Am Anfang vom Film "Der Untergang des amerikanischen Imperiums" steht dieses Schlüsselzitat:

        "- In Variationen entwickle ich die Hypothese, daß die Idee vom
        persönlichem Glück immer dann literarisch bedeutsam wird, wenn die
        Ausstrahlungskraft einer Nation oder einer Zivilisation immer kleiner
        wird.
        - Und was ist Ihrer Meinung nach persönliches Glück?
        - Das ist die Idee, daß man in seinem Alltagsleben für das was man
        getan hat, stets sofort belohnt wird und daß der Umfang dieser
        Belohnungen eigentlich den  normativen Parametern für das Gelebte
        bildet.
        - Könnten Sie das unsereren Hörern mit einem Beispiel
        veranschaulichen?
        - Ja, zum Beispiel die Institution Ehe.
        ...
        Das bedeutet, daß eine gute Ehe überhaupt nichts mit dem persönlichem
        Glück der beiden verheirateten Individuen zu tun hat. Die Frage
        stellt sich villeicht nicht einmal.
        In einer unterentwickelten Gesellschaft sind ja auch erst einmal das
        Wohlergehen der Gesellschaft und ihnre Zukunft wichtiger als die
        augenblickliche persönliche Zufriedenheit.

        Diese Sucht nach ausgeprägtem persönlichem Glück, dem wir derzeit
        in unserer Gesellschaft beobachten, hat der historisch betrachtet
        nicht mit dem beginnenden Untergang des amerikanischen Imperiums zu
        tun?"