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| Prätentiöses einschläferndes Independent Teenie-Drama. |
| Böses Jugenddrama, mit überragendem jungem Hauptdarsteller. |
| Rachel Weisz in einem Neil LaBute Drama ("In the Company of Men"). Was braucht man mehr? Über die "Kunst der Verführung". Erfüllt alle Erwartungen. Holland Starttermin: 24.Juni 2004 |
| Bei den meisten Filmen weiß ich schon nach 2 Minuten ob er gut oder schlecht wird. Bei Holy Land weiß man schon nach 20 Sekunden, daß der Film super wird, | obwohl er sich zwischendurch Zeit läßt. Thematisch eine konventionelle Amour-Fou Geschichte, die den nicht zu gewinnenden Konflikt zwischen Isrealis und Palestinensern symbolisieren soll, überzeugt Holy Land durch rücksichtslosen Realismus und Sarkasmus. |
| Sehr überzeugende moderne Adaptierung Shakespeare´s Macbeth für Jugendliche. Etwas jugendlich, aber in fast jeder Szene sprüht der | Film vor Frische und Wortwitz. Ein paar Tips: Novia Scotia ist eine kanadische Provinz. MacDonalds klingt schottisch. |
| Der aktuelle Michel Deville. Wieder überzeugend. |
| Auslandsoscar 2002. Hervorragendes, leicht real-absurd, satirisches Kammerspiel im Niemandsland zwischen einem serbischen und muslimischen Bosnier. |
| Einer der besseren aktuellen Bollywood Film-Epen, nach "Lagaan" (s.u.). Lief sogar in Cannes. |
| Rasante Verfilmung des Brad Easton Ellis Romans über das Sexleben auf einen neu-englischem College. Exzellent, | genial. In der deutschen Synchronfassung allerdings arg verstümmelt, und nur mehr auf durchschnittlichem Teeniefilm Niveau. |
| Hervorragende Realsatire mit bösem Nachgeschmack von englischen Schienenarbeitern anläßlich der Thatcheristischen Liberalisierung. Jetzt wäre sogar der Anlaßfall gegeben. 6 ÖBB Unfälle in den letzten Wochen... |
| Amerikanische lakonische Indie Teeniekomödie um Supernerds. Sehr sympatisch. Großartig! |
| Überzeugend umgesetztes Sportlerdrama. Relativ anspruchsloses Thema, die NFL - wie schon in Tobey Maguire, und ein bißchen Südstaatenrassismus. Technisch äußerst | brilliant. Vor allem die Schnittrhytmus erinnert an "Solaris" oder "Rules of Attraction". Soderbergh läßt grüßen. DIE Überraschung des Jahres 2004. |
| Wieder ein Evelyn Waugh Klassiker ("Vile Bodies"), wieder britischer Sarkasmus im Stil eines Oscar Wilde oder Voltaires "Candide". |
| Mein Diagonale 2003 Lieblingsfilm. Eine sehr athmospärische, eher schön-verklärende Bilderdoku mit lebenden Geräuschen über den Osten. Ich war begeistert. |
| Überdurchschnittlich guter amerikanischer Independenthit über einen smarten Jugendlichen, der anläßlich seines Todes durch ein verlorengegangenes Flugzeugtriebwerk sich in Zeitreisen flüchtet (Interpretationsmöglichkeit Nr.1). Etwa zwischen "Rushmore" und "Being John Malkovich" anzuordnen. Für das jugendliche Zielpublikum äußerst anspruchsvoll, allerdings mit einigen Mängeln in | der technischen Glaubwürdigkeit. Siehe auch "The good girl" (der selbe Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal), "Igby goes down" (ähnliche Thematik) oder "Secretary" (Gyllenhaal´s Schwester, mit Startermin). Fantastischer Titelsong, jetzt sogar im FM4 und Radio Helsinki Airplay. Laut Rechbauer kein Kinostart mehr geplant. Naja. |
| Leises Ehebruchdrama in Texas mit Jennifer Aniston und Jake Gyllenhaal, dem "Donnie Darko" Hauptdarsteller. Hervorragend. In etwa | vergleichbar, aber um einiges besser als "You can count on me". Zu diesem ansonsten abgelutschtem Thema mein Lieblingsfilm. |
| Der Bienenzüchter ("O Melissokomos") auf mexikanisch, allerdings tiefgründiger, in einem selten verwendeten Super-Cinemascope. Der Held zieht sich in ein einsames Indianernest zurück, um die Ruhe und Gelassenheit zu finden sich umzubringen. Er wird als gern gesehener Tourist aufgenommen, | findet Unterkunft bei einer alten Frau. Die Zusehererwartungen werden allerdings wiederholt gebrochen. Der Schluß allerdings ähnelt etwas an "L'Humanité", dessen Interpretation mir verschlossen bleibt, bzw. wäre die vordergründige Interpretation zu banal und nicht dem Rest des Filmes angemessen. |
| "Koreanische Freakshow Extrem". Politisch äußerst unkorrektes Behindertendrama um einen halb-verrückten "Kriminellen" und eine total-behinderte junge Frau. Wer nach einer halben Stunde das Kino nicht verläßt, wird | ausreichend belohnt. Oasis ist maximal noch mit "Bad Boy Bubby" vergleichbar, auch qualitativ. Räumte alle Festivalpreise ab. Vielleicht auch den Auslandsoscar. Definitiv einer der besten Filme 2003. |
| Mein Lieblingsfilm auf der Viennale 2002. Wieder ein argentinisches Meisterwerk. Portrait eines einfachen Schlossers vom Land, den es zu einer argentinischen Polizeieinheit verschlägt. Ohne moralische Bewertung, aber auch ohne drastische Szenen, an denen sich zum Beispiel "Bad Lieutenant" labt, trotzdem immer fesselnd, erleben wir den Balanceakt des bescheidenen Helden, dem | wir das Gute wie das Böse zutrauen. Auf der stärkeren Seite lebt es sich einfach besser. Sehen wir deshalb so gerne Copdramen? Ein Film, der als Autorenfilm, wie auch als Genrefilm durchgehen könnte. Nicht nur ein Spiegelbild der argentinischen Gesellschaft (Mitleidbonus), sondern allgemeingültig, allerdings besser erzählt und bebildert als anderswo. |
| Schräger Sundance Hit 2001 über eine singende Drag Queen. Räumt überall die Publikumspreise ab (klar bei | dem Thema) und kommt sicher demnächst mal wann. Wegen der Verleihpleite für Frühjahr 2002 angesetzt. Wir warten... |
| Klingt sehr überzeugend. |
| Einer der aktuellen Major Sommer Hits 2001. Einige Schwächen, aber sehenswert. |
| "A mockumentary" über die Probleme 24 Stunden am Tag ein Star zu sein. Nachdem der bessere "Waiting for | Guffman" und "Hard Core Logo" bei uns nicht anliefen, und "Spinal Tap" schon etwas anrostet kommt der vielleicht... |
| Perfekte Mini-DV Doku über den "rise-and-fall of a internet startup company", bzw. die zwei Helden. In Wien am Spittelberg. | Nicht zu verwechseln mit dem unsäglichen "Startup". Einer der besten Filme des Jahres. Hat jetzt endlich einen Starttermin in Deutschland bekommen. |
[imdb]
[29 reviews]
| Der Viennale Hit letztes Jahr sollte auch bald bei uns anlaufen. | Ein neuer "Chunking Express", nur etwas poetischer und erdiger. Wenigstens in KIZ Sommerkinoprogramm 2003 hat er es geschafft. |
| Ein dreieinhalb Stunden Meisterwerk, Preis der internationalen Filmkritik 2000 Cannes und mein momentaner Lieblingsfilm (oops, "Dil Se" hat in verdrängt). Ein würdiger Tarkowskji Nachfolger. |
| Der neuer Bergman. Jetzt schon eher unwahrscheinlich. |
| ua. Camerapreis in Cannes 98 und bester Film Sundance 98. Läuft grad wieder auf einem Festival. |
| Der Sundance 2001 DVD Hit. Auch in Rotterdam 2002. |
| Der nächste indische Film und Regiepreis Gewinner der letzten Biennale kommt gerade in die Kinos benachbarter Länder. |
| Ein weiterer Nachweis dafür, daß aus dem Iran zu der Zeit, 2000, die besten Filme kamen. Inzwischen klar von Argentinien überholt. Wieder ein Triptychon (Amores Perros). Bitte, bitte. |
| Kommt eher nicht. |
| Wohl auch an uns vorbei gerauscht. |
| Im Sommer 2000 ließ Christoph Schlingensief neben der Wiener Oper ein der TV-Reality-Show "Big Brother" nachempfundenes Containerlager für Asylanten aufbauen. Der Film zeichnet nach, was sich an den sechs | Tagen der Aktion im und rund um den Container abgespielt hat: eine Dokumentation des Skandals und seiner Hintergründe, die berühmte "Schlingensief Falle", zugleich ein Kommentar zu den Methoden medialer Aufzeichnungspraktiken. |
| Der deutsche Viennale 2001 Geheimtip. Hatte deutschen Verleihtermin. Inzwischen läuft schon ihr neuer Film in Cannes. Hint, hint. |
| Viennale 2001. Ganz nett. |
| Der beste Film auf der Berlinale 2000 und einer der besten auf der letzten Viennale. Sehr nett. "Too eager and too ambitious to be a classic." [hbs] |
| Started 21. Dez 2001 in Ö (7.Sep in F). Eher konventionell gestricktes Historiendrama. |
| Angeblich nicht so besonders. Da kommt noch "Ken Park" eher zu uns. "Bloß sich selbst plagiiert dagegen der Amerikaner Larry Clark, Regisseur von Kids und Another Day in Paradise: Bully, seine jüngste Gewaltstudie unter Teenagern, hängt sich - anhand der Story eines Mordes aus purer Abenteuerlust - ein moralisches Anstandskleid um, leidet aber unter schmerzhaften psychologischen Verkürzungen und akutem Desinteresse an | allem, was über die Körper seiner halbwüchsigen Helden und den photographischen Wert ihrer Lebensgewohnheiten hinausginge. Clarks voyeuristischer Blick unterminiert das Unternehmen, vom Entstehen faschistischer Gruppendynamiken zu berichten, buchstäblich augenblicklich." - Stefan Grissemann, Presse Delrina gibt 2 von 4 Sternen. |
| Kommt nicht mehr, aber der zweite Film von Michael Gondry und Charlie Kaufman - "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" - ist eh viel besser. | Radikal durchexerzierte Soziologiefarce um die Liebe zur Natur. |
| Unternehmen Robinson á la Japan. Japanischer Kulthit. Viennale 2001 Termin abgesagt (keine Kopie). Kommt todsicher nicht in den normalen Verleih. Aber auf DVD erhältlich. Schlecht, aber lustig. |
| Harmony´s zweiter Film (Dogme #6) sollte dieses Jahr (2001) ins Sommerkino kommen. Oder eher doch nicht. |
| mit Lara Belmont, Ray Winstone, Tilda Swinton, Freddie Cunliffe, Aisling O´Sullivan, Kate Ashfield. Realismus in der | Familie. Auch mein Lieblingskritiker James Berardinelli überschlägt sich voller Lob. Für ihn der bester Film 99. |
| Sehr kontroversiell und nie bei uns im Kino. Harmony Korine ist der "Kids" Autor. Dieser Film wird entweder geliebt oder gehaßt. |
| "Video kann lügen." Doku über eine höchst interessante juristische Debatte über die Echtheit von Videobeweisen, anhand einer Vergewaltigung in Florida. |
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| Die realistische Variante zu "No Man's Land". Ein überzeugendes, fast wortloses Drama und Komödie um zwei verfeindete Kriegsgestrandete am Rande der Welt, ohne in die üblichen Klischees zu verfallen. Eher | eine Ode an die Natur. Der Anfang erinnert gefährlich an Tarkowskij's berühmte Rubljow Glockengießerszene. Ein Vergnügen, auch wenn man kein Wort finnisch oder russisch versteht. Die Helden verstehen sich auch nicht. |
| Erfrischend realistisches Drogenkurierdrama aus Kolumbien, von einem New Yokr Filmschool Abgänger - ein Kollege der "Monster" | Regisseurin. Nicht ganz in der Qualiät der argentinischen Filme, aber dennoch eine Überraschung aus Lateinamerika. Unbedingt sehenswert. |
| Nicole Kidman verliebt in einen 10-jährigen, der behauptet ihr verstorbener Ehemann zu sein? Klingt ziemlich fahrlässig, aber die Umsetzung ist relativ anspruchsvoll, eine liberale Tour-de-Force, | und erinnert ein bißchen an ähnlich anspruchsvolle Dramen der 80er, die niemanden kalt lassen. Könnte fast von Amenabar sein, wenn sich Amenabar einmal zurückhalten könnte. |
| Viennale Publikumspreis 2002. Ein kleines Meisterwerk, und das gleich mit dem Erstlingsfilm. In der ersten Hälfte ein simples, freches Roadmovie und | versteigt sich dann in ungeahnte Ebenen. Geeignet nur für Jüngere unter 40, weil des öfteren Fremde provokativ zum Ficken aufgefordert werden. |
| Unglaublich! Charlie Kaufmann kann es doch noch. Und auch Tim Carrey und Katie Winslet haben es noch nicht verlernt. Was bei Adaption alles schiefging, geht hier alles gut. Und endlich muß mein Lieblingsgenre, die Romantic-Comedy daran glauben von Kaufman überarbeitet zu werden. Ein verrückter Science-Fiction Film, ähnlich wie Donnie Darko, aber diesmal über die Liebe. | Trotz der dramatischen Story, der durch Zeitsprünge zerfledderten Dramaturgie und den flachen Schmähs funktioniert hier die Grundlage der Geschichte, der leidige Liebesschmerz, und wie man ihn am besten los wird. Hier mittels eines Arztes, der des Gedächtnis partiell auslöschen kann. Und danach gehts wahrscheinlich von vorne los. "50 first dates" weitergedacht. 3.bester neuer Film des Jahres. |
| Da glaubt man kennt die Pixar Trickfilme und dann so was! Da lassen Sie auch Ghibli hinter sich. Überraschend anspruchsvolle Superheldenmythos-Dekonstruktion, die | Anspruch mit Spaß und Action verbindet. Thematisch eine simple James Bond Parodie. Bester Zeichentrickfilm aller Zeiten. Man beachte die Qualität der Sprecher. |
| Erfrischend unterhaltsam gedrehte Story zweier sexueller Außenseiter. Obwohl manchmal komödiantisch plakativ und manchmal zu wenig drastisch, trotzdem vorwiegend nüchtern und ernst, ergibt dieses Konzept Sinn und macht | Spaß. Mit Scotland Pa. der erfrischendste Geheimtip 2003. Taglines: "Assume the position." "The story of a demanding boss and the woman who loves his demands." |
| Ein anderer Kore-eda, vom Mann, der das Drama haßt wie kein Zweiter. Wieder steht eine dramatische Geschichte, möglichst undramatisch und einfach erzählt, im Vordergrund. Eine Gruppe | Kinder von ihrer Mutter verlassen, müssen sich alleine durchs Leben schlagen. Anders ist die diesmal gänzlich unspekulative Behandlung des Themas, ohne leise Ironie und große Sprünge. |
| Der eigentliche Cannes Gewinner. Lief nur in der Nebensektion. Allerdings besser als "Oldboy" oder "Nobody | Knows". Eine einfache Geschichte, Mädchen vom Land, tausendmal erzählt, tausendmal danebengegriffen, und dann hier dieser Glücksfall. |
| Der neue Amenabar, der in Venedig 2004 einigen Staub aufgewirbelt hat, um den Kampf auf das Recht auf Sterbehilfe. Trotz dem unausweichlichem Melodrama, ein perfekter Film, bei dem lediglich die Musik zum Abspann stört. | Da weint man eher aus Glück, weil der Film so gut ist. Interessant ist, warum gerade jetzt so viele Filme nach der letztjährigen Zeitthematik auf liberale Themen setzen. Mar Adentro, Birth, Closer, Kinsey, The Woodsman. |
| Wieder ein exzellentes existentialistisches Drama aus Lateinamerika. |
| Humorvolle aber doch ernsthafte schottische Romanverfilmung. Die Helden bestechen durchwegs durch ihre pragmatische Überzeugungskraft und der Film durch seinen lakonischen Humor. Vor allem in den zahlreichen Sexszenen. Nur ist der Stoff nicht | so vordergründig wie etwa ein Jarmusch oder Kaurismäki, sondern wird durch einen Konflikt aufgewertet, der schlußendlich nicht pragmatisch, sondern durch eine moralische Gewissensfrage gelöst werden muß, aber den schottischen Pragmatismus nicht verrät. Ausgezeichnet. |
| So sollen Kriegsfilme sein. Das Hutu-Tutsi "Genozid" in Ruanda 1994, die Vorgeschichte zu den zwei großen Kongo Kriegen. Eindrucksvoll auch die Rolle des freien Radios Mille-Colinnes in Kigali. Ein perfekter Film, allerdings | wurde die Nachgeschichte, die für die Tutis nicht mehr so gut ausschaut, ausgelassen. Die Geschichte der kriegstreibenden Rolle des Radios setzte sich dann in Kinshasa fort, allerdings von anderer Seite. Rache muß sein. |
| Die Dekonstruktion des Boxermythos und Boxerfilmgenres. Wie schon Scorsese in "Raging Bull" versucht Eastwood bzw. der Autor alle Stereotypen zu hinterfragen, setzt aber eher | Dialoge und Wendungen, als auf epische Entwicklung und realistische Kamera. Die Eastwood Draufgabe auf Mystic River. Wenn er jetzt nicht den Regie Oscar bekommt? |
| Einer der drei Indie Oscarfavoriten, neben Million Dollar Baby und Finding Neverland. Von diesen dreien sicher der unangepasste, also mit den wenigsten Chancen. |
| Nach 12jähriger Gefängnisstrafe wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger kommt Walter frei. Regisseurin Nicole Kassell gelingt mit THE WOODSMAN das scheinbar Unmögliche: Sie | erzählt die verstörende Geschichte eines Pädophilen aus seiner Perspektive, ohne ihn dabei als Monster oder bemitleidenswertes Opfer erscheinen zu lassen. -- Pressetext |
| Johnny Depp läßt sich alle Jahre wieder einmal zu einem guten Film herab, und Kate Winslet beweist wieder einmal, daß sie das beste Gespür für herausragende | Filme hat. Athmosphärisch dichtes Melodram, wie es thematisch von Spielberg sein könnte, über den Reichtum der Phantasie in der Kindheit, allerdings zum Glück nicht von Spielberg verfilmt. |
| Ein modernes Beziehungsdrama, mit dem der Durchschnittsseher wohl überfordert sein dürfte. Hier wird anspruchsvoll versucht, alle Stadien zweier Paare theatralisch verschränkt durchzuexerzieren, in den Wahl der Mittel aber eher an Eternal | Sunshine of the Spotless Mind als an Antonioni oder klassisch abgefilmtes Drama errinnernd. Und läßt einige Fragen offen, bzw. liberale Gemüter unbefriedigt, die sich an der Frage der sexuellen Eifersucht scheiden dürften. |
| Michael Cunningham's ("The Hours") neueste Roman-Verfilmung. Eher ein Randgruppenthema - eine 80er Utopie einer Dreierbeziehung, aber grandios, vor allem in den ersten Akten. |
| Erneuter Beweis der Kraft des jungen amerikanisches Autoren-Independentfilms. Kein neuer Wes Anderson, aber dafür ein anspruchvolleres Thema, die psychischen Nöte des | Helden im Minenfeld der feindlichen Umwelt, sehr überzeugend und stimmig aufgelöst. Und der zweite hervorragende Natalie Portman Film des Jahres neben Closer. |
| Interessante Doku über den Vater der Sexualforschung, der auch mit Kritik, die sich an Ethik und Political Correctness aufhängt, nicht sparsam ist. Trotz Liam Neeson sehr empfehlenswert. |
| Endlich wieder einmal ein toller Kinderfilm aus Deutschland. |
| Portrait des großen modernen US Architekten Phillip Kahn. Der Film ist übrigens um einiges besser als der Pressetext: "Nathaniel Kahn, Sohn des größten Architekten des 20. Jahrhunderts, macht sich auf Spurensuche nach Werk und Wesen des | fremden Vaters." Dagegen: "A quiet, inspiring study of the vagaries of genius, the blindness of commerce, the pain of family conflicts and the almost sublime power of great architecture or great art." -- Michael Wilmington, CHICAGO TRIBUNE |
| Kullerauge Audrey Tautou in dem definitivem "Amelie" Nachfolger. Für Freunde von Jeunet, allerdings auch von einigen seriösen Kritikern gelobt. Definitiv bezaubernd und pretentiös. |
| Der neue Patrice Leconte zeigt eine gereifte Sandrine Bonaire, wie man sie noch aus alten Zeiten in Erinnerung hatte. Reines Sprechtheater um die phantasievolle Beziehung zu ihrem "Therapeuten". |
| Durchschnittlich interessantes Biopic um den blinden Musiker Ray Charles, das mit einigen politischen Klischees über die Großartigkeit dieses Mannes aufwarten kann. "So groß ist | Amerika. Halleluja!" Bleibt weit hinter ähnlich gelagerten Fällen, wie etwa den großartigen Portraits von "Ali" (Anthony Mann) oder "Sweet and Lowdown" (Woody Allen) zurück. |
| Darstellerdrama mit Robert De Niro, Famke Janssen, Elisabeth Shue, Amy Irving. Noch keine Kritiken bekannt. |
| Wong Kar Wais Draufgabe auf seinen letzten Romantik Hit, diesmal als SF Märchen. Dürfte besser als der ähnliche Code 46 gelungen sein, allerdings erwarte ich mit nichts davon. |
| Wieder eine Ruth Rendell Bestseller Verfilmung, nach Almodovar's "Live Flesh" und Claude Miller's herausragendem "Alias Betty". Diesmal wird man allerdings eher einen | uninspirierten Claude Chabrol in einer Standardliteraturverfilmung sehen. Ein besserer Stoff als ein Standard-Chabrol, aber eben doch nur ein Chabrol und kein Miller. |
| Der ewige Teenager Leonardo DiCaprio als mächtigster und reichster Mann der Erde, Howard Hughes, kann das durchgehen? "Martin Scorsese's biography | of the famously eccentric empire builder Howard Hughes is visually sumptuous if disappointingly hollow." -- Manohla Dargis, New York Times |
| Michael Winterbottom verläßt sich wie z.B. Wong Kar Wai auf die Ausstattung und Behauptung einer kritischen Zukunftssicht. | als das er seine hervorrageneden Darstellern überzeugende Textzeilen gibt. Zum Glück nicht ganz so schlimm wie Wim Wenders. |
| Wes Anderson forciert diesmal zu viel. Aber immer noch besser als ähnliche tragische Debakel der allzu verrückten Filme 2004, wie "I Heart Huckabees" ua. |
| Sehr ärgerliche Europudding Dreiecksromanze im Paris des 2.WK, 100x gesehen und 50x besser gemacht. Vor allem im 2.Teil verliert sich die | Geschichte in der Lächerlichkeit der Inszenierung und Fehlbesetzung. Da hilft auch eine Charlize Theron nicht, der der halbe Stern für Teil gebührt. |
| Die Southpark Macher wollen sich in US System- und Medienkritik üben, dabei schlagen sie auch fest auf liberale Stimmen | ein und bejubeln die amerikanische Doktrin der World Police. Noch mehr daneben als Fahrenheit 9/11, der war wenigstens witzig. |
| Anspruchsloses Sportlerromanze um das letzte Antreten des älteren Paul Bethany in Wimbledon. Durch die Kraft der Liebe zu Kirsten Dunst gelingt natürlich alles. Ok Unterhaltung. |
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