sean Cul, Sydney Pollack (Marty Bach)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n115 Minuten\n\nMichael Clayton erzaehlt von den Winkelzuegen und Fallstricken des US-amerikanischen Rechtssystems, dessen Realitaeten bisweilen wenig mit Gerechtigkeit zu tun haben: George Clooney spielt den Titelhelden, der fuer eine New Yorker Anwaltskanzlei als Ausputzer in kniffligen Faellen einspringt, untreuen Ehemaennern und fahrerfluechtigen Millionaeren dabei hilft, sich vor ihrer Verantwortung zu druecken. Als einer seiner Chefs eine Art Nervenzusammenbruch erleidet, stoesst Clayton eher zufaellig auf Machenschaften, die seine Kanzlei im Auftrag eines grossen Nahrungsmittelkonzerns betreibt. Die Firma hat ihren Kunden giftige Ware angedreht und drueckt sich nun mit allen Mitteln davor, die Zeche zu zahlen.\n Clooney spielt einen zerknitterten, spielsuechtigen, verlorenen Aussenseiter, der durch blankgewienerte Bueroraeume hetzt. Seine Gegenspielerin ist Tilda Swinton als Karen Crowder, die Chefin des betruegerischen Konzerns, und die Kunst des Regisseurs Tony Gilroy besteht vor allem darin, diese nicht als grundboese Schurkin darzustellen. Er zeigt sie vielmehr als zitterndes Nervenbuendel, die zu Hause vor dem Badezimmerspiegel jeden ihrer Auftritte in Firmenkonferenzen und Anwalts-Meetings trainiert, und er laesst keinen Zweifel: Korrupt und zum Morden gedrillt ist nicht allein diese Frau, sondern vor allem das System, in dem sie funktioniert. Fuer ihre Darstellung erhielt Tilda Swinton 2008 den Oscar als Beste Nebendarstellerin.\n \n Michael Clayton ist ein Erbe des legendaeren Three Days of the Condor, nicht nur weil dessen Regisseur Sydney Pollack hier einen seiner Ausfluege ins Schauspielfach macht, in der Rolle des jovialen Strippenziehers der Kanzlei. Clayton irrt durch New York wie einst Robert Redford und versucht herauszufinden, wer hier ueber welche Leichen zu gehen bereit ist. Der Schmerz, die Verzweiflung, die er dabei zeigt, die ruehren von dem Wissen, dass es dasselbe Spiel ist, an dem er sowieso immer teilgenommen hat, nur nicht an so exponierter Stelle. Nun kann er nicht mehr. (Susan Vahabzadeh)\n\nTONY GILROYGeboren 1956 in New York. Schreibt seit den fruehen 90er Jahren diverse Drehbuecher, u.a. die Vorlagen zu The Devil's Advocate (1997), Proof Of Life (2000) und jene der Bourne-Trilogie (2002/04/07). Nach seinem Regiedebuet Michael Clayton entsteht 2009 der Kriminalfilm Duplicity.\n\n 23.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino 29.10.200913:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3400.shtml
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SUMMARY:Splinter (OF) - Toby Wilkins
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DESCRIPTION:TOBY WILKINS\nUSA 2008\n\nDrehbuch Kai Barry, Ian Shorr\nKamera Nelson Cragg\nSchnitt David Michael Maurer\nTon Jon Johnson, David Stevens\nMusik Elia Cmiral\nAusstattung Jennifer Spence\nKostuem Jane Montgomery\nSpecial Effects Ozzy Alvarez \nDarsteller\nShea Whigham (Dennis Farell), Paulo Costanzo (Seth Belzer), Jill Wagner (Polly Watt), Rachel Kerbs (Lacey Belisle)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n82 Minuten\n\nSeth und seine Freundin Polly haben soeben ihr Beziehungsjubilaeum in einem Nationalpark unter freiem Himmel gefeiert. Auf dem Rueckweg aus der Wildnis laufen sie in die Arme eines Gangsterpaerchens, das sich auf der Flucht vor der Polizei befindet. Mit vorgehaltener Waffe zwingen Dennis und Lacey ihre Geiseln, sie zur naechsten Absprungmoeglichkeit mitzunehmen. Doch die Fahrt ist schnell vorueber, als die vier an einer Tankstelle von einer entstellten Leiche attackiert und dazu gezwungen werden, sich im angeschlossenen Shop zu verschanzen. Schnell stellen die Eingesperrten fest, dass da ein Parasit am Werk ist, eine ganz und gar fremdartige Kreatur auf der Pirsch nach neuen Wirtskoerpern.\n Wilkins liefert genau das, was Genre-Fans erwarten: Da ist das abgeschiedene Setting im amerikanischen Outback; da ist ein furchtbar schief gelaufenes Experiment mit monstroesen Folgen, bekannt aus allen moeglichen Zombie-Filmen; da sind die Spannungen innerhalb der bunt zusammengewuerfelten Gruppe Gejagter, die sich im entscheidenden Augenblick gerade noch rechtzeitig zusammenraufen. Und da ist die Kreatur, natuerlich nicht weniger als die Ausgeburt kuehnster Albtraeume. (Jan Hamm)\n \n Ein fieser Parasit, der Mensch und Tier befaellt, in den toten Koerpern ein rhizomatisches Stachelsystem ausbreitet und sie dergestalt zu unschoen verrenkten Gliederpuppen ummodelt. Ein bisschen erinnern selbige an die verwachsenen Kreaturen aus John Carpenters The Thing, was ja nicht gerade das kleinste Kompliment ist. Dabei praesentiert sich auch Wilkins - da von Haus aus SFX-Kuenstler - als Verfechter altmodischer Schauwerte: Prothesenbastelei und Animatronik statt CGI. (Bjoern Lahrmann)\n\nTOBY WILKINSGeboren 1972 in Maldon, Grossbritannien. Arbeitet seit Ende der 90er Jahre im Bereich Visual Effects und Graphic Design, u.a. fuer Filme wie Cats & Dogs (2001) oder Red Dragon (2002). Dreht 2007 mehrere Episoden der TV-Serie Devil's Trade. Realisiert in den vergangen Jahren mehrere Kurzfilme, u.a. Tales from the Grudge (2006). Zuletzt dreht er mit The Grudge 3 eine Fortsetzung der populaeren Horrorreihe.\n\n 24.10.200901:00Gartenbaukino 31.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3284.shtml
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SUMMARY:Pink (OmeU) - Rudolf Thome
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:RUDOLF THOME\nD 2009\n\nDrehbuch Rudolf Thome\nKamera Ute Freund \nSchnitt Doerte Voelz-Mammarella \nTon Joerg Kidrowski \nMusik Katia Tchemberdji \nAusstattung Susanna Cardelli \nKostuem Gioia Raspe \nDarsteller\nHannah Herzsprung (Pink), Guntram Brattia (Carlo), Florian Panzner (Georg), Cornelius Schwalm (Balthazar), Radhe Schiff (Silver), Christina Hecke(Lilli Berg) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nPink ist eine junge, erfolgreiche Dichterin. Sie schreibt boese Liebesgedichte, die sie ueberall in Deutschland live vortraegt. Die Fans liegen ihr zu Fuessen. Auch in der Liebe hat sie scheinbar Erfolg. Drei Maenner machen sich Hoffnungen, sie zu heiraten. Pink entscheidet sich systematisch, aber falsch. Ihre Entscheidungen trifft sie mit dem Taschenrechner. Ihre Beziehungen regelt sie per SMS. Und Konflikte loest sie, wenn es sein muss, mit vorgehaltener Pistole. Trotz genauer Pruefung waehlt sie zwei Mal genau den falschen Mann. Erst beim dritten findet sie ihr Glueck. Drei Hochzeiten. Drei Jahreszeiten. Das moderne Maerchen von einer, die auszieht, das Lieben zu lernen.\n Pink ist der Film von Hannah Herzsprung, einem neuen Mitglied der weitverzweigten Thome-Grossfamilie, aus der auch diesmal viele vertraute Gesichter zu sehen sind. Hannah Herzsprung spielt nicht einfach die Titelfigur, eine junge Punkdichterin, sie traegt den Film mit einer atemberaubenden Selbstverstaendlichkeit. So schoen, so geheimnisvoll, so kindlich und zugleich erwachsen wie Thome und seine Kamerafrau Ute Freund hat sie noch niemand aussehen lassen. (...) Natuerlich muss man sie moegen, diese scheinbare Naivitaet, diesen unbekuemmerten Alltagsmaerchenton von Thome. Es sieht so simpel aus, so anstrengungslos, es ist auf eine so diskrete wie charmante Weise ein wenig durchgedreht, wie das nur Thome kann. (Peter Koerte)\n \n Ich habe ja mit meiner Wertschaetzung fuer Rudolf Thomes Pink bisher nicht hinterm Berg gehalten und schreibe gerne ausdruecklich noch mal, dass das mit ziemlicher Sicherheit der beste deutsche Film dieses Jahres nicht nur ist, sondern auch bleibt. \n (Ekkehard Knoerer)\n\nRUDOLF THOMEGeboren 1939 in Wallau/Lahn. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Muenchen. Schreibt seit 1962 Filmkritiken, dreht 1964 seinen ersten Kurzfilm, Die Versoehnung, und 1968 mit Detektive seinen ersten Spielfilm, der wie Rote Sonne (1969) als Klassiker des Neuen Deutschen Films gilt. 1977 gruendet er die Produktionsfirma Moana-Film. Weitere Filme (Auswahl): Supergirl (1970), System ohne Schatten (1983), Der Philosoph (1988), Die Sonnengoettin (1993), Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen (2000, Viennale 2000), Rot und Blau (2003, Viennale 03), Frau faehrt, Mann schlaeft (2004, Viennale 04), Rauchzeichen (2005), Du hast gesagt, dass du mich liebst (2005, Viennale 06), Das Sichtbare und das Unsichtbare (2007, Viennale 07).\n\n\nIn Anwesenheit von Rudolf Thome.\n\n\n 23.10.200921:00Urania 24.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3312.shtml
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SUMMARY:Wyo-nang so-ri / Old Partner (OmeU) - LEE Chung-Ryoul
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LEE CHUNG-RYOUL\nSuedkorea 2008\n\nDrehbuch Lee Chung-ryoul\nKamera Ji Jae-woo\nSchnitt Lee Chung-ryoul\nTon Jung Il-gwon\nMusik Heo Hoon, Min So-yun\nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n77 Minuten\n\nDer alte Choi und seine Frau leben mit ihrem gebrechlichen Ochsen auf einer Farm in einem abgelegenen, gruenen Tal in Suedkorea. Mehr als vierzig Jahre lang hat ihnen das Tier treu gedient, unzaehlige Ladungen an Brennholz geschleppt und den Pflug durch die fruchtbaren Felder gezogen. Und auch heute noch pfluegt, jaetet oder erntet der bucklige und knorrige Altbauer bei jedem Wetter - oft sogar auf allen Vieren, so wie der Ochse, der nie von seiner Seite weicht. \n Old Partner, ein einfuehlsamer, fast meditativer Film ueber den Zyklus des Lebens, erzaehlt auf verspielte und poetische Weise die Geschichte der Beziehung zwischen Choi und seinem Tier, die nebeneinander von Tag zu Tag aelter werden und die ein unsichtbares Band verbindet. Immer wieder blickt die Kamera in die Augen des Ochsens und macht dessen Treue spuerbar, waehrend er Choi im Schneckentempo in die Stadt karrt. Im Gegenzug sammelt Choi Futter mit der Hand - und weigert sich, Insektizide zu verspruehen, aus Angst, er koennte damit sein geliebtes Tier vergiften. \n Old Partner zeigt in einer einzigen Aufnahme, gleich einem traditionellen koreanischen Gemaelde, verschiedene Beziehungen und Geschichten. Hier ermoeglicht der Klang einer Kuhglocke dem Ochsen, mit seinem nahezu tauben Herrn zu kommunizieren, und er dient darueber hinaus als Herzschlag: als Symbol und Metapher fuer ihre Lebendigkeit. Mit anderen Worten: Wenn die Kuhglocke nicht laenger erklingt, bedeutet dies, dass der Mechanismus fuer das Empfinden zwischen dem Ochsen und dem alten Mann nicht laenger funktioniert - und ihre Beziehung zu Ende gegangen ist. \n\nLEE CHUNG-RYOULGeboren 1966 in Suedkorea. Studiert Paedagogik an der Korea University. Arbeitet mehr als zehn Jahre fuer das suedkoreanische Fernsehen. Old Partner ist sein mehrfach praemierter Debuetfilm und zugleich der kommerziell erfolgreichste Langdokumentarfilm des vergangenen Jahres in Suedkorea. \n\n 24.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino 29.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3156.shtml
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SUMMARY:Zum Vergleich (eF) / By Comparison (eF) - Harun Farocki
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DESCRIPTION:HARUN FAROCKI\nD/A 2009\n\nDrehbuch Harun Farocki, Matthias \nKamera Ingo Kratisch \nSchnitt Meggie Schneider\nTon Matthias Rajmann\nZeichnungen Andreas Siekmann \n16mm/1:1,37/Farbe\neF\n61 Minuten\n\nIn Afrika, Indien und Europa werden Ziegelsteine produziert, aus denen Krankenstationen, Kinderheime, Schulen und Wohnhaeuser entstehen. Harun Farocki beobachtet die Arbeitsschritte bei der Herstellung dieses Baumaterials. Per Hand, Maschine oder Roboter wird es gegossen, gebrannt oder gepresst.\n Der Titel des Films teilt etwas Entscheidendes mit: Farocki bietet lediglich Material an, der Akt des Vergleichens zwischen traditioneller, frueh- und hochindustrieller Gesellschaft liegt beim Zuschauer. Die kleinste Einheit, auf die sich der Film ausschliesslich konzentriert, ist der Ziegelstein. Das verbindende Element sind Texttafeln, die knapp ueber den jeweiligen Ort und die Bauweise informieren. Ein weiterer Vergleich draengt sich auf: Die kleinste Einheit des 16mm-Bildes ist das Korn. Es verbindet sich mit jenem Pixel, der in der Schweiz am Computer generiert wird, um einen Ziegel darzustellen, ebenso wie mit der Bleistiftzeichnung einer europaeischen Architekturstudentin in Indien. Analoge und digitale Bildwelten sind mehr als Informationstraeger, sie sind Teil der Produktion. (Stefanie Schulte Strathaus)\n \n Um basale Dinge geht es in diesem Film, um Mensch und Arbeit, um die Bearbeitung von Materie mit Technik. Man sieht Handgriffe und Instrumente und Ablaeufe, die einfach aussehen und in denen zugleich jahrhundertealtes Wissen steckt. Man sieht Menschen ohne Maschinen, man sieht Menschen an Maschinen, und man sieht Maschinen fast ohne Menschen, die Stein auf Stein und Ziegel fuer Ziegel Waende bauen. Man sieht, wie eine neue Idee - das Brennen von Ziegeln erst im fertig hochgezogenen Haus - Fuss fasst. Man sieht Architekturstudenten des Westens, die von den Techniken Afrikas lernen wollen. Eigener Haende Arbeit heisst hier erst einmal: Abstraktion des Gesehenen in der Zeichnung. (Ekkehard Knoerer)\n\nHARUN FAROCKIGeboren 1944 in Neutitschein/Novy Jicc;in, Tschechien. Filmstudium an der dffb in Berlin. Von 1974 bis 1984 ist er Redakteur der Zeitschrift 'Filmkritik'. Dreht seit Mitte der 60er Jahre vorwiegend essayistische Filme zu sozialen und politischen Fragen. Seit 2006 Professur an der Akademie der bildenden Kuenste in Wien. Filme (Auswahl): Zwischen zwei Kriegen (1978), Bilder der Welt und Inschrift des Krieges (1988), Stilleben (1997, Viennale 97), Die Schoepfer der Einkaufswelten (2001), Erkennen und Verfolgen (2003, Viennale 03), Nicht ohne Risiko (2004, Viennale 04). \n\n\nIn Anwesenheit von Harun Farocki.\n\n\n 24.10.200913:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3164.shtml
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SUMMARY:RIP: A Remix Manifesto (OF) - Brett Gaylor
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DESCRIPTION:BRETT GAYLOR\nKanada 2008\n\nDrehbuch Brett Gaylor \nKamera Mark Ellam \nSchnitt Tony Asimakopoulos, Brett Gaylor \nTon TBC \nMusik Olivier Alary \nMit Greg Gillis alias Girl Talk, Lawrence Lessig, Cory Doctorow, Gilberto Gil\nHD/Farbe\nOF\n86 Minuten\n\nRIP: A Remix Manifesto beschaeftigt sich mit den Auswirkungen der digitalen Evolution auf die Urheberschaft: Ueber mehrere Jahre hat der kanadische Regisseur Brett Gaylor Interviews, Filme und Found-Footage gesammelt, um die aktuelle Debatte um Copyright-Fragen in der Musik-Kultur zu untersuchen. Gaylor geht dabei vor allem der Frage nach dem Urheberrecht nach, der Definition des Autors im Internet, dem Gedanken des Remixes als eigenstaendiges, kuenstlerisches Handwerk, und natuerlich den Versuchen der Urheberrechtsinhaber, diese Nutzungsformen zu verhindern. Seiner Philosophie entsprechend stellte Gaylor das Material online zur Verfuegung, wo es geschnitten, geaendert oder ergaenzt wurde. Zu Wort kommen unter anderm der Musiker und MashUp-Produzent Greg Gillis alias Girl Talk, der auf Urheberrechtsfragen und Open Sources spezialisierte Verfassungrechtler Lawrence Lessig als Vertreter der Creative-Commons-Initiative sowie Blogger und Autor Cory Doctorow. \n \n Der Club tobt. Harte Beats treffen auf schwitzende Leiber. Mittendrin Kult-DJ 'Girl Talk', der seinem Laptop Magisches entlockt. Er ist ein Meister des MashUp, mischt alte Titel zu neuen Songs und 'verletzt' dabei staendig unbezahlbare Urheberrechte. Genauso wie Filmemacher Brett Gaylor, der den DJ bei der Arbeit zeigt. Die MashUp-Kuenstler nennen den Remix ihre neue, universelle Sprache. Andere wollen es schuetzen, das geistige Eigentum. Webaktivist und Regisseur Brett Gaylor steht auf der Seite der 'Copy Lefts', die fuer freien Zugang zu den Quellen kaempfen. Doch noch verteidigen die 'Copy Rights', die alte, etablierte Film- und Musikindustrie, ihre Pfruende. Mit Einser-Juristen, Konzernen und Konsumenten, Musik- und Filmpiraten, Brasiliens Ex-Kulturminister Gilberto Gil und der Avantgarde der Open-Source-Bewegung. \n (Dokfestival Muenchen)\n\nBRETT GAYLORGeboren 1977 in British Columbia, Kanada. Arbeitet als Dokumentarfilmemacher und im Bereich Neue Medien. Er ist Gruender der Plattform opensourcecinema.org. Er ist einer der ersten Video-Blogger Kanadas und arbeitet seit mehreren Jahren fuer die Produktionsfirma EyeSteelFilm als Regisseur, Cutter und Produzent. \n\n 23.10.200923:30Urania 24.10.200913:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3199.shtml
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SUMMARY:Eastern Plays (OmeU) - Kamen Kalev
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DESCRIPTION:KAMEN KALEV\nBG/S 2009\n\nDrehbuch Kamen Kalev\nKamera Julian Atanasov\nSchnitt Kamen Kalev, Stefan Piryov, Johannes Pinter \nTon Momchil Bozhkov, Boris Trayanov\nMusik Jean-Paul Wall\nAusstattung Martin Slavov\nDarsteller\nChristo Christov (Itso), Ovanes Torosian (Georgi), Saadet Isil Aksoy (Isil), Nikolina Yancheva (Niki), Hatice Aslan (Isils Mutter), Erem Atabeyoglu (Isils Vater)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n89 Minuten\n\nDer 15-jaehrige Georgi weiss mit seinem Leben nichts Vernuenftiges anzufangen und geraet in die Neonazi-Szene von Sofia. Als er eines Nachts mit seinen Kumpanen eine tuerkische Familie brutal zusammenschlaegt, eilt den Ueberfallenen ein zufaelliger Zeuge zur Hilfe: Es ist Christo, genannt Itso, Georgis 38-jaehriger Bruder, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Nun muss sich Georgi entscheiden und Position in seinem Leben beziehen. Und auch fuer Itso gilt es, Lebensentscheidungen zu ueberdenken.\n Der bulgarische Regisseur Kamen Kalev zeichnet jede seiner Figuren mit grosser Glaubwuerdigkeit. Doch im Zentrum seines Interesses steht nicht Georgi, sondern sein langjaehriger Freund, der Schauspieler Christo Christov in der Rolle des Itso. Schliesslich gab dieser auch den Anstoss fuer Eastern Plays und sollte doch, wie man erst im Nachspann erfaehrt, dessen Fertigstellung nicht mehr erleben: Christov verstarb kurz nach Ende der Dreharbeiten. \n \n Eastern Plays verbindet akute gesellschaftspolitische und soziale Probleme Sofias mit der Suche nach dem ganz persoenlichen Erloeser in der Person von Itso. Aber Erloesung wovon? Vielleicht von der Unverstandenheit. Tatsaechlich scheint Itsos Leben eine neue Richtung zu bekommen, als er der huebschen Tuerkin Isil naeher kommt, deren Vater von der Gang seines Bruders verpruegelt wurde. Isil ist sich sicher, dass es Menschen gibt, die einem die Wahrheit enthuellen koennten - sie sei einem solchen bereits begegnet. Doch rascher als geplant reist sie mit ihrer Familie wieder zurueck in die Tuerkei, und Itsos Lethargie nimmt erneut ihren Lauf. (Pascal Averwerser)\n\nKAMEN KALEVGeboren 1975 in Burgas, Bulgarien. Studium an der Filmhochschule Femis in Paris. Dreht zahlreiche Werbeclips und Musikvideos. Nach drei Kurzfilmen, darunter Get the Rabbit Back (2005), ist Eastern Plays sein erster langer Spielfilm.\n\n 24.10.200913:30Urania 27.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3358.shtml
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SUMMARY:Welcome (OmdU) - Philippe Lioret
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DESCRIPTION:PHILIPPE LIORET\nF 2009\n\nDrehbuch Philippe Lioret, Emmanuel Courcol, Olivier Adam\nKamera Laurent Dailland\nSchnitt Andrea Sedlackova\nTon Pierre Mertens, Laurent Quaglio,\nMusik Nicola Piovani, Wojciech Kilar, Armand Amar\nAusstattung Yves Brover\nKostuem Fanny Drouin \nDarsteller\nVincent Lindon (Simon), Firat Ayverdi (Bilal), Audrey Dana (Marion), Derya Ayverdi (Mina), Thierry Godard (Bruno), Selim Akguel (Zoran)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmdU\n110 Minuten\n\nFuenfhundert querende Schiffe pro Tag, reissende Stroemungen und eiskaltes Wasser. Schafft es ein 17-jaehriger Junge, den Aermelkanal zu durchschwimmen? Dem kurdischen Fluechtling Bilal bleibt keine andere Wahl. Zu Fuss ist er bereits bis nach Calais in Frankreich gekommen. Beinahe am Ziel, trennen ihn noch scheinbar unueberwindbare 32 Kilometer von seiner Freundin in London. In Simon, einem franzoesischen Altschwimmmeister, findet der wagemutige Junge einen Verbuendeten, der ihn bei seinem aussergewoehnlichen Vorhaben unterstuetzt. Nicht ganz uneigennuetzig, denn Simon traeumt davon, seine Exfrau, eine freiwillige Sozialhelferin, die sich um illegale Fluechtlinge kuemmert, zurueckzugewinnen.\n \n Wie Bilal hoffen Hunderte im Norden Frankreichs auf ihre Chance. Sie sind Illegale in einem Land, das ihr Elend ignoriert. Monatelang hat Lioret in den Lagern recherchiert. 'Das hat mich so ueberwaeltigt', sagt der Regisseur, 'dass ich mich gefragt habe, ob ich so nicht vielleicht das Elend dieser Menschen ausschlachte. Doch dann habe ich mit Mitarbeitern von den Hilfsorganisationen gesprochen, und die haben mir gesagt: "Diesen Film musst du machen. Seit zehn Jahren sind wir in Kontakt mit den Medien. Und nichts aendert sich." Im Gegenteil: Wer versucht zu helfen, macht sich strafbar - wie Simon, der Schwimmlehrer. Er bringt Bilal das Kraulen bei fuer die lebensgefaehrliche Flucht uebers Meer - mit Konsequenzen: Er wird angeklagt wegen "Beihilfe zu illegalem Aufenthalt". Es gibt eine Verordnung aus dem Jahr 1945, die man ueber den Koepfen der Helfer wie ein Damoklesschwert schwingt. Dahinter steckt die meiner Meinung nach voellig aberwitzige Idee, dass die, die Fluechtlingen helfen, andere Fluechtlinge anziehen.' (Philippe Lioret im Gespraech mit Andrea Maurer)\n\nPHILIPPE LIORETGeboren 1955 in Paris. Arbeitet zunaechst als Toningenieur. 1993 realisiert er seinen ersten Spielfilm Tombes du ciel. Dreht danach einige Werbefilme, ehe ihm mit Mademoiselle (2001) und L' Equipier (2004), jeweils mit Sandrine Bonnaire in der Hauptrolle, zwei internationale Kinoerfolge gelingen. 2006 entsteht der ebenfalls kommerziell erfolgreiche Kriminalfilm Je vais bien, ne t'en fais pas. \n\n 24.10.200913:30Metro 25.10.200918:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3338.shtml
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SUMMARY:Trypps #1 - #6
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Trypps #1 - #6, Black and White Trypps Number Four (OF), Trypps #5 (Dubai) (stumm), Black and White Trypps Number Three (kein Dialog), Black and White Trypps Number Two (stumm), Black and White Trypps Number One (stumm), Trypps #6 (Malobi) (OF)\nBEN RUSSELL\n \n\n\n\n51 Minuten\nKurzfilme\n\n\nTRYPPS #1 - #6\n \n\nDas Kurzfilmprogramm Trypps #1 – #6 besteht aus:\n \n Black and White Trypps Number One\n Ben Russell, USA 2005\n \n Black and White Trypps Number Two\n Ben Russell, USA 2006\n \n Black and White Trypps Number Three\n Ben Russell, USA 2007\n \n Black and White Trypps Number Four\n Ben Russell, USA 2008\n \n Trypps #5\n Ben Russell, USA 2008\n \n Trypps #6\n Ben Russell, USA 2009\n \n (51 Minuten)\n\nBEN RUSSELLGeboren 1976. Studiert Kunst an der Brown University sowie Film und Neue Medien an der School of the Art Institute of Chicago. Arbeitet als Fotograf, Kurator und Experimentalfilmemacher. Unterrichtet an der University of Illinois in Chicago. Seine Arbeiten und Installationen werden nicht nur bei Film-festivals oder in Museen, sondern auch immer wieder im oeffentlichen Raum praesentiert. Filme (Auswahl): Terra Incognita (2002), The Quarry (2002), Last Days (2004).\n\n\nIn Anwesenheit von Ben Russell.\n\n\n 24.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino 26.10.200918:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3426.shtml
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SUMMARY:Bayan Ko: Kapit sa Patalim / Bayan Ko: My Own Country (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen/F 1984\n\nDrehbuch Jose F. Lacaba nach den Geschichten 'Strike' und 'The Hostage'\nKamera Conrado Baltazar \nSchnitt George Jarlego, Hero Reyes, Robert Yugeco \nTon Pierre Rissient\nMusik Jess Santiago\nAusstattung Joey Luna\nDarsteller\nPhillip Salvador (Turing Manalastas), Gina Alajar (Luz Manalastas), Ariosto Reyes (Willie), Raoul Aragon (lando), Nomer Son (Mr. Lim), Paquito Diaz (Hugo), Claudia Zobel (Dhalee)\nJose F. Lacaba nach den Geschichten 'Strike' und 'The Hostage'\nKamera Conrado Baltazar \nSchnitt George Jarlego, Hero Reyes, Robert Yugeco \nTon Pierre Rissient\nMusik Jess Santiago\nAusstattung Joey Luna\nDarsteller\nPhillip Salvador (Turing Manalastas), Gina Alajar (Luz Manalastas), Ariosto Reyes (Willie), Raoul Aragon (lando), Nomer Son (Mr. Lim), Paquito Diaz (Hugo), Claudia Zobel (Dhalee)\nProduktion\nMalaya Films, Stephan Films\n\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n108 Minuten\n\nMit Bayan Ko: My Own Country lenkte Lino Brocka die internationale Aufmerksamkeit auf die armen, am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen in seinem Land - wenngleich Brocka den Film 1984 aufgrund der philippinischen Zensur nach Cannes schmuggeln musste. Der Film handelt vom Druckereiarbeiter Turing Manalastas, der stiehlt, um seine Familie zu ernaehren, und Brocka verwandelt sein Schicksal zu einem Spiegelbild der Zeit: Der Kampf des jungen Mannes geschieht vor dem Hintergrund des Aufruhrs, den der Mord am damaligen Oppositionsfuehrer Benigno Aquino, dem Gegner von Praesident Marcos, verursachte. \n \n Bayan Ko: My Own Country ist im Wesentlichen Turings Geschichte - die Geschichte eines ausgebeuteten, unterdrueckten Arbeiters. Diese individuelle Erzaehlung wird der groesseren Geschichte der Organisation einer Gewerkschaft gegenuebergestellt. Weiter im Hintergrund spielt sich die anwachsende 'Revolution' gegen das Marcos-Regime ab. Doch Turing ist zu sehr in seiner eigenen kleinen Welt versunken - und das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Armut ist eine unmittelbare Realitaet fuer ihn und seine Familie. Wenngleich er mit den Gewerkschaftsarbeitern sympathisieren mag, werden seine Entscheidungen am Ende doch von seinen persoenlichen Beduerfnissen bestimmt. (Clodualdo del Mundo, Jr.)\n \n Ich denke, es ist klar, dass ein Regisseur in einem Land wie den Philippinen nicht die Freiheit hat, die Themen der Filme, die er machen will, frei auszuwaehlen. Deshalb beschloss ich, ein auf einem Kriminalfall basierendes Skript als Sprachrohr zu verwenden, das vor drei Jahren von der Zensurbehoerde genehmigt wurde. (Lino Brocka)\n\n\n 24.10.200915:30Stadtkino 04.11.200916:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3381.shtml
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SUMMARY:Guy and Madeline on a Park Bench (OF) - Damien Chazelle
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:DAMIEN CHAZELLE\nUSA 2009\n\nDrehbuch Damien Chazelle \nKamera Damien Chazelle \nSchnitt Damien Chazelle \nTon Geof Thurber\nMusik Justin Hurwitz, aufgenommen vom Bratislava Symphony Orchestra, Songtexte von Damien Chazelle\nChoreografie Kelly Kaleta\nDarsteller\nJason Palmer (Guy), Desiree Garcia (Madeline), Sandha Khin (Elena), Andre Hayward (Andre)\nHD/Schwarzweiss\nOF\n82 Minuten\n\nPROPOSITIONS\n Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Guy und Madeline sind seit drei Monaten ein Paar. Guy ist ein aufstrebender Jazz-Trompeter, die introvertierte, ziellose Madeline auf der Suche nach Arbeit. Doch die Funken der ersten Liebe sind erloschen, und eines Tages sticht Guy eine extrovertierte Frau namens Elena ins Auge. Guy stuerzt sich in eine neue Beziehung, waehrend Madeline versucht, ihr Leben neu aufzubauen. Sie zieht in eine andere Wohnung, sucht weiter nach einem neuen Job, beginnt, ein Instrument spielen zu lernen und zu Verabredungen zu gehen.\n Guy and Madeline on a Park Bench ist eine Art modernes Musical in Schwarzweiss, in dem - wie in den klassischen Vorbildern - die Song- und Tanz-Nummern einem Ueberschwang an Emotionen der liebeskranken Charaktere entspringen. Das erlaubt der schuechternen Madeline auszudruecken, was sie in einem normalen Gespraech nicht sagen kann, waehrend Guy (gespielt vom Jazz-Trompeter Jason Palmer) sein Instrument fuer sein Herz sprechen laesst. \n \n Das Wunderbare an alten Hollywood-Musicals ist die Art und Weise, wie sie die Musik-Nummern aus dem wahren Leben schoepfen. Ein knarrendes Dielenbrett und eine zu Boden gefallene Zeitung - und schon werden sie zu den Zutaten eines Step-Solos von Gene Kelly. Der Dialog fliesst in einen Song ueber, Strassenlaerm wird zur Symphonie. Ich wollte ein Musical machen, in dem die Menschen spontan zu singen und tanzen beginnen, als waere es die normalste Sache der Welt. Doch es sollte in einer Welt spielen, die ich kenne - in Boston mit Jazz-Musikern. (Damien Chazelle)\n\nDAMIEN CHAZELLEGeboren 1985 in Providence, Rhode Island. Waechst in Paris and Princeton, New Jersey, auf, wo er als Jazz-Schlagzeuger arbeitet. Zahlreiche Auftritte in Europa und in den USA. Studiert Film am Visual and Environmental Studies Department der Harvard University. Guy and Madeline on a Park Bench konzipiert er urspruenglich als Kurzfilm, aus dem er in dreijaehriger Arbeit seinen ersten Langspielfilm entwickelt. Kurzfilme: Mon pere (2004), I Thought I Heard Him Say (2005), Kiwi (2006).\n\n\nIn Anwesenheit von Damien Chazelle.\n\n\n 24.10.200915:30Gartenbaukino 25.10.200921:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3330.shtml
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SUMMARY:The Invisible Frame (d/eOF)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:The Invisible Frame (d/eOF), Cycling The Frame (eOF)\nCYNTHIA BEATT\nD 2009\n\nDrehbuch Cynthia Beatt\nKamera Ute Freund\nSchnitt Doerte Voelz\nTon Frank Kruse\nMusik Simon Turner Fischer \nMit Tilda Swinton\nHD/Farbe\nd/eOF\n60 Minuten\n\n1988 sind Cynthia Beatt und Tilda Swinton mit dem Fahrrad zu einer Abenteuerfahrt in ein wenig bekanntes Territorium aufgebrochen: Sie folgten dem Lauf der Berliner Mauer, um die Orte zu dokumentieren, die diese durchzog, aber auch, um den introspektiven Blick West-Berlins und den ueber die Mauer nach Ost-Berlin einzufangen. So entstand der knapp halbstuendige Film mit dem Titel Cycling The Frame.\n Zwanzig Jahre spaeter ist Cycling The Frame ein ungewoehnliches historisches Dokument, und Tilda Swinton ist zu einem Star geworden. Nun haben die Schauspielerin und die Regisseurin die Gelegenheit ergriffen, noch einmal jene Linie nachzufahren, welche die Mauer durch Berlin geschnitten hat: The Invisible Frame.\n \n In Cycling the Frame spricht Tilda Swinton einen geradezu prophetischen Satz: 'Oh Mauer, oh Mauer, es waere komisch, wenn du einfach umfallen wuerdest und die Leute ueber dich hinwegstiegen.' Im Jahr darauf stiegen die Leute dann tatsaechlich ueber die Mauer hinweg. Und damit war auch klar, dass Cycling The Frame eine Fortsetzung bekommen sollte. (...)\n An sieben Tagen waren Beatt und Swinton Ende Juni 2009 also wieder unterwegs auf - wie es in der Projektbeschreibung heisst - 'einer Erkundungsfahrt, die den spirituellen Schaden aufdecken soll, den die Mauer angerichtet hat; die die Verbitterung und die Freude ueber die Wiedervereinigung einfangen soll; die dem Vergessen nachspueren wird, in das die Mauer und ihre Bedeutung schon wieder zu versinken drohen'. Es handelt sich sozusagen um eine Ermittlung an den Wundraendern, die im Zickzack durchgefuehrt wird. Entlang des Mauerwegs geht es immer hin und her: vom Westteil Berlins in den Ostteil und wieder zurueck. Und mit dem konstanten Wechsel der Perspektive hofft Beatt eine schlichte Besetzung oder Uebernahme des Ostteils durch einen einseitig gerichteten Blick zu vermeiden. Stattdessen will sie eine webende Bewegung erzeugen, die an das Vernaehen einer Wunde erinnert. (Alexandra Seitz)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Cycling the Frame.\n\nCYNTHIA BEATTGeboren 1949 in Kingston, Jamaika. Lebt seit 1975 in Berlin. Arbeit als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Mitarbeit an zahlreichen Drehbuechern. 1991 fuehrt sie Regie bei The Party: Nature Morte mit Tilda Swinton in der Hauptrolle. Cycling The Frame wird im Rahmen des Tributes fuer Tilda Swinton gezeigt.\n\n\nIn Anwesenheit von Cynthia Beatt und Tilda Swinton.\n\n\n 24.10.200915:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3177.shtml
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SUMMARY:Dernier Maquis / Adhen (OmeU) - Rabah Ameur-Zaiemeche
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:RABAH AMEUR-ZAIeMECHE\nF/Algerien 2008\n\nDrehbuch Rabah Ameur-Zaiemeche, \nKamera Irina Lubtchansky\nSchnitt Nicolas Bancilhon\nTon Timotey Alazraki, Bruno Auzet\nMusik Sylvain Rifflet\nAusstattung Patrick Horel, Francois \nDarsteller\nRabah Ameur-Zaiemeche (Mao), Salim Ameur-Zaiemeche (Mechaniker), Abel Jafri (Mechaniker), Sylvain Roume (Mechaniker), Christian Milla-Darmezin (Titi), Larbi Zekkour (Imam) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nMao, dargestellt vom Regisseur Rabah Ameur-Zaiemeche, fuehrt an der Pariser Peripherie eine Werkstaette, in der Lastautos repariert und Paletten hergestellt werden. Er beschaeftigt muslimische Immigranten aus verschiedensten Laendern, das Einvernehmen unter den Arbeitern und zum Arbeitgeber scheint gut. Als Mao eines Tages jedoch eine betriebseigene Moschee eroeffnet und ein Imam aus ihrem Kreise bestimmt wird, tauchen Spannungen auf, und ploetzlich ist der Fortbestand der Arbeitsplaetze bedroht. \n Ameur-Zaiemeche arbeitet ganz ohne dramatische Elemente, stellt die kleinen Begebenheiten und Ereignisse in den Mittelpunkt, eroeffnet unspektakulaere, ganz dem filmischen Konzept entwachsende Einblicke in einen Mikrokosmos. Wie Gemaelde evozieren die Bilder Mehrfachbedeutungen, entfaltet sich ein Tiefsinn in den tableauartigen Einstellungen. Beherrscht von der roten Farbe und lichtdurchlaessigen Struktur der Paletten, stellt der Blick der Kamera eine Beziehung her zwischen den Arbeitern und Mao, in dem Zuege eines Patriarchen des 19. Jahrhunderts anklingen. Unbeteiligt ziehen wiederholt im Bildhintergrund Flugzeuge vorueber, waehrend der Film selbst nur einmal in die Aussenwelt wechselt: Ein exotisches Nagetier, das in einer der Werkstaetten festsitzt, wird in die Natur zurueckgebracht. \n Mit Dernier Maquis fuehrt Rabah Ameur-Zaiemeche nach Wesh, Wesh - Qu'est-ce qui se passe? und Bled Number One seine, man koennte sagen, 'forschende Poetik' ueber Emigration und Immigration, ueber kulturelle und religioese Identitaet weiter - und tiefer. (Verena Teissl)\n\nRABAH AMEUR-ZAIeMECHEGeboren 1966 in Beni-Zid, Algerien. Waechst in Montfermeil, einem Vorort jenseits der Pariser Banlieue, auf. Studiert zunaechst Soziologie, bis er 1999 seine eigene Produktionsfirma Sarrazinc Productions gruendet. 2002 realisiert er mit Wesh Wesh - Qu'est-ce qui se passe?, in dem er die Lebensumstaende seines Viertels schildert, seinen ersten Langfilm. In Bled Number One (Viennale 06), einer Art Fortsetzung seines Debuetfilms, erzaehlt er die Geschichte eines nach Algerien heimkehrenden Haeftlings. Dernier Marquis ist sein dritter Langspielfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Rabah Ameur-Zaiemeche.\n\n\n 24.10.200916:00Urania 25.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3371.shtml
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SUMMARY:Ir&egrave;ne (OmeU) - Alain Cavalier
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DESCRIPTION:ALAIN CAVALIER\nF 2009\n\nDrehbuch Alain Cavalier\nKamera Alain Cavalier\nSchnitt Alain Cavalier\nTon Florent Lavallee \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nMan kann sich kaum einen Film vorstellen, der einfacher gehalten ist als Alain Cavaliers Irene. Und der einen doch gleichzeitig mit solch emotionaler Schaerfe trifft. Irene handelt von Cavaliers verstorbener Frau, der Schauspielerin Irene Tunc, die 1972 bei einem Autounfall ums Leben kam. Doch sie ist nur ganz kurz in einem Ausschnitt und auf einigen Fotos zu sehen. Ansonsten reflektiert der Film die Leere, die der Regisseur Jahre spaeter immer noch verspuert. \n Cavalier kehrt mit einer leichten Videokamera etwa zu jenem Haus zurueck, wo er seine Frau das letzte Mal sah, als sie ins Auto stieg und losfuhr - zu ungeduldig, um darauf zu warten, dass ihr Mann aus dem Schlafzimmer herunterkommt. Er fuehrt die Kamera durch ihre Heimatstadt Lyon, durch Raeume, die sie bewohnten, und durch die Strassen von Paris, wo er lebte, bevor er sie heiratete. Doch fuer Cavalier ist es unvorstellbar, dass eine andere Schauspielerin seine Frau spielt oder gar Szenen ihrer Hochzeit zu rekonstruieren. Nur Irene kann Irene sein. (...) \n Einmal stuerzt Cavalier, waehrend er auf einer Metro-Rolltreppe dreht. Dann zeigt er uns die Abschuerfungen auf seinem Gesicht und seiner Hand: Cavalier ist heute ein alter Mann, waehrend seine Frau fuer immer jung bleibt. Am Ende erlaubt er es sich, ueber ihr Leben und ihren Tod zu sinnieren. Er sagt kein einziges Mal, dass er sie vermisst, und das muss er auch nicht. (Kirk Honeycutt)\n\nALAIN CAVALIERGeboren 1931 in Vendome, Frankreich. Filmstudium am Institut des hautes etudes cinematographiques (IDHEC) in Paris. In den 50er Jahren Assistent von Louis Malle. Dreht 1958 mit Un americain seinen ersten Kurzfilm und in der Folge mehrere Langfilme, u.a. Therese (1986), fuer den er in Cannes den Grossen Preis der Jury erhaelt. Weitere Filme (Auswahl): La Rencontre (1996), Vies (2000), Le Filmeur (2004).\n\n 24.10.200916:00Metro 26.10.200913:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3203.shtml
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SUMMARY:Lost in America - Albert Brooks
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ALBERT BROOKS\nUSA 1985\n\nDrehbuch Albert Brooks, Monica Mcgowan Johnson\nKamera Eric Saarinen\nTon Joseph Melody\nMusik Arthur B. Rubinstein\nSchnitt David Finfer\nAusstattung Richard Tom Sawyer\nDarsteller\nAlbert Brooks, Julie Hagerty, Sylvia Farrel, Tina Kincaid, Garry Marshall\nAlbert Brooks, Monica Mcgowan Johnson\nKamera Eric Saarinen\nTon Joseph Melody\nMusik Arthur B. Rubinstein\nSchnitt David Finfer\nAusstattung Richard Tom Sawyer\nDarsteller\nAlbert Brooks, Julie Hagerty, Sylvia Farrel, Tina Kincaid, Garry Marshall\nProduktion\nMarty Katz\n\nFarbe\n91 Minuten\n\nDen Vertrag fuer die neue Eigentumswohnung in der Tasche, erwartet David Howard, dauerschwaetzender Spitzenvertreter der Werbezunft, seine unvermeidliche Befoerderung. Als die ausbleibt, startet er, standesgemaess im schicken Wohnmobil, mit seiner ebenfalls frustrierten Freundin einen letzten Ausbruchsversuch aus ihrem festgefahrenen Leben luxurioeser Tristesse. „Yuppies" nannte man solche Leute damals, und selten wurde ihre irgendwie auch tragische Laecherlichkeit so praezise getroffen, wie in dieser Komoedie.\n\nALBERT BROOKSAlbert Brooks (buergerlicher Name Albert Lawrence Einstein) (* 22. Juli 1947 in Beverly Hills, Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor. Brooks studierte am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh und brach nach einem Jahr sein Studium ab. Er uebernahm eine Nebenrolle im Film Taxi Driver (1976) in dem er neben Robert De Niro, Jodie Foster und Harvey Keitel spielte.\n \n Brooks wurde 1988 fuer seine Rolle im Film Broadcast News fuer den Oscar nominiert; er gewann den American Comedy Award und den Boston Society of Film Critics Award. Beim Film Rendezvous im Jenseits (1991) uebernahm er die Regie, spielte die Hauptrolle und schrieb das Drehbuch fuer das er 1992 fuer den Saturn Award nominiert wurde. Im Kriminalfilm Out of Sight (1998) spielte er den Millionaer Richard Ripley, den der von George Clooney gespielte Jack Foley berauben will.\n\n 24.10.200917:00Filmmuseum 04.11.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3109.shtml
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SUMMARY:La Danse - Le Ballet de l'Op&eacute;ra de Paris / La Danse - The Paris Opera Ballet (OmeU) - Frederick Wiseman
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:FREDERICK WISEMAN\nF/USA 2009\n\nKamera John Davey \nSchnitt Frederick Wiseman \nTon Frederick Wiseman \nMit Emilie Cozette, Aurelie Dupont, Dorothee Gilbert, Marie-Agnes Gillot, Agnes Letestu, Delphine Moussin, Clairemarie Osta, Laetitia Pujol, Kader Belarbi, Jeremie Belingard, Mathieu Ganio, Manuel Legris, Nicolas Le Riche, Jose Martinez, Herve Moreau, Benjami\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n158 Minuten\n\nDer amerikanische Dokumentarist Frederick Wiseman hat eine lange Beziehung zu Paris: Mitte der 50er Jahre 'absolvierte' er in den franzoesischen Kinos sein eigenes, persoenliches Filmtraining, noch bevor er in seiner Heimat begann, selbst Dokumentarfilme zu drehen. Fuer seine juengste Arbeit La Danse - Le Ballet de l'Opera de Paris kehrte der inzwischen 79-Jaehrige nun nach Paris zurueck. \n Wiseman ermoeglicht uns, die zahlreichen Facetten des weltberuehmten Pariser Opernballetts zu erkunden - von Probestudios und Kostuemraeumen bis zu den Verwaltungsbueros. Wir erhalten Einblick in die Arbeit der Choreografen, wenn diese mit den Taenzern in klassischen wie auch modernen Tanzstilen proben. Und man muss kein Tanz-Liebhaber sein, um ueber die Schoenheit und Athletik, der hier Ausdruck verliehen wird, zu staunen. Dabei ignoriert Wiseman typischerweise nicht die Tatsache, dass all diese Kunst auch Geld kostet: So folgt die Kamera einem Marketing-Team, waehrend es an Strategien arbeitet, um einem amerikanischen Sponsor fuer Spendengelder in der Hoehe von 25.000 Dollar etwas Besonderes zu bieten. Und tatsaechlich: Fuer einen so grosszuegigen Beitrag duerfen sie schliesslich bei einer Probe zusehen. \n (Thom Powers)\n \n Ich glaube nicht, dass meine Filme neutral sind, denn ich glaube, es sind dramatische Filme. Ich versuche, sie so zu schneiden, dass sie eine dramatische Struktur bekommen. Fuer mich aehnelt das Schneiden eines Films dem Schreiben eines Theaterstuecks oder eines Romans, weil sie alle eine dramatische Struktur besitzen. Diese Struktur hat einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss; und in meiner Vorstellung haben alle Sequenzen eine Verbindung untereinander. (Frederick Wiseman) \n\nFREDERICK WISEMANGeboren 1930 in Boston. Studium an der Yale Law School. Seit 1967 arbeitet er als unabhaengiger Dokumentarfilmer und unterrichtet als Gastprofessor an mehreren Universitaeten in den USA. In seinen Filmen erkundet er vorrangig 'moderne' Institutionen: Schulen, Spitaeler und Aemter, Gerichtshoefe und Gefaengnisse. Filme (Auswahl): Titicut Follies (1967, Viennale 92), High School (1968, Viennale 94), Model (1980), Zoo (1993, Viennale 93), High School II (1994, Viennale 94), Ballet (1995), Public Housing (1997, Viennale 97), Domestic Violence (2001, Viennale 01), Domestic Violence 2 (2003, Viennale 03), The Garden (2004), State Legislature (2006, Viennale 07).\n\n 24.10.200918:00Kuenstlerhaus Kino 26.10.200910:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3205.shtml
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SUMMARY:Au voleur / A Real Life (OmeU) - Sarah Leonor
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:SARAH LEONOR\nF 2009\n\nDrehbuch Sarah Leonor, Emmanuelle Jacob \nKamera Laurent Desmet \nSchnitt Francois Quiquere \nTon Philippe Grivel \nMusik Frank Beauvais \nAusstattung Brigitte Brassart \nKostuem Marie Cesari \nDarsteller\nGuillaume Depardieu (Bruno), Florence Loiret Caille (Isabelle), Jacques\n Nolot (Manu), Benjamin Wangermee\n (Martin), Rabah Nait Oufella (Ali), Fejria\n Deliba (Nouria), Bruno Clairefond (Emir)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nIsabelle, eine Aushilfslehrerin, unterrichtet Deutsch in der Pariser Banlieue. Bruno, ein Kleinganove, schlaegt sich mit Einbruechen durch. Als er eines Tages Isabelle bestehlen will, verlieben sich die beiden ineinander, doch sie werden von Brunos Vergangenheit eingeholt: Durch ein Missgeschick wird die Polizei auf Bruno aufmerksam, und die beiden fliehen mit dem Auto in den Wald. Doch die Flucht ist dort noch nicht zu Ende: Sie verlassen den Wagen, stossen immer tiefer in die Natur vor und leihen sich schliesslich ein Boot, um sich auf dem Fluss treiben zu lassen. Und hier tut sich ploetzlich eine andere Welt vor ihnen auf: Abseits von Polizei und Gesetzen, von Zwaengen und Gitterstaeben, verlieren sie jegliches Zeitgefuehl. Ein letzter Versuch.\n Sarah Leonor, die auch am Drehbuch mitgeschrieben hat, siedelt ihre Figuren Isabelle und Bruno im Spannungsfeld zwischen Stadt und Natur an: Erstere steht fuer die Gesellschaft und die Vergangenheit, zweitere fuer die Rueckkehr des Paars in den Garten Eden, in das 'unberuehrte', aber nicht weniger gefaehrliche Dickicht. Und hier steht das Paar tatsaechlich buchstaeblich in einem anderen Licht. (Filmfestival Locarno)\n \n Au voleur ist der letzte Film von Guillaume Depardieu, der am 13. Oktober 2008 unerwartet im Alter von 37 Jahren verstarb. Grossartig und in jeder Szene physisch praesent treibt er den experimentellen Debuetfilm von Sarah Leonor an: Es ist seine Darstellung und die experimentellen Filmmusik von Frank Beauvais, die diesen Film zu einem besonderen Erlebnis machen. (Nana A.T. Rebhan)\n\nSARAH LEONORGeboren 1970 in Strassburg. Studiert Kunstgeschichte und Russisch und ist Mitarbeiterin der Filmzeitschrift 'Limelight'. 1994 entsteht in Ko-Regie ihr erster kurzer Dokumentarfilm Napoli 90'. Nach Les Limbes (1997) entsteht, wiederum in Ko-Regie, der mittellange Film L'Arpenteur (2001) ueber eine junge Franzoesin in Armenien, der mit dem Jean-Vigo-Preis ausgezeichnet wird. Au voleur ist ihr erster Langspielfilm. \n\n\nIn Erinnerung an Guillaume Depardieu\n In Anwesenheit von Sarah Leonor.\n\n\n 23.10.200913:30Metro 24.10.200918:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3345.shtml
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SUMMARY:Die Frau mit den 5 Elefanten / The Woman with the 5 Elephants (OmeU) - Vadim Jendreyko
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DESCRIPTION:VADIM JENDREYKO \nCH/D 2009\n\nDrehbuch Vadim Jendreyko \nKamera Niels Bolbrinker, Stephane Kuthy \nSchnitt Gisela Castronari-Jaensch \nTon Patrick Becker \nMusik Daniel Almada, Martin Iannaccone \nMit Swetlana Geier, Anna Goette, Hannelore Hagen, Juergen Klodt\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nSeit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Swetlana Geier an der Uebersetzung der fuenf grossen Romane Dostojewskijs und gilt als groesste Uebersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Jeden Morgen bekommt die 86-jaehrige Dame Besuch von einer anderen aelteren Frau, die auf einer altmodischen Schreibmaschine die Texte geraeuschvoll zu Papier bringt. 'Sprachen sind inkompatibel', meint Swetlana Geier, weshalb man sich den gesamten Text verinnerlichen muesse. Und ploetzlich gibt es dennoch eine Stelle, die sie schon unzaehlige Male gelesen hat und die ihr ploetzlich in einem neuen Licht erscheint. Wenn sie heute mit ihrer Enkelin in ihrer Geburtsstadt Kiew, die sie 1943 auf der Flucht vor Stalin Richtung Deutschland verliess, die Deckenmalerei eine Kirche bestaunt, zaehlt auch hier das Ganze: Denn das Einzelne ist nicht zu erfassen.\n In seinem bemerkenswerten Portraetfilm Die Frau mit den 5 Elefanten sucht Vadim Jendreyko ebenfalls nach einer Gesamtheit. Aus unterschiedlichen Richtungen, Zeiten und Perspektiven naehert er sich Swetlana Geiers Geschichte, ihrem disziplinierten Alltag zwischen Kochen, Buegeln und Uebersetzen - und verknuepft dabei all die grossen und kleinen, aber jedenfalls gleich bedeutenden Momente zu einem einzigartigen Lebensbild. \n \n Die Faeden einer weissen Tischdecke sind die Metapher fuer die Saetze der Literatur, die zu einem einzigen Text verwebt werden muessen, im Bewusstsein, dass jede Uebersetzung letztlich unvollkommen ist. Und waehrend ihr Sohn im Spital im Sterben liegt und sie fuer ihn die Gerichte kocht, die ihm gut tun muessen, fuehrt Swetlana Geier ihr Werk weiter, empfaengt ihren persoenlichen Korrektor, dessen Bemerkungen von beruehrender Bildung und Aufmerksamkeit dem Text gegenueber zeugen. Ihre Begegnungen sind Sternstunden. (Jean Perret)\n\nVADIM JENDREYKO Geboren 1965 in Bremen. Lebt seit 1969 in der Schweiz. Besucht die Kunstakademie Duesseldorf und arbeitet als Regie-, Kamera- und Schnittassistent in Deutschland und in der Schweiz. Realisiert 1986 mit Exiltibeter zwischen zwei Kulturen seinen ersten Film. Nach mehreren Fernsehdokumentationen entsteht 2001 der Kinodokumentarfilm Bashkim. Seit 2002 ist er auch als Produzent (Mira Film) taetig.\n\n 24.10.200918:00Stadtkino 25.10.200913:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3194.shtml
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SUMMARY:Prodigal Sons (OF) - Kimberly Reed
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:KIMBERLY REED\nUSA/GB 2008\n\nDrehbuch Kimberly Reed \nKamera John Keitel \nSchnitt Shannon Kennedy, Kimberly Reed \nMusik T. Griffin \nMit Kimberly Reed, Carol McKerrow, Marc McKerrow, Claire Jones, Todd McKerrow, Oja Kodar\nVideo (Digi Beta)/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n86 Minuten\n\nAnlaesslich eines Klassentreffens kehrt Kimberly Reed in ihre kleine Heimatstadt in Montana zurueck, in der Hoffnung, sich mit ihrem seit vielen Jahren von ihr entfremdeten Adoptivbruder Marc zu versoehnen. Im Zuge des Treffens mit Freunden und Familie erfaehrt man bald von der Geschlechtsumwandlung der Filmemacherin, die frueher - unter dem Namen Paul - ein hoffnungsvoller Football-Spieler war. Doch dieser Umstand spielt in der Folge, und das ist nur eine der unzaehligen Ueberraschungen, die dieser Film parat haelt, gar keine so grosse Rolle: Denn vor allem ihr Bruder Marc hat einige ueberwaeltigende Offenbarungen vor sich, darunter sogar die einer Blutsverwandtschaft mit Orson Welles und Rita Hayworth. \n \n Kimberly Reeds aussergewoehnlicher Zugang enthuellt nicht nur die persoenlichsten Momente einer Familie und thematisiert Fragen nach individuellen und gesellschaftlichen Vorurteilen. Prodigal Sons nimmt gleichzeitig auch ein episches Ausmass an, waehrend er von Montana nach Kroatien reist, von Gefaengniszelle zu Fussballfeld, von Tod zu Geburt. Reeds mitfuehlender Verite-Stil haelt das Leben ihrer Familie auf eine vitale Art und Weise fest, und ihre faszinierende Geschichte uebertrifft alle Erwartungen. Indem die einzelnen Personen vor der Kamera offen ueber ihr Leben sprechen, erweist sich Prodigal Sons als authentische und aufschlussreiche Studie ueber den Kampf einer Familie, die ihre Vergangenheit und Gegenwart bewaeltigen muss. (Shaz Bennett)\n\nKIMBERLY REEDFilmstudium an der University of Berkeley und an der San Francisco State University. Arbeitet in der Folge vor allem im Bereich Filmproduktion, Dokumentation und Postproduktion. Prodigal Sons ist ihr erster und mittlerweile bereits mehrfach praemierter Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Kimberly Reed.\n\n\n 23.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino 24.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3204.shtml
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SUMMARY:Filme von George Kuchar und Mike Kuchar
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DESCRIPTION:Filme von George Kuchar und Mike Kuchar, Pagan Rhapsody (OF), I Was a Teenage Rumpot (kein Dialog), The Craven Sluck (OF), A Reason to Live (OF)\n \n\n\n\n87 Minuten\nKurzfilme\n\n\nFILME VON GEORGE KUCHAR UND MIKE KUCHAR\n \n\nDie Kurzfilmreihe Filme von Mike und George Kuchar ist ein aus vier Filmen bestehendes Programm mit Arbeiten des legendaeren Bruederpaars, dazu kommen zwei neue Arbeiten, die Mike Kuchar erst heuer realisierte.\n Die Kuchar-Zwillinge, geboren 1942 in der Bronx, etablierten sich in den fruehen 60er Jahren in der New Yorker Film-Underground-Szene an der Seite von Jonas Mekas, Ken Jacobs und Michael Snow. Gefoerdert unter anderem von Mekas, einem der herausragenden Protagonisten der US-Independent-Filmszene, praesentierten die damaligen Teenager ihre auf 8mm gedrehten Home-Movies und galten bald als die 'Mozarts des 8mm-Films'. \n \n Die frueheste der gezeigten Arbeiten ist I Was a Teenage Rumpot, die die beiden als 18-Jaehrige drehten - heute ein Klassiker des Underground-Kinos. Kuchar-Filme hatten rasch ihr eigenes und unverwechselbares Erkennungszeichen: Ihre 'Pictures' speisten sich aus den verbotenen Kinotraeumen Hollywoods und seiner B-Movies, aus Melodramen, Science-Fiction- und Horrorfilmen der 40er und 50er Jahre. Kuchar-Filme waren Camp, ehe der Begriff auf das Kino angewendet wurde. Es waren, wie George Kuchar sie einmal nannte, 'Readers-Digest-Zusammenfassungen eines Hollywood-Lebens. Jedes Gefuehl, jede Aufregung fuellt fuer eine Stunde die Leinwand.'\n Wenngleich beider Namen bis heute oft zusammen auftauchen, haelt sich die Anzahl der gemeinsamen Filme in ueberschaubaren Grenzen. Pagan Rhapsody, ueber den Tod eine Starlets inklusive Blick in die Kloschuessel, entstand 1967 etwa bereits im Alleingang von George Kuchar, der 1971 an die Filmabteilung des San Francisco Art Institute uebersiedelt, wo er mit Art Spiegelman und Bill Griffith zusammenarbeitet. In A Reason to Live, einem schwarzweissen Melodram, greift er einen Satz aus Hold Me While I'm Naked auf: 'There were a lot things worth livin' for.' Was man wiederum fuer die juengsten Filme Mike Kuchars, Dumped und Swan Song, gelten lassen koennte.\n \n \n Das Kurzfilmprogramm Filme von George Kuchar und Mike Kuchar besteht aus:\n \n I Was a Teenage Rumpot\n George & Mike Kuchar, USA 1960\n \n The Craven Sluck\n Mike Kuchar, USA, 1967\n \n Pagan Rhapsody\n George Kuchar, USA 1970\n \n A Reason To Live\n George Kuchar, USA 1976\n \n (87 Minuten)\n\n\n\nIn Anwesenheit von Mike Kuchar.\n\n\n 24.10.200918:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3428.shtml
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SUMMARY:Sherlock Jr.
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Sherlock Jr., Wide Angle Saxon, Who Killed Who?\nBUSTER KEATON, ROSCOE ARBUCKLE\nUSA 1924\n\nDrehbuch Clyde Bruckman, Jean C. Havez, Joseph A. Mitchell\nKamera Elgin Lessley, Byron Houck\nSchnitt Buster Keaton\nAusstattung Fred Gabourie\nKostuem Clare West\nStunts Ernie Orsatti\nDarsteller\nBuster Keaton, Kathryn McGuire, \n Joe Keaton, Ward Crane, Erwin Connelly\nJoseph M. Schenck, Buster Keaton\n\nSchwarzweiss\n52 Minuten\n\nIn Sherlock Jr. nickt Filmvorfuehrer Buster Keaton ein und sein Traum-Ich betritt entschlossen den von ihm projizierten Film. Zunaechst per rasantem Szenenwechsel einmal um die Welt geschickt, findet er perfekt in seine Rolle als Detektiv und loest auf der Leinwand genial den Fall, in den er real verwickelt ist.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Who Killed Who? und Wide Angle Saxon.\n\nROSCOE ARBUCKLEGeboren 1887 in Kansas. Macht sich in den Keystone Studios von Mack Sennett einen Namen und wird zu einem der der grossen Stars der Stummfilmkomoedie. 1921 wird er des Mordes an einer Schauspielerin bezichtigt - der sogenannte Arbuckle-Skandal beendet seine Karriere. Stirbt 1933 in New York.\n\n 24.10.200919:00Filmmuseum 02.11.200919:15Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3125.shtml
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SUMMARY:Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans (OF) - Werner Herzog
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:WERNER HERZOG\nUSA 2009\n\nDrehbuch William M. Finkelstein\nKamera Peter Zeitlinger\nSchnitt Joe Bini\nTon Levent Erdogan, Jay Meagher\nMusik Mark Isham\nAusstattung Toby Corbett\nKostuem Jill Newell \nDarsteller\nNicolas Cage (Terence McDonagh), Val Kilmer (Stevie Pruit), Eva Mendes (Frankie Donnenfeld), Jennifer Coolidge (Genevieve), Fairuza Balk (Heidi)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n122 Minuten\n\nNew Orleans nach dem Hurrikan Katrina. Ein Katastrophenort, in dem alle Existenz unmoeglich scheint. Terence McDonagh ist Detective im Morddezernat des Police Department und ausgezeichnet fuer einen Einsatz, bei dem er einen Gefaengnisinsassen vor dem Ertrinken rettete. Doch McDonagh ist ein Getriebener: Mit durch eine Rueckenverletzung grotesk verkruemmter Haltung taumelt er durch die Welt, abhaengig vom Machtkick, der Allmachtsfantasie eines ausser Kontrolle geratenen Ermittlers, aber auch von Schmerzmitteln und Kokain, die er sich zunehmend eigenmaechtig besorgt. Er ist durchdrungen von dem Bewusstsein, dass alles erlaubt ist, getrieben von Visionen. Diese Wandlung vom Helden zum korrupten Egoisten, der psychische Verfall durch Extremschmerz und Drogenabhaengigkeit - das ist nur eine der wesentlichen Aenderungen gegenueber Ferraras Version, die sich an Fragen von Schuld und Vergebung abarbeitete. \n Es ist eine Paraderolle fuer Nicolas Cage, der sich, wie schon in Leaving Las Vegas, in die Hoellenfahrt eines Abhaengigen stuerzt, in den verzweifelten Kampf gegen den Selbstverlust - einschliesslich schlussendlicher Rettung durch die Prostituierte Frankie. Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans ist eine finstere Fahrt durch die menschliche Nacht, ein klassischer Genrefilm, dem Werner Herzog seinen unverkennbaren Stempel aufgedrueckt hat, in der duesteren Sicht auf menschliche Abgruende, auf Verzweiflung und das, wozu sie den Menschen treibt. (Christina Tilmann)\n\nWERNER HERZOGGeboren 1942 in Muenchen. Studiert zunaechst Geschichte, Literatur- und Theaterwissenschaft in Muenchen, danach Film an der Duquesne University in Pittsburgh. Kurzfilme ab 1964. Etabliert sich ab Ende der 60er Jahre als einer der bedeutendsten europaeischen Regisseure; seine Spiel- und Dokumentarfilme werden vielfach ausgezeichnet. Veroeffentlicht mehrere Buecher und ist auch als Opernregisseur taetig. 1990/91 ist er Ko-Direktor der Viennale. Weitere Filme (Auswahl): Lebenszeichen (1968, Viennale 04), Auch Zwerge haben klein angefangen (1970), Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Jeder fuer sich und Gott gegen alle (1974), Stroszek (1976, Viennale 02), Woyzeck (1978), Fitzcarraldo (1982), Schrei aus Stein (1991, Viennale 91), Mein liebster Feind (1999, Viennale 99), Invincible (2001), My Son, My Son, What Have Ye Done (2009), Bad Lieutnant: Port of Call New Orleans (2009).\n\n 24.10.200920:30Gartenbaukino 31.10.200901:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3318.shtml
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SUMMARY:Tod und Teufel / Death And Devil (dOmeU) - Peter Nestler
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:PETER NESTLER\nS/D 2009\n\nDrehbuch Peter Nestler\nKamera Peter Nestler, Archivmaterial \nSchnitt Dieter Reifarth \nTon Franz Bielefeld \nStimme Bernt Hahn, Ursula Illert, Peter Nestler, Jochen Nix \nVideo (Digi Beta)/Farbe und Schwarzweiss\ndOmeU\n55 Minuten\n\nAnfang des 20. Jahrhunderts unternahm der schwedische Fotograf und Abenteurer Eric von Rosen (1879-1948) ausfuehrliche Forschungsreisen nach Afrika und Suedamerika, von denen er reichhaltiges Fotomaterial und Reiseberichte mit nach Hause brachte. Er wurde zum Chronisten eingeborener Kulturen, die durch den Kolonialismus dem Untergang geweiht waren. Von Rosens Fotografien und Texte zeugen von aufrichtiger Empathie. Er war eine vielschichtige Persoenlichkeit, gepraegt durch seine adelige Herkunft, aber voller Energie und Neugier. Als Schloss- und Gutsbesitzer in Rockelstad beunruhigten von Rosen die revolutionaeren Bewegungen Anfang des Jahrhunderts. In den 30er Jahren arbeitete er als bekennender Antisemit an einer Vereinigung schwedischer Nazigruppen. Erst 1938 wurde von Rosen der Antisemitismus 'zu viel', und er zog sich aus der oeffentlichen Debatte zurueck.\n Bis vor wenigen Jahren waere dem renommierten Dokumentarfilmemacher Peter Nestler nicht einmal der Gedanke gekommen, ueber seinen Grossvater einen Film zu machen. Dessen Adelshintergrund war Nestler suspekt, und dessen spaetere politische Haltung verabscheute er. Doch seit seinen spaeten Dokumentarfilmen Flucht und Die Verwandlung des guten Nachbarn, die eindringlich Fragen zum Entstehen des Rassismus in den Koepfen der Menschen und nach den Ursachen der Taeterschaft im Holocaust stellen, erschien Nestler die Person seines Grossvaters interessant. Mit dem vielfaeltigen vorhandenen Material - Fotos, Reiseberichte und Forschungsergebnisse sowie Filmaufnahmen aus dem privaten Bereich - versucht Nestler sich der Person Eric von Rosens anzunaehern. Ein Portraet einer schillernden, aber auch zutiefst ambivalenten Persoenlichkeit 'mit sehr dunklen nazistischen Seiten' (Nestler).\n\nPETER NESTLERGeboren 1937 in Freiburg im Breisgau. Studiert Malerei an der Kunstakademie in Muenchen und lernt Siebdruck in Stuttgart. 1961 dreht er seinen ersten Kurzfilm Am Siel. Bis 1965 realisiert er mehrere kurze und mittellange Filme, die durch ihre Gestaltung und ihren politischen Gehalt fuer Aufsehen sorgen. 1966 emigriert er nach Schweden, wo er mit I Ruhromr&aring;det seinen ersten Film fuer das schwedische Fernsehen dreht. Seither entstehen mehr als fuenfzig Kurz- und Dokumentarfilme. Peter Nestler lebt in der Naehe von Stockholm. Die Viennale widmete ihm 2001 eine umfassende Werkschau. Filme (Auswahl): Muelheim/Ruhr (1964), Von Griechenland (1965), Spanien! (1973), Die Nordkalotte (1991), Flucht (2000, alle Viennale 01), Die Verwandlung des guten Nachbarn (2003, Viennale 03), Verteidigung der Zeit (2007, Viennale 07).\n\n\nAm 24.10. wird der Film in dOF, ohne Untertitel gespielt.\n \n In Anwesenheit von Peter Nestler.\n\n\n 24.10.200920:30Stadtkino 25.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3167.shtml
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SUMMARY:Avanti! - Billy Wilder
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:BILLY WILDER\nUSA/I 1972\n\nDrehbuch Billy Wilder, I.A.L. Diamond nach dem Theaterstueck von Samuel A. Taylor\nKamera Luigi Kuveiller\nTon Basil Fenton-Smith, Frank E. Warner\nMusik Carlo Rustichelli\nSchnitt Ralph E. Winters\nAusstattung Ferdinando Scarfiotti\nDarsteller\nJack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill, Edward Andrews, Gianfranco Barra\nBilly Wilder, I.A.L. Diamond nach dem Theaterstueck von Samuel A. Taylor\nKamera Luigi Kuveiller\nTon Basil Fenton-Smith, Frank E. Warner\nMusik Carlo Rustichelli\nSchnitt Ralph E. Winters\nAusstattung Ferdinando Scarfiotti\nDarsteller\nJack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill, Edward Andrews, Gianfranco Barra\nProduktion\nBilly Wilder\n\nFarbe\n144 Minuten\n\nWendell Armbruster reist nach Ischia, um die sterblichen Ueberreste seines Vaters heimzuholen. Waehrend in den USA die Vorbereitungen fuer das Staatsbegraebnis des Multimillionaers laufen, schlaegt er sich mit italienischer Buerokratie herum und bemueht sich, die langjaehrige, heimliche Liebschaft seines Vaters zu verdauen, die da ploetzlich ans Tageslicht gekommen ist. Wilders mit Lemmon wie immer genial besetzte Komoedie ist bei aller burlesken Parodie auf stereotype Bilder Amerikas und Italiens ein intelligentes, warmes Bekenntnis zu Liebe und Menschlichkeit.\n\n\n 09.10.200920:45Filmmuseum 24.10.200920:45Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3098.shtml
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SUMMARY:Programm 1: Saturn, ein Wiener Erotikuniversum
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DESCRIPTION: \n\nSaturn-Film (Johann Schwarzer, Wien)\n\n35mm\nstumm\n50 Minuten\n\nBaden Verboten (1906/08, schwarzweiss)\n \n Das Sandbad (1906/08, viragiert)\n \n Diana im Bade (1906/08, schwarzweiss)\n \n Sklavenmarkt (1906/08, schwarzweiss)\n \n Eine aufregende Jagd (1906/08, schwarzweiss)\n \n Eine moderne Ehe (1906/08, viragiert)\n \n [Beim Fotografen] (1908/10, schwarzweiss) \n \n Das eitle Stubenmaedchen (1908/10, schwarzweiss) \n \n Der Hausarzt (1908/10, schwarzweiss) \n \n Die Macht der Hypnose (1908/10, schwarzweiss) \n \n Morgentoilette einer Lebedame (1908/10, schwarzweiss) \n \n Aufregende Lektuere (1908/10, schwarzweiss) \n \n \n Nackte Frauen, ob beim Baden, beim Tanzen, beim Schwimmen, auf dem Sklavenmarkt, im Kuenstleratelier, beim Stelldichein oder als zum Leben erweckte Skulpturen – sie sind die Hauptdarstellerinnen der sogenannten Herrenabendfilme. Angeregt von franzoesischen Vorbildern kommt der Fotograf Johann Schwarzer auf die Idee, auch in seinem Wiener Dachatelier nackte Haut auf Zelluloid zu bannen. 1906 nimmt er die Produktion unter dem Label Saturn-Film auf und landet – offenbar auf Anhieb – einen grossen Erfolg. Dies mag darauf zurueckzufuehren sein, dass seine Produkte etwas freizuegiger mit der Nacktheit umgehen als die franzoesische Konkurrenz. Dabei sind die Filme keineswegs pornografisch, wie manche Zeitgenossen behauptetet haben, weshalb die Zensur auch schwer mit Verboten einschreiten konnte.\n Schwarzers Filme sind zwischen zwei und sieben Minuten lang und basieren auf einer einfachen Rahmenhandlung. Je nach Laenge werden nur eine oder ein paar wenige Einstellung benoetigt. Im Grunde genommen sind diese erotischen Clips die ersten oesterreichischen Filme mit einer Spielhandlung.\n Das Ende der Saturn koennte spektakulaerer nicht sein: In ihrem Versuch, den amerikanischen Markt zu erreichen, provozieren sie eine Beschwerde der amerikanischen Botschaft im Wiener Aussenamt. Diese Beschwerde von hoechster Ebene gibt der Behoerde, die schon zuvor mehrmals erfolglos gegen Schwarzers Filmproduktion vorzugehen versuchte, 1911 den noetigen Spielraum, um eine weitere Produktion von Herrenabendfilmen zu untersagen. (Armin Loacker)\n \n Musik: Florian C. Reithner (Klavier)\n Mit einem Einfuehrungsvortrag\n\n\n 24.10.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3429.shtml
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SUMMARY:Le Roi de l'&eacute;vasion / The King of Escape (OmeU) - Alain GUIRAUDIE
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:ALAIN GUIRAUDIE \nF 2009\n\nDrehbuch Alain Guiraudie, Laurent Lunetta, Frederique Moreau\nKamera Sabine Lancelin\nSchnitt Benedicte Brunet, Yann Dedet\nTon Xavier Griette\nMusik Xavier Boussiron\nAusstattung Didier Pons\nKostuem Roy Genty\nDarsteller\nLudovic Berthillot (Armand), Pascal Aubert (Paul), Pierre Laur (Robert), Hafsia Herzi (Curly), Luc Palm (Durandot)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmeU\n97 Minuten\n\nPROPOSITIONS\n Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Armand, ein 43-jaehriger Verkaeufer von landwirtschaftlichen Geraeten, beschliesst, dass er sein Leben als schwuler Junggeselle aendern muss. Da trifft er Curly, eine lebhafte junge Frau, die ihn - einen uebergewichtigen Mann mittleren Alters - aus unerklaerlichen Gruenden anziehend findet. Armands Umgebung hat groessere Schwierigkeiten, diese neue Beziehung zu akzeptieren, als jene zu seinen vormaligen homosexuellen Freunden. Doch er ist fest ueberzeugt, dass Curly die ideale Partnerin fuer ihn ist.\n \n Eine wichtige Frage fuer mich, die auch die Grundlage des Films bildet, war: Kann man sich von sich selbst befreien? Ueberwinden, was man immer schon gewesen ist? Mich hat die Idee, meine Wesensart zu aendern, mein Leben lang begleitet. Man kann sich nur allzu schnell langweilen, wenn man am Rande der Gesellschaft lebt. Seine Traeume aufgeben, sich anzupassen und nicht mehr so allein zu fuehlen. Das ist auch die grosse Verlockung fuer Armand.\n In meinem vorigen Film Voici venu le temps nahm ich die Welt der Legenden und wob aktuelle Ereignisse und meine eigenen Anliegen in die Erzaehlung ein. Mit Le Roi de l'evasion wollte ich die heutige Welt zeigen, ich wollte in ein naturalistisches Universum zurueckkehren. Naturalistisch in der Art, wie es Flaubert definiert, wenn er schreibt, dass Kunst am schoensten und edelsten sei, wenn sie wie die Natur agiert. Wenn sie Menschen erlaubt, auszubrechen. (Alain Guiraudie)\n\nALAIN GUIRAUDIE Geboren 1964 in Villefranche-de-Rouergue, Aveyron. Realisiert zu Beginn der 90er Jahre erste Kurzfilme, bevor er 2000 seinen ersten mittellangen Film, Du soleil pour les gueux, fertig stellt. Fuer seinen zweiten mittellangen Film Ce vieux reve qui bouge wird er 2001 mit dem renommierten Prix Jean Vigo ausgezeichnet. Die Viennale widmet ihm 2001 ein Special Program mit allen bis dahin entstandenen Arbeiten. Mit Pas de repos pour les braves (2003, Viennale 03) realisiert er seinen ersten Langfilm, gefolgt von Voici venu le temps (2005, Viennale 05). \n\n\nIn Anwesenheit von Alain Guiraudie.\n\n\n 24.10.200921:00Urania 25.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3361.shtml
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SUMMARY:Die f&uuml;nf Himmelsrichtungen / The Five Cardinal Points (spOmeU) - Fridolin Schoenwiese
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:FRIDOLIN SCHOeNWIESE\nA/Mexiko/USA 2009\n\nDrehbuch Fridolin Schoenwiese\nKamera Fridolin Schoenwiese, Rafael Ortega\nSchnitt Karina Ressler\nTon Rogelio Villanueva\nVideo (Digi Beta)/Farbe\nspOmeU\n93 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n In seinem zweiten langen Dokumentarfilm folgt Fridolin Schoenwiese zwei Mexikanern, Maria Esther und Miguel, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in Kansas City leben. Beide schlagen sich so gut es geht durchs Leben: Maria Esther richtet traditionelle Feiern fuer Chicanos, fuer in den USA lebende Mexikaner, aus, und zwar hauptsaechlich Quinzeaneras, bei der junge Maedchen anlaesslich ihres 15. Geburtstags in die Gesellschaft eingefuehrt werden. Ihre groesste Herausforderung ist es, bei jeder Feier, die unter dem Zeichen von Aufbruch und Hoffnung stehen soll, ihre eigene Nostalgie zu ueberwinden. Waehrend Maria Esther sich der mexikanischen Tradition widmet, spuert sie die eigene Wurzellosigkeit. Seit ihrer Auswanderung 1997 war sie nicht mehr in ihrem Heimatdorf Tres Valles, Veracruz. Miguel hingegen nimmt alle paar Jahre, nur um fuer eine kurze Weile seine Familie in Mexiko wieder zu sehen, die von einem Schlepper gefuehrte, teure und gefaehrliche Rueckkehr in die USA auf sich. Kansas City, das zu manch festlicher Gelegenheit zaertlich in 'Tres Vallitos' umbenannt wird, wirkt dabei entlang der Geschichte der mexikanischen Protagonisten wie ein Niemandsland.\n Weder Sozialgefaelle, noch Gefahren des 'Todesmarsches' durch die Wueste oder die politischen Beziehungen zwischen den USA und Mexiko stehen in Die fuenf Himmelsrichtungen im Vordergrund, sondern das Leben im Anderswo, das fuer die Protagonisten ueberall sein kann. Die taeglichen Telefongespraeche, die liebevollen Videobotschaften - all die kleinen Ausdrucksformen von Sehnsucht und Verbundenheit machen die schleichende Entfremdung letztlich nur noch sicht- und spuerbarer. Das Wesen des Gastarbeiterdaseins, Teil der Wirtschaftswelt seit Mitte des 20. Jahrhunderts, geschieht in jeder Hinsicht an den Raendern von Gesellschaft, Kultur, Geldfluss und Geografie. In der fuenften Himmelsrichtung sozusagen. (Verena Teissl)\n\nFRIDOLIN SCHOeNWIESEGeboren 1967 in Wien. Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft. Seit 1987 Mitarbeit an Projekten der Gruppe 'Gang Art'. Erarbeitung einer Dokumentation ueber die Wiener Kinoarchitektur 1896-1992. Filme (Auswahl): Luft-Raeume (1991, KF), It Works (1998, KF), Zweitausend (2000, KF), Volver la vista (2005).\n\n\nIn Anwesenheit von Fridolin Schoenwiese.\n\n\n 24.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3152.shtml
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SUMMARY:Ne change rien (OmdU) - Pedro Costa
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DESCRIPTION:PEDRO COSTA\nF/P 2009\n\nKamera Pedro Costa\nSchnitt Patricia Saramago\nTon Philippe Morel, Olivier Blanc, Vasco Pedroso, Miguel Cabral, Jean-Pierre Laforce\nMusik Rodolphe Burger, Pierre Alferi, Jeanne Balibar, Jacques Offenbach\nMit Jeanne Balibar, Rodolphe Burger\n35mm/1:1,66/Schwarzweiss\nOmdU\n105 Minuten\n\nIm Jahr 2005 drehte Pedro Costa einen Kurzfilm mit Jeanne Balibar. Dreizehn Minuten lang sieht man die Schauspielerin in ihrer Garderobe und kann erleben, wie sich aus einem zunaechst zoegerlichen Gesang eine kraftvolle Stimme erhebt. Gedreht in kontrastreichem Schwarzweiss, ist Ne change rien eine minimalistische Filmstudie ueber das Verhaeltnis von Gesang und Saengerin, die damit schliesst, dass am Ende des Stuecks die Scheinwerfer wie Sterne ueber Balibar kreisen.\n Nun hat Costa einen Film mit dem gleichen Titel gedreht, der aus seiner Freundschaft zu Balibar und dem Tontechniker Philippe Morel entstanden ist. Diese Erweiterung und zugleich Vertiefung verfolgt Balibar von den Proben bis zur Aufnahme, von Rockkonzerten bis zu Gesangsstunden lyrischer Musik, vom Dachboden in Sainte- Marie-aux-Mines bis zur Buehne in einem Cafe in Tokyo, von 'Johnny Guitar' bis zu Jacques Offenbachs 'La Perichole'. \n \n Es ist notwendig zu wissen, wo man sich befindet und wie weit man von dem, was man filmen will, entfernt ist. Das ist einerseits Reflexion und Intuition, andererseits Geometrie und Gefuehl. Ich fluechte panisch vor kinematografischem Experimentalismus, der ueberlaesst sich immer dem Dekorativen, der Verzierung, und ist vor allem kopflastig und sehr wenig sinnlich. Nur mit einem starken Blick auf einen gut definierten Raum kann man auf Abenteuer aus gehen, und dann erst verlieren wir uns in den Geheimnissen und Schoenheiten eines Filmes. Und nachher aus dem Kino auf die Strasse treten, die Welt wieder erkennend, die Menschen, die Baeume, die Steine. \n (Pedro Costa, Viennale-Katalog 2005)\n\nPEDRO COSTAGeboren 1959 in Lissabon. Studium an der Filmhochschule von Lissabon. Arbeitet zunaechst als Regieassistent. Dreht im Alter von dreissig Jahren mit O sangue (1990), einer dunklen Familiengeschichte, seinen ersten Langfilm und zaehlt seither zu den radikalsten und eigenwilligsten Filmemachern seiner Generation. Es folgt Casa de lava (1994), Costas beginnende Auseinandersetzung mit den Ausgestossenen und Marginalisierten der Gesellschaft im Lissaboner Armenviertel Fontainhas, die in Ossos (1997) und No quarto da Vanda (2000) ihre Fortsetzung findet. Die Viennale widmet Pedro Costa 2005 ein Special Program. Weitere Filme: Ou git votre sourire enfoui? (2001), 6 Bagatelas (2001, KF), The End of a Love Affair (2003, KF), Juventude em marcha (2006), The Rabbit Hunter (2007, KF).\n\n\nIn Anwesenheit von Pedro Costa.\n\n\n 23.10.200921:00Metro 24.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3192.shtml
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SUMMARY:It Might Get Loud (OmdU) - Davis Guggenheim
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:DAVIS GUGGENHEIM\nUSA 2008\n\nKamera Erich Roland, Guiliermo Navarro\nSchnitt Greg Finton, Skip Lievsay\nTon Skip Lievsay\nMit Jimmy Page, The Edge, Jack White \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n97 Minuten\n\nMit It Might Get Loud begibt sich Davis Guggenheim auf die Spur der Geschichte der E-Gitarre und portraetiert drei Gitarristen, welche die Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte entscheidend gepraegt haben: Drei Generationen, Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes, treffen sich in den Burbank Studios in Los Angeles. Der Sinn der Zusammenkunft: das wichtigste und einflussreichste Instrument der Rockmusik. Dabei verschafft Guggenheim dem Zuschauer faszinierende Einblicke in das Umfeld seiner Protagonisten, begleitet sie an historische Staetten der Rockmusik und gibt ihnen die Gelegenheit, die Geschichte ihrer ganz persoenlichen musikalischen Entwicklung zu erzaehlen. \n \n It Might Get Loud bietet allen Rockfans, was sie von einer derart prominent besetzten Musikdokumentation erwarten koennen: seltene Aufnahmen, persoenliche Erinnerungen, lodernde Konzertmitschnitte und natuerlich Einblicke in die innige Beziehung zwischen Musiker und Instrument.\n Am interessantesten ist Guggenheims Film aber immer dann, wenn er uns zum Ursprung eines neuen musikalischen Tonfalls fuehrt. So sieht man Jimmy Page in den Raeumen eines englischen Landsitzes stehen, die Led Zeppelins Aufnahmen seinerzeit ihren charakteristischen Nachhall gaben; man erlebt The Edge, wie er in Unmengen von Elektronik am U2-Sound bastelt, und man staunt darueber, wie Jack White aus wenig mehr als einer Holzleiste, ein bisschen Draht und einer Cola-Flasche eine funktionierende E-Gitarre baut. Es sind solche Momente, die einen an die ewige Jugend des Rock glauben lassen. (Michael Kohler)\n\nDAVIS GUGGENHEIMGeboren 1963 in St. Louis, USA. Studium an der Brown University. Fuehrt in der Folge Regie bei zahlreichen TV-Serien wie The Unit, Alias, 24, NYPD Blue, Emergency Room sowie der mehrfach praemierten HBO-Serie Deadwood, bei der er auch als Produzent fungiert. Politische Arbeiten folgen: 2007 fuehrt er Regie bei dem Oscar-praemierten Dokumentarfilm An Inconvenient Truth mit Al Gore, 2008 inszeniert er A Mother's Promise, einen Wahlkampfspot fuer Barack Obama.\n\n 24.10.200923:00Gartenbaukino 25.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3162.shtml
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SUMMARY:The Wrecking Crew (OF) - Denny Tedesco
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:DENNY TEDESCO\nUSA 2008\n\nDrehbuch Denny Tedesco, Claire Scanlon \nKamera Rodney Taylor, Trish Govoni \nSchnitt Claire Scanlon \nTon Brian Bidder \nMusik The Beach Boys, The Ronettes, Wayne Newton, The Monkees, The Routers, Herb Albert's Tijuana Brass, Chris Montez, Frank Sinatra, The Chipmunks, The Crystals, Sonny and Cher, Tommy Roe \nMit Hal Blaine, Carole Kaye, Tommy Tedesco, Glen Campbell, Earl Palmer (The Wrecking Crew) \nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n98 Minuten\n\nZu hoeren waren sie auf den Platten der Beach Boys ebenso wie auf jenen der Mamas and the Papas, Frank und Nancy Sinatra liessen sich von ihnen begleiten, die Monkees wurden von ihnen im Hintergrund unterstuetzt, und sie waren es, die fuer Phil Spectors beruehmten 'Wall of Sound' sorgten. Als Session-Musiker waren sie in den 50er und 60er Jahren fuer viele der besten und bekanntesten Songs mitverantwortlich, die an der amerikanischen Westkueste produziert wurden, und obwohl sie insgesamt auf mehr Nummer-Eins-Hits zu hoeren waren als die Beatles, blieben sie lange Zeit unbekannt: The Wrecking Crew. \n Hal Blaine, Tommy Tedesco, Glen Campbell, Earl Palmer und nicht zuletzt die grossartige Carole Kaye als einzige Frau waren Teil dieser zwar unsichtbaren, aber stets unueberhoerbaren Band. Denny Tedesco, der Sohn des Gitarristen Tommy Tedesco, hat nun in zwoelfjaehriger Arbeit die Geschichte seines verstorbenen Vaters und von dessen Wegbegleitern zusammengetragen. Tedesco hat in den Archiven gestoebert, alte Aufnahmen wiederentdeckt und eine Menge Gespraeche gefuehrt. Das Ergebnis ist eine Musikdokumentation und zugleich eine Hommage, in der nicht nur Groessen wie Brian Wilson, Cher, Nancy Sinatra, Mickey Dolenz, Herb Alpert, Lou Adler, Dick Clark, Jimmy Webb, Brian Wilson oder Roger McGuinn zu Wort kommen, sondern in der es vor allem sehr viel gute Musik zu hoeren gibt.\n\nDENNY TEDESCOGeboren und aufgewachsen in Los Angeles. Abschluss an der Loyola Marymount University. Beginnt seine Karriere beim Film als Ausstatter. Arbeitet in der Folge als Lichttechniker und weltweit als Location Producer fuer IMAX-Filme. Neben der mehrjaehrigen Arbeit an The Wrecking Crew produziert er diverse Werbefilme und Musikvideos.\n\n 24.10.200923:30Urania 28.10.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3178.shtml
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SUMMARY:When You're Strange: A Film about the Doors (OF) - Tom Dicillo
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:TOM DICILLO\nUSA 2009\n\nDrehbuch Tom DiCillo \nSchnitt Micky Blythe, Kevin Krasny \nTon Bruce Botnick \nMusik The Doors\nMit Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger, John Densmore\nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n85 Minuten\n\nTom DiCillo dokumentiert in When You're Strange die Jahre zwischen den ersten Auftritten der Doors bis zu Jim Morrisons tragischem Tod in Paris. Er zeigt die Band im Studio, backstage und bei Buehnenauftritten. Natuerlich geht es auch um Morrisons legendaere Exzesse, um Ruhm, Drogen, Sex und Alkohol. Im Zentrum des Films jedoch steht die kuenstlerische Kompromisslosigkeit jener vier Musiker, die mit sechs Alben in fuenf Jahren einen massgeblichen Beitrag zur Geschichte der Popkultur geleistet haben.\n \n DiCillo konnte auf die geheimnisumwitterten Aufnahmen zurueckgreifen, die der Kameramann Paul Ferrara auf Einladung der Band gemacht hatte und bislang nur in Auszuegen veroeffentlichte. Sie zeigen die Gruppe im Studio, bei Proben und Konzerten und werden durch Outtakes des Films HWY: An American Pastoral ergaenzt, einem von Morrison geschriebenen Roadmovie, in dem er auch die Hauptrolle spielt. So kommt es, dass der Saenger im Autoradio von seinem eigenen Tod erfaehrt, um sich aus dem Schattenreich an die Geschichte seines Lebens zu erinnern.\n John Densmore, Schlagzeuger der Doors, lobte DiCillo in Berlin fuer seine Faehigkeit, Ordnung in Ferraras chaotisches Material zu bringen. Nach diesem Satz mochte man sich den urspruenglichen Zustand gar nicht mehr vorstellen, denn When You're Strange ist immer noch ein heilloses Durcheinander. Wahrscheinlich kann es auch gar nicht anders sein: Wenn sich Morrison nicht auf dem Buehnenboden waelzt, schaut er bedroehnt in die Kamera, und draussen im Land sieht es nicht viel besser aus. Am Ende reiht DiCillo Bilder der Manson-Familie, der Ermordung Martin Luther Kings und anderer blutiger Fanale der spaeten 60er Jahre aneinander und entdeckt im persoenlichen Schlamassel Morrisons das Signum seiner Zeit. (Michael Kohler)\n\nTOM DICILLOGeboren 1953 in Camp LeJeune, North Carolina. Arbeitet zunaechst als Kameramann bei Independent-Filmen u.a. von Jim Jarmusch. Nach seinem Regiedebuet Johnny Suede (1991) ist er mit der Satire Living In Oblivion (1995, Viennale 95) erfolgreich, ehe ihm mit The Real Blonde (1997, Viennale 97) ein internationaler Kinoerfolg gelingt.\n\n 23.10.200913:00Gartenbaukino 24.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3154.shtml
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SUMMARY:Yi ngoy / Accident (OmeU) - Cheang Pou-Soi
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:CHEANG POU-SOI \nHongkong 2009\n\nDrehbuch Szeto Kam-Yuen , Tang Lik-Kei \nKamera Fung Yuen Man \nSchnitt David Richardson\nTon Martin Richard Chappell \nMusik Xavier Jamaux\nAusstattung Silver Cheung, Stanley Cheung \nKostuem Silver Cheung, Stanley Cheung \nDarsteller\nLouis Koo (Brain), Richie Jen (Fong), Feng Tsui Fan (Onkel), Michelle Ye (Frau), Lam Suet (Fatty)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmeU\n88 Minuten\n\nEin professioneller Killer namens Brain toetet seine Opfer, indem er sie in geschickt organisierte 'Unfaelle' verwickelt, die wie unglueckliche Missgeschicke aussehen, in Wirklichkeit aber perfekt inszenierte Verbrechen sind. Stets von Schuldgefuehlen heimgesucht, ist er von Natur aus misstrauisch und truebselig. Die juengste Lawine von Erinnerungen an seine verlorene Frau macht die Dinge nicht gerade einfacher. Nach einem Auftrag, der versehentlich schief laeuft und einem seiner Maenner das Leben kostet, ist er ueberzeugt, dass er hintergangen wurde: Irgendjemand schmiedet ein Komplott, um ihn und sein Team zu vernichten. Brain wird immer paranoider. Nachdem er von dem mysterioesen Versicherungsagenten Fong, der ebenfalls am Unfallort war, angesprochen wird, ist er von der Idee besessen, dass Fong der Kopf des Komplotts zu seiner eigenen Ermordung ist. \n \n Nachdem ich bereits ueber ein Jahrzehnt Genrefilme drehe, ist Accident der Versuch, die Codes des Genrekinos neu zu hinterfragen: Was geschieht, wenn ein Mord unter dem Vorwand eines Unfalls veruebt werden kann? In einem Doppelspiel gefangen, hetzt Brain durch die Gegend, um eine Verschwoerung aufzudecken und zu vereiteln - eine toedliche Falle, wie sich herausstellen wird. Doch die Wahrheit scheint von Misstrauen und Paranoia ueberschattet zu sein: Brain hat zwangslaeufig keine Chance, den Ausgang der Dinge vorherzusehen. Ein solches Szenario bedeutete fuer mich zum einen, meine eigene Position als Genreregisseur in Frage zu stellen, und zum anderen, die Handlungen und visuellen Traditionen dieses Kinos zu ueberdenken. Das Resultat war ein kreativer Prozess, der fast drei Jahre dauerte. (Cheang Pou-soi)\n\nCHEANG POU-SOI Geboren in Hongkong. Arbeitet zunaechst als Regieassistent, in der Folge auch als Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur. Macht sich bald mit seinen Horror- und Fantasyfilmen aufgrund ihrer ausgekluegelten Bild- und Lichtdramaturgie einen Namen. Filme (Auswahl): New Blood (2002), Death Curse (2003), Love Battlefield, Hidden Heroes (beide 2004). Mit dem Thriller Dog Bite Dog rund um einen kambodschanischen Killer in Hongkong landet er 2006 einen grossen internationalen Erfolg.\n\n 25.10.200901:00Gartenbaukino 02.11.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3366.shtml
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SUMMARY:Le Roi de l'&eacute;vasion / The King of Escape (OmeU) - Alain GUIRAUDIE
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DESCRIPTION:ALAIN GUIRAUDIE \nF 2009\n\nDrehbuch Alain Guiraudie, Laurent Lunetta, Frederique Moreau\nKamera Sabine Lancelin\nSchnitt Benedicte Brunet, Yann Dedet\nTon Xavier Griette\nMusik Xavier Boussiron\nAusstattung Didier Pons\nKostuem Roy Genty\nDarsteller\nLudovic Berthillot (Armand), Pascal Aubert (Paul), Pierre Laur (Robert), Hafsia Herzi (Curly), Luc Palm (Durandot)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmeU\n97 Minuten\n\nPROPOSITIONS\n Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Armand, ein 43-jaehriger Verkaeufer von landwirtschaftlichen Geraeten, beschliesst, dass er sein Leben als schwuler Junggeselle aendern muss. Da trifft er Curly, eine lebhafte junge Frau, die ihn - einen uebergewichtigen Mann mittleren Alters - aus unerklaerlichen Gruenden anziehend findet. Armands Umgebung hat groessere Schwierigkeiten, diese neue Beziehung zu akzeptieren, als jene zu seinen vormaligen homosexuellen Freunden. Doch er ist fest ueberzeugt, dass Curly die ideale Partnerin fuer ihn ist.\n \n Eine wichtige Frage fuer mich, die auch die Grundlage des Films bildet, war: Kann man sich von sich selbst befreien? Ueberwinden, was man immer schon gewesen ist? Mich hat die Idee, meine Wesensart zu aendern, mein Leben lang begleitet. Man kann sich nur allzu schnell langweilen, wenn man am Rande der Gesellschaft lebt. Seine Traeume aufgeben, sich anzupassen und nicht mehr so allein zu fuehlen. Das ist auch die grosse Verlockung fuer Armand.\n In meinem vorigen Film Voici venu le temps nahm ich die Welt der Legenden und wob aktuelle Ereignisse und meine eigenen Anliegen in die Erzaehlung ein. Mit Le Roi de l'evasion wollte ich die heutige Welt zeigen, ich wollte in ein naturalistisches Universum zurueckkehren. Naturalistisch in der Art, wie es Flaubert definiert, wenn er schreibt, dass Kunst am schoensten und edelsten sei, wenn sie wie die Natur agiert. Wenn sie Menschen erlaubt, auszubrechen. (Alain Guiraudie)\n\nALAIN GUIRAUDIE Geboren 1964 in Villefranche-de-Rouergue, Aveyron. Realisiert zu Beginn der 90er Jahre erste Kurzfilme, bevor er 2000 seinen ersten mittellangen Film, Du soleil pour les gueux, fertig stellt. Fuer seinen zweiten mittellangen Film Ce vieux reve qui bouge wird er 2001 mit dem renommierten Prix Jean Vigo ausgezeichnet. Die Viennale widmet ihm 2001 ein Special Program mit allen bis dahin entstandenen Arbeiten. Mit Pas de repos pour les braves (2003, Viennale 03) realisiert er seinen ersten Langfilm, gefolgt von Voici venu le temps (2005, Viennale 05). \n\n\nIn Anwesenheit von Alain Guiraudie.\n\n\n 24.10.200921:00Urania 25.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3361.shtml
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SUMMARY:El &aacute;rbol / The Tree (OmeU) - Carlos Serrano Azcona
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:CARLOS SERRANO AZCONA\nE/Mexiko 2009\n\nDrehbuch Carlos Serrano Azcona \nKamera David Valdeperez \nSchnitt Manuel Munoz, Carlos Reygadas, Carlos Serrano Azcona\nTon Carlos Garcia Flores \nMusik Ginferno \nDarsteller\nBosco Sodi (Santiago), Liuva Toledo, Rodolfo Gilmartin, Antonio Martin Beato, Mayte Cedeno, Maria Brunete, Laura Garcia Blanco\nVideo (Digi Beta), Farbe\nOmeU\n70 Minuten\n\nDer 30-jaehrige Santiago zieht irgendwo in Spanien allein und ziellos durch eine Stadt. Seine Frau hat ihn hinausgeworfen und das Gericht entschieden, dass er seine Kinder nicht mehr sehen darf. Santiago versucht, sein Leben neu zu ordnen und arbeitet in der Bar eines Freundes. Doch als ob das familiaere Desaster nicht genug waere, verliert er auch noch diesen Job. So scheint sich Schritt fuer Schritt sein Leben aufzuloesen.\n Carlos Serrano Azcona begleitet in El arbol seinen Protagonisten, dargestellt vom spanischen Maler Bosco Sodi, durch dessen Alltag, folgt ihm durch die Strassen, vorbei an den unterschiedlichsten Menschen, auf der Suche nach einer Arbeit und einem neuen Ziel. Eindrucksvoll heftet sich die Kamera dabei auf Santiagos Fersen und macht den Raum immer wieder spuerbar eng, uebernimmt kaum einmal seinen Blick auf die Dinge. Serrano Azcona, der fuer den Schnitt von Carlos Reygadas' Japon verantwortlich zeichnet, orientiert sich in seinem Regiedebuet teilweise an den Arbeiten der Brueder Dardenne, zeigt sich aber auch von den Moeglichkeiten der digitalen Technik beeinflusst, wie sie etwa von Albert Serra (Honor de cavalleria) verwendet wird. Das Ergebnis ist ein dynamischer, aber zugleich zurueckhaltender Film: voller Verzweiflung, aber zugleich auch voller Hoffnung. Eine Dyamik, die in einem Finale endet, das man gesehen haben muss, um (es) glauben zu koennen. (Irma Dulmers, Gerwin Tamsma)\n\nCARLOS SERRANO AZCONAGeboren 1969 in Madrid. Studiert Philosophie in Madrid und Film an der London Film School. Dreht sechs Kurzfilme und arbeitet als Cutter und Produzent, u.a. bei Japon (2002) von Carlos Reygadas. Daneben ist er bei zahlreichen Produktionen als Regieassistent und Tonmann beschaeftigt. El arbol ist sein erster Langspielfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Carlos Serrano Azcona.\n\n\n 23.10.200920:30Stadtkino 25.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3362.shtml
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SUMMARY:L' Encerclement - La D&eacute;mocratie dans les rets du n&eacute;o-lib&eacute;ralisme / Encirclement - Neo-liberalism Ensnares Democracy (OmeU) - Richard Brouillette
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:RICHARD BROUILLETTE \nKanada 2008\n\nDrehbuch Richard Brouillette \nKamera Michel Lamothe \nSchnitt Richard Brouillette \nTon Simon Goulet, Alexander Gravel \nMusik Eric Morin \nMit Noam Chomsky, Ignacio Ramonet, Normand Baillargeon, Susan George, Omar Aktouf, Oncle Bernard, Michel Chossudovsky, Francois Denord, Francois Brune, Martin Masse, Jean-Luc Migue, Filip Palda, Donald J. Boudreaux\nHD/Schwarzweiss\nOmeU\n160 Minuten\n\nIn zwei Teilen und insgesamt zehn Kapiteln laesst der kanadische Regisseur Richard Brouillette dreizehn namhafte Protagonisten ueber das Phaenomen Kapitalismus zu Wort kommen. Erstaunlich an diesem Film ist dabei einiges, nicht zuletzt der Umstand, dass man sich seine Laenge von 160 Minuten muehelos gefallen laesst: Praktisch ausschliesslich via 'talking heads' fasst der in Schwarzweiss gehaltene Film die Grundlagen und die Geschichte des Neoliberalismus zusammen, seine Entwicklung und Ausbreitung via Schulung, Propaganda und Medien, um schliesslich in der korporativen Verschwoerungstheorie zwischen Welthandelsorganisation, Weltbank und Internationalem Waehrungsfond zu gipfeln - welche nach den Ausfuehrungen nichts mehr von einer Theorie hat; und schon gar nichts von einer Verschwoerung. Die Fakten liegen auf dem Tisch, die Resultate mittlerweile auch, und auch die Ziele, die Akteure und die eingesetzten Mittel sind bekannt. L'Encerclement - La Democratie dans les rets du neo-liberalisme ist ein klares, einleuchtendes und spannendes Crash-Seminar. \n (Michael Sennhauser)\n \n Ich wollte keinen Film ueber die Globalisierung der Wirtschaft machen - davon gibt es bereits mehrere -, sondern einen Film ueber die Globalisierung dieses Denksystems; einen Film ueber die Kontrolle des Geistes, ueber Gehirnwaesche und ideologischen Konformismus; ueber die allgegenwaertige Unumstoesslichkeit eines neuen Monotheismus mit seinen Gesetzestafeln, seinen brennenden Dornbueschen und goldenen Kaelbern. (Richard Brouillette)\n\nRICHARD BROUILLETTE Geboren 1970 in Montreal. Studiert Literatur- und Filmwissenschaft, klassische Philologie und Mediaevistik. Arbeitet als Filmemacher, Cutter und Kurator sowie als Produzent mehrerer Spielfilme. Eigene Dokumentarfilme: Trop c'est assez (1995), Carpe diem (1995, KF). L'Encerclement - La Democratie dans les rets du neo-liberalisme gewinnt heuer den Grossen Preis beim Dokumentarfilmfestival von Nyon.\n\n\nIn Anwesenheit von Richard Brouillette.\n\n\n 23.10.200918:00Kuenstlerhaus Kino 25.10.200912:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3175.shtml
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SUMMARY:La nana / The Maid (OmeU) - Sebastian Silva
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DESCRIPTION:SEBASTIAN SILVA\nChile 2009\n\nDrehbuch Sebastian Silva, Pedro Peirano\nKamera Sergio Armstrong\nSchnitt Danielle Fillios\nTon Roberto Espinoza, Ernesto Trujillo \nAusstattung Pablo Gonzalez\nKostuem Francisca Roman \nDarsteller\nCatalina Saavedra (Raquel), Mariana Loyola (Lucy), Claudia Celedon (Pilar), Alejandro Goic (Mundo), Andrea Garcia-Huidobro (Camila)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n97 Minuten\n\nSeit 23 Jahren arbeitet die Haushaelterin Raquel im Dienst der Familie Valdes. Ausgestattet mit gewissen Privilegien, fuehlt sie sich eigentlich ganz wohl im Glauben, zur Familie zu gehoeren. So sind ihre einzigen Kontakte zur Aussenwelt kurze Telefonate mit ihrer Mutter. Doch ihre zunehmenden Auseinandersetzungen mit Camila, der aeltesten Tochter des Arbeitgebers, vermitteln der Familie den Eindruck, dass sie ueberarbeitet sei. So werden weitere Dienstboten eingestellt, was dazu fuehrt, dass sich Raquel aufgrund ihres Alters verdraengt fuehlt und beginnt, die neuen Angestellten zu sabotieren, waehrend sie sich andererseits zunehmend an ihre vermeintlich einzige Familie festklammert. Nur dem neuen, unkomplizierten Dienstmaedchen Lucy gelingt es auf charmante Art und Weise, zu Raquel eine Beziehung aufzubauen. \n In seinem bemerkenswerten zweiten Spielfilm eroertert der junge chilenische Regisseur Sebastian Silva ebenso scharfsinnig wie unvoreingenommen die in Lateinamerika weit verbreitete aristokratische Tradition von Leibeigenschaft. La nana widmet sich diesem komplexen Verhaeltnis und weiht seine Zuschauer in die Beziehung einer wohlmeinenden Familie und deren Dienstmagd ein - wie liebenswert auch immer das Wort gebraucht wird. Silva fuehrt seine Handkamera wie ein Vergroesserungsglas und enthuellt damit Raquels Zerbrechlichkeit und Abhaengigkeit - und die sozialen und persoenlichen Konflikte, mit denen Raquel in ihrer verbissenen und doch liebenswuerdigen Art zu kaempfen hat. \n\nSEBASTIAN SILVAGeboren 1979 in Chile. Studiert Film und Animation in Montreal. Daneben arbeitet er auch als Musiker. Mit La vida me mata realisiert er 2007 sein viel beachtetes Spielfilmdebuet. La nana ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 25.10.200913:00Gartenbaukino 30.10.200916:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3343.shtml
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SUMMARY:Tod und Teufel / Death And Devil (dOmeU) - Peter Nestler
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DESCRIPTION:PETER NESTLER\nS/D 2009\n\nDrehbuch Peter Nestler\nKamera Peter Nestler, Archivmaterial \nSchnitt Dieter Reifarth \nTon Franz Bielefeld \nStimme Bernt Hahn, Ursula Illert, Peter Nestler, Jochen Nix \nVideo (Digi Beta)/Farbe und Schwarzweiss\ndOmeU\n55 Minuten\n\nAnfang des 20. Jahrhunderts unternahm der schwedische Fotograf und Abenteurer Eric von Rosen (1879-1948) ausfuehrliche Forschungsreisen nach Afrika und Suedamerika, von denen er reichhaltiges Fotomaterial und Reiseberichte mit nach Hause brachte. Er wurde zum Chronisten eingeborener Kulturen, die durch den Kolonialismus dem Untergang geweiht waren. Von Rosens Fotografien und Texte zeugen von aufrichtiger Empathie. Er war eine vielschichtige Persoenlichkeit, gepraegt durch seine adelige Herkunft, aber voller Energie und Neugier. Als Schloss- und Gutsbesitzer in Rockelstad beunruhigten von Rosen die revolutionaeren Bewegungen Anfang des Jahrhunderts. In den 30er Jahren arbeitete er als bekennender Antisemit an einer Vereinigung schwedischer Nazigruppen. Erst 1938 wurde von Rosen der Antisemitismus 'zu viel', und er zog sich aus der oeffentlichen Debatte zurueck.\n Bis vor wenigen Jahren waere dem renommierten Dokumentarfilmemacher Peter Nestler nicht einmal der Gedanke gekommen, ueber seinen Grossvater einen Film zu machen. Dessen Adelshintergrund war Nestler suspekt, und dessen spaetere politische Haltung verabscheute er. Doch seit seinen spaeten Dokumentarfilmen Flucht und Die Verwandlung des guten Nachbarn, die eindringlich Fragen zum Entstehen des Rassismus in den Koepfen der Menschen und nach den Ursachen der Taeterschaft im Holocaust stellen, erschien Nestler die Person seines Grossvaters interessant. Mit dem vielfaeltigen vorhandenen Material - Fotos, Reiseberichte und Forschungsergebnisse sowie Filmaufnahmen aus dem privaten Bereich - versucht Nestler sich der Person Eric von Rosens anzunaehern. Ein Portraet einer schillernden, aber auch zutiefst ambivalenten Persoenlichkeit 'mit sehr dunklen nazistischen Seiten' (Nestler).\n\nPETER NESTLERGeboren 1937 in Freiburg im Breisgau. Studiert Malerei an der Kunstakademie in Muenchen und lernt Siebdruck in Stuttgart. 1961 dreht er seinen ersten Kurzfilm Am Siel. Bis 1965 realisiert er mehrere kurze und mittellange Filme, die durch ihre Gestaltung und ihren politischen Gehalt fuer Aufsehen sorgen. 1966 emigriert er nach Schweden, wo er mit I Ruhromr&aring;det seinen ersten Film fuer das schwedische Fernsehen dreht. Seither entstehen mehr als fuenfzig Kurz- und Dokumentarfilme. Peter Nestler lebt in der Naehe von Stockholm. Die Viennale widmete ihm 2001 eine umfassende Werkschau. Filme (Auswahl): Muelheim/Ruhr (1964), Von Griechenland (1965), Spanien! (1973), Die Nordkalotte (1991), Flucht (2000, alle Viennale 01), Die Verwandlung des guten Nachbarn (2003, Viennale 03), Verteidigung der Zeit (2007, Viennale 07).\n\n\nAm 24.10. wird der Film in dOF, ohne Untertitel gespielt.\n \n In Anwesenheit von Peter Nestler.\n\n\n 24.10.200920:30Stadtkino 25.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3167.shtml
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SUMMARY:Die Frau mit den 5 Elefanten / The Woman with the 5 Elephants (OmeU) - Vadim Jendreyko
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DESCRIPTION:VADIM JENDREYKO \nCH/D 2009\n\nDrehbuch Vadim Jendreyko \nKamera Niels Bolbrinker, Stephane Kuthy \nSchnitt Gisela Castronari-Jaensch \nTon Patrick Becker \nMusik Daniel Almada, Martin Iannaccone \nMit Swetlana Geier, Anna Goette, Hannelore Hagen, Juergen Klodt\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nSeit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Swetlana Geier an der Uebersetzung der fuenf grossen Romane Dostojewskijs und gilt als groesste Uebersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Jeden Morgen bekommt die 86-jaehrige Dame Besuch von einer anderen aelteren Frau, die auf einer altmodischen Schreibmaschine die Texte geraeuschvoll zu Papier bringt. 'Sprachen sind inkompatibel', meint Swetlana Geier, weshalb man sich den gesamten Text verinnerlichen muesse. Und ploetzlich gibt es dennoch eine Stelle, die sie schon unzaehlige Male gelesen hat und die ihr ploetzlich in einem neuen Licht erscheint. Wenn sie heute mit ihrer Enkelin in ihrer Geburtsstadt Kiew, die sie 1943 auf der Flucht vor Stalin Richtung Deutschland verliess, die Deckenmalerei eine Kirche bestaunt, zaehlt auch hier das Ganze: Denn das Einzelne ist nicht zu erfassen.\n In seinem bemerkenswerten Portraetfilm Die Frau mit den 5 Elefanten sucht Vadim Jendreyko ebenfalls nach einer Gesamtheit. Aus unterschiedlichen Richtungen, Zeiten und Perspektiven naehert er sich Swetlana Geiers Geschichte, ihrem disziplinierten Alltag zwischen Kochen, Buegeln und Uebersetzen - und verknuepft dabei all die grossen und kleinen, aber jedenfalls gleich bedeutenden Momente zu einem einzigartigen Lebensbild. \n \n Die Faeden einer weissen Tischdecke sind die Metapher fuer die Saetze der Literatur, die zu einem einzigen Text verwebt werden muessen, im Bewusstsein, dass jede Uebersetzung letztlich unvollkommen ist. Und waehrend ihr Sohn im Spital im Sterben liegt und sie fuer ihn die Gerichte kocht, die ihm gut tun muessen, fuehrt Swetlana Geier ihr Werk weiter, empfaengt ihren persoenlichen Korrektor, dessen Bemerkungen von beruehrender Bildung und Aufmerksamkeit dem Text gegenueber zeugen. Ihre Begegnungen sind Sternstunden. (Jean Perret)\n\nVADIM JENDREYKO Geboren 1965 in Bremen. Lebt seit 1969 in der Schweiz. Besucht die Kunstakademie Duesseldorf und arbeitet als Regie-, Kamera- und Schnittassistent in Deutschland und in der Schweiz. Realisiert 1986 mit Exiltibeter zwischen zwei Kulturen seinen ersten Film. Nach mehreren Fernsehdokumentationen entsteht 2001 der Kinodokumentarfilm Bashkim. Seit 2002 ist er auch als Produzent (Mira Film) taetig.\n\n 24.10.200918:00Stadtkino 25.10.200913:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3194.shtml
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SUMMARY:Adventureland (OF) - Greg Mottola
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DESCRIPTION:GREG MOTTOLA\nUSA 2008\n\nDrehbuch Greg Mottola\nKamera Terry Stacey\nSchnitt Anne McCabe\nTon Benjamin Cheah\nMusik Yo La Tengo\nAusstattung Stephen Beatrice\nKostuem Melissa Toth \nDarsteller\nJesse Eisenberg (James Brennan), Kristen Stewart (Em Lewin), Ryan Reynolds (Mike Connell), Martin Starr (Joel), Kristen Wiig (Paulette), Bill Hader (Bobby)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n107 Minuten\n\nSommer 1987. James Brennan hat soeben das College abgeschlossen und freut sich auf die kommenden Monate. Sein groesster Wunsch ist es, durch Europa zu streifen, und eigentlich stehen die Chancen dafuer nicht schlecht. Doch ploetzlich kommt alles anders: Die Eltern eroeffnen ihm, dass sie den lang ersehnten Trip nicht zahlen koennen, und so bleibt James nichts anderes uebrig, als einen Ferialjob anzutreten - ausgerechnet im lokalen Vergnuegungspark in der Naehe von Pittsburgh. Statt deutschem Bier und franzoesischen Maedchen erwarten ihn nun uebergewichtige amerikanische Familien und nervige Kinder. Doch was sich fuer James als schlimmster Sommer seit Jahren abzeichnet, erweist sich bald als ungewoehnlicher Gluecksfall.\n \n Greg Mottola hat mit Adventureland sein eigenes Drehbuch verfilmt, das ganz offensichtlich auf persoenlichen Erfahrungen beruht: Tatsaechlich arbeitete Mottola waehrend seines Filmstudiums in New York in einem Vergnuegungspark auf Long Island. Das ist nicht nur an den zahlreichen detaillierten Beobachtungen von vergnuegungssuechtigen Erwachsenen und verwoehnten Kindern zu erkennen, sondern auch an all den einschlaegigen Plaetzen, ueber die Mottola bestens Bescheid weiss. \n Seit seinem Erfolg mit Superbad zaehlt Mottola zum festen Ensemble der sogenannten 'Apatow Factory', und in dieser Werkstatt konnte er auch sein Talent fuer eine genaue und vor allem liebevolle Figurenzeichnung entwickeln: Diesmal ist es Jesse Eisenberg in der Rolle des jugendlichen Traeumers, der vom Leben und der Liebe eingeholt wird, der nicht nur dem Namen des Parks eine zweite Bedeutung zukommen laesst, sondern auch Mottolas Film zum Abenteuer macht.\n\nGREG MOTTOLAGeboren 1964. Filmstudium an der Columbia University in New York. Dreht 1989 seinen ersten Kurzfilm Swingin' in the Painter's Room, 1996 entsteht sein mehrfach praemierter erster Langfilm The Daytrippers. 2001 inszeniert er Episoden der von Judd Apatow produzierten TV-Serie Undeclared und wird seither der 'Apatow Factory' zugerechnet. 2007 ensteht sein zweiter Spielfilm Superbad. \n\n 25.10.200913:30Urania 27.10.200906:30Kuenstlerhaus Kino 27.10.200920:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3299.shtml
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SUMMARY:Yuki & Nina (OmdU) - Nubohiro Suwa, Hippolyte Giradot
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DESCRIPTION:NUBOHIRO SUWA, HIPPOLYTE GIRADOT\nF/Japan 2009\n\nDrehbuch Nobuhiro Suwa, Hippolyte Girardot\nKamera Josee Deshaies\nSchnitt Hisako Suwa, Laurence Briaud\nTon Dominique Lacour, Raphaeel Girardot Olivier Do Hu, Ogawa Takeshi\nMusik Lily Margot, Doc Mateo\nDarsteller\nNoee Sampy (Yuki), Arielle Moutel (Nina), Tsuyu (Yukis Mutter), Hippolyte Girardot (Yukis Vater), Marilyne Canto (Ninas Mutter) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n93 Minuten\n\nYuki und Nina sind beste Freundinnen. Beide sind acht Jahre alt und leben in Paris. Am Anfang sieht man sie, wie sie zusammen von der Schule zu Nina nach Hause kommen und reden. Vor allem Nina redet, viel und bestimmt. Yuki ist meist still. Eine Beobachterin mehr als eine Traeumerin. Irgendein Geheimnis scheint sie zu umwehen, und vielleicht ist es ihre Herkunft aus zwei Kulturen, die ihr ein Gefuehl des Andersseins gibt. Vielleicht ist sie auch nur einfach die stillere der beiden. 'Je suis comme ca', wird sie spaeter einmal sagen, als Nina sie fragt, warum sie immer so aengstlich sei.\n Allmaehlich entspinnt sich die Geschichte einer allmaehlichen Emanzipation der Kinder, die keineswegs ein 'Abschied von den Eltern' ist, sondern eine Verteidigung der Kindheit. (...) Dann, als klar ist, dass Yuki wohl nach Japan uebersiedeln muss, sieht man lauter letzte Tage. 'J'irais pas au Japon', sagt Yuki. Und die Maedchen hauen einfach ab. Zuerst sieht man sie sich in der Stadt bewegen, dann gehen sie in den Wald. Der ist nicht franzoesisch, nicht zivilisiert, sondern japanisch oder rousseauistisch: ein Ort der Geborgenheit, ein Zurueck zur Natur.\n Yuki & Nina ist eine Geschichte, ein Maerchen fast, ueber Fremdheit und Grenzueberschreitung. Wenn der Film eine Moral hat, dann die, Kinder und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen, nicht zu verkindlichen, und die, dass Kinder sich trennen muessen von Eltern, auch um deretwillen. (Ruediger Suchsland)\n\nNUBOHIRO SUWAGeboren 1960 in Hiroshima. In den 80er Jahren Regieassistent bei Nagasaki Shunichi, Yamamoto Masashi und Yamakawa Naoto. Dreht in den fruehen 90er Jahren Fernsehdokumentationen, bis er sich mit 2/Duo (1997, Viennale 97) und M/Other (1999, Viennale 99) als herausragender Vertreter des neuen japanischen Autorenkinos etabliert. Weitere Filme (Auswahl): H Story (2001, Viennale 01), Un couple parfait (2005).\n\nHIPPOLYTE GIRADOTGeboren 1955 in Boulogne-Billancourt, Frankreich. Beginnt sein Karriere als Schauspieler in den 80er Jahren und spielt seither in Filmen u.a. von Claude Berri, Arnaud Desplechin, Pascale Ferran und Amos Gitaie. Yuki & Nina ist sein Regiedebuet.\n\n\nIn Anwesenheit von Suwa Nobuhiro und Hippolyte Girardot.\n\n\n 23.10.200918:30Metro 25.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3320.shtml
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SUMMARY:Les Oiseaux d'Arabie / The Birds of Arabia (OmeU)
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DESCRIPTION:Les Oiseaux d'Arabie / The Birds of Arabia (OmeU), So Long No See (eOF)\nDAVID YON\nF 2009\n\nDrehbuch Mathieu Yon, David Yon \nKamera David Yon \nSchnitt Jeremy Gravayat, Charlotte Tourres \nStimme Lou Castel \n\nOmeU\n40 Minuten\n\nKurz vor dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Spanier ueber die Pyrenaeen nach Frankreich, unter ihnen Antonio Atares. Im Lager Ariege erhielt er einen Brief von Simone Weil, und zwischen dem Anarchisten und der Philosophin entwickelte sich eine dauerhafte Korrespondenz. David Yon hat sich in seinem Debuetfilm dieses Briefwechsels angenommen und verbindet die Worte mit Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen aus Algerien. Die Distanz zwischen den Schreibenden findet ihre Entsprechung in der Weite der algerischen Landschaft und in der Reminiszenz an die beruehmten Voegel im Titel.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit So long no see.\n\nDAVID YONGeboren 1979 in Provins. 2005 schliesst er sein Studium der Filmregie im Bereich Dokumentarfilm ab. Lebt und arbeitet in Lyon. Les Oiseaux d' Arabie ist sein erster Kurzfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von David Yon.\n\n\n 25.10.200915:30Stadtkino 26.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3219.shtml
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SUMMARY:Maynila: Sa mga Kuko ng Liwanag / Manila : In the Claws of Light (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1975\n\nDrehbuch Clotualdo del Mundo nach der Vorlage 'Liwayway' von Edgardo Reyes\nKamera Mike de Leon\nSchnitt Ike Jarlego Jr., Edgardo Jarlego\nTon Luis Reyes\nMusik Max Jocson\nDarsteller\nBembol Roco (Julio Madiaga), Ligaya Paraiso (Hilda Koronel), Tommy Yap (Ah Tek), Lou Salvador Jr. (Atong)\nClotualdo del Mundo nach der Vorlage 'Liwayway' von Edgardo Reyes\nKamera Mike de Leon\nSchnitt Ike Jarlego Jr., Edgardo Jarlego\nTon Luis Reyes\nMusik Max Jocson\nDarsteller\nBembol Roco (Julio Madiaga), Ligaya Paraiso (Hilda Koronel), Tommy Yap (Ah Tek), Lou Salvador Jr. (Atong)\nProduktion\nCinema Artists\n\n16mm/1:1,33/Farbe\nOmeU\n124 Minuten\n\nManila: In the Claws of Light erzaehlt die Geschichte eines jungen Mannes aus der Provinz namens Julio Madiaga, der nach Manila aufbricht, um seine verlorene Liebe Ligaya Paraiso zu suchen. Er durchlebt eine Odyssee in der Grossstadt, bevor er Ligaya findet, die von einem Chinesen namens Ah Tek als Geisel gehalten wird. \n Was die Charakterisierung und Erzaehlstruktur des Films anbelangt, ist Manila ein exzellentes Melodrama; was den Film jedoch wirklich hervorragend macht, sind seine Bilder von Kameramann Mike de Leon, der spaeter selbst ein grossartiger Filmemacher werden wuerde. Beginnend mit der ersten Aufnahme von mit Abfall uebersaeten Gehsteigen bis zur letzten Einstellung von Julio, der am Ende in einer Sackgasse kauert, offenbart der Film eine Serie von unverfaelscht und ehrlich festgehaltenen Bildern. Und noch mehr: Diese Bilder sind von einer Dringlichkeit und einer Unmittelbarkeit gepraegt, die selbst fuer Brocka einzigartig ist - gleichsam, als haette er den Film direkt vor dem Kino gedreht, in dem er vorgefuehrt wird, schnell die Musterkopien entwickelt und waere in den Kinosaal geeilt, um die Kopie in den Projektor zu spulen. (...)\n Bembol Roco, der Julio spielt, stellt eher ein Symbol als eine vollstaendig entwickelte Figur dar, doch jeder Nerv in seinem Koerper ist angespannt, bei vollem Bewusstsein und mit aller Kraft bemueht, auszubrechen. Wenn man zum ersten Mal einen Blick von ihm auf der Leinwand erhascht, schreckt man zurueck, aufgewuehlt von der animalischen Angst in seinen Augen und gleichzeitig angezogen von deren glaenzender Sensibilitaet. Eine Verbindung ist geschaffen ... (Noel Vera)\n\n\n 25.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3377.shtml
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SUMMARY:Edward II (OmdU) - Derek Jarman
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DESCRIPTION:DEREK JARMAN\nGB 1991\n\nDrehbuch Derek Jarman, Stephen McBride, Ken Butler nach dem gleichnamigen Theaterstueck von Christopher Marlowe (1592)\nKamera Ian Wilson\nSchnitt George Akers\nTon George Richards\nMusik Simon Fisher Turner \nAusstattung Christopher Hobbs\nKostuem Sandy Powell \nDarsteller\nSteven Waddington (Edward II), Andrew Tiernan (Gaveston), Tilda Swinton (Isabella), Nigel Terry (Mortimer), Kevin Collins (Lightborn), Jerome Flynn (Kent), John Lynch (Spencer), Jody Graber (Prinz Edward), Annie Lennox (Saengerin)\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmdU\n90 Minuten\n\nEngland zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Nach dem Tod seines despotischen Vaters kann der junge Koenig Edward II. endlich seinen verstossenen Liebhaber Gaveston zurueck nach London holen. Die obsessive Liebe des Herrschers bringt schnell die Lords und Kirchenmaenner gegen den Guenstling auf, der von Edward mit Adelstitel und Reichtuemern ueberhaeuft wird. Die verschmaehte Koenigin Isabella verbuendet sich mit dem machthungrigen Lord Mortimer gegen den Ehemann, und auch das Volk erhebt sich gegen die unkonventionelle Liebe. Und waehrend Edward verzweifelt sein Recht auf Glueck einfordert, versinkt das Land im Buergerkrieg.\n Christopher Marlowes Drama 'Edward II' wird kaum gespielt und war bis zu seiner filmischen Adaption durch Jarman fast vergessen. Dass sich Jarman als offen schwuler Kuenstler des Stueckes annahm, wundert kaum. Schliesslich gilt es als das erste literarische Werk, das homosexuelle Liebe eindeutig thematisiert. 'Wie macht man einen Film ueber eine schwule Liebe, der nicht verboten wird? Man findet ein verstaubtes altes Theaterstueck und missbraucht es!', erklaert Jarman seine Stoffwahl. Der Regisseur hat Marlowes Drama nur ein wenig bearbeitet, an den Blankversen hat er nichts geaendert, die Figuren agieren in reduzierten Sets und in modernen Kostuemen.\n In klaren Bildern erzaehlt Jarman von einem Klima der Missgunst und sozialen Ueberwachung, womit er das Grossbritannien der Thatcher-Jahre reflektiert. Edward zeigt er exemplarisch als einen Menschen, der sein Recht darauf einfordert, die Person zu lieben, die er moechte, und nicht die, welche die Gesellschaft von ihm erwartet. Dabei verlaesst er sich ganz auf die Wirkung der alten Sprache und seine wunderbaren Schauspieler. Edward II war Jarmans kommerziell erfolgreichster Film. (Ingrid Beerbaum) \n\nDEREK JARMANGeboren 1942 in Northwood, Middlesex, England. Studiert Englisch und Geschichte in London, anschliessend Malerei. Arbeitet zunaechst als Kostuem- und Buehnenbildner fuer das Royal Ballet. 1976 entsteht sein erster Langfilm Sebastiane. Etabliert sich in der Folge als einer der wichtigsten Filmemacher des britischen Independent Kinos. Seine Homosexualitaet ist zentrales Thema seiner Filme, die sich oft durch unkonventionelle Erzaehlformen auszeichnen. Nachdem 1986 seine Aids-Erkrankung festgestellt wird, zieht er sich bis zu seinem Tod 1994 in sein Haus in Dungeness/Kent, zurueck. Filme (Auswahl): The Tempest (1979), The Angelic Conversation (1985), The Last of England (1987), War Requiem (1989), The Garden (1990), Wittgenstein (1993), Blue (1993).\n\n 25.10.200916:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3395.shtml
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SUMMARY:Independencia (OmeU) - Raya Martin
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DESCRIPTION:RAYA MARTIN\nPhilippinen/F/D/NL 2009\n\nDrehbuch Ramon Sarmiento, Raya Martin\nKamera Jeanne Lapoirie\nSchnitt Jay Halili\nTon Ronald de Asis, Arnel Labayo\nMusik Lutgardo Labad\nAusstattung Digo Ricio\nDarsteller\nTetchie Agbayani (Mutter), Sid Lucero (Sohn), Alessandra de Rossi (Frau), Mika Aguilos (Kind) \n35mm/1:1,37/Schwarzweiss\nOmeU\n77 Minuten\n\nVor drei Jahren erzaehlte Raya Martin in A Short Film About the Indio National die Geschichte seiner philippinischen Heimat aus der Sicht eines einfachen Mannes, inszeniert als eine Reihe tragikomischer Sequenzen vor dem Hintergrund der Revolution gegen den spanischen Kolonialismus. Nun setzt er in seinem juengsten Film Independencia - als zweiter Teil einer geplanten Trilogie - diese besondere Form der Aufarbeitung philippinischer Geschichte fort: Nach der Ausrufung der Unabhaengigkeit erkannten die USA die junge Republik nicht an und schickten ab 1899 Truppen auf den Inselstaat. Waehrend des folgenden Philippinisch-Amerikanischen Krieges siedelt Raya Martin nun auch Independencia an: Eine Mutter flieht mit ihrem Sohn in die Berge und hofft dadurch dem Krieg entkommen zu koennen. Eines Tages entdeckt der Sohn mitten im Wald eine verwundete Frau und entscheidet sich dafuer, sie mit nach Hause zu bringen. Die Jahre gehen vorueber, und die junge Familie mit Kind lebt, fern vom Kriegschauplatz, in voelliger Abgeschiedenheit. Doch die Ruhe ist truegerisch, denn nicht nur die amerikanischen Soldaten ruecken immer naeher.\n Griff Martin bei Indio National noch auf Schwarzweiss und Mittel des Stummfilms zurueck, siedelt er Independencia komplett in einer kuenstlichen Studiowelt an: Vom wunderschoenen tropischen Regenschauer bis zu den perfekt ueberschminkten Gesichtern der Darsteller ist Independencia nicht nur Hommage, sondern auch feinsinnige Kritik am Kino der Invasoren. \n\nRAYA MARTINGeboren 1984 in Manila. Filmstudium an der University of the Philippines. Mit The Island at the End of the World (2004) ueber den Stamm der Itbayat auf den Philippinen dreht er seinen ersten Langdokumentarfilm. Filme (Auswahl). A Short Film About the Indio National (Or the Prolonged Sorrow of the Filipinos, Viennale 06), Autohystoria (2007), Now Showing (2008), Next Attraction (2008, siehe S. 89), Manila (2009).\n\n\nIn Anwesenheit von Raya Martin.\n\n\n 25.10.200916:00Metro 26.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3301.shtml
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SUMMARY:Down With Love - Peyton Reed
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DESCRIPTION:PEYTON REED\nUSA 2003\n\nDrehbuch Eve Ahlert, Dennis Drake\nKamera Jeff Cronenweth\nMusik Marc Shaiman\nSchnitt Larry Bock\nDarsteller\nRenee Zellweger, Ewan McGregor, \n Sarah Paulson, David Hyde Pierce, Tony Randall\nBruce Coen, Dan Jinks\n\nFarbe\n101 Minuten\n\nDie Autorin Barbara Novak, erst kuerzlich aus der Provinz nach New York gezogen, landet mit einem unkonventionellen Ratgeber fuer Frauen – Schokolade, Karriere und Sex ohne Liebe sind ihr Rezept - einen Bestseller, was den Enthuellungsjournalisten und Playboy Catcher Block auf den Plan ruft. Mit seiner Hommage an die 1950er und 60er Jahre verneigt sich Reed tief vor den legendaeren Doris-Day-Rock-Hudson-Filmen und verhandelt in bonbonfarbenem Ambiente Gender trouble als reines Design, was die romantische Komoedie zu einem campigen Hit macht.\n\nPEYTON REEDPeyton Reed (* 3. Juli 1964 in Raleigh, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Regisseur. Sein Debuet als Regisseur gab er 1989 mit dem Kurzfilm Almost Beat, fuer den er auch als Drehbuchautor taetig war. Daran anschliessend arbeitete er fuer das Fernsehen, inszenierte einige Fernsehfilme und drehte Episoden von Serien wie The Weird Al Show. Im Jahr 2000 entstand mit Bring It On sein erster Kinofilm. 2003 drehte er Down with Love, gefolgt von The Break Up (2006).\n\n\nAm 7.10. mit einer Einfuehrung von Jonathan Rosenbaum.\n\n\n 07.10.200921:15Filmmuseum 25.10.200917:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3114.shtml
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SUMMARY:Welcome (OmdU) - Philippe Lioret
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DESCRIPTION:PHILIPPE LIORET\nF 2009\n\nDrehbuch Philippe Lioret, Emmanuel Courcol, Olivier Adam\nKamera Laurent Dailland\nSchnitt Andrea Sedlackova\nTon Pierre Mertens, Laurent Quaglio,\nMusik Nicola Piovani, Wojciech Kilar, Armand Amar\nAusstattung Yves Brover\nKostuem Fanny Drouin \nDarsteller\nVincent Lindon (Simon), Firat Ayverdi (Bilal), Audrey Dana (Marion), Derya Ayverdi (Mina), Thierry Godard (Bruno), Selim Akguel (Zoran)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmdU\n110 Minuten\n\nFuenfhundert querende Schiffe pro Tag, reissende Stroemungen und eiskaltes Wasser. Schafft es ein 17-jaehriger Junge, den Aermelkanal zu durchschwimmen? Dem kurdischen Fluechtling Bilal bleibt keine andere Wahl. Zu Fuss ist er bereits bis nach Calais in Frankreich gekommen. Beinahe am Ziel, trennen ihn noch scheinbar unueberwindbare 32 Kilometer von seiner Freundin in London. In Simon, einem franzoesischen Altschwimmmeister, findet der wagemutige Junge einen Verbuendeten, der ihn bei seinem aussergewoehnlichen Vorhaben unterstuetzt. Nicht ganz uneigennuetzig, denn Simon traeumt davon, seine Exfrau, eine freiwillige Sozialhelferin, die sich um illegale Fluechtlinge kuemmert, zurueckzugewinnen.\n \n Wie Bilal hoffen Hunderte im Norden Frankreichs auf ihre Chance. Sie sind Illegale in einem Land, das ihr Elend ignoriert. Monatelang hat Lioret in den Lagern recherchiert. 'Das hat mich so ueberwaeltigt', sagt der Regisseur, 'dass ich mich gefragt habe, ob ich so nicht vielleicht das Elend dieser Menschen ausschlachte. Doch dann habe ich mit Mitarbeitern von den Hilfsorganisationen gesprochen, und die haben mir gesagt: "Diesen Film musst du machen. Seit zehn Jahren sind wir in Kontakt mit den Medien. Und nichts aendert sich." Im Gegenteil: Wer versucht zu helfen, macht sich strafbar - wie Simon, der Schwimmlehrer. Er bringt Bilal das Kraulen bei fuer die lebensgefaehrliche Flucht uebers Meer - mit Konsequenzen: Er wird angeklagt wegen "Beihilfe zu illegalem Aufenthalt". Es gibt eine Verordnung aus dem Jahr 1945, die man ueber den Koepfen der Helfer wie ein Damoklesschwert schwingt. Dahinter steckt die meiner Meinung nach voellig aberwitzige Idee, dass die, die Fluechtlingen helfen, andere Fluechtlinge anziehen.' (Philippe Lioret im Gespraech mit Andrea Maurer)\n\nPHILIPPE LIORETGeboren 1955 in Paris. Arbeitet zunaechst als Toningenieur. 1993 realisiert er seinen ersten Spielfilm Tombes du ciel. Dreht danach einige Werbefilme, ehe ihm mit Mademoiselle (2001) und L' Equipier (2004), jeweils mit Sandrine Bonnaire in der Hauptrolle, zwei internationale Kinoerfolge gelingen. 2006 entsteht der ebenfalls kommerziell erfolgreiche Kriminalfilm Je vais bien, ne t'en fais pas. \n\n 24.10.200913:30Metro 25.10.200918:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3338.shtml
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SUMMARY:Garapa (OmeU) - Jose Padilha
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DESCRIPTION:JOSE PADILHA\nBrasilien 2009\n\nDrehbuch Felipe Lacerda, Jose Padilha \nKamera Marcela Bourseau \nSchnitt Felipe Lacerda \nTon Yan Saldanha \n35mm/1:1,66/Schwarzweiss\nOmeU\n110 Minuten\n\nNormalerweise wird in den Medien der Hunger in der Welt von einer uebergeordneten, statistischen Warte aus betrachtet. Meistens wird dabei nicht wirklich klar, was Hunger fuer jene bedeutet, die mit ihm leben muessen. Was aber bewirkt der Mangel an Nahrung innerhalb einer Familie? Was bedeutet er fuer deren Zukunft? Welche psychischen Folgen hat es, dass ein Vater oder eine Mutter die eigenen Kinder an Hunger leiden sieht? Wie werden die Eltern damit fertig? Wie gelangen arme Familien ueberhaupt an Lebensmittel, und wie verteilen sie diese unter den Familienmitgliedern? Antworten auf solche Fragen findet man nicht in den Statistiken oder auf Fotos von Hungernden. Um herauszufinden, was Hunger bedeutet, muss man mit Hungernden zusammenleben, Tag fuer Tag, wenigstens fuer eine Weile.\n Um die Erfahrung des Hungers aus der Perspektive der Betroffenen zu schildern, hat der Regisseur Jose Padilha dreissig Tage lang den Alltag dreier brasilianischer Familien geteilt. Eine von ihnen lebt in der Grossstadt, eine in einer Kleinstadt, die dritte weit entfernt von allen urbanen Einrichtungen. Hunger, das wird in seinem Film offensichtlich, hat tiefgreifende Auswirkungen. Zu ihnen gehoeren Alkoholismus, Aberglaube, Kindesmisshandlung. Titelgebendes Beispiel: Garapa ist eine Mischung aus Wasser und Zucker, kalorienreich und relativ billig. So ist fuer viele arme Familien Garapa ein Grundnahrungsmittel geworden. (Berlinale)\n \n Garapa gehoert zu jenen Filmen, die nicht gesehen werden wollen. Er tut weh, er macht sprachlos und wuetend, er entsetzt und erschuettert. Es gibt keine Tricks, diese Bilder wegzuschieben in eine der bekannten Verleugnungs-Kisten: Manipulation, Demagogie, Ausbeutung des Leids anderer, was geht uns das an. Es geht die Europaeer ebenso viel an wie die Praktiken der Nahrungsmittel-Industrie, die in einer globalen Wirtschaft jedes Land ueberziehen. (Christina Bylow)\n\nJOSE PADILHAGeboren 1967 in Rio de Janeiro. Studiert zunaechst Betriebswirtschaft und Politische Oekonomie, dann in Oxford Englische Literatur und Internationale Politikwissenschaft. Produziert seit 1999 mehrere Dokumentarfilme zu sozialen und politischen Themen. 2002 realisiert er mit dem mehrfach praemierten Dokumentarfilm Onibus 174 sein Regiedebuet. Mit dem Spielfilm Tropa de elite gewinnt er bei der Berlinale 2008 den Goldenen Baeren. \n\n 25.10.200918:00Stadtkino 29.10.200916:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3201.shtml
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SUMMARY:It Might Get Loud (OmdU) - Davis Guggenheim
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:DAVIS GUGGENHEIM\nUSA 2008\n\nKamera Erich Roland, Guiliermo Navarro\nSchnitt Greg Finton, Skip Lievsay\nTon Skip Lievsay\nMit Jimmy Page, The Edge, Jack White \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n97 Minuten\n\nMit It Might Get Loud begibt sich Davis Guggenheim auf die Spur der Geschichte der E-Gitarre und portraetiert drei Gitarristen, welche die Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte entscheidend gepraegt haben: Drei Generationen, Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes, treffen sich in den Burbank Studios in Los Angeles. Der Sinn der Zusammenkunft: das wichtigste und einflussreichste Instrument der Rockmusik. Dabei verschafft Guggenheim dem Zuschauer faszinierende Einblicke in das Umfeld seiner Protagonisten, begleitet sie an historische Staetten der Rockmusik und gibt ihnen die Gelegenheit, die Geschichte ihrer ganz persoenlichen musikalischen Entwicklung zu erzaehlen. \n \n It Might Get Loud bietet allen Rockfans, was sie von einer derart prominent besetzten Musikdokumentation erwarten koennen: seltene Aufnahmen, persoenliche Erinnerungen, lodernde Konzertmitschnitte und natuerlich Einblicke in die innige Beziehung zwischen Musiker und Instrument.\n Am interessantesten ist Guggenheims Film aber immer dann, wenn er uns zum Ursprung eines neuen musikalischen Tonfalls fuehrt. So sieht man Jimmy Page in den Raeumen eines englischen Landsitzes stehen, die Led Zeppelins Aufnahmen seinerzeit ihren charakteristischen Nachhall gaben; man erlebt The Edge, wie er in Unmengen von Elektronik am U2-Sound bastelt, und man staunt darueber, wie Jack White aus wenig mehr als einer Holzleiste, ein bisschen Draht und einer Cola-Flasche eine funktionierende E-Gitarre baut. Es sind solche Momente, die einen an die ewige Jugend des Rock glauben lassen. (Michael Kohler)\n\nDAVIS GUGGENHEIMGeboren 1963 in St. Louis, USA. Studium an der Brown University. Fuehrt in der Folge Regie bei zahlreichen TV-Serien wie The Unit, Alias, 24, NYPD Blue, Emergency Room sowie der mehrfach praemierten HBO-Serie Deadwood, bei der er auch als Produzent fungiert. Politische Arbeiten folgen: 2007 fuehrt er Regie bei dem Oscar-praemierten Dokumentarfilm An Inconvenient Truth mit Al Gore, 2008 inszeniert er A Mother's Promise, einen Wahlkampfspot fuer Barack Obama.\n\n 24.10.200923:00Gartenbaukino 25.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3162.shtml
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SUMMARY:When It Was Blue (Doppelprojektion)  - Jennifer Reeves
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:JENNIFER REEVES\nUSA/Island 2008\n\nDrehbuch Jennifer Reeves\nKamera Jennifer Reeves\nSchnitt Jennifer Reeves\nTon Jennifer Reeves\nMusik Skuli Sverrisson \n16mm/Doppelprojektion/1:1,33/Far\nkein Dialog\n68 Minuten\n\nWhen It Was Blue markiert den Hoehepunkt einer Arbeit, deren Fertigstellung ueber vier Jahre in Anspruch genommen hat. Entsprechend episch ist der Umfang des Films: Mit einer Spieldauer von etwas ueber einer Stunde besteht die Arbeit eigentlich aus zwei Filmen, die uebereinanderprojiziert auf der Leinwand ein Bild ergeben. Jede der beiden Filmrollen besteht aus einer Abfolge von Landschaftsaufnahmen, die in Kanada, den USA, in Mittelamerika, Island und Neuseeland entstanden sind. \n Viele Aufnahmen sind auf der optischen Bank bearbeitet, um eine Steigerung der Kontraste fast bis zur Abstraktion zu erzielen, andere sind mit dicken blauen, ockerfarbenen, gruenen und roten Pinselstrichen handbemalt. Die Montage ist schnell und pulsierend, der Schnitt der beiden einzelnen Teile in sich praezise und abgestimmt auf Geraeusche von Wind, Insekten, Vogelgezwitscher und der von Skuli Sverrisson komponierten Musik. \n Trotz der beeindruckenden Dichte des Films entsteht ein Eindruck von Leichtigkeit und Beweglichkeit. Alles scheint unaufhoerlich in Bewegung zu sein: Wir sehen Bilder der sich fortwaehrend veraendernden Welten von sonnendurchfluteten Baumwipfeln, sich auftuermenden Huegeln, einstuerzenden Gletschern und aufbluehender Lava, dann wieder tauchen sekundenlang Aufnahmen von Eulen, Moewen, Schlangen und vereinzelten Menschen auf. Die Doppelprojektion befoerdert den Eindruck einer flimmernden, geisterhaften Tiefe - ein hochgradig taktiler Effekt, mit dem bereits Filmemacher wie Barbara Rubin und Paul Sharits und erst kuerzlich Glen Fogel und Luis Recoder gearbeitet haben, wenn auch mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Staerke des optischen Materials verbindet sich mit klimpernden, fluesternden Klanglandschaften und wird zu einer faszinierenden Reise. Jennifer Reeves versucht, mit einer Welt in Kontakt zu treten, die jenseits menschlicher Erfahrungen liegt. (Ed Halter)\n\nJENNIFER REEVESGeboren 1971 in Colombo, Sri Lanka. Waechst in den USA auf und beendet 1993 ihr Studium am Bard College. Anschliessend absolviert sie ein Kunststudium an der University of California in San Diego. Mit The Time We Killed (2004) realisiert sie ihren ersten Langspielfilm. Seit 2003 arbeitet sie auch mit Multiprojektionen, die sie im Rahmen von Film- und Musik-Performances praesentiert.\n\n\nIn Anwesenheit von Jennifer Reeves.\n\n\n 25.10.200918:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3328.shtml
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SUMMARY:Zum Vergleich (dF) (dF) - Harun Farocki
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:HARUN FAROCKI\nD/A 2009\n\nDrehbuch Harun Farocki, Matthias \nKamera Ingo Kratisch \nSchnitt Meggie Schneider\nTon Matthias Rajmann\nZeichnungen Andreas Siekmann \n16mm/1:1,37/Farbe\ndF\n61 Minuten\n\nIn Afrika, Indien und Europa werden Ziegelsteine produziert, aus denen Krankenstationen, Kinderheime, Schulen und Wohnhaeuser entstehen. Harun Farocki beobachtet die Arbeitsschritte bei der Herstellung dieses Baumaterials. Per Hand, Maschine oder Roboter wird es gegossen, gebrannt oder gepresst.\n Der Titel des Films teilt etwas Entscheidendes mit: Farocki bietet lediglich Material an, der Akt des Vergleichens zwischen traditioneller, frueh- und hochindustrieller Gesellschaft liegt beim Zuschauer. Die kleinste Einheit, auf die sich der Film ausschliesslich konzentriert, ist der Ziegelstein. Das verbindende Element sind Texttafeln, die knapp ueber den jeweiligen Ort und die Bauweise informieren. Ein weiterer Vergleich draengt sich auf: Die kleinste Einheit des 16mm-Bildes ist das Korn. Es verbindet sich mit jenem Pixel, der in der Schweiz am Computer generiert wird, um einen Ziegel darzustellen, ebenso wie mit der Bleistiftzeichnung einer europaeischen Architekturstudentin in Indien. Analoge und digitale Bildwelten sind mehr als Informationstraeger, sie sind Teil der Produktion. (Stefanie Schulte Strathaus)\n \n Um basale Dinge geht es in diesem Film, um Mensch und Arbeit, um die Bearbeitung von Materie mit Technik. Man sieht Handgriffe und Instrumente und Ablaeufe, die einfach aussehen und in denen zugleich jahrhundertealtes Wissen steckt. Man sieht Menschen ohne Maschinen, man sieht Menschen an Maschinen, und man sieht Maschinen fast ohne Menschen, die Stein auf Stein und Ziegel fuer Ziegel Waende bauen. Man sieht, wie eine neue Idee - das Brennen von Ziegeln erst im fertig hochgezogenen Haus - Fuss fasst. Man sieht Architekturstudenten des Westens, die von den Techniken Afrikas lernen wollen. Eigener Haende Arbeit heisst hier erst einmal: Abstraktion des Gesehenen in der Zeichnung. (Ekkehard Knoerer)\n\nHARUN FAROCKIGeboren 1944 in Neutitschein/Novy Jicc;in, Tschechien. Filmstudium an der dffb in Berlin. Von 1974 bis 1984 ist er Redakteur der Zeitschrift 'Filmkritik'. Dreht seit Mitte der 60er Jahre vorwiegend essayistische Filme zu sozialen und politischen Fragen. Seit 2006 Professur an der Akademie der bildenden Kuenste in Wien. Filme (Auswahl): Zwischen zwei Kriegen (1978), Bilder der Welt und Inschrift des Krieges (1988), Stilleben (1997, Viennale 97), Die Schoepfer der Einkaufswelten (2001), Erkennen und Verfolgen (2003, Viennale 03), Nicht ohne Risiko (2004, Viennale 04). \n\n\nIn Anwesenheit von Harun Farocki.\n\n\n 25.10.200918:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3188.shtml
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SUMMARY:Gentlemen Prefer Blondes - Howard Hawks
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:HOWARD HAWKS\nUSA 1953\n\nDrehbuch Charles Lederer nach dem Buehnenstueck von Anita Loos und Joseph Fields \nKamera Harry J. Wild\nTon Roger Herman Sr., E. Clayton Ward\nMusikalische Leitung Lionel Newman\nSchnitt Hugh S. Fowler \nAusstattung Lyle R. Wheeler, Joseph C. Wright\nKostuem Travilla\nChoreografie Jack Cole\nDarsteller\nJane Russell, Marilyn Monroe, \n Charles Coburn, Elliott Reid, Marcel Dalio, \n Harry Carey, Jr. \nSol C. Siegel\n\nFarbe\n91 Minuten\n\nSaengerin Lorelei Lee – blonder kann eine Frau nicht heissen – tingelt mit ihrer dunkelhaarigen Kollegin Dorothy auf einem Kreuzfahrtschiff; Lorelei auf der Suche nach einem heiratswilligen Millionaer mit vielen „girl’s best friends" (bekanntlich Diamanten), ihre Freundin Dorothy in der Hoffnung auf die wahre Liebe. Dass beide am Ende fuendig werden, versteht sich, dass Hawks, Meister der Screwball-Komoedie der 1930er Jahre, uns bis dahin aufs Koestlichste mit Klischee und Ironie amuesiert, ebenfalls.\n\nHOWARD HAWKSGeboren 1896 in Indiana. Studiert Maschinenbau in New York. Arbeitet als Requisiteur, in einer Motorenfabrik, als Fluglehrer und faehrt Autorennen. Dreht mit The Road to Glory (1926) seinen ersten Spielfilm und feiert 1932 mit Scarface den grossen Durchbruch. Gilt als einer der kommerziell bestaendigsten Regisseure Hollywoods. Howard Hawks stirbt 1977 in Palm Springs. Filme (Auswahl): Bringing Up Baby (1938), Gentlemen Prefer Blondes (1953), Rio Bravo (1959, Viennale 98).\n\n\nrestaurierte Fassung\n\n\n 09.10.200919:00Filmmuseum 25.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3097.shtml
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SUMMARY:Un Proph&egrave;te / A Prophet (OmeU) - Jacques Audiard
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JACQUES AUDIARD\nF/I 2009\n\nDrehbuch Thomas Bidegain, Jacques Audiard nach einem Drama von Abdel Rouf Dafri und Nicolas Peufaillit\nKamera Stephane Fontaine\nSchnitt Juliette Welfing\nTon Brigitte Taillandier, Francis Wargnier\nMusik Alexandre Desplat \nAusstattung Michel Barthelemy \nKostuem Virginie Montel \nDarsteller\nTahar Rahim (Malik El Djebena), Niels Arestrup (Cesar Luciani), Adel Bencherif (Ryad), Hichem Yacoubi (Reyeb), Reda Kateb (Jordi)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n150 Minuten\n\nDie Filme von Jacques Audiard haben die Sicherheit der Tradition. Gleichzeitig bringt er bei jedem neuen Film eine neue Fremdheit ein, die Neugier weckt und nervoes macht. In seinem juengsten Film Un prophete ist die Familie das Gefaengnis, der Protagonist Malik ein arabischstaemmiger Franzose, und die Gefahr sowie die Fremdheit kommen aus allen Elementen eines Kinogenres. \n Gefaengnisfilme sind ein bekanntes Territorium, sie verhandeln die Gesellschaft in einer geschlossenen, ueberschaubaren Versuchsanlage. Aber Audiard verzichtet ausgerechnet auf diese Geschlossenheit des Systems. Malik wird mehr oder weniger direkt aus der Jugenderziehungsanstalt ins gnadenlose System der erwachsenen Insassen katapultiert. Vom Capo der korsischen Fraktion, der das Gefaengnis mehr oder weniger kontrolliert, wird er sofort instrumentalisiert, um einen arabischen Zeugen umzubringen. Fuer die anderen Araber ist er damit Korse, fuer die Korsen bleibt er der 'sale arabe'.\n Audiard ist es gelungen, die 150 Minuten dieses Filmes mit einer durchgehenden Energie und Spannung aufzuladen, die Bewunderung verlangt. Seine Darsteller sind intensiv, der junge Tahar Rahim als Malik besitzt die rastlose Durchtriebenheit, welche Al Pacino in den Godfather-Filmen zur Schau trug, und Veteran Niels Arestrup hat als alternder korsischer Mafia-Capo Cesar die Praesenz, die Ruhe und das Gewicht eines Jean Gabin. Aber letztlich ist es vor allem Audiards Idee, den jungen Aufsteiger als Go-Between zwischen den - kriminellen - Kulturen zu zeigen, welche diesen Film so faszinierend macht. (Michael Sennhauser)\n\nJACQUES AUDIARDGeboren 1952 in Paris als Sohn des Drehbuchautors und Regisseurs Michel Audiard. Studiert Philosophie und Literatur an der Sorbonne. Arbeitet zunaechst am Theater, ehe er ab Anfang der 80er Jahre (gelegentlich in Zusammenarbeit mit seinem Vater) selbst Drehbuecher schreibt. 1994 realisiert er sein Spielfilmdebuet Regarde les hommes tomber (Viennale 96). Sein zweiter Film Un heros tres discret (1996, Viennale 96) wird fuer den franzoesischen Filmpreis Cesar nominiert. Weitere Filme: Norme francaise (1998), Sur mes levres (2001), De battre mon coeur s'est arrete (2004, Viennale 05).\n\n 25.10.200920:00Gartenbaukino 26.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3292.shtml
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SUMMARY:Dernier Maquis / Adhen (OmeU) - Rabah Ameur-Zaiemeche
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:RABAH AMEUR-ZAIeMECHE\nF/Algerien 2008\n\nDrehbuch Rabah Ameur-Zaiemeche, \nKamera Irina Lubtchansky\nSchnitt Nicolas Bancilhon\nTon Timotey Alazraki, Bruno Auzet\nMusik Sylvain Rifflet\nAusstattung Patrick Horel, Francois \nDarsteller\nRabah Ameur-Zaiemeche (Mao), Salim Ameur-Zaiemeche (Mechaniker), Abel Jafri (Mechaniker), Sylvain Roume (Mechaniker), Christian Milla-Darmezin (Titi), Larbi Zekkour (Imam) \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nMao, dargestellt vom Regisseur Rabah Ameur-Zaiemeche, fuehrt an der Pariser Peripherie eine Werkstaette, in der Lastautos repariert und Paletten hergestellt werden. Er beschaeftigt muslimische Immigranten aus verschiedensten Laendern, das Einvernehmen unter den Arbeitern und zum Arbeitgeber scheint gut. Als Mao eines Tages jedoch eine betriebseigene Moschee eroeffnet und ein Imam aus ihrem Kreise bestimmt wird, tauchen Spannungen auf, und ploetzlich ist der Fortbestand der Arbeitsplaetze bedroht. \n Ameur-Zaiemeche arbeitet ganz ohne dramatische Elemente, stellt die kleinen Begebenheiten und Ereignisse in den Mittelpunkt, eroeffnet unspektakulaere, ganz dem filmischen Konzept entwachsende Einblicke in einen Mikrokosmos. Wie Gemaelde evozieren die Bilder Mehrfachbedeutungen, entfaltet sich ein Tiefsinn in den tableauartigen Einstellungen. Beherrscht von der roten Farbe und lichtdurchlaessigen Struktur der Paletten, stellt der Blick der Kamera eine Beziehung her zwischen den Arbeitern und Mao, in dem Zuege eines Patriarchen des 19. Jahrhunderts anklingen. Unbeteiligt ziehen wiederholt im Bildhintergrund Flugzeuge vorueber, waehrend der Film selbst nur einmal in die Aussenwelt wechselt: Ein exotisches Nagetier, das in einer der Werkstaetten festsitzt, wird in die Natur zurueckgebracht. \n Mit Dernier Maquis fuehrt Rabah Ameur-Zaiemeche nach Wesh, Wesh - Qu'est-ce qui se passe? und Bled Number One seine, man koennte sagen, 'forschende Poetik' ueber Emigration und Immigration, ueber kulturelle und religioese Identitaet weiter - und tiefer. (Verena Teissl)\n\nRABAH AMEUR-ZAIeMECHEGeboren 1966 in Beni-Zid, Algerien. Waechst in Montfermeil, einem Vorort jenseits der Pariser Banlieue, auf. Studiert zunaechst Soziologie, bis er 1999 seine eigene Produktionsfirma Sarrazinc Productions gruendet. 2002 realisiert er mit Wesh Wesh - Qu'est-ce qui se passe?, in dem er die Lebensumstaende seines Viertels schildert, seinen ersten Langfilm. In Bled Number One (Viennale 06), einer Art Fortsetzung seines Debuetfilms, erzaehlt er die Geschichte eines nach Algerien heimkehrenden Haeftlings. Dernier Marquis ist sein dritter Langspielfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Rabah Ameur-Zaiemeche.\n\n\n 24.10.200916:00Urania 25.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3371.shtml
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SUMMARY:Durch die Welt nach Hause - Die Lebensreise des Frederic Morton / Homebound through the World - The Lifetime Journey of Frederic Morton (OmeU) - Andrea Eckert
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ANDREA ECKERT\nA/USA 2009\n\nDrehbuch Andrea Eckert\nKamera Jerzy Palacz \nSchnitt Michou Hutter \nTon Ina Fischer \nMit Frederic Morton\nHD/Farbe\nOmeU\n58 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n 'Das wirkliche Ich ist wahrscheinlich der Fritz Mandelbaum.' Das ist wohl einer der wichtigsten Saetze, die der Schriftsteller Frederic Morton in diesem Film spricht. Wer die Heimat verliert, gewinnt zwei Fremden: Morton, der im Februar 1940 - damals noch als Fritz Mandelbaum - auf der Flucht vor den Nazis in die Vereinigten Staaten kam, traegt wie so viele andere Emigranten diese beiden Fremden in sich. Und er hat bis heute nicht vergessen, wo seine lange Reise begann. \n Die Schauspielerin und Regisseurin Andrea Eckert hat den gebuertigen Wiener begleitet und kehrt mit ihm in die Thelemanngasse im 17. Gemeindebezirk zurueck, wo sein Vater ein Eisenwarengeschaeft besass. Dabei erweist sich Morton - selbstverstaendlich - als grossartiger Erzaehler, etwa wenn er seine Kindheitserinnerungen an seinen Grossvater schildert. Die arme, aber glueckliche Kindheit sollte mit dem 'Anschluss' jaeh zu Ende sein. Und auch der Neubeginn war schwierig: Als sich der Nebel ueber Manhattan genau in dem Moment lichtet, als die Familie Mandelbaum ihr Ziel erreicht, sind die Hochhaeuser fuer den Buben 'weniger imponierend als erschreckend'.\n Durch die Welt nach Hause ist, wie der Titel schon deutlich macht, ein Film ueber eine Heimkehr, weshalb schon deshalb die Erfolge Mortons als Autor ('Die Rothschilds') im Hintergrund stehen. Es geht Eckert um den Menschen, der nach eigenen Worten in zwei Exilen lebt: in einem geografischen und einem zeitlichen. Das wirkliche Ich des Amerikaners Frederic Morton lebt noch immer im Wien der 30er Jahre.\n\nANDREA ECKERTGeboren in Wien. Schauspielausbildung bei Dorothea Neff. Erste Engagements in Linz, Frankfurt und am Burgtheater. 1991 Durchbruch am Wiener Volkstheater. Seither zahlreiche Film- und Fernsehhauptrollen. Regiedebuet mit Alles ist ein Wunder ueber die Variete-Kuenstlerin Lucie Westerguard. Vom Glueck verfolgt. Wien-Hollywood-Retour (2002, VIENNALE 02) ist ein Portraet des Schauspielers Turhan Bey. Koenigin Josefine (2002) ueber die legendaere Josefine Hawelka komplettiert diesen Reigen von Wiener Originalen. \n\n\nIn Anwesenheit von Andrea Eckert und Frederic Morton.\n\n\n 25.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3186.shtml
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SUMMARY:Flaming Creatures
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Flaming Creatures, Idiocracy\nJACK SMITH\nUSA 1963\n\nDrehbuch Jack Smith\nKamera Jack Smith, Marc Schleifer\nTon Tony Conrad\nSchnitt Jack Smith\nDarsteller\nFrancis Francine, Sheila Bick, \n Mario Montez, Joel Markman, Arnold Rockwood, Judith Malina, Marian Zazeela\n\nSchwarzweiss\n42 Minuten\nRetro: The Unquiet American\n\n\nFLAMING CREATURES\n \n\nImprovisierte Orgien, poetische Momentaufnahmen, gedreht auf verdorbenem 16mm-Material, unterlegt mit unsauberem Soundtrack: Undergroundfilmer Jack Smiths pornografische Liebeserklaerung an die schoenen Transvestiten, die flammenden Kreaturen zwischen den Geschlechtern.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Idiocracy.\n\nJACK SMITHJack Smith (* 14. November 1932 in Columbus, Ohio; † 25. September 1989 in New York) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und einer der Pioniere des amerikanischen Underground-Films.\n Smith gilt als einer der ersten Vertreter jener Aesthetik, die spaeter als Camp bezeichnet wird: bewusster Einsatz einfacher Produktionsmittel, zugleich ueberschwaengliches Zitieren von Versatzstuecken der amerikanischen Populaerkultur. Sein Einfluss laesst sich beispielsweise in den Filmen von Andy Warhol (mit dem er befreundet war) und John Waters nachweisen, ausserdem in der Arbeit von bildenden Kuenstlern wie Cindy Sherman, Mike Kelley, den Bruedern George und Mike Kuchar oder bei Theaterregisseur Robert Wilson.\n Die beruehmteste (und beruechtigste) Produktion Smiths ist der 1961 entstandene Film Flaming Creatures. Die Arbeit, eine Travestie von Hollywood-B-Filmen wie Ali Baba und Hommage an die Schauspielerin Maria Montez, wurde wegen angeblich pornographischer Darstellungen bei der Premiere beschlagnahmt und durfte jahrzehntelang nicht gezeigt werden.\n\n 25.10.200921:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3121.shtml
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SUMMARY:Guy and Madeline on a Park Bench (OF) - Damien Chazelle
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:DAMIEN CHAZELLE\nUSA 2009\n\nDrehbuch Damien Chazelle \nKamera Damien Chazelle \nSchnitt Damien Chazelle \nTon Geof Thurber\nMusik Justin Hurwitz, aufgenommen vom Bratislava Symphony Orchestra, Songtexte von Damien Chazelle\nChoreografie Kelly Kaleta\nDarsteller\nJason Palmer (Guy), Desiree Garcia (Madeline), Sandha Khin (Elena), Andre Hayward (Andre)\nHD/Schwarzweiss\nOF\n82 Minuten\n\nPROPOSITIONS\n Ausgewaehlte Beispiele eines Neuen Kinos\n \n Guy und Madeline sind seit drei Monaten ein Paar. Guy ist ein aufstrebender Jazz-Trompeter, die introvertierte, ziellose Madeline auf der Suche nach Arbeit. Doch die Funken der ersten Liebe sind erloschen, und eines Tages sticht Guy eine extrovertierte Frau namens Elena ins Auge. Guy stuerzt sich in eine neue Beziehung, waehrend Madeline versucht, ihr Leben neu aufzubauen. Sie zieht in eine andere Wohnung, sucht weiter nach einem neuen Job, beginnt, ein Instrument spielen zu lernen und zu Verabredungen zu gehen.\n Guy and Madeline on a Park Bench ist eine Art modernes Musical in Schwarzweiss, in dem - wie in den klassischen Vorbildern - die Song- und Tanz-Nummern einem Ueberschwang an Emotionen der liebeskranken Charaktere entspringen. Das erlaubt der schuechternen Madeline auszudruecken, was sie in einem normalen Gespraech nicht sagen kann, waehrend Guy (gespielt vom Jazz-Trompeter Jason Palmer) sein Instrument fuer sein Herz sprechen laesst. \n \n Das Wunderbare an alten Hollywood-Musicals ist die Art und Weise, wie sie die Musik-Nummern aus dem wahren Leben schoepfen. Ein knarrendes Dielenbrett und eine zu Boden gefallene Zeitung - und schon werden sie zu den Zutaten eines Step-Solos von Gene Kelly. Der Dialog fliesst in einen Song ueber, Strassenlaerm wird zur Symphonie. Ich wollte ein Musical machen, in dem die Menschen spontan zu singen und tanzen beginnen, als waere es die normalste Sache der Welt. Doch es sollte in einer Welt spielen, die ich kenne - in Boston mit Jazz-Musikern. (Damien Chazelle)\n\nDAMIEN CHAZELLEGeboren 1985 in Providence, Rhode Island. Waechst in Paris and Princeton, New Jersey, auf, wo er als Jazz-Schlagzeuger arbeitet. Zahlreiche Auftritte in Europa und in den USA. Studiert Film am Visual and Environmental Studies Department der Harvard University. Guy and Madeline on a Park Bench konzipiert er urspruenglich als Kurzfilm, aus dem er in dreijaehriger Arbeit seinen ersten Langspielfilm entwickelt. Kurzfilme: Mon pere (2004), I Thought I Heard Him Say (2005), Kiwi (2006).\n\n\nIn Anwesenheit von Damien Chazelle.\n\n\n 24.10.200915:30Gartenbaukino 25.10.200921:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3330.shtml
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SUMMARY:Programm 2: Ikonografie des Alltags
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\n\n35mm\nstumm\n54 Minuten\nEarly Austrians\n\n\nPROGRAMM 2: IKONOGRAFIE DES ALLTAGS\n \n\nGaensehaeufel (ca. 1911, schwarzweiss)\n \n Typen und Szenen aus dem Wiener Volksleben (1911, schwarzweiss und viragiert, dt. Zwischentitel)\n \n Eroeffnung der Kaernter Landes-Handwerkerausstellung im Jahre 1911 unter dem Ehrenprotektorat von Erzherzog Karl Franz Josef (1911, schwarzweiss, dt. Zwischentitel)\n \n Kaiserhuldigung im Wiener K.K. Prater (ca. 1912, schwarzweiss)\n \n [Kundgebung fuer Kaiser Franz Josef vor dem Brigittenauer-Kino] (ca. 1914, schwarzweiss)\n \n [Kriegsbegeisterung in Wien] (ca. 1914, schwarzweiss und viragiert)\n \n Der Werdegang einer Soldatenmontur (Wilhelm Beck & Soehne II) (1916, \n schwarzweiss, dt. Zwischentitel) \n \n [Werbefilm fuer die 7. Oesterreichische Kriegsanleihe] (1917, viragiert, dt. Zwischentitel) \n \n [Kriegsmetallsammlung] (1908/10, schwarzweiss, dt. Zwischentitel) \n \n [Defile von oesterreichischen Kriegsinvaliden] (ca. 1918, viragiert) \n \n \n Das fruehe nicht-fiktionale Kino interessierte sich unter anderem stark fuer Alltagsthemen. Es praesentierte seinem Publikum zum Teil bekannte Szenen, aber auch unbekannte Bilder aus der Arbeitswelt. \n Doch wie dokumentarisch sind die Bilder? An den Szenen in Gaensehaeufel und Typen und Szenen aus dem Wiener Volksleben faellt auf, wie sich die Menschen zur Kamera hin orientieren, dabei immer auf Wirkung bedacht. Der 'Medienprofi' Erzherzog Karl Franz Joseph hingegen beachtet die Kamera kaum, auch wenn sie ihn aus der Naehe aufnimmt. Die 'Normalbevoelkerung' wird in ihrem Verhalten durch die Praesenz der Kamera stark beeinflusst, wenn nicht gar der Kameramann die Menschen zu bestimmtem Handeln auffordert, die er fuer besonders filmgerecht haelt. Der Gestus solcher Filme ist das Zeigen, nicht das Erklaeren oder Erzaehlen. Jede Einstellung koennte fuer sich stehen. \n Das aendert sich mit Beginn des Ersten Weltkriegs: Nicht-fiktionale Filme werden als Propagandamittel funktionalisiert. Die Kamera wird zum 'unbeobachteten Beobachter', der scheinbar alltaegliche Verrichtungen in einen argumentativen Zusammenhang stellt: Kriegsanleihe soll gezeichnet werden, Altmetall wird gesammelt, aber auch die Kriegsinvaliden defilieren an der Kamera vorbei – die allgemeine Solidaritaet ist ihnen sicher. Aber auch industrielle Arbeit ist Gegenstand der Filmpropaganda: Die Herstellung von Uniformjacken ist gleichzeitig Werbung fuer eine kommerzielle Firma, Beleg fuer eine trotz Kriegszeiten effizient arbeitende Produktion und liefert zugleich interessante Bilder aus einer vielen Zuschauern unbekannten mechanisierten Arbeitswelt.\n Herausgehoben wird die Person des Kaisers, besonders interessant, wenn die Monarchenverehrung sich gut mit der Eigenwerbung eines Kinos verbinden laesst. So wird die Kundgebung fuer Kaiser Franz Joseph vor dem Brigittenauer-Kino im letzten Friedenssommer zu einer Eigenstilisierung des Kinos als zugleich unterhaltendes und staatstragendes Medium. (Uli Jung)\n \n Musik: Peter Szely (Elektronik, Klangarchitektur)\n Mit einem Einfuehrungsvortrag\n\n\n 25.10.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3430.shtml
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SUMMARY:When We Were Kings (OmdU) - Leon Gast
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LEON GAST\nUSA 1996\n\nDrehbuch Leon Gast\nKamera Maryse Alberti, Paul Goldsmith, Kevin Keating, Albert Maysles, Roderick Young\nSchnitt Leon Gast, Taylor Hackford, Jeffrey Levy-Hinte, Keith Robinson\nTon Robert Cardelli, Frank Morrone\nMusik Scot McCracken\nMit Muhammad Ali, George Foreman, Don King, James Brown, B.B. King, Mobutu Sese Seko, Spike Lee, Norman Mailer, George Plimpton\nAus der Sammlung des Oesterreichischen Filmmuseums\n\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n87 Minuten\n\nObwohl Leon Gast im Herbst 1974 in Zaiere eigentlich das parallel stattfindende Musikfestival dokumentieren wollte, merkte er schnell, dass fuer ihn der Boxkampf um die Weltmeisterschaft zwischen George Foreman und Muhammad Ali das interessantere Ereignis darstellte: Da war Don King, der skrupellose Box-Promoter, der sich das grosse Geld erhoffte, da war Diktator Mobutu, der sich Prestigegewinn erhoffte, und da war die afrikanische Bevoelkerung, die sich von dem Spektakel mitreissen liess. \n Vier Tage vor dem Kampf, dem 'Rumble in the Jungle', verletzte sich George Foreman an der Augenbraue: Der Kampf musste um sechs Wochen verschoben werden. Diese Zeit nuetzte Gast, um tausende von Metern Film zu drehen. Er begleitete Ali zu seinen Pressekonferenzen, bei den Reisen durchs Land, beim Training und bei Begegnungen mit der Bevoelkerung. Erst Ende Oktober traten die beiden Boxer gegeneinander an. Der hochfavorisierte Foreman, nach Expertenmeinung der haerteste Schlaeger aller Zeiten, ging in der achten Runde zu Boden: Muhammad Ali hatte sich den Weltmeistertitel wieder zurueckgeholt. Leon Gast hingegen kehrte mit 100.000 Metern Film in die USA zurueck, voellig pleite. Erst nach einer ueber zwanzig Jahre waehrenden Odyssee - die fuer sich wiederum eine Dokumentation wert waere - konnte When We Were Kings fertiggestellt werden. Im Beisein des an Parkinson erkrankten Muhammad Ali und George Foreman nahm Leon Gast im Maerz 1997 den Oscar fuer den Besten Dokumentarfilm entgegen. (Thomas Luethi) \n\nLEON GASTGeboren und aufgewachsen in New Jersey. Beginnt ein Kunststudium an der Columbia University, das er aber abbricht, um die TV-Serie High Adventure zu produzieren. Im Zuge seiner Recherchen beginnt seine Arbeit als Dokumentarfilmemacher. In den 60er und 70er Jahre ist er zudem als Fotograf fuer die Magazine 'Vogue', 'Esquire' und 'Harper's Bazaar' taetig. Filme (Auswahl): The Grateful Dead Movie (1974), B.B. King - Sweet 16 (1974), Hell's Angels Forever (1983), One Love (2003). \n\n 25.10.200923:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3195.shtml
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SUMMARY:Babi buta yang ingin terbang / Blind Pig Who Wants to Fly (OmeU) -  Edwin
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION: EDWIN\nIndonesien 2008\n\nDrehbuch Edwin\nKamera Sidi Saleh\nSchnitt Herman Panca\nTon Wahyu Tri Purnomo\nMusik Windra Benyamin\nAusstattung Eros Eflin, Iqbal Rayya\nKostuem Meiske Taurisia \nDarsteller\nLadya Cheryl, Carlo Genta, Clairine Baharrizki, Darren Baharrizki, Pong Harjamto, Joko Anwar\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n77 Minuten\n\nAnhand mehrerer persoenlicher Erzaehlungen entrollt der indonesische Filmemacher Edwin in Blind Pig Who Wants to Fly ein politisches Panorama, das seinen Ausgang mit den Aufstaenden im Jahr 1998 gegen das Regime von General Suharto nimmt: Am Anfang standen Demonstrationen gegen die Arbeitslosigkeit und Studentenproteste gegen die Klientelpolitik der Regierung, am Ende war die relativ wohlhabende chinesische Minderheit Indonesiens pogromartigen Ausschreitungen ausgesetzt.\n Der Regisseur, selbst chinesischer Abstammung, stellt dabei anhand der Lebensgeschichten von acht unterschiedlichen Protagonisten Fragen an seine Heimat: Fragen, die sich um Identitaet, Integration und Fremdsein im eigenen Land drehen. Die offene Dramaturgie des Films geht dabei nicht nur mit diesen Geschichten einher, sondern spiegelt auch den Stilwillen einer neuen Generation von Filmemachern wider, die mit klassischen Mitteln des Kinos ebenso zwanglos verfaehrt wie mit dem Einsatz digitaler Technik. \n Seit einigen Jahren ueberrascht das indonesische Kino - neben Garin Nugroho, mit Filmen wie Opera Jawa der wohl erfolgreichste Regisseur des Landes - immer oefter mit beeindruckenden Arbeiten. Die fragilen politischen und sozialen Verhaeltnisse Indonesiens bilden dabei den Hintergrund, ein Umstand, dem auch der junge Filmemacher Edwin, der seine Arbeiten bewusst ohne Familiennamen zeichnet, Rechnung traegt: So reichen die Fragen von Blind Pig Who Wants to Fly weit ueber jene nach einer indonesischen Identitaet hinaus: In einer Welt, die taeglich aus den Fugen zu geraten droht, betreffen diese Fragen unser aller Denken und Handeln. (Dana Linssen)\n \n \n\n EDWINGeboren 1978 in eine chinesische Familie in Indonesien. Studiert Grafik in Surabaya und Film in Jakarta. Dreht mehrere Kurzfilme, Musikvideos und verschiedene Dokumentationen. Kara, the Daughter of a Tree wird 2005 als erster indonesischer Kurzfilm in Cannes gezeigt. Blind Pig Who Wants to Fly ist sein erster Langspielfilm.\n\n 23.10.200916:00Metro 25.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3316.shtml
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SUMMARY:Wir sind schon mittendrin / Generation Undecided (OmeU) - Elmar Szuecs
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:ELMAR SZUeCS\nD 2009\n\nDrehbuch Elmar Szuecs \nKamera Nic Reed Middleton \nSchnitt Simon Blasi \nTon Elmar Szuecs \nMusik Thorsten Knoll \nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n61 Minuten\n\nGemeinsam mit seinen drei engsten Schulfreunden aus Hamburg begibt sich Regisseur Elmar Szuecs auf die Suche nach dem verbindenden Generations-Gefuehl der heute Dreissigjaehrigen. Wie sind sie aufgewachsen, wie erzogen worden? Was waren die Vorstellungen ihrer Eltern und Lehrer? Welche Erwartungen hatten sie selber an das Leben? Und warum ist alles ganz anders geworden?\n Als Elmar Szuecs selbst Vater wurde, war ihm ploetzlich bewusst, dass er noch nichts in seinem Leben erreicht hatte. Bei so gut wie allen in seinem Freundeskreis sah es ganz aehnlich aus: Alle waren um die dreissig und steckten noch mitten im Studium - oder fingen gerade ein neues an. Waehrend einer Reise nach Amrum, der Insel ihrer Jugend, versuchen sie diese Fragen zu beantworten. Dabei machen sie Entdeckungen ueber sich selbst - und ein Generationsgefuehl beginnt sich abzuzeichnen. Sie alle gehoeren zu der 'Generation der Entscheidungslosen', die versucht, sich alle Moeglichkeiten offenzuhalten. Die sich nicht festlegen will, um keine Alternative zu verpassen. Und so warten sie weiter auf den Moment, an dem das richtige Leben beginnt. Doch endlich fangen sie an zu begreifen: Sie sind schon mittendrin. (Berlinale)\n\nELMAR SZUeCSGeboren 1977 in Hamburg. Regieassistenzen bei Theaterprojekten und Arbeit als Filmvorfuehrer. Freier Kameraassistent bei Film- und TV-Produktionen. Ab 2003 Studium an der Filmakademie Baden-Wuerttemberg, mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm-Regie. Mitarbeit bei Spiel- und Dokumentarfilmen, Videoprojektionen fuer Theaterinszenierungen. Kurzfilme (Auswahl): Glasscherbenregen (2003), Zusammen (2004), Morgen in Mexiko (2004), Der Mann im Bild (2004), Kehrwoche (2005). Wir sind schon mittendrin ist sein erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Elmar Szuecs und Sophia Rosa Schwert (Produzentin).\n\n\n 23.10.200918:30Urania 25.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3166.shtml
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SUMMARY:It Came from Kuchar (OF)
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:It Came from Kuchar (OF), Swan Song (OF), Dumped (OF)\nJENNIFER KROOT\nUSA 2009\n\nDrehbuch Jennifer M. Kroot \nKamera Chris Million \nSchnitt Tom Bullock \nTon Lora Hirschberg \nMusik Randy Colosky, Ralph Spight \nMit George Kuchar, Mike Kuchar, John Waters, Buck Henry, Atom Egoyan, Guy Maddin, Wayne Wang, B. Ruby Rich, Christopher Coppola, Bill Griffith\nHD/Farbe\nOF\n86 Minuten\n\nIhren ersten Film The Wet Destruction of the Atlantic Empire drehten George und Mike Kuchar 1954. Damals waren die New Yorker Zwillingsbrueder gerade zwoelf Jahre alt. Bald zogen die '8mm-Mozarts', wie sie spaeter genannt werden sollten, die Aufmerksamkeit der fuehrenden Avantgardisten auf sich, und nur knappe zehn Jahre spaeter zaehlten sie bereits neben Andy Warhol und Kenneth Anger zu den Pionieren der US-Underground-Filmszene. Mit Filmen wie Pussy on a Hot Tin Roof (1961) oder Lust For Ecstasy (1963), die von erfrischender Sittenlosigkeit und Humor gepraegt sind, inspirierten die Kuchar-Brueder nicht nur einige der kreativsten Regisseure ihrer Zeit, sondern auch spaetere Generationen von Studenten und Filmliebhabern. \n Jennifer M. Kroot, selbst Schuelerin von George Kuchar am San Francisco Art Institute, kombiniert in It Came from Kuchar Gespraeche mit John Waters, Guy Maddin, Buck Henry, Atom Egoyan, B. Ruby Rich, Bill Griffith, Kuchar-Superstar Donna Kerness und Wayne Wang mit entsprechendem Archivmaterial. Und zeigt wunderschoene Momente der Verbundenheit zwischen den Bruedern, wenn etwa der eine den Satz des anderen zu Ende fuehrt. So beantwortet It Came from Kuchar die alte Frage, die George einst stellte: 'There's some things worth living for, isn't there?' Es gibt sie in der Tat, diese Dinge - und zwar alles was den Namen Kuchar traegt! (D.A. Johnston)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Dumped und Swan Song.\n\nJENNIFER KROOTGeboren in San Francisco. Filmstudium am The San Francisco Art Institute, wo sie auch George Kuchar als ihren Mentor und Foerderer kennen lernt. Ihr erster Spielfilm, Sirens of the 23rd Century (2003), wird mit mehreren Preisen ausgezeichnet. It Came from Kuchar ist ihr erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Mike Kuchar.\n\n\n 23.10.200918:00Stadtkino 25.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3191.shtml
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SUMMARY:Soul Power (OF) - Jeffrey Levy-Hinte
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:JEFFREY LEVY-HINTE\nUSA 2008\n\nKamera Paul Goldsmith, Kevin Keating, Albert Maysles, Roderick Young u.a.\nSchnitt David Smith\nTon Tom Efinger\nMit James Brown, Muhammad Ali, B.B. King, Miriam Makeba, Don King, Sister Sledge, Bill Withers, The Spinners, The Crusaders, George Plimpton, Celia Cruz and the Fania All-Stars, Stokely Carmichael, Fred Wesley\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDer legendaere Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman im Jahr 1974 in Kinshasa ('Rumble in the Jungle') wurde von einem nicht weniger legendaeren dreitaegigen Musikfestival begleitet, das durch die Begegnung und das gemeinsame Auftreten von afro-amerikanischen und afrikanischen Soulmusikern ein Zeichen setzte. Soul Power dokumentiert die organisatorischen und ideologischen Hintergruende des Festivals ausschliesslich auf der Basis von bislang unveroeffentlichtem Originalmaterial. Zu sehen sind vor allem grossartige Live-Auftritte von James Brown, B.B. King, Bill Withers, Miriam Makeba, Celia Cruz, The Crusaders und Sister Sledge.\n Der Soundtrack ist umwerfend vital, die Kostueme der Stars atemberaubend sexy, eine gewaltige Aufbruchstimmung wird geradezu physisch spuerbar: 'Zaiere 74' war nicht nur ein Musikfestival, sondern gleichzeitig eine Geste der Black Power. Miriam Makeba amuesiert sich ueber die ehemaligen Kolonisatoren, James Brown, the God-father of Soul alias Soul Brother Number One, singt strahlend 'I'm black and I'm proud', Muhammad Ali spricht ueber zu fette amerikanische Fliegen und die Rueckkehr zu den afrikanischen Wurzeln, und auch Stokely Carmichael, Aktivist und Theoretiker der Blackness, schaut vorbei. Alles in allem: Direct Cinema in Hochform.\n (Birgit Kohler)\n\nJEFFREY LEVY-HINTEGeboren 1967 in Santa Monica. Studium an der California State University, North-ridge, und der University of Michigan. 2000 gruendet er die Produktionsfirma Anti-dote Films in New York. 1996 zeichnet er fuer den Schnitt des Oscar-praemierten Dokumentarfilms When We Were Kings ueber den Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Kinshasa verantwortlich. Soul Power ist sein Regiedebuet.\n\n 23.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino 26.10.200901:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3200.shtml
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SUMMARY:La Danse - Le Ballet de l'Op&eacute;ra de Paris / La Danse - The Paris Opera Ballet (OmeU) - Frederick Wiseman
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:FREDERICK WISEMAN\nF/USA 2009\n\nKamera John Davey \nSchnitt Frederick Wiseman \nTon Frederick Wiseman \nMit Emilie Cozette, Aurelie Dupont, Dorothee Gilbert, Marie-Agnes Gillot, Agnes Letestu, Delphine Moussin, Clairemarie Osta, Laetitia Pujol, Kader Belarbi, Jeremie Belingard, Mathieu Ganio, Manuel Legris, Nicolas Le Riche, Jose Martinez, Herve Moreau, Benjami\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n158 Minuten\n\nDer amerikanische Dokumentarist Frederick Wiseman hat eine lange Beziehung zu Paris: Mitte der 50er Jahre 'absolvierte' er in den franzoesischen Kinos sein eigenes, persoenliches Filmtraining, noch bevor er in seiner Heimat begann, selbst Dokumentarfilme zu drehen. Fuer seine juengste Arbeit La Danse - Le Ballet de l'Opera de Paris kehrte der inzwischen 79-Jaehrige nun nach Paris zurueck. \n Wiseman ermoeglicht uns, die zahlreichen Facetten des weltberuehmten Pariser Opernballetts zu erkunden - von Probestudios und Kostuemraeumen bis zu den Verwaltungsbueros. Wir erhalten Einblick in die Arbeit der Choreografen, wenn diese mit den Taenzern in klassischen wie auch modernen Tanzstilen proben. Und man muss kein Tanz-Liebhaber sein, um ueber die Schoenheit und Athletik, der hier Ausdruck verliehen wird, zu staunen. Dabei ignoriert Wiseman typischerweise nicht die Tatsache, dass all diese Kunst auch Geld kostet: So folgt die Kamera einem Marketing-Team, waehrend es an Strategien arbeitet, um einem amerikanischen Sponsor fuer Spendengelder in der Hoehe von 25.000 Dollar etwas Besonderes zu bieten. Und tatsaechlich: Fuer einen so grosszuegigen Beitrag duerfen sie schliesslich bei einer Probe zusehen. \n (Thom Powers)\n \n Ich glaube nicht, dass meine Filme neutral sind, denn ich glaube, es sind dramatische Filme. Ich versuche, sie so zu schneiden, dass sie eine dramatische Struktur bekommen. Fuer mich aehnelt das Schneiden eines Films dem Schreiben eines Theaterstuecks oder eines Romans, weil sie alle eine dramatische Struktur besitzen. Diese Struktur hat einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss; und in meiner Vorstellung haben alle Sequenzen eine Verbindung untereinander. (Frederick Wiseman) \n\nFREDERICK WISEMANGeboren 1930 in Boston. Studium an der Yale Law School. Seit 1967 arbeitet er als unabhaengiger Dokumentarfilmer und unterrichtet als Gastprofessor an mehreren Universitaeten in den USA. In seinen Filmen erkundet er vorrangig 'moderne' Institutionen: Schulen, Spitaeler und Aemter, Gerichtshoefe und Gefaengnisse. Filme (Auswahl): Titicut Follies (1967, Viennale 92), High School (1968, Viennale 94), Model (1980), Zoo (1993, Viennale 93), High School II (1994, Viennale 94), Ballet (1995), Public Housing (1997, Viennale 97), Domestic Violence (2001, Viennale 01), Domestic Violence 2 (2003, Viennale 03), The Garden (2004), State Legislature (2006, Viennale 07).\n\n 24.10.200918:00Kuenstlerhaus Kino 26.10.200910:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3205.shtml
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SUMMARY:Gigante (OmeU) - Adrian Biniez
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DESCRIPTION:ADRIAN BINIEZ\nUruguay/D/Argentinien/NL 2009\n\nDrehbuch Adrian Biniez\nKamera Arauco Hernandez\nSchnitt Fernando Epstein\nTon Daniel Yafalian\nMusik Adrian Biniez\nAusstattung Alejandro Castiglioni\nKostuem Emilia Carlevaro \nDarsteller\nHoracio Camandule (Jara), Leonor Svarcas (Julia), Nestor Guzzini (Tomas), Federico Garcia (Matias), Fabiana Charlo (Mariela), Ernesto Liotti (Danilo), Diego Artucio (Omar)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n90 Minuten\n\nDer 35-jaehrige Jara ist in der Sicherheitsbranche taetig. Unter der Woche arbeitet er als Waechter eher gelangweilt in einem Supermarkt in Montevideo, am Wochenende setzt er seine beeindruckende Physis als Tuersteher einer Bar ein. Eines Tages faellt ihm auf einem der Bildschirme der Ueberwachungskameras, die er beaufsichtigt, eine junge Putzfrau auf. Als dieser aus Versehen ein Missgeschick passiert, lacht er zwar in seinem Versteck auf, doch von da an hat es ihm die Frau angetan. Jara entwickelt eine regelrechte Obsession, und die Ueberwachungskameras laden ihn geradezu ein, sein angebetetes Objekt ununterbrochen zu beobachten. Bald verschafft er sich Einblick in ihre Akten, erfaehrt, dass sie Julia heisst und wo sie wohnt, und folgt ihr heimlich. Doch wann immer er ihr - beispielsweise in der Firmenkantine - auf scheinbar selbstverstaendliche Art ueber den Weg laeuft, wendet er sich im selben Moment ab und versucht sich zu verstecken.\n Gigante lebt vom speziellen Charme seines Helden, der den Zuschauer mit dem Gegensatz von imposanter Gestalt und grosser Schuechternheit anruehrt. Und es ist tatsaechlich beeindruckend, wie Regiedebuetant Adrian Biniez es versteht, eine Geschichte mit einer derart verschlossenen, schweigsamen Gestalt in ihrem Zentrum so unterhaltsam zu erzaehlen. (Karl Fischer)\n\nADRIAN BINIEZGeboren 1974 in Buenos Aires. Arbeitet in den 90er Jahren als Saenger und Komponist einer Independent-Band. Schreibt in der Folge Drehbuecher fuer die TV-Serie El Fin del Mundo (2005) und dreht selbst zwei Kurzfilme (8 horas, Total disponibilidad). Gigante ist sein Spielfilmdebuet, fuer das er bei der diesjaehrigen Berlinale den Silbernen Baeren, den Preis fuer den Besten Erstlingsfilm und den Alfred-Bauer-Preis erhaelt.\n\n 23.10.200918:00Gartenbaukino 26.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3357.shtml
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SUMMARY:Go Get Some Rosemary (OmdU) - Josh Safdie, Benny Safdie
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DESCRIPTION:JOSH SAFDIE, BENNY SAFDIE\nUSA/F 2009\n\nDrehbuch Josh Safdie, Benny Safdie\nKamera Brett Jukdkiewicz, Josh Safdie\nSchnitt Josh Safdie, Benny Safdie, Brett Jukdkiewicz\nTon Zachary Treitz, Benny Safdie\nMusik David Sandholm & The Beets\nAusstattung Sam Lisenco\nDarsteller\nRonald Bronstein (Lenny), Sage Ranaldo (Sage), Frey Ranaldo (Frey), Eleonore Hendricks (Leni), Salvatore Sansone (Salvi), Larry Chamberlain (Batman), Wayne Chin (Rick), Abel Ferrara, Dakota Goldhor, Leah Singer\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n100 Minuten\n\nDer 34-jaehrige Lenny wohnt mitten in New York City. Er lebt von seiner Frau getrennt und darf seine Kinder nur einmal im Jahr sehen. Nach Monaten, die er alleine verbracht hat - traurig, geschaeftig, abgelenkt, frei und immer zu spaet kommend -, holt er schliesslich seine beiden Soehne ab, den neunjaehrigen Sage und seinen juengeren Bruder Frey. Waehrend er sich entscheiden muss, ob er fuer die beiden lieber ein Vater oder ein Freund sein will, kreisen seine Gedanken gleichzeitig darum, wie er die naechsten zwei Wochen verbringen will, denn die Zeit ist viel zu kurz. Und so werden in die kostbaren vierzehn Tage ein Ausflug aufs Land, eine Mutter, eine Freundin, eine 'magische' Decke und die totale Anarchie gequetscht. \n Go Get Some Rosemary, in einem Dogma-aehnlichen Stil inszeniert, handelt von Ausfluechten und Verantwortung, von Vaterschaft und Selbsterfahrung und von dem Zwiespalt zwischen Kind- und Erwachsensein. Die Figur des Lenny traegt Zuege des Vaters von Ben und Josh Safdie, den Regisseuren. Die Kinder Sage und Frey wiederum werden von den wirklichen Bruedern Sage und Frey Ranaldo gespielt. \n \n Go Get Some Rosemary sieht auf den ersten Blick aus, als waere er aus einer anderen Zeit: New York erscheint darin noch als eine Neighborhood, als ein Lebensraum mit konkreten Figuren. Lenny ist ein Exempel fuer mangelndes Verantwortungsgefuehl: ein nervoeser Spassvogel, der seine Kinder wie Gleichgesinnte behandelt und unfaehig ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Die Safdies orientieren sich an keinem Plot, sondern lassen in situativen Szenen Gefuehlszustaende auf- und abschwellen, der jazzige, improvisiert wirkende Stil des Films erinnert an John Cassavetes. (Dominik Kamalzadeh)\n\nJOSH SAFDIE, BENNY SAFDIEGeboren und aufgewachsen in New York. Josh Safdie absolviert ein Filmstudium an der Boston University, wo er unter anderem auf Sam Lisenco, Brett Jutkiewicz und Zachary Treitz trifft. Zusammen mit Benny Safdie gruenden sie das Kollektiv Red Bucket Films. Go Get Some Rosemary ist ihr erster gemeinsamer Langfilm. Filme: What's This a Ralph Handel Movie (2006, KF), The Story of Charles Riverbank (2007, KF), John's Lonely Trip to Coney Island (2008, KF).\n\n 26.10.200913:00Gartenbaukino 30.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3288.shtml
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SUMMARY:Ir&egrave;ne (OmeU) - Alain Cavalier
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:ALAIN CAVALIER\nF 2009\n\nDrehbuch Alain Cavalier\nKamera Alain Cavalier\nSchnitt Alain Cavalier\nTon Florent Lavallee \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nMan kann sich kaum einen Film vorstellen, der einfacher gehalten ist als Alain Cavaliers Irene. Und der einen doch gleichzeitig mit solch emotionaler Schaerfe trifft. Irene handelt von Cavaliers verstorbener Frau, der Schauspielerin Irene Tunc, die 1972 bei einem Autounfall ums Leben kam. Doch sie ist nur ganz kurz in einem Ausschnitt und auf einigen Fotos zu sehen. Ansonsten reflektiert der Film die Leere, die der Regisseur Jahre spaeter immer noch verspuert. \n Cavalier kehrt mit einer leichten Videokamera etwa zu jenem Haus zurueck, wo er seine Frau das letzte Mal sah, als sie ins Auto stieg und losfuhr - zu ungeduldig, um darauf zu warten, dass ihr Mann aus dem Schlafzimmer herunterkommt. Er fuehrt die Kamera durch ihre Heimatstadt Lyon, durch Raeume, die sie bewohnten, und durch die Strassen von Paris, wo er lebte, bevor er sie heiratete. Doch fuer Cavalier ist es unvorstellbar, dass eine andere Schauspielerin seine Frau spielt oder gar Szenen ihrer Hochzeit zu rekonstruieren. Nur Irene kann Irene sein. (...) \n Einmal stuerzt Cavalier, waehrend er auf einer Metro-Rolltreppe dreht. Dann zeigt er uns die Abschuerfungen auf seinem Gesicht und seiner Hand: Cavalier ist heute ein alter Mann, waehrend seine Frau fuer immer jung bleibt. Am Ende erlaubt er es sich, ueber ihr Leben und ihren Tod zu sinnieren. Er sagt kein einziges Mal, dass er sie vermisst, und das muss er auch nicht. (Kirk Honeycutt)\n\nALAIN CAVALIERGeboren 1931 in Vendome, Frankreich. Filmstudium am Institut des hautes etudes cinematographiques (IDHEC) in Paris. In den 50er Jahren Assistent von Louis Malle. Dreht 1958 mit Un americain seinen ersten Kurzfilm und in der Folge mehrere Langfilme, u.a. Therese (1986), fuer den er in Cannes den Grossen Preis der Jury erhaelt. Weitere Filme (Auswahl): La Rencontre (1996), Vies (2000), Le Filmeur (2004).\n\n 24.10.200916:00Metro 26.10.200913:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3203.shtml
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SUMMARY:Tinimbang Ka Ngunit Kulang / Weighed But Found Wanting (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1974\n\nDrehbuch Mario O'Hara\nKamera Jose Batac, Jr.\nSchnitt Augusto Salvador\nMusik Lutgardo Labad\nDarsteller\nLolita Rodriguez (Kuala), Christopher de Leon (Junior), Mario O'Hara (Berto), Eddie Garcia (Cesar Blanco), Lilia Dizon (Carolina Blanco), Laurice Guillen (Milagros) \nMario O'Hara\nKamera Jose Batac, Jr.\nSchnitt Augusto Salvador\nMusik Lutgardo Labad\nDarsteller\nLolita Rodriguez (Kuala), Christopher de Leon (Junior), Mario O'Hara (Berto), Eddie Garcia (Cesar Blanco), Lilia Dizon (Carolina Blanco), Laurice Guillen (Milagros) \nProduktion\nCineManila\n\n35mm/1:1,37/Farbe\nOmeU\n128 Minuten\n\n1974 gruendete Lino Brocka mit Unterstuetzung einiger Freunde seine eigene Produktionsfirma CineManila, um unabhaengige Filme verwirklichen zu koennen. Den Anfang machte Weighed But Found Wanting, den sein Freund Mario O'Hara fuer ihn schrieb. \n Brocka und O'Hara erzaehlen darin eine beeindruckende Geschichte ueber Ungerechtigkeit in einer kleinen Stadt: Junior ist ein privilegierter junger Mann, der in der tiefkatholischen Provinz lebt. Sein Vater ist ein Aufreisser, seine Mutter eine materialistische Fuchtel, und seine Freunde verbringen ihre Zeit damit, die junge, traumatisierte Aussenseiterin Kuala zu schikanieren. Die 'aufrichtigen' Dorfbewohner meiden indessen den Aussaetzigen Berto, waehrend sie nebenbei ihre katholische Wohltaetigkeitsarbeit verrichten. Zunehmend von der Heuchelei der Bevoelkerung entfremdet und angewidert, beginnt sich Junior mehr und mehr mit Berto und Kuala zu identifizieren. Er versucht, fuer diese am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen die richtigen Weichen zu stellen. Doch alle seine Versuche, eine neue Familie zu gruenden, erweisen sich als vergeblich - und resultieren zwangslaeufig in einer Tragoedie. \n Es gibt drei treibende Kraefte in einer philippinischen Stadt, wie jener in Weighed But Found Wanting: die Familie, die Kirche und die Stadtregierung. Letztere habe ich aber ausser Acht gelassen und mich in erster Linie auf das Thema Familie konzentriert. (...)\n Dieser Film ist fuer mich ziemlich wichtig. Man koennte in gewisser Weise sagen, dass Weighed But Found Wanting mein erster 'Roman' ist. Denn der junge Mann, der durch die Ausgestossenen eine neue Sicht auf die Dinge entwickelt, das bin ich. Ich bezweifle auch, dass ich jemals aufhoeren werde, etwas Neues zu entdecken. Ich habe mich mit den Wahrheiten hinter den einzelnen Menschen beschaeftigt.\n (Lino Brocka, 1982)\n\n\n 26.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3373.shtml
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SUMMARY:The Girlfriend Experience (OF) - Steven Soderbergh
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:STEVEN SODERBERGH\nUSA 2009\n\nDrehbuch David Levien, Brian Koppelman\nKamera Peter Andrews \nSchnitt Mary Ann Bernard \nTon Matt Coby \nMusik Ross Godfrey \nAusstattung Carlos Moore \nKostuem Christopher Peterson \nDarsteller\nSasha Grey (Chelsea/Christine), Chris Santos (Chris), Mark Jacobsen (Reporter), Timothy Davis (Tim), David Levien (David), Glenn Kenny\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n77 Minuten\n\nChelsea ist eine hochbezahlte New Yorker Prostituierte. Doch die junge Frau verkauft nicht nur ihren Koerper, sondern vor allem ein Gefuehl - eine 'Girlfriend Experience'. Und tatsaechlich koennte man sie im Beisammensein mit ihren Kunden fuer deren Freundin halten. Chelsea ist mit Chris zusammen, einem smarten Personal Trainer aus Downtown, doch die Beziehung der beiden ist bruechig: Als Chelsea eines Tages von einem neuen Klienten fasziniert ist, ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen.\n The Girlfriend Experience markiert fuer Steven Soderbergh in gewisser Weise eine Rueckkehr zu seinen Wurzeln. Doch waehrend er vor zwanzig Jahren in Sex, Lies and Videotapes Luegen und Neurosen schonungslos offen legte, enthaelt er sich nun jedes Kommentars, mit quasi-dokumentarischen Impressionen vom Leben an all den Orten, die vor allem die Reichen und Schoenen in Manhattan aufsuchen: die edlen Restaurants, noblen Hotels, exklusiven Fitnessclubs und hippen Lofts. (Joachim Kurz)\n \n In nur sechzehn Tagen im Oktober 2008 gedreht, waehrend die Finanzkrise die Schlagzeilen beherrschte, ist Soderberghs Film ein glitzerndes Gebilde aus - ganz oder nur halb ausgeformten - Gedanken ueber Sex, Politik und Geld. Das erinnert thematisch und stilistisch an die hintersinnig fragmentierten Godard-Filme der 60er Jahre. Und so ist es auch nur folgerichtig, dass der Star niemand anderes ist als Sasha Grey, eine publicitybewusste 21-jaehrige Pornofilmdarstellerin, die sich urspruenglich einmal Anna Karina nennen wollte. (Scott Foundas)\n\nSTEVEN SODERBERGHGeboren 1963 in Atlanta, Georgia. Filmstudium an der Louisiana State University. Mit seinem Debuetfilm Sex, Lies, and Videotape (1989) gewinnt er als bis dahin juengster Regisseur die Goldene Palme beim Festival in Cannes. Der Film wird zu einem Musterbeispiel des amerikanischen Independent Cinema. Soderbergh arbeitet zunaechst vor allem im Low-Budget-Bereich, spaeter fuehrt er auch bei Hollywood-Hits wie Out of Sight (1998), Erin Brockovich (2000) und Oceans Eleven (2001) Regie. Fuer Traffic (2000) wird er 2001 als bester Regisseur mit dem Oscar und dem Golden Satellite Award ausgezeichnet. Weitere Filme: Kafka (1991), King of the Hill (1993), The Underneath (1995), Schizopolis (1997), Grays Anatomy (1997).\n\n 26.10.200913:30Urania 29.10.200923:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3353.shtml
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SUMMARY:The Garden (OmdU) - Derek Jarman
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:DEREK JARMAN\nGB/D 1990\n\nDrehbuch Derek Jarman\nKamera Christopher Hughes\nSchnitt Peter Cartwright \nTon Marvin Black, Richard Preston, Nigel Holland\nMusik Simon Fisher Turner\nAusstattung Derek Brown\nKostuem Annie Symmons \nDarsteller\nTilda Swinton (Madonna), Johnny Mills, Kevin Collins (Liebhaber), Pete Lee-Wilson (Teufel), Spencer Leigh (Maria Magdalena/Adam), Jody Graber (Adam), Roger Cook (Christus), Jessica Martin (Saengerin), Philip MacDonald (Joseph/Jesus)\n35mm/1:1,85/Farbe und Schwarzweiss\nOmdU\n92 Minuten\n\nDer erste Teil von The Garden ist von Naturaufnahmen urwuechsiger Schoenheit gepraegt - Blumen, Strandkies, das Meer und der Himmel, eingebettet in Szenen, die den Filmemacher bei der Gartenarbeit zuhause in Dungeness an der Kueste von Kent zeigen, im Hintergrund ein Atomkraftwerk. Langsam ergibt sich in Form getraeumter Szenerien eine Handlung: Wir sehen den schlafenden Jarman an seinem Schreibtisch, umgeben von christlichen Symbolen: ein Bildnis des auferstandenen Christus, ein Kruzifix, ueber das erbarmungslos Wasser rinnt. Er beginnt zu traeumen, und wir finden uns in einem anderen Garten Eden wieder, im Augenblick des Suendenfalls. Neben dem Filmemacher treten eine heruntergekommene Strandlaeuferin, gespielt von Tilda Swinton, und ein Junge auf, den man sowohl als den jungen Jarman wie als Christuskind verstehen kann; beide ertraeumen schliesslich Teile der Handlung.\n Diese besteht aus einer fragmentarischen Deutung der Passionsgeschichte, jedoch ist es bezeichnend, dass die Person Christi in bestimmten Szenen durch zwei Maenner ersetzt ist, die gefangen genommen, drangsaliert, erniedrigt, gefoltert und schliesslich von zwei in Weihnachtsmaentel gekleideten brutalen Polizisten ermordet werden. Christus blickt eher untaetig und traurig. Jarmans Absicht ist es, die Rolle der Kirche in der Jahrhunderte waehrenden Verfolgung Homosexueller zu untersuchen, die moralischen Beweggruende fuer ein Klima des Hasses darzustellen, das bis heute fortbesteht. Und doch ist es nicht seine Absicht, Christus anzugreifen, der im Film mit grosser Verehrung und Respekt behandelt wird. \n The Garden ist, indem es die Aids-Krise und dabei seine eigene Sterblichkeit thematisiert, Jarmans bisher persoenlichstes Werk. Und doch ist seine Wirkung zuversichtlich und aufbauend. (Duncan Petrie, 1990)\n\nDEREK JARMANGeboren 1942 in Northwood, Middlesex, England. Studiert Englisch und Geschichte in London, anschliessend Malerei. Arbeitet zunaechst als Kostuem- und Buehnenbildner fuer das Royal Ballet. 1976 entsteht sein erster Langfilm Sebastiane. Etabliert sich in der Folge als einer der wichtigsten Filmemacher des britischen Independent Kinos. Seine Homosexualitaet ist zentrales Thema seiner Filme, die sich oft durch unkonventionelle Erzaehlformen auszeichnen. Nachdem 1986 seine Aids-Erkrankung festgestellt wird, zieht er sich bis zu seinem Tod 1994 in sein Haus in Dungeness/Kent, zurueck. Filme (Auswahl): The Tempest (1979), The Angelic Conversation (1985), The Last of England (1987), War Requiem (1989), The Garden (1990), Wittgenstein (1993), Blue (1993).\n\n 26.10.200913:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3392.shtml
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SUMMARY:Les beaux gosses (OmdU) - Riad Sattouf
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:RIAD SATTOUF\nF 2009\n\nDrehbuch Riad Sattouf, Marc Syrigas\nKamera Dominique Colin\nSchnitt Virginie Bruant \nTon Stephane Le Dall, Laurent Benaiem\nMusik Laurent Benaiem \nKostuem Melanie Gautier \nDarsteller\nVincent Lacoste (Herve), Alice Tremolieres (Aurore), Noemie Lvovsky (Mutter von Herve), Anthony Sonigo (Camel), Julie Scheibling (Laura), Camille Andreys (Meryl), Robin Duverger (Benjamin), Baptiste Huet (Loiec), Simon Barbier (Nicolas), Emmanuelle Devos (Direktorin), Irene Jacob (Mutter von Aurore), Marjane Satrapi (Verkaeuferin)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n90 Minuten\n\nDer 14-jaehrige Herve ist ein ganz normaler Teenager, der mit seiner aufdringlichen Mutter in einer Wohnsiedlung in der Bretagne lebt. Seine Sorgen sind seinem Alter entprechend und gross: Gemeinsam mit seinem besten Freund Camel stellt er den Maedchen in seiner Schule nach, doch der erwuenschte Kontakt mit dem anderen Geschlecht scheint in weiter Ferne. Eines Tages jedoch wird er aus unerklaerlichen Gruenden von Aurore, einem der huebschesten Maedchen der Klasse, im Bus angesprochen, und langsam beginnt sich eine Beziehung zwischen den beiden zu entwickeln. Das junge Paar ist im Laufe des Schuljahrs natuerlich mit allerhand Widrigkeiten konfrontiert, die nicht nur die erste Liebe betreffen, sondern auch den Schulalltag, die romantischen Missgeschicke von Herves nerviger Mutter und sogar einen Todesfall in der Schule. \n \n Riad Sattouf, der in den vergangenen Jahren als Comicbuch-Autor bekannt geworden ist, stellt sich in der Teenager-Komoedie Les Beaux gosses stets auf die Seite seiner jugendlichen Helden und legt offensichtlichen Wert darauf, deren Krisen und alltaeglichen Kummer nicht blosszustellen. Und er nimmt ihre Probleme - bei aller Situationskomik und allem Wortwitz - durchaus ernst: Der Selbstmord eines Lehrers dient als Vorausschau auf eine Welt des Schmerzes, die den Schuelern als Erwachsene bevorsteht, und das Ende des Films zeigt, wie schnell sich jugendliche Verwirrung und Unbedarftheit in Sicherheit verwandeln kann.\n Obwohl die jugendlichen Darsteller die Geschehnisse beherrschen, hat Riad Sattouf fuer die Nebenrollen einige grosse europaeische Schauspielerinnen gewinnen koennen. Noemie Lvovsky spielt als Herves Mutter eine Schluesselrolle; zudem gibt es Gastauftritte von Emmanuelle Devos als Direktorin, von Irene Jacob als Aurores Mutter sowie von Marjane Satrapi als Verkaeuferin in einen Musikgeschaeft. \n\nRIAD SATTOUFGeboren 1978 in Paris. Waechst zunaechst in Algerien und Syrien auf, bevor er in die Bretagne zieht. Macht sich vor allem als Autor und Zeichner von Comics einen Namen. Zu seinen erfolgreichen Buechern zaehlen etwa 'No Sex in New York' (2004), 'Retour au college' (2005) und 'La Vie secrete des jeunes' (2007). Les Beaux gosses ist seiner erster Langspielfilm.\n\n 26.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3339.shtml
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SUMMARY:Ina, Kapatid, Anak / Mother, Sister, Daughter (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1979\n\nDrehbuch Mel Chionglo\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes, \nMusik Ernani Cuenco\nAusstattung Mel Chionglo\nDarsteller\nLolita Rodriguez (Pura Villasenor de los Santos), Charito Solis (Emilia Villasenor), Rio Locsin (Erlinda/Linda), Raoul Aragon (Alex), Ric Rodrigo (Manoling), Laurice Guillen (Thelma)\nMel Chionglo\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes, \nMusik Ernani Cuenco\nAusstattung Mel Chionglo\nDarsteller\nLolita Rodriguez (Pura Villasenor de los Santos), Charito Solis (Emilia Villasenor), Rio Locsin (Erlinda/Linda), Raoul Aragon (Alex), Ric Rodrigo (Manoling), Laurice Guillen (Thelma)\nProduktion\nRegal Films\n\nVideo (Betacam SP)/Farbe\nOmeU\n93 Minuten\n\nAls Puras Stiefschwester Emilia ihren Verlobten verfuehrt, verlaesst Pura die Philippinen und zieht in die Vereinigten Staaten. Zwanzig Jahre spaeter kehrt sie zurueck, um sich um ihren schwerkranken Vater zu kuemmern. Ihr ploetzlicher Besuch reisst alte Wunden auf und laesst die Rivalitaet zwischen Schwester und Stiefschwester erneut aufflammen. Der Konflikt bricht nach dem Tod des Vaters offen aus, doch nach dem Begraebnis schliessen die beiden Frauen Frieden und geben beide zu, dass sie einander Unrecht taten. Pura kann daraufhin beruhigt nach Hause zurueckkehren und endlich die Zuneigung fuer eine Schwester empfinden, die sie nie wirklich als solche anerkannt hatte. \n Mother, Sister, Daughter stellt keine moralischen Betrachtungen an, sondern zeigt schlichtweg menschliche Zerbrechlichkeit und Blindheit. Wir empfinden Mitleid fuer Emilia, weil sie nie gluecklich sein wird. Sie kann nur dann gluecklich sein, wenn ihr Vater ihr sagt, dass er sie liebt. Doch nun hat ihn der Tod ereilt. Und wir empfinden Mitleid fuer Pura, weil sie ihr Leben lang fuehlen wird, dass sie um Liebe betrogen wurde, selbst wenn sie die Tochter war, die der Vater liebte. Die traurige Geschichte dieser Frauen ist, dass sie beide blind gegenueber der Liebe und Sorge sind, die ihnen andere Menschen geben koennten. Emilia empfindet keine Zuneigung fuer ihren Mann. Pura tut es ebenso wenig. Emilias Tochter Erlinda kann nicht verstehen, wieso ihre Mutter auf ihre Jugend eifersuechtig ist, ihre Faehigkeit zu lieben und geliebt zu werden. Pura hingegen scheint in ihrem Versuch, ihr Leben in den Griff zu bekommen, ihren Mann und ihre Kinder einfach nur zu tolerieren. Darin liegt die Tragoedie von Mother, Sister, Daughter. (Pio de Castro, 'Expressweek', 1979)\n\n\n 26.10.200915:30Stadtkino 02.11.200916:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3378.shtml
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SUMMARY:Boxes (OmeU) - Jane Birkin
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DESCRIPTION:JANE BIRKIN\nF 2007\n\nDrehbuch Jane Birkin\nKamera Francois Catonne\nSchnitt Marie-Jo Audiard\nTon Francois Guillaume\nMusik Frank Eulry\nAusstattung Raymond Sarti\nKostuem Mic Cheminal\nDarsteller\nJane Birkin (Anna), Geraldine Chaplin (Mutter), Michel Piccoli (Vater), Natacha Regnier (Fanny), Lou Doillon (Camille), Adele Exarchopoulos (Lilly), John Hurt (Fannys Vater), Maurice Benichou (Max), Annie Giradot (Josephine), Tcheky Karyo (Jean)\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n95 Minuten\n\nAnna, ein Frau von knapp fuenfzig, zieht in ihr neues Haus am Strand in der Bretagne. Anna blickt bereits auf ein bewegtes Leben zurueck, sie hat drei Toechter von drei verschiedenen Maennern. Das Glueck stand ihr bisher nicht gerade zur Seite, und Anna hat sich mit ihren Kindern Fanny, Camille und Lilli mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Nun steht sie inmitten von Bergen aus Schachteln, die gefuellt sind mit Erinnerungen aus der Vergangenheit. Und tatsaechlich tauchen all jene Menschen, die in Annas Leben bisher eine wichtige Rolle gespielt haben, ploetzlich auf - als Gespenster aus einer anderen Zeit.\n \n Es geht um diese Frau, deren Eltern gestorben sind. Sie zieht in ein neues Haus, die alten Kartons werden geliefert, und sie sind voll mit Erinnerungsstuecken: Briefe, Milchzaehne, Zeitungsausschnitte, Puppen. Die Frau wird zurueck geworfen in die Vergangenheit, und das ist fuer sie sehr traurig und schwer. Doch letztlich ist der Umgang mit der Vergangenheit eine individuelle Frage. Mir passiert das genauso wie dieser Frau, es gibt aber auch genuegend Menschen, die nichts, aber auch gar nichts aufbewahren. Sie leben in der Gegenwart, sie kaempfen fuer die Zukunft. Die Vergangenheit ist ihnen gleich, gerade, wenn sie einfach keine guten Erinnerungen haben. Ich bin da ganz anders. Boxes ist sicherlich keine filmische Selbsttherapie, aber alles, was ich schreibe, hat mit mir zu tun. Und dieser Film entstand aus einem persoenlichen Angstgefuehl heraus. (Jane Birkin)\n\nJANE BIRKINGeboren 1946 in London. Gibt mit siebzehn Jahren ihr Debuet am Theater und tritt bald in Musicals auf. Nach ihrem Leinwanddebuet in Richard Lesters The Knack (1965) folgt ihr Auftritt in Antonionis Blow Up (1966). Zieht 1968 nach Paris, wo sie zum ersten Mal an der Seite des Musikers und Saengers Serge Gainsbourg spielt. Waehrend dieser Zeit wirkt sie in ueber dreissig Filmen mit, unter anderem in Je t'aime moi non plus, bei dem Gainsbourg auch selbst Regie fuehrt. In den 80er Jahren kommt es zu einer langjaehrigen Zusammenarbeit mit Jacques Doillon, unter seiner Regie spielt sie in Filmen wie La Fille prodigue (1981) und La Pirate (1984). Die Viennale widmet Jane Birkin als Schauspielerin und Saengerin im Jahr 2005 ein Tribute. Mit Boxes feiert sie ihr Debuet als Regisseurin.\n\n\nIn Anwesenheit von Jane Birkin.\n\n\n 26.10.200915:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3314.shtml
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SUMMARY:Zha lai nuo er / Jalainur (OmeU) - Zhao Ye
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:ZHAO YE\nChina 2008\n\nDrehbuch Zhao Ye \nKamera Zhang Yi\nSchnitt Zhao Ye \nTon Chen Ting \nMusik Lin Chao Yang \nAusstattung Chenhou Quan\nKostuem Gong Ping \nHD/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nJalainur ist ein Kohlenbergwerk in der Stadt Manjur in der Inneren Mongolei. Der alte Zhu, ein Dampflokfuehrer, und sein Lehrling Zhizhong, ein Bahnwaerter, sind unzertrennlich. Zhu, der seit dreissig Jahren in der Kohlengrube arbeitet, wird bald in Pension gehen und Zhizhong verloren zuruecklassen. Dieser beschliesst eines Tages, Zhu nach der Arbeit zu folgen.\n Rauch, Dampf und Schotter bestimmen nicht nur den Alltag der beiden Maenner, sondern auch die Bilder in Jalainur, in dem der junge chinesische Filmemacher Zhao Ye das Vergehen der Zeit und die Zerbrechlichkeit von Freundschaft festhaelt. In symboltraechtigen Einstellungen zeichnet er dabei eine von der Schwerindustrie gepraegte Gegend: Rauchschwaden steigen aus den Lokomotiven und aus langen Schloten auf; muede Arbeiter, die seit Jahren in den Gruben arbeiten; dazwischen surreal wirkende Bilder, wie ein Teller mit dampfendem Brot inmitten einer kargen Landschaft. In einer Szene singen der alte Zhu und Zhizhong ein Duett, das nur allzu genau jenes Gefuehl von Verlust vermittelt, mit dem sie im Ende beide leben werden muessen. \n \n Zhao Yes faengt nicht nur spektakulaere Bilder ein, monumentalisiert damit das Leben dieser Maenner und ihre Arbeit, sondern bringt uns dabei gleichzeitig den Geruechen, Toenen und Stimmen naeher. Gesprochen wird selten, denn hier arbeiten Menschen, ohne viele Worte ueber ihre Arbeit zu verlieren, doch die starke Verbundenheit ist stets spuerbar. Jalainur erreicht mitunter eine poetische Qualitaet, gemalt in klarem Licht mit zuweilen gedaempften, zuweilen verstaerkten Farben, durchtraenkt von einer surrealen, traumhaften Intensitaet. Grandeur, Sehnsucht, der Widerwille loszulassen, die Koexistenz von Vergangenheit und Gegenwart. (Shelly Kraicer)\n\nZHAO YEGeboren 1979 in Beijing. Studium an der Guangzhou Academy of Fine Arts und an der Beijing Film Academy. Realisiert 2003 mit Caiwei seinen ersten Kurzfilm. 2007 dreht er mit Ma Wu Jia (Viennale 07) seinen ersten Spielfilm. Jalainur ist sein zweiter Langfilm.\n\n 26.10.200916:00Urania 30.10.200915:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3359.shtml
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SUMMARY:Les Oiseaux d'Arabie / The Birds of Arabia (OmeU)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Les Oiseaux d'Arabie / The Birds of Arabia (OmeU), So Long No See (eOF)\nDAVID YON\nF 2009\n\nDrehbuch Mathieu Yon, David Yon \nKamera David Yon \nSchnitt Jeremy Gravayat, Charlotte Tourres \nStimme Lou Castel \n\nOmeU\n40 Minuten\n\nKurz vor dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Spanier ueber die Pyrenaeen nach Frankreich, unter ihnen Antonio Atares. Im Lager Ariege erhielt er einen Brief von Simone Weil, und zwischen dem Anarchisten und der Philosophin entwickelte sich eine dauerhafte Korrespondenz. David Yon hat sich in seinem Debuetfilm dieses Briefwechsels angenommen und verbindet die Worte mit Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen aus Algerien. Die Distanz zwischen den Schreibenden findet ihre Entsprechung in der Weite der algerischen Landschaft und in der Reminiszenz an die beruehmten Voegel im Titel.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit So long no see.\n\nDAVID YONGeboren 1979 in Provins. 2005 schliesst er sein Studium der Filmregie im Bereich Dokumentarfilm ab. Lebt und arbeitet in Lyon. Les Oiseaux d' Arabie ist sein erster Kurzfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von David Yon.\n\n\n 25.10.200915:30Stadtkino 26.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3219.shtml
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SUMMARY:The 5000 Fingers of Dr. T. - Roy Rowland
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:ROY ROWLAND\nUSA 1953\n\nDrehbuch Theodor Seuss Geisel, Alan Scott\nKamera Franz Planer\nTon Russell Malmgren\nMusik Frederick Hollander, Hans J. Salter\nMusikalische Leitung Morris Stoloff\nChoreografie Eugene Loring\nSchnitt Al Clark\nAusstattung Rudolph Sternad\nKostuem Jean Louis\nDarsteller\nHans Conried, Tommy Rettig, \n Peter Lind Hayes, Mary Healy, George Chakiris\nStanley Kramer\n\nFarbe\n89 Minuten\n\nDie 5.000 Finger des Titels gehoeren den 500 Opfern des Dr. T., einem mad musician, der kleine Jungs, die eigentlich viel lieber Baseball spielen wollen, zum Musizieren am groessten Klavier aller Zeiten versklavt. Bart ist einer von ihnen, und wir sind mittendrin in seinem Alptraum, einem technicolorbunten Musical mit fantastischer Ausstattung, mitreissenden Songs und Tanz-\n einlagen, maerchenhaft daemonischem Boesewicht und ebenso aufrichtigen Helden. Spaete Genugtuung fuer alle, die ihre Klavierstunden immer gehasst haben.\n\n\n 26.10.200917:00Filmmuseum 04.11.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3122.shtml
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SUMMARY:Free Land (OF) - Minda Martin
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:MINDA MARTIN\nUSA 2009\n\nDrehbuch Minda Martin \nKamera Minda Martin \nSchnitt Minda Martin \nTon Theron Patterson \nMusik Dave Hurley \nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n62 Minuten\n\nWas ist das fuer ein Land, das fuer so viele eine bessere Zukunft verspricht, das die Menschen anzieht, es zu besiedeln, zu bebauen, zu bewohnen? Was ist das fuer ein Land, dessen Mythen die Wirklichkeit ueberlagern, den Blick verstellen auf das, was unter der Oberflaeche liegt, was vergraben ist in der Erde, im Sand, in der Geschichte?\n Die amerikanische Filmemacherin Minda Martin geht in Free Land diesen Fragen nach, indem sie zunaechst dort beginnt, wo die Auswirkungen am deutlichsten zu erkennen sind: bei den Menschen selbst, im konkreten Fall bei ihrer eigenen Familie. Es sind Erinnerungssplitter - an die Kindheit, an Gerueche, an die Farbe von Kleidungsstuecken -, die ein Fundament bilden, das hier wie ein Mosaik hervorleuchtet, wohl wissend und bedenkend, dass jede individuelle Geschichte immer eine von unzaehligen anderen ist. Und so als ob sich konzentrische Kreise um die persoenliche Geschichte ausbreiten wuerden, so weitet sich auch Free Land als Film in die unterschiedlichsten Richtungen: historische Aufnahmen, verfremdete Fotografien, Doppelbelichtungen, dazu die Stimme der Erzaehlerin, die zugleich fragt und erklaert. Free Land ist ein Filmessay, der trotz seines grossen Themas in jeder Sekunde - und zwar im besten Sinn des Wortes - klein bleibt. Denn die Geschichte der Vereinigten Staaten ist gross und leidvoll genug.\n \n Free Land baut auf meinem ersten Film Mother's Heritage auf, einem elfminuetigen Videoportraet ueber das Leben meiner Mutter, erzaehlt in Form von Fotomontagen und Erinnerungen. Free Land fuehrt diese biografische Untersuchung weiter und umfasst Tagebucheintraege, persoenliche Nachforschungen und eine kulturanthropologische Spurensuche. Der Film beschwoert dadurch neue Geister herauf, ist zugleich aber auch der Versuch, meine Familie und deren Geschichte aus einer anderen, groesseren Perspektive heraus zu verstehen. (Minda Martin)\n\nMINDA MARTINGeboren und aufgewachsen in Tucson, Arizona. Kunst- und Literaturstudium an der University of Arizona. Abschluss am California Institute of the Arts (CalArts) im Fach Film-/Videoproduktion. Unterrichtet an der California State University, San Marcos Medientheorie und Kunst. Dreht seit Mitte der 90er Jahr Kurzfilme, u.a. Mother's Heritage (1996), A Little Ballad (1998). Mit a.k.a. Kate realisiert sie im Jahr 2000 ihren ersten mittellangen Film, es folgen die Kurzfilme Do You Know ... (2002), Love, Minda (2003) und Monsoon St., 77 (2006). Free Land ist ihr erster Langdokumentarfilm.\n\n\nIn Anwesenheit von Minda Martin.\n\n\n 23.10.200915:30Stadtkino 26.10.200918:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3155.shtml
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SUMMARY:Ddongpari / Breathless (OmeU) - YANG Ik-June
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:YANG IK-JUNE \nSuedkorea 2008\n\nDrehbuch Yang Ik-june\nKamera Yun Jeong-ho \nSchnitt Lee Yuen-jung \nMusik The Invisible Fish \nAusstattung Hong Zi \nKostuem Jang Sun-jin, Son Seung-hyun \nDarsteller\nYang Ik-june (Sang-hoon), \n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n130 Minuten\n\nSang-hoon ist ein Schurke, der fuer Glaeubiger Gelder von Schuldnern eintreibt. Seine staendige Schimpferei und Gewalttaetigkeit beruhen auf Kindheitserlebnissen, an denen er bis heute schwer zu tragen hat: Als kleiner Junge musste er mitansehen, wie sein Vater den Tod von Mutter und Schwester verschuldete. Nach fuenfzehn Jahren wird dieser nun aus dem Gefaengnis entlassen und taucht bei Sang-hoon auf. \n Sang-hoon (gespielt vom Regisseur selbst) ist ein Choleriker, der nichts lieber macht, als die veraengstigten Schuldner gruen und blau zu pruegeln. Den Rest des Tages vertreibt er sich mit Beleidigungen und anderem asozialen Zeitvertreib. Als er eines Tages im Vorbeigehen ein Schulmaedchen anspuckt, schlaegt dieses ihm mit flacher Hand ins schweinsbackige Gesicht - und der Soziopath erwaermt sich fuer die kratzbuerstige junge Frau. Es ergibt die schoensten Momente dieses schoenen Films, wenn sich die beiden gegenueber sitzen und Vulgaritaeten an den Kopf werfen, aber innen drin doch voller Liebe und Zuneigung fuereinander sind, nur darauf warten, dass sie endlich aus den Schalen von 'Gangster' und 'Girl' ausbrechen duerfen. \n Yangs Debuet ist zum einen eine melodramatische Gangsterballade mit Handkamera-Bildern, zum anderen eine Screwball-Komoedie: Denn wenn der Gauner sich in die Natuerlichkeit des Schulmaedchens verliebt, dann fliegen die Pointen. Und nebenbei gelingt Yang mit Breathless ein gueltiger Kommentar zur suedkoreanischen Gesellschaft und zu ihren zerbrochenen Familien. (Markus Keuschnigg)\n\nYANG IK-JUNE Geboren 1975. Abschluss am Department of Entertainment and Acting am Kongju Communication Arts College. Arbeitet in der Folge als Schauspieler. 2005 entsteht sein erster Kurzfilm Always Behind You. Sein Langfilmdebuet Breathless wird heuer beim Filmfestival von Rotterdam mit einem Tiger Award ausgezeichnet.\n\n 26.10.200918:00Gartenbaukino 28.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3367.shtml
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SUMMARY:Programm 3: Kinomagie
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DESCRIPTION: \n\n\n35mm\nstumm\n52 Minuten\nEarly Austrians\n\n\nPROGRAMM 3: KINOMAGIE\n \n\n[Die Zaubereien des Mandarins] (1906/10, schwarzweiss)\n Produktion: Saturn-Film/Johann Schwarzer, Wien\n \n Die ideale Filmerzeugung (1914, schwarzweiss, dt. Zwischentitel, 7 Minuten)\n Kamera Ludwig Schaschek\n Produktion: Sascha Filmfabrik A. Kolowrat (Pfraumberg/Primda)\n \n Der Mandarin/Il mandarino (1918, viragiert, italienische Zwischentitel, 59 Minuten)\n Regie: Fritz Freisler\n Drehbuch: Fritz Freisler, Paul Frank\n Darsteller: Carl Goetz, Harry Walden, Grete Ruth, Hilde Radnay, Trude Merly, Cornelia Haszay, Nectar Flondor\n Produktion: Sascha Filmindustrie AG (Wien)\n \n Film und Kino geraten zu einem Zeitpunkt in den Mittelpunkt des Publikumsinteresses, als die Buehnenmagie ihre Bluete schon fast wieder hinter sich zu haben scheint. Die neue Attraktion als weiteres Instrument nutzend, wird den Zusehern, denen das Bewusstsein fuer den Illusionscharakter des Gebotenen und der Wunsch nach verzaubernder Taeuschung zugetraut werden muss, Zauberei in moderaten Dosen geboten. Die Magie fungiert, auch – wenn nicht sogar insbesondere – in Verbindung mit der Kinematografie, als Wirklichkeitsangebot, vielleicht gar als alternative Welterklaerung.\n Die sich als integrativ erweisende Verbindung von Buehnenzauberei und Leinwandspektakel hatte mit dem Einsatz von Automaten ab dem 17. Jahrhundert eine im wahrsten Sinn des Wortes bewegte Vergangenheit und erlebte mit der erneuerten Kombination aus Optik und Beseelung beziehungsweise dem Einsatz des Magiers als einem der beliebtesten Typen des (fruehen) Films eine neue Bluete. \n Die Beispiele dieses zweiteiligen Programms belegen dies sehr deutlich: Einfach und effektiv verbinden sich in Die Zaubereien des Mandarins die erotischen Angebote der Saturn-Produktionen mit den publikumstauglichen exotischen Elementen. Erscheinen und Verschwinden der leicht bekleideten Assistentinnen des agierenden Zauberers sind eingebunden in vertraute Rituale, in Bildzauber und magische Gesten. Das \n Moment des Tricks ist auch fuer Die ideale Filmerzeugung von nicht zu ueberschaetzender Bedeutung: Der Filmstreifen selbst erscheint und agiert in diesem Animationsfilm als beseelter Akteur, die unterschiedlichen Stufen der Produktion werden in diesem, im wortwoertlichen Sinn ersten Science-Fiction-Film anschaulich gemacht. Der Manadrin hingegen verdeutlicht die unheimliche, bedrohliche Seite der Magie, bietet er doch eine faustisch anmutende Liebesgeschichte, in der die Wirklichkeit unter der Macht eines Liebeszaubers zerbricht. (Thomas Ballhausen)\n \n Musik: Vera Fischer (Floeten), Benedikt Leitner (Cello)\n 'Kilo': Markus Urban, Florian Bogner (Elektronik)\n\n\n 26.10.200918:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3431.shtml
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SUMMARY:Aram Bash Va Ta Haft Beshmar / Be Calm and Count to Seven (OmeU) - Ramtin Lavafipour
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DESCRIPTION:RAMTIN LAVAFIPOUR\nIran 2008\n\nDrehbuch Ramtin Lavafipour \nKamera Reza Teymouri \nSchnitt Ramtin Lavafipour \nTon Arash Ghasemi \nMusik Daroush Namdar Zangeneh\nAusstattung Ramtin Lavafipour \nKostuem Ramtin Lavafipour \nDarsteller\nHedayat Hashemi (Mahmoud), Omid Abdollahi (Motu), Mahnaz Talandeh\nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n89 Minuten\n\nEine iranische Insel im Persischen Golf. Das Meer ist hier beinahe leergefischt, und so leben die Einwohner fast ausschliesslich vom Schmuggel: In kleinen Booten befahren die Maenner das Meer, transportieren ihre Waren und trotzen dabei Stuermen und der Kuestenwache. Der 13-jaehrige Motu, dessen Vater von einer Fahrt nicht mehr nach Hause gekommen ist, als er Fluechtlinge ausser Landes brachte, arbeitet ebenfalls in diesem gefaehrlichen Geschaeft. Doch der Junge gibt die Hoffnung nicht auf und sucht nach wie vor nach einem Lebenszeichen des Verschwundenen, waehrend er die Verantwortung fuer seine schwangere Mutter und seine Schwester uebernehmen muss. Dabei freundet sich Motu, ein grosser Fan des Fussballstars Ronaldinho, mit Mahmoud, einem aelteren Schmuggler, an.\n Der iranische Filmemacher Ramtin Lavafipour konzentriert sich in Be Calm and Count to Seven weniger auf die sozialen oder politischen Umstaende, sondern laesst diese wie einen Hintergrund durchscheinen, um die Geschichte Motus zu erzaehlen und das Leben der Schmuggler zu beschreiben. Geduldig beobachtet er etwa die Verteilung der an den Strand gebrachten Waren und die endlose Wartezeit der Frauen am Meer. Er betrachtet die undurchdringliche Wasseroberflaeche, wenn Motu ohne Atemgeraet taucht, haelt die Gesten der Seeleute fest und geht geheimen Traeumen nach. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren formen dabei wie zufaellig ein gesellschaftliches Bild, das die unterschiedlichen Interessen widerspiegelt, sei es innerhalb der Familie, in der Arbeit oder im Verhaeltnis zur Obrigkeit. \n\nRAMTIN LAVAFIPOURGeboren 1973 im Iran. Filmstudium an der Universitaet von Teheran. Dreht zwei Kurzfilme und mehrere Dokumentationen. Fuer seinen ersten Spielfilm Be Calm and Count to Seven wird er beim Filmfestival von Rotterdam mit einem Tiger Award ausgezeichnet. Filme (Auswahl): Wind Does not Blow only in the Sky (2001, KF), Hederse (2003), Wind in the Silence of Dust (2005), Behind that Snowy Hill (2007). \n\n 26.10.200918:30Urania 30.10.200913:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3372.shtml
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SUMMARY:Trypps #1 - #6
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Trypps #1 - #6, Black and White Trypps Number One (stumm), Trypps #6 (Malobi) (OF), Trypps #5 (Dubai) (stumm), Black and White Trypps Number Four (OF), Black and White Trypps Number Three (kein Dialog), Black and White Trypps Number Two (stumm)\nBEN RUSSELL\n \n\n\n\n51 Minuten\nKurzfilme\n\n\nTRYPPS #1 - #6\n \n\nDas Kurzfilmprogramm Trypps #1 – #6 besteht aus:\n \n Black and White Trypps Number One\n Ben Russell, USA 2005\n \n Black and White Trypps Number Two\n Ben Russell, USA 2006\n \n Black and White Trypps Number Three\n Ben Russell, USA 2007\n \n Black and White Trypps Number Four\n Ben Russell, USA 2008\n \n Trypps #5\n Ben Russell, USA 2008\n \n Trypps #6\n Ben Russell, USA 2009\n \n (51 Minuten)\n\nBEN RUSSELLGeboren 1976. Studiert Kunst an der Brown University sowie Film und Neue Medien an der School of the Art Institute of Chicago. Arbeitet als Fotograf, Kurator und Experimentalfilmemacher. Unterrichtet an der University of Illinois in Chicago. Seine Arbeiten und Installationen werden nicht nur bei Film-festivals oder in Museen, sondern auch immer wieder im oeffentlichen Raum praesentiert. Filme (Auswahl): Terra Incognita (2002), The Quarry (2002), Last Days (2004).\n\n\nIn Anwesenheit von Ben Russell.\n\n\n 24.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino 26.10.200918:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3426.shtml
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SUMMARY:Chamelon Street - Wendell B. Harris Jr.
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:WENDELL B. HARRIS JR.\nUSA 1989\n\nDrehbuch Wendell B. Harris Jr.\nKamera Daniel S. Noga\nTon Anthony "Spike" Sims\nMusik Peter S. Moore\nSchnitt Matthew Mallinson\nSpezialeffekte Don Bean\nDarsteller\nWendell B. Harris Jr., Henry Watkins, Anita Gordon, Dave Barber, Anthony Ennis\nWendell B. Harris Jr.\nKamera Daniel S. Noga\nTon Anthony "Spike" Sims\nMusik Peter S. Moore\nSchnitt Matthew Mallinson\nSpezialeffekte Don Bean\nDarsteller\nWendell B. Harris Jr., Henry Watkins, Anita Gordon, Dave Barber, Anthony Ennis\nProduktion\nDan Lawton\n\nFarbe\n94 Minuten\n\nHarris’ brillante Charakterstudie des genialen schwarzen Hochstaplers William Douglas Street Jr. fuehrt vor, welche Verrenkungen es bedeuten kann, sich der weissen Mehrheitsgesellschaft anzupassen. Als der smarte Street allerdings meint, einen weissen Rassisten wortmaechtig ueber die transitive und intransitive Verwendung von „fuck" belehren zu muessen, bleibt dem nur noch die Faust als Antwort. Die Chamaeleon-Taktik hilft, das zeigt der Film mit Irrwitz und Humor, nicht zwingend auf der Jagd nach dem American Dream.\n\n\n 26.10.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3106.shtml
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SUMMARY:36 vues de Pic Saint Loup (OmdU) - Jacques Rivette
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): Celine et Julie vont en bateau (1974), Merry-Go-Round (1977/83), La Belle noiseuse (1991), Secret defense (1998), Va savoir (2001), Ne touchez pas la hache (2007, Viennale 07).\n\n\nAm 26.10. in Anwesenheit von Jane Birkin.\n\n\n 26.10.200920:30Gartenbaukino 27.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3298.shtml
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SUMMARY:Treeless Mountain (OmeU) - Kim So-Yong
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:KIM SO-YONG\nUSA/Suedkorea 2008\n\nDrehbuch Kim So-yong\nKamera Anne Misawa\nSchnitt Kim So-yong, Bradley Rust Gray\nTon Eric Offin, Mark Garcia\nMusik Asobi Seksu\nAusstattung Kim See-hee\nDarsteller\nKim Hee-yeon (Jin), Kim Song-hee (Bin), Lee Soo-ah, Kim Mi-hyang (Tante), Park Boon-tak (Grossmutter), Lee Soo-ah (Mutter)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n89 Minuten\n\nDie sechsjaehrige Jin und ihre kleine Schwester Bin haben eine ueberforderte, allein erziehende Mutter. Eines Tages laesst sie das kleine Apartment in Seoul raeumen und bringt ihre Toechter zu deren Tante, die auf dem Land lebt. Die Mutter verschwindet, angeblich nur voruebergehend, um den Vater in Amerika zu suchen. Die Tante trinkt und ueberlaesst die Maedchen sich selbst. \n Von ihrer eigenen Kindheitsgeschichte inspiriert, erzaehlt Kim So-yong in Treeless Mountain vom Verrat an familiaerer Geborgenheit. Gaenzlich unsentimental gelingt es ihr, mit Bildern mehr als mit Worten, eine Welt zu erschaffen, in der der Zuschauer Zeuge eines Verbrechens wird. Obwohl niemand Gewalt ausuebt - die Kinder sind nur einfach nicht mehr gewollt. Inmitten einer zu schnell industrialisierten Gesellschaft scheint die Sonne auf Wiesen voller Pampasgras zwischen den Baustellen, und das Prinzessinnenkleid der kleinen Bin tropft an der Waescheleine. Mit einer seltsamen Wucht erlebt man, wie Kinder durch die Luegen der Erwachsenen aus ihrem Paradies vertrieben werden koennen. (Dorothee Wenner)\n \n Der 'baumlose Berg', von dem im Titel die Rede ist, ist eine kleine Erhoehung, auf der die Maedchen einen schon lange abgerissenen Ast einpflanzen - ein trostloses Zeichen der Hoffnung zweier Ausgesetzter. Sie verdienen ein wenig Geld, indem sie Heuschrecken sammeln und roesten - jeden Groschen geben sie in ein Sparschwein, denn ihre Mutter hat ihnen versprochen, sie wuerde zurueckkommen, wenn es voll waere. Der beruehrendste Moment kommt, als die kleinere Bin entdeckt, dass man selbst Muenzen mit geringem Wert noch in kleineres Geld wechseln kann und so das Sparschwein schneller fuellen kann. Die (truegerische) Hoffnung, die Jin und Bin in diesem Moment fassen, enttaeuscht Kim So-yong so lakonisch wie die Erwartungen an eine Dramaturgie der (sozialen) Loesungen. Sie haelt den Film bis zum Ende konsequent offen und verweigert einen Ueberblick, eine Aufnahme aus erklaerender Distanz. (Bert Rebhandl)\n\nKIM SO-YONGGeboren 1968 in Pusan. Emigriert im Alter von zwoelf Jahren in die USA. Studiert Malerei, Schauspiel und Videokunst am School of the Art Institute of Chicago. Dreht mehrere Experimentalfilme. Nach In Between Days (2006, Viennale 06) ist Treeless Mountain ihr zweiter Spielfilm.\n\n 23.10.200913:00Stadtkino 26.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3307.shtml
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SUMMARY:Politist, Adjectiv / Police, Adjective (OmeU) - Corneliu Porumboiu
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:CORNELIU PORUMBOIU\nRO 2009\n\nDrehbuch Corneliu Porumboiu \nKamera Marius Panduru \nSchnitt Roxana Szel \nTon Alexandru Dragomir, Sebastien \nMusik Dan Dimitriu \nAusstattung Mihaela Poenaru \nDarsteller\nDragos Bucur (Cristi), Vlad Ivanov (Anghelache), Ion Stoica (Nelu), Irina Saulescu (Anca)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n113 Minuten\n\nCristi, ein junger rumaenischer Polizeibeamter, muss Beweise gegen einen Jugendlichen sammeln, der angeblich auf dem Schulhof mit Freunden Haschisch geraucht und weitergegeben haben soll. Cristi sieht nicht ein, dass er dem Verdaechtigen eine Falle stellen soll, die diesen fuer Jahre hinter Gitter bringen wuerde. Anghelache, sein vorgesetzter Offizier, verlangt jedoch, dass Cristi seinen Befehl ausfuehrt.\n Corneliu Porumboiu bescheinigt dem gegenwaertigen Rumaenien eine gesellschaftliche Agonie im letzten Stadium: Privat- und Arbeitsleben drehen sich im endlos Ereignislosen. Polizisten wenden Gesetze an, an deren Sinn sie nicht glauben, Spuren aufkommender Auflehnung werden mit phlegmatischer Rhetorik und sophistischen Argumenten erstickt. Repetitive Arbeitsablaeufe werden nur noch mechanisch weiterbetrieben. Die Erwartung der naechsten Arbeitspause ist das intensivste Gefuehl im Tagesablauf der Buerokraten. Porumboiu treibt diese Leere durch brillante Dialogtechnik jedoch derart ins Groteske, dass sie fast schon wieder in heiterem und ertraeglichem Licht erscheint. (Dieter Wieczorek)\n \n Police, Adjective ist von derselben unnachahmlichen Lakonie gekennzeichnet wie 12:08 East of Bucarest. Porumboiu arbeitet fast ohne Licht, aber nicht mit einem geheimnisvollen Dunkel, sondern mit einer trueben Daemmersuppe, die den Mief des kommunistischen Rumaenien ebenso atmet wie ueberwindet, wenn staendig gleiche Ablaeufe von Routine und Observation unversehens in eine komisch-unheimliche Lektion von Rhetorik und Dialektik umschlagen. (Christoph Egger)\n\nCORNELIU PORUMBOIUGeboren 1975 in Vaslui, Rumaenien. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bukarest studiert er von 1999 bis 2003 Filmregie an der Film- und Theaterhochschule I. L. Caragiale in Bukarest. Realisiert mehrere Kurzfilme (Auswahl): Gone with the Wine (2002), A Trip to the City (2003), Liviu's Dream (2004). Fuer 12:08 East of Bucharest (Viennale 06), seinen ersten Langspielfilm, erhaelt er beim Filmfestival von Cannes die Goldene Kamera fuer den Besten Erstlingsfilm.\n\n 26.10.200921:00Urania 29.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3295.shtml
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SUMMARY:Cooking History (OmeU) - Peter Kerekes
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PETER KEREKES\nA/SK/CZ 2009\n\nDrehbuch Peter Kerekes\nKamera Martin Kollar\nSchnitt Marek &brvbar;;ulik\nTon Daniel Nemec, &brvbar;;tepan Mamula\nMusik Marek Piacek\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n88 Minuten\n\nCooking History versammelt die Geschichten von verschiedenen Militaerkoechen aus ganz Europa, die auf ihre Art die europaeischen Kriege des 20. Jahrhunderts miterlebt haben. Ihre 'kleinen' Erinnerungen erschliessen eine subjektive und von der gaengigen Geschichtsschreibung abweichende Sicht auf die 'grossen' historischen Ereignisse: Es sind gerade die scheinbar unbedeutenden Koeche und ihre Erzaehlungen, die uns hinter Daten und Fakten, Kriegserklaerungen, Schlachten und Friedensabkommen fuehren.\n Peter Kerekes zeigt die Geheimnisse der Menschen, eroeffnet eine Dimension von Geschichte, wie sie sich nicht in Buechern oder Archiven wiederfindet. Die Anekdoten und Schicksale seiner Protagonisten vermitteln in ihrer Direktheit eine Ahnung vom Leben und Sterben im 'Apparat Krieg', von den Hoffnungen, Sehnsuechten und Ueberlebensstrategien inmitten von Zerstoerung und Ausweglosigkeit.\n \n Kerekes' bewusster Verstoss gegen den guten Geschmack und die gegen alle ethischen Regeln des ethnografischen Films verstossenden Montagen mit ihren Schockwerten wollen nicht einfach unterhalten, sondern provozieren Reaktionen, die sich sonst kaum mehr einstellen wuerden. (...) Die tatsaechlich ziemlich schauerlichen Kontraste zwischen inszenierter Komik und geschildertem Horror entsprechen letztlich dem Grundkontrast der Aufgabe der Feldkoeche: Sie sollen mit ihrer sachkundigen Arbeit die Soldaten am Leben und bei Laune halten, damit diese den Gegner umso effizienter umbringen koennen. (Michael Sennhauser)\n\nPETER KEREKESGeboren 1973 in Ko&uml;;ice, Slowakei. Studium der Filmregie an der Akademie fuer Musik und darstellende Kunst in Bratislava, an der er seit 1999 auch unterrichtet. Filme (Auswahl): 66 Seasons (2003), Across the Border (Episode 3 - Helpers, 2004). \n\n\nIn Anwesenheit von Peter Kerekes.\n\n\n 26.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3206.shtml
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SUMMARY:The Sound of Insects - Record of a Mummy (eOF) - Peter Liechti
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:PETER LIECHTI\nCH 2009\n\nDrehbuch Peter Liechti\nKamera Matthias Kaelin, Peter Liechti \nSchnitt Tania Stoecklin \nTon Balthasar Jucker \nStimme Peter Mettler \n35mm/1:1,66/Farbe u. Schwarzweiss\neOF\n88 Minuten\n\nIm tiefen Winter findet ein Jaeger in einem abgelegenen Waldstrich die Mumie eines etwa 40-jaehrigen Mannes. Aufgrund der minuzioesen Aufzeichnung des Toten stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hatte. The Sound of Insects ist Peter Liechtis radikale Annaeherung an einen fiktionalen Text des japanischen Autors Shimada Masahiko, welcher wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. \n \n Der Mann, dessen mumifizierte Leiche in einer aus Plastikplanen geformten kleinen Huette gefunden wurde, hatte sein Tagebuch im Schoss liegen, in das er Tag fuer Tag die Veraenderungen seines Koerpers und seines Geistes notierte. Unerwartet lange dauerte offenbar der Prozess des Verhungerns, ueber sechzig Tage begleitet der Film den Text mit manchmal hypnotischen, manchmal suggestiven, meist meditativen Bildern und einer durchkomponierten Soundspur aus Geraeuschen und Musik.\n Liechti hat seinen Film auf fuenf Ebenen organisiert: Der Prolog wirkt wie der Beginn eines Fernsehkrimis, ein paar Polizeiautos stehen am Waldrand, eine Bahre wird aufgeladen. Dann gibt es den Blick von innen auf die Plastikplane des improvisierten Sterbehospizes: opak, belegt und berieselt mit Tannennadeln, Blaettchen, Regentropfen. Dazu die Waldbilder, grossartig, tiefenscharf, geheimnisvoll. Zwei weitere Ebenen bestehen aus angedeuteten Gedankenbildern, Visionen, Archetypen, sowie einer Art Erinnerungsstrom aus dem urbanen Lebensraum des Mannes. \n The Sound of Insects ist kein Dokumentarfilm, sondern ein mit gesuchten, gemachten dokumentarischen Bildern gebautes Gesamtkunstwerk. Peter Liechtis stets sehr persoenlich gehaltene Filme sind zwar verankert im Dokumentarischen, entwickeln aber meist einen musikalischen Gedankenfluss. The Sound of Insects gehoert zu seinen bisher perfektesten Filmen. (Michael Sennhauser)\n\nPETER LIECHTIGeboren 1951 in St. Gallen. Studium der Kunstgeschichte an der Universitaet von Zuerich. Arbeitet seit 1986 als Filmemacher, Autor, Produzent und Kameramann. Filme (Auswahl): Signers Koffer - Unterwegs mit Roman Signer (1996), Hans im Glueck - Drei Versuche, das Rauchen loszuwerden (2003), Namibia Crossing (2004).\n\n\nIn Anwesenheit von Peter Liechti.\n\n\n 26.10.200921:00Metro 27.10.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3322.shtml
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SUMMARY:Monkey Business - Howard Hawks
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:HOWARD HAWKS\nUSA 1952\n\nDrehbuch Howard Hawks, Ben Hecht, Charles Lederer, I.A.L. Diamond nach einer Erzaehlung von Harry Segall\nKamera Milton R. Krasner\nTon W. D. Flick, Roger Herman Sr.\nMusik Leigh Harline\nSchnitt William B. Murphy\nDarsteller\nCary Grant, Ginger Rogers, Charles Coburn, Marilyn Monroe, Harry Carey Jr., Kathleen Freeman\nHoward Hawks, Ben Hecht, Charles Lederer, I.A.L. Diamond nach einer Erzaehlung von Harry Segall\nKamera Milton R. Krasner\nTon W. D. Flick, Roger Herman Sr.\nMusik Leigh Harline\nSchnitt William B. Murphy\nDarsteller\nCary Grant, Ginger Rogers, Charles Coburn, Marilyn Monroe, Harry Carey Jr., Kathleen Freeman\nProduktion\nSol C. Siegel\n\nSchwarzweiss\n97 Minuten\n\nSchimpansin Esther mixt per Zufall zusammen, woran Barnaby Fulton seit Jahren vergeblich forscht: das Verjuengungsmittel, auf das die Menschheit seit Jahrtausenden wartet. Ob sie das immer noch tun sollte, kann bezweifelt werden, nachdem wir zu unserer grossen Belustigung den durchschlagenden Effekt an Prof. Fulton nebst Gattin beobachten durften, die sich in giggelnde Teenies und trotzige Kleinkinder verwandeln – allerdings nur geistig, was uns zahlreiche beherzt alberne Auftritte des grossen Komikers Grant beschert.\n\nHOWARD HAWKSGeboren 1896 in Indiana. Studiert Maschinenbau in New York. Arbeitet als Requisiteur, in einer Motorenfabrik, als Fluglehrer und faehrt Autorennen. Dreht mit The Road to Glory (1926) seinen ersten Spielfilm und feiert 1932 mit Scarface den grossen Durchbruch. Gilt als einer der kommerziell bestaendigsten Regisseure Hollywoods. Howard Hawks stirbt 1977 in Palm Springs. Filme (Auswahl): Bringing Up Baby (1938), Gentlemen Prefer Blondes (1953), Rio Bravo (1959, Viennale 98).\n\n 26.10.200921:00Filmmuseum 05.11.200919:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3146.shtml
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SUMMARY:Moon (OF) - Duncan Jones
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:DUNCAN JONES\nGB 2008\n\nDrehbuch Duncan Jones, Nathan Parker\nKamera Gary Shaw\nSchnitt Nicolas Gaster\nTon Ricky Butt, Claire Mahoney, Jason Swanscott\nMusik Clint Mansell \nAusstattung Tony Noble\nKostuem Jane Petrie \nDarsteller\nSam Rockwell (Sam Bell), Matt Berry (Overmeyers), Robin Chalk (Sam), Dominique McElligott (Tess Bell), Kevin Spacey (Computerstimme)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n97 Minuten\n\nDer Astronaut Sam Bell, seit drei Jahren Angestellter der Firma Lunar, steht kurz vor dem Ende seines Vertrages. Ueber drei Jahre lang war der Mond sein Arbeitsplatz und sein Zuhause. Hier war er voellig alleine mit dem Abbau von Helium 3 beschaeftigt, ein kostbares Gas, das die Energiekrise auf der Erde beenden koennte. \n Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, ueber sich selbst nachzudenken und sich Gedanken ueber seine Fehler in der Vergangenheit zu machen. Seinen Job fuehrt er die letzten verbleibenden zwei Wochen nur noch mechanisch aus und verbringt die meiste Zeit lieber damit, sich auf seine bevorstehende Rueckkehr zur Erde, seine Frau Tess, ihre gemeinsame dreijaehrige Tochter zu freuen. Doch kurz vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hoeren: Als auch noch eine Routinekontrolle fuerchterlich schief geht, entdeckt er, dass sein Arbeitgeber ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Bevor er zur Erde zurueckkehren kann, muss Sam sich eingestehen, dass das Leben, das er gelebt hat, nicht sein eigenes ist.\n Regisseur Duncan Jones hat einem brillanten Sam Rockwell die Rolle auf den Leib geschrieben, den suggestiven Soundtrack steuerte Clint Mansell, bekannt fuer seine Kompositionen fuer Darren Aronofsky, bei. Herausgekommen ist ein optisch beeindruckendes und klaustrophobisch beklemmendes Weltraumdrama, das sich die NASA zu einem Spezial-Screening einfliegen liess. (Fantasy Film Fest)\n \n Sobald man einen Computer mit einer Stimme in einen Film packt, werden die Leute sofort an HAL 9000 aus Stanley Kubricks 2001 denken. Moon ist tatsaechlich eine Hommage an alle moeglichen Science-Fiction-Filme und in diesem Detail natuerlich ganz besonders an Kubrick. Aber es ergaebe ueberhaupt keinen Sinn, einen der Charaktere daraus einfach auf die gleiche Art nachzumachen. Dennoch habe ich bewusst mit dieser Parallele und den Erwartungen der Leute gespielt. (Duncan Jones)\n\nDUNCAN JONESGeboren 1971 in Beckenham, Kent, Grossbritannien. Waechst in Berlin, London, der Schweiz und in den USA auf. Dreht zunaechst einige Werbefilme, bis er 2002 den Science-Fiction-Kurzfilm Whistle realisiert. Moon ist sein erster Langspielfilm, ein zweiter Science-Fictionfilm mit dem Titel Mute ist in Vorbereitung.\n\n 26.10.200923:00Gartenbaukino 27.10.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3352.shtml
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SUMMARY:Independencia (OmeU) - Raya Martin
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:RAYA MARTIN\nPhilippinen/F/D/NL 2009\n\nDrehbuch Ramon Sarmiento, Raya Martin\nKamera Jeanne Lapoirie\nSchnitt Jay Halili\nTon Ronald de Asis, Arnel Labayo\nMusik Lutgardo Labad\nAusstattung Digo Ricio\nDarsteller\nTetchie Agbayani (Mutter), Sid Lucero (Sohn), Alessandra de Rossi (Frau), Mika Aguilos (Kind) \n35mm/1:1,37/Schwarzweiss\nOmeU\n77 Minuten\n\nVor drei Jahren erzaehlte Raya Martin in A Short Film About the Indio National die Geschichte seiner philippinischen Heimat aus der Sicht eines einfachen Mannes, inszeniert als eine Reihe tragikomischer Sequenzen vor dem Hintergrund der Revolution gegen den spanischen Kolonialismus. Nun setzt er in seinem juengsten Film Independencia - als zweiter Teil einer geplanten Trilogie - diese besondere Form der Aufarbeitung philippinischer Geschichte fort: Nach der Ausrufung der Unabhaengigkeit erkannten die USA die junge Republik nicht an und schickten ab 1899 Truppen auf den Inselstaat. Waehrend des folgenden Philippinisch-Amerikanischen Krieges siedelt Raya Martin nun auch Independencia an: Eine Mutter flieht mit ihrem Sohn in die Berge und hofft dadurch dem Krieg entkommen zu koennen. Eines Tages entdeckt der Sohn mitten im Wald eine verwundete Frau und entscheidet sich dafuer, sie mit nach Hause zu bringen. Die Jahre gehen vorueber, und die junge Familie mit Kind lebt, fern vom Kriegschauplatz, in voelliger Abgeschiedenheit. Doch die Ruhe ist truegerisch, denn nicht nur die amerikanischen Soldaten ruecken immer naeher.\n Griff Martin bei Indio National noch auf Schwarzweiss und Mittel des Stummfilms zurueck, siedelt er Independencia komplett in einer kuenstlichen Studiowelt an: Vom wunderschoenen tropischen Regenschauer bis zu den perfekt ueberschminkten Gesichtern der Darsteller ist Independencia nicht nur Hommage, sondern auch feinsinnige Kritik am Kino der Invasoren. \n\nRAYA MARTINGeboren 1984 in Manila. Filmstudium an der University of the Philippines. Mit The Island at the End of the World (2004) ueber den Stamm der Itbayat auf den Philippinen dreht er seinen ersten Langdokumentarfilm. Filme (Auswahl). A Short Film About the Indio National (Or the Prolonged Sorrow of the Filipinos, Viennale 06), Autohystoria (2007), Now Showing (2008), Next Attraction (2008, siehe S. 89), Manila (2009).\n\n\nIn Anwesenheit von Raya Martin.\n\n\n 25.10.200916:00Metro 26.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3301.shtml
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SUMMARY:Female Perversions (OF) - Susan Streitfeld
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:SUSAN STREITFELD\nUSA/D 1996\n\nDrehbuch Julie Hebert, Susan Streitfeld nach dem Roman 'Female Perversions: The Tempations of Emma Bovary' von Louise J. Kaplan\nKamera Teresa Medina\nSchnitt Curtiss Clayton, Leo Trombetta \nTon Jennifer Myers\nMusik Debbie Wiseman \nAusstattung Missy Stewart\nKostuem Angela Billows \nDarsteller\nTilda Swinton (Evelyn Stephens), Amy Madigan (Madelyn Stephens), Karen Sillas (Renee), Frances Fisher (Annunciata), Clancy Brown (John)\n35mm/1:1\nOF\n114 Minuten\n\nEvelyn Stephens ist eine ehrgeizige Staatsanwaeltin in Los Angeles und steht kurz vor der Berufung zur Richterin. Hinter ihrem modisch gestylten Aeusseren und provokanten Verhalten verbergen sich jedoch tief sitzende Unsicherheiten: Nachts plagen sie erotische Albtraeume und dunkle Erinnerungen an die Kindheit. Doch Evelyn laesst sich davon nichts anmerken. Die Perfektionistin inszeniert ihre oeffentlichen Auftritte so akkurat wie die Treffen mit ihrem Liebhaber John. Doch nicht alles in ihrer Umgebung laesst sich kontrollieren. Als sie sich nach einem spektakulaeren Prozess im Fern-sehen entdeckt, sieht sie ein Zerrbild von sich selbst. Da erhaelt Evelyn einen Hilferuf ihrer Schwester Madelyn, die wegen Ladendiebstahls verhaftet wurde. Als Evelyn sie besucht, brechen alte Rivalitaeten auf, die sich bald dramatisch zuspitzen. \n Female Perversions ist Tilda Swintons erster amerikanischer Spielfilm. Susan Streitfeld konnte in ganz Amerika keine Schauspielerin auftreiben, die bereit war, ihren Ruf mit dieser angeblich 'berufsschaedigenden' Rolle aufs Spiel zu setzen. Gezeigt wird dabei nur der Zwangscharakter einer amerikanischen Erfolgsfrau, die ihren gesellschaftlichen Aufstieg einer Ueberanpassung in Form von fliegenden Rollenwechseln verdankt. Aggressiv und extrovertiert, dominahaft, im Handumdrehen unerwartet regressiv, kleinmaedchenhaft, praktiziert sie die weitverbreitete Bereitschaft, sich einem genormten Weiblichkeitsideal zu unterwerfen. Ein darstellerischer Parforceritt fuer Swinton - wie immer mit hohem Koerpereinsatz. (Marli Feldvoss)\n \n Evelyn Stephens, the excruciatingly conflicted central character, is a high-powered trial lawyer so obsessed with appearances and competition that when she runs into another woman wearing the same trendy shade of lipstick (it's called "Red Pussycat") she flies into a rage and furiously tosses her tube of the stuff into the trash.\n\nSUSAN STREITFELDAbschluss an der New York University Film School. Arbeitet in verschiedenen Bereichen der Filmproduktion, zunaechst in der New Yorker Independent-Szene, spaeter in Los Angeles. Nach einigen Jahren der Vorbereitung realisiert sie schliesslich mit Female Perversions 1996 ihren ersten Spielfilm. Nach The Summer of My Deflowering (2001) widmet sie sich vorrangig dem Schreiben von Drehbuechern.\n\n 26.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino 30.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3402.shtml
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SUMMARY:Un Proph&egrave;te / A Prophet (OmeU) - Jacques Audiard
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:JACQUES AUDIARD\nF/I 2009\n\nDrehbuch Thomas Bidegain, Jacques Audiard nach einem Drama von Abdel Rouf Dafri und Nicolas Peufaillit\nKamera Stephane Fontaine\nSchnitt Juliette Welfing\nTon Brigitte Taillandier, Francis Wargnier\nMusik Alexandre Desplat \nAusstattung Michel Barthelemy \nKostuem Virginie Montel \nDarsteller\nTahar Rahim (Malik El Djebena), Niels Arestrup (Cesar Luciani), Adel Bencherif (Ryad), Hichem Yacoubi (Reyeb), Reda Kateb (Jordi)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n150 Minuten\n\nDie Filme von Jacques Audiard haben die Sicherheit der Tradition. Gleichzeitig bringt er bei jedem neuen Film eine neue Fremdheit ein, die Neugier weckt und nervoes macht. In seinem juengsten Film Un prophete ist die Familie das Gefaengnis, der Protagonist Malik ein arabischstaemmiger Franzose, und die Gefahr sowie die Fremdheit kommen aus allen Elementen eines Kinogenres. \n Gefaengnisfilme sind ein bekanntes Territorium, sie verhandeln die Gesellschaft in einer geschlossenen, ueberschaubaren Versuchsanlage. Aber Audiard verzichtet ausgerechnet auf diese Geschlossenheit des Systems. Malik wird mehr oder weniger direkt aus der Jugenderziehungsanstalt ins gnadenlose System der erwachsenen Insassen katapultiert. Vom Capo der korsischen Fraktion, der das Gefaengnis mehr oder weniger kontrolliert, wird er sofort instrumentalisiert, um einen arabischen Zeugen umzubringen. Fuer die anderen Araber ist er damit Korse, fuer die Korsen bleibt er der 'sale arabe'.\n Audiard ist es gelungen, die 150 Minuten dieses Filmes mit einer durchgehenden Energie und Spannung aufzuladen, die Bewunderung verlangt. Seine Darsteller sind intensiv, der junge Tahar Rahim als Malik besitzt die rastlose Durchtriebenheit, welche Al Pacino in den Godfather-Filmen zur Schau trug, und Veteran Niels Arestrup hat als alternder korsischer Mafia-Capo Cesar die Praesenz, die Ruhe und das Gewicht eines Jean Gabin. Aber letztlich ist es vor allem Audiards Idee, den jungen Aufsteiger als Go-Between zwischen den - kriminellen - Kulturen zu zeigen, welche diesen Film so faszinierend macht. (Michael Sennhauser)\n\nJACQUES AUDIARDGeboren 1952 in Paris als Sohn des Drehbuchautors und Regisseurs Michel Audiard. Studiert Philosophie und Literatur an der Sorbonne. Arbeitet zunaechst am Theater, ehe er ab Anfang der 80er Jahre (gelegentlich in Zusammenarbeit mit seinem Vater) selbst Drehbuecher schreibt. 1994 realisiert er sein Spielfilmdebuet Regarde les hommes tomber (Viennale 96). Sein zweiter Film Un heros tres discret (1996, Viennale 96) wird fuer den franzoesischen Filmpreis Cesar nominiert. Weitere Filme: Norme francaise (1998), Sur mes levres (2001), De battre mon coeur s'est arrete (2004, Viennale 05).\n\n 25.10.200920:00Gartenbaukino 26.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3292.shtml
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SUMMARY:Adventureland (OF) - Greg Mottola
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:GREG MOTTOLA\nUSA 2008\n\nDrehbuch Greg Mottola\nKamera Terry Stacey\nSchnitt Anne McCabe\nTon Benjamin Cheah\nMusik Yo La Tengo\nAusstattung Stephen Beatrice\nKostuem Melissa Toth \nDarsteller\nJesse Eisenberg (James Brennan), Kristen Stewart (Em Lewin), Ryan Reynolds (Mike Connell), Martin Starr (Joel), Kristen Wiig (Paulette), Bill Hader (Bobby)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n107 Minuten\n\nSommer 1987. James Brennan hat soeben das College abgeschlossen und freut sich auf die kommenden Monate. Sein groesster Wunsch ist es, durch Europa zu streifen, und eigentlich stehen die Chancen dafuer nicht schlecht. Doch ploetzlich kommt alles anders: Die Eltern eroeffnen ihm, dass sie den lang ersehnten Trip nicht zahlen koennen, und so bleibt James nichts anderes uebrig, als einen Ferialjob anzutreten - ausgerechnet im lokalen Vergnuegungspark in der Naehe von Pittsburgh. Statt deutschem Bier und franzoesischen Maedchen erwarten ihn nun uebergewichtige amerikanische Familien und nervige Kinder. Doch was sich fuer James als schlimmster Sommer seit Jahren abzeichnet, erweist sich bald als ungewoehnlicher Gluecksfall.\n \n Greg Mottola hat mit Adventureland sein eigenes Drehbuch verfilmt, das ganz offensichtlich auf persoenlichen Erfahrungen beruht: Tatsaechlich arbeitete Mottola waehrend seines Filmstudiums in New York in einem Vergnuegungspark auf Long Island. Das ist nicht nur an den zahlreichen detaillierten Beobachtungen von vergnuegungssuechtigen Erwachsenen und verwoehnten Kindern zu erkennen, sondern auch an all den einschlaegigen Plaetzen, ueber die Mottola bestens Bescheid weiss. \n Seit seinem Erfolg mit Superbad zaehlt Mottola zum festen Ensemble der sogenannten 'Apatow Factory', und in dieser Werkstatt konnte er auch sein Talent fuer eine genaue und vor allem liebevolle Figurenzeichnung entwickeln: Diesmal ist es Jesse Eisenberg in der Rolle des jugendlichen Traeumers, der vom Leben und der Liebe eingeholt wird, der nicht nur dem Namen des Parks eine zweite Bedeutung zukommen laesst, sondern auch Mottolas Film zum Abenteuer macht.\n\nGREG MOTTOLAGeboren 1964. Filmstudium an der Columbia University in New York. Dreht 1989 seinen ersten Kurzfilm Swingin' in the Painter's Room, 1996 entsteht sein mehrfach praemierter erster Langfilm The Daytrippers. 2001 inszeniert er Episoden der von Judd Apatow produzierten TV-Serie Undeclared und wird seither der 'Apatow Factory' zugerechnet. 2007 ensteht sein zweiter Spielfilm Superbad. \n\n 25.10.200913:30Urania 27.10.200906:30Kuenstlerhaus Kino 27.10.200920:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3299.shtml
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SUMMARY:36 vues de Pic Saint Loup (OmdU) - Jacques Rivette
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:. Filme (Auswahl): Celine et Julie vont en bateau (1974), Merry-Go-Round (1977/83), La Belle noiseuse (1991), Secret defense (1998), Va savoir (2001), Ne touchez pas la hache (2007, Viennale 07).\n\n\nAm 26.10. in Anwesenheit von Jane Birkin.\n\n\n 26.10.200920:30Gartenbaukino 27.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3298.shtml
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SUMMARY:Eastern Plays (OmeU) - Kamen Kalev
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DESCRIPTION:KAMEN KALEV\nBG/S 2009\n\nDrehbuch Kamen Kalev\nKamera Julian Atanasov\nSchnitt Kamen Kalev, Stefan Piryov, Johannes Pinter \nTon Momchil Bozhkov, Boris Trayanov\nMusik Jean-Paul Wall\nAusstattung Martin Slavov\nDarsteller\nChristo Christov (Itso), Ovanes Torosian (Georgi), Saadet Isil Aksoy (Isil), Nikolina Yancheva (Niki), Hatice Aslan (Isils Mutter), Erem Atabeyoglu (Isils Vater)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n89 Minuten\n\nDer 15-jaehrige Georgi weiss mit seinem Leben nichts Vernuenftiges anzufangen und geraet in die Neonazi-Szene von Sofia. Als er eines Nachts mit seinen Kumpanen eine tuerkische Familie brutal zusammenschlaegt, eilt den Ueberfallenen ein zufaelliger Zeuge zur Hilfe: Es ist Christo, genannt Itso, Georgis 38-jaehriger Bruder, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Nun muss sich Georgi entscheiden und Position in seinem Leben beziehen. Und auch fuer Itso gilt es, Lebensentscheidungen zu ueberdenken.\n Der bulgarische Regisseur Kamen Kalev zeichnet jede seiner Figuren mit grosser Glaubwuerdigkeit. Doch im Zentrum seines Interesses steht nicht Georgi, sondern sein langjaehriger Freund, der Schauspieler Christo Christov in der Rolle des Itso. Schliesslich gab dieser auch den Anstoss fuer Eastern Plays und sollte doch, wie man erst im Nachspann erfaehrt, dessen Fertigstellung nicht mehr erleben: Christov verstarb kurz nach Ende der Dreharbeiten. \n \n Eastern Plays verbindet akute gesellschaftspolitische und soziale Probleme Sofias mit der Suche nach dem ganz persoenlichen Erloeser in der Person von Itso. Aber Erloesung wovon? Vielleicht von der Unverstandenheit. Tatsaechlich scheint Itsos Leben eine neue Richtung zu bekommen, als er der huebschen Tuerkin Isil naeher kommt, deren Vater von der Gang seines Bruders verpruegelt wurde. Isil ist sich sicher, dass es Menschen gibt, die einem die Wahrheit enthuellen koennten - sie sei einem solchen bereits begegnet. Doch rascher als geplant reist sie mit ihrer Familie wieder zurueck in die Tuerkei, und Itsos Lethargie nimmt erneut ihren Lauf. (Pascal Averwerser)\n\nKAMEN KALEVGeboren 1975 in Burgas, Bulgarien. Studium an der Filmhochschule Femis in Paris. Dreht zahlreiche Werbeclips und Musikvideos. Nach drei Kurzfilmen, darunter Get the Rabbit Back (2005), ist Eastern Plays sein erster langer Spielfilm.\n\n 24.10.200913:30Urania 27.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3358.shtml
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SUMMARY:Outrage (OF)
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:Outrage (OF), 575 Castro St. (OF)\nKIRBY DICK\nUSA 2009\n\nDrehbuch Kirby Dick \nKamera Thaddeus Waddleigh \nSchnitt Doug Blush \nMusik Peter Golub \nMit Jim McGreevey, Barney Frank, Michelangelo Signorile, Mike Rogers, Elizabeth Birch, Larry Kramer\nHD/Farbe\nOF\n87 Minuten\n\nVor wenigen Jahren untersuchte der amerikanische Dokumentarist Kirby Dick jene Methoden, mit welchen die Motion Picture Association of America (MPAA) ihr einigermassen undurchschaubares System bei der Altersklassifizierung von Filmen anwendet. In This Film Is Not Yet Rated ging es nicht nur um die bewertungskonform erlaubte Darstellung von Gewalt, sondern natuerlich auch von Sex. \n In Outrage bleibt Dick seiner Methode der Enthuellung treu. Doch diesmal stellt er sich auf die Seite der Portraetierten - in diesem Fall jener konservativer US-Politiker, die aufgrund ihres oeffentlichen Amtes zwar traditionelle Familienwerte hochhalten, ihre Homosexualitaet aber verleugnen muessen.\n \n Outrage beginnt wie ein Krimi mit einer Tonbandaufnahme einer Polizeibefragung, aufgenommen von einem Undercover-Polizisten in einer Herren-Toilette. Zu hoeren ist der republikanische Abgeordnete Larry Craig, doch die entscheidende Frage ist nicht, was hier soeben geschehen ist, sondern: Was veranlasst eigentlich Menschen, gegen die Interessen einer Gruppe zu handeln, der sie selbst angehoeren?\n Kirby Dick montiert in der Folge Ausschnitte aus Fernsehnachrichten und Interviews mit knapp vierzig Betroffenen zu einer beeindruckenden, verstoerenden Dokumentation, in der Politiker, Journalisten und Aktivisten zu Wort kommen. Doch wer aufgeregt darauf wartet, Namen genannt zu bekommen, wird enttaeuscht: Denn dafuer interessiert sich Outrage nicht. (...) Das eigentlich Ueberraschende an diesem Film ist seine Traurigkeit: 'Ich kannte Mitglieder im Kongress', so die Aktivistin Elizabeth Birch, 'die weinten, weil sie nicht mehr weiter wussten.' Ein bedeutender Moment in einem bedeutenden Film. (Kenneth Turan)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit 575 Castro Street.\n\nKIRBY DICKGeboren 1952 in Tucson, Arizona. Dreht 1981 mit Men Who Are Men seinen ersten Film. Nach seinem Portraetfilm Derrida (gemeinsam mit Amy Ziering Kofman, Viennale 02) widmet er sich verstaerkt gesellschaftskritischen Themen: In Twist of Faith (2004) schildert er die Geschichte eines von einem katholischen Priester missbrauchten Mannes, zwei Jahre spaeter realisiert er This Film Is Not Yet Rated.\n\n 27.10.200913:00Stadtkino 30.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3190.shtml
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SUMMARY:Jaguar (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1979\n\nDrehbuch Jose F. Lacaba, Ricardo Lee nach einer Geschichte von Nick Joaquin ('The Man Who Would Be Society')\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Rene Tala\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes\nMusik The Vanishing Tribe\nAusstattung Bobby Bautista\nDarsteller\nPhillip Salvador (Poldo), Amy Austria (Cristy), Menggie Cobarrubias (Sonny), Anita Linda (Mutter), Johnny Delgado (Direk), Tonio Gutierrez (Jing), Roi Vinzons (Edmon), Mario Escudero (Mang Berto), Aida Carmona (Estrella)\nJose F. Lacaba, Ricardo Lee nach einer Geschichte von Nick Joaquin ('The Man Who Would Be Society')\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Rene Tala\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes\nMusik The Vanishing Tribe\nAusstattung Bobby Bautista\nDarsteller\nPhillip Salvador (Poldo), Amy Austria (Cristy), Menggie Cobarrubias (Sonny), Anita Linda (Mutter), Johnny Delgado (Direk), Tonio Gutierrez (Jing), Roi Vinzons (Edmon), Mario Escudero (Mang Berto), Aida Carmona (Estrella)\nProduktion\nBancom Audiovision\n\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nPoldo, ein kraeftiger Mann Mitte zwanzig, versucht verzweifelt, den Slums zu entkommen. Er hat Ambitionen, nach oben zu kommen, und so schmeichelt er sich bei seinem Boss Sonny Gaston ein, einem reichen Playboy, der seine Untergebenen mit der Verantwortungs- und Interesselosigkeit eines feudalen Grundherrn behandelt. Eines Nachts rettet Poldo seinen Boss vor den Angriffen des Gangsters Direk. Beeindruckt von Poldos Kraft, ernennt Sonny ihn zu seinem persoenlichen Bodyguard ('guwardya') und macht ihn zu einem Mitglied seiner Gang. Zwar ist Poldo noch immer nur ein Laufbursche, aber begeistert von dem Gedanken, dass er nun von den oberen Zehntausend akzeptiert wird. \n Brocka will sich in Jaguar nicht damit begnuegen, die Muellhalden der Slums zu durchforsten, und zeigt uns ein anderes Manila: Mittels Actionszenen und harten Schnitten fuehrt er uns anhand weniger Schritte bzw. Aufnahmen aus der Welt des Elends zu jener anderen, in der Luxus regiert. Natuerlich ist der Kontrast abstossend, doch Brocka vermeidet es, diesen Bruch auszuwalzen. Er appelliert an nichts, versucht nichts zu beweisen. Das Talent Brocka verwendet die Fiktion und ihre Kunstgriffe als einfaches Gegenmittel fuer politisches Pathos. (...)\n Jaguar ist ein Film noir mit all dessen klassischen Elementen (das Thema der unglueckseligen Liebenden, die naechtliche Verfolgungsszene, elektrisches Licht, das sich auf dem nassen Asphalt spiegelt). Jaguar steht neben einigen der besten Filme, die in diesem Genre gemacht wurden, und das liegt nicht zuletzt an seiner gesellschaftspolitischen Darstellung. (Alain Garsault, 'Positif' 1981)\n\n\n 27.10.200913:00Gartenbaukino 28.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3382.shtml
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SUMMARY:Bona (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1980\n\nDrehbuch Cenen Ramones\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Ben Patajo, Rudy Baldovino\nMusik Max Jocson\nAusstattung Joey Luna\nKostuem Joey Luna \nDarsteller\nNora Aunor (Bona), Phillip Salvador (Gardo), Rustica Carpio (Bonas Mutter), Venchito Galvez (Bonas Vater), Nanding Josef (Nilo), Spanky Manikan (Bonas Bruder), Marissa Delgado (Katrina), Raquel Montessa (Nancy)\nCenen Ramones\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Augusto Salvador\nTon Ben Patajo, Rudy Baldovino\nMusik Max Jocson\nAusstattung Joey Luna\nKostuem Joey Luna \nDarsteller\nNora Aunor (Bona), Phillip Salvador (Gardo), Rustica Carpio (Bonas Mutter), Venchito Galvez (Bonas Vater), Nanding Josef (Nilo), Spanky Manikan (Bonas Bruder), Marissa Delgado (Katrina), Raquel Montessa (Nancy)\nProduktion\nN.V. Productions\n\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nBona ist ein junges, von der Welt der Stars fasziniertes Schulmaedchen, das sich in Gardo, einen aelteren Schauspieler, verliebt und dessen Sklavin wird. Sie wartet treu ergeben in seiner heruntergekommenen Wohnung auf ihn und bekommt nichts fuer ihre Arbeit, ausser dem Privileg, seine Sklavin zu sein. Als der Schauspieler beschliesst, dass er genug von ihr hat und sie wieder loszuwerden versucht, revanchiert sich Bona mit einem unerwarteten, aggressiven Wutausbruch. \n Wie viele andere seiner unabhaengig produzierten Filme offenbart Bona Brockas Talent, Persoenliches mit Politischem zu verknuepfen, das uebergreifende soziale Statement in eine intime, individuelle Tat einzubetten. Damit hat er einer breiten Schicht der philippinischen Bevoelkerung seine Stimme verliehen; einer Schicht, die bis dahin wenig Aufmerksamkeit von den nationalen Filmemachern erhielt, die mehr an der Verbreitung von phantastischen Geschichten interessiert waren als am wirklichen Leben. Bona ist voellig zu Recht einer der am hoechsten geschaetzte Filme Brockas. \n \n Der Film Bona entstand urspruenglich aus einer gleichnamigen Fernseh-Episode, die ihr Debuet als Teil der TV-Anthologie Babae (Woman) hatte - mit Laurice Guillen als Bona und Ruel Vernal in der Rolle des Schauspielers, mit dem sie eine Affaere hat. In einem Interview aus dem Jahr 1981 mit Agustin Sotto beschrieb Brocka das TV-Drama als eine 'erste Liebesaffaere', die das Maedchen so sehr genoss, dass es begann, den Mann auf Schritt und Tritt zu verfolgen; der Film hingegen sei 'eine Fallstudie eines sozialen Phaenomens: Ein 18-jaehriges Maedchen gibt fuer sein Filmidol alles - ihren Freund und ihre Familie - auf.'\n Bona ist ein Meisterwerk an Schauspielkunst, Psychologie, Selbstoffenbarung, Realkino. Man kann Bona aufgrund seiner Subtilitaeten studieren - von denen es unzaehlige gibt -, und doch erfaehrt man ihn im Ende als kathartisches Drama, als eine Gelegenheit zur Identifikation und Reflexion. Waehrend man den Film betrachtet, wird man mit unangenehmen eigenen Erinnerungen konfrontiert, die abwechselnd forschen und ausbeuten, verfuehren und betruegen, bewundern und missbrauchen. Waehrend man sich diesen Film ansieht, wird einem klar, dass man sein eigener Maertyrer ist - und sein eigenes Monster. (Noel Vera)\n\n\n 23.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3380.shtml
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SUMMARY:The Sound of Insects - Record of a Mummy (eOF) - Peter Liechti
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DESCRIPTION:PETER LIECHTI\nCH 2009\n\nDrehbuch Peter Liechti\nKamera Matthias Kaelin, Peter Liechti \nSchnitt Tania Stoecklin \nTon Balthasar Jucker \nStimme Peter Mettler \n35mm/1:1,66/Farbe u. Schwarzweiss\neOF\n88 Minuten\n\nIm tiefen Winter findet ein Jaeger in einem abgelegenen Waldstrich die Mumie eines etwa 40-jaehrigen Mannes. Aufgrund der minuzioesen Aufzeichnung des Toten stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hatte. The Sound of Insects ist Peter Liechtis radikale Annaeherung an einen fiktionalen Text des japanischen Autors Shimada Masahiko, welcher wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. \n \n Der Mann, dessen mumifizierte Leiche in einer aus Plastikplanen geformten kleinen Huette gefunden wurde, hatte sein Tagebuch im Schoss liegen, in das er Tag fuer Tag die Veraenderungen seines Koerpers und seines Geistes notierte. Unerwartet lange dauerte offenbar der Prozess des Verhungerns, ueber sechzig Tage begleitet der Film den Text mit manchmal hypnotischen, manchmal suggestiven, meist meditativen Bildern und einer durchkomponierten Soundspur aus Geraeuschen und Musik.\n Liechti hat seinen Film auf fuenf Ebenen organisiert: Der Prolog wirkt wie der Beginn eines Fernsehkrimis, ein paar Polizeiautos stehen am Waldrand, eine Bahre wird aufgeladen. Dann gibt es den Blick von innen auf die Plastikplane des improvisierten Sterbehospizes: opak, belegt und berieselt mit Tannennadeln, Blaettchen, Regentropfen. Dazu die Waldbilder, grossartig, tiefenscharf, geheimnisvoll. Zwei weitere Ebenen bestehen aus angedeuteten Gedankenbildern, Visionen, Archetypen, sowie einer Art Erinnerungsstrom aus dem urbanen Lebensraum des Mannes. \n The Sound of Insects ist kein Dokumentarfilm, sondern ein mit gesuchten, gemachten dokumentarischen Bildern gebautes Gesamtkunstwerk. Peter Liechtis stets sehr persoenlich gehaltene Filme sind zwar verankert im Dokumentarischen, entwickeln aber meist einen musikalischen Gedankenfluss. The Sound of Insects gehoert zu seinen bisher perfektesten Filmen. (Michael Sennhauser)\n\nPETER LIECHTIGeboren 1951 in St. Gallen. Studium der Kunstgeschichte an der Universitaet von Zuerich. Arbeitet seit 1986 als Filmemacher, Autor, Produzent und Kameramann. Filme (Auswahl): Signers Koffer - Unterwegs mit Roman Signer (1996), Hans im Glueck - Drei Versuche, das Rauchen loszuwerden (2003), Namibia Crossing (2004).\n\n\nIn Anwesenheit von Peter Liechti.\n\n\n 26.10.200921:00Metro 27.10.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3322.shtml
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SUMMARY:Caravaggio (OF) - Derek Jarman
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DESCRIPTION:DEREK JARMAN\nGB 1986\n\nDrehbuch Derek Jarman\nKamera Gabriel Beristain\nSchnitt George Akers \nTon Billy McCarthy\nMusik Simon Fisher-Turner\nAusstattung Christopher Hobbs\nKostuem Sandy Powell \nDarsteller\nNigel Terry (Caravaggio), Tilda Swinton (Lena), Sean Bean (Ranuccio), Garry Cooper (Davide), Dexter Fletcher (junger Caravaggio), Spencer Leigh (Jerusaleme), Nigel Davenport (Giustiniani), Robbie Coltrane (Kardinal Scipione Borghese), Michael Gough (Kardinal Del Monte)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n93 Minuten\n\nDie Verfilmung des bewegten Lebens des Fruehbarock-Malers Michelangelo Merisi (1571-1610), genannt Caravaggio, nach seinem Geburtsort. Dieser lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schoenen Dieb Ranuccio und dessen Frau, der Prostituierten Lena, die auch fuer einige seiner beruehmtesten Bilder Modell stehen. Die Menage-a-trois endet mit dem tragischen Tod Lenas, und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen. \n \n Waehrend einer Sitzung loest Swinton als Lena das Kopftuch, die langen roten Haare fallen herab. Ihr Blick veraendert sich, da ist eine Aura, eine Offenbarung, ein Schock. Von einer Sekunde zur anderen hat sich das Maedchen mit dem verdreckten Gesicht zur Ikone gewandelt. Und Caravaggios Pinsel laesst sie zu Maria Magdalena werden.\n 'Alle Kunst', sagt Derek Jarmans Caravaggio, 'ist gegen die gelebte Erfahrung.' Tilda Swintons ueberhoehte Jarman-Figuren, ihre Madonnen, Koeniginnen und apokalyptischen Braeute wurden zur lebendigen Verkoerperung dieses Satzes. Jarman geht es um ein Bekenntnis zur Kuenstlichkeit. Aber eben auch um die Sehnsucht nach konkreter Veraenderung und Utopie. Swinton war das zeitlose Gesicht dieses wuetenden Kinos, das immer beides wollte: den grossen Referenzrahmen der klassischen Literatur und Malerei und die Einmischung ins Hier und Jetzt. (Katja Nicodemus)\n\nDEREK JARMANGeboren 1942 in Northwood, Middlesex, England. Studiert Englisch und Geschichte in London, anschliessend Malerei. Arbeitet zunaechst als Kostuem- und Buehnenbildner fuer das Royal Ballet. 1976 entsteht sein erster Langfilm Sebastiane. Etabliert sich in der Folge als einer der wichtigsten Filmemacher des britischen Independent Kinos. Seine Homosexualitaet ist zentrales Thema seiner Filme, die sich oft durch unkonventionelle Erzaehlformen auszeichnen. Nachdem 1986 seine Aids-Erkrankung festgestellt wird, zieht er sich bis zu seinem Tod 1994 in sein Haus in Dungeness/Kent, zurueck. Filme (Auswahl): The Tempest (1979), The Angelic Conversation (1985), The Last of England (1987), War Requiem (1989), The Garden (1990), Wittgenstein (1993), Blue (1993).\n\n 27.10.200913:30Metro 04.11.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3398.shtml
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SUMMARY:Ching yan / The Beast Stalker (kantOme/chinU) - Dante Lam
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:DANTE LAM\nHongkong 2008\n\nDrehbuch Jack Ng\nKamera Cheung Man-po, Tse Chung-to\nSchnitt Chan Ki-hop\nTon Phyllis Cheng, Nip Kei-wing, David Wong\nMusik Henry Lai\nAusstattung Yau Wai-ming \nKostuem Yau Wai-ming \nDarsteller\nNicholas Tse (Tong Fei), Nick Cheung (Hong Jing), Zhang Jingchu (Gao Min), Liu Kai-chi (Sun)\n35mm/1:1,85/Farbe\nkantOme/chinU\n110 Minuten\n\nEine halsbrecherische Autoverfolgungsjagd durch Hongkong: Der Polizist Tong Fei verfolgt den Gangster Zhang Yidong, es kommt zu einem Crash mit anschliessendem Schusswechsel. Tong Fei gelingt es zwar, den Schwerverbrecher zu fassen, doch er erschiesst versehentlich ein Maedchen, das im Kofferraum von Zhangs Wagen gefangen gehalten wurde - eine der beiden Toechter der Staatsanwaeltin. Als Zhang auch noch deren Schwester entfuehren laesst, um wichtiges Beweismaterial zu erpressen, erhaelt Tong Fei die Chance, seinen fatalen Fehler wieder gutzumachen. (...)\n Was The Beast Stalker zu einem aussergewoehnlichen Kinoerlebnis macht, ist seine Kameraarbeit, die Hongkong als Skulptur aus Stahl und Beton praesentiert: Aus den seltsamsten Winkeln und Perspektiven haben die Kameramaenner Cheung Man-po und Tse Chung-to ihre Heimatmetropole gefilmt. Immer wieder blicken sie durch offene Tueren oder Fenster und fragmentieren den Bildausschnitt. Und mit schnellen Zooms, extremen Close-Ups oder untersichtigen Einstellungen ist fuer ein permanentes visuelles Chaos gesorgt. (Andreas Resch)\n \n Selten aber hat man einen fehlgelaufenen Cop mit so erbitterter Wut um seine Rehabilitierung kaempfen sehen wie Nicholas Tse in der Rolle des unglueckseligen Polizisten, selten so viel Mitgefuehl mit einem brutalen Killer verspuert wie mit dem von Nick Cheung dargestellten Kidnapper aus Verzweiflung. Regisseur Dante Lam gelingt in The Beast Stalker eine aeusserst ambivalente Verteilung der Sympathien. Die virtuos-komplexe Erzaehlstruktur, die sich ueber Flashbacks zu einem tragischen Autounfall nach und nach entwirrt und dabei erst die tiefe Verstrickung der Schicksale von Triaden, Polizisten, Staatsanwaeltin und Auftragskiller entfaltet, macht diesen Film zu einem Klassiker seines Genres. (Christoph Terhechte )\n\nDANTE LAMGeboren 1964 in Hongkong. Beginnt in den spaeten 80er Jahren als Assistent von Gordon Chan, mit dem er 1998 den Actionthriller Beast Cop realisiert. Dreht in der Folge mehrere kommerziell erfolgreiche Filme, unter anderem Option Zero (1998), The Triad Zone (2001) und Hit Team (2002).\n\n 27.10.200915:30Gartenbaukino 01.11.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3363.shtml
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SUMMARY:1428 (OmeU) - Du Haibin
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DESCRIPTION:DU HAIBIN \nChina 2009\n\nDrehbuch Du Haibin \nKamera Liu Ai'guo \nSchnitt Mary Stephen, Du Haibin \nTon Sun Yuanqiang \nMusik Xu Chunsong, He Miaoshu \nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n117 Minuten\n\nAm 12. Mai 2008 um 14:28 Uhr ereignete sich in der chinesischen Provinz Sichuan das 'Grosse Erdbeben von Wenchuan'. Zehn Tage spaeter: Der Dokumentarfilmemacher Du Haibin haelt fest, wie einfache Leute im Gebirge Altmetall aus den zerstoerten Schweinefarmen bergen oder die Haeuser von Opfern pluendern. Neben den offiziellen Regierungsvertretern stehen trauernde Familien, die nach ihren Angehoerigen suchen. Man sieht, wie ein Vagabund in zerlumpter Kleidung durch die Ruinen wandert und die tragischen Szenen beobachtet. Ein Moench behauptet: 'Das Erdbeben ist die Folge davon, dass die Erdgoetter nicht mehr verehrt werden.' \n Mehrere Monate spaeter: Ein harter Winter, die Dorfbewohner treffen Vorbereitungen fuer das Neujahrsfest, die Familien beklagen sich ueber die schlechte Handhabung von Wiederaufbauprogrammen und Katastrophenfonds. Du Haibins Dokumentation 1428 haelt alltaegliches Heldentum fest, wie die Opfer in den Truemmern ihr Leben wieder aufbauen. \n \n Ich konnte nicht anders, als diese absurde Realitaet zu dokumentieren, die ich nicht sehen wollte und die auch die offiziellen Medien nicht zeigten. Getreide kann neu gesaet werden, zerstoerte Haeuser wieder aufgebaut werden. Schmerz kann gelindert werden, Erinnerungen koennen verblassen, doch solche Katastrophen koennen erneut geschehen. Dieser Film ist in stillem Gedenken jenen gewidmet, die beim Erdbeben in Sichuan ums Leben kamen. (Du Haibin)\n\nDU HAIBIN Geboren 1972 in der Provinz Shanxi, China. Schliesst 2000 sein Studium an der Beijing Film Academy mit Schwerpunkt Kamera ab und dreht im selben Jahr mit Along the Railway seinen ersten Dokumentarfilm. Weitere Filme (Auswahl): Under the High-Rise Building (2002), Beijing Minutes (2003, KF), Childhood With Film (2004), Face and Beach Blossoms (2005), Stony Mountain (2006), San (2007). Fuer 1428 gewinnt er heuer beim Filmfestival von Venedig den Orizzonti-Dokumentarfilmpreis. \n\n 27.10.200915:30Stadtkino 03.11.200916:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3197.shtml
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SUMMARY:Guy Gilles et le temps d&eacute;saccord&eacute; / Guy Gilles (OmeU)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Guy Gilles et le temps d&eacute;saccord&eacute; / Guy Gilles (OmeU), Soleil &eacute;teint (OmeU)\nGAEeL LEPINGLE\nF 2008\n\nDrehbuch Gaeel Lepingle \nKamera Arnaud Soulier, Wilfried Jude \nSchnitt Benoit Quinon \nTon Eugenie Deplus \nMusik Jean-Pierre Stora \nMit Guy Gilles, Adele Csech, Matteo Caranta, Pierre Lazarus, Macha Meril\n35mm/1:1,66/Farbe und Schwarzweiss\nOmeU\n57 Minuten\n\n'1958. Ein junger Mann verlaesst seine algerische Heimat und bricht nach Paris auf.' Ein Satz, eine Tat voller Hoffnungen und dazugehoeriger Bilder, die viele Jahre spaeter einem Dokumentarfilm die Richtung weisen: Guy Gilles heisst der junge Mann, der aufbricht, um Filmemacher zu werden. Guy Gilles et le temps desaccorde heisst ein aussergewoehnlicher Film ueber ihn.\n Filmausschnitte, Interviews und inszenierte Szenen mit drei Jugendlichen entfalten sich bei Gaeel Lepingle zu einem komplexen Filmessay, zu einer Spurensuche und zugleich einer Befragung von Kanonisierung. Denn Guy Gilles (1938-1996) blieb zeitlebens im Schatten seiner bekannten Zeitgenossen der Nouvelle Vague. Der Produzent Pierre Braunberger zog sich nach zwei Kurzfilmen von Gilles zurueck. Geformt vom Angebot algerischer Landkinos, genaehrt von der Liebe zur Schauspielkunst sowie der Ueberzeugung, dass Kino und Traum verwandt seien, schuf dieser delirische Werke. Die zeitgenoessische Filmkritik reagierte wohlwollend, aber zoegerlich auf die Melancholie in Gilles' Filmen. Verfrueht wurde dabei das Label 'homosexuell' vor jenes des 'Auteur' gestellt, und es fehlte an Sensibilitaet gegenueber seiner Erzaehlweise. Leidenschaftlich erlaeutert Gilles im Archivmaterial, dass er keineswegs aesthetische Filme mache, denn Aesthetik sei die Suche nach Schoenheit - er suche die Schoenheit selbst, die Schoenheit in Gesichtern, Landstrichen, Lichteinfaellen sowie auch die Schoenheit der Traurigkeit und Sehnsucht. Die Wirklichkeit, so Gilles weiter, kann man nicht besitzen, ein Bild aber sehr wohl, das einen dann wiederum selbst besitzt.\n Und so ist auch Guy Gilles et le temps desaccorde ein Dialog mit Filmbildern, die Besitz von einem ergreifen. Lepingle: 'Dieser Film ist Frucht einer zehnjaehrigen Auseinandersetzung mit Guy Gilles, und immer lag dabei eines zugrunde: das Kino selbst. Wenn ich seine Filme zu lieben weiss, dann vor allem deshalb, weil sie in mir den Wunsch erweckten, Filme zu machen. Diese Weitergabe wollte ich durch drei Jugendliche zeigen, ihren Weg durch das Universum von Gilles, ihre Suche danach, was von seiner Melancholie bleibt, inwiefern uns die widerspruchsvolle Beziehung zwischen Gilles und der Welt heute noch trifft.' (Verena Teissl)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Soleil eteint.\n\nGAEeL LEPINGLEArbeitet als Autor u.a. fuer die Zeitschriften 'Vertigo' und 'La revue documentaires' sowie als Librettist. Sein Film ueber Guy Gilles ist nach dem Kurzfilm Guy Gilles photographe (2008) bereits die zweite Auseinandersetzung mit dem weithin vergessenen Filmemacher. Weitere Filme: Clementine a eu peur (1998, KF), Je prefere la realite (2003), La Prisonniere du Pont aux Dions (2005, KF).\n\n\nIn Anwesenheit von Gaeel Lepingle.\n\n\n 27.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3173.shtml
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SUMMARY:La Donation / The Legacy (OmeU) - Bernard Emond
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DESCRIPTION:BERNARD EMOND\nKanada 2009\n\nDrehbuch Bernard Emond\nKamera Sara Mishara\nSchnitt Louise Cote\nTon Hugo Brochu, Martin Allard, Stephane Bergeron\nMusik Robert Marcel Lepage\nAusstattung Gaudeline Sauriol\nKostuem Sophie Lefebvre\nDarsteller\nElise Guilbault (Jeanne Dion), Jacques Godin (Doktor Rainville), Eric Hoziel (Pierre Gregoire), Francoise Graton (Madame Laplante), Angele Coutu (Schwester Gaetane Rainville), Monique Gosselin (Madame Cholette)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n96 Minuten\n\nDoktor Rainville ist als Landarzt im Staedtchen Normetal in Quebec taetig und sucht voruebergehend eine Stellvertretung. Die Notaerztin Jeanne Dion aus Montreal, knapp 40, meldet sich auf seine Anzeige. Eine Woche lang folgt sie dem Arzt bei seinen Hausbesuchen, in Heime und Krankenhaeuser. Abends erzaehlt er ihr die Familiengeschichten der Patienten. Nach Rainvilles Abreise entdeckt Jeanne selbst die Stadt, das Umland und die Menschen mit ihren harten Leben, fuer die der Arzt auch die Rolle eines Zuhoerers spielt. Die Aerztin lernt die Gegend mehr und mehr schaetzen - auch die tiefe Melancholie, welche die verlassenen Doerfer ausstrahlen -, und sie entdeckt in ihren Sprechstunden allmaehlich eine Offenheit und ein Vertrauen, wie sie es noch nie erlebt hat. Und doch zoegert sie, nach dem Tod des alten Landarztes die Praxis zu uebernehmen: Sie zweifelt an ihrer Faehigkeit, die Verantwortung fuer die Gemeinde zu tragen.\n La Donation, der dritte Teil von Bernard Emonds Trilogie, spricht von der Liebe in der Selbstaufopferung und erweckt Jeanne, die Aerztin aus La Neuvaine, zu neuem Leben. Dort war sie von einem tragischen Ereignis traumatisiert und hatte unter der Last einer vermeintlichen Schuld versucht, Selbstmord zu begehen. Nun entdeckt sie einen neuen Lebenssinn und aendert ihr Dasein von Grund auf. (Filmfestival Locarno)\n\nBERNARD EMONDGeboren 1951 in Montreal. Als Anthropologe lebt er mehrere Jahre im Norden Kanadas und arbeitet fuer das dortige Inuit-Fernsehen. Realisiert 1992 seinen ersten Dokumentarfilm Ceux qui ont le pas leger meurent sans laisser de trace. Es folgen Terre des autres (1995) und L'Epreuve du feu (1997). Mit La Femme qui boit dreht er 2001 seinen ersten Spielfilm, dem 2003 20h17 rue Darling folgt. Mit La Neuvaine (Viennale 05) beginnt er seine Trilogie ueber die christlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, die er mit Contre toute esperance (2007) fortsetzt und mit La Donation beendet.\n\n 27.10.200916:00Metro 30.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3290.shtml
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SUMMARY:Burma VJ - Reporter i et lukket land / Burma VJ - Reporting from a Closed Country (OmeU) - Anders H&oslash;gsbro &Oslash;stergaard
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DESCRIPTION:ANDERS H&Oslash;GSBRO &Oslash;STERGAARD \nDK/Burma 2008\n\nDrehbuch Anders H&oslash;gsbro &Oslash;stergaard, Jan Krogsgaard\nKamera Simon Plum, diverse Video-Journalisen aus Burma \nSchnitt Janus Billeskov Jansen, Thomas Papapetros \nTon Martin Hennel\nMusik Conny Malmqvist\nHD/Farbe\nOmeU\n85 Minuten\n\nBilder aus einem vom Rest der Welt abgeschotteten Staat: Eine kleine Gruppe unerschrockener Menschen dokumentiert unter hoechstem Risiko, was die Diktatoren von Burma vor der Welt geheim halten wollten. Nach dem blutig niedergeschlagenen Protest von 1988 wagen diesmal, im September 2007, die Moenche den Marsch fuer Demokratie und gegen Hunger. Dass die dramatischen Bilder von Zivilcourage und brutaler Staatsgewalt um die Welt gehen, ist das Verdienst von Videojournalisten, die unter der Fuehrung des 27-jaehrigen Joshua mit kleinen Kameras unter Einsatz ihres Lebens filmen und die Aufnahmen ausser Landes schmuggeln. Auch diesmal beendet die Militaerjunta die Proteste gewaltsam. Doch aus der Tradition der Videojournalisten wird eine dokumentarische Revolution, angefuehrt von engagierten skandinavischen Filmemachern. Was man bisher bloss als kurze Nachricht aus dem Fernsehen kannte, wird hier durch Montage und Kontext zu einem spannenden, tief gehenden Film ueber Journalismus und Ethik unter Lebensgefahr. (Dokfest Muenchen)\n \n Zu Beginn war ich in erster Linie an Joshua interessiert, er war als junger Dokumentarist die Hauptfigur meines Films. Er und seine Freunde filmten die Geschehnisse mit in Plastiksaecken versteckten Kameras. Mein Interesse richtete sich zunaechst darauf, warum sie dies taten, und nicht auf das, was sie filmten. Warum setzten sie sich einem so grossen Risiko aus? Dann kam die Rebellion der Moenche, die Ereignisse ueberschlugen sich, und der Film bekam eine ganz andere Wendung. Nach einigen Tagen voller Hoffnung und Begeisterung folgte das Toeten, und die Generaele hatten wieder ihre Macht gesichert. Aber eines war anders: Die Welt hatte zugesehen. \n (Anders H&oslash;gsbro &Oslash;stergaard)\n\nANDERS H&Oslash;GSBRO &Oslash;STERGAARD Geboren 1965 in Daenemark. Abschluss an der Danish School of Journalism 1991. Von Beginn an widmet er sich sehr unterschiedlichen Themen: In Gensyn med Johannesburg (1996) etwa folgt er dem daenischen Filmemacher Henning Carlsen nach Suedafrika, in Tintin and I (2004) dokumentiert er den Comic-Zeichner Herge, in Gasolin' (2006) eine daenische Rockband aus den 70er Jahren.\n\n 27.10.200916:00Urania 02.11.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3202.shtml
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SUMMARY:Domaine (frzOmeU) - Patric Chiha
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DESCRIPTION:PATRIC CHIHA\nF/A 2009\n\nDrehbuch Patric Chiha\nKamera Pascal Poucet\nSchnitt Karina Ressler\nTon Walter Fiklocki\nMusik Milkymee\nAusstattung Celine Cayron, Maria Gruber \nKostuem Pierre Canitrot \nDarsteller\nBeatrice Dalle (Nadia), Isaiee Sultan (Pierre), Alain Libolt (Samir), Raphaeel Bouvet (John), Sylvie Rohrer (Barbara), Udo Samel (Direktor), Tatiana Vialle (Jeanne) \n35mm/1:1,85/Farbe\nfrzOmeU\n110 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n Der siebzehnjaehrige Pierre verbringt all seine freie Zeit mit Nadia, einer 40-jaehrigen Mathematikerin. Ihre Beziehung ist freundschaftlich, beinahe verliebt. Die Anarchie in Nadias Leben fasziniert den jungen Burschen, der gerade dabei ist, seine Kindheit abzustreifen. Aber Nadia ist eine verletzte Frau. Sie trinkt und zerstoert sich allmaehlich selbst. Pierre glaubt jedoch, ihr helfen und sie mit seiner Liebe ins Leben zurueckholen zu koennen. \n Domaine ist eine Liebesgeschichte. Die Beziehung von Pierre und Nadia ist mit Ritualen durchsetzt. Zu Beginn verleihen diese eine Sicherheit, doch allmaehlich beginnen sie zu broeckeln und sich aufzuloesen. Die Ordnung wird zur Unordnung, waehrend die Spruenge zunehmend sichtbar werden. Aber auch Worte nehmen eine wichtige Stellung ein: Fuer mich ist es eines der ergreifendsten und beunruhigendsten Zeichen von Alkoholismus, wenn die Worte beginnen, ausser Kontrolle zu geraten. Domaine ist auch ein Film ueber das Wandern, eine Art wanderndes Roadmovie. Wie gehen etwa die Charaktere durch die Landschaft? Sie treffen einander regelmaessig zu Spaziergaengen, laufen kreuz und quer durch die Stadt und folgen klar markierten Pfaden durch Parks, bevor sie sich schliesslich auf ihrer letzten Wanderung durch einen Wald in Oesterreich verirren. In staendiger Bewegung verabschiedet sich Nadia von der Welt, waehrend Pierre sie zu entdecken beginnt. (Patric Chiha)\n\nPATRIC CHIHAGeboren 1975 in Wien. Ausbildung an der Ecole superieure des arts appliques Duperre in Paris und an der INSAS in Bruessel. Arbeitet als Regieassistent und Cutter u.a. bei Produktionen von Vincent Dieutre, David Teboul, Jean-Marie und Arnaud Larrieu. Lebt in Paris. 2002 entsteht sein Kurzfilm Albertine!, 2004 Casa Ugalde sowie 2006 der Dokumentarfilm Die Herren und der Spielfilm Home (alle Viennale 06). \n\n\nIn Anwesenheit von Patric Chiha und Team sowie, am 27.10., Beatrice Dalle.\n\n\n 27.10.200918:00Gartenbaukino 29.10.200923:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3355.shtml
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SUMMARY:The Anchorage (OmeU) - C.w. Winter, Anders Edstroem
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:C.W. WINTER, ANDERS EDSTROeM\nUSA/S 2009\n\nDrehbuch C.W. Winter\nKamera Anders Edstroem \nSchnitt C.W. Winter, Anders Edstroem \nTon Jeff Mooridian \nAusstattung C.W. Winter, Anders Edstroem \nKostuem C.W. Winter, Anders Edstroem \nDarsteller\nUlla Edstroem (Ulla), Marcus Harrling (Marcus), Elin Hamren (Elin), Bengt Ohlsson (Jaeger)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nUlla lebt abgeschieden auf einer Insel in der Naehe von Stockholm. Ihre Tage verbringt sie mit Lesen, Baden und Reparaturarbeiten an ihrem Haus inmitten der freien Natur. Nachdem ihre Tochter Elin und deren Freund Marcus nach einem mehrtaegigen Besuch wieder abgereist sind, entdeckt sie, dass ein seltsamer Hirschjaeger in ihr kleines Reich eingedrungen ist. Seine Anwesenheit stoert ihre Routinen. \n The Anchorage ist ein ebenso schlichtes wie meditatives Werk ueber die Schoenheit der Natur. Dialoge sind selten, einfach gehalten und dienen nur dazu, die alltaeglichen Handlungen zu beschreiben. Einzig Ulla spricht - aus dem Off - hie und da von ihren Erwartungen, etwa, dass bald der Schnee kommt. In dieser Rousseau'schen Vision der Beziehung zwischen Mensch und Natur wird die Hauptfigur des Films einzig durch den Jaeger und seine grellfarbige Kleidung in ihrer Ruhe gestoert, die sich von den gruen-braeunlichen Toenen der Insel abhebt. Dieser erste Spielfilm von Winter und Edstroem wurde mit einer kleinen Equipe gedreht und verknuepft unpraetentioes die Stille und die natuerlichen Geraeusche mit den beschaulichen Aufnahmen - mitunter aufgelockert durch die Klaenge eines Lieds aus der einheimischen Folklore. The Anchorage ist nicht nur ein meditatives Bildpoem, sondern auch eine Ode an eine Frau, deren Kraft und Grazie in perfekter Harmonie mit der Natur stehen. (Filmfestival Locarno)\n\nC.W. WINTERGeboren in Newport Beach, Kalifornien. Filmabschluss am California Institute of the Arts (CalArts). Lebt in Los Angeles und ist Herausgeber von 'The Colonial', einem Magazin ueber Kunst und Musik. \n\nANDERS EDSTROeMGeboren in Froesoe, Schweden. Lebt in Tokyo. Arbeitet als Fotograf. Ausstellungen unter anderem im Musee national d'art moderne sowie im Centre Pompidou in Paris. Gemeinsam mit C.W. Winter dreht er die Kurzfilme Green Light/White Shirt (2001) und The Untangler (2001). 2003 entsteht ihre Dokumentation One Plus One 2 ueber den Gitarristen Derek Bailey.\n\n\nIn Anwesenheit von C.W. Winter und Anders Edstroem.\n\n\n 27.10.200918:00Stadtkino 28.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3329.shtml
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SUMMARY:DFFB Programm 1
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:DFFB Programm 1, Honeymoon (kein Dialog), Firn (OmeU), Geburtstag / Birthday (OmeU), Was bleibt / Whats Left (OmeU), Kroko (OmeU)\nD \n\n\n\n103 Minuten\nDFFB\n\n\nDFFB PROGRAMM 1\n \n\nDas Programm 1 besteht aus:\n \n Firn\n Axel Koenzen, 2006, DigiBeta, 38min\n \n Kroko\n Sylke Enders, 2001, DigiBeta, 30min\n \n Geburtstag\n Lawrence Tooley, 2006, BetaSP, 14min\n \n Honeymoon\n Marc Schlichter & Bernd Loehr, 1990, DigiBeta, 4min\n \n Was bleibt\n David Nawrath, 2008, DigiBeta, 17min\n \n (Gesamtdauer: 103 min)\n\n\n 27.10.200918:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3406.shtml
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SUMMARY:Semaan Bil Day'ia / The One Man Village (OmeU) - Simon El Habre
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DESCRIPTION:SIMON EL HABRE\nLibanon 2008\n\nDrehbuch Simon El Habre \nKamera Bassem Fayad, Marc Karam \nSchnitt Simon El Habre \nTon Chadi Roukoz \nHD/Farbe\nOmeU\n86 Minuten\n\n1983 kam es im Libanongebirge, eine Autostunde von Beirut entfernt, zu Kaempfen zwischen christlichen und drusischen Milizen. Die christliche Bevoelkerung musste nach Beirut fliehen, ganze Doerfer, darunter Aien al-Halazoun, wurden entvoelkert und zerstoert. Eine Aussoehnung wurde 1994 oeffentlich deklariert und den Christen die Rueckkehr in ihre Doerfer gestattet. Doch dreizehn Jahre spaeter ist Aien al-Halazoun immer noch ein Geisterort: Seine Bewohner haben sich aufgrund der schwierigen Lebensumstaende, entschieden, in Beirut zu bleiben. Sie kommen nur ins Dorf, um ihr Land zu bestellen und um nach ihren Haeusern zu sehen, doch sie verlassen den Ort immer vor Sonnenuntergang. Nur ein Mann hat beschlossen, ganz nach Aien al-Halazoun zurueckzukehren: Semaan El Habre.\n Ueber den Zeitraum von einem Jahr hat dessen Neffe Simon El Habre die Alltagsroutine in Aien al-Halazoun beobachtet. Sein Portraet dieser verlassenen Ortschaft reflektiert die kollektive und die individuelle Erinnerung und stellt die formale Aussoehnung in Frage. Und dennoch ist es, durch die Geschichte von Semaan, auch die Geschichte einer Heilung.\n \n The One Man Village ist das eindringliche Portraet einer komplexen, vergessenen Landschaft. Weit ueber den eigenen, familiaeren Zugang und Horizont hinaus gelingt es Simon El Habre, diese Landschaft als einen solchen Gedaechtnisraum zu zeigen: Mit zurueckhaltender Distanz versucht er - als Stillleben und in gezielten und doch beilaeufigen Gespraechen - nicht nur seinen Onkel zu verstehen, sondern auch die psychosozialen Facetten derer, die es vorzogen, nicht in das Dorf zurueckzukehren. \n (Bettina Allamoda)\n\nSIMON EL HABREGeboren 1975 im Libanon. Studium an der Libanesischen Akademie der Schoenen Kuenste in Beirut sowie Film- und Videoschnitt an der Filmhochschule La femis in Paris. Dreht zahlreiche Werbefilme und TV-Reportagen fuer arabische Sender. Darueber hinaus arbeitet er als Cutter und Schauspieler. Realisiert mehrere Kurzfilme und unterichtet Film- und Videoschnitt an der Libanesischen Akademie der Schoenen Kuenste.\n\n 27.10.200918:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3158.shtml
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SUMMARY:Programm 4: Kinoreisen
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DESCRIPTION: \n\n\n35mm\nstumm\n52 Minuten\nEarly Austrians\n\n\nPROGRAMM 4: KINOREISEN\n \n\nOesterreichische Alpenbahnen. Eine Fahrt nach Mariazell (1911, viragiert, dt. Zwischentitel)\n \n Eine Fahrt mit der Mariazeller Bahn (1912, viragiert, dt. Zwischentitel)\n \n [Wellen schlagen an die Kueste] (ca. 1914, viragiert, dt. Zwischentitel)\n \n Lugano am Luganosee (1914, schwarzweiss, englische Zwischentitel)\n \n Menaggio (Der Comosee, 2. Teil) (1913, viragiert)\n \n Meran (1912, viragiert, dt. Zwischentitel) \n \n Bozen mit dem Luftkororte Gries (1913, viragiert, dt. Zwischentitel)\n \n [Vorfruehling am Attersee] (ca. 1914, viragiert, dt. Zwischentitel) \n \n [i][Sarajewo][/i9 (ca. 1914/15, viragiert)\n \n Die Zehnte Isonzoschlacht (Flug ueber Triest) (1916, viragiert, ung. Zwischentitel) \n \n Bilder aus Judicarien (1918, viragiert, dt. Zwischentitel) \n \n Panorama von Graz (1914/18, viragiert, dt. Haupttitel) \n \n \n 'Naturbilder', wie schon der historische Ausdruck programmatisch formuliert, sind keine praezis-distanzierten Bestandsaufnahmen der sichtbaren Welt, sondern Impressionen, wie sie nur der Kinematograf von der Fluechtigkeit des Lebens festhalten kann. Sie sind eine der zentralen Wurzeln der Kino-Aesthetik des oesterreichischen Films, in dem sich vor allem die Pionierfirma des Grafen Sascha Kolowrat auszeichnete. Typisch fuer sie ist eine fein ziselierte Kameraarbeit, mit ausgiebigen Panoramierungen und einer Bewegtheit, die geschickt Strassenbahnen, Vergnuegungsdampfer und Zahnradbahnen als Vehikel nutzt, um in Filmen wie Lugano am Luganosee oder Panorama von Graz die Tiefe des Raumes zu erkunden.\n Von zentraler Bedeutung ist die Farbgestaltung der Filmstreifen, die dem schwarz-weissen Bild nicht nur mit der ueblichen Virage Kolorit verleiht, sondern in kunstvollen Kombinationen mit Tonungen des Bildsilbers mitunter verblueffend realistische Effekte erzielt. Bereits das aelteste erhaltene oesterreichische Naturbild der Oesterreichisch-ungarische Kinoindustrie Gesellschaft, Eine Fahrt nach Mariazell, das die Mariazellerbahn noch vor Aufnahme des elektrischen Betriebes im Jahr 1910 zeigt, greift diese Faerbetechniken souveraen auf. Der recht freie Umgang der Sascha-Film mit der Form des Naturbildes ist mit Stimmungsbildern wie Vorfruehling am Attersee und [Wellen schlagen an die Kueste] vertreten.\n Es mag deplaziert wirken, dass in die vorliegende Auswahl mit Die Zehnte Isonzoschlacht (Flug ueber Triest) auch ein Kriegsfilm Eingang gefunden hat. Gerade die oesterreichische Kriegspropaganda ist aber mit ihrer schockierenden Aesthetisierung des Schreckens – nicht nur in auffaelligem Kontrast zu den nuechtern gestalteten filmischen Quellen anderer kriegsfuehrender Laender – als direkter Abkoemmling der Naturbildern anzusprechen. (Nikolaus Wostry)\n \n Musik: Susanna Gartmayer (Bassklarinette), Peter Kutin (Gitarre, Elektronik)\n Mit einem Einfuehrungsvortrag \n\n\n 27.10.200918:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3432.shtml
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SUMMARY:Darbareye Elly / &Uuml;ber Elly (OmdU) - Asghar Farhadi
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:ASGHAR FARHADI\nIran 2009\n\nDrehbuch Asghar Farhadi \nKamera Hossein Jafarian \nSchnitt Hayedeh Safiyari \nTon Mohammad-Reza Delpak \nAusstattung Asghar Farhadi \nKostuem Asghar Farhadi \nDarsteller\nGolshifteh Farahani (Sepideh), Taraneh Alidousti (Elly), Mani Haghighi (Amir), Shahab Hosseini (Ahmad), Merila Zarei (Shohreh), Peyman Moadi (Peyman) Rana Azadivar (Nassi), Ahmad Mehranfar (Manouchehr), Saber Abar (Alireza)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n119 Minuten\n\nDer Iraner Ahmad kehrt nach einem langen Deutschland-Aufenthalt in seine Heimat zurueck, um mit seinen Studienfreunden einen gemeinsamen Kurzurlaub am Kaspischen Meer zu verbringen. Die lebenslustige Sepideh hat die dreitaegige Reise organisiert und ueberredet Elly, die Kindergaertnerin ihrer Tochter, sie zu begleiten. Ahmad, der gerade seine unglueckliche Ehe in Deutschland beendet hat, moechte ein neues Leben mit einer Frau aus dem Iran beginnen, und bald wird den Freunden klar, weshalb Sepideh Elly eingeladen hat. Doch nach einem Vorfall am zweiten Tag verschwindet Elly ploetzlich spurlos. Nicht nur ist damit die unbeschwerte Urlaubsatmosphaere verflogen, sondern es beginnt sich auch das postive Bild Ellys ins Gegenteil zu verkehren - bis die Wahrheit ans Licht tritt.\n Wie unmerklich der Film seine eigene Entfaerbung betreibt, von den ersten spontanen Tanzszenen im schrottigen Ferienhaus am Strand in das ruhelose Fuer-Sich-Sein der Figuren, vom froehlichen Durcheinanderreden in die wuchernde Stille, vom Bunten ins Gewitterblaugraue - das ist ein Aufmerksamkeitsgenuss fuer sich. (...) Die anscheinend so offene Gruppe bastelt unter dem Druck der Ereignisse zunehmend verzweifelt an einem immer irrwitzigeren Luegengespinst herum, bis am Ende die Wahrheit herauskommen muss. Oder: eine Wahrheit. Und sogar diese kleidet sich, als kunstvollste Steigerung im Drehbuch, ausgerechnet ins Gewand einer Luege. (Jan Schulz-Ojala)\n\nASGHAR FARHADIGeboren 1972 in Isfahan, Iran. Studiert Filmregie an der Universitaet Teheran und dreht Ende der 80er Jahre erste Kurzfilme. Arbeit als Autor und Theaterregisseur. 2001 schreibt er das Drehbuch zu Low Heights von Ebrahim Hatamikia. 2003 entsteht sein mehrfach praemiertes Regiedebuet Dancing in the Dust. Filme (Auswahl): Beautiful City (2004), Fireworks Wednesday (2006). \n\n\nIn Anwesenheit von Asghar Farhadi.\n\n\n 27.10.200920:30Stadtkino 28.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3327.shtml
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SUMMARY:Material (OmeU) - Thomas Heise
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DESCRIPTION:THOMAS HEISE\nD 1988-2009\n\nDrehbuch Thomas Heise\nKamera Sebastian Richter, Peter Badel, \nSchnitt Rene Froelke\nTon Uve Haussig, Juergen Schoenhoff, Robert Nickolaus, Maxim Wolfram\nMusik Charles Ives\nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOmeU\n164 Minuten\n\nEine Montage von filmischem Material aus den spaeten 80er Jahren der DDR bis in die Gegenwart des Jahres 2008, von Thomas Heise selbst gedreht oder im Umfeld seiner Filme entstanden, jedoch nie veroeffentlicht. Reste. Im Theater, waehrend Fritz Marquardts Inszenierung von Heiner Muellers 'Germania Tod in Berlin'. Die Raeumung besetzter Haeuser in der Mainzer Strasse. Die Massendemonstration auf dem Alexanderplatz im November 1989. Eine Einwohnerversammlung in Hessenwinkel, eine Sitzung der neu gewaehlten Volkskammer, Aufnahmen aus der Strafvollzugseinrichtung Brandenburg, der Angriff von Jugendlichen aus der autonomen Szene auf die Vorfuehrung eines Films. Bilder vom Abriss des Palastes der Republik. Zeugnisse einer nicht allzu weit entfernten Wirklichkeit. Deutsche Geschichte. \n Immer bleibt etwas uebrig, ein Rest, der nicht aufgeht. Notizen. Spuren. Fragmente. Brocken. Thomas Heise montiert sein Material nicht zu einem historischen Panorama, sondern macht buchstaeblich einen Zeit-Raum auf, einen Resonanzkoerper, in dem Saetze, Bilder, Geschichten und Erinnerungen zum Schwingen kommen koennen. Die Musik von Charles Ives tut das ihre dazu. Eine Archaeologie des Moeglichen. Und, nicht zuletzt, eine Elegie. (Birgit Kohler) \n \n Thomas Heise hat sein Kellerarchiv geoeffnet und Bilder, Fragmente und Notizen nach oben gebracht, die er in anderen Filmen nicht unterbringen konnte und die zum Wegschmeissen zu wertvoll waren. Manches VHS-Band stand kurz vor der Aufloesung. Material heisst die knapp dreistuendige Montage, ein monumentales Filmgedaechtnis, in dem die Geschichte in assoziativen Schleifen vom Ende der 80er Jahre bis in die Gegenwart verlaeuft. 'Man kann sich die Geschichte laenglich denken', sagt Heise aus dem Off, 'sie ist aber ein Haufen.' Ein Haufen disparater Dramaturgien und Materialien. Das ist das Strukturprinzip von Material. (Mark Stoehr)\n\nTHOMAS HEISEGeboren 1955 in Ost-Berlin. Druckerlehre. Ab 1975 Regieassistent im DEFA-Studio fuer Spielfilme Babelsberg. Von 1978 bis 1983 Studium an der HFF in Babelsberg. Verbot seines ersten Dokumentarfilms Wozu denn ueber diese Leute einen Film (1980). Seither freier Theater- und Filmregisseur, bis 1997 auch Regisseur beim Berliner Ensemble. Filme (Auswahl): Eisenzeit (1992), Stau - Jetzt geht's los (1993), Barluschke (1998), Neustadt: Stau - Der Stand der Dinge (2000), Vaterland (2002), Mein Bruder. We'll Meet again (2005), Im Glueck (Neger) (2006).\n\n\nIn Anwesenheit von Thomas Heise.\n\n\n 27.10.200920:30Urania 29.10.200912:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3181.shtml
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SUMMARY:Adventureland (OF) - Greg Mottola
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:GREG MOTTOLA\nUSA 2008\n\nDrehbuch Greg Mottola\nKamera Terry Stacey\nSchnitt Anne McCabe\nTon Benjamin Cheah\nMusik Yo La Tengo\nAusstattung Stephen Beatrice\nKostuem Melissa Toth \nDarsteller\nJesse Eisenberg (James Brennan), Kristen Stewart (Em Lewin), Ryan Reynolds (Mike Connell), Martin Starr (Joel), Kristen Wiig (Paulette), Bill Hader (Bobby)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOF\n107 Minuten\n\nSommer 1987. James Brennan hat soeben das College abgeschlossen und freut sich auf die kommenden Monate. Sein groesster Wunsch ist es, durch Europa zu streifen, und eigentlich stehen die Chancen dafuer nicht schlecht. Doch ploetzlich kommt alles anders: Die Eltern eroeffnen ihm, dass sie den lang ersehnten Trip nicht zahlen koennen, und so bleibt James nichts anderes uebrig, als einen Ferialjob anzutreten - ausgerechnet im lokalen Vergnuegungspark in der Naehe von Pittsburgh. Statt deutschem Bier und franzoesischen Maedchen erwarten ihn nun uebergewichtige amerikanische Familien und nervige Kinder. Doch was sich fuer James als schlimmster Sommer seit Jahren abzeichnet, erweist sich bald als ungewoehnlicher Gluecksfall.\n \n Greg Mottola hat mit Adventureland sein eigenes Drehbuch verfilmt, das ganz offensichtlich auf persoenlichen Erfahrungen beruht: Tatsaechlich arbeitete Mottola waehrend seines Filmstudiums in New York in einem Vergnuegungspark auf Long Island. Das ist nicht nur an den zahlreichen detaillierten Beobachtungen von vergnuegungssuechtigen Erwachsenen und verwoehnten Kindern zu erkennen, sondern auch an all den einschlaegigen Plaetzen, ueber die Mottola bestens Bescheid weiss. \n Seit seinem Erfolg mit Superbad zaehlt Mottola zum festen Ensemble der sogenannten 'Apatow Factory', und in dieser Werkstatt konnte er auch sein Talent fuer eine genaue und vor allem liebevolle Figurenzeichnung entwickeln: Diesmal ist es Jesse Eisenberg in der Rolle des jugendlichen Traeumers, der vom Leben und der Liebe eingeholt wird, der nicht nur dem Namen des Parks eine zweite Bedeutung zukommen laesst, sondern auch Mottolas Film zum Abenteuer macht.\n\nGREG MOTTOLAGeboren 1964. Filmstudium an der Columbia University in New York. Dreht 1989 seinen ersten Kurzfilm Swingin' in the Painter's Room, 1996 entsteht sein mehrfach praemierter erster Langfilm The Daytrippers. 2001 inszeniert er Episoden der von Judd Apatow produzierten TV-Serie Undeclared und wird seither der 'Apatow Factory' zugerechnet. 2007 ensteht sein zweiter Spielfilm Superbad. \n\n 25.10.200913:30Urania 27.10.200906:30Kuenstlerhaus Kino 27.10.200920:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3299.shtml
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SUMMARY:Koma (OmeU) - Ludwig Wuest
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LUDWIG WUeST\nA 2009\n\nDrehbuch Ludwig Wuest\nKamera Klemens Koscher\nSchnitt Samuel Kaeppeli\nTon Gregor Ra&uml;;ek\nKostuem Maja Ferizovic \nDarsteller\nNenad &brvbar;;migoc (Hans), Claudia Martini (Gertrud), Roswitha Soukup (Gerti), Anke Armandi (Renate), Stefan Mansberger (Daniel), Daniela Gaets (Nachbarin)\nLudwig Wuest\nKamera Klemens Koscher\nSchnitt Samuel Kaeppeli\nTon Gregor Ra&uml;;ek\nKostuem Maja Ferizovic \nDarsteller\nNenad &brvbar;;migoc (Hans), Claudia Martini (Gertrud), Roswitha Soukup (Gerti), Anke Armandi (Renate), Stefan Mansberger (Daniel), Daniela Gaets (Nachbarin)\nProduktion\nfilm-pla.net \nWeltvertrieb\nfilm-pla.netNordbahnstrasse 24/301020 Wien, OestereichT  43 699 13 19 35 40ludwig.wuest@film-pla.net\n\nHD/Farbe\nOmeU\n82 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n Hans lebt in einer Kleinstadt in der Naehe von Wien. Er ist Taxifahrer, verheiratet, hat einen Sohn und ein Geheimnis, das seine Familie zerstoeren wird. An seinem 50. Geburtstag, als seine Familie und Freunde zu seiner Feier kommen, verschwindet er. Die einzige Person, zu der er zurueck kann, ist eine Frau aus seiner Vergangenheit. \n Koma deutet den Zustand an, in dem sich die Hauptfigur befindet. Man sieht ihn nie einen Gast chauffieren, er hat Geburtstag, nimmt aber nicht an der Feier teil. Er ist ein einziger Widerspruch. Hans muss aus seinem Koma erwachen und durch verschiedene Hoellen gehen, um dorthin zu kommen, wohin er eigentlich gehoert. \n Ich wollte, dass der Film fast wie ein Dokumentarfilm aussieht, aber nicht in den duesteren, mittlerweile 'typisch oesterreichischen' Farben. Am fruehen Morgen soll die Sommersonne durch das Fenster scheinen. Der Mann soll sich von der Frau mit einem Kuss auf die Wange verabschieden. Das alles war mir wichtig. Der Zuschauer soll sich nicht sofort abwenden. Und wenn die erste Huerde im Prolog genommen ist, dann kann man einen Weg finden, drin zu bleiben. Aber es gibt noch ein paar Huerden. Fuenf Minuten vor Schluss die letzte, die, wie ich glaube, die schwierigste ist. (Ludwig Wuest)\n \n Ludwig Wuest ist ein Sonderfall im oesterreichischen Kino. Er arbeitet, wenn es sein muss, auch ohne Subventionen, er schreibt, produziert und inszeniert seine Filme, nicht weil er Geld mit ihnen verdienen moechte, sondern 'weil sie gemacht werden muessen'. Drei Jahre lang hat er an Koma gearbeitet; seit 2007 habe er versucht, einen Produzenten zu finden - erfolglos, sagt Wuest ohne Bitterkeit oder Selbstmitleid. Larmoyanz ist nicht sein Fach. (Stefan Grisseman)\n\nLUDWIG WUeSTGeboren 1965 in Bayern. Studium an der Hochschule fuer Musik und darstellende Kunst, Wien. Realisiert mehr als 40 Theaterproduktionen in Wien, Leipzig, Berlin und Frankfurt. Dreht seit 1999 Filme. Auswahl: Aegyptische Finsternis (1999-2002), Zwei Frauen (2006), Bon Voyage (2007). Koma ist sein erster langer Spielfilm. \n\n\nIn Anwesenheit von Ludwig Wuest.\n\n\n 27.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3303.shtml
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SUMMARY:Moon (OF) - Duncan Jones
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:DUNCAN JONES\nGB 2008\n\nDrehbuch Duncan Jones, Nathan Parker\nKamera Gary Shaw\nSchnitt Nicolas Gaster\nTon Ricky Butt, Claire Mahoney, Jason Swanscott\nMusik Clint Mansell \nAusstattung Tony Noble\nKostuem Jane Petrie \nDarsteller\nSam Rockwell (Sam Bell), Matt Berry (Overmeyers), Robin Chalk (Sam), Dominique McElligott (Tess Bell), Kevin Spacey (Computerstimme)\n35mm/1:2,35/Farbe\nOF\n97 Minuten\n\nDer Astronaut Sam Bell, seit drei Jahren Angestellter der Firma Lunar, steht kurz vor dem Ende seines Vertrages. Ueber drei Jahre lang war der Mond sein Arbeitsplatz und sein Zuhause. Hier war er voellig alleine mit dem Abbau von Helium 3 beschaeftigt, ein kostbares Gas, das die Energiekrise auf der Erde beenden koennte. \n Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, ueber sich selbst nachzudenken und sich Gedanken ueber seine Fehler in der Vergangenheit zu machen. Seinen Job fuehrt er die letzten verbleibenden zwei Wochen nur noch mechanisch aus und verbringt die meiste Zeit lieber damit, sich auf seine bevorstehende Rueckkehr zur Erde, seine Frau Tess, ihre gemeinsame dreijaehrige Tochter zu freuen. Doch kurz vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hoeren: Als auch noch eine Routinekontrolle fuerchterlich schief geht, entdeckt er, dass sein Arbeitgeber ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Bevor er zur Erde zurueckkehren kann, muss Sam sich eingestehen, dass das Leben, das er gelebt hat, nicht sein eigenes ist.\n Regisseur Duncan Jones hat einem brillanten Sam Rockwell die Rolle auf den Leib geschrieben, den suggestiven Soundtrack steuerte Clint Mansell, bekannt fuer seine Kompositionen fuer Darren Aronofsky, bei. Herausgekommen ist ein optisch beeindruckendes und klaustrophobisch beklemmendes Weltraumdrama, das sich die NASA zu einem Spezial-Screening einfliegen liess. (Fantasy Film Fest)\n \n Sobald man einen Computer mit einer Stimme in einen Film packt, werden die Leute sofort an HAL 9000 aus Stanley Kubricks 2001 denken. Moon ist tatsaechlich eine Hommage an alle moeglichen Science-Fiction-Filme und in diesem Detail natuerlich ganz besonders an Kubrick. Aber es ergaebe ueberhaupt keinen Sinn, einen der Charaktere daraus einfach auf die gleiche Art nachzumachen. Dennoch habe ich bewusst mit dieser Parallele und den Erwartungen der Leute gespielt. (Duncan Jones)\n\nDUNCAN JONESGeboren 1971 in Beckenham, Kent, Grossbritannien. Waechst in Berlin, London, der Schweiz und in den USA auf. Dreht zunaechst einige Werbefilme, bis er 2002 den Science-Fiction-Kurzfilm Whistle realisiert. Moon ist sein erster Langspielfilm, ein zweiter Science-Fictionfilm mit dem Titel Mute ist in Vorbereitung.\n\n 26.10.200923:00Gartenbaukino 27.10.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3352.shtml
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SUMMARY:Friendship's Death (OF) - Peter Wollen
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:PETER WOLLEN\nGB 1987\n\nDrehbuch Peter Wollen\nKamera Witold Stok\nSchnitt Robert Hargreaves\nTon Mandy Rose\nMusik Barrington Pheloung, Martyn Phillips\nAusstattung Gemma Jackson, Denise Rubens\nKostuem Cathy Cook \nDarsteller\nTilda Swinton (Friendship), Bill Paterson (Sullivan), Patrick Bauchau (Kubler), Ruby Baker (Catherine), Joumana Gill (Palaestinenserin) \n35mm/1:1,66/Farbe\nOF\n78 Minuten\n\nAmman, Jordanien, 'Schwarzer September' 1970. Der Journalist Sullivan, ein Sympathisant der PLO, wird gebeten, eine junge Frau zu identifizieren, die man ohne Pass und Papiere aufgegriffen hat. Er nimmt sie mit in sein Hotel, wo sie ihm erklaert, eine ausserirdische Friedensbotin mit dem Codenamen Friendship zu sein und auf dem Weg zum Massachusetts Institute of Technology eine falsche Abzweigung genommen zu haben. Sie stamme von der Galaxie Procryon und solle mit besonders hoch entwickelten Angehoerigen der menschlichen Spezies Kontakt aufnehmen. Nach anfaenglichem Zoegern glaubt ihr Sullivan, doch Friendship verliert zusehends das Interesse an ihrer urspruenglichen Mission und beobachtet lieber das Leben auf den Strassen Ammans.\n Peter Wollen haette eine schicke Kulisse fuer diese Science-Fiction-Geschichte kreieren koennen, doch er entschied sich fuer eine verstoerend reale: Friendship's Death spielt in jenem Jahr, in dem die Kaempfe zwischen palestinensischen Guerillas und der jordanischen Armee auf der Tagesordnung standen, Flugzeuge in den Mittleren Osten entfuehrt und spaeter bombardiert wurden. Doch Wollen ist weniger an diesen Ereignissen interessiert als daran, wie wir sie mit Bedeutung fuellen. (Caryn James)\n \n Ich sehe in diesem Film keinen grossen Bruch mit meiner Vergangenheit. Er handelt von etwas, worueber ich lange nachgedacht habe: Wie dreht man einen politischen Film? In gewisser Weise stellte ich mir etwas Aehnliches wie einen Hollywood-Studio-Film vor. Aber es ist eindeutig kein Hollywood-Film und auch nicht einmal ein Kunst-Film im ueblichen Sinn. Tatsaechlich disqualifizieren ihn die Verweise, die klassische Machart, als Kunstfilm. Obwohl es also kein Avantgardefilm ist, so ist es doch ein Versuch, sich mit politischen, aesthetischen und filmischen Fragen auseinander zu setzen. (Peter Wollen) \n\nPETER WOLLENGeboren 1938 in London. Arbeit als Filmtheoretiker, Journalist und Regisseur. Studiert Englisch am Christchurch College, Oxford. 1969 erscheint sein Standardwerk 'Signs and Meaning in the Cinema'. Unterrichtet an verschiedenen Universitaeten und ist Leiter des Department of Film, Television and New Media an der University of California, Los Angeles. 1974 dreht er Penthesilea: Queen of the Amazons, der erste von insgesamt sechs gemeinsamen Filmen mit Laura Mulvey. Es folgen u.a. Riddles of the Sphinx (1977), Amy! (1980) und Crystal Gazing (1982). Koautor von Antonionis Professione: Reporter (1975). Friendship's Death ist seine einzige alleinige Regiearbeit. \n\n 27.10.200923:00Stadtkino 04.11.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3394.shtml
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SUMMARY:Girara no gyakushu: Toya-ko samitto kiki ippatsu / Monster X Strikes Back: Attack the G8 Summit (OmeU) - Kawasaki Minoru
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:KAWASAKI MINORU\nJapan 2008\n\nDrehbuch Kawasaki Minoru\nKamera Suga Takashi\nSchnitt Yafune Yosuke\nMusik Fukuda Yasuhiko\nAusstattung Uchida Tetsuya \nSpecial Effects Tokusatsu Laboratory Company \nDarsteller\nKato Natsuki (Sumire), Kato Kazuki (Sanpei), Kurobe Susumu (General Kimura), Furuya Bin (General Narumi), Matsushita Akira, Fukumoto Hide, Watabe Matabe, Beat Takeshi \nT  49 89 24 24 51 70\n\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n98 Minuten\n\nGirara, ein japanisches Gummimonster aus den 60er Jahren, ist zurueck: Ausgerechnet als die G8-Staaten im Sommer 2008 ihren Gipfel im japanischen Toya-ko abhalten, stuerzt das Monster an Bord einer chinesischen Marssonde auf die benachbarte Millionenstadt Sapporo. Eifrig macht es Stadt und Umgebung dem Erdboden gleich. Die anwesenden Staatschefs wollen fliehen, doch der US-Praesident muss seine Umfragewerte aufpolieren. In einer flammenden Rede wirbt er fuer den Kampf gegen das Monster. Jeder der beteiligten Staaten schickt daraufhin seine Geheimwaffe - doch gegen Girara kommen sie alle nicht an.\n \n Politsatire a la Japan: Monster X strikes back: Attack the G8 summit heisst dieser kuriose Film des Japaners Kawasaki Minoru, in dem keine Nation, am wenigsten die eigene, vom Spott des Filmemachers verschont bleibt. So wenden dann die Italiener alte roemische Kampftechniken gegen das Monster an, die Amerikaner passenderweise eine Operation 'Brainwash', die Russen kaum ueberraschend radioaktives Polonium, die Deutschen klarerweise Gas, und ausgerechnet der Ex-Premier Japans schlaegt den Einsatz von Atomwaffen vor. Man muss den Film gesehen haben, um zu begreifen, wie gut dieser gesammelte Unsinn funktioniert - und um zu bedauern, dass Derartiges nicht auch in Europa gemacht wird.\n Ein grosser Reiz des mit viel Liebe und Einfallsreichtum inszenierten Films liegt auch in seinen bewusst anachronistischen Effekten: Keine Digitaltricks erzeugen das Film-Monster, sondern die klassische 'Rubber Suit'-Technik der Godzilla-Filme aus den 50er Jahren: ein Mann im Gummianzug. 'Ich denke', so Kawasaki Minoru, 'Monsterfilme sind eine von Japans traditionellsten Formen der Unterhaltung, genau wie Kabuki und No-Stuecke.' Wie ernst er es meint, belegt ein weiterer Satz: 'Die Wahrheit kann in sehr laecherlichen Dingen gefunden werden.' \n (Ruediger Suchsland)\n\nKAWASAKI MINORUGeboren 1958 in Tokyo. Beginnt seine Karriere mit einer Reihe selbstfinanzierter Billigproduktionen und arbeitet als Fernsehregisseur. Macht sich in der Folge bald einen Namen als 'japanischer Roger Corman'. Filme (Auswahl): Iko the Earth Patrol Girl (1987), Calamari Wrestler (2004), Executive Koala (2005).\n\n 27.10.200923:00Gartenbaukino 30.10.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3349.shtml
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SUMMARY:Maynila: Sa mga Kuko ng Liwanag / Manila : In the Claws of Light (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1975\n\nDrehbuch Clotualdo del Mundo nach der Vorlage 'Liwayway' von Edgardo Reyes\nKamera Mike de Leon\nSchnitt Ike Jarlego Jr., Edgardo Jarlego\nTon Luis Reyes\nMusik Max Jocson\nDarsteller\nBembol Roco (Julio Madiaga), Ligaya Paraiso (Hilda Koronel), Tommy Yap (Ah Tek), Lou Salvador Jr. (Atong)\nClotualdo del Mundo nach der Vorlage 'Liwayway' von Edgardo Reyes\nKamera Mike de Leon\nSchnitt Ike Jarlego Jr., Edgardo Jarlego\nTon Luis Reyes\nMusik Max Jocson\nDarsteller\nBembol Roco (Julio Madiaga), Ligaya Paraiso (Hilda Koronel), Tommy Yap (Ah Tek), Lou Salvador Jr. (Atong)\nProduktion\nCinema Artists\n\n16mm/1:1,33/Farbe\nOmeU\n124 Minuten\n\nManila: In the Claws of Light erzaehlt die Geschichte eines jungen Mannes aus der Provinz namens Julio Madiaga, der nach Manila aufbricht, um seine verlorene Liebe Ligaya Paraiso zu suchen. Er durchlebt eine Odyssee in der Grossstadt, bevor er Ligaya findet, die von einem Chinesen namens Ah Tek als Geisel gehalten wird. \n Was die Charakterisierung und Erzaehlstruktur des Films anbelangt, ist Manila ein exzellentes Melodrama; was den Film jedoch wirklich hervorragend macht, sind seine Bilder von Kameramann Mike de Leon, der spaeter selbst ein grossartiger Filmemacher werden wuerde. Beginnend mit der ersten Aufnahme von mit Abfall uebersaeten Gehsteigen bis zur letzten Einstellung von Julio, der am Ende in einer Sackgasse kauert, offenbart der Film eine Serie von unverfaelscht und ehrlich festgehaltenen Bildern. Und noch mehr: Diese Bilder sind von einer Dringlichkeit und einer Unmittelbarkeit gepraegt, die selbst fuer Brocka einzigartig ist - gleichsam, als haette er den Film direkt vor dem Kino gedreht, in dem er vorgefuehrt wird, schnell die Musterkopien entwickelt und waere in den Kinosaal geeilt, um die Kopie in den Projektor zu spulen. (...)\n Bembol Roco, der Julio spielt, stellt eher ein Symbol als eine vollstaendig entwickelte Figur dar, doch jeder Nerv in seinem Koerper ist angespannt, bei vollem Bewusstsein und mit aller Kraft bemueht, auszubrechen. Wenn man zum ersten Mal einen Blick von ihm auf der Leinwand erhascht, schreckt man zurueck, aufgewuehlt von der animalischen Angst in seinen Augen und gleichzeitig angezogen von deren glaenzender Sensibilitaet. Eine Verbindung ist geschaffen ... (Noel Vera)\n\n\n 25.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 27.10.200923:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3377.shtml
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SUMMARY:City Of Borders (OmeU)
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DESCRIPTION:City Of Borders (OmeU), Otobus / Bus (mehrsprOmeU)\nYUN SUH\nUSA/Israel 2009\n\nDrehbuch Yun Suh \nKamera Karin Thayer, Robin McKenna\nSchnitt Jean Kawahara \nTon Yun Suh \nMusik Shranny, Musa Hanhan, Jonathan Zalben, Ronen Landa \nHD/Farbe\nOmeU\n66 Minuten\n\nDie erste und einzige Queer-Bar Jerusalems hiess Shushan. Von 2003 bis 2007 bot sie einen Raum, in dem Menschen einander begegnen konnten; jenseits der von sexueller Orientierung, ethnischer und/oder religioeser Zugehoerigkeit errichteten Schranken. Die Bar und einige ihrer Stammgaeste sind Gegenstand von Yun Suhs City Of Borders, der die Bedeutsamkeit dieses einen Freiraumes zum Anlass nimmt, um die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen in und um Jerusalem auszuloten.\n Der Muslim Boody zum Beispiel lebt in Ramallah und kaempft sich bei Anbruch der Dunkelheit durch Stacheldraht und Absperrungen, um im Shushan ein paar unbeschwerte Stunden erleben zu koennen. Die Palaestinenserin Samira und die Juedin Ravit wiederum bilden ein Paar, dessen blosse Existenz gleich zwei Tabus bricht: das der gleichgeschlechtlichen Liebe und das der Beziehung zwischen Juden und Arabern. Auch Sa'ar Netanal, der Betreiber des Shushan, sieht sich nicht nur als erstes offen schwules Mitglied der Jerusalemer Stadtverwaltung zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt. Sein Aktivismus bringt ihn zudem in Konflikt mit der Gay Community Israels, die darin eine unnoetige Provokation der Orthodoxen sieht. Im Hass vereint finden waehrenddessen juedische, moslemische und christliche Fundamentalisten zu einer unwahrscheinlichen Allianz und organisieren Protestmaersche gegen das queere 'Sodom und Gomorrah' innerhalb der Stadtmauern.\n City Of Borders zeigt Jerusalem als Minenfeld und als Frontstadt; als einen Ort, an dem der Kampf einer kleinen Gemeinschaft um ihr Recht auf Selbstbestimmung auf besondere Schwierigkeiten stoesst, weil er inmitten eines umfassenderen Konfliktfeldes stattfindet. Quer zu den Streitereien zwischen den drei grossen Religionen und quer zum Kampf zwischen Israel und Palaestina existierend, wirkt das queere Leben in Jerusalem wie ein Katalysator, das Brueche ebenso wie Bruecken sichtbar macht. Verankert nicht in abstrakten Konzepten, sondern im Leben einzelner, verwundbarer Menschen.\n (Alexandra Seitz)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Otobus.\n\nYUN SUHGeboren 1972 in Seoul. Uebersiedelt im Alter von acht Jahren nach Connecticut. Studiert Biologie und Psychologie in Berkeley und arbeitet bei Radio- und Fernsehsendern. Dreht Reportagen ueber die Massaker in den palaestinensischen Fluechtlingslagern Sabra und Shatilla. City Of Borders ist ihr erster langer Dokumentarfilm. \n\n 28.10.200900:00Urania 31.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3207.shtml
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SUMMARY:The Anchorage (OmeU) - C.w. Winter, Anders Edstroem
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DESCRIPTION:C.W. WINTER, ANDERS EDSTROeM\nUSA/S 2009\n\nDrehbuch C.W. Winter\nKamera Anders Edstroem \nSchnitt C.W. Winter, Anders Edstroem \nTon Jeff Mooridian \nAusstattung C.W. Winter, Anders Edstroem \nKostuem C.W. Winter, Anders Edstroem \nDarsteller\nUlla Edstroem (Ulla), Marcus Harrling (Marcus), Elin Hamren (Elin), Bengt Ohlsson (Jaeger)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n87 Minuten\n\nUlla lebt abgeschieden auf einer Insel in der Naehe von Stockholm. Ihre Tage verbringt sie mit Lesen, Baden und Reparaturarbeiten an ihrem Haus inmitten der freien Natur. Nachdem ihre Tochter Elin und deren Freund Marcus nach einem mehrtaegigen Besuch wieder abgereist sind, entdeckt sie, dass ein seltsamer Hirschjaeger in ihr kleines Reich eingedrungen ist. Seine Anwesenheit stoert ihre Routinen. \n The Anchorage ist ein ebenso schlichtes wie meditatives Werk ueber die Schoenheit der Natur. Dialoge sind selten, einfach gehalten und dienen nur dazu, die alltaeglichen Handlungen zu beschreiben. Einzig Ulla spricht - aus dem Off - hie und da von ihren Erwartungen, etwa, dass bald der Schnee kommt. In dieser Rousseau'schen Vision der Beziehung zwischen Mensch und Natur wird die Hauptfigur des Films einzig durch den Jaeger und seine grellfarbige Kleidung in ihrer Ruhe gestoert, die sich von den gruen-braeunlichen Toenen der Insel abhebt. Dieser erste Spielfilm von Winter und Edstroem wurde mit einer kleinen Equipe gedreht und verknuepft unpraetentioes die Stille und die natuerlichen Geraeusche mit den beschaulichen Aufnahmen - mitunter aufgelockert durch die Klaenge eines Lieds aus der einheimischen Folklore. The Anchorage ist nicht nur ein meditatives Bildpoem, sondern auch eine Ode an eine Frau, deren Kraft und Grazie in perfekter Harmonie mit der Natur stehen. (Filmfestival Locarno)\n\nC.W. WINTERGeboren in Newport Beach, Kalifornien. Filmabschluss am California Institute of the Arts (CalArts). Lebt in Los Angeles und ist Herausgeber von 'The Colonial', einem Magazin ueber Kunst und Musik. \n\nANDERS EDSTROeMGeboren in Froesoe, Schweden. Lebt in Tokyo. Arbeitet als Fotograf. Ausstellungen unter anderem im Musee national d'art moderne sowie im Centre Pompidou in Paris. Gemeinsam mit C.W. Winter dreht er die Kurzfilme Green Light/White Shirt (2001) und The Untangler (2001). 2003 entsteht ihre Dokumentation One Plus One 2 ueber den Gitarristen Derek Bailey.\n\n\nIn Anwesenheit von C.W. Winter und Anders Edstroem.\n\n\n 27.10.200918:00Stadtkino 28.10.200911:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3329.shtml
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SUMMARY:Todos mienten / They All Lie (OmeU) - Matias Pineiro
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:MATIAS PINEIRO\nArgentinien 2009\n\nDrehbuch Matias Pineiro \nKamera Fernando Lockett \nSchnitt Delfina Castagnino \nTon Daniela Ale, Emilio Iglesias \nMusik Julian Tello, Julian Larquier Tellarini, Maria Villar \nAusstattung Ana Cambre \nKostuem Ana Cambre \nDarsteller\nRomina Paula (Helena), Maria Villar (Monica), Julia Martinez Rubio (Isabel), Pilar Gamboa (Emilia), Julian Tello (Camilo), Julian Larquier Tellarini (Chas), Esteban Bigliardi (Ivan), Esteban Lamothe (Joaquin Martin de Rosas)\nHD/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nEine Gruppe junger Erwachsener trifft sich in einem Landhaus fernab von Buenos Aires. Eine Frau liest am Fenster aus einem Buch von Domingo Faustino Sarmiento vor, waehrend draussen zwei andere Personen Fackeln schwenken. In diesem baufaelligen Haus, El Chaja genannt, vergehen die Tage zwanglos. Die jungen Maenner und Frauen trinken, lieben sich, schlucken Pillen, lesen, erzaehlen Geschichten und spielen sie nach, kuessen sich, zeichnen oder spielen mit einem Gewehr: ein Ballett der Koerper, die einander wegstossen und wieder zusammenkommen. Doch dieser Reigen findet rund um eine abwesende Person statt, und ploetzlich gewinnt eine Atmosphaere der Verschwoerung Oberhand: Verdaechtigungen machen die Runde. \n Todos mienten, von einer jungen Generation von Schauspielern aus der freien Theaterszene von Buenos Aires gespielt, ist ein vielstimmiger Film, der - als Kammerspiel gedreht - die Regeln linearer Dramaturgie missachtet, um seine Figuren in einen schicksalhaften Reigen zu verstricken. Regisseur Matias Pineiro greift Elemente der zeitgenoessischen Kultur auf - aus Malerei, Literatur und Film - und hinterfragt so die Rolle der Kunst in der heutigen Gesellschaft. Er konfrontiert Jugendliche von heute mit den grossen Schriftstellern und verknuepft geschickt Krimi-Plot und Liebesgeschichte. Todos mienten laesst der Fantasie viel Raum, um durch die Szenen, Dialoge und Begegnungen dieses kleinen Freundeskreises zu streifen. (Filmfestival Locarno)\n\nMATIAS PINEIROGeboren 1982 in Buenos Aires. Studium an der Universidad del Cine, an der er danach Filmgeschichte, Drehbuch und Regie unterrichtet. 2002 ensteht sein erster Kurzfilm Una mujer silenciosa. Arbeit als Regieassistent u.a. bei Otra Vuelta von Santiago Palavecino (2004) und Musica nocturna von Rafael Filippelli (2007). 2006 realisiert er einen Beitrag fuer den Kollektivfilm A proposito de Buenos Aires (Viennale 06), 2007 seinen ersten Langfilm El hombre robado (Viennale 07). \n\n 28.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino 03.11.200921:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3310.shtml
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SUMMARY:Fish Tank (OF) - Andrea Arnold
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ANDREA ARNOLD\nGB 2009\n\nDrehbuch Andrea Arnold\nKamera Robby Ryan\nSchnitt Nicolas Chaudeurge\nTon Joakim Sundstroem, Rashad Omar\nMusik Liz Gallacher\nAusstattung Helen Scott\nKostuem Jane Petrie \nDarsteller\nKatie Jarvis (Mia), Michael \n35mm/1:1,33/Farbe\nOF\n124 Minuten\n\nDie 15-jaehrige Mia ist gerade von der Schule geflogen und verbringt ihre Tage in der Provinz Essex damit, wuetend durch die Gegend zu laufen und zu trinken, was immer ihr in die Haende faellt. Ein Leben voller aggressiver Wucht, das sich erst aendert, als der neue Freund ihrer Mutter ihr ein paar Angebote der Naehe macht, auf die Mia mit der Gier eines emotional vollkommen ausgehungerten Kindes reagiert. \n All das spielt in einer verrotteten Gegend, einem heruntergekommenen Apartmenthaus, einer Wohnwagensiedlung; dazwischen Menschen, die keine Sprache fuer ihre Gefuehle haben. Andrea Arnold schaut genau hin auf diese Umgebung, auf die Details in der Kleidung, auf die Musik, die Geraeusche, sodass man meint, den Figuren beim Leben zuzuschauen. Einem Leben in den Randbezirken der Gesellschaft, in das uns, so scheint es, nur hin und wieder ein Film aus England Einblick gibt. (Verena Lueken)\n \n Wie auch in Arnolds wunderbarem vorigen Film Red Road passiert in jedem Moment etwas Unvorhersehbares: Unmoeglich zu sagen, wohin es Mia treibt, ob sie mit ihrem nur muehsam beherrschten Zorn auf der falschen oder richtigen Seite landet. Und genau wie in Red Road unterfuettert Arnold den Film mit Elementen aus der Welt von heute: verstreute CDs, Kopfhoerer und Fernsehbilder, Bilder von Ueberwachungsbildschirmen. Der Umgang mit Sex ist immer direkt, Sinnlichkeit immer in sepiafarbenes Licht getaucht. Die Natur bemaechtigt sich hier des Urbanen: Wind, der unablaessig durch die Sozialwohnungen pfeift; Gewitter, die beweisen, dass die Elemente selbst die Fenster einer Welt oeffnen, die an sich selbst erstickt. (Delphine Valloire )\n\nANDREA ARNOLDGeboren 1961 in Dartford, Kent, Grossbritannien. Beginnt ihre Karriere zunaechst als Schauspielerin. Es entstehen erste Kurzfilme, Wasp (2005) wird mit einem Oscar ausgezeichnet. Mit Red Road (2006), einem in Glasgow spielenden Ueberwachungsthriller, gelingt ihr sogleich ein internationaler Erfolg, der Film wird in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Mit Fish Tank, ihrem zweiten Spielfilm, wird sie heuer erneut mit dem Grossen Preis praemiert.\n\n 28.10.200913:00Gartenbaukino 04.11.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3293.shtml
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SUMMARY:Man To Man (OF) - John Maybury
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:JOHN MAYBURY\nGB 1991\n\nDrehbuch John Maybury nach dem Drama 'Jacke wie Hose' von Manfred Karge (Rechte: Henschel Schauspiel Theaterverlag Berlin)\nKamera Dominique Le Rigoleur\nSchnitt John Maybury, Nigel Harley, \nTon Nigel Holland\nMusik Nigel Holland, Marvin Black, \nAusstattung Lawrence G. Paull \nKostuem Annie Symons \nDarsteller\nTilda Swinton (Ella/Max Gericke)\nVideo (Betacam SP)/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n72 Minuten\n\nDer deutsche Dramatiker und Schauspieler Manfred Karge verfasste sein Stueck 'Jacke wie Hose' Anfang der 80er Jahre. In seinem Einpersonendrama geht es um eine Frau, die im Deutschland der 30er Jahre in die Rolle ihres verunglueckten Mannes, eines Kranfahrers, schluepft und dessen Arbeit fortfuehrt. Karge, zwanzig Jahre zuvor von Helene Weigel ans Berliner Ensemble geholt und massgeblich von der Arbeit Brechts beeinflusst, macht die gesellschaftspolitische Bedeutung ueberdeutlich: Ella Gericke uebernimmt nicht nur die Rolle des Mannes, sondern erlebt Massenarbeitslosigkeit, Nazizeit und Wirtschaftswunder. Als ein 'Maerchen, in dem sich die deutsche Geschichte widerspiegelt', bezeichnete Karge denn auch sein Stueck. \n Tilda Swinton trat an den britischen Regisseur John Maybury heran, um ihn fuer die Adaptierung des Stueckes zu gewinnen, das sie zuvor bereits in Inszenierungen von Stephen Unwin 1987 am Travers Theatre in Edingburgh und 1988 am Royal Court in London gespielt hatte. Maybury behielt die Buehnenatmosphaere bei, drehte nur wenige Aufnahmen vor Ort in Berlin, verliess sich darueber hinaus ganz auf die Praesenz seiner Hauptdarstellerin. Das Ergebnis ist eine One-Woman-Show, eine Tour de Force fuer Swinton, die in der Figur Ella Gericke voellig aufgeht.\n Kaum wiederzuerkennen sitzt sie zu Beginn in einer heruntergekommenen Wohnung, starrt in den flackernden Fernseher und hebt in der Folge zu einem als Rueckblende getarnten Monolog an, der mit ihrer Kindheit beginnt und die Stationen ihres Lebens abschreitet. Bilder von schauriger Wuchtigkeit reihen sich aneinander, werden Geburt, Sexualitaet und Tod zu einem Teil der Figur selbst. Das generiert buchstaeblich Bilder des Schreckens wie eine blutrot bespritzte Tilda Swinton mit Kopfverband oder einen unheilvollen Nazi-Daemon. So ist Man to Man auch, frei nach Manfred Karge, ein Film, in dem sich die ganze Bandbreite von Swintons Schauspielkunst widerspiegelt.\n\nJOHN MAYBURYGeboren 1958 in London. Arbeit als Regisseur, Drehbuchautor und bildender Kuenstler. Dreht in den 70er Jahren Filme ueber die Londoner Punk-Szene, experimentelle Arbeiten und zahlreiche Musikvideos. Bei Remembrance of Things Fast (1994) dreht er ebenso mit Tilda Swinton wie beim mehrfach praemierten Love is the Devil - Study of a Portrait of Francis Bacon (1998). Weitere Filme (Auswahl): The Jacket (2004), The Edge of Love (2008). \n\n 28.10.200913:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3397.shtml
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SUMMARY:Guy Gilles et le temps d&eacute;saccord&eacute; / Guy Gilles (OmeU)
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Guy Gilles et le temps d&eacute;saccord&eacute; / Guy Gilles (OmeU), Soleil &eacute;teint (OmeU)\nGAEeL LEPINGLE\nF 2008\n\nDrehbuch Gaeel Lepingle \nKamera Arnaud Soulier, Wilfried Jude \nSchnitt Benoit Quinon \nTon Eugenie Deplus \nMusik Jean-Pierre Stora \nMit Guy Gilles, Adele Csech, Matteo Caranta, Pierre Lazarus, Macha Meril\n35mm/1:1,66/Farbe und Schwarzweiss\nOmeU\n57 Minuten\n\n'1958. Ein junger Mann verlaesst seine algerische Heimat und bricht nach Paris auf.' Ein Satz, eine Tat voller Hoffnungen und dazugehoeriger Bilder, die viele Jahre spaeter einem Dokumentarfilm die Richtung weisen: Guy Gilles heisst der junge Mann, der aufbricht, um Filmemacher zu werden. Guy Gilles et le temps desaccorde heisst ein aussergewoehnlicher Film ueber ihn.\n Filmausschnitte, Interviews und inszenierte Szenen mit drei Jugendlichen entfalten sich bei Gaeel Lepingle zu einem komplexen Filmessay, zu einer Spurensuche und zugleich einer Befragung von Kanonisierung. Denn Guy Gilles (1938-1996) blieb zeitlebens im Schatten seiner bekannten Zeitgenossen der Nouvelle Vague. Der Produzent Pierre Braunberger zog sich nach zwei Kurzfilmen von Gilles zurueck. Geformt vom Angebot algerischer Landkinos, genaehrt von der Liebe zur Schauspielkunst sowie der Ueberzeugung, dass Kino und Traum verwandt seien, schuf dieser delirische Werke. Die zeitgenoessische Filmkritik reagierte wohlwollend, aber zoegerlich auf die Melancholie in Gilles' Filmen. Verfrueht wurde dabei das Label 'homosexuell' vor jenes des 'Auteur' gestellt, und es fehlte an Sensibilitaet gegenueber seiner Erzaehlweise. Leidenschaftlich erlaeutert Gilles im Archivmaterial, dass er keineswegs aesthetische Filme mache, denn Aesthetik sei die Suche nach Schoenheit - er suche die Schoenheit selbst, die Schoenheit in Gesichtern, Landstrichen, Lichteinfaellen sowie auch die Schoenheit der Traurigkeit und Sehnsucht. Die Wirklichkeit, so Gilles weiter, kann man nicht besitzen, ein Bild aber sehr wohl, das einen dann wiederum selbst besitzt.\n Und so ist auch Guy Gilles et le temps desaccorde ein Dialog mit Filmbildern, die Besitz von einem ergreifen. Lepingle: 'Dieser Film ist Frucht einer zehnjaehrigen Auseinandersetzung mit Guy Gilles, und immer lag dabei eines zugrunde: das Kino selbst. Wenn ich seine Filme zu lieben weiss, dann vor allem deshalb, weil sie in mir den Wunsch erweckten, Filme zu machen. Diese Weitergabe wollte ich durch drei Jugendliche zeigen, ihren Weg durch das Universum von Gilles, ihre Suche danach, was von seiner Melancholie bleibt, inwiefern uns die widerspruchsvolle Beziehung zwischen Gilles und der Welt heute noch trifft.' (Verena Teissl)\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Soleil eteint.\n\nGAEeL LEPINGLEArbeitet als Autor u.a. fuer die Zeitschriften 'Vertigo' und 'La revue documentaires' sowie als Librettist. Sein Film ueber Guy Gilles ist nach dem Kurzfilm Guy Gilles photographe (2008) bereits die zweite Auseinandersetzung mit dem weithin vergessenen Filmemacher. Weitere Filme: Clementine a eu peur (1998, KF), Je prefere la realite (2003), La Prisonniere du Pont aux Dions (2005, KF).\n\n\nIn Anwesenheit von Gaeel Lepingle.\n\n\n 27.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 28.10.200913:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3173.shtml
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SUMMARY:The Wrecking Crew (OF) - Denny Tedesco
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DESCRIPTION:DENNY TEDESCO\nUSA 2008\n\nDrehbuch Denny Tedesco, Claire Scanlon \nKamera Rodney Taylor, Trish Govoni \nSchnitt Claire Scanlon \nTon Brian Bidder \nMusik The Beach Boys, The Ronettes, Wayne Newton, The Monkees, The Routers, Herb Albert's Tijuana Brass, Chris Montez, Frank Sinatra, The Chipmunks, The Crystals, Sonny and Cher, Tommy Roe \nMit Hal Blaine, Carole Kaye, Tommy Tedesco, Glen Campbell, Earl Palmer (The Wrecking Crew) \nHD/Farbe und Schwarzweiss\nOF\n98 Minuten\n\nZu hoeren waren sie auf den Platten der Beach Boys ebenso wie auf jenen der Mamas and the Papas, Frank und Nancy Sinatra liessen sich von ihnen begleiten, die Monkees wurden von ihnen im Hintergrund unterstuetzt, und sie waren es, die fuer Phil Spectors beruehmten 'Wall of Sound' sorgten. Als Session-Musiker waren sie in den 50er und 60er Jahren fuer viele der besten und bekanntesten Songs mitverantwortlich, die an der amerikanischen Westkueste produziert wurden, und obwohl sie insgesamt auf mehr Nummer-Eins-Hits zu hoeren waren als die Beatles, blieben sie lange Zeit unbekannt: The Wrecking Crew. \n Hal Blaine, Tommy Tedesco, Glen Campbell, Earl Palmer und nicht zuletzt die grossartige Carole Kaye als einzige Frau waren Teil dieser zwar unsichtbaren, aber stets unueberhoerbaren Band. Denny Tedesco, der Sohn des Gitarristen Tommy Tedesco, hat nun in zwoelfjaehriger Arbeit die Geschichte seines verstorbenen Vaters und von dessen Wegbegleitern zusammengetragen. Tedesco hat in den Archiven gestoebert, alte Aufnahmen wiederentdeckt und eine Menge Gespraeche gefuehrt. Das Ergebnis ist eine Musikdokumentation und zugleich eine Hommage, in der nicht nur Groessen wie Brian Wilson, Cher, Nancy Sinatra, Mickey Dolenz, Herb Alpert, Lou Adler, Dick Clark, Jimmy Webb, Brian Wilson oder Roger McGuinn zu Wort kommen, sondern in der es vor allem sehr viel gute Musik zu hoeren gibt.\n\nDENNY TEDESCOGeboren und aufgewachsen in Los Angeles. Abschluss an der Loyola Marymount University. Beginnt seine Karriere beim Film als Ausstatter. Arbeitet in der Folge als Lichttechniker und weltweit als Location Producer fuer IMAX-Filme. Neben der mehrjaehrigen Arbeit an The Wrecking Crew produziert er diverse Werbefilme und Musikvideos.\n\n 24.10.200923:30Urania 28.10.200913:30Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3178.shtml
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SUMMARY:Aadmi ki aurat aur anya kahaniya / The Man's Woman and Other Stories (OmeU) - Amit Dutta
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DESCRIPTION:AMIT DUTTA\nIndien 2009\n\nDrehbuch Amit Dutta\nKamera Kaushik Mondal, Manesh Madhvan, Shammi Nanda \nSchnitt Ujjwal Chandra \nTon Ajit Singh Rathore \nAusstattung Saugata Mondal, Sapna Chandra \nDarsteller\nAshok Chaudhary, Pushpendra Singh, Sidharth Shasta, Nitin Goel, Bramhaswaroop Mishra, Gagan Singh Sethi, Shubham, Sayali Khare, Tapasi Mondal, Shashi Bhushan\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n78 Minuten\n\nThe Man's Woman and Other Stories basiert auf drei verschiedenen Kurzgeschichten. Ein Mann lebt allein in einer Mietwohnung; seine Einsamkeit bereitet ihm Angst. Immerhin fuehlt er sich aus unerklaerlichen Gruenden dazu gezwungen, seine Wohnung zu verlassen und sich auf den Weg zu jener Frau zu machen, die bei seinem Hausbesitzer wohnt und von der er sich seit langem angezogen fuehlt. In der zweiten Episode kann ein anderer Mann den Namen seiner Frau, den er in Form einer Taetowierung jeden Tag sieht, nicht laenger verkraften. Ein Gewaltakt zeichnet sich ab, der die Erinnerung, die sich auch auf der Haut eingebrannt hat, ausloeschen soll. Die dritte und letzte Erzaehlung fuehrt in einen duesteren Vorort, wo eine Frau gewaltsam an einen jungen Mann 'verkauft' wird, der auf seinen Freund wartet. \n Obwohl The Man's Woman and Other Stories auf drei verschiedenen Episoden basiert, erzaehlt der indische Filmemacher Amit Dutta doch dieselbe Geschichte in verschiedenen Variationen. Es geht jeweils um eine maennliche Figur, die in ihre eigene Welt verstrickt ist und von phantastischen Konstruktionen und Zwaengen bestimmt wird. Zugleich versucht dieser jeweilige Mann, eine bestimmte Frau zu erreichen und durch die verstellte Welt zu ihr vorzudringen. Dieser Widerspruch zwischen dem Phantasierten und dem Konkreten, dem Vorgestellten und dem Unmittelbaren, ist Gegenstand dieses eigenartigen und in hoechstem Mass verstoerenden Films. \n \n Mein Film ist eine Parabel ueber die gegenwaertige Lage des Mannes, fuer den die Welt zu einem blossen Konstrukt geworden ist. Wenn er gezwungen wird, der Realitaet zu begegnen, ist er geradezu geschockt und kann diese mit seiner Konstruktion nicht mehr in Einklang bringen. Diese Situation macht ihn machtlos und ueberfordert ihn. The Man's Woman and Other Stories ist ein Versuch, mittels literarischem Wort und Bild eine neue, essenzielle Filmsprache zu kreiieren. (Amit Dutta) \n\nAMIT DUTTAGeboren 1977 in Jammu, Indien. Arbeitet zunaechst als Journalist, bevor er Regie am Film and Television Institute of India studiert. 2002 dreht er seinen ersten Kurzfilm Keshkambli. Seine folgenden vier Kurzfilme werden alle bei internationalen Filmfestivals ausgezeichnet. The Man's Woman and Other Stories, sein erster Langspielfilm, wird bei den diesjaehrigen Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet.\n\n 28.10.200913:30Metro 04.11.200915:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3287.shtml
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SUMMARY:Darbareye Elly / &Uuml;ber Elly (OmdU) - Asghar Farhadi
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:ASGHAR FARHADI\nIran 2009\n\nDrehbuch Asghar Farhadi \nKamera Hossein Jafarian \nSchnitt Hayedeh Safiyari \nTon Mohammad-Reza Delpak \nAusstattung Asghar Farhadi \nKostuem Asghar Farhadi \nDarsteller\nGolshifteh Farahani (Sepideh), Taraneh Alidousti (Elly), Mani Haghighi (Amir), Shahab Hosseini (Ahmad), Merila Zarei (Shohreh), Peyman Moadi (Peyman) Rana Azadivar (Nassi), Ahmad Mehranfar (Manouchehr), Saber Abar (Alireza)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmdU\n119 Minuten\n\nDer Iraner Ahmad kehrt nach einem langen Deutschland-Aufenthalt in seine Heimat zurueck, um mit seinen Studienfreunden einen gemeinsamen Kurzurlaub am Kaspischen Meer zu verbringen. Die lebenslustige Sepideh hat die dreitaegige Reise organisiert und ueberredet Elly, die Kindergaertnerin ihrer Tochter, sie zu begleiten. Ahmad, der gerade seine unglueckliche Ehe in Deutschland beendet hat, moechte ein neues Leben mit einer Frau aus dem Iran beginnen, und bald wird den Freunden klar, weshalb Sepideh Elly eingeladen hat. Doch nach einem Vorfall am zweiten Tag verschwindet Elly ploetzlich spurlos. Nicht nur ist damit die unbeschwerte Urlaubsatmosphaere verflogen, sondern es beginnt sich auch das postive Bild Ellys ins Gegenteil zu verkehren - bis die Wahrheit ans Licht tritt.\n Wie unmerklich der Film seine eigene Entfaerbung betreibt, von den ersten spontanen Tanzszenen im schrottigen Ferienhaus am Strand in das ruhelose Fuer-Sich-Sein der Figuren, vom froehlichen Durcheinanderreden in die wuchernde Stille, vom Bunten ins Gewitterblaugraue - das ist ein Aufmerksamkeitsgenuss fuer sich. (...) Die anscheinend so offene Gruppe bastelt unter dem Druck der Ereignisse zunehmend verzweifelt an einem immer irrwitzigeren Luegengespinst herum, bis am Ende die Wahrheit herauskommen muss. Oder: eine Wahrheit. Und sogar diese kleidet sich, als kunstvollste Steigerung im Drehbuch, ausgerechnet ins Gewand einer Luege. (Jan Schulz-Ojala)\n\nASGHAR FARHADIGeboren 1972 in Isfahan, Iran. Studiert Filmregie an der Universitaet Teheran und dreht Ende der 80er Jahre erste Kurzfilme. Arbeit als Autor und Theaterregisseur. 2001 schreibt er das Drehbuch zu Low Heights von Ebrahim Hatamikia. 2003 entsteht sein mehrfach praemiertes Regiedebuet Dancing in the Dust. Filme (Auswahl): Beautiful City (2004), Fireworks Wednesday (2006). \n\n\nIn Anwesenheit von Asghar Farhadi.\n\n\n 27.10.200920:30Stadtkino 28.10.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3327.shtml
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SUMMARY:Ma dai fu de zhen suo / Doctor Ma's Country Clinic (OmeU) - Cong Feng
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DESCRIPTION:CONG FENG\nChina 2009\n\nDrehbuch Cong Feng \nKamera Cong Feng \nSchnitt Cong Feng \nTon Cong Feng \nMusik Cong Feng \nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n215 Minuten\n\nEin kleiner Ort in der Provinz Gansu im Nordwesten Chinas, inmitten einer kargen, verkarsteten Landschaft. Hier, in Huangyangchuan, hat Ma Bingcheng eine gut besuchte Praxis fuer traditionelle chinesische Medizin. Bei ihm sitzen die Bauern der Gegend und unterhalten sich ueber ihre Sorgen, die harte Arbeit auf den sproeden Aeckern ist ihnen anzusehen. Der Arzt fuehlt ihnen den Puls, mischt aus Wurzeln, Kraeutern und Rinden eine geeignete Medizin und versucht mit leisen Fragen den Krankheiten auf den Grund zu kommen. Einige haben vergeblich versucht, sich in anderen Regionen anzusiedeln. Ein Mann leidet an einer Staublunge, die er sich bei der Arbeit in der Kohlenmine zugezogen hat, die es hier einmal gab. Eine gekaufte Ehefrau aus Sichuan ist ausgerissen, wird erzaehlt - sie sei nicht die Erste, die versucht, zu fliehen.\n Der Dokumentarfilmer Cong Feng hoert den Gespraechen geduldig zu. Die Kamera bleibt dicht bei den Menschen und ihren Noeten, die Gesichter praegen sich ein. Am Ende gewinnt man den Eindruck, die Region und ihre Menschen so gut kennengelernt zu haben, als waere man selbst dort gewesen. So behandelt Doctor Ma's Country Clinic nicht nur die Krankheiten, sondern auch den Gemuetszustand von Menschen, die vom chinesischen Wirtschaftsaufschwung vergessen wurden. (Gabriela Seidel-Hollaender) \n \n Anders als in raffinierteren - aber unvermeidlich auch manipulativeren - Dokumentarfilmen, die als Kino- oder Fernsehproduktion entstehen, ist Congs filmische Herangehensweise einfach, bescheiden und dezent. Tonfall, Sprechweise und Verhalten der Protagonisten werden unverfaelscht in den sehr langen Gespraechsszenen festgehalten. Der Film hat ein verstecktes Interesse daran, die gesprochene Sprache zu bewahren - vielleicht weil die Wahrnehmung eines Schriftstellers fuer die der ungeschliffenen Sprache innewohnende Qualitaet schaerfer ist und er sie hoeher schaetzt. (Wang Chun)\n\nCONG FENGGeboren 1972 in Chengde/Hebei. Studium der Meteorologie in Nanjing, arbeitet danach am nationalen meteorologischen Satellitenzentrum von China. Von 2002 bis 2005 arbeitet er als Kulturredakteur einer Wochenzeitung, daneben ist er als Schriftsteller und Fotograf taetig. 2006 entsteht sein erster Dokumentarfilm Religion. \n\n 28.10.200915:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3157.shtml
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SUMMARY:Kurzfilmprogramm 2
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:Kurzfilmprogramm 2, Piensa en m&iacute; (kein Dialog), My Tears Are Dry (kein Dialog), Palmes d'Or (kein Dialog), 1100 Wien George-Washington-Hof (stumm), Fashion Avenue (stumm), Cinematographie (stumm), Greenpoint (stumm)\n \n\n\n\n50 Minuten\nKurzfilme\n\n\nKURZFILMPROGRAMM 2\n \n\nDas Kurzfilmprogramm 2 besteht aus:\n \n Fashion Avenue\n Jim Jennings, USA 2008\n \n Greenpoint\n Jim Jennings, USA 2009\n \n My Tears Are Dry\n Laida Lertxundi, USA/E 2009\n \n Piensa en mi\n Alexandra Cuesta, Ecuador/USA 2009\n \n Cinematographie\n Philipp Fleischmann, A 2007/2009\n \n 1100 Wien George-Washington-Hof\n Christoph Weihrich, A 2009\n \n Palmes d’Or\n Siegfried A. Fruhauf, A 2009\n \n (50 Minuten)\n\n\n\nIn Anwesenheit von Philipp Fleischmann, Christoph Weihrich und Siegfried A. Fruhauf.\n\n\n 28.10.200916:00Kuenstlerhaus Kino 29.10.200911:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3413.shtml
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SUMMARY:Lola (OmeU) - Brillante Mendoza
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DESCRIPTION:BRILLANTE MENDOZA\nPhilippinen/F 2009\n\nDrehbuch Linda Casimiro \nKamera Odyssey Flores\nSchnitt Kats Serraon\nTon Albert Michael Idioma, Addiss Tabong\nMusik Teresa Barrozo\nAusstattung Dante Mendoza\nDarsteller\nAnita Linda (Lola Sepa), Rustica Carpio (Lola Puring), Tanya Gomez (Ditas), Jhong Hilario (Bebong), Ketchup Eusebio (Mateo)\n35mm/1:1,77/Farbe\nOmeU\n110 Minuten\n\nEin tragisches Ereignis schafft in Lola eine seltsame Verbindung: Zwei Grossmuetter aus der Unterschicht Manilas muessen miteinander in Kontakt treten, obwohl der Umstand, der sie zusammenfuehrt, dies nicht eben nahe legt: Der Enkel der einen ist angeklagt, den Enkel der anderen bei einem Raub getoetet zu haben. Da das philippinische Recht eine aussergerichtliche finanzielle Einigung erlaubt, bemueht sich die gebrechliche Grossmutter des Angeklagten um ein Darlehen. \n Aus diesem Szenario entwickelt Brillante Mendoza seinen juengsten Film Lola: Waehrend die alte Frau versucht, das noetige Geld zu bekommen, zeigt Mendoza in Videobildern von faszinierender Einfachheit und Tiefe - wie sie nur bei diesem Filmkuenstler zu finden sind -, wie sich die andere, gaenzlich mittellose Seniorin mueht, selber die Bestattungskosten aufzutreiben: Mit einem schmalen Ruderboot laesst sie sich von Haus zu Haus fahren und sammelt von den Alleraermsten kleine Spenden sein. Es gibt keinerlei Sentiment in diesem Film, der sich keine Illusionen darueber macht, dass man mit Geld vielleicht die Armut lindern kann, nie jedoch die Trauer. Und vielleicht groessere Filme machen koennte, aber nicht unbedingt bessere. (Daniel Kothenschulte)\n \n Es regnet permanent, ein starker Wind pfeift, und beides wird in diesem Film kaum je aufhoeren. Eine alte Frau geht mit einem kleinen Jungen durch die Stadt. Sie versuchen, eine Gedenkkerze anzuzuenden. Der kleine Junge, der den Schirm schuetzend gegen den Wind halten soll, stellt sich dabei nicht gerade geschickt an. Minutenlang dauert das, praezise eingefangen von der Handkamera. Dieser Anfang schon zeigt die ganze Meisterschaft von Brillante Mendoza. Nichts passiert, werden manche sagen, alles passiert - das erkennt man, wenn man hinschaut. (Ruediger Suchsland)\n\nBRILLANTE MENDOZAGeboren 1960 in San Fernando, Philippinen. Studiert an der University of Santo Tomas in Manila. Arbeitet zehn Jahre auf Sets von Kino- und TV-Filmen sowie bei Theaterproduktionen. Mit The Masseur (2005, Viennale 05) realisiert er seinen ersten Langfilm und wird beim Filmfestival von Locarno 2005 ausgezeichnet. Filme (Auswahl): Summer Heat (2006, Viennale 06), Manoro (2006), Kinatay (2009).\n\n 28.10.200916:00Metro 04.11.200915:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3321.shtml
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SUMMARY:Le Temps des gr&acirc;ces (OmeU) - Dominique Marchais
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DESCRIPTION:DOMINIQUE MARCHAIS\nF 2009\n\nDrehbuch Dominique Marchais, Stephane Malandrin \nKamera Sebastien Buchman, Olivier \nSchnitt Jean-Christophe Hym, Olivier Garouste\nTon Pierre Bompy, Baptiste Houssin\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n123 Minuten\n\nWaehrend eines Aufenthalts in der Auvergne wird Dominique Marchais auf Leben und Arbeit der dortigen Bauern aufmerksam. Die Beziehung der Menschen zur Natur, und hier vor allem zu ihrer Nutzung als Lebensgrundlage, scheint, wie er in ersten Gespraechen bemerkt, in den vergangenen Jahren einem radikalen Wandel unterlegen zu sein. So beginnt der Filmemacher eine aufwaendige Recherchearbeit ueber das Verhaeltnis von Landwirtschaft, Tradition und moderner Wirtschaft und stellt die Frage, was von Begrifflichkeiten wie 'Land' und 'Gemeinschaft' noch uebrig geblieben ist.\n Marchais richtet in der Folge sein Augenmerk vor allem auf die gegenwaertige Landwirtschaftspolitik, sind doch fuer die Bauern in erster Linie Reglementierungen, agrarpolitische Auflagen und Marktpreise bestimmend. Marchais durchquert Frankreich, spricht mit sowohl 'industriellen' als auch traditionellen Bauern, aber auch mit Forschern und Schriftstellern, die sich um die Zukunft der laendlichen Welt Sorgen machen. Anhand dieser Gespraeche zeigt sich, dass der Landwirtschaftssektor sich nicht nur in der Auvergne, sondern grundsaetzlich in einem Umbruch befindet. \n Marchais hinterfragt den Umgang der Menschen mit den Bodenschaetzen und wie sie die Ressourcen ausschoepfen in ihrer staendigen Suche nach noch mehr Leistung und Produktion. Le Temps des graces zeichnet - in einem Wechsel von Interviews und Bildern der franzoesischen Landschaft - ein komplexes Portraet der Agrarwirtschaft von heute zwischen Konsum, Tradition und Technologie und skizziert moegliche Auswege fuer eine bessere Zukunft.\n\nDOMINIQUE MARCHAISSchliesst 1994 sein Studium der Philosophie an der Sorbonne ab. Arbeitet drei Jahre lang als Filmkritiker fuer 'Les Inrockuptibles' und 'La Lettre du cinema', um dann als Regie- und Schnittassistent bei mehreren Filmen mitzuwirken, darunter No quarto da Vanda (2000) von Pedro Costa. Ab 1990 ist er Programmverantwortlicher des Festivals von Belfort. Waehrend eines Atelierstipendiums in der Villa Medici in Rom (2003/04) schreibt und drehte er den Kurzfilm Lenz echappe (2003), ein Portraet des Dichters Jakob M.R. Lenz. Seit 2007 bereitet er mit Le Mur du fond einen Dokumentarfilm vor, in dem er den Wert von Kunst hinterfragt. \n\n 28.10.200916:00Urania\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3165.shtml
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SUMMARY:When Pigs Fly
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:When Pigs Fly, When it Rains\nSARA DRIVER\nUSA 1993\n\nDrehbuch Sara Driver, Ray Dobbins\nKamera Robby Mueller\nMusik Joe Strummer\nSchnitt Jay Rabinowitz\nAusstattung Jocelyne Beaudoin\nDarsteller\nAlfred Molina, Marianne Faithfull, Seymour Cassel, Rachael Bella, Maggie O’Neill\nSara Driver, Ray Dobbins\nKamera Robby Mueller\nMusik Joe Strummer\nSchnitt Jay Rabinowitz\nAusstattung Jocelyne Beaudoin\nDarsteller\nAlfred Molina, Marianne Faithfull, Seymour Cassel, Rachael Bella, Maggie O’Neill\nProduktion\nKees Kasander, Jim Jarmusch\n\nFarbe\n97 Minuten\n\nWhen Pigs Fly, sprichwoertlich fuer die extreme Unwahrscheinlichkeit eines Ereignisses, betitelt aufs Schoenste eine maerchenhafte Komoedie, die die Grenze zwischen Traum, Realitaet und Fantasie souveraen ignoriert: Ruthie und Lilly, zu unterschiedlichen Zeiten im selben Schaukelstuhl gestorben, an den sie nun geisterhaft gebunden sind, rekrutieren einen abgehalfterten Jazzmusiker und ein Go-Go-Girl fuer eine spaete Rache an ihren Peinigern zu Lebzeiten.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit When it Rains.\n\n\n 28.10.200918:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3116.shtml
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SUMMARY:Blutsfreundschaft / Initiation (OmeU) - Peter Kern
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:PETER KERN\nA 2009\n\nDrehbuch Peter Kern nach einer Idee von Frank Maria Reifenberg\nKamera Peter Roehsler\nSchnitt Petra Zoepnek\nTon Odo Groetschnig, Wolfgang Mohaupt\nMusik Boris Fiala, Andreas Hamza\nAusstattung Hannes Salat\nKostuem Maurizio Giambra \nDarsteller\nHelmut Berger (Gustav Tritzinsky), Harry Lampl (Axel), Melanie Kretschmann (Jacob / Christina Thuermer), Manuel Rubey (Snoopy), Michael Steinocher (Lippi), Matthias Franz Stein (Wolfi), Oliver Rosskopf (Peter), Heribert Sasse (Willi), Gregor Seberg (Dr. Kraake)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n92 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n Der 16-jaehrige Axel ueberfaellt mit seiner Neonazi-Clique eine soziale Einrichtung und taucht daraufhin beim 80-jaehrigen homosexuellen Waeschereibesitzer Gustav Tritzinsky unter. Dieser deckt den Jungen, weil er ihn an seine grosse Liebe erinnert, die er waehrend der NS-Zeit an die Gestapo verraten hat. Doch Axels Gang ist mit der sich entwicklenden Freundschaft zwischen den beiden alles andere als einverstanden.\n Ich betrachte die Neonazis, so brutal und abstossend sie auch sind, von einer Position aus, die vorwiegend ihre Hinter- und Beweggruende beleuchtet. Dies geschieht am Beispiel des Hauptprotagonisten, eines 80-jaehrigen Homosexuellen, der in der Nazizeit seinen Partner verraten hat. Er hat Schuldgefuehle, mit denen er sein ganzes Leben lang nicht fertig wird. Sein bester Freund, ein Transsexueller, ist seine einzige Freude im Leben. Blutsfreundschaft erzaehlt eine Geschichte, die jeder nachempfinden kann, die jeden einzelnen von uns bewegt und uns nahegeht. Ich habe das Thema der vergessenen, aelteren homosexuellen Gesellschaft bereits in meinem Film Knutschen Kuscheln Jubilieren behandelt. Fuer mich war es wichtig, dass die Geschichte in Wien spielt, denn hier bin ich auf jede Menge auslaenderfeindlicher und rechtsradikaler Leute gestossen, die von der Oeffentlichkeit groesstenteils unbemerkt bleiben. \n (Peter Kern)\n\nPETER KERNGeboren in 1949 Wien. Arbeit als Schauspieler, Regisseur und Autor. Spielt ab 1973 in Filmen von Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders und Hans-Juergen Syberberg. Dreht seit 1980 zahlreiche eigene Spiel- und Dokumentarfilme (Auswahl): Domenica (1993, Viennale 93), Hamlet - This Is Your Family (2001, Viennale 01), Die toten Koerper der Lebenden (2006), Nur kein Mitleid (2007, Viennale 07).\n\n\nIn Anwesenheit von Peter Kern und Helmut Berger.\n\n\n 28.10.200918:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3336.shtml
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SUMMARY:DFFB Programm 2
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:DFFB Programm 2, Lenny (eOF), Spatzen / Sparrows (OmeU), BRDDR (OF), Sch&ouml;ne gelbe Farbe (OF), D&eacute;lire de n&eacute;gation (OmeU), Moonlight (OmeU)\nD \n\n\n\n\nDFFB\n\n\nDFFB PROGRAMM 2\n \n\nDas Programm 2 besteht aus:\n \n Moonlight\n Piotr Reimer, 2008, DigiBeta, 30min\n \n BRDDR\n Lily Grote; 1981, BetaSp, 16min\n \n Spatzen\n Jan Speckenbach, 2009, BetaSP, 12min\n \n Lenny\n Cyril Amon Schaublin, 2009, DigiBeta, 22min\n \n Schoene gelbe Farbe\n Angela Schanelec, 1991, 16mm, 4min\n \n [film:3266]Delire de Negation[/film\n Janosch Orlowski, 2007, DigiBeta, 20min\n \n (Gesamtdauer: 104 min)\n\n\n 28.10.200918:30Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3414.shtml
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SUMMARY:77 Doronship (OmeU) - Pablo Agueero
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DESCRIPTION:PABLO AGUeERO\nF/Argentinien 2009\n\nDrehbuch Pablo Agueero\nKamera Benjamin Echezarreta\nSchnitt Nelly Quettier\nTon Romain Gueltzl\nMusik Sergio Dawi\nStimme Pablo Agueero (Jose)\nDarsteller\nFrancisco Moron (Francisco), Anne Chretien (Anne), Claude Buis (Claude), Paula Giovanetti (Maedchen)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n77 Minuten\n\nDie schwangere Anne lebt allein in ihrer Wohnung in Paris, nachdem ihr Mann Jose sie im Stich gelassen hat. Da taucht ploetzlich Joses Grossvater Francisco auf, der seinen Enkel sehen moechte. Anne hat zunaechst keine Ahnung, was sie mit dem alten Mann anfangen soll, der gespraechig in ihrer Wohnung sitzt und wie ein Zwanzigjaehriger raucht und trinkt. Ausserdem schlaeft er von einem Augenblick zum anderen ein. Was Anne jedoch nicht sehen kann, sind Franciscos Traeume, in denen eine junge Frau aus ihrem Heimatdorf in die Wueste flieht, wo sie bei ihm Zuflucht findet. \n Pablo Agueero uebertraegt Franciscos hilfsbereites Verhalten von dessen Traeumen in die Gegenwart, in der sich der Alte um die knapp vor der Geburt stehende Anne kuemmert. Und tatsaechlich bricht die freundliche Hartnaeckigkeit des alten Mannes zwangslaeufig Annes Widerstand, ihn bei sich wohnen zu lassen. Dazwischen finden sich wunderbare Sequenzen, wie etwa jene, in der Francisco am beruehmten Pariser Friedhof Pere Lachaise Anne jene Stelle zeigt, wo er seine verstorbene Frau zum ersten Mal traf. Oder wenn Francisco seinen 86. Geburtstag allein feiert, indem er tatsaechlich 86 Kerzen anzuendet - und dabei fast die Torte in Brand setzt. \n Agueero, der auch dem abwesenden Jose seine Stimme aus dem Off verleiht, filmte die Traumsequenzen bereits vor zehn Jahren, begleitet werden diese von kraeftigen Percussion-Sounds von Sergio Dawi. 77 Doronship ist ein einpraegsamer 'Kammerfilm', der ganz bewusst die herkoemmlichen Ansichtskarten-Impressionen von Paris meidet. Der seltsame Titel wird uebrigens von Joses Stimme folgendermassen erklaert: Wenn er das Wort 'doronship' 77 Mal wiederholt, wird er Vater und zu Anne und seinem Kind zurueckkehren. (Robert Koehler)\n\nPABLO AGUeEROGeboren 1977 in El Bolson, Patagonien, Argentinien. Dreht als Autodidakt erste Kurzfilme, unter anderem Lejos del sol (2005) und Primera nieve (2006), den er in der Folge als Szene in seinen Langfilmdebuet Salamandra (2008, Viennale 08) einarbeitet. 77 Doronship ist sein zweiter Langspielfilm.\n\n 28.10.200918:30Urania 29.10.200913:30Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3332.shtml
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SUMMARY:Signed: Lino Brocka / Gezeichnet: Lino Brocka (OmdU) - Christian Blackwood
LOCATION:Metro
DESCRIPTION:CHRISTIAN BLACKWOOD\nUSA 1987\n\nDrehbuch Christian Blackwood\nKamera Christian Blackwood\nSchnitt Monika Abspacher \nTon John Murphy \nChristian Blackwood\nKamera Christian Blackwood\nSchnitt Monika Abspacher \nTon John Murphy \nProduktion\nChristian Blackwood Productions\n\n16mm/1:1,33/Farbe\nOmdU\n83 Minuten\n\nDer amerikanische Dokumentarist Christian Blackwood drehte im Laufe seiner Karriere unzaehlige Portraetfilme ueber unterschiedlichste Persoenlichkeiten aus dem Kultur- und Filmbereich. Ende der 80er Jahre begleitete er Lino Brocka nur wenige Jahre vor dessen Tod bei der Arbeit. Bezeichnenderweise stammt Signed: Lino Brocka, das einzige bedeutende dokumentarische Werk ueber Brocka, nicht von einem philippinischen, sondern einem auslaendischen Regisseur. \n Seit seinem Debuetfilm Wanted: Perfect Mother im Jahr 1970 drehte Brocka mehr als fuenfzig Filme. Immer wieder prangerte er darin Ungerechtigkeit, die Unterdrueckungsmassnahmen und die Korruption des Marcos-Regimes an. In Blackwoods Dokumentation spricht er von seinen Erfolgen und Kompromissen als Filmemacher, von seiner Bitterkeit gegenueber dem abgesetzten Diktator Marcos samt dessen Gattin Imelda - und von Armut, Verzweiflung und Gewalt, welche die Diktatur auf den Philippinen ueberdauert haben. Brocka erzaehlt von seiner traumatischen katholischen Erziehung, von seiner voruebergehenden Arbeit als Mormonen-Missionar in einer Leprakolonie, von seiner Homosexualitaet und von seinen ersten Jahren beim Theater. Und natuerlich von seiner Arbeit beim Film, von seinem Umgang mit Schauspielern und dem oekonomischen Druck, der ihn zeit seines Lebens begleitete. Am meisten beeindruckt jedoch, wie der Filmpublizist Jonathan Rosenbaum einmal anmerkte, 'der Mensch Lino Brocka: sein Mut, seine Intelligenz und seine Aufrichtigkeit'.\n\nCHRISTIAN BLACKWOODGeboren 1942 in Berlin. Realisiert im Laufe seiner 25-jaehrigen Karriere mehr als 80 Filme, vor allem dokumentarische Portraets. Zu seinen bekanntesten Filmen zaehlen Roger Corman: Hollywood's Wild Angel (1978) und Observations Under The Volcano (1988). Fuer seine Kameraarbeit bei Charlotte Zwerins Thelonius Monk: Straight, No Chaser wird er mehrfach ausgezeichnet. Fuer Signed: Lino Brocka gewinnt er 1988 den Friedensfilmpreis der Berlinale. Christian Blackwood stirbt 1992 in New York.\n\n 28.10.200918:30Metro 29.10.200923:00Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3376.shtml
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SUMMARY:Duck Amuck
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Duck Amuck, On the Marriage Broker Joke as Cited by Sigmund Freud  in Wit and Its Relation to the Unconscious, or Can the Avant-Garde Artist Be Wholed? , Incontinence: A Diarrhetic Flow of Mismatches, Screwball Squirrel, Stoopnocrazy\nCHUCK JONES\nUSA 1953\n\nDrehbuch Michael Maltese\nTon Treg Brown\nSchnitt Treg Brown\nStimme Mel Blanc\nAnimation Ken Harris, Lloyd Vaughan, Ben Washam\nMichael Maltese\nTon Treg Brown\nSchnitt Treg Brown\nStimme Mel Blanc\nAnimation Ken Harris, Lloyd Vaughan, Ben Washam\nProduktion\nEdward Selzer\n\nFarbe\n7 Minuten\n\nDer ewig noergelnde Duffy Duck echauffiert sich lautstark ueber den schlampigen Regisseur, der ihn durch die spontan gemalten Kulissen scheucht.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit Stoopnocrazy, Screwball Squirrel, Incontinence: A Diarrhetic Flow of Mismatches und On the Marriage Broker Joke as Cited by Sigmund Freud in Wit and Its Relation to the Unconscious, or Can the Avant-Garde Artist Be Wholed?.\n\nCHUCK JONESCharles Martin Jones (* 21. September 1912 in Spokane, Washington; † 22. Februar 2002 in Corona del Mar, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Zeichner und Regisseur von Zeichentrickfilmen, bei denen er auch als Drehbuchautor arbeitete.\n\n 28.10.200920:00Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3131.shtml
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SUMMARY:Jaguar (OmeU) - Lino Brocka
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:LINO BROCKA\nPhilippinen 1979\n\nDrehbuch Jose F. Lacaba, Ricardo Lee nach einer Geschichte von Nick Joaquin ('The Man Who Would Be Society')\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Rene Tala\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes\nMusik The Vanishing Tribe\nAusstattung Bobby Bautista\nDarsteller\nPhillip Salvador (Poldo), Amy Austria (Cristy), Menggie Cobarrubias (Sonny), Anita Linda (Mutter), Johnny Delgado (Direk), Tonio Gutierrez (Jing), Roi Vinzons (Edmon), Mario Escudero (Mang Berto), Aida Carmona (Estrella)\nJose F. Lacaba, Ricardo Lee nach einer Geschichte von Nick Joaquin ('The Man Who Would Be Society')\nKamera Conrado Baltazar\nSchnitt Rene Tala\nTon Luis Reyes, Ramon Reyes\nMusik The Vanishing Tribe\nAusstattung Bobby Bautista\nDarsteller\nPhillip Salvador (Poldo), Amy Austria (Cristy), Menggie Cobarrubias (Sonny), Anita Linda (Mutter), Johnny Delgado (Direk), Tonio Gutierrez (Jing), Roi Vinzons (Edmon), Mario Escudero (Mang Berto), Aida Carmona (Estrella)\nProduktion\nBancom Audiovision\n\n35mm/1:1,66/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nPoldo, ein kraeftiger Mann Mitte zwanzig, versucht verzweifelt, den Slums zu entkommen. Er hat Ambitionen, nach oben zu kommen, und so schmeichelt er sich bei seinem Boss Sonny Gaston ein, einem reichen Playboy, der seine Untergebenen mit der Verantwortungs- und Interesselosigkeit eines feudalen Grundherrn behandelt. Eines Nachts rettet Poldo seinen Boss vor den Angriffen des Gangsters Direk. Beeindruckt von Poldos Kraft, ernennt Sonny ihn zu seinem persoenlichen Bodyguard ('guwardya') und macht ihn zu einem Mitglied seiner Gang. Zwar ist Poldo noch immer nur ein Laufbursche, aber begeistert von dem Gedanken, dass er nun von den oberen Zehntausend akzeptiert wird. \n Brocka will sich in Jaguar nicht damit begnuegen, die Muellhalden der Slums zu durchforsten, und zeigt uns ein anderes Manila: Mittels Actionszenen und harten Schnitten fuehrt er uns anhand weniger Schritte bzw. Aufnahmen aus der Welt des Elends zu jener anderen, in der Luxus regiert. Natuerlich ist der Kontrast abstossend, doch Brocka vermeidet es, diesen Bruch auszuwalzen. Er appelliert an nichts, versucht nichts zu beweisen. Das Talent Brocka verwendet die Fiktion und ihre Kunstgriffe als einfaches Gegenmittel fuer politisches Pathos. (...)\n Jaguar ist ein Film noir mit all dessen klassischen Elementen (das Thema der unglueckseligen Liebenden, die naechtliche Verfolgungsszene, elektrisches Licht, das sich auf dem nassen Asphalt spiegelt). Jaguar steht neben einigen der besten Filme, die in diesem Genre gemacht wurden, und das liegt nicht zuletzt an seiner gesellschaftspolitischen Darstellung. (Alain Garsault, 'Positif' 1981)\n\n\n 27.10.200913:00Gartenbaukino 28.10.200920:30Stadtkino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3382.shtml
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SUMMARY:White Material (OmeU) - Claire Denis
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:CLAIRE DENIS\nF 2009\n\nDrehbuch Claire Denis, Marie N'Diaye \nKamera Yves Cape\nSchnitt Guy Lecorne\nTon Jean Paul Mugel, Christophe Winding, Christophe Vintrinier\nMusik Stuart S. Staples (Tindersticks)\nAusstattung Saint Pere Abiassi, Alain Veissier\nKostuem Judy Shrewsbury \nDarsteller\nIsabelle Huppert (Maria), Christophe Lambert (Dans), Isaach de Bankole (Boxer), Nicolas Duvauchelle (Manuel Vial), Adele Ado, Michel Subor, William Nadylam\n35mm/1:2,35/Farbe\nOmeU\n100 Minuten\n\nBereits in ihren Filmen Beau travail, L'Intrus oder 35 rhums forschte die franzoesische Filmemacherin Claire Denis nach jenen Dingen, die die Welt im Innersten zusammenhalten: Gewalt und Leidenschaft, Traum und Erinnerung, Alltag und Routine, Fremdheit und Zaertlichkeit. \n In ihrer juengsten Arbeit, White Material, folgt sie der Aufloesung einer Kaffeeplantage in den Wirren eines afrikanischen Buergerkriegs. Die Arbeiter fliehen, die Besitzerin versucht, im Dorf neue Arbeiter zu organisieren, um die Ernte noch einzufahren, der Mann will seine Haut durch Geschaefte mit dem Buergermeister und seinen Milizen retten, der Vater ist sterbenskrank, und der erwachsene Sohn ist auch keine Hilfe, weil er laengst auf seinem eigenen Trip ist. Aber so einfach sind die Beziehungen bei Denis nie zu durchschauen, weil man sie sich auch selbst erschliessen muss. Die Faszination ruehrt daher, dass die Figuren nie um Aufmerksamkeit buhlen, sondern nur so viel preisgeben, wie man in die Begegnung mit ihnen zu investieren bereit ist. Durch ihre Welt bewegt man sich auf Augenhoehe, erst tastend, dann neugierig, bis man irgendwann gefangen ist. Und wenn die Gewalt dann ausbricht, folgt sie nicht den ueblichen Regeln des Kinos, sondern mit einer Beilaeufigkeit, in der ihre Willkuer und Grausamkeit umso schockierender spuerbar werden. Wie genau und zugeneigt der Blick von Claire Denis ist, merkt man schon daran, dass man Isabelle Huppert selten so bei sich gesehen hat wie hier. (Michael Althen)\n\nCLAIRE DENISGeboren 1948 in Paris. Verbringt ihre Jugend in Afrika, wohin sie auch mit ihren Filmen immer wieder zurueckkehrt. Studium am Institut des hautes etudes cinematographiques (IDHEC) in Paris. Arbeitet in der Folge als Regieassistentin unter anderem fuer Costa-Gavras, Wim Wenders, Jim Jarmusch und Jacques Rivette. Filme (Auswahl): Chocolat (1998), Nenette et Boni (1996, Viennale 96), Beau travail (1999), Trouble Every Day (2001, Viennale 03),Vendredi soir (2002), L'Intrus (2004), 35 rhums (2008).\n\n 28.10.200920:30Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3319.shtml
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SUMMARY:Programm 5: Krieg und Kino I
LOCATION:Metro
DESCRIPTION: \n\n\n35mm\nstumm\n65 Minuten\nEarly Austrians\n\n\nPROGRAMM 5: KRIEG UND KINO I\n \n\nWien im Krieg (1916, viragiert, dt. Zwischentitel)\n Regie: Fritz Freisler, Heinz Hanus\n Drehbuch: Edmund Porges, Fritz Freisler\n Darsteller: Georg Kundert, Paul Olmuehl, Erich Kober, Therese Frank, Eva Karina, Friedl Bringolf\n Produktion: Oesterreichisch-ungarische Sascha-Messter Filmfabrik Ges.m.b.H. (Wien)\n 12 Minuten\n \n Das Kind meines Naechsten (1918, viragiert, dt. Zwischentitel)\n Regie: Einar Zangenberg\n Drehbuch: Ada Minoprio\n Musik: Edmund Eysler\n Darsteller: Franz Glawatsch, Lena Stollberg, Rudolf Unreich-Ulbrich, Einar Zangenberg, Paula Jelin, Karl Althof, Gustav Mueller, Fritz Neumann, Mizzi Matauschek, Dora Kaiser, Gisela Werbezirk\n Produktion: A-Zet-Film Vertrieb Kommanditgesellschaft (Wien)\n 53 Minuten\n \n \n 1916, das Schluesseljahr des Ersten Weltkriegs, bringt eine deutliche Veraenderung in der Gestaltung der kriegsspezifischen Filme: Mit Fortschreiten der militaerischen Auseinandersetzungen versagte die filmische Propaganda, die rein auf die Demonstration technischer Ueberlegenheit setzte, zusehends. Deshalb wurde ein Wandel in Struktur und Poetik der Beitraege notwendig: Hatte man sich in den ersten beiden Kriegsjahren auf die Praesentation der Technik konzentriert, versuchte man ab diesem Zeitpunkt, das Publikum ueber Geschichten und Handlungen zu erreichen. \n Begleitet wurde dies durch den verstaerkten Wunsch, Filme sowohl fuer die Front als auch fuer das zivile Hinterland zu schaffen; besagte Tendenz sollte sich dabei nicht nur in einer entsprechenden Veraenderung der Wochenschauberichte manifestieren, sondern eben auch in Spielfilmen, melodramatisch ueberformten Komoedien mit erzieherisch-propagandistischem Mehrwert. \n Wien im Krieg ist mit seiner Verbindung aus Militaerklamotte und Wien-Klischees ein dafuer typisches Produkt: Die eng mit dem Krieg verbundene Handlung, wie in der Bewerbung des Films gepriesen, ermoegliche Blicke an die Front und gefaehrliche Streifzuege. Der erzaehlerische Hauptstrang ist freilich weit vor jeglichem konkreten historischen Ereignis postiert, zeigt primaer den Zugsfuehrer Wamperl, der in Uniform ein \n Verhaeltnis mit gleich drei Damen beginnt und schliesslich eine der drei Aspirantinnen heiratet. \n In Das Kind meines Naechsten verbinden sich spielfilmhafte und dokumentarisch anmutende Elemente zum Aufruf zur Treue gegenueber der Monarchie – ganz abseits von individuellen Wuenschen oder Noeten. Deutlich als Volksstueck ausgewiesen ist der Film nicht zufaellig im Geburtsort des Kaisers angesiedelt, ebenso wenig ueberrascht die dahingehende thematische Ausrichtung auf Familienaspekte. Eine klare Rollenverteilung herrscht vor, die Aufgaben werden nach Geschlechtern geteilt: Die einberufenen Maenner ziehen in den Krieg, die Frauen arbeiten solidarisch im Hinterland. Der Sieg der Liebe ist auch hier Staatsangelegenheit. (Thomas Ballhausen)\n\n\n 28.10.200921:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3411.shtml
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SUMMARY:Tot&oacute; (d/italOmeU) - Peter Schreiner
LOCATION:Kuenstlerhaus Kino
DESCRIPTION:PETER SCHREINER\nA/I 2009\n\nDrehbuch Peter Schreiner\nKamera Peter Schreiner\nSchnitt Peter Schreiner\nTon Peter Schreiner\nMit Antonio Cotroneo, Angela Simonelli, Gaetano Dimarzo, Melo De Benedetto\n35mm/1:1,85/Schwarzweiss\nd/italOmeU\n128 Minuten\n\nHOME RUN. Neues Kino aus Oesterreich\n \n Antonio Cotroneo, ein Mann um die fuenfzig, den in seiner kalabrischen Heimatstadt alle Toto rufen, lebt seit Jahrzehnten im selbst gewaehlten Exil. Mittlerweile verheiratet mit einer Oesterreicherin und Vater von vier Soehnen, verdient der studierte Politologe sein Geld als Saalwaechter im Wiener Konzerthaus. Solche biografischen Daten interessieren Peter Schreiner in seiner filmischen Nahaufnahme des Menschen Toto allerdings nur am Rande. Toto, der Film, versteht sich vielmehr als Auffangschale fuer die Gedanken und Stimmungen des Protagonisten.\n Mit der Kamera begleitet Schreiner, zugleich auch Tonmann, Toto auf seinen Bahnreisen zurueck in die alte Heimat. Waehrend dieser mal in eigenwilligem Deutsch, mal auf Italienisch der eigenen, unbestimmten Sehnsucht Ausdruck gibt, ruht das Kamerabild auf den Details seines Gesichts: den buschigen Brauen, den blinzelnden Augen, der trotzig vorgewoelbten Unterlippe. Ebenso nah wie das Bild rueckt ihm dabei der Ton: Oft ist es nur sein Atem, der die Tonspur fuellt, ein Seufzen und Stoehnen, als truege jemand eine schwere Last. Das Werkzeug der Sprache allerdings erweist sich als unzureichend in Totos Bemuehen, das Wesen dieser Last zu fassen. (...)\n Schreiner arbeitet in seinem Portraet des anwesenden Aussenstehenden mit den Zwischentoenen des Lichts: Dazu waehlt er Filmmaterial in Schwarzweiss. Die schmuck-polierten, marmorverkleideten Hallen des Wiener Konzerthauses kontrastiert der Filmschnitt mit den schroffen Felsen von Totos Heimatstadt Tropea, einer Ansammlung mittelalterlicher Haeuser, die sich hoch ueber dem tyrrhenischen Meer an eine Klippe krallt: Hier sei seine Heimat, sagt Toto, hier sei er frueher beschuetzt gewesen. Von unten durch sein Meer. Von oben durch den Himmel. (Maya McKechneay)\n\nPETER SCHREINERGeboren 1957 in Wien. Dreht seit den 80er Jahren Dokumentarfilme. Auswahl: Grelles Licht (1982), Erste Liebe (1983), Kinderfilm (1985), Auf dem Weg (1988), I Cimbri (1991), Blaue Ferne (1994). Fuer seinen vorigen Film Bellavista (2006, Viennale 06) wird er mehrfach ausgezeichnet.\n\n\nIn Anwesenheit von Peter Schreiner.\n\n\n 28.10.200921:00Kuenstlerhaus Kino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3153.shtml
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SUMMARY:Napoli Napoli Napoli (OmeU) - Abel Ferrara
LOCATION:Urania
DESCRIPTION:ABEL FERRARA\nI/USA 2009\n\nDrehbuch Giuseppe Lanzetta, Maurizio Braucci, Gaetano Di Vaio, Abel Ferrara, Maria Grazia Capaldo\nKamera Alessandro Abate\nSchnitt Fabio Nunziata\nTon Silvia Moraes\nMusik Francis Kuipers\nAusstattung Frank DeCurtis\nKostuem Daniela Salernitano\nDarsteller\nLuca Lionello (Sebastiano), Salvatore Ruocco (Franco), Benedetto Sicca (Carmine), Salvatore Striano (Gennaro), Ernesto Mahieux (Celestino), Shanyn Leigh (Lucia)\nVideo (Digi Beta)/Farbe\nOmeU\n102 Minuten\n\nAbel Ferraras Napoli Napoli Napoli ist kein konventionelles Portraet der sueditalienischen Stadt. Ausgangspunkt des Films waren Gespraeche, die Ferrara im Staatsgefaengnis von Pozzuoli mit einer Gruppe von weiblichen Strafgefangenen fuehrte. Vom Fatalismus der Verurteilten schwer getroffen, beschloss er daraufhin, drei verschiedene Drehbuecher - basierend auf ihren Lebenserfahrungen - von Peppe Lanzetta, Maurizio Braucci und Gaetano Di Vaio verfassen zu lassen. Di Vaios Episode wurde von seinen tatsaechlichen Erfahrungen als Straefling inspiriert; Braucci schildert ein trauriges und brutales Aufwachsen, und Lanzetta schuf ein Familienmelodrama ueber Gewalt und Rache. Indem er Realitaet und Fiktion verknuepft, entpuppt sich Napoli Napoli Napoli als ein komplexes und fesselndes Mosaik, so wie es auch die Stadt Neapel selbst ist - faszinierend und undurchschaubar zugleich. \n \n Ich musste die Gefaengnismauern hinter mir lassen, um zur Wahrheit, von der ich gehoert hatte, zu gelangen. Ich musste in die Gegenden von Scampia und der Quartieri Spagnoli gehen, woher diese Frauen kommen. Nicht nur mit den Gefangenen reden, sondern auch mit den Richtern und Politikern sowie Mitbewohnern in diesen so genannten Ghettos. Als Spielfilmregisseur war mir auch klar, dass ich andere Charaktere und Situationen brauchen wuerde, um den Interviews, die ich machte, mehr Ausdruck zu verleihen. Um Geschichten zu erzaehlen, die als Fiktion bezeichnet werden koennen. Denn was Fiktion ist und was nicht, stellt in diesem Film ein wichtiges Element dar. (Abel Ferrara)\n\nABEL FERRARAGeboren 1952 in New York. Dreht seine ersten 8mm-Filme bereits an der High School. 1979 realisiert er seinen Debuetfilm Driller Killer. Ferrara etabliert sich in Folge als einer der radikalsten und am meisten beachteten Off-Hollywood-Regisseure. Weitere Filme (Auswahl): Ms. 45 (1981), Body Snatchers (1993), Snake Eyes (1993, Viennale 94), The Addiction (1995), The Funeral (1996, Viennale 96/03), New Rose Hotel (1998, Viennale 98), 'R Xmas (2001), Mary (2005, Viennale 05), Mulberry St. (2009), Napoli Napoli Napoli .\n\n 28.10.200921:00Urania 31.10.200923:00Gartenbaukino\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3196.shtml
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SUMMARY:Turnabout
LOCATION:Filmmuseum
DESCRIPTION:Turnabout, A Spy in the House that Ruth Built\nHAL ROACH\nUSA 1940\n\nDrehbuch Mickell Novak, Berne Giler, John McClain, Rian James nach dem Roman von Thorne Smith\nKamera Norbert Brodine\nTon William Randall\nMusik Arthur Morton\nSchnitt Bert Jordan\nDarsteller\nJohn Hubbard, Carole Landis, \n Adolphe Menjou, Mary Astor, Franklin Pangborn\nHal Roach\n\nSchwarzweiss\n83 Minuten\n\nHal Roach, bekannt vor allem durch Laurel-und-Hardy-Filme, drehte mit Turnabout eine seiner seltenen Screwball-Komoedien. Einem ewig zankenden Ehepaar wird von einer Goetterstatue der von ihnen unbedacht gewuenschte Geschlechtertausch gewaehrt. Die daraus entstehenden Verwicklungen gestalten sich besonders grotesk, da die beiden trotz Koerpertausch ihre urspruenglichen Stimmen behalten. Gar nicht komisch fand die Zensurbehoerde das Ende, an dem folgerichtig nicht Sally, sondern Tim schwanger wird.\n \n Dieser Film wird gemeinsam gezeigt mit A Spy in the House that Ruth Built.\n\n\n 28.10.200921:15Filmmuseum\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3142.shtml
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SUMMARY:Man t&auml;nker sitt / Burrowing (OmeU) - Henrik Hellstroem, Fredrik Wenzel
LOCATION:Stadtkino
DESCRIPTION:HENRIK HELLSTROeM, FREDRIK WENZEL\nS 2009\n\nDrehbuch Henrik Hellstroem, Fredrik Wenzel\nKamera Fredrik Wenzel\nSchnitt Henrik Hellstroem, Fredrik Wenzel\nTon Erik Enocksson\nMusik Erik Enocksson\nAusstattung Sandra Wessberg\nDarsteller\nSebastian Eklund (Sebastian), Joergen Svensson (Jimmy), Hannes Sandahl (Anders), Marek Kosterzewski (Mischa), Bodil Wessberg (Mutter), Silas Franceen (Silas)\n35mm/1:1,85/Farbe\nOmeU\n76 Minuten\n\nDie Haeuser in der westschwedischen Siedlung sind aus hellem Holz und von ordentlichen Hecken umgeben. Auch die Carports und Kinderspielplaetze und der Wald, der gleich hinter dem Lidl-Parkplatz beginnt, erzaehlen beredt vom Ideal buergerlicher 'Lebensqualitaet'. Hier waechst ein elfjaehriger Junge auf, in dessen Kopf brutale Gedanken rumoren. Sebastian lebt als Einzelkind bei seiner Mutter und beobachtet die nicht mehr ganz jungen Maenner in seiner Nachbarschaft wie ein Detektiv. Etwa Jimmy, der seinen kleinen Sohn immer auf dem Arm traegt und wieder bei seinen Eltern wohnen muss, aber keinen Schluessel zum Haus mehr erhaelt; oder Anders, der immer joggt, bis seine Fleecejacke triefend nass ist. Der Junge spuert wie ein Seismograf die inneren Erschuetterungen der Menschen um sich herum. Es ist Mittsommer, die Nachbarn feiern auf ihren Terrassen, und man beginnt sich zu fuerchten.\n Die ueberaus komplizierten Kleinfamilienverhaeltnisse unserer Zeit aus dem Blickwinkel eines kleinen Jungen zu sezieren, erweist sich als ebenso ungewoehnlicher wie genialer Schachzug. In Burrowing wird man bei diesem Experiment immer tiefer in die heisse Hoelle des Kleinbuergertums gelockt und staunt, dass der ganze Albtraum in einem Ikea-Katalog spielt. (Dorothee Wenner )\n\nHENRIK HELLSTROeMGeboren 1974 in Falkenberg, Schweden. Studium an der Malmoe Theater Academy. Nach seinem Abschluss arbeitet er als Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur. Kurzfilme seit 2003. Burrowing ist sein erster Langspielfilm.\n\nFREDRIK WENZELGeboren 1978 in Faessberg, Schweden. Arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann. Kamera und Drehbuch u.a. bei Farvael Falkenberg (2006). Kurzfilme seit 2003. Burrowing ist sein erster Langspielfilm.\n\n 28.10.200923:00Stadtkino 01.11.200916:00Metro\nhttp://viennale.at/de/programm/filme/3325.shtml
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UID:20091028T230000Z25@viennale.at
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SUMMARY:The Deep End (OF) - Scott Mcgehee, David Siegel
LOCATION:Gartenbaukino
DESCRIPTION:SCOTT MCGEHEE, DAVID SIEGEL\nUSA 2001\n\nDrehbuch Scott McGehee, David Siegel nach dem Roman 'The Blank Wall' von Elizabeth Sanxay Holding\nKamera Giles Nuttgens\nSchnitt Lauren Zuckerman\nTon David Franklin Bergad, John Nutt\nMusik Peter Nashel\nAusstattung Kelly McGehee\nKostuem Judy Chestnut\nDarsteller\nTilda Swinton (Margaret Hall), Goran Visnjic (Alek Spera), Jonathan Tucker (Beau Hall), Peter Donat (Jack Hall), Josh Lucas (Darby Reese), Raymond J. Barry (Carlie Nagle), Tamara Hope (Paige Hall), Jordon Dorrance (Dylan Hall), Margot Krindel (Jack
